Krankenkassen und ihre Schikanen

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    Re: Krankenkassen und ihre Schikanen

    RedBull78 - 14.03.2007, 12:56

    Krankenkassen und ihre Schikanen
    Ich muss hier mal etwas loswerden bzw. möchte gerne das einige einmal wissen, was Krankenkassen und ihre Sachbearbeiter (die keine Ahnung haben) mit ihren schwerkranken Versicherten so alles anstellen. Mittlerweile sind Hilfsmittelabteilungen (zuständig für Rollstühle, medizinische Hilfsmittel wie Beatmungs-Geräte etc.) wohl eher auf Sparen. Bei jedem einzelnen Hilfsmittel hat man nur monatelang Stress mit dem Sachbearbeiter der dir natürlich keine Genehmigung erteilen möchte. Obwohl von vornherein klar ist, sie müssen es genehmigen. Los geht es schon einmal, dass du nach Beantragung vier Wochen warten musst bis sich überhaupt einmal etwas tut. Und natürlich sind dann noch lächerliche Rückfragen beim Arzt notwendig, Bearbeitungszeiten der Krankenkassen 14 Tage. Sechs Wochen vergangen, und es passiert gar nichts. Dann kann noch vorkommen, dass ein falsches Hilfsmittel von Seiten der Krankenkasse angegeben wird nur um weitere zwei Wochen Bearbeitungszeiten heraus zu schinden. Acht Wochen und kein Ergebnis. Dann wird erst einmal abgelehnt, du musst Widerspruch einlegen. Dauert dann weitere vier Wochen. Drei Monate und gar nichts hat sich geändert. Sachbearbeiter die absolut keine Ahnung haben, sich teilweise verleugnen lassen wenn man anruft. Also rufe ich dann täglich mehrmals an und versuche demjenigen plausibel zu machen warum du auf dieses Hilfsmittel angewiesen bist. Und das du eine unheilbare Krankheit hast, bei der man dir nur mit Hilfsmittel Erleichterungen schaffen kann, ist demjenigen ziemlich egal. Man muss das doch vor den anderen Versicherten rechtfertigen - als ob da jemand Theater machen würde wenn du deinen Elektro-Rollstühl selbst ohne Mühe betätigen kannst und dazu noch den Fernseher etc. mit der integrierten Umfeld-Steuerung betätigen kannst. Du musst dich fast dafür entschuldigen, dass du nur noch fünf Finger der rechten Hand bewegen kannst. Dann musst du dich dann noch anreden lassen zu was man dann Pflegegeld bezieht (das dazu da ist, dass man gewaschen wird etc.).... Schließlich wird das Ganze dann dem medizinischen Dienst vorgelegt, der kontrollieren soll ob das entsprechende Hilfsmittel wirklich notwendig ist (was natürlich von vornherein klar sein sollte, wenn man sich mal mit dem Krankheitsbild befasst). Klar, Zeitverzögerung von sechs bis acht Wochen ist das Ziel. Und wenn du dich dann über den Sachbearbeiter beschwerst, bekommt man zu hören, dass Herr H. der beste Mitarbeiter ist. Klar! Er spart bares Geld, dabei ist es egal ob er dich dumm anredet oder nicht (Zitat: Lohnt sich bei ihrem Alter das Hilfsmittel noch? (Dankeschön, ich lebe seit 20 Jahren damit und weiß wie alt man im Durchschnitt wird))!... Schließlich habe ich gewonnen, und nun benötige ich ein weiteres Hilfsmittel (in diesem Fall ein super leichtes Beatmungs-Gerät das am Rollstühl integriert ist und mit dem ich wenigstens mal beruhigt einen Tagesausflug machen kann) - Sachbearbeiter Herr H., der mich nicht leiden kann weil ich ihm 12.000 € im letzten Jahr gekostet habe und der nicht versteht warum ich dann nicht Zuhause bleiben kann wenn ich ein Beatmungs-Gerät brauche).... Das Theater geht weiter und kostet mich nerven und wertvolle Zeit! Eines zum Schluss: Jeder Krebs-Patient bekommt Therapien die ungefähr 40.000 € kosten. Bei mir gibt es definitiv keine Therapien, allerdings unzählige Hilfsmittel die mir das Leben ermöglicht und erleichtert. Vielleicht sollten einmal sich im Falle einer definitiv nicht mit einer Therapien zu behandelnden Erkrankung sich Hilfsmittel und medizinische Abteilungen der Krankenkassen die Kosten teilen?



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