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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Rachel Goldberg - Lestat de Lioncourt - Daniel Lancaster - Desmond Kincade Forum: damnedforsaken.de Forenbeschreibung: Hier regieren die Fürsten der Finsternis! aus dem Unterforum: Londons Stadtmitte Antworten: 6 Forum gestartet am: Mittwoch 07.02.2007 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Straßen Letzte Antwort: vor 16 Jahren, 10 Tagen, 17 Stunden, 47 Minuten
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Re: Straßen
Rachel Goldberg - 14.03.2007, 01:46Straßen
Sie sind die Adern einer jeden Stadt.
Re: Straßen
Rachel Goldberg - 14.03.2007, 01:55
pp: Foyer Talamasca-Gebäude
Als Rachel die Straße betrat, spürte sie ihre Zuversicht wachsen. Es war in Ordnung, was sie tat. Es handelte sich nur um den Wunsch etwas zu bewahren und nicht mehr. Sie wusste selbst, dass das nur die halbe Wahrheit war. Durch ihre Worte in dem Brief und der sorgfältigen Auswahl der Dokumente verfolgte sie ein weiteres Ziel und hoffte es zu erlangen. Sie kannte Lestat allerdings nicht gut genug, um sich sicher sein zu können, dass sie dabei Erfolg haben würde.
Einen Versuch aber war es wert.
Rachel versank in dem Strom aus Menschen, verließ ihn aber nach einer Weile wieder. Ihr Ziel war nicht unbedingt gut besucht, doch das konnte ihre Laune nicht im Geringsten trüben. Sie fühlte sich befreit und von einer Zuversicht erfüllt, die sie den ganzen Morgen über vermisst hatte. Sie lächelte ein wenig und bog von der Hauptverkehrsstraße ab. Es würde nicht mehr lange dauern und Mithras würde sich in neuen- anderen, aber vielleicht fähigeren- Händen, als ihren befinden.
Das stimmte sie fröhlich.
tbc: Admiral's Inn
Re: Straßen
Rachel Goldberg - 14.03.2007, 14:15
pp: Admiral's Inn
Rachel fuhr sich über das schöne Gesicht. Sie mochte das Inn nicht, fühlte sich unsauber, als sie es wieder verließ. Schweigend schlug sie den Weg zu ihrer Wohnung ein, als ihr auffiel, dass es dämmerte und lächelte wehmütig, während sie daran dachte, dass die Dunkelheit sie vor einer Woche noch nicht davon abgehalten hätte zurück zur Arbeit zu gehen. Es war nicht so, dass sie sich drückte oder ihre neue Aufgabe uninteressant fand- es war nur einfach... anders als früher.
Seufzend machte sie sich auf den Weg zu ihrem Heim, verließ das exotische Viertel Londons und fand sich bald schon in gehobener Mittelklasse wieder. Ihre Familie war (wie nahezu alle jüdischen Familien) reich, aber Rachel dürstete es nicht danach, diesen Luxus auszukosten. Das hätte der Herr sicherlich nicht besonders gut gefunden. Wieder einmal fragte sich Rachel, ob es Hohn war, was sie da betrieb. Immerhin hatte sie es bis jetzt versäumt sich ernsthaft mit der Frage auseinander zu setzen, ob es für sie einen Gott gab oder nicht.
Vielleicht hatte sie nun die Zeit dafür das nachzuholen.
Schweigend zog sie einen bronzenen Schlüssel aus ihrer Tasche und schritt die Stufen zu ihrer Wohnung hoch, ohne dem Garten oder dem gepflegten Kiesweg die Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, die diesen gebührte.
tbc: Rachels Wohnung
Re: Straßen
Lestat de Lioncourt - 14.03.2007, 14:30
pp: Admiral's Inn
Lestat trat auf die Straße Und sog die frische Nachtluft ein.
Im Pub hing immer das Gemisch von von Schweiß und Rauch in der Luft, und obwohl es den Vampir nicht störte, und er sich wohl auch keine Sorgen um seine Lungen machen brauchte, fühlte er sich in der frischen, kühlen Luft des Abends wohler.
Er sah sich um, blickte nach links und rechts und stellte fest, dass sie die Straßen geleehrt hatten, so wie es meistens mit dem Beginn der Nacht begann, hier in diesem Viertel.
Nach Einbruch der Nacht unterwegs zu sein, war gefährlich.
Lestat lächelte.
Der süße Gerüch von Veilchen stieg ihm in die Nase, und er erkannte ihn wieder.
Es war derselbe Geruch, mit dem auch der Brief behaftet war, und wenn er ihn auch nur schwach wahrnehmen konnte, so war es genug, um ihm folgen zu können.
Lestat vergrub die Hände in den Taschen seines Jackets und machte sich auf den Weg.
Die Veilchen führten ihn ein gutes Stück aus Zentrallondon heraus, in eines der ruhigeren, wohlhabenden Viertel und wieder lächelte Lestat, als er auf das Haus blickte, das sich vor ihm auftat.
Es war schlicht, aber geräumig, wirkte eher funktional als geliebt, aber all das verriet Lestat nur mehr über die Person, die es bewohnte.
Er ließ den Garten hinter sich, trat um das Haus herum, und fand dann, was er suchte.
Ein geöffnetes Fenster.
tbc: Rachels Haus
Re: Straßen
Daniel Lancaster - 18.03.2007, 12:00
pp: Salon / Lancaster Anwesen
Daniel schwieg die gesamte Fahrt über und Charles nahm ihm das nicht übel. Er genoss derweilen die Fahrt und erfreute sich an der Landschaft, die er von der Kutsche aus erblickte. Es dauerte eine gute Weile, bis sie endlich die Außenbezirke Londons erreichten und langsam zu den belebten Strassen der Stadt vordrangen.
Außerhalb der Kutsche ließ es sich die Londoner Bevölkerungen nicht nehmen, selbst in der anbrechenden Dunkelheit auf den Gehsteigen auf und abzuflanieren.
Daniel wurde plötzlich wieder ins Gedächtnis gerufen, weshalb er es vermied nach London zu fahren. Selbst hier in der Kutsche, war der Geräuschpