A Dwarf´s Tale

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    Re: A Dwarf´s Tale

    Marivaldi - 13.03.2007, 15:45

    A Dwarf´s Tale
    Zitat: marivaldi schrieb am 12.02.2007 23:56 Uhr:
    A Dwarf´s Tale
    Nachdem Wulfgar Torunn die letzten Nächte von Alpträumen geplagt wurde, beschloss
    er fast seinen gesamten weltlichen Besitz der Kirche Moradins zu spenden. Nach nur wenigen
    Tagen machte er sich auf den Weg nach Billrat, und obwohl er nicht gerne wanderte, war der
    Weg in die Bergfeste eine willkommene Abwechslung zum Teleportieren der Magier. Auf der
    Reise hatte er genug Zeit, um über die letzten Wochen nachzudenken. Schon bald ließ er die
    Mauern Burg Drachenfausts hinter sich.
    Er wusste, dass er einen großen Fehler begangen hatte und dass es nicht leicht wird,
    den Zorn Moradins zu besänftigen. Sein Weg führte ihn durch viele kleine Dörfer und Städte, in
    denen man ihn herzlich willkommen hieß. Für die meisten Tavernenbesitzer war es eine Ehre
    den Heiligen Wulfgar Torunn zu beherbergen und sie verlangten keine Bezahlung, doch der in
    letzter Zeit etwas nach innen gekehrte Zwerg, bezahlte jede Kleinigkeit, denn alles sollte auf
    dieser Reise rechtens verlaufen.
    „Warum so niedergeschlagen" fragte ihn ein alter Mann eines Abends.
    „Das ist eine lange Geschichte" erwiderte Wulfgar, "aber wenn ihr Zeit habt, erzähle ich
    sie euch" und er überlegte, wo und wann er mit seiner Geschichte beginnen sollte. "Sicherlich
    kennt ihr die Geschichten, die man sich über mich und meine Freunde erzählt. Aber nicht alle
    haben sich wirklich so zugetragen. Wie viel Zeit habt ihr?" Der Unterton seiner Stimme war mit
    Leid und Scham erfüllt.
    „Es ist nett, dass ihr fragt, aber ihr solltet entscheiden, wo ihr beginnt und was ihr erzählt.
    Mein ganzes Leben habe ich nun hier in dieser Gegend verbracht und ich freue mich immer,
    wenn man mir von der weiten Welt da draußen erzählt."
    „Nun gut" brummte der Zwerg und bestellte noch eine Runde Bier für sich und seinen
    Zuhörer. Nach einem kräftigen Schluck wischte er sich den Schaum aus dem Bart, knallte
    seinen Krug auf den Tisch, als ob er endlich mit etwas abschließen wolle. „Geboren wurde ich in
    der Bergfeste Billrat, als Sohn eines Captains des königlichen Bataillons namens Hergrum
    Torunn, der Seelenschmied hab ihn selig! Mein großer Bruder, Balduran , war ein großer Krieger
    – Stark wie ein Bär und Zäh wie ein Ochse, aber leider auch nicht viel intelligenter als einer." Als
    er von Balduran sprach, lachte er zum ersten Mal seit Tagen wieder, was ihn nur noch mehr
    anstachelte seine Geschichte zu erzählen. „Mein kleinerer Bruder, Borgor, war ein ebenso guter
    Zwerg. Zu dritt trieben wir viel Unsinn, bis wir in die Militärakademie kamen, wo wir wenigstens
    ein bisschen Zucht und Ordnung lernten.“ Wieder musste er lachen, war es doch eine schöne
    Zeit mit seinen Brüdern. „Doch danach trennten sich unsere Wege zum ersten Mal. Balduran
    zog es hinaus in die Weiten Welfars, doch Borgor und ich blieben der Feste noch einige Zeit
    erhalten.“ Noch ein Schluck des Bieres würde seine Zunge lockern. Nach kurzem überlegen
    fand er seinen Faden wieder. „Aufgrund einer göttlichen Fügung, hörte ich bei einem Wachgang
    Hilfeschreie aus einem Brunnen. Ohne zu wissen, wer das schöne Zwergenmädchen war,
    befreite ich es aus ihrer misslichen Lage. Wie sich später herausstellte, war es die Nichte des
    Königs und ich wurde in seine Leibgarde aufgenommen. Wie sie in den Brunnen kam, weiß ich
    bis heute nicht. Es sollte mich aber auch nicht weiter stören, schließlich ist sie die Nichte des
    Königs. Ha, die nächsten Jahre habe ich ebenso wenig Fragen gestellt und meinen Dienste
    verrichtet, bis eines Tages unser König, Kadrupp Eisenkracher verstarb. Zu dieser Zeit kehrte
    mein Bruder Balduran mit seinen Freunden Ian McLain, Collin Hendry, Ernialis Liadon, Henk und
    Gorm zurück. Leider war dies kein Freundschaftsbesuch, denn es gab Probleme unterhalb der
    Feste in einem de Minenschächte. Soweit ich mich erinnern kann, hatte einer dieser elenden
    Magier namens Galhudran Untote um sich versammelt, die des Nachts in der Feste arme
    rechtschaffene Bürger wegschnappten, aber mit den Fremden konnten sie wohl nicht rechnen.
    Yiang Pi-Dan, ein etwas seltsamer Wanderer oder Mönch wie er bevorzugte. Seine" unterbrach
    er sich um kurz über die richtigen Worte nachzudenken, denn dabei hatte er konstant ein
    lächeln im Gesicht, „Weisheiten waren nicht immer die Besten. Er war mit seinem Meister Huey
    und einem weiteren Schüler des Schnellen Schlages namens Cor unterwegs.



    Re: A Dwarf´s Tale

    Marivaldi - 13.03.2007, 15:45


    Zitat: marivaldi schrieb am 12.02.2007 23:57 Uhr:
    Ihr müsst wissen,
    ich habe viele außergewöhnliche Bewohner Welfars kennen gelernt, aber niemand brachte mich
    häufiger zum Lachen als er. Diese kleinen, schmächtigen Menschen aus dem Osten sind schon
    ein Volk für sich. Wie dem auch sei, die drei Mönche, Borgor und ich schlossen uns meinem
    Bruder und seinen Freunden an und bekämpften den Zauberer. Dabei stießen wir auf ein
    Schwert namens Schnitter, welches in heiligem Licht explodieren konnte, wenn man es
    zerbrach. Sehr effektiv gegen diese blutsaufenden Bastarde. Mit Hilfe dieses Schwertes
    besiegten wir die Feinde der Feste und zum ersten Mal in meinem Leben wurde ich als Held
    gefeiert. Es gefiel mir sogar so sehr, dass mich die Abenteuerlust gepackt hatte. Als
    Abschiedsgeschenk bekam ich von meinem Großvater eine sehr meisterhaft gearbeitete
    Streitaxt, der ich den Namen zwergischer Rächer gab. Dann verließen wir die Bergfeste und
    bestritten viele Abenteuer, die uns reich und erfahren machten. Doch eines Tages, als ich und
    mein Bruder Borgor nicht mit meinen Freunden unterwegs war, wurden alle, bis auf Yiang Pi-
    Dan und Ernialis, in einem Kampf getötet. Es ging gegen einen Planetar, einen hochrangigen
    Engel Celestias, weil dieser aus einem Grund den ich bis heute nicht verstanden habe auf den
    Erhalt einer unheiligen Kirche bestanden hatte. Danach konnten sie noch mit diesem Wesen
    verhandeln und Collin, Ian und Gorm kehrten ins Leben zurück. Ja, die Priester können die
    Götter beschwören die Toten wieder auferstehen zu lassen, aber das funktioniert nicht immer.
    Bei meinem Bruder Balduran hat es nicht funktioniert. Von diesem Moment an wusste ich, dass
    auch Helden einen unrühmlichen Tod sterben können.“ Lange sagte der Zwerg nichts, aber sein
    Gegenüber kam nicht auf die Idee ihn zu unterbrechen. „Nach der Beerdigung meines Bruders
    zog ich mit Borgor durch die Lande. In dieser Zeit gesellte sich ein anderer Zwerg namens
    Trohan Eisenhammer zu uns. Er war ein ruhiger und gelassener Kerl, aber ein Draufgänger im
    Kampf. Leider hatte sich auch Borgor verändert und verließ die Gruppe. Vielleicht bekam ihm
    der Tod Baldurans nicht, denn sein Geist schien immer verwirrter zu sein. Seitdem habe ich
    dann nichts mehr von ihm gehört. Wahrscheinlich trinkt er jetzt mit den Recken in Moradin´s
    Hallen oder zieht durch die Berge Gedanns.“ Scheinbar ließen ihn die Erinnerungen an diesen
    Bruder kalt. „Aber kommen wir nun zu Ernialis. Er ist für mich ein besonderer Elf und ein guter
    Freund. Sein Bogen, Eldor Fayne, ist von unbeschreiblicher Macht. Aber diese Kraft musste erst
    einmal entfesselt werden. Eine Legende besagte, dass böse Magier den Bogen verfluchten und
    er erst wieder seine volle Macht entfaltet, wenn sie tot sind. Natürlich halfen wir ihm bei dieser
    Aufgabe, aber es war nicht leicht, denn ein Magier hatte den Tod betrogen und sich mittels eines
    dunklen Rituals in einen Halbleichnam verwandelt. Ein fulminanter Kampf entbrannte in seinem
    Turm, aber Ernialis schaffte es den untoten Hund zu besiegen und Eldor Faynes Stärken erneut
    zu entfesseln. Kurz darauf wurden die Helden von Tiir, Ernialis, Collin, Ian, Gorm und Hank zu
    hohen Lords. Sie sollten ein Land namens Malgorath neu aufbauen und regieren. Sie nahmen
    an und ernannten mich zum Hauptmann der Ehrengarde, was eine große Ehre für mich war.
    Aber ein Land zu regieren ist keine leichte Aufgabe. Die erste Zeit lief gut, doch dann
    verbündeten sich die anliegenden Länder, Silminster und Byhandrien, und führten Krieg gegen
    Malgorath. Und ich sage euch, Krieg ist etwas schreckliches. Überall sieht man Leid, Hunger
    und Gewalt. Und es kam der Zeitpunkt, als das feindliche Heer Wyverndale, die Hauptstadt
    errreichte. Tapfer wehrten wir uns, doch sie hatten riesige Elefanten und drangen in die Stadt
    ein. Sie verwüsteten zwar Wyverndale, doch gemeinsam mit unseren Truppen konnten wir sie
    zurückschlagen. Anschließend machten wir uns auf den Weg in die Hauptstadt Byhandriens und
    stellten uns dem König entgegen. Auch wenn der König den Krieg begann, begangen wir eine
    noch schlimmere Tat. Der König, ein alter, schmächtiger Mann, hatte keine Chance gegen uns.
    Sein Hofmagier und seine Wachen waren zwar auch da, aber in wenigen Sekunden war dieser
    Kampf entschieden. Der Krieg war vorbei und wir waren wieder einmal die großen Helden, doch
    wie wir zu Helden wurden, war keinem bewusst. Nach dem Krieg setzte Henk sich zur Ruhe. Er
    war schon alt, der gute Henk, zumindest für einen Halb-Ork. Ha! St. Cuthbert hat ihn sicherlich
    aufgenommen, denn er kämpfte einst ganz alleine gegen einen Balor und befehligte eine Armee
    rechtschaffener Geister. Naja, die Lords gaben ihr Amt auf, aber bevor sie gingen bestimmten
    sie noch einen neuen König. Es folgte eine Zeit der Veränderungen, denn lange bevor ich Ian,



