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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: James Bathory - skold_in_suspenders - Omega Forum: Das MM-Slasharchiv Forenbeschreibung: Das Archiv von Mansonslashfic, wo unsere Werke zu finden sind! aus dem Unterforum: Fantasy und Horror Antworten: 6 Forum gestartet am: Mittwoch 15.11.2006 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Wormboy [ab 12; Warnungen: sagen wir... AU] Letzte Antwort: vor 15 Jahren, 7 Monaten, 21 Tagen, 15 Stunden, 14 Minuten
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Re: Wormboy [ab 12; Warnungen: sagen wir... AU]
James Bathory - 25.03.2007, 17:36Wormboy [ab 12; Warnungen: sagen wir... AU]
Es war ein kalter, grauer Morgen, so wie es immer im Herbst war, und wie es wahrscheinlich auch bis zum Klimawandel bleiben würde. Brian quälte sich schlecht gelaunt aus seinem Bett. Es war sieben Uhr morgens in Florida, und er musste sich beeilen, um den Schulbus nicht zu verpassen. Brian rieb sich seine Augen. Er hatte mal wieder die halbe Nacht mit den Hausaufgaben und Schulbüchern verbracht, die noch auf seinem abgenutzten Schreibtisch lagen. Er durchquerte müde sein Zimmer und schmiss die Sachen brutal in seine Tasche. Auf dem Weg zum Kleiderschrank stolperte er über diverse Ringe, und Nietenarm- und Halsbänder. Brian hielt sich nicht lange mit der Kleiderfrage auf, es interessierte sowieso niemanden wie er aussah, nur gelegentlich hörte der Junge Kommentare wie zum Beispiel „Willst du auf ´ne Beerdigung?“ oder „Du bist das hässlichste was mir in dieser Schule jemals begegnet ist!“ Brian hatte sich damit abgefunden so gut wie keine Freunde zu haben, er wollte nun mal nicht sein wie die Masse, da durfte er sich nicht daran stören dass er gemobbt oder komisch angeguckt wurde. Heute würde er sich aber von all dem nicht stören lassen, denn am Abend spielte im Einkaufszentrum von Fort Lauderdale eine Band, er hatte den Namen vergessen, aber auf jeden Fall war es eine ziemlich unbekannte Metalband. So was durfte Brian sich natürlich nicht entgehen lassen, vielleicht würde er dort Gleichgesinnte treffen.
Er pulte sich irgendwelche Klamotten aus seinem Schrank und verzog sich ins Bad, welches dringend mal geputzt werden müsste.
Wieder zurück betrachtete er ich in dem großen Spiegel, der in seinem Schrank hing: Lange, schwarze Haare, schwarze Lackstiefel mit 6cm Sohle, schwarze Lederhose, schwarzer Pulli und Ledermantel.
Er hörte den Schulbus beim Nachbarhaus hupen und beeilte sich deshalb. Er schnappte sich seine Tasche und stampfte die Treppe herunter, damit seine Eltern auch auf jeden Fall wach wurden.
Brian benutzte jede Möglichkeit, um seine Mutter Barbara, die fette Schlampe, und sein Vater Hugh, von dem er diesen schrecklichen Namen geerbt hatte, zu stören, und ihnen zu zeigen wie sehr er sie hasste.
Brian ging zur Straße und wartete auf den Bus, der doch noch relativ lange brauchte.
Seine Nachbarin Isabelle hatte wohl mal wieder zu lange im Bad, vor dem Spiegel oder vor dem Kleiderschrank verbracht, obwohl es ihr nach Brians Meinung kein bisschen half, sie war eine von den aufgetakelten Schlampen, die er hasste (das beruhte auf Gegenseitigkeit)
Endlich kam der stinkende Bus, und Brian stieg ein. Er bahnte sich zielsicher seinen Weg durch den Bus, wich ein paar Schlägen und diversen, ihm in den Weg gestellten Beinen aus, und setzte sich auf seinen Stammplatz ganz hinten zu den anderen „Losern“
Brian fühlte sich zwar nicht wirklich als einer von denen, trotzdem waren Leute die hier saßen netter zu ihm als alle anderen.
