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Re: Der Bote
Frederik - 23.03.2007, 15:07Der Bote
Ein Reiter nähert sich der Grenze des Landes, sein Rappe ist mit weißschäumendem Schweiß überströmt, dennoch noch so feurig als wenn es erst eine Stunde unterwegs wäre. Genauso dunkel wie das Fell des Pferdes ist der Reiter selbst gekleidet, doch das Tuch aus dem die Kleidung besteht scheint von edler Art zu sein. Er zügelt sein Tier, als die ersten Grenzposten zu sehen sind und reitet langsam näher, abwartend, wie er wohl empfangen wird.
Re: Der Bote
Ein Gardist - 26.03.2007, 18:06
Ein Milizionär lehnt sich gelangweilt an einen Speer. Seine Kleidung ist recht schäbig und die lederne Rüstung die er trägt scheint aus verschiedenen anderen zusammengeflickt worden zu sein. Allein ein schwarzer Wimpel mit den weissen mordakanischen Ketten an seinem Gürtel weisen ihn als Mitglied der mordakanischen Armee aus. Plötzlich kann er in der Ferne eine sich nähernde Staubwolke ausmachen und bei näherem hinsehen erkennt er einen sich schnell nähernden Reiter. Mit einem lauten "HE, WACH AUF!" weckt der Gardist seinen Kameraden der neben der Strasse an einer Holzbarrikade gelehnt döst.
Schnell machen sich die beiden auf mit einer tragbaren Holzbarrikade den Weg zu versperren und postieren sich danach dahinter.
Als der Reiter sich dem Grenzposten nähert kann er links und rechts neben der Strasse zahlreiche angespitzte und in den Boden gerammte Holfpfähle erkennen, welche wohl das schnelle Vorbeireiten und umgehen des Postens zumindest zu Pferd und Kutsche verhindern sollen. Hinter den Barrikaden sind links und rechts des Weges mehrere große Armeezelte zu sehen. Inmitten der Zelte weht ein schwarzes Banner mit gekreuzten Ketten, in der Mitte ist ein roter Lebensbaum abgebildet. Der Lebensbaum wird scheinbar von einem Gebiss gehalten. Die Starsse wird von einer Holzbarrikade blockiert. Dahinter stehen zwei Soldaten (die oben beschriebenen). Einer ist gerade dabei eine Armbrust fertig zu laden. Neben dieser Barrikade ist ein weiteres "Banner" aufgestellt, welches nur aus einfachen Ketten besteht welche in einer Art Kreuzform miteinander verbunden wurden.
Neugierig blicken die Soldaten den auf sie zukommenden Reiter an.
Re: Der Bote
Frederik - 28.03.2007, 02:31
Eigentlich hat Frederik sich den Empfang nicht gar so waffenstarrend vorgestellt, obwohl er sich gründlich über das Land informiert hat, in das er geschickt wird. Sicherlich wurde erwähnt, dass hier strenge Regeln herrschen und jedem Fremden mißtrauisch, ja wenn nicht gar kriegerisch gegenüber getreten wird, dennoch schluckt er, als er das Aufgebot sieht. Äusserlich lässt er sich jedoch nichts anmerken und setzt ein Lächeln auf, während er seinen Umhang zurückschlägt und ein Waffenrock in den Farben weiß/grün zum Vorschein kommt. Zur Begrüßung hebt er seine behandschuhte rechte Hand, die Zügels seines Pferdes locker in der linken haltend und bleibt vor der Absperrung in gebührendem Abstand stehen, so dass ihn die Wachen noch verstehen können, als er zum Sprechen ansetzt.
"Seid mir gegrüßt! Ich bin ein Bote aus Drackensteig und in friedlicher Absicht an eure Grenzen gereist um wichtige Nachricht zu überbringen."
Re: Der Bote
Ein Gardist - 28.03.2007, 17:05
"Könnt ihr Euch ausweisen?" ruft einer der Milizen dem Fremden zu.
Im Hintergrund tritt eine weitere Gestalt aus einem Zelt, welches sich durch zahlreiche mordakanischen Wimpel von den anderen abhebt. Gekleidet ist die neue Gestalt in eine schwarze Lederrüstung. Unterhalb des Kragens ist fast unscheinabr aber doch klar erkennbar ein kleiner silberner Totenkopf angebracht. Aufgrund seiner Informationen die der Bote über das Land eingeholt hat, weiss er das so mordakanische Gardisten gekennzeichnet sind. Den Milizsoldaten ignorierend spricht der Gardist den Neuankömmling direkt an.
"Wer schickt Euch genau und für wen ist die Botschaft?"
Re: Der Bote
Frederik - 28.03.2007, 22:34
Aufmerksam registriert der Bote alle Einzelheiten, mustert den eben aus dem Zelt tretenden Mann, ohne dabei neugierig oder aufdringlich zu wirken. Schließlich antwortet er auf die Frage des Mannes, der scheinbar als Vorgesetzter fungiert.
"Graf Arnaught und Gräfin Sophia schicken mich mit einer persönlichen Botschaft, die ich nur demjenigen mitteilen soll, der mit meiner Herrschaft in Verhandlungen über bestimmte Güter aus meinem Heimatland steht."
Seine Stimme klingt freundlich aber bestimmt. Langsam zieht er ein kleines Pergament aus seiner Tasche am Sattel, das aber etwas mitgenommen aussieht und übergibt es den beiden Gardisten an der Holzsperre.
"Hier ist ein Schreiben meiner Herrschaft, das mich empfiehlt, gesiegelt und unterschrieben."
Re: Der Bote
Ein Gardist - 29.03.2007, 19:50
Der Gardist in der schwarzen Rüstung kommt hinter der Barrikade hervor und schreitet direkt auf den Boten zu. Er streckt seine Hand aus um das Dokument entgegen zu nehmen.
"Zeigt es mir!"
Re: Der Bote
Frederik - 29.03.2007, 20:20
"Aber gern.."
Er lässt das Schreiben in die Hand des Gardisten gleiten. Der Inhalt besagt deutlich, dass er als Bote im Auftrag des Grafen und der Gräfin unterwegs ist, auch wenn man die Schrift teilweise nur mit viel Geduld entziffern kann, da das Pergament wie es scheint nass geworden ist und auch kleine Risse aufweist. Dennoch ist unterhalb des letzten Risses, der ob seiner Größe anscheinend repariert wurde, das Siegel und die Unterschrift des Grafen und der Gräfin zu sehen. Ferner wird darum gebeten, ihn zu demjenigen zu bringen, der in Verhandlungen mit den beiden steht.
"Nun, ihr könnt euch selbst überzeugen. Es wäre mir eine Freude, wenn ich meinen Auftrag persönlich ausführen könnte."
Re: Der Bote
Ein Gardist - 29.03.2007, 20:26
Der Gardist runzelt die Stirn als er das Pergament liest.
"Hmmm.. ich kann Euch zu einem offiziellen Vertreter bringen lassen. Zu einem offiziellen Botschafter. Er ist für derelei Dinge verantwortlich."
Re: Der Bote
Frederik - 29.03.2007, 23:23
Der Bote nickt.
"Ich werde mich wohl fürs Erste damit zufrieden geben müssen, auch wenn mein Auftrag anders lautet. Die Sache, die ich überbringen soll, ist persönlich nur für diesen Herrn bestimmt und nicht schriftlich niedergelegt. Trotzdem danke ich euch für euer Entgegenkommen und werde euch bereitwillig folgen."
Er streckt die Hand wieder nach dem Pergament aus, das er beabsichtig wieder sicher in seiner Satteltasche zu verwahren.
Re: Der Bote
Ein Gardist - 03.04.2007, 17:18
"Meine Männer werden Euch zu dem offiziellen Botschafter begleiten und Euch den Weg weisen. Bleibt stets bei ihnen solange ihr Euch innerhalb den Grenzen Mordakans bewegt."
Dann gibt der Gardist dem Boten das Dokument zurück und wendet sich an seine Männer um alles nötige zu veranlassen...
Kurze Zeit später sind die Männer bereit zum Aufbruch. 4 Milizionäre begleiten den Boten und führen ihn über die Strassen Mordakans. Da die Begleiter zu Fuß sind geht es nicht gerade schnell voran. Die 4 Milizionäre haben sich um den Reiter verteilt und einer führt das Pferd mit an den Zügeln. Laut den Angaben des Gardisten werden sie eine Woche Unterwegs sein bis sie den Aufenthaltsort des Diplomaten erreichen...
(Falls Du während der Reise nichts besonderes machen willst können wir diese im Schnellraffer überspringen ;) )
Re: Der Bote
Frederik - 04.04.2007, 14:59
Während des Weges achtet der Bote auf alles was sich seinem Auge bietet. Die Landschaft, Häuser, Bewohner, all die Sitten und Gebräuche in diesem Land nimmt er wissbegierig in sich auf. Dass das Reisetempo nicht schneller ist als der Schritt eines Menschen kommt ihm dabei sehr zu gute, genauso wie seinem Pferd, das sich nach dem anstrengenden Gewaltritt bis an die Grenze nun während der Reise erholen kann. Die Strenge Bewachung jedoch, die man ihm zuteil werden lässt, ist wohl einerseits zur Vorsicht seiner Person gegenüber und andererseits zu seinem Schutz, denn normalerweise würde es ausreichen, ein oder zwei Milizionäre mitzugeben. Doch er war froh, dass er überhaupt in dieses abgeschottete Land reisen durfte und zufrieden über den bisherigen Verlauf der Dinge.