    Re: A Dwarf´s Tale

    Marivaldi - 13.03.2007, 15:45


    Zitat: marivaldi schrieb am 12.02.2007 23:57 Uhr:
    Ernialis, Collin, Gorm und auch Hank kennen gelernt hatte, trugen sie göttliche Essenz von
    einem Gott namens Hammerfall in sich. So fühlten sie es zumindest, in ihrem Traum oder was
    auch immer. Auf jeden Fall gaben sie diese Energie zwar wieder zurück, doch etwas blieb in
    ihnen und machte sie zu dem, was sie jetzt sind. Ernialis wurde zu einem Halb-Engel, Ian zu
    einem Halb-Feuerwesen, Collin zu einem Halb-Drachen und Gorm zu einem rasenden
    Berserker. Aber Gorm kam damit nicht zurecht und ließ sich von einem größenwahnsinnigem
    Magier namens Halbtyr der Mächtige auf magische Weise einkerkern. In diesen Tagen der
    Verwunderung stieß ein neuer Gefährte zu uns. Logan Ashcrft war ein Kordpriester aus dem
    Norden. Die nächsten Abenteuer ließen nicht lange auf sich warten. Der Hüter Welfars, ein
    Elfenmagier namens Aramil Mondflüstern trat an uns heran. Er stellte uns eine zwielichtige
    Gestalt namens Dillon DeVille vor. Der Zauberer erzählte uns, dass bald ein großes Turnier in
    Sigil, einer Stadt, in der Götter keinen Zutritt haben, stattfindet, und dass die besten Kämpfer
    Welfars sich in Ian McLains Akademie in Wyverndale einfinden würden. Aber bevor man daran
    teilnehmen durfte, musste man erst sein Schicksal mittels eines Kartenspiels bestimmen. Bevor
    man zog, musste man entscheiden, wie viele Karten man ziehen wollte. Ich nahm vier Karten.,
    und auf der ersten gezogenen Karte sah ich einen Schlüssel und plötzlich hatte ich einen
    schöne Streitaxt in meinen Händen, dessen Blatt auf Kommando von magischem Feuer umringt
    wurde. Auf der zweiten Karte sah ich eine gehörnte Gestalt, die mich anlächelte. Was diese
    Karte zu bedeuten hatte, fand ich erst später heraus. Auf der dritten war ein Magier zu sehen,
    aber ob diese Karte etwas bewirkt hat, weiß ich bis heute nicht. Die vierte besiegelte mein
    Schicksal. Auf ihr war ein Kerker zu sehen und wenige Sekunden fand ich mich unter der Erde
    wieder. Ich war auf magische Weise eingekerkert worden. Zum Glück war Halbtyr der Mächtige
    anwesend. Entschuldigt, aber habe ich eigentlich den ganzen Namen von Halbtyr erwähnt? Er
    hat noch einen sehr langen Beinamen. Irgendetwas mit Meistermagier aller Schulen, Herr der
    Meere, Bezwinger des unbezwingbaren Berges, Häscher aller Orks, Albtraum aller Riesen,
    Herrscher über die Elemente, Dämonenjäger, Drachentöter und Tarraskenvernichter oder so
    ähnlich. Dieser kleine verrückte Zwerg.“ Kopfschütteln begleitete bei diesen Worten sein
    Erzählen. „Also Halbtyr befreite mich aus meinem Gefängnis. Vielleicht wäre es besser
    gewesen, wenn ich eingekerkert geblieben wäre. So wollte es doch das Schicksal, aber wir
    verhinderten es. In den nächsten Tagen, Wochen kamen also die größten Krieger Welfars zu
    uns. Der erste war ein großer Halb-Ork namens Kapitän Egemond Rauhbein. Ein rauer Seebär
    mit einem guten Herzen. Kurz nach seiner Ankunft wurde ich mit meinen Freunden nach Billrat
    gerufen. In einer Höhle unter Billrat, Graznul´s Magen, trieben finstere Gestalten ihr Unwesen.
    Aber zu allem Überfluss war mein Vater verschwunden. Er führte einen Trupp an, der sich in
    Graznul´s Magen umsehen sollte und kam nicht zurück. Wieder trieben sich Untote unter der
    Bergfeste herum. Ein Vampirlord wollte sich eine Armee aufbauen und machte die Zwerge, die
    dort unten arbeiteten zu seinen willenlosen Sklaven. Er überwältigte auch meinen Vater. Diese
    seelenlose Ausgeburt der Hölle. Wäre ich doch nur in Billrat geblieben. Nun gut, das Schicksal
    wollte es anders. Der Vampir ließ mich gegen meinen eigenen Vater antreten! Es war zwar nur
    dir Hülle meines verstorbenen Vaters, doch die bloße Vorstellung ließ meine Knie erzittern. Doch
    ich musste da durch und nun ruht mein Vater in Frieden und sitzt in den Hallen Moradins. Den
    Vampirlord schickten wir zwar zurück in die Neun Höllen, aber hinter dieser Kreatur saß eine
    noch größere. Wir entdeckten sie in einem Raum, eingesperrt in einem großen Käfig aus
    Energie. Die gehörnte Kreatur, die mich auf dem Kartenspiel anlachte, saß vor mir im Käfig und
    in Ketten. Diese Kreatur, ein Infernal namens Ildiadun, Merathul, das Kind des Todes, der
    Gehörnte oder wie man sie auch immer nennen mag, sie kannte meinen Namen. Und nicht nur
    das, sie veranlasste auch den Tod meines Vaters. Mit all meinem Hass rammte ich die Axt
    meines Großvaters in seinen Schädel. Doch der Teufel lachte nur, als er sterbend vor mir lag,
    denn nun war er befreit und konnte wieder zurück in die Hölle. Asmodeus selbst hatte ihn in
    Graznul´s Magen eingesperrt und ich Narr hatte ihn wieder befreit und die Axt meines
    Großvaters verloren, die noch tief in ihm steckte, als er zur Hölle fuhr.