„Hi. Heute würde ich mich vor Mary in Acht nehmen. Sie hat ganz fiese Schuhe an. Die sind ziemlich spitz vorne.“, stöhnte die dicke Lynn, und ließ sich auf einen freien Platz neben Chris fallen.
Die anderen grinsten und auch Brian konnte es sich nicht verkneifen.
Leider sah das Chris. „Hey! Brian ist gut drauf! Was hast du angestellt? Hast du einen von den blöden Säcken da vorne verkloppt?“, fragte er hoffnungsvoll. „Nee. Noch nicht!“, entgegnete Brian, „Aber wenn das so weiter geht sind sie irgendwann fällig.“
Wieder grinsten alle, denn so etwas würde sich hier niemals jemand trauen. Sie hofften einfach, dass irgendwann jemand kam, der stärker war als die Reichen und Schönen.
„Achtung!“, rief Lynn auf einmal, und aus Erfahrung duckten sich alle.
Brian hörte etwas neben sich auf den Boden fallen, und streckte sich, um sich das Ding zu angeln. „In Ordnung, war nur eine Milchpackung und -iih- ein Papier voll Rotze.“ Brian nahm beides und schleuderte es zurück, genau in die Haare von Samantha van Saan, einer besonders schrecklichen Wohlstandsgöre. Sofort kreischten sie und ihre Freundinnen los und Samantha fing fast an zu heulen.
In den hinteren Reihen hingegen gratulierten alle Brian zu dem gelungenen Wurf. „Ich würde jetzt aufpassen.“, riet Lynn, „Das gibt bestimmt noch Ärger.“
Brian wusste dass sie Recht hatte, aber das war es ihm wirklich wert.
Re: Wormboy [ab 12; Warnungen: sagen wir... AU]
skold_in_suspenders - 25.04.2007, 16:52
:happy: Klein-Manson als Schwarzkittel!! :genauso: Sehr gut. Wie geht's weiter? Gibt es noch ein weiter? :o
Ach ja... Fort Lauderdale ist doch in Florida und nicht in Virginia...^^
*greetz*
Osiris
Re: Wormboy [ab 12; Warnungen: sagen wir... AU]
James Bathory - 25.04.2007, 19:06
geht weiter...irgendwann...
Re: Wormboy [ab 12; Warnungen: sagen wir... AU]
James Bathory - 03.08.2007, 19:46
Bin auf ff.de schon weiter, ist mir grad aufgefallen :grübel:
Hallo…
Ich weiß, das Twiggy nicht zu den Gründungsmitgliedern gehörte, aber mir gefällt es so besser…
Ich hoffe wer-auch-immer-das-liest verzeiht mir.
In der Highschool angekommen, machten Brian und die anderen sich gemeinsam auf den Weg über den Schulhof und durch den Haupteingang, bis sie sich schließlich in die Klassenräume verteilten. Brian hatte in der ersten Stunde Mathe. Er stöhnte. Sein Mathelehrer hasste ihn mehr als andere Schüler oder Lehrer es taten, und kapieren würde er sowieso nichts.
Warum also anstrengen?, fragte er sich und ließ sich lustlos auf seinen Stuhl in der letzten Reihe sinken, und ließ seine Gedanken abdriften.
Warum musste ausgerechnet er so sein? Manchmal wünschte er sich fast, einmal wie alle anderen zu sein. Brian wusste schon gar nicht mehr, wie es sich anfühlte nicht angestarrt oder beschimpft zu werden, wie es war echte Freunde zu haben, einfach nur glücklich zu sein.
Er konnte niemals so sein, er spielte es immer nur. Im Theaterclub der Schule mochte man ihn zwar auch nicht, aber dort wurde er wenigstens für sein Können respektiert.
Und Respekt war mehr als er erwartet hätte.