(hab nichts vor während der Reise, bin ja nicht lebensmüde :wink: )
Re: Der Bote
Ein Gardist - 04.04.2007, 17:19
Während der Reise stoßen sie immer wieder auf Truppenverbände Mordakans die auf den Straßen unterwegs sind. Immer wieder auch auf die in schwarzen Lederrüstungen patroullierenden Gardisten welche auch immer wieder Die Reisegesellschaft anhalten und nach den Befehlen der Milizen und ihrem Begleiter fragen. Nach einer Kontrolle der dementsprechenden Papiere darf die Gruppe ihre Reise jedoch jedesmal fortsetzen, dabei wird aber vor allem dem Boten noch oft misstrauische Blicke hinterher geworfen.
Die Gruppe kommt immer wieder an verlassenen Gebäuden sogar ganzen verlassenen Ortschaften vorbei. Die Gebäude sind in keshikischem (japanischen) Stil errichtet. Jetzt fällt es auch dem Boten auf das hin und wieder in den mordakanischen Truppen Soldaten zu sehen sind, welche ihren Augen nach zu urteilen durchaus aus dem nicht all zu fernen Keshiki stammen könnten.
Schließlich und endlich erreichen sie jedoch ihr Ziel. Eine recht große Stadt erbaut in dem Keshiki Stil der Gebäude welche sie bereits sahen. Auffällig ist das in der Stadt reges Treiben herrscht und überall gebaut wird. Zusätzlich ist die gesamte Stadt von einem riesigen Zeltlager umringt welches bestimmt noch einmal die Anzahl von Menschen fasst welche die Stadt inne hat. Auffällig sind auch die vielen Patroullien der schwarzen Gardisten in den Gassen und dem allseits vorhandenen Militär. Die Zivilisten welche in der Stadt leben scheinen wohl fast ausschliesslich Keshikischer Abstammung zu sein.
Vor einem großen, fast schon palastartigen Gebäude kommt die Reisegruppe zum stehen.
"Wir sind da!" verkündet einer der Milizionäre. "Ich werde Euch nun anmelden."
Der Milizionär verschwindet in dem bewachten Eingang und kommt erst nach längerer Wartezeit zurück.
"Ihr könnt nun hineingehen. Ihr werdet nun empfangen. Um euer Pferd wird sich gekümmert werden."
Neben dem Milizionär steht eine der Wachen, welche zusammen mit dem Milizionär das Gebäude verlassen hat. Er wartet offensichtlich auf den Boten um ihn ins Gebäude zu geleiten.
Re: Der Bote
Frederik - 05.04.2007, 13:40
Der Bote macht sich gedanklich ein Bild von diesem Land, das den Eindruck erweckt, erst kürzlich von der jetzigen Regierung übernommen worden zu sein und noch immer in einem kriegsähnlichen Zustand zu liegen scheint. Als der Milizionär mit der Nachricht, dass er jetzt empfangen würde zurückkehrt, steigt er von seinem Pferd, tätschelt ihm den Hals und übergibt die Zügel einem der Begleiter. Aus seiner Satteltasche holt er erneut das Schreiben hervor, sowie zwei kleinere Beutel deren Inhalt nicht von aussen zu erahnen ist. Dann nickt er der anscheinend auf ihn wartenden Wache zu.
"Habt Dank, wir können gehen, wenn es euch recht ist."
Re: Der Bote
Ein Gardist - 05.04.2007, 21:53
Die Wache nickt dem Boten zu. Sie schreiten zusammen durch die Papiertür welche zur Seite geschoben wurde. Sie gelangen in einen Raum in dem an einem Tisch weitere Wachen sitzen und mit Würfel spielen. Durch eine weitere bewachte Schiebetür gelangen sie in einen Gang, schreiten an einigen Schiebetüren vorbei und gelanden an desen Ende an eine Tür an der zwei weitere Wachen warten. Die Gänge sind alle verziert und die Papierwände bunt bemalt wodurch einfallendes Licht den Gang in bunten Farben erhellt. Die letzte Tür jedoch ist dunkelbraun. Eine der Wachen fordern den Boten auf sämtliche Waffen abzulegen die er bei sich trägt und fangen danach an ihn nach eventuell versteckten Waffen zu durchsuchen.
Re: Der Bote
Frederik - 09.04.2007, 13:13
Der Bote legt alle Waffen ab, bei der Durchsuchung, die er ohne Wiederstand über sich ergehen lässt, werden keine weiteren mehr gefunden. Er trägt ausser dem abgelegten Schwert, einem Dolch und zwei kleinen Messern nichts weiter bei sich.
Re: Der Bote
Ein Gardist - 10.04.2007, 22:49
Nachdem die Wache zufrieden ist wird der Bote in den dunkelbraunen Raum hineingelassen. In dem Raum ist es recht dunkel und die Augen des Boten brauchen einen Moment um sich an die neuen Lichtverhältnisse anzupassen. Dann erkennt er in dem Raum einen Tisch stehen hinter der Eine Gestalt sitzt.
"Setzt Euch!" fordert die Gestalt hinter dem Tisch ihn auf und deutet dabei auf einen Stuhl der vor dem Tisch steht.
"Ich bin Xeron. Offizieller Botschafter des mordakanisch, imperialen Reiches."
Dann rückt er etwas mehr an den Tisch, so das er durch das wenige einfallende Licht besser zu erkennen ist. Xeron hat dunkle, kurzgeschorene Haare. Er trägt einen mantelartigen, schwarzen Umhang der aus einer Art Leder gefertigt zu sein scheind. Seine Hände welche er zusammgefaltet vor sich auf dem Tisch liegen hat stecken in schwarzen Lederhandschuhen.
"Wer seid ihr und was genau ist euer Begehr?"
Re: Der Bote
Frederik - 10.04.2007, 23:59
Der Bote blinzelt ein paar mal, um seine Augen weiter an das diffuse Licht zu gewöhnen, dann folgt er der Aufforderung des Botschafters und setzt sich vor diesem an den Tisch. Er neigt seinen Kopf ein wenig zur Begrüßung und setzt dann zu sprechen an.
"Ich erbiete euch meinen Gruß. Mein Name ist Frederik de Brece und ich bin ein Bote aus Drackensteig. Ich wurde mit einem Auftrag meines Herrn losgeschickt, eine Nachricht von diesem an denjenigen mündlich zu überliefern, der in Verhandlungen mit ihm wegen diversen Gütern aus Drachensteig steht."
Frederik legt seine Hände offen und locker auf den Tisch, um nicht angespannt oder angriffslustig zu wirken.
Re: Der Bote
Ein Gardist - 11.04.2007, 20:13
"Wer ist Euer Herr?"
"Und mit wem genau steht er in Verhandlungen?"
"Seid ihr bereit mir diese Nachricht zu übermitteln?"
Der mordakanische Diplomat scheint ruhig und das Gespräch als Routine hinzunehmen.
Re: Der Bote
Frederik - 13.04.2007, 14:34
OT: Ich hab den IT Namen leider vergessen und er fällt mir auch nicht mehr ein.. mist. Kannst mir weiterhelfen?
Re: Der Bote
Ein Gardist - 13.04.2007, 14:36
OT: Merciless ist der Name dessen, mit dem Handel getrieben wird. Prätor Merciless von Mordakan.
Oder brauchst Du den Namen von jemand anderem?
Re: Der Bote
Ein Gardist - 15.04.2007, 20:17
OT: Werde die kommende Woche auf einem Lehrgang sein, bin daher erst ab Freitag Abend wieder da.
Re: Der Bote
Frederik - 21.04.2007, 21:23
Frederik scheint diese Fragen erwartet zu haben.
"Ich wurde vom Grafen Arnaught und seiner Gemahlin Gräfin Sophie geschickt, die in Verhandlungen mit dem Prätor Merciless von Mordakan stehen. Die Nachricht ist wie schon erwähnt nicht schriftlich niedergelegt und ich soll sie nur ihm übermitteln."
Er macht eine kurze Pause, legt die Hände in den Schoß.
"Wenn ihr jedoch darauf besteht, dass ich meinen Schwur breche den ich abgelegt habe als ich den Auftrag bekam.."
Re: Der Bote
Ein Gardist - 22.04.2007, 18:15
"Hmmm. Wenn ihr Euch an euren Schwur gebunden fühlt... Ich denke es wäre sicherlich auch möglich, sofern ihr darauf besteht, eine Audienz beim Prätor einzurichten. Jedoch muss ich Euch darauf Hinweisen das er sich momentan in seinem Palast in der Mordakanischen Enklave aufhält. Diese liegt in Baiwarien auf dem südlichen Kontinent. Wenn ihr bereit seid Euch auf diese Reise einzulassen, kann ich die notwendigen Papiere fertig machen lassen. Die Reise bis zum Hafen ist einen halben Tag lang. Die Schiffsreise bis zur Enklave wird wohl drei Wochen dauern."