    Re: A Dwarf´s Tale

    Marivaldi - 13.03.2007, 15:45


    Zitat: marivaldi schrieb am 12.02.2007 23:58 Uhr:
    Ein paar Nächte später
    stand ein Diener des Gehörnten vor meinem Fenster. Ich sollte ihm folgen, denn dafür, dass ich
    den Gehörnten befreit hatte, machte er mir ein Geschenk. Ich folgte dem Diener in die Hölle und
    stand erneut vor dem Scheusal. Er hatte die Axt, mit der ich ihn befreit hatte, in seinen Händen.
    Als Dank für seine Befreiung, hatte er sie mit Magie nur so überzogen. Ich nahm sie und machte
    mich auf den Heimweg, denn alleine war ich dem Gehörnten nicht gewachsen. Aber irgendwann
    werde ich mich an ihm rächen. Dem ungeachtet wartete in Wyverndale schon das nächste
    Problem. Kapitän Rauhbein hatte eine Schatulle aus unserem Schatzbestand gestohlen, die
    einen magischen Drachen aus dem Orient enthielt, der einem Wünsche erfüllte. Da wir aber
    nicht wussten, ob der Drache uns wohlgesonnen war, ließen wir diese Schatulle unangetastet.
    Nur Kapitän Rauhbein, der nur auf Profit aus war, war auch dreist genug sie zu öffnen. Ein
    riesiger orientalischer Drache namens Glimmdragun erschien. So gierig wie ich damals war,
    wünschte ich mir etwas. Und achte mal darauf, falls du die Gelegenheit erhalten solltest, wenn
    man seinen Wunsch nicht richtig formuliert, dann kann es passieren, dass er vom Erfüller etwas
    zu deinen Ungunsten verändert wird. Weil ich etwas robuster werden wollte, verwandelte mich
    der Drache in einen Mithrilzwergen. Ich meine so richtig aus Mithril! Welch Ironie. Aber wie sich
    herausstelle, war Glimmdragun ein böser Drache und wir mussten ihn bekämpfen, damit er nicht
    noch mehr Unheil anstellen konnte. Nach einem langen Kampf gelang es uns den Drachen
    wieder in der Schatulle einzusperren und alle Wünsche wurden rückgängig gemacht. Es sollte
    mir eine Lehre sein.
    Da war aber immer noch das Turnier in Sigil. In den nächsten Monaten kamen weitere Krieger.
    Unter anderem Karanar Echa´nur, der jetzige Pharao von Malquesh. Auch er musste noch sein
    Schicksal bestimmen. Aber nach einer der ersten Karten hatte er keine Sachen mehr und die
    nächste sollte sein Tod sein. Ein Geist in Umhang und mit einer Sense erschien vor ihm. Er
    Hatte keine Chance. Er wurden ihm zwar Waffen zugeworfen, doch ohne seine bereits
    verlorenen Waffen war er machtlos. Jemand musste ihm helfen und obwohl ich wusste, dass es
    sein eigener Tod sein könnte, wenn man sich einmischte, eilte ich ihm zu Hilfe. Mein erster Hieb
    streckte das Geist nieder, aber vor mir tauchte ebenfalls so eine Gestalt auf. Ich wusste nicht, ob
    ich noch einen zweiten besiegen könnte, doch Logan sprang an meine Seite und vor ihm
    tauchte ebenfalls eine Gestalt auf. Durch Logan´s Angriff war mein Gegner abgelenkt und ich
    konnte ihn niederstrecken. Nun steckte aber Logan in der Klemme und ich entschloss mich ihm
    zu helfen. Auch seinen Gespenst besiegte ich und der letzte, der vor mir erschien, hatte nicht
    den Hauch einer Chance gegen mich. Nachdem ich an diesem Abend vier Mal den Tod besiegt
    hatte, hielt ich mich für unsterblich. Auf jeden Fall feierten wir kräftig. Und wo wir gerade beim
    feiern sind, wo ist das nächste Bier“ brüllte Wulfgar. Ein neuer Krug mit dem köstlichen Gebräu
    feuchtete seine Kehle für weitere Erzählungen an. „Als alle großen Krieger Welfars versammelt
    waren, besuchte uns Aramil Mondflüstern erneut. Nun war es an der Zeit, die Krieger
    auszuwählen, die für Welfar in Sigil antreten sollten. Die Auserwählten waren Ian, Collin,
    Ernialis, Yiang, Logan, Cor, ein gestaltenwandelnder Druide, und ich. Am nächsten Morgen
    führte Aramil uns zu zwei Bäumen, die mit dem passendem Schlüssel ein Portal nach Sigil
    bildeten. Aramil sprach ein paar Worte und es öffnete sich das Portal. In Sigil wurden wir von
    einem Solar namens Lirgumir der Reine empfangen. Er erklärte uns Sigil. Es liegt nämlich in
    einer anderen Existenzebene. Ihr müsst wissen ,dass es mehrere Ebenen gibt. Dann gibt es
    noch Elementarebenen, wie die des Feuers, des Wassers und so weiter. Aber wenn ihr etwas
    über Ebenen wissen wollt, dann müsst ihr Gelehrte fragen. Die können euch wohl mehr darüber
    erzählen. Ich habe zwar schon viele besucht, aber wie das genau funktioniert weiß ich nicht. Wie
    dem auch sei, Lirgumir erklärte uns noch die Regeln des Turniers und am nächsten Tag ging es
    los. Der Solar führte uns zur Dame der Schmerzen. Sie ist eine Art Königin von Sigil, ein
    mächtiges Wesen, mächtiger noch als alle Helden Welfars zusammen. Bei der Dame trafen wir
    auf unsere Gegner aus anderen Ebenen. Den Reichen oder Toril wie es genannt wurde und
    Greyhawk. Das Turnier war mehr ein Wettrennen: Wer zuerst seine Aufgaben erfüllte, hatte
    gewonnen. Unsere erste war es Tiefwasser, eine Stadt in den Reichen, zu erreichen. Dort
    mussten wir für einen Elfen arbeiten. Aber was tut man nicht alles für seine Ebene. Die zweite
    Aufgabe führte uns in die Feuerelementarebene. Wir sollten den Wald der Flammen
    durchqueren, was gar nicht so einfach war, denn erstens war es dort ziemlich heiß und zweitens



    Re: A Dwarf´s Tale

    Marivaldi - 13.03.2007, 15:45


    Zitat: marivaldi schrieb am 12.02.2007 23:58 Uhr:
    lauerten an jeder Ecke Gefahren. Die dritte war die Rastlose Stadt zu finden. Eine Stadt, die auf
    riesigen spinnenartigen Beinen durch die Gegend läuft. Dort sollten wir den Waffenmeister der
    Dämonen finden, der sich in der Stadt aufhielt und für ihn eine Aufgabe erfüllen. Dazu mussten
    wir in die zweite Hölle. Wir sollten etwas aus einer Mine holen. Ein Material sollte es glaub ich
    sein. Um das zu bekommen nahmen wir einen Unterhändler gefangen. Und als wir uns berieten,
    was wir tun sollten, als der gute Yiang doch ein wenig durcheinander schien, vielleicht lag es an
    der Hölle, denn plötzliche sagte er: Ah, verstehe. Es ist ein Händler, wir müssen ihn quälen. Wer
    ihn nicht kannte, hätte ihm das vielleicht übel genommen, aber sein Mund war manchmal etwas
    schneller als sein Gehirn. Der brachte uns das ein oder andere Mal zum lachen.“ Bei dieser
    Geschichte musste sogar der ältere Mann lachen. „Aber wir lösten natürlich auch diese Aufgabe.
    Die vierte und letzte Aufgabe war wieder zurück zum Anfangsort zu gelangen. In Sigil
    angekommen sahen wir unsere Gegner. Ein Wettrennen begann, aber auch wenn Yiang nicht
    der intelligenteste von uns war, der schnellste war er allemal. Er war als Erster am Zielort
    angekommen, aber wir hatten noch nicht gewonnen. Wir durften nur als erstes die Fragen der
    Dame der Schmerzen beantworten. Sie nannte uns drei Regeln und wir mussten sie
    beantworten. Erstens das Zentrum des Multiversums, zweitens die Einheit der Ringe und
    drittens die Regel der Drei. Bei der Erklärung haben wir voll versagt und hatten das Turnier fast
    schon verloren. Es gab aber noch eine Möglichkeit den Ausgang des Turniers zu beeinflussen.
    Ein Entscheidungskampf, in dem man keine Artefakte benutzen durfte und keine Zauber im
    Vorfeld auf sich wirken durfte. Die drei Krieger waren Ian, Cor und ich. Es sah nicht gut aus. Den
    ersten Kampf hatten wir verloren und beim zweiten waren wir gerade am verlieren, als der
    Kampf abgebrochen wurde. Wir waren unseren Gegnern nicht gewachsen, nur unser Mut hatte
    uns gerettet. Da wir für unsere Ebene alles gegeben hätten, wurden wir noch einmal zur Dame
    der Schmerzen bestellt. Wir sollten für sie das "Schloss des Sargarash" zurückholen. Ein
    Meuchelmörder, der das Leuchten hieß, hatte es der Dame gestohlen. Wir drangen in seine
    Behausung ein und stellten uns ihm in den Weg. Nach einem von seiner Seite aus
    heimtückischen Kampf besiegten wir ihn und brachten der Dame das "Schloss" zurück. Wir
    durften zurück nach Welfar, aber was wir nicht wussten, war, dass Welfar von Teufeln
    angegriffen wurde. Das Turnier war ein Ablenkungsmanöver von Karem Sonjz. Sonjz, ein
    Erzmagier, der schon die Ebene von Halbtyr vernichtet hatte, hatte sich mit dem dunklen Gott
    Hammerfall und dem Lord der ersten Hölle, Bel, zusammengeschlossen.“
    „Sicher, die Untaten dieser Zeit sind jedem hier bekannt. Ich selbst habe Frau und Kind
    verloren“ antwortete der alte Mann grimmig.
    „Ja, aber zum Glück gab es während unserer Abwesenheit noch andere Helden, die
    schlimmeres verhinderten. Helden, denen es egal war, ob sie bekannt waren oder ob man sich
    nach ihrem Tod an sie erinnern würde. Die tapferen Nordmänner! Ohne sie wären wir wohl nicht
    mehr zurückgekommen, denn Sonjz plante das Portal, durch welches wir kommen sollten, zu
    zerstören. Doch die Nordmänner verteidigten es, obwohl sie eigentlich unterlegen waren. Im
    letzten Moment gelangten wir durch das Portal und kamen ihnen zur Hilfe. Es war das erste und
    auch letzte Mal, das ich ihnen begegnete. An diesem Tag lernte ich auch Duncan Blackmore
    kennen, jemand der zukünftig nur Probleme bereiten sollte. Gerade angekommen mussten wir
    gleich in das östliche Kaiserreich des Chien Tai. Der Kaiser, Tao Sang, wurde in seinem Palast
    ohne Seele aufgefunden. Es war wohl ein Minotaurus, dem es gelungen war sie zu entwenden.
    Wobei ich mit irgendwie das einreißen ganzer Palastmauern meine. Naja, und um die Seele
    wiederzuerlangen, mussten wir nun einen Minotaurus finden, der Kräftig genug war um durch
    Wände zu laufen. Als Anerkennung für unsere angebotene Hilfe durfte Collin das Schwert des
    Kaisers führen. Ein Schwert, das in der Lage war seinen Träger und die hinter ihm platzierten zu
    schützen. Bei Unwetter konnte es einen Blitz aus der Klinge emporschießen. In den letzten
    Jahren habe ich viele Artefakte gesehen, aber nicht alle bringen gutes mit sich und je mächtiger
    sie sind, desto mehr Probleme bereiten sie. Doch bevor wir aufbrechen konnten, mussten wir
    uns erst einmal um einen gigantischen Wal kümmern, der die Küste des Chien Tai bedrohte.



