Stangenarbeit mit Passionata

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    Re: Stangenarbeit mit Passionata

    Anonymous - 25.03.2007, 13:54

    Stangenarbeit mit Passionata
    Heute war mal wieder Arbeit mit meinem Pflegepferd Passionata angesagt. Ich wollte sie heute mal ein bisschen mit Stangen arbeiten, um sie ein bisschen aufs Springen vorzubereiten. Dafür ging ich erst mal in die Springhalle und legte dort einzelne Stangen auf den Boden. An der langen Seite auf dem zweiten Hufschlag legte ich mehrere Stangen hitnereinander hin und auf einem Zirkel baute ich einen Stangenfächer auf. Als schließlich alles fertig aufgebaut war, ging ich zu Passionatas Box, wo die Stute mich schon von Weitem mit einem Wiehern begrüßte. Ich nahm mir ein paar Minuten zum Schmusen mit ihr Zeit, ehe ich sie aufhalfterte und begann sie zu putzen. Passionata entspannte sich dabei voll und ganz und genoss es sichtlich, wie ich ihr Fell mit Striegel und Kardätsche von Schmutz befreite und danach auch sorgfältig Mähne und Schweif kämmte und ihre Hufe auskratzte und einfettete. Als sie schließlich richtig hübsch gemacht war, klopfte ich ihr kurz den Hals und sattelte sie dann auf. Passionata spitzte wieder die Ohren und wachte asu ihrem Halbschlaf auf. Schnell nahm ich sie am Zügel, führte sie in die Springhalle und saß dort auf. Passionata betrachtete die Stangen etwas argwöhnisch, aber als ich sie daran schnuppern ließ, merkte sie schnell, dass die Stangen völlig ungefährlich waren. Ich begann Passionata im Schritt warmzureiten und fing danach mit der Trabarbeit an. Passionata bewegte sich flüssig und geschmeidig wie immer, ließ sich gut in die Ecken reiten und stellte sich auf einem großen Zirkel brav nach innen. Ich arbeitete sie zehn Minuten lang so nur auf großen Zirkeln und Handwechseln, bis Passionata losgelassen und locker war. Dann fand ich, dass sie bereit war, mal über eine einzelne Stange zu gehen. Ich parierte Passionata zum Schritt durch und ritt sie dann auf eine einzelne Stange zu. Passionata spitzte die Ohren und wollte vor der Stange anhalten, aber ich trieb sie leicht an und schon trat sie über die stange hinweg. Sofort lobte ich sie und ritt ein weiteres Mal im Schritt darüber. Passionata hatte keinerlei Probleme damit und schon beim dritten Mal ging sie total selbstverständlich und ruhig darüber, ohne vorher auch nur ein bisschen zu zögern. Ich klopfte ihr den Hals, ritt noch zweimal im Schritt darüber und trabte dann an, um es mal aus dem Trab zu versuchen. Passionata spielte aufmerksam mit den Ohren, erhöhte leicht das Tempo und trat dann völlig problemlos über die Stange hinweg. Ich ging solange in den leichten Sitz und entlastete ihren Rücken. Passionata machte ihre Sache gut und ging perfekt über die Stange hinweg. Wieder lobte ich sie und trabte dann ein weiteres Mal auf die Stange zu. Auch diesmal trabte Passionata ruhig darüber hinweg und schlug nicht mal an. Ich ließ sie so noch einige Male über die einzelne Stange traben und als ihr auch das keine Probleme machte, versuchte ich auch mal die drei Stangen hintereinander. Zuerst natürlich im Schritt und hier wurde Passionata ein bisschen unsicher, aber als ich mit der Zunge schnalzte und sie antrieb, schritt sie auch brav über die drei Stangen hintereinander hinweg. Die ersten paar Mal noch etwas zögerlich und langsam, kurz darauf aber schon ziemlich taktklar. Dennoch wollte ich es lieber noch nicht im Trab probieren und begnügte mich damit, Passionata im Schritt über die Stangen zu reiten, was sie auch gut machte. Ich ließ sie einige Male so über die Stangen gehen und lobte sie dann überschwänglich und trabte wieder an. Passionata machte ihre Sache wirklich gut, aber jetzt wollte ich sie noch ein wenig Dressur arbeiten, ehe ich mit den Stangen weitermachte. Ich begann mit dem Aussitzen und fing an Schlangenlinien und Volten mit Passionata zu machen. Schon bald darauf kaute die Stute schäumend auf dem Gebiss und begann mit der Hinterhand unterzutreten. Ich machte einige Tempoverändeurngen und "Zirkel verkleinern, Zirkel vergrößern" mit ihr, wobei Passionata immer mehr versammelt wurde. Ich freute mich sehr darüber, achtete aber auch darauf, sie nicht zu sehr unter Druck zu setzen und machte immer wieder kleine Schrittpausen. Nachdem ich sie schließlich so eine Weile gearbeitet hatte und Passionata sehr gut an den Hilfen stand, wandte ich mich wieder den stangen zu. Jetzt wollte ich mit ihr im Schritt den Stangenfächer auf dem Zirkel machen. Ich parierte zum Schritt durch, ließ sie ein schön fleißiges Tempo vorlegen und ritt dann auf dem Zirkel auf die stangen zu. Passionata spielte mit den Ohren und hob den Kopf etwas. Ich schnalzte leicht mit der Zunge, trieb sie an und schon begann die Stute über die Stangen hinwegzuschreiten. Ich gab mir Mühe, ihren Rücken zu entlasten und sie gleichzeitig die ganze Zeit schön an den treibenden Hilfen zu behalten. Passionata war nur leicht unsicher, die stangenarbeit von vorhin hatte schon gute Vorarbeit geleistet. Ich lobte sie, gleich nachdem sie den Stangenfächer geschafft hatte und versuchte es dann ein weiteres Mal. Wieder war Passionata etwas unsicher, aber ihre Bewegungen waren schon flüssiger. Ich ritt sie noch ein paar Mal so über den Stangenfächer, bis Passionata schließlich fast völlig gleichmäßig und locker darüber ging. Ich ließ ihr die Zügel lang, klopfte ihr noch mal den Hals und ritt sie dann nur noch trocken, damit die Stute sich zum Schluss noch ein bisschen entspannen konnte. Sie dehnte sich schnaubend vorwärts-abwärts und drehte ganz locker noch ein paar Runden, ehe ich sie anhielt, absaß und sie zurück in ihre Box brachte. Passionata hatte ziemlich geschwitzt und so rieb ich sie schnell trocken, putzte sie kurz über und kratzte ihr die Hufe aus. Dann mistete ich gründlich ihre Box aus und verabschiedete mich anschließend mit einer karotte von ihr. Schnell sah ich noch bei Scarlet und Phiechen vorbei, dann machte ich mich wieder auf den Heimweg.



    Re: Stangenarbeit mit Passionata

    rosental - 26.03.2007, 14:32


    Toll!!!! :D



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