Re: Der Bote
Frederik - 24.04.2007, 20:16
Dankbar neigt Frederik den Kopf.
"Ich danke euch und weiß es durchaus zu schätzen, was ihr für mich tun würdet. Wenn es euch keine zu großen Umstände bereitet, würde ich gern euer Angebot annehmen und die doch etwas lange Reise auf mich nehmen, damit ich meinen Schwur halten kann. Eine Audienz beim Prätor Merciless wäre eine große Ehre für mich, der ich nur ein einfacher Bote bin."
Re: Der Bote
Ein Gardist - 25.04.2007, 18:53
"Gut, dann ist es also beschlossen. Ich werde alles weitere veranlassen. Ihr werdet Morgen Früh aufbrechen. Solltet ihr noch weitere Fragen oder Bedürfnisse haben, so lasst es mich wissen. Die Gardisten werden Euch auf euer Zimmer bringen." Auf ein Nicken hin Xerons öffnet sich die Schiebetür und eine der Wachen tritt herein.
Mit einer Geste forder die Wache Frederik auf ihm zu folgen.
Es geht durch weitere Wände und Türen, bis sie in ein schmuckloses Zimmer kommen. Es ist nicht sonderlich groß. Der großteil des Raumes wird von einem breiten schweren Bett eingenommen. Weiterhin findet sich noch eine Kleidertruhe, ein kleines Nachttischchen mit Zunder, Feuerstein, Stahl sowie Kerze und ein Schemel auf dem eine Wasschüssel gefült mit Wasser, Rasierzeug, ein Stück Seife und ein Tuch zum Abtrocknen zu finden ist.
Am nächsten Morgen wird Frederik geweckt. Seine "persönliche" Garde ist zum aufbruch bereit und nach einem Frühstück geht es auf die Reise. Nach ein paar Stunden ist der Hafen erreicht... (OT: Bitte wie üblich reinposten wenn Du irgendwo zwischendrin etwas machen möchtest. :) )
Re: Der Bote
Frederik - 26.04.2007, 00:15
Die Ausstattung des Zimmers ließ keine Wünsche offen und so war er mehr als genügend ausgeruht und erholt um den weiteren Reiseweg auf sich zu nehmen, als er geweckt wurde. Gestärkt durch das Frühstück war der Weg zum Hafen gefühlt weniger als die Hälfte der tatsächlichen Strecke. Als er an Bord ging, wandte er sich an die Männer die ihn begleiteten und ließ seinem Gastgeber noch einmal seinen herzlichsten Dank ausrichten.
OT: wie gesagt, bin nicht lebensmüde und würde gern wieder heil mit erledigtem Auftrag zurückkommen.. :lol:
Re: Der Bote
Ein Gardist - 26.04.2007, 18:53
Der Hafen von dem das Schiff ablegte war zu großen Teil noch im Bau begriffen. Das Schiff selber war ein Langboot und wirkte etwas Fremd in Betracht des Baustils welchen der Bote bisher in Mordakan beobachten konnte.
Schnell legte das Schiff mit dem Boten und seinen Begleitern ab.
Die Überfahrt über das Meer war recht ereignislos und die zwei Wochen zogen sich etwas hin. Dann jedoch war Land in Sicht. Das Schiff näherte sich schnell und fuhr dann in einen großen breiten Fluss ein welcher hier in das Meer mündete. Hafen war jedoch keiner aus zu machen und das Bott fuhr den Fluß immer weiter entlang. Es dauerte noch einmal knapp eine Woche bis am Flußufer eine Hafenstadt zu erkennen war. Auf dem Fluß selbst herrschte reger Verkehr und mehrmals wurde das Langboot angehalten und kontrolliert.
Das Langboot legte in der Hafenstadt an. Schnell kamen einige Gardisten an Bord um Ladung und Besatzung zu kontrollieren. Nach dem Vorweisen der dementsprechenden Papiere konnten Frederik und die ihn begleitenden Gardisten von Bord gehen.
Die Stadt war stark belebt und auf den Straßen wimmelte es von Menschen. Die Straßen an sich waren anscheinen aufgeteilt in eine breite Hauptstrasse und zahlreichen schmaleren und dunklen Gassen. Selbst die breite Strasse wirkte dunkel. Das lag eindeutig an dem Schatten der hier überall von den riesigen Gebäuden geworfen wurde. Die Gesamte Stadt bestand aus riesigen, gigantischen Türmen. Viele der Türme waren in höheren Ebenen durch Brücken miteinander verbunden. Auch vielen hier wieder die zahlreichen Gardisten auf die hier patroullierten.
Frederik merkte schnell das der Großteil der Menschen hier kränklich und dürr aussahen. Auch schien ein großer Teil der Menschen recht Arm zu sein. Zumindest der, welcher wohl in dem unteren Bereich der Türme lebte. Als Frederik wiedereinmal nach oben schaute konnte er auf einer der Brücken eine Frau erblicken, welche offenbar kostbare Stoffe trug. Auch sah sie weder mager noch krank aus. Dafür fiel ihm der arrogante Blick auf welche sie verächtlich auf die Menschen weit unter sich warf.
Einer der Gardisten erklärte das sie zur Hauptstadt müssten und das das noch einmal einige Tage Marsch bedeuten würde. Schnell wurde daher die Stadt mit ihren vielen Tausenden Einwohnern verlassen und der Weg fortgesetzt.
Die folgenden Tage ging die Reise auf einer hervorragend ausgebauten, vier Schritt breiten Straße gut vorran. Was von der Landschaft zu sehen war war nur Wald. Anscheinend endloser, dichter dunkler Wald. Un am Horizont ein hohes Gebirge.
Einige Tage später Endlich wurde Mordark, die Hauptstadt erreicht. Sie war noch gewaltiger als die Hafenstadt und auch anscheinend um einiges größer ähnelte ihr aber ansonsten. Die Art der Bauten war identisch und auch die Bevölkerung machte den gleichen Eindruck wie in der Hafenstadt.
Die Gardisten brachten Frederik ins Zentrum der Stadt. Das Zentrum bestand aus einem Palast. Eine Rundstraße grenzte ihn von den restlichen Gebäuden ab. Der kalte Stein aus dem er bestand schimmerte schwarz. Es schien fast so als ob der Palast fast nur aus spitzen, mit hacken verzierten und besetzten Türmen bestand. Auch war der Palast offensichtlich schwer bewacht und um ihn herum patroullierten zahlreiche Gardisten.
Dank der Papiere die Frederiks Begleiter vorweisen konnten wurden sie relativ schnell in den Palast gelassen. Frederik wurde in einen Raum gebracht in welchem er sich frisch machen konnte und nach einiger Zeit wurde ihm mitgeteilt das er in ein paar Stunden zum Prätor vorgelassen werden würde...
ein paar Stunden später...
Frederik wurde wir ihm gesagt wurd abgeholt. Durch endlose hohe Gänge und großen doppelflügligen Toren und noch mehr Wachen später stand Frederik endlich vor dem Thronsaal. Das Tor wurde geöffnet und Frederik in eine große und sehr hohe Halle gelassen. Ein dunkler Teppich führte zum Ende der Halle an dem auf einer Erhöhung ein massiver Thron stand. Auf dem Thron saß der Prätor. Neben sich auf dem Boden auf einer Decke eine Frau kauernd. Aus Nebentüren marschierten sechs Wachen ein und positionierten sich in einer gewissen Entfernung links und rechts vom Thron.
Frederik viel ein schwarzes, mit Blut bespritztes Banner auf, welches neben dem Thron an der Wand hing. Darauf war ein weisses Schwert une eine Art Gebiss abgebildet. Weiterhin fiel ihm eine schwarze Lederrüstung auf, welche ebenfalls an der Wand auf einem Ständer stand. Zudem noch ein Bogen und ein Köcher mti Pfeilen daneben sowie eine Art Glasvitrine in der ein kurzes Schwert zu sehen war. Direkt neben dem Thron ruhten in zwei Scheiden zwei leicht gekrümmte Schwerter.
Dann wurde Frederik angesprochen:
"Ich bin Prätor Merciless von Mordakan. Tretet näher!"
Re: Der Bote
Ein Gardist - 01.05.2007, 16:54
(OT: Bin dann kommende 2 Wochen leider auf dem Truppenübungsplatz. Bin ab dem 11. dan quasi wieder da.)
Re: Der Bote
Frederik - 07.05.2007, 01:22
OT: hatte in letzter Zeit leider viel Streß, bei uns war Volksfest und ich kam zu nichts anderem mehr als arbeiten und schlafen.. der Rest kam zu kurz und Kreativität stand nicht mehr auf dem Stundenplan.. sorry. Aber wenn zu zurück bist, gehts wieder voran.