    Re: A Dwarf´s Tale

    Marivaldi - 13.03.2007, 15:45


    Zitat: marivaldi schrieb am 12.02.2007 23:59 Uhr:
    Manchmal kam es einem wirklich so vor, als ob sich alles Böse gegen uns gerichtet hatte. Als
    wir auf den Wal trafen, wurden wir sofort attackiert. Irgendetwas stimmte nicht mit ihm. Er war
    wahrscheinlich verrückt geworden, weil er zu nah an der Küste war, aber anstatt das
    herauszufinden, griffen wir einfach an. Wir bekämpften ihn mit allem was wir hatten, aber er war
    nicht klein zukriegen und Collin wurde verschluckt. Während wir Anderen von außen auf den
    Wal einschlugen, bearbeitete Collin ihn von innen. Und dann verdunkelte sich der Himmel. Collin
    konnte die ganze Macht des Schwertes ausschöpfen. Er schoss einen Blitz aus dem Schwert
    ab, der sich durch die Haut des Wals bohrte und auf der anderen Seite hinaustrat. An dieser
    Stelle befand ich mich. Der Blitz traf mich am Gürtel, doch mir passierte nichts, rein gar nichts.
    Der Gürtel hatte die gesamte Energie absorbiert! Ein Blitz erschien auf der Schnalle und die
    Kräfte meines Gürtels vervielfachten sich. Um Antwort wusste selbst Aramil Mondflüstern nicht
    genau was mit ihm geschehen war. Als ich den Gürtel zum ersten mal ausprobierte, hätte ich
    beinahe einen Unschuldigen getötet. Wir waren in Malquesh beim damaligen Pharao, als uns
    eine Straßenpatrouille stoppte und uns aufforderte Karanar Echa´nur herauszugeben. Es waren
    einfache Wachen. Doch ohne zu zögern zog ich meine Axt. Ich wollte zwar keinen verletzen und
    benutzte die flache Seite, aber ich schlug einen mit voller Wucht aus seinem Sattel. Er flog durch
    die Luft und landete hart auf dem Boden, wo er bewusstlos liegen blieb. Seine Kameraden
    flüchteten und ließen ihn liegen. Im ersten Moment fühlte ich mich großartig, unbesiegbar, aber
    ich hatte einen einfachen Soldaten niedergeschlagen. Und anstatt uns um ihn zu kümmern,
    verschwanden wir. Wir Helden. Wir haben keine Zeit zu verlieren, sagte ich damals zu mir.
    Welfar war in Gefahr, aber sollten wir nicht für die Bewohner Welfars kämpfen und nicht gegen
    sie? Für das Gute?“ Der Krieger machte eine Pause. Diese Frage stellte er sich sich schon so
    oft in seinem Leben und nie konnte er sie für sich beantworten. Ein weiterer Schluck Bier spülte
    den bitteren Beigeschmack von Ratlosigkeit beiseite. Schließlich hatte er seine Geschichte noch
    lange nicht beendet und er konnte fühlen wie sehr sein gegenüber an seinen Lippen hing.
    „Danach erzählte uns Aramil Mondflüstern, dass das Höllenportal unter Burg Drachenfaust lag.
    Wir waren wieder in Wyverndale und berieten uns, als uns eine erschütternde Nachricht ereilte
    Henk war an Altersschwäche gestorben. Dies bedrückte uns tief, aber leider hatten wir, wie
    schon so oft in meinem Leben, keine Zeit zum Trauern, denn Aramil hatte eine schlimme
    Vorahnung. Er nahm uns mit in das Tal, in dem Gorm sich einst einkerkern ließ. Karem Sonjz
    war dort und wollte ihn befreien. Wir waren zu spät dieses zu verhindern, aber wir wollten Sonjz!
    Doch der weise Aramil hielt uns zurück. Er selbst stellte sich Sonjz, doch alleine hatte er keine
    Chance und als wir eintrafen war es zu spät. Aramil war gestorben und Sonjz hatte Gorm unter
    seiner Kontrolle und in ein Monster verwandelt. Er stand vor uns, nur in Lederhose und mit einer
    Maske auf. Er war größer und muskulöser als jemals zuvor und griff uns an. Sonjz verschwand
    mit einem Lachen auf dem Gesicht. Dieser hinterhältige Bastard. Um Gorm nicht ernsthaft zu
    verletzen, schlugen wir ihn bewusstlos und versuchten ihn von der Maske zu befreien. Aber egal
    was wir auch taten, die Maske ließ sich nicht lösen. Schweren Herzens entschlossen wir ihn zu
    töten um wenigstens seine Seele zu retten. Doch nicht einmal dies gelang uns ohne Fehler. Erst
    im zweiten Versuch schloss er für immer seine Augen. Ich hoffe, dass sein Seele in den Hallen
    Kords Einlass gefunden hat und er uns für sein unrühmliches Ende verzeihen mag. An diesem
    Tag hatte Welfar nicht nur seinen Hüter, sondern auch einen großen Helden verloren. Aber als
    wir nach Wyverndale zurückkehrten, war Aramil wieder da. Zumindest sah er so aus. Er trug
    eine Art Ritterrüstung aus Blättern. Sehr beeindruckend. Die Götter hatten ihn für kurze Zeit und
    nur für eine Aufgabe nach Welfar zurückgeschickt. Er benutzte jetzt einen anderen Ton. Er war
    nicht mehr der freundliche Elf, sondern bevorzugte eine militärische Umgangsart. Aramil hatte in
    Erfahrung gebracht, dass sich an den westlichen Klippen Kurmadors ein mächtiges Artefakt
    befinden sollte. Um keine Zeit zu verschwenden machten wir uns sofort auf den Weg dorthin.
    Natürlich wieder auf magische Weise. Wir kamen dort an und wollten das Artefakt holen, aber
    wir waren nicht die einzigen, die es haben wollten.



    Re: A Dwarf´s Tale

    Marivaldi - 13.03.2007, 15:45


    Zitat: marivaldi schrieb am 12.02.2007 23:59 Uhr:
    Eine Magiergilde namens die Beobachter,
    unter der Führung von Deregon Kalvandris, war ebenfalls an dem Artefakt interessiert. Es war
    ein zweihändiger Kriegshammer, den man Blitzgesandter nennt. Es ist der Hammer, den ich
    jetzt führe.“ Voller Hingabe tätschelte der Zwerg den großen Hammer an seiner Seite. „Wir
    erklärten die Situation, doch die Magier wollten es nicht einsehen. Sie wollten das Gleichgewicht
    auf Welfar hüten, verstanden aber nicht, dass wir den Hammer brauchten. Wieder einmal
    entbrannte ein Kampf und die Magier flohen. Seitdem führe ich den Blitzgesandten, aber ohne
    meinen Gürtel könnte ich ihn nicht einmal bewegen. Es muss wohl göttliche Fügung gewesen
    sein, die ich jetzt verloren habe. Aber dazu später. Mit dem Blitzgesandten kehrten wir nach
    Wyverndale zurück, wo wir bereits von zwei Drow erwartet wurden. Sie benötigten unsere Hilfe,
    weil die Gedankenschinder nach dem Tod ihres Oberhauptes die Stadt übernommen hatten. Im
    Gegenzug boten sie ihre Unterstützung im Kampf gegen die Teufel an. Und wir konnten
    jedmögliche Unterstützung gebrauchen. Wir nahmen an und machten uns auf den Weg ins
    Unterreich nach Delkazaar. Ohne große Probleme erledigten wir die ersten Gedankenschinder
    und drangen in einen Raum, in dem uns der Anführer bereits erwartete. In einem Pool voller
    komischer Flüssigkeit lag ein riesiges Gehirn.“ Wulfgar fragte sich an dieser Stelle, ob der Mann
    überhaupt folgen konnte. Immerhin erzählte er schon von Ebenen, Götten und warf mit Namen
    um sich, dass es selbst einem Gelehrten schwer fallen würde zu folgen. Aber der Mann schien
    unterhalten, also setzte er seine Geschichte fort. „Das sogenannte Elder Brain. Es befehligt die
    Gedankenschinder und ist telepathisch mit ihnen verbunden. Ich dachte, dass es eine einfache
    Aufgabe wird, da sich das Gehirn nicht wehren konnte, doch da lag ich falsch. Es war in der
    Lage zu zaubern. Nach einem langen Kampf war es uns aber gelungen das Elder Brain zu
    vernichten. Fast am Ende unserer Kräfte angelangt, aber siegreich wollten wir den Raum
    verlassen, als plötzlich der Minotaurus im Gang vor uns stand. Weil er uns nicht freiwillig gehen
    lassen wollte, mussten wir gegen ihn kämpfen. Er schien schon fast am Ende zu sein, als er in
    blaues Licht gehüllt wurde und seine Wunden sich wieder schlossen. Es war nun ein
    ausgeglichener Kampf und es hätte auf beiden Seiten zu Verlusten kommen können, doch kurz
    bevor das Ende des Minotauren nahte, wurde er mittels eines Notfallzaubers zu seinem Meister
    zurückgerufen. Ärgerlich, aber wir hatten Delkazaar von seinen Besatzern befreit und die Drow
    hielten ihr versprechen. Innerhalb von drei Tagen wollten sie eine Armee aussenden. Zurück in
    Wyverndale hatte Halbtyr eine Idee. Um die Moral zu heben, sollte ein alter Held wieder auf der
    Ebene wandeln. Ein Streiter für das Gute namens Sir Isenhart und sein Diener Dschingis. Dazu
    benutzten wir einen Trick. Halbtyr veränderte das Aussehen von Collin und mir. Ich sah von nun
    an aus wie Sir Isenhart und Collin wie Dschingis. In unseren neuen Gestalten kämpften wir für
    Welfar. Nun war es an der Zeit die Armeen Welfars zu vereinen. Doch bevor wir alle Länder
    bereisen konnten, trafen wir auf Trum Hemberd, eine Späherlegende. Er erzählte uns, dass
    Lirgumir der Reine, der Solar, der uns als Aufpasser in Sigil zugeteilt wurde war, Karem Sonjz
    diente. Trump verabschiedete sich und gab uns eine Vase, auf die wir aufpassen sollten. Wir
    übernachteten in einem Gasthaus und hatten die Vase natürlich bei uns. Plötzlich wurde ich aus
    meinem Schlaf gerissen. Der Minotaurus stand in meinem Zimmer und fing an mich zu
    attackieren. Ich schnappte mir meinen Hammer und fing an ihn im liegen zu bekämpfen. Es sah
    so aus, als könnte ich in besiegen, doch er wurde wieder in blaues Licht gehüllt und seine
    Wunden schlossen sich erneut. Zum Glück eilten mir meine Kameraden zur Hilfe und diesmal
    ließen wir ihn nicht entkommen. Mein letzter Schlag streckte nicht nur den Minotauren nieder, er
    durchdrang auch den Boden, sodass wir uns im Erdgeschoss wiederfanden. Als er starb wurde
    die Seele des Kaisers des Chien Tai wieder freigelassen. Dieser Hund Trum Hemberd hatte uns
    reingelegt. Mit der Vase konnte man unseren Aufenthaltsort bestimmen. Er war natürlich
    verschwunden, doch Halbtyr fand ihn ein paar Wochen später und schickte ihn in die Hölle. Am
    nächsten Tag informierten wir uns über die Herkunft Lirgumirs und mussten Welfar verlassen. Er
    war nämlich einst Protektor im Elysium, hatte aber durch einen Zwischenfall den Glauben an das
    Gute verloren.