Brian war dem Theaterclub eigentlich nur beigetreten, um mit irgendetwas seine Zeit totzuschlagen, um sich abzulenken von seiner ewigen Depression. Aber er hatte gemerkt, dass das Schauspielern ihm Spaß machte, und er hatte von anderen gehört, das er gut war.
Brian schreckte innerlich zusammen, als er durch das brutale zuknallen der Tür aus seinen Gedanken gerissen wurde. Mr. Monroe, der Mathelehrer, kam hereingestürmt, wie jede Stunde, und während er seine bescheuerte Rede hielt, ließ Brian wieder seine Gedanken schweifen.
Er dachte sehnsüchtig an den Abend, endlich einmal eine Veranstaltung nach seinem Geschmack. Und er wagte gar nicht darauf zu hoffen, dass er endlich Freunde finden würde.
Wahrscheinlich, dachte Brian, werde ich selbst da ein Außenseiter sein.
„Brian!“, wieder war es Mr. Monroe, der Brian aus seinen Gedanken holte.
„Hättest du vielleicht auch die Güte meinem Unterricht zu folgen?“, Mr. Monroe klang ziemlich wütend, aber das war Brian gewohnt, also sagte er nur ganz kurz: „Natürlich.“, und wandte sich nach Fünf Minuten wieder dem Fenster zu.
Draußen standen ein paar Schüler und rauchten, Brian konnte sie hinter den Mülltonnen stehen sehen. Wahrscheinlich hatten sie keine Lust mehr auf Schule.
Brian würde auch gerne schwänzen, aber so sehr er die Schule hasste, er wusste ganz genau wie wichtig es später war etwas zu können.
Das einzige, was er mehr hasste als die Schule, war nämlich, das er von seinen Eltern abhängig war. Er wohnte in ihrem Haus, er wurde von ihnen ernährt und sie finanzierten den größten Teil seiner Klamotten oder sonstigen nötigen Dingen.
Plötzlich klingelte es, und Brian wunderte sich, das die Stunde schon zu Ende war. Es störte ihn natürlich nicht, jede Schulstunde die er überstanden hatte, war eine gute Stunde.
Brian schaute auf den Stundenplan in seiner Tasche. Englisch. Er war relativ gut in Englisch, und sie hatten einen super Lehrer, dass musste er zu geben.
Und trotzdem, heute hatte er überhaupt keine Lust auf Schule, noch weniger als sonst.
Durch Zufall hatte er einmal mitbekommen, dass Lynn und noch ein paar Leute aus den letzten Reihen öfters schwänzten.
Einmal kann ja nicht schaden, dachte Brian und machte sich in der fünf Minuten Pause auf die Suche nach Lynn. Er fand sie auch kurz vor dem Klingeln zur nächsten Stunde vor der Mensa.
„Hey, Lynn!“, rief er, und Lynn drehte sich um, schon auf irgendeine Gemeinheit wartend. Doch als sie Brian sah entspannte sie sich und lächelte. „Hey. Was ist los?“, fragte sie, und Brian antwortete: „Du“, dann senkte er die Stimm, „Du schwänzt nicht zufällig diese Stunde?“ „Ähm…Moment.“, sie schaute auf ihren Stundenplan „ Doch, ich hab jetzt Sport. Wieso?“, sie wurde etwas misstrauisch, denn selbst unter “Losern“ gab es Verräter. „Ich hab keinen Bock mehr. Ich wollte auch schwänzen, aber nicht alleine. Was machst du jetzt?“ Lynn war beruhigt. „Ich wollte mich krank melden und dann vielleicht ins Einkaufszentrum gehen. Da treffe ich mich mit Jeordie und vielleicht ein paar anderen.“
„Ich komm mit.“, schloss sich Brian an, „Treffen wir uns in 20 Minuten vor der Schule?“ „Okay.“, Lynn stimmte ihm zu und ging als erste zum Sekretariat. Brian war nicht dumm, er wusste das es auffiel wenn zwei Leute, die sich kannten und auch noch mochten, plötzlich krank wurden und dann auch noch zusammen weggingen. Aber so würde es wahrscheinlich gar nicht auffallen, vor allem weil Brian sich in letzter Zeit gar nicht krank gemeldet hatte.