Re: Der Bote
Frederik - 07.05.2007, 01:32
Beeindruckt nimmt Frederik alles in sich auf, die Städte, die Straßen und Gassen, die Bewohner und deren Verfassung. Auch dass es denen die wohl unterhalb der Brücken wohnten und lebten sehr schlecht gehen musste und die "Oberschicht" wohl nichts mit ihnen zu tun haben wollte, fiel ihm auf. Jedenfalls schloß er darauf, als er die Frau erblickte und kurz beobachtete. Von dem Palast war er beeindruckt, doch gefiel ihm die allgemein düstere Stimmung, die wohl von jedem Winkel des Landes auszugehen schien, nicht besonders. Diplomatisch wie er erzogen wurde, ließ er sich jedoch davon nichts dergleichen anmerken.
Als er endlich allein auf dem ihm zugewiesenem Zimmer war, konnte er sich ausruhen und seine Gedanken zusammenfassen. Alles in allem konnte er zufrieden sein, in ein so feindliches und abgeschottetes Land soweit vorgelassen zu werden. Er hoffte nur inständig, dass er die benötigten Informationen und schriftlichen Bestätigungen dessen, weswegen er gekommen ist, auch erhalten würde.
Wenig später wurde er abgeholt und folgte den Männern durch die dunklen Gänge und Türen bis er im Thronsaal war. Geduldig wartete er, die Einrichtung und die Bewachung desselben studierend und verstohlen den Prätor und seine weibliche Begleitung musternd, bis er von diesem angesprochen wurde. Doch obwohl er dessen Stimme jederzeit erwartet hatte, zuckte er ob der plötzlichen Unterbrechung der schon beinah spürbaren Stille leicht zusammen.
Frederik verneigt sich tief, wie es sich zur Begrüßung höherstehenden Persönlichkeiten gehört und räuspert sich. Dann macht er ein paar Schritte auf den Prätor zu, bis es ihm angemessen erscheint, stehen zu bleiben.
"Ich grüße Euch, ehrenwerter Prätor Merciless von Mordakan und danke Euch dass ihr mich empfangen habt. Mein Name ist Frederik de Brece, Bote aus Drackensteig."
Frederik wartet, bis erneut das Wort an ihn gerichtet wird.
Er wartet bis er wieder angesprochen wird.
Re: Der Bote
Merciless - 11.05.2007, 12:51
Interessiert musterte Merciless den Boten noch einmal. Dann richtete er sein Wort wieder an ihn.
"Man sagte mir ihr habt eine Nachricht für mich, welche ihr nur an mich persönlich weitergeben dürft."
Re: Der Bote
Frederik - 14.05.2007, 00:02
Frederik nickt.
"Das ist richtig. Die Nachricht ist nur für Euch bestimmt."
Er sieht vielsagend zu den anwesenden Personen.
Re: Der Bote
Merciless - 19.05.2007, 16:17
Die Augen von Merciless ziehen sich zu schmalen Schlitzen. "Rei, bring dem Boten Schreibzeug!"
Die Sklavin an der Seite von Merciless holt hinter dem Thron ein Pergament hervor, Tinte und Feder. Dann erhebt sie sich und bewegt sich damit zu dem Boten, die Kette welche um ihren Hals liegt hinter sich her ziehend.
"Wenn nur ich diese Botschaft erfahren darf, so schreibt sie auf dieses Pergament und faltet es zusammen. Meine Sklavin wird es vor euren Augen ungeöffnet zu mir bringen, so das nur ich es lesen kann."
(P.S.: Bin kommende Woche auf einem Lehrgang an der Ostsee, kann daher erst wieder an dem WE darauf antworten. Danach ist aber erstmal schluß mit Lehrgängen^^)
Re: Der Bote
Frederik - 26.05.2007, 17:11
Auch wenn Frederik es sich nach aussen nicht anmerken lässt, so ist ihm die Haltung von Sklaven zutiefst zuwieder. Jetzt kann er sich endlich einen Reim auf all die Geschehnisse machen, die ihm während der Reise bis hier her aufgefallen sind. Anscheinend regieren in diesem Land Unterdrückung und Willkür. Einen Augenblick lang ist er versucht, die Luft aus seinen Lungen mit einem hörbarem Laut entweichen zu lassen, besinnt sich aber dann auf seinen Auftrag und setzt ein unverbindliches Lächeln auf, den Blick von der Frau wendend.
"Gerne, wie ihr wünscht."
Als die Sklavin bei ihm angekommen ist, nimmt er mit einem leichten Nicken das Schreibzeug entgegen, setzt sich und beginnt zu schreiben.
> Die Botschaft meiner Auftraggeber lautet wie folgt:
Die von Euch begehrte und von uns angebotene Ware befindet sich nun in unserem Besitz. Der Preis richtet sich nach dem, was vereinbart wurde. Als Beweis senden wir euch mit unserem Boten ein Haar aus den Fellkleid des Tieres. Wenn ihr mit dem Handel einverstanden seid, so bitten wir euch uns dies schriftlich auf dem vorbereiteten Pergament zu bestätigen.<
Frederik nimmt den kleinen Beutel an seinem Gürtel, öffnet ihn und zieht ein langes silbriges Haar daraus hervor, das er in das gerade von ihm beschriebene Pergament wickelt. Anschließend übergibt er die Rolle wieder der Sklavin, die vor ihm gewartet hat und die es nun zum Thron zurückbringt.
Re: Der Bote
Merciless - 29.05.2007, 20:50
Die Sklavin überbringt die Nachricht Merciless. Merciless entrollt das Pergament, liest es und übergibt dann das Haar mit einem Nicken der Sklavin.
Die Sklavin schließt das Haar in ihre Hand und schließt die Augen.
(OT: Sie wirkt einen Spruch um Magie zu erkennen. Was für ein Ergebnis erhält sie?)
Re: Der Bote
Frederik - 01.06.2007, 10:12
OT: Sie spürt eine lichte weiße Magie die von dem Haar ausgeht
Re: Der Bote
Merciless - 01.06.2007, 12:33
Die Sklavin flüstert Merciless ein paar Worte ins Ohr. Dann wendet sich Merciless offen an Frederik.
"Gut. Wieviele und wie oft könnt ihr liefern? Wie hoch ist der genaue Preis?"
Re: Der Bote
Frederik - 04.06.2007, 13:09
"Vorläufig konnten wir nur einem habhaft werden. Wie ihr sicher wisst, gehen wir ein großes Risiko ein, diese Tiere zu fangen, es ist in unserem Land verboten. Deshalb würde es ein zu großes Aufsehen erregen, wenn gleich mehrere vom Bestand fehlen, geschweige denn transportiert werden. Ausserdem gibt es nicht sehr viele davon. Der Preis bleibt gleich dem, welchen ihr für ein Tier ausgehandlt habt."
Frederik macht eine kleine Pause.
"Wie oft wir liefern können, hängt von der Aufmerksamkeit unseres Landes ab. Wenn wir es schaffen, diese in eine andere Richtung zu lenken, so wird es mit Sicherheit leichter, die Ware zu besorgen und ausser Landes zu schaffen. Aber ihr werdet beizeiten wieder von uns hören."
Re: Der Bote
Merciless - 04.06.2007, 17:37
Merciless musste ein wenig lächeln.
"Nun ja, in was genau wollt ihr ausbezahlt werden? Ich vermute einmal das ihr weder an Kohle, Granit, Marmor, Holz oder gar Papyrus interessiert seid. Auch Bergkristall wird euch wohl weniger interessieren. Wollt ihr in Smaragden, Obsidian oder geprägte Münze bezahlt werden?"
Re: Der Bote
Frederik - 04.06.2007, 21:00
Frederik überlegt kurz.
"Wenn es euch recht ist, würden wir uns die Hälfte des Betrages in Smaragden, ein Viertel in Obsidian und ein Viertel in geprägten Münzen auszahlen lassen."
Re: Der Bote
Merciless - 04.06.2007, 23:18
Merciless nickt.
"Dann soll es so sein. Wo soll der Austausch stattfinden?"
Re: Der Bote
Frederik - 05.06.2007, 00:53
Er wiegt bedächtig den Kopf.
"Darüber bin ich nicht informiert worden. Ich habe nur den Auftrag, euch vom Erfolg der Jagd zu unterrichten, euch den Beweis dafür zu bringen und wie bereits erwähnt eine Bestätigung von euch unterschreiben zu lassen. Sobald diese meine Herrschaft erreicht hat, wird sie erneut mit euch in Kontakt treten um den Austausch zu vereinbaren. Ich habe euch den Beweis erbracht, dass die Ware vorhanden ist und soll nun im Gegenzug von den vereinbarten Zahlungsmitteln jeweils ein Stück mitbringen."
Nach etwas nachdenklichem Blick in die Leere meint er noch..
"Vielleicht würde sich eine erneute Kontaktaufnahme wesentlich erleichtern lassen, wenn wir Brieftauben verwenden würden. Doch möchte ich erwähnen, dass dieser Weg beiweitem gefährlicher sein wird. Man denke nur daran, wenn sie gefangen oder gejagt würden und die Botschaften in falsche Hände gelangen. Hm, das ließe sich vielleicht durch die Verwendung von einer Art Geheimsprache vermeiden, die nur ihr und meine Herrschaft kennt.."