    Re: A Dwarf´s Tale

    Marivaldi - 13.03.2007, 15:45


    Zitat: marivaldi schrieb am 13.02.2007 00:00 Uhr:
    Nach einem kleinen Aufenthalt auf Mertion, der fünften Ebene Celestias, hatten
    wir genug Informationen, um Lirgumir vom Guten zu überzeugen. Wir lockten ihn in eine Falle
    und redeten mit ihm. Letztendlich konnten wir ihn überzeugen, was zu einem der schönsten
    Augenblicke in meinem Leben führte. Seine Federn, die angegraut waren, fingen wieder an in
    weiß zu erstrahlen und auch seine Augen leuchteten wieder hell. Wir waren Zeuge einer
    Wiedergeburt eines Solars gewesen. Lirgumir dankte uns herzlich und streifte seine Ausrüstung
    ab. Er wollte noch ein letztes Mal frei sein, denn danach opferte er sich für uns, für Welfar und
    für das Gute. Er flog nach Burg Drachenfaust und ließ uns durch einen Zauber sehen, was er
    sah. Er spionierte für uns die Burg aus und starb bei diesem Unterfangen. Ein echter Held!
    Endlich konnten wir die Armeen der Welt vereinen. Als Treffpunkt vereinbarten wir Pinukatt,
    denn wir wollten selbst vorher dort sein. Als wir dort ankamen wurde die Stadt schon von vier
    Handlangern Sonjzs angegriffen. Pestilenz, Hunger, Krieg und Tod. Aber auch diese konnten wir
    besiegen. In der folgenden Nacht wurden wir dann im Traum von Asmodeus heimgesucht. Er
    erklärte uns, dass Sonjz einen Pakt mit ihm hatte und ihn mit Hilfe von Bel und Hammerfall
    gebrochen hatte. Und noch schlimmer für den Fürsten der Hölle, er hatte Asmodues Ruby Rod
    gestohlen, den er mit Hilfe Hammerfalls Panzerhandschuh führen konnte. Wir sollten also jetzt
    seinen Ruby Rod, Bel und Sonjz zu ihm in die Hölle schicken. Und damit Sonjz den Ruby Rod
    nicht einsetzen konnte, gab uns Asmodeus eine Formel. Kelldrazir Idhuna Vallah. Diese Worte
    sollten wir in Sonjzs Nähe viermal hintereinander sagen. Die große Schlacht stand nun kurz
    bevor, aber wir wussten nicht, ob wir auch richtig ausgerüstet waren. Also beschlossen wir
    Rahzem ausfindig zu machen. Rahzem ist die fliegende Festung der Beobachter. Dort bewahren
    sie alle Artefakte auf, die sie für zu mächtig halten. Wir erfuhren den Ort und flogen mit der
    Ankerfang, dem Schiff von Kapitän Rauhbein, dorthin. Er ist ein guter Kerl, mit dem man sich
    auch mal unterhalten kann. In Rahzem angekommen suchten wir sofort nach nützlichen
    magischen Spielereien. Es war uns zwar gelungen die Magier abzulenken, aber nur für eine
    kurze Zeit, also mussten wir uns beeilen. Aber wir fanden was wir suchten und flogen zurück
    nach Pinukatt. Als wir dort ankamen hatten sich schon die Armeen der westlichen Königreiche,
    des Chien Tai und von Malquesh versammelt. Für die Schlacht gegen die Teufel bekamen wir
    einen Generalstitel und übernahmen Teile der Armeen. Wieder konnte ich mein Haupt mit stolz
    erheben. Am nächsten Morgen sollte es losgehen und Collin verbrachte die Nacht bei Rassada.
    Als er am Morgen wiederkam hatte er sich verändert. Eine wohlwollende Aura umgab ihn, denn
    er trug göttliche Essenz in sich. Er war fortan ein Proxy! Mit dieser neugewonnenen Kraft zogen
    wir in Richtung Burg Drachenfaust und nahmen es trotz großer Verluste mit jedem Teufel auf.
    Dann schlossen sich uns die Drow und die Orks an und wir zogen weiter. Am Feld der tausend
    Schlachten kam es dann zum Aufeinandertreffen mit dem Höllenfürsten Bel. Allein seinen
    Präsenz zwang unsere Truppen zum Rückzug, doch WIR ließen uns nicht von ihm
    einschüchtern, und stürmten auf ihn zu. Ein heftiger Kampf entbrannte zwischen uns und dem
    Fürsten der ersten Hölle. Und tatsächlich gelang es uns Bel zu schlagen und zurück in die Hölle
    zu schicken. Karem Sonjz lebte noch und Egemond holte uns mit seiner Ankerfang ab und
    brachte uns direkt nach Burg Drachenfaust, wo wir gegen Sonjz antraten.



    Re: A Dwarf´s Tale

    Marivaldi - 13.03.2007, 15:45


    Zitat: marivaldi schrieb am 13.02.2007 00:01 Uhr:
    Wir sprachen die
    Formel, die uns Asmodeus gegeben hatte und der Ruby Rod fing an zu glühen. Mit ihm der
    Panzerhandschuh. Es wurde so heiß, dass die Haut und das Fleisch von Sonjz´s Hand
    verbrannte. Danach begann ein langer Kampf, der mir beinahe mein Ende bereitet hätte. Sonjz
    war nicht nur ein hervorragender Magier, er konnte auch mit dem Schwert umgehen. Und so
    kam es, dass er erst Yiang Pi-Dan mit einem Zauber tötete und mich danach bewusstlos schlug.
    Logan konnte mich mit Hilfe eines Heilzaubers wieder zusammenflicken, doch für Yiang war es
    zu spät. Als ich meine Augen wieder öffnete war Sonjz schon schwer verwundet und bald war
    sein Ende gekommen. Die Besatzer waren geschlagen und Welfar gerettet. Jetzt war ich auf
    dem Höhepunkt meiner Karriere angelangt, denn in Billrat wurde ich zum Heiligen ernannt. Und
    mir wurde die große Ehre zugeteilt den Darfrakk, ein altes zwergisches Artefakt, dem größten
    aller Drachen, Bell´kadrix´tadeix zu bringen. Denn ohne die Aushändigung des Artefaktes hätte
    der Drache nicht aufgehört, immer mehr Gebiete Gedanns für sich zu beanspruchen. Auf den
    Weg in den Hort des alten Wyrms wurde ich von Riesen beobachtet. Doch vor ihnen hatte ich
    keine Angst, denn mir war eher etwas mulmig, weil ich nicht wusste, was mich im Hort des
    Drachen erwartete. Als ich im Hort ankam, lag vor mir der älteste Drache, den ich jemals
    gesehen hatte. Allein seine bloße Ausstrahlung, sein imposanter Körper ließ mein Blut gefrieren
    und mich vor Angst erzittern. Ich stellte den Darfrakk auf den Boden und wollte so schnell wie
    möglich verschwinden, aber Bell´kadrix´tadeix ließ mich nicht. Er schmiss mit Zaubern um sich
    und ich dachte meine letzte Stunde hätte geschlagen, als Boccob, der Gott der Magie erschien
    und mich rettete. Er teleportierte mich nach Tiir in die Hallen des Königs. Anscheinend haben
    auch andere Götter ein wachendes Auge über mir. Da ich dabei einen Arm verlor und vor
    Schmerzen fast ohnmächtig war, bekam ich gar nicht richtig mit, was in den nächsten Minuten
    geschah. Boccob hatte eine wichtige Nachricht zu verkünden. Halbtyr hatte nämlich vor mittels
    eines mächtigen Zaubers einen Gott zu vernichten. Und weil ein Gott nicht durch sterbliche
    Hände sterben darf, sollten wir Halbtyr aufhalten, doch er war verschwunden. Niemand wusste,
    wo er zu finden war. Nachdem Boccob verschwunden war, begann Logan sofort mich zu heilen.
    Seinen Kräfte ließen sogar meinen Arm wieder nachwachsen. Er war zu einem mächtigen
    Priester des Kord herangereift“ lobte er den Priester. Dabei blickte er ungläubig auf seine Faust,
    die er immer wieder ballte. Doch als er sich beim träumen erwischte, hob er wieder seinen Kopf
    und erzählte weiter. „Aber wie sollten wir Halbtyr finden? Wir mussten erst einmal wissen, was
    für einen Zauber er wirken wollte. Und wo gab es eine größere Bibliothek als in Sigil? Nirgends –
    so glaube ich zumindest. So führte uns unser Weg wieder nach Sigil in die Halle der
    Aufzeichnungen. Nur Collin kam nicht mit, da Wesen mit göttlichen Essenzen der Eintritt dort
    nicht gestattet ist. Er verbrachte die Zeit bei Rassada. In der Halle der Aufzeichnungen erfuhren
    wir, dass Halbtyr bereits in einer Bibliothek in Sigil gewesen ist. Wir gingen dorthin und teilten
    uns auf, weil sie wirklich riesig war. Ich suchte zusammen mit Duncan, aber wir fanden nichts
    und bekamen nur Ärger. Ich weiß nicht mehr genau was passierte, aber wir sollten verhaftet
    werden. Ein Gnadentöter hatte mich schon an sich gefesselt, doch ich riss mich los. Aber ich
    wendete zu viel Kraft an und riss dem Gnadentöter den Arm aus. Wir liefen einfach weg ohne
    der Wache zu helfen. Ist das Heldenhaft? Nein. Ich fühlte mich auch gar nicht schlecht. Der
    Erfolg über Sonjz war mir zu Kopf gestiegen. Ich hielt mich für etwas besseres. Auf jedenfalls
    hatten die anderen mehr Glück und fanden ein Buch, in dem in der Theorie beschrieben war,
    wie man einen Gott vernichten konnte. Aber wir mussten immer noch Halbtyr finden. In der Halle
    der Aufzeichnungen erfuhren wir, dass er bei einem Philosophen namens Graf Gwentiáh
    gewesen ist. Wir suchten ihn auf, um ihn über Halbtyr auszufragen.



