Bibik

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    Re: Bibik

    kingbibik - 22.03.2007, 15:36

    Bibik
    Bibik Valor „Der verlorene Prinz“

    Es war ein kühler Sonntagmorgen, im Burghof herrschte ein reger Betrieb. Die Marktschreier versuchten ihre Waren unters Volk zu bringen und die Gerber hatten volles Haus.
    Aber in Wirklichkeit hoffte das Volk wann es endlich so weit wäre und das Erstgeborene der Königin zur Welt kommt. An diesem besagten Tag war es soweit und in den Burggewölben kam der kleine Bibik Valor zur Welt. Er war ein prächtiger Junge, ein würdiger Thronfolger. Die Königsfamilie war überglücklich über die Geburt des kleinen Prinzens. Als der König, ein weiser alter Mann, vor das Volk trat und die Nachricht verkündete brach ein unbeschreiblicher Jubel aus.
    Es wurde ein Fest gefeiert, das an Prächtigkeit kaum zu überbieten war. Der kleine Bibik wuchs schnell, sein Vater brachte ihm alle Künste des Kampfes und der Jagd bei, was seine Mutter immer kritisch beobachtete. Für Sie sollte er ein Prinz werden und kein Ritter.
    Oh ja, das Volk liebte ihn, er war hübsch, elegant, edelmütig und intelligent ohnehin. Sein Vater machte es ihm nicht leicht, jeden Tag Training und schweißtreibende Jagden. Als Bibik sein 22. Lebensjahr erreichte, veranstaltete sein Vater eine Hasenjagd. Bibik und sein Vater ritten stundenlang im Wald umher und entfernten sich zunehmend vom Rest der Reiter. Als beide an einer Lichtung angelangten vernahmen sie ein rauschen im Gebüsch. Ha ! erwischt dachten sich beide und ritten langsam darauf zu.

    Aber was dann geschah sollte das Leben von Bibik Valor für immer verändern. Sie vernahmen ein lautes Brüllen. „Das kann unmöglich ein Hase sein“, schrie sein Vater, zog sein goldenes Schwert aus der Scheide und stellte sich vor Bibik. Eine abartige Kreatur kam aus dem Busch gesprungen. Sie war groß, kräftig wie ein Bulle und sah aus wie eine Krähe. Die Kreatur schwang ihre riesigen Krallen und traf Bibik´s Vater mit voller Wucht in die Seite bevor dieser sein Schwert nur annähernd in seine Nähe hätte bringen können. Bibik sprang von seinem Pferd, er war noch völlig neben sich und wusste nicht was er tun sollte, instinktiv zog er sein Schwert und erinnerte sich daran was er gelernt hatte. Die Kreatur bemerkte ihn nun auch und kam wie angestochen auf ihn zu gerannt. Aber Bibik war ein äußerst wendiger Kämpfer und wich ohne Probleme aus. Mit einer Geschickten Drehung Trennte das Rasierklingen scharfe Schwert der Kreatur den Kopf ab. Der Körper von diesem schwarzen etwas schlug auf dem Boden auf, durch sein Gewicht gab es sogar eine kleine Erschütterung.



    Bibik rannte sofort zu seinem Vater, der nach Luft ring. Er bückte sich zu ihm nieder und vernahm bloß noch ein leises „ sei ein guter König mein Sohn“. Eine Welt brach für ihn zusammen, er liebte seinen Vater und ritt gerne mit ihm aus, um mit ihm allein zu sein. Bibik schwang den leblosen Körper mit großer Mühe auf sein Pferd und machte sich auf den Heimweg. Als er am Burgtor ankam war für die Anderen die Jagd schon längst beendet und alle fragten sich, wo die beiden blieben.
    Er ritt über den Marktplatz, blieb vor dem Burgfried stehen, stieg ab und verharrte bis seine Mutter hinaus kam. „Was hat mein Sohn denn für einen tollen Fang gemacht? Nimm die Decke ab und lass es mich sehen!“ Sie ging zum Pferd um die Decke herunter zu reißen. „Nein…..!“ schrie Bibik, aber es war zu spät. Seine Mutter stand wie erstarrt da, plötzlich herrschte auf dem Markt totenstille. „Das …..das ….nein…..“ Sie brach in Tränen aus und fiel zu Boden. Bibik rannte zu ihr um sie zu halten. Als er seine Mutter weinen sah, verlor auch er nun zum ersten Mal die Fassung und weinte. „Mutter, ich schwöre dir, ich finde heraus wo sich diese Kreaturen aufhalten, die uns das angetan haben. Ich werde eine nach der anderen töten!“

    Eine Woche verging. Das Volk trauerte, denn Bibik’s Vater ist ein guter König gewesen. Bibik musste nun die Thronfolge antreten, so schwer es ihm viel. Aber er hatte in dieser Woche ein Gespräch mit sämtlichen Gelehrten im Burgfried geführt und fand heraus wo sich diese Kreaturen aufhielten. Es waren die so genannten Doggebis. Am Tag der Zeremonie war der baldige König in Gedanken vertieft, keiner wusste was in ihm vorging, nicht einmal seine Mutter. Als der Priester zum Thron, auf dem Bibik saß, schritt und ihm die Krone übergab, sah man ein Feuer in seinen Augen. Bibik nahm die Krone, gab sie seiner Mutter und rannte hinaus. Draußen sattelte er sein Pferd, ein muskulöser Schimmel, nahm das Schwert seines Vaters, welches er seit seinem Tod in seinem Gemach aufbewahrt hatte, steckte es in die Scheide und sprang auf. „Sohn was hast du vor, du kannst doch nicht….“ Bevor sie ihren Satz beenden konnte sagte er: „ Mutter ich muss es tun, ich werde diese Doggebis finden und mit ihnen abrechnen. Warte nicht auf mich es wird eine lange Reise aber ich muss es tun, es tut mir leid. Eines Tages kehre ich zurück.“. Seine Mutter widersprach ihm mit keinem Wort, ging auf ihren Sohn zu und gab ihm einen Kuss auf die Stirn, sie wusste sie könne ihn sowieso nicht aufhalten. Er gab seinem Pferd die Sporen und schrie: „ Vater ich werde sie finden, alle, und sie zur Rechenschaft ziehen, bitte pass auf Mutter auf!“



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