Re: Der Bote
Merciless - 11.06.2007, 17:27
"Ihr sollt eine Probe der jeweiligen Zahlungsmittel erhalten. Ein Austausch von Botenvögeln scheint auch mir ein guter Vorschlag zu sein. Dann lasst mich das Bestätigungsschreiben unterschreiben. Ihr könnt Euch noch ein paar Tage hier im Palast ausruhen bevor ihr wieder aufbrecht. Morgen werde ich Euch die Verschlüsselung für die Geheimsprache zukommen lassen. Habt ihr sonst noch weitere Fragen oder Vorschläge?"
Re: Der Bote
Frederik - 12.06.2007, 01:39
Mit einer Verbeugung drückt Frederik seinen Respekt und Dank gegenüber dem Prätor aus.
"Ich danke Euch vielmals, dass ihr meinen Vorschlag für gut befindet. Das wird unsere Komunikation um ein Wesentliches erleichtern."
Er lockert seine Gürteltasche und zieht ein kleines gerolltes Pergament hervor, das er öffnet und noch einmal einem prüfenden Blick unterwirft. Dann setzt er seine Unterschrift unter das Geschriebene, trocknet diese indem er seinen Atem darüberbläst und rollt es erneut zusammen.
"Hier ist das Schriftstück mit meiner Unterschrift versehen. Es fehlt nur noch die eure. Was die Abreise von mir betrifft, so will ich nicht unhöflich sein und eure Gastfreundschaft ausschlagen, doch wäre es von Nöten, dass ich sobald wie möglich aufbreche, da die Reise selbst doch von etwas längerer Dauer ist und meine Herrschaft auf eine baldige Rückkehr meiner Person bestanden hat."
Re: Der Bote
Merciless - 12.06.2007, 18:35
Die Sklavin überbringt das Pergament Merciless. Merciless entrollt es und liest es durch.
"Ihr könnt natürlich auch sofort aufbrechen. Ganz wie ihr es wünscht."
Re: Der Bote
Frederik - 13.06.2007, 01:34
OT: Der Inhalt des Pergaments... soll ich ihn öffentlich hier im Forum bekanntgeben oder soll ich ihn dir per email oder PN schicken?
Re: Der Bote
Merciless - 13.06.2007, 16:42
(OT: Schreib ihn hier öffentlich rein. Ausser Dir und mir hat hierrauf niemand Zugriff.)
Re: Der Bote
Frederik - 15.06.2007, 18:02
Der Inhalt des Pergaments...
An den ehrenwerten Prätor Mercilless von Mordakan
Dieses Pergament belegt schriftlich unsere bereits mündliche Handelsabsprache über Einhörner aus unseren Landen Drackensteigs.
Unser Bote hat euch mit Sicherheit schon den Beweis erbracht, wenn ihr dieses Schreiben vor euch liegen seht.
Nun würden wir es begrüßen um den Handel einhalten zu können, wenn ihr eure Unterschrift auf dieses Papier setzen würdet.
Natürlich setzen wir absolutes Stillschweigen über diesen Handel vorraus, genauso wie wir dieses einhalten werden. Sodann steht einer weiteren Handelsbeziehung nichts im Wege.
gez. Gräfin Sophia und Graf Arnaught von Allertal, Drackensteig
o.t.: Das Pergament ist ziemlich mitgenommen, sieht etwas verwaschen aus, die Schrift ist gerade leserlich, die Zeile mit den Unterschriften der beiden scheint angefügt worden zu sein, als ob das Pergament an dieser Stelle einmal gerissen war. Alles in allem macht es den Eindruck, einmal heftig nass geworden zu sein.
Re: Der Bote
Merciless - 16.06.2007, 11:02
Merciless lässt sich von der Sklavin Tinte und Feder reichen. Dann tunkt er die Feder in die Tinte und macht sich daran zu unterschreiben, während er sich noch einmal an Frederik wendet.
"Gut, dann müsst ihr mir nur noch sagen wann Graf Arnaught die Stationierung wünscht und wo genau."
Re: Der Bote
Frederik - 16.06.2007, 12:30
Einen Moment lang verschlägt es Frederik die Sprache, doch er lässt sich nichts anmerken.
"Die Stationierung? Davon wurde ich nicht unterrichtet mein Herr. Ich denke, der Graf wird euch noch mit Botenvögeln Bescheid geben. Es liegt nicht in seiner Art, uns Boten in alles einzuweihen."
Seine Hand fährt erneut in den kleinen Beutel, wo sie einen kleinen Gegenstand umschließt. Erleichtert stellt er fest, dass dieser auf der Reise nicht verloren ging.
Re: Der Bote
Merciless - 16.06.2007, 12:36
Merciless setzt die Feder vom Pergament ab.
"Ach wisst ihr, ihr habt mir gesagt das ihr zwar schnell wieder aufbrechen müsst, was ich durchaus verstehe, doch genieße ich Eure Anwesenheit sehr. Darum wäre es mir lieb wenn ihr noch eine weile meine Gastfreundschaft genießen würdet."
Re: Der Bote
Frederik - 16.06.2007, 12:38
Frederik macht erneut einen Diener.
"Ganz wie es euer Wunsch ist. Gerne werde ich eure Gastfreundschaft noch genießen, solange wie es euch beliebt."
Re: Der Bote
Merciless - 16.06.2007, 12:44
"Sehr schön. Das Pergament werde ich bis zu eurer Abreise aufbewahren."
Mit einer Handbewegung winkt er eine seiner Wachen zu sich.
"Sorgt dafür das er im Ostflügel ein sichere Unterkunft erhält. Kümmert Euch um ihn bis ich jemanden für seine Bedürfnisse gesandt habe."
Der Gardist nickt kurz, winkt dann drei weitere Wachen zu sich. Dann positionieren sie sich als Geleit um Frederik.
Merciless wieder an Frederik gewandt: "Wenn ihr weitere Gespräche mit mir wünscht, könnt ihr Euch jederzeit an einen meiner Bediensteten wenden. Sie werden dann dafür Sorgen das ich davon erfahre."
Re: Der Bote
Frederik - 16.06.2007, 12:49
Mit etwas Unbehagen nimmt er die vier Wachen um ihn wahr. Jemanden die Gastfreundschaft anzubieten und ihn dann von vier Gardisten in einem anscheinend ohnehin mehr als sicherem Palast begleiten zu lassen scheint ihm etwas übertrieben und kommt mehr einer Gefangennahme gleich, noch dazu wo es den Anschein hat, als wenn er sich nicht frei bewegen dürfte. Doch er ist klug genug, dies als gegeben hinzunehmen.
"Ich danke euch." sind Frederiks einzige Worte, die er ziemlich steif ausspricht.
Re: Der Bote
Merciless - 16.06.2007, 13:03
Lächelnd nickt Merciless Frederik zu, dann gibt er dem Führer der Gardisten ein Handzeichen. Die Gardisten geleiten Frederik aus dem Thronsaal. Es geht durch mehrere Gänge, einen kleinen Saal und wieder Gänge. Während an sich der gesamte Bau schon recht kühl wirkt, werden die Wände je weiter sich die Gruppe vorwärts bewegt immer schmuckloser und kahler. Auch die ohnehin schon meisst eher als Schießscharten bezeichenbare Fenster werden immer seltener. Bald ist der Zeitpunkt gekommen wo die Gänge nur noch mit Fackeln erhellt sind. Es geht eine Treppe nach unten. Durch eine mit Eisenbeschlägen verstärkte Tür geht es in einen Gang, in dem links und rechts einige schweren Türen angeordnet sind.
Die Wachen geleiten Frederik durch die erste Tür in einen kleinen, länglichen Raum, der weder Fenster noch Möbel aufweist. Die einzige Lichtquelle sind die Fackeln die mittlerweile die Gardisten bei sich führen.
Als der letzte Gardist hineingetreten ist schließt dieser die Tür hinter sich.
Der Führer der Gardisten wendet sich nun kühl an Frederik:
"Ausziehen!"
Re: Der Bote
Frederik - 16.06.2007, 13:09
"Wie bitte? Ihr fordert eure Gäste auf, sich auszuziehen?"
Frederiks Haltung zeigt deutlich die Ablehnung und Entrüstung über die Art und Weise, wie er behandelt wird.
Re: Der Bote
Merciless - 16.06.2007, 13:13
Der Gardist zieht sein Schwert.
"Ausziehen, jetzt!"
Re: Der Bote
Frederik - 16.06.2007, 13:28
Langsam legt Frederik Gürtel und Kleidung ab, wendet sich dabei von der Wache weg. Den kleinen Gegenstand hält er sicher seit dem letzten Gespräch mit Merciless in der Hand verborgen.
Als er fertig ist, dreht er sich wieder zum Gardisten um.
"Wie ihr wünschtet."
Re: Der Bote
Merciless - 16.06.2007, 14:20
"Tretet von der Kleidung zurück!"
Zwei Wachen nehmen die Kleidung, Gürtel und Zubehör und stecken alles in einen Sack. Die anderen beiden Wachen machen sich daran Frederik abzusuchen. Dabei überprüfen sie auch den Bereich zwischen den Schulterblättern und unter den Achseln und ja, auch die geballten Fäuste müssen geöffnet werden.