    Re: A Dwarf´s Tale

    Marivaldi - 13.03.2007, 15:45


    Zitat: marivaldi schrieb am 13.02.2007 00:01 Uhr:
    Er gab uns auch Auskunft,
    jedoch wollte er uns nicht mehr gehen lassen und mir mussten uns den Weg freikämpfen.
    Blitzschnell hatte er seine Krummsäbel in den Händen, doch das nützte ihm nichts. Ohne
    größere Probleme besiegten wir ihn. Wir hatten erfahren, dass Halbtyr für den Zauber der
    reinsten und größten Edelstein brauchte, den es gab. Also reisten Yiang, Ernialis, Collin und ich
    in die City of Brass. Dort kann man so ziemlich alles, was einen Preis hat, kaufen. Und der
    größte Händler war der Sultan aller Genies, Marake al-Sidan al-Hariq ben Lazan. Es war schon
    eine Ehre für uns überhaupt in den Thronsaal gelassen zu werden. Weil ein Genie nicht einfach
    so Informationen preisgibt, handelten wir mit ihm etwas aus. Wir sollten seine Geliebte
    wiederfinden und gab uns die nötigen Informationen. Wir fanden sie, konnten sie aber nicht vor
    ihrem Tod bewahren. Jedoch stellten wir ihren Mörder und bekamen so die benötigten
    Informationen. Wir sollten nach Welfar zurückkehren und dort auf ein Zeichen von Halbtyr
    warten. Nach ein paar tagen kam er selbst und fragte uns, ob wir ihm helfen oder ihn aufhalten
    wollten. Wir entschieden uns ihm zu helfen und den bösen Gott Hammerfall zu vernichten. Um
    Hammerfall zu erzürnen stahlen wir Hammerfall-Relikte, demütigten seinen höchsten Priester
    und begaben uns auf den höchsten Berg im Tiegratgebirge. Dort bereitete Halbtyr seinen
    Zauber vor und zerstörte dann die Reliquien. Als Shezbarat Hammerfall, eine beeindruckende
    Gestalt in einer tiefschwarzen Rüstung, erschien, öffnete Halbtyr mit dem mächtigen Zauber ein
    Portal auf Sigils äußeren Ring. Plötzlich versagte alle Magie und auch Hammerfalls Kräfte
    verschwanden. Mein Hammer zog mich zu Boden, doch ich löste ihn und nahm meine Axt in die
    Hände. Ein wilder Kampf entbrannte und es gelang uns tatsächlich einen Gott zu töten. Seine
    Essenz zerbarst in tausend Teile und so gierig wie ich war, versuchte ich etwas göttliche Essenz
    in mich aufzunehmen. Doch es gelang mir nicht und ich zerplatzte. Das nächste, an was ich
    mich erinnere ist, dass ich auf einem Altar wieder aufwachte. Logan Ashcroft hatte mich wieder
    zurück ins Leben gerufen, wofür ich ihm auch heute noch sehr dankbar bin. Auch Duncan und
    Ernialis wurden wiedererweckt, nur Yiang Pi-Dan kam nicht zurück. Er wurde unter den
    Trümmern begraben. Wieder hatte ich einen langjährigen Freund verloren. Aber Ian gelang es
    tatsächlich etwas Essenz in sich zu behalten, was ihn zu einem Halbgott machte. Was mich
    betraf, kann ich nur sagen, dass mich der Tod verändert hat und ich in den folgenden Jahren viel
    über meine Fehler nachdachte. Ich zog mich nach Billrat zurück und verinnerlichte die Lehren
    Moradins. Später zog ich ins Land und half den Bedürftigen wo ich nur konnte. Im Namen des
    Seelenschmieds bekämpfte ich das Böse. Es tat mir gut und half mir neues Selbstvertrauen zu
    finden. Doch nach einiger Zeit des Herumreisens bezog ich mein Zimmer in meinem neuen zu
    Hause, Burg Drachenfaust, und verbrachte viel Zeit mit Logan. Wir unterhielten uns über
    Religion und Glauben. Viele Jahre später war ich wieder mit mir im Reinen und genoss das
    Leben.“ Der Zuhörer sah ihn freudig an.
    „Das ist ein wahrlich aufregendes Leben...“
    „Nein, nein“ unterbrach ihn Wulfgar, „es geht sogar noch weiter. Als wir zu einem
    Routineeinsatz gerufen wurden, wo ein kleiner Kult im Tiegratgebirge einen Dämonen
    beschwören wollte. Wir schauten es uns an und fanden es eher lächerlich, doch am Ende schien
    die Formel richtig zu sein. Wir griffen ein und Duncan schoss den Beschwörer nieder, aber das
    Blut dessen war die letzte fehlende Zutat und ein Dämon, der aussah wie ein zwei Meter großes
    untotes Baby, betrat Welfars Erde. Er griff an und wir hatten uns zu verteidigen. Der Kampf
    dauerte nicht lange, doch was danach geschah, schockierte uns zutiefst. Der Dämon zerbarst
    und Karem Sonjz stand vor uns. Er war als Leichnam zurückgekehrt und wir hatten ihn mit
    unserer Leichtsinnigkeit nach Welfar gelassen. Gelähmt von seinem Antlitz standen wir einfach