Nachdem Brian sich abgemeldet hatte, traf er sich wie abgemacht mit Lynn und die beiden schlenderten, nachdem sie schnell das Schulgelände verlassen hatten, zur Bushaltestelle.
„Darf ich erfahren was dich auf einmal dazu bringt zu schwänzen?“, fragte Lynn, als die beiden im Bus saßen.
„Keine Ahnung.“, antwortete Brian wahrheitsgemäß, „Ich hatte einfach keinen Bock mehr heute dauernd fertig gemacht zu werden.“
„Kenn ich“, meinte Lynn mitfühlend. Brian nickte lächelnd, aber er wollte kein Mitgefühl. Was er wollte war Respekt. Er wollte für seine Geschichten und Gedichte respektiert werden, er wollte für das was er tat und wer er war respektiert werden.
„Wir fahren jetzt also ins Einkaufszentrum?“, fragte er, „Und treffen da wen genau?“
„Jeordie. Ich weiß nicht ob du ihn kennst, er geht auf die andere Highschool, weiß nicht genau wie die heißt. Er ist auf jeden Fall ganz cool, ich denke du wirst ihn mögen.“
“Wenn du das meinst.“, erwiderte Brian, war sich in der Beziehung aber gar nicht so sicher.
Im Einkaufszentrum angekommen, blickte Brian sich erstmal um. „Wow, ist ja ganz schön leer hier!“, staunte er.
„Nur Rentner und Mütter mit kleinen Kindern.“, nickte Lynn und lotste Brian dann zielsicher zu einem kleinen Imbiss.
„So“, sagte sie und schaute auf die Uhr, „Vor 10 Minuten wollten wir uns treffen…also ist er in 5 Minuten hier.“
Brian musste wider Willen grinsen.
Plötzlich sah er ein wie wild winkendes, schwarzes Etwas in einem Kleid auf sie zu stürmen.
„Hey, er ist früh dran!“, grinste Lynn.
„Hallotutmirleidichhabnichtaufdieuhrgeguckt!“, rasselte das Etwas so schnell herunter, das Brian Probleme hatte ihn zu verstehen.
Er hatte ja schon viele schräge Typen kennen gelernt, er war ja auch nicht der normalste, aber das übertraf alles.
„Hallo?“, sprach Jeordie Brian da an, und tippte ihm auf die Schulter, „Und wer bist du?“
Brian musste lachen. Das war *so* schwul. Nicht das er was gegen Schwule hätte, aber das war wirklich zu lustig!
„Brian. Und du bist Jeordie?“, antwortete er und täuschte einen Hustenanfall vor, um nicht noch mehr zu lachen.
„Jap. Und was machen wir jetzt?“, fragte er, an die beiden anderen gerichtet.
Lynn und Brian zuckten die Schultern.
„Ich will Eis.“, maulte Jeordie, „Gehen wir Eis essen!“
Brian stöhnte innerlich auf. Was für ein Spielkind. Aber irgendwie auch süß. Er war sich –wie immer- nicht mit sich selbst einig. Schnell folgte er den anderen Beiden, die inzwischen schon an einem kleinem Imbiss halt gemacht hatten. Der Imbiss-Mensch guckte ziemlich doof, als sich zu dem ungleichen Pärchen Jeordie und Lynn auch noch Brian gesellte.
...
Scheiße, ist die scheiße :P
Re: Wormboy [ab 12; Warnungen: sagen wir... AU]
Omega - 07.08.2007, 14:27
Vol süüüüüüüüüüüüüüüßm *quietsch* :D ...-ähm, weiter bitte :-x
Re: Wormboy [ab 12; Warnungen: sagen wir... AU]
skold_in_suspenders - 08.08.2007, 15:06
James Bathory hat folgendes geschrieben: ...
Scheiße, ist die scheiße :P
Hä? Die ist geil, weiter! ^^
*greetz*
Osiris
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