Re: Der Bote
Frederik - 16.06.2007, 16:56
Ohne mit der Wimper zu zucken lässt Frederik die Prozedur über sich ergehen, wissend dass die Wachen nichts Verdächtiges finden würden.
Als er die Fäuste öffnen muss, tut er dies mit einem Bedauern. Aus seiner linken offenen Hand fällt ein kleiner Ring, der abgerundet rautenförmig gearbeitet ist. In der Mitte dieser Raute ist ein länglicher irisierender Mondstein quer eingefasst, rechts und links davon, in dem gehämmerten Silber sind jeweils drei kleine Silberkügelchen im Dreieck angeordnet. Das Ganze ist von einem dünnen Rand gefasst. Im Ringinneren ist eine Innschrift.
"Gräfin Sophia von Allertal"
Re: Der Bote
Merciless - 16.06.2007, 17:54
Die Wache beäugt misstrauisch den Ring. Dann stecken sie ihn in den Sack zu Frederiks restlichen Dingen. Sie werfen Frederik einen grauen Überwurf zu.
"Den könnt ihr anziehen."
Eine der Wachen bringt den Sack mit Frederiks Gegenständen nach draussen, während die anderen warten bis Frederik den einfachen Überwurf angezogen hat.
[OT: Frederiks Sachen werden nun einer genauen, längeren Prüfung unterzogen. Dabei wird auch ein einfacher magischer Zauber gewirkt um eventuelle magische Gegenstände festzustellen. Das ganze wird parallerl dann zum folgenden stattfinden.]
Re: Der Bote
Frederik - 16.06.2007, 19:24
Geschickt fängt Frederik den Überwurf auf und zieht ihn an.
"Darf ich fragen, wieso man mich wie einen Gefangenen behandelt?"
Er beobachtet genau, wie der Ring in dem Sack verschwindet.
(OT: sie werden nichts feststellen. Wenn du Zeit und Lust hast, können wir heute abend noch ein wenig schreiben, finds gut, dass es schneller vorwärts geht)
Re: Der Bote
Merciless - 16.06.2007, 19:38
"Das ist nicht meine Entscheidung. Ich habe meine Befehle."
Dann geleiten die Wachen Frederik wieder hinaus in den Gang und in einen anderen Raum. Der Raum sieht aus wie der Raum davor, jedoch steht dort ein massiver Tisch mit jeweils einem Stuhl auf jeden der längeren Seiten. Frederik wird auf einen der Stühle gesetzt. Beim Setzen merkt Frederik das der Stuhl wohl auf dem Boden fest montiert ist.
Dann verlassen die Wachen den Raum und lassen Frederik allein in der Dunkelheit.
Einige Zeit vergeht, dann öffnet sich die Verliestür. Herrein tritt eine Person, gekleidet in einen schwarzen Mantel. In der linken hält er einen magischen Ball, der dämmriges, rotes Licht von sich gibt. Frederik kann erkennen das der Fremde schwarze Handschuhe trägt. Sein Gesicht ist durch das Licht nur spärlich beleuchtet. Die Fremde Person tritt herein, schließt die schwere Tür wieder hinter sich und setzt sich dann Frederik gegenüber. Die magische Lichtkugel setzt er in eine kleine Vertiefung im Tisch, welche wohl als Halterung für den magischen Lichtball vorgesehen ist. Der Fremde faltet seine Hände auf dem Tisch. Dann fängt er an zu sprechen.
"Ich bin gekommen um Euch Fragen zu stellen. Ich hoffe das ihr mir dementsprechend Antworten geben werdet. Habt ihr das verstanden?"
[OT: Finde es auch gut das wir schneller voran kommen, aber heute Abend werde ich wohl nur spärlich Zeit finden, wenn überhaupt. Morgen hätte ich jedoch mehr Zeit.]
Re: Der Bote
Frederik - 16.06.2007, 21:27
Als sich seine Augen an die Dunkelheit gewohnt haben, versucht Frederik das Gesicht des Fremden zu erkennen, Regungen, Merkmale. Angst empfindet er keine.
"Ich habe euch verstanden."
(OT: morgen abend gings bei mir auch. Freu mich schon drauf.)
Re: Der Bote
Merciless - 17.06.2007, 17:45
Der Fremde scheint sehr gefasst und ruhig zu sein. Gefühlsregungen zeigt er keine.
"Gut. Wer seid ihr?"
Re: Der Bote
Frederik - 17.06.2007, 18:23
"Ich bin Frederik de Brece, Bote aus Drackensteig."
Frederik bleibt einsilbig, beschließt, nur kurz auf die Fragen des Fremden einzugehen.
Re: Der Bote
Merciless - 17.06.2007, 18:39
Der Fremde stellt die Nächste seiner Fragen ohne anscheinend lange über die letzte Antwort nachzudenken.
"Wem dienst Du?"
Re: Der Bote
Frederik - 17.06.2007, 18:42
"Dem Lande Drackensteig und seinen Herrschaften"
Re: Der Bote
Merciless - 17.06.2007, 19:40
"Ich will einen Namen hören. Wer war der Auftraggeber der Dich hierher geschickt hatte."
[OT: Entschuldigung, aber wird heut wohl doch nix mehr. Meine Freundin ist heute unplanmäßig en Tag länger geblieben. Daher wirds heute wohl doch nix mehr mit schreiben. Tut mir leid. Ich würde jetzt auch gerne das ganze etwas zügiger machen :( ]
Re: Der Bote
Frederik - 17.06.2007, 19:52
(OT: ist nicht so schlimm. vielleicht schaffens wir ja bald mal, länger miteinander zu schreiben. Sollte das Ganze evtl. bis zum August abgeschlossen haben, ausserdem wird die Herrin vom Boten sonst unruhig, wo er solang bleibt.. :wink: )
"Graf und Gräfin von Allertal."
Re: Der Bote
Merciless - 18.06.2007, 18:02
"Ihr dient allen Adligen des Landes Drackensteig?"
[OT: Ich bleib heut mal länger on... wer weiß^^ ;) ]
Re: Der Bote
Frederik - 18.06.2007, 21:00
Frederik nickt.
"Allen Adligen, die meine Dienste in Anspruch nehmen wollen. Ich bin freier Bote."
Er betont das Wort frei etwas stärker.
(Mal sehen, wie oft ichs in ein Internetkaffee schaff während meiner Schicht.)
Re: Der Bote
Merciless - 18.06.2007, 21:01
"Wie genau lautet euer Auftrag?"
Re: Der Bote
Frederik - 18.06.2007, 21:04
"Mein Auftrag lautet, dem Prätor das Haar als Beweis für die ernsten Absichten in Bezug auf diesen Handel und das Pergament von diesem unterschrieben zurück zu bringen."
Re: Der Bote
Merciless - 18.06.2007, 21:06
"Wer genau gab Euch diesen Auftrag?"
Re: Der Bote
Frederik - 18.06.2007, 21:07
"Das habe ich bereits mehrfach erwähnt, auch vor dem Prätor."
Re: Der Bote
Merciless - 18.06.2007, 21:12
"Aber ihr habt es mir nicht gesagt. Ihr sprachet davon den Auftrag von Graf und Gräfin von Allertal bekommen zu haben. Wie soll ich mir das vorstellen? Standen sie vor Euch und haben Euch in einem Chorgesang diesen Auftrag erteilt?"
Re: Der Bote
Frederik - 18.06.2007, 21:15
"Wie erteilt der Prätor seine Aufträge? Ich denke, er wird genauso wie es bei uns üblich ist, denjenigen der den Auftrag entgegenehmen soll zu sich beordern oder es über einen Höhergestellten des Hofes mitteilen lassen. Jedenfalls bin ich nicht in irgendeiner Spelunke von einem Unbekannten zur Seite genommen worden, um mir diese wichtige Aufgabe zu übertragen!"
Re: Der Bote
Frederik - 18.06.2007, 21:16
(Schau später wieder rein, muss zwischen durch auch mal arbeiten, leider... :cry: )
Re: Der Bote
Merciless - 18.06.2007, 21:16
"Ihr beantwortet meine Fragen nicht. Wer hat Euch diesen Auftrag gegeben?"
Re: Der Bote
Frederik - 18.06.2007, 21:17
"Ich habe sie bereits beantwortet, ihr solltet eigentlich zwischen den Wörtern hören können."
Re: Der Bote
Merciless - 18.06.2007, 21:20
"Gut. Dann zeige ich euch etwas. Reicht mir eure Hand!"
Der Fremde streckt eine seiner Hände aus, so das Frederik seine Hand bequem in seine legen kann.
Re: Der Bote
Frederik - 18.06.2007, 23:07
Etwas mißtrauisch blickt Frederik die ausgestreckte Hand an,dann legt er sein in diese.
"Was wollt ihr mir zeigen?"