    Re: A Dwarf´s Tale

    Marivaldi - 13.03.2007, 15:45


    Zitat: marivaldi schrieb am 13.02.2007 00:02 Uhr:
    da und erwarteten seine ersten Angriffe. Wir setzten uns zur Wehr, doch Sonjz verteidigte sich,
    wie wir später feststellten, nicht mit voller Kraft. Als wir seinen Körper vernichteten, erhob sich
    sein Schädel. Mit schallendem Gelächter flog er davon. Sonjz hatte uns benutzt um ein
    Halbleichnam zu werden. Verärgert zogen wir uns nach Burg Drachenfaust zurück. Ein paar
    Tage später, wir diskutierten gerade über Sonjz, als die Statuen in Logans und Ernialis Tempel
    anfingen zu bluten. Wir erfuhren, dass dies bei allen guten Kirchen geschah und suchten nach
    einer Erklärung. Wir fanden heraus, dass dieses Ereignis schon einmal im Jahre 640
    stattgefunden hatte. St. Kargoth, zu dieser Zeit größter Streiter für das Gute, verlor seinen
    Glauben und verriet Pelors Kirche und wandte sich an einen Dämonenprinzen. Er brachte alle
    Priester in der höchsten Kirche Pelors um und war von nun an als St.Kargoth the Betrayer
    bekannt. Er wurde im Jahre 666 von Nailin der Cobra und Jack McFinnegan zur Strecke
    gebracht. Er schwor Rache an allen Göttern und nun wollte er zurückkehren. Wir waren uns
    einig, dass wir seine Rückkehr verhindern mussten und machten uns auf die Suche nach
    seinem Grab. In Derry, wo einst die größte Pelor Kathedrale stand, fanden wir Hinweise auf
    seine Grabstätte. Er sollte auf einer Insel in der Nähe von Bremen begraben sein, die man nur
    zu einer bestimmten Tageszeit sehen konnte. Wir begaben uns nach Bremen und fanden die
    besagte Insel. Auf der Insel stand ein Turm und wir vermuteten das Grab dort drinnen. Doch wir
    fanden nur ein Buch, welches uns in seinen Bann zog. Dieses Buch veränderte uns. Als wir
    fertig gelesen hatten fehlte mir mein rechter kleiner Finger, ich hatte 20 Kilo abgenommen und
    plötzlich sprach ich alle möglichen Sprachen. Dabei durchschritten wir eine Art Traumland, das
    uns etwas vorgaukelte. Dort attackierte uns ein Alptraumdrache und als wir ihn besiegt hatten,
    befanden wir uns schlussendlich wieder auf der Insel. Aber der Turm war verschwunden und ein
    Grab war auch nicht zu finden. Wir kehrten nach Burg Drachenfaust zurück und erfuhren, dass
    wir ein halbes Jahr auf der Insel verbracht hatten. Für uns vergingen aber nur wenige Stunden.
    In der Zeit hatte Sonjz sein eigenes Reich namens Nomorr aufgebaut. Er hatte uns schon wieder
    reingelegt. Wir reisten zu seinen Grenzen uns sahen dort St. Kargoth patrouillieren. Er bemerkte
    uns aus mehreren hundert Metern und schoss uns mit einem Feuerball ab. Wir flüchteten, denn
    wir waren ihm und Sonjz noch nicht gewachsen waren. Wir mussten nun abwarten, obwohl es
    uns nicht leicht fiel Sonjz fürs erste auf Welfar zu akzeptieren.
    Ein paar Wochen blieb es dann ruhig, als uns von Erdbeben südöstlich von Kurmador berichtet
    wurde. Wir begaben uns dorthin und sahen, dass ein Beben einen alten Felseingang geöffnet
    hatte. Vor diesem Eingang hatten sich Zwerge stationiert, die uns erklärten, dass ihre
    Erkundungstrupps nicht mehr wiederkehrten. Ein Zwerg namens Thorgar Uzgaroth schloss sich
    uns an, als wir in den Berg gingen. In ihm steckt noch viel Potenzial. Schade, dass er nur kurz
    mit uns reiste. Im Berg dann, fanden wir einen Raum, in dem ein magisches Etwas stand. Als wir
    uns ihm näherten erwachten die Statuen und griffen uns an. Nach wenigen Sekunden hatten wir
    sie vernichtet und konnten den Raum durchsuchen. In einer Ecke, hinter dem magischen Etwas,
    fanden wir eine Geheimtür. Ich öffnete sie und wir sahen eine kleine Schatulle. Als wir sie
    öffneten strömte uns pure positive Energie entgegen. Sie heilte all unsere Wunden aus
    vergangenen Tagen. Mein Finger wuchs wieder nach. Diese Energie war vielleicht eine gute
    Waffe gegen Sonjz und so gingen wir ihr auf den Grund. Wir reisten nach Sigil und suchten nach
    Antworten. In der Bibliothek fand Halbtyr ein metallbeschlagenes Buch, das Ernialis mitgehen
    ließ. In diesem Buch stand die Geschichte einer Magieebene, die durch Macht und Gier in
    Schutt und Asche gelegt wurde. Wir mussten diese Ebene bereisen, um einen Schlüssel zu
    finden, den wir brauchten um ein Portal zu öffnen. Dieses Portal sollte uns dann an den Ort
    führen, an dem diese Energie aufbewahrt wurde. Als wir dann auf der Magieebene ankamen
    gingen wir zielstrebig auf eine Art Hauptgebäude zu. Im Inneren sahen wir einen Großen
    Schatzberg und den Schlüssel in Form eines Amuletts.



    Re: A Dwarf´s Tale

    Marivaldi - 13.03.2007, 15:45


    Zitat: marivaldi schrieb am 13.02.2007 00:02 Uhr:
    Wir gingen in Richtung Schatzberg, als
    ein Wächter uns angriff. Sofort sprach Halbtyr einen Zauber, mit dem er den Wächter
    ausschaltete. Wir nahmen uns das Amulett und öffneten das Portal. Wir durchschritten es und
    fanden uns vor einem großen Tempel wieder. Als wir ihn betraten konnten wir an der Decke ein
    Mosaik aus allen göttlichen Wesen sehen. Dort waren auch Bilder von Collin und Ian. Wir
    suchten weiter und trafen auf Wächter, die aber Halbtyrs Zauberkünsten und unserer
    Schlagkraft nicht gewachsen waren. Und dann fanden wir sie: Pure positive Energie in einer
    Kiste. Wir wollten sie benutzen, aber wussten nicht wie viel wir davon nehmen sollten. Zuviel
    könnte ganz Welfar vernichten. Also ließen wir alles unangetastet und kehrten nach Welfar
    zurück. Ich war etwas niedergeschmettert, denn ich dachte wir hatten endlich etwas gegen
    Sonjz in der Hand. Nur ein paar Tage später suchte mich ein Ork auf und schneller als mir lieb
    war, befand ich mich schon im nächsten Abenteuer. Ich sollte alleine zu Ellrott, dem Häuptling
    der Orks, kommen, weil er wollte mit mir sprechen wollte. Gerade als ich aufbrechen wollte, lief
    mir Collin über den Weg. Ihm konnte ich nichts verheimlichen und ich beschloss ihn mit zu
    nehmen. Weil ich alleine zu Ellrott kommen sollte, verwandelte sich Collin mit seinen göttlichen
    Kräften in mein Reitpferd. In Ellrotts Lager wurde ich friedlich empfangen. Der Häuptling teilte
    mir mit, dass ich ihm helfen sollte eine elfische Organisation namens Tall´mahena, die seit
    mehreren Jahren die Orks überfiel, zu zersprengen. Normalerweise würde ich diesen Orks nicht
    helfen, aber diese Überfälle verstießen gegen alle Prinzipien. Die Tall´mahena mordeten und
    zerstörten einfach das Land der Orks. Ich dachte, dass ich das niemals sagen würde, aber die
    Orks haben sich ihr eigenes Land verdient. Und solange sie in ihren Grenzen und friedlich
    bleiben, werde ich meinen Hammer nicht gegen sie erheben. Als ihr Gast nahm ich an einem
    Fest teil und blieb noch einen Tag. In den nächsten Tagen gelang es Collin und mir die
    Tall´mahena zu treffen. Weil sie mich aber bei den Orks gesehen hatten, verwandelte mich
    Collin zuvor in einen Wolf. Wir erfuhren, dass nur ein Anhänger der Organisation den wahren
    Anführer, den Raben, kennt. Aber dieser jemand war verstorben. Doch wir wussten, dass man
    mittels eines Zaubers mit den Toten sprechen kann. Collin nahm also Kontakt zu Logan auf und
    er bestätigte, dass er diesen Zauber beherrscht. Ein Anhänger der Tall´mahena führte uns zum
    Grab, an dem Logan seinen Zauber wirkte. Mittels des Zaubers fanden wir den wahren Namen
    des Raben heraus. Es war Duncan Blackmore. Er hatte diese Organisation ins Leben gerufen.
    Als ich dies erfuhr, verwandelte ich mich in einen Zwergen zurück und wir stellten Duncan zur
    Rede. ER wollte es erst nicht zugeben, aber Collin konnte er nicht hinters Licht führen.
    Zusammen mit Igwain, dem Anhänger, floh er in den Schutz der Wälder. Logan und ich warteten
    und Collin teleportierte sich nach Burg Drachenfaust zurück. Ein paar Minuten später kam er
    wieder und berichtete, dass ein Unelementar gerade Ernialis Tempel zerstört hatte. Dieses
    Unelemantar bestand aus purem nichts. Um erst einmal Kräfte zu sammeln kehrten wir alle
    zurück in die Burg, doch dort trafen wir auf einen Krieger namens Antonox, der sich einen
    Drachenjäger nannte. Er wartete vor den Toren auf Ian McLain. Wie Ian hatte Antonox auch
    göttliche Essenz von Hammerfall in sich und sammelte sie nun. Er wollte Ian fordern, doch das
    ließen wir nicht zu. Wir griffen ihn an und weil wir in der Überzahl waren, war er uns unterlegen.
    Nach seinem Tod wurde die Essenz freigesetzt, aber noch einmal machte ich nicht den Fehler
    und ließ sie ziehen. Wir wollten gerade ins Innere der Burg und das Problem mit Duncan klären,
    als Karem Sonjz auftauchte. Das Unelementar saß auf seinem Thron in Nomorr und hatte ihn
    vertrieben und er erbat uns um Hilfe. Das schlimme war, das wir ihm helfen mussten, da das
    Unelementar langsam begann Welfar zu verschlingen.



    Re: A Dwarf´s Tale

    Marivaldi - 13.03.2007, 15:45


    Zitat: marivaldi schrieb am 13.02.2007 00:03 Uhr:
    Wir willigten ein, aber weil weder er noch
    wir wussten, wie man es besiegen konnte, vereinbarten wir uns in ein paar Tagen zu treffen.
    Sonjz verschwand und wir begaben uns in unseren Konferenzraum. Dort versuchten wir eine
    Lösung auf das Problem mit den Tall´mahena zu finden. Doch Duncan wollte nicht einsehen,
    dass die Angriffe aufhören mussten. Bei der Konferenz machten wir aber einen großen Fehler.
    Wir ließen Igwain mithören. Als Duncan langsam einsehen wollte, spielte Igwain verrückt und
    floh. Aus dem Fenster konnten wir ihn fliehen sehen und Ernialis schoss ihm in den Rücken.
    Collin teleportierte uns zu ihm und wir holten ihn wieder zurück. Gemeinsam versuchten wir
    noch einmal auf einen Nenner zu kommen, doch es gelang uns nicht. Wir ließen Igwain gehen,
    denn er sollte in diesem Moment nicht unser Problem sein, aber ich beschäftige mich immer
    noch damit. Weil wir bis zu unserem Treffen mit Sonjz noch Zeit hatten, versuchten wir die
    anderen Träger von Hammerfalls Essenz ausfindig zu machen. Dafür half uns einer von Halbtyrs
    Magiern, der ebenfalls etwas Essenz in sich trug. Mittels eines mächtigen Zaubers beschwor er
    den Geist Hammerfalls, welcher uns sagte, wo sich seine restliche Essenz befand. Wir reisten
    nach Honnuit. Dort trafen wir auf einen alten Bekannten von Ian und Ernialis. Shael, ein alter
    Weggefährte der beiden, hatte viel der Essenz aufgefangen und lebte nun in Honnuit. Er wurde
    von der Bevölkerung angebetet und hatte seinen eigenen Tempel. Wir wurden zu ihm gelassen
    und er erklärte uns, dass er die Essenzen sammelt, um sie einem einzigen zu schenken. Er
    wusste auch, wie man das Unelementar vernichten konnte. Wir sollten das Omnimental
    zerstören, welches aus allen Elementen bestand. Die einzelnen Elemente sollten wir dann
    einfangen und zu einer Waffe verarbeiten. Shael sagte uns, wo wir es finden konnten und
    öffnete ein Portal dorthin. Wir durchschritten es und wurden sofort vom Omnimental attackiert.
    Wir hatten ganz schön zu kämpfen, doch es gelang uns das Omnimental in seine Einzelteile zu
    zerlegen. Wir fingen die einzelnen Elemente in Eisenflaschen ein und kehrten nach Welfar
    zurück. Jetzt war es an der Zeit sich mit Sonjz zu treffen. Wir übergaben ihm die Eisenflaschen
    und er baute daraus eine Waffe. Aber es dauerte seine Zeit, bis er sie gefertigt hatte. Einen Tag
    später bekamen wir die täglichen Botschaften aus Welfar. Diesmal waren es sehr
    beunruhigende. Eine Kreatur von 20 Mann Größe war in der Nähe von Hagendale aufgetaucht.
    Außerdem war der Rabe wieder zurück und diesmal war es nicht Duncan. Als ob ein Problem
    nie genug wäre. Wir nahmen uns erst einmal der Kreatur an. Sie war wirklich 20 Mann groß. In
    ihrer Nähe hielt sich auch Sonjz auf. Er erzählte uns, dass es seine Schöpfung war, dass er aber
    keine Kontrolle mehr über sie hatte, weil das Unelementar sie freigelassen hatte. Wir mussten
    sie aufhalten, denn sie hinterließ nur Zerstörung. Diese Höllenfeuermaschine war so heiß, dass
    mein Hammer anfing zu glühen und beinahe sogar zu schmelzen begann. Doch als Ian einen
    weiteren Zauber auf diese Maschine warf, explodierte sie und hinterließ einen 2,5 Kilometer
    breiten Krater. Wir hatten uns gerade erholt, als wir nach Burg Drachenfaust zurück gerufen
    wurden. Einen weitere Maschine marschierte auf die Burg zu. Angezogen vom Höllenportal in
    der Burg. Wir konnten sie nicht sofort zerstören, weil sie zu nahe an unserem Heim war. Also
    lockten wir sie von der Burg weg und sprengten sie in sicherer Umgebung. Wir begaben uns in
    die Burg und hatten unerwarteten Besuch. Im Konferenzraum warteten schon drei Gestalten auf
    uns. Es waren personifizierte Abbilder von Asmodeus, Mephistopheles und Dispater. Der
    oberste aller Teufel und zwei seiner höchsten Diener saßen in unserem Raum! Ich sage dir,
    dass passiert wirklich nicht alle Tage. Er wollte einen Pakt mit uns schließen. Wir sollten Sonjz
    bis an unser Lebensende jagen und vernichten und im Gegenzug sorgte er dafür, dass Welfar
    auf ewig von allen Angriffen der Teufel verschont bleibt. Und fast alle Anwesenden, also Ian,
    Ernialis, Duncan und ich, unterschrieben den Vertrag gemeinsam mit Asmodeus. Nur Logan
    blieb standhaft. Er ist der wahre Held dieser Runde gewesen. Als wir unterschrieben hatten,
    donnerte es laut.“ Es fröstelte ihn, wenn er an diesen Tag dachte. War es doch sein Innerstes
    was erschüttert wurde. „Am nächsten Morgen dann, deckte ich meinen Moradinaltar zu und



    Re: A Dwarf´s Tale

    Marivaldi - 13.03.2007, 15:45


    Zitat: marivaldi schrieb am 13.02.2007 00:03 Uhr:
    verließ mein Zimmer. Irgendwie regte mich alles an diesem Morgen auf. Zum Glück kam Sonjz
    mit der Waffe, einem Stab, bestehend aus allen Elementen, zu uns. Ich nahm ihn an mich, doch
    bevor wir aufbrachen, besuchte uns Shael und wünschte uns Glück, obwohl er zu ahnen schien,
    was mit uns passiert war. Mit Sonjzs Hilfe gelangten wir in seinen Thronsaal. Wie erwartet saß
    auf dem Thron das Unelementar und kam auf uns zu. Voller Hass und mit aller Leidenschaft,
    stürmte ich auf die Kreatur an. Mit dem Stab voran, rammte ich meinen Arm in die Kreatur. Mit
    aller Kraft zog ich ihn wieder aus ihr, bevor sie sich zusammenzog und auflöste. Doch nun
    saßen wir in der Falle. Sonjz tauchte auf und zwei seiner Handlanger, Utah und St. Kargoth, die
    schon vorher im Raum standen, waren nicht mehr eingeschüchtert. Ian versuchte ein Tor zu
    öffnen und wir beschafften ihm die nötige Zeit dafür. Ohne zu zögern zog ich meinen Hammer
    und ging auf St. Kargoth los. Wir schlugen wie wild aufeinander ein und waren gleichwertig.
    Ernialis ging als erster durch das Tor, doch Sonjz konnte es nach ihm schließen. Duncan und
    Logan bearbeiteten Utah, der keine Chance gegen beide hatte. Ian versuchte noch ein Tor zu
    öffnen und ich hielt weiter St. Kargoth in Schach. Oh Mann, war das ein Kampf! Als das zweite
    endlich Tor offen war, verpasste ich St. Kargoth noch einmal meinen mächtigsten Hieb und
    durchschritt das Portal. Er folgte mir und wir kämpften auf verschiedenen Seiten des Tores
    gegeneinander. Ich war schon dem Ende nahe, aber auch St. Kargoth hatte nicht mehr viel zu
    bieten. Ich wollte gerade zum finalen Schlag ausholen, als Ernialis ihn niederschoss. Wut
    durchfuhr mich in diesem Moment, aber als St. Kargoth in meine Arme fiel und ein letztes Danke
    aussprach, verschwand mein Zorn. Und vielleicht begann ich hier zu begreifen, dass die
    Unterzeichnung des Vertrages ein großer Fehler gewesen war. Danach schleuderte Sonjz noch
    einen letzten Zauber auf uns, doch wir waren bereits alle in Sicherheit. In den nachfolgenden
    Tagen beichteten Ian, Ernialis und ich bei Logan und brachen den Pakt mit Asmodeus. Nur
    Duncan hält ihn bis heute ein, damit Welfar verschont bleibt, sagt er, aber ich traue ihm
    jedenfalls nicht mehr. Jedenfalls fühlte ich mich nach der Beichte viel besser. Wut und Zorn
    waren verflogen. Aber wird Moradin mir jemals wieder trauen? Werde ich jemals wieder einen
    seiner Tempel betreten dürfen? Das sind alles Fragen, die nur die Zukunft beantworten kann.
    Jedenfalls kennt ihr jetzt meine Geschichte. Entscheidet selbst, ob ihr mich nun für einen Held
    haltet." Wulfgar schaute sich noch einmal in der Runde um und bezahlte die Rechnung. Er nahm
    seinen Hammer an sich und ging in sein Zimmer. Es tat ihm gut jemandem die Last, die auf
    seinem Herzen lag, mitzuteilen. In dieser Nacht schlief er zum ersten Mal seit Wochen
    seelenruhig. Am Tisch jedoch saß ein älterer Mann, der einen Helden nun zum ersten Mal nicht
    um sein Leben beneidete. Mag es doch gerade gute und schlechte Seiten geben, so liebt er
    doch sein ruhiges Bauerndasein.
    Am nächsten Morgen verließ Wulfgar Torunn ausgeruht und voller Tatendrang die
    Taverne. Als er sein Leben noch einmal aus der Ferne betrachtete, hatte er eine Erkenntnis
    daraus gezogen. Er begriff langsam, was es bedeutet ein großer Held zu sein. Ruhm im Kampf
    erlangen kann jeder, aber es sind die Entscheidungen, die jemanden zu einem wahren Helden
    machen. Und wie soll man das Böse bekämpfen, wenn man sich ihm anschließt oder seine
    Bedingungen akzeptiert und mit ihm paktiert? In den nächsten Tagen fühlte er sich immer
    besser und dachte nicht mehr so viel über das Vergangene nach, sondern machte sich
    Gedanken über seine Zukunft. Er hatte gelernt, dass er nicht mehr so weiterleben konnte wie
    bisher. Der Heilige Wulfgar Torunn beschloss seine Titel, und die damit verbundenen Privilegien,
    in Billrat abzulegen und noch einmal von vorne zu beginnen. Vielleicht wird er einen Tages die
    Gunst seines Gottes wiedererlangen.



    Re: A Dwarf´s Tale

    Marivaldi - 13.03.2007, 15:45


    Zitat: all flesh must be eaten schrieb am 13.02.2007 18:20 Uhr:
    jau, ich finds gut, dass sich jemand mal die arbeit gemacht hat... das muss zeit gekostet haben all diese namen, orte, zeiteinordnung etc.

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