Re: Der Bote
Frederik - 28.06.2007, 00:13
ot: :roll: halli hallo.. was ist los mit dir? hast stress? lieben gruß
Re: Der Bote
Merciless - 07.08.2007, 18:30
(OT: Mir leid tut :cry: )
Re: Der Bote
Merciless - 07.08.2007, 18:37
Der Fremde legt seine andere Hand leicht in auf die Hand Frederiks und zieht die untere hand wieder hervor. Der Fremde beginnt etwas zu murmeln. Dann wird Frederiks Hand schmerzhaft mittels eines mentalen Nagels auf den Tisch genagelt. Zwei ausgestreckte Finger jagen noch einen weiteren mentalen Nagel in Frederiks rechte Schulter und nageln ihn so an die Lehne des Stuhles fest auf dem er sitzt.
"Ich wollte Euch nur zeigen das unser Gespräch bisher von meiner Seite aus durchaus freundlicher von statten ging als es mir befohlen wurde. Aber wie ihr merkt können wir die Gesprächsart gerne etwas ändern. Also... wo waren wir stehen geblieben... Ach ja, richtig. Wer genau hatte Euch diesen Auftrag gegeben?"
Re: Der Bote
Frederik - 12.08.2007, 12:38
Überrascht von dem Wirken des Fremden ihm gegenüber stöhnt Frederik vor Schmerzen auf und zuckt mit der Hand. Als ihn der Nagel an der Schulter trifft, beißt er die Zähne zusammen und sieht sein Gegenüber mit festem Blick an.
"Wieso behandelt ihr mich so? Ich habe euch bis jetzt auf jede Frage eine Antwort gegeben. Ich habe den Auftrag von der Gräfin und dem Grafen von Allertal. Übermittelt wurde er mir von einer weiteren höhergestellten Person die ihrerseits als Bote wirkte."
Nach einer kleinen Pause, in der er die Luft hörbar erleichtert darüber, dass der Schmerz etwas nachlässt ausatmet, fährt er fort.
"Ihr behandelt mich wie einen Schwerverbrecher. Ist das die Art eures Landes, einen einfachen Boten, der in friedlicher Absicht kommt, zu empfangen? Ich werde in ein Veließ gebracht, muss mich meiner Kleider entledigen und werde mittels Folter befragt. Dies spricht nicht für euch und euer Land."
Re: Der Bote
Merciless - 12.08.2007, 13:42
"Genausowenig spricht es für euer Land, dass sie versuchen unseren Herrscher hinters Licht zu führen. Ihr seid nicht im Auftrag des Grafen und der Gräfin von Allertal unterwegs. Ihr seid ein Lügner. Ihr versucht uns zu betrügen."
Der Magier legt eine kleine Stoffrolle auf den Tisch. Als er sie öffnet sind zahlreiche feine Skalpelle, Scheren, Nadeln und anderes Besteck zu sehen welches an Operationsbesteck erinnert, wohl aber nicht für diesen Zweck gedacht ist.
Re: Der Bote
Frederik - 12.08.2007, 18:25
Skepsis liegt in dem Blick, den Frederik auf die ganzen Gerätschaften wirft.
"Ich führe niemanden hinters Licht. Denkt ihr wirklich, ich würde es wagen, allein in ein Land zu reisen und dessen Herrscher hinters Licht zu führen? Ich bin kein Selbstmörder."
Er sieht sein Gegenüber fragend an.
"Wieso kommt ihr darauf, dass ich nicht in deren Auftrag unterwegs bin? Ich kann nur wiederholen, was ich bereits gesagt habe. Die Schriftrolle wurde mir mit deren Siegel übergeben und an diesem habe ich mich orientiert. Da es anscheinend echt ist, habe ich den Auftrag angenommen und bin zu euch gereist. Worauf bitte schön soll ich denn Wert legen und was soll ich auf Echtheit prüfen können, wenn nicht auf Unterschrift und Siegel derjenigen Person, die die Aufträge vergibt?"
Re: Der Bote
Merciless - 13.08.2007, 21:57
"Seht ihr, und deswegen die Frage von wem ihr GENAU den Auftrag angenommen habt. Vielleicht seid ihr ja gar nicht bewusst ein Verräter. Dies würde Euch einiges Unangenehme ersparen. Vielleicht seid ihr auch hintergangen worden. Dann aber würde man von Euch erwarten dürfen das ihr sehr kooperativ seid. Dann könntet ihr den unangenehmen Teil meiner Arbeit sowohl mir als auch Euch selbst ersparen. Und vielleicht bekommt ihr dann auch ein paar Antworten auf eure Fragen."
Nachdem der Magier das Besteck ausgebreitet hat fasst er in seine Tasche und holt den Ring hervor welche sie Frederik abgenommen hatten.
"Wie seid ihr in den Besitz dieses Ringes gekommen?"
Re: Der Bote
Frederik - 14.08.2007, 12:05
Immer noch mißtrauisch verfolgt Frederik das Tun des Fremden. Als dieser lediglich den Ring aus seiner Tasche beruhigt er sich ein wenig.
"Dieser Ring wurde mir von der Person gegeben, die mir auch den Auftrag übermittelt hat. Er soll mich und die ernsten Absichten meines Auftrages ausweisen."
Re: Der Bote
Merciless - 14.08.2007, 17:37
"Dementsprechend habt ihr weder den Grafen noch die Gräfin jemals zu Gesicht bekommen..."
Der Magier überlegt kurz bevor er fortfährt.
"Was genau solltet ihr tun nachdem ihr hier meinem Herren eure Aufwartung gemacht habt?"
Re: Der Bote
Frederik - 15.08.2007, 00:19
"Natürlich habe ich den Grafen und die Gräfin schon einmal zu Gesicht bekommen. Wie gesagt, ich bin freier Bote und arbeite für viele Adelsleute. Aber dieses eine Mal, da gebe ich euch Recht, habe ich sie nicht direkt getroffen."
Frederik streicht sich mit der freien Hand über den schmerzenden Rücken der anderen.
"Ich soll das unterschriebene Pergament wieder zurück bringen. Verratet mir eines: Welchen Grund habt ihr zu der Annahme, dass ich den Auftrag nicht von denen von Allertal habe?"
Re: Der Bote
Merciless - 15.08.2007, 13:03
Der Magier blickt Frederik ind die Augen.
"Ist Euch diese Information euer Leben wert? Denn unter Umständen muss ich es Euch nehmen wenn ihr die ganze Wahrheit kennt."
Re: Der Bote
Frederik - 21.08.2007, 01:15
OT: Sorry, konnte vom Handy aus keine Antwort abschicken, weiß auch nicht warum...
IT:
Frederik hält dem Blick seines Gegenüber stand, auch wenn es ihm unangenehm ist.
"Ist denn diese Information so geheim, dass sie mein Leben erfordert?"
Und nach kurzem Nachdenken fährt er beinah zu sich selbst redend fort:
"Sie muss gefährlich für das Land sein, wenn sie so hohen Wert hat. Welchen Schaden würde sie wohl anrichten können?"
Re: Der Bote
Merciless - 21.08.2007, 17:47
"Vielleicht würde die Information anderen Personen mehr schaden als unserem Land.
Wohin müsstet ihr die Antwort bringen. Wo wäre der Treffpunkt wo ihr euren direkten Auftraggeber wieder treffen würdet?"
[OT: kein Problem. Machen wir eben nun weiter^^]
Re: Der Bote
Frederik - 21.08.2007, 23:19
"Welchen Personen könnte denn diese Information schaden? Wenn ich sie nicht weitertrage und bei meinem Leben schwöre, sie für mich zu behalten, kann es niemandem gefährlich werden."
Nachdenklich sitzt Frederik nun mit gesenktem Kopf auf seinem Stuhl, reibt sich immer wieder unbewußt die schmerzenden Stellen.
"Ich soll das unterschriebene Pergament wieder zu dem Ort zurückbringen, wo ich den Auftrag entgegengenommen habe und zwar innerhalb von vier Wochen. Solange wurde mir Zeit gegeben. Dem Auftraggeber war wohl bewußt, wie gefährlich eine Reise in euer Land sein könnte, er hat mich gewarnt."
Re: Der Bote
Merciless - 22.08.2007, 17:20
"Gut."
Der Magier wirft Frederik den Ring zu, dann steht er auf und klopft an die Zellentür. Eine der Wachen öffnet. Der Magier richtet ein paar Worte an diese und verlässt dann den Raum. Die Wache packt kurz das Päckchen und die Instrumente auf dem Tisch zusammen und lässt Frederik dann alleine.
Eine Stunde später bringt die Wache den Sack mit Frederiks Sachen, welche vollständig sind. Weiterhin wird ihm ein Brett gebracht welches Reich mit Brot, Käse und Wurst gedeckt ist und zusätzlich einen Krug Wasser.
"Zieht Euch um, esst etwas und macht Euch auch ein paar Brote für unterwegs. Ihr habt danach noch 4 Stunden Zeit Euch auszuruhen, danach brecht ihr wieder auf."
Die Wache verlässt den Raum.
Re: Der Bote
Frederik - 22.08.2007, 21:12
Frederik vernimmt überrascht die Worte des Fremden. Er hat nicht damit gerechnet, dass er einfach so ohne weiter Folter und Befragung davonkommt, geschweide denn, dass er das Land wieder verlassen darf, nachdem man ihn festgenommen hatte.
Erleichtert über diesen Umstand aber dennoch weiterhin mehr als misstrauisch nimmt er die Sachen entgegen und tut wie ihm geheissen. Er kann sich wieder frei bewegen und auch die Schmerzen hoerten schlagartig auf, nachdem der Magier den Raum verlassen hat.
Kräftig von dem Speisenangebot Gebrauch machend stillt er anschließend seinen Durst mit dem Krug Wasser. Dann bereitet er seinen Reiseproviant vor und legt sich ein wenig auf den Boden um zu ruhen, doch der erholsame und herbeigesehnte Schlaf will sich nicht einstellen und so wälzt er sich unruhig von einer Seite auf die andere, die Augenblicke zählend und darauf wartend, dass man ihn holen wird.
Re: Der Bote
Merciless - 26.08.2007, 12:31
Die Tür schwingt quietschend auf. Einer der Gardisten steht wieder da.
"Es ist Zeit zu gehen!"
Frederik wird wieder durch den dunklen Palast geführt. Als sie draussen ankommen wartet bereits sein Pferd auf ihn. Und mit diesem vier weitere Pferde samt Reiter. Die Reiter sind in einfache Tuniken und Umhänge gehüllt. Von dem Magier wird er in Empfang genommen. "Diese vier Männer werden Euch begleiten."
Re: Der Bote
Frederik - 26.08.2007, 13:46
Momentan ist er von der Helligkeit des Tages ein wenig geblendet, doch schon bald haben sich seine Augen daran gewöhnt und er sitzt auf sein Pferd auf.
"Wie weit werden sie mich begleiten?"
Re: Der Bote
Merciless - 29.08.2007, 17:39
"Bis zu eurem Kontaktmann! Dann sollte sich auch zu euren Gunsten die ganze Sache aufklären."
Re: Der Bote
Frederik - 30.08.2007, 16:39
Regungslos vernimmt Frederik was der Magier zu ihm sagt, obwohl er innerlich dagegen aufbegehrt. Er weiss, sollte er in Begleitung auftauchen, wird sich der Kontaktmann nicht blicken lassen. Alle wäre umsonst gewesen und seine Bezahlung könnter er auch vergessen.
"Was ist mit dem Pergament? Ist es unterschrieben und kan ich es zurückbringen? Ich meine, es ist der eigentliche Auftrag und ohne Unterschrift brauche ich ihn erst gar nicht wieder aufsuchen.."
Re: Der Bote
coronach - 09.09.2007, 19:26
"Das Pergament wird einbehalten. Ihr werdet ohne es dort auftauchen. Eure einzige Aufgabe wird es sein den Kontaktmann zu identifizieren. Es wird Zeit das ihr aufbrecht!"
Re: Der Bote
Frederik - 10.09.2007, 14:58
Es bleibt Frederik nichts anderes übrig als sich, vorläufig zumindest, zu fügen.
"Wie ihr wollt. Doch befürchte ich, dass der Mann nicht auftauchen wird, wenn ich nicht das Pergament habe. Aussderdem, wollt ihr mir alle vier Wachen mit in mein Land reisen lassen? Das würde ganz schön Aufsehen erregen. Aber ihr werdet schon wissen was ihr tut. Habt jedenfalls Dank für alles."
Er neigt leicht seinen Kopf.
"Wir können losreiten."
Re: Der Bote
Frederik - 16.09.2007, 18:26
ot: Denkst du, wir können das Ganze bis in zwei Wochen abschließen? Da ist nämlich ein Draki Con.. :twisted:
Re: Der Bote
Merciless - 27.09.2007, 21:42
"OT: War 2 Wochen in Stetten a.k.M. auf dem Truppenübungsplatz auf Übung. Dementsprechend war nichts mit in 2 Wochen fertig machen >.<"
Re: Der Bote
Merciless - 27.09.2007, 21:46
Die Reise zurück verging so, wie die Anreise. Von Zeit zu Zeit war sich Frederik aber sicher das er hier und dort in Siedlungen, in der großen Stadt und dann sogar auf dem Schiff Personen wiederzuerkennen. Nach einiger Zeit war er sicher. Er wurde nicht nur von den vier Personen begleitet, da waren noch weitere Mitreisende welche ihn geheim verfolgten.
Re: Der Bote
Frederik - 30.09.2007, 22:41
ot: :wink: Hab mir schon so was gedacht... kein Problem..
Re: Der Bote
Frederik - 30.09.2007, 22:46
Immer tiefer festigt sich in Frederik der Gedanke, dass er wirklich von mehr als vier Leuten begleitet wird. Diese Tatsache macht ihm erheblich zu schaffen und seine Gedanken kreisen immer mehr darum, wie es ihm gelingen soll, seinen Kontaktmann wieder zu treffen, wenn er mit solch großer "Gefolgschaft" zurückkehrt. Keinem in Drackensteig wird dies verborgen bleiben und so kann er sich ausrechen, was geschehen wird, wenn er keine Lösung für dieses Problem findet.
Immer wieder wandert sein Blick auf seine vier offiziellen Begleiter und den nicht wenigen anderen, die seine Reise teilen und ihm mittlerweile schon genauso bekannt sind, bis er sich schließlich aufrafft und einen der Begleiter anspricht.
"Verzeiht, wenn ich das Wort an euch richte. Doch mir ist aufgefallen, dass noch weitere Begleitung ausser der euren meine Reise anscheinend überwacht. Denkt ihr wirklich, das bleibt in meinen Landen unbemerkt?"
Re: Der Bote
Frederik - 17.11.2007, 22:52
Mittlerweile sind sie schon knapp vor der Grenze zu Drackensteig. Frederik ist sich bewusst, dass wenn er mit allen seinen Begleitern in seinem Heimatland auftaucht mit Sicherheit Fragen gestellt werden. Er würde höchste Schwierigkeiten bekommen und wenn es dumm läuft auch solche im Land verursachen. Allein die Tatsache, dass der Herrscher von Mordakan eine Truppenstationierung in oder um Drackensteig erwähnt hat, zeigt ihm dass das Land feindliche Absichten egal ob angheuert oder nicht gegen Drackensteig hat.
In einer der Tavernen in der sie noch einmal nächtigen schreibt Frederik im Geheimen eine Botschaft an seinen Kontaktmann, der sich mit Sicherheit schon Sorgen macht. Er war schon viel zu lange unterwegs und der Termin des Treffens schon mehr als überfällig. Sicher hat der Kontaktmann schon Boten ausgeschickt, die auf dem Weg den er gewählt und angegeben hat zu nehmen unterwegs waren um ihn zu suchen. Er kannte die Bäume an denen Botschaften ausgetauscht werden können und hat diese auch dem Mittelsmann als Notlösung vorgeschlagen, wenn etwas schief gehen sollte. So füllt Zeile um Zeile das vor ihm liegende Pergament, gespickt voll mit Informationen, die er in Mordankan in Erfahrung bringen konnte. Frederik beabsichtigt, dieses Pergament an der großen Eiche an der Grenze Drackensteigs in ein hohles Astloch zu stecken. Sich selbst rechnet er keine große Überlebenschance mehr aus, wenn er sich erst einmal den Begleitern in die Quere stellt und ihnen zu entwischen versucht. Schließlich rollt er das Schreiben zusammen und vesteckt es eng an seinem Körper.
Zwei Tage später: Sie erreichen die Grenze. Schon den ganzen Weg über täuscht Frederik Übelkeit und Brechreiz vor, hängt im Sattel als ob er noch nie geritten wär. Von Zeit zu Zeit erlauben ihm seine Begleiter, sich zu erleichtern. So solls auch diesmal sein. Kurz vor der Eiche lässt er sich vom Pferd gleiten und würgt was das Zeug hält. Seine Begleitung scheint gnädig und so erlauben sie ihm, sich zu der Eiche zubegeben und seiner Übelkeit ihren Lauf zu lassen. Dabei steckt er unauffällig das Pergament in das Astloch, bevor er sich wieder schleppend zurück begibt und schließlich vor dem Pferd zusammenbricht.
Stunden später führt er die Begleitung immer noch auf Irrwegen um Drackensteig herum. Als es einem der Männer schließlich auffällt und er Frederik zur Rede stellen will, gibt dieser seinem Pferd die Sporen und versucht zu fliehen. Doch er kommt nicht weit, zu viele sind als Begleitung in Verstecken und so fangen sie ihn kurz darauf wieder ein. Frederik jedoch hat mit seinem Leben abgeschlossen und wehrt sich heftigst, bis er sich chancenlos in das Schwert eines der Männer wirft.
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Valle-Bote Nº 57 zu verkaufen - la rana (Freitag 05.10.2007)
Bote - Boss der Armee (Montag 17.07.2006)
[Exmatrikuliert] Ein kleiner Bote - Nítara (Freitag 07.09.2007)
Bote - dodo13 (Donnerstag 27.04.2006)
Der Valle-Bote - blondie (Samstag 15.07.2006)
todes bote - tomtom94 (Freitag 13.07.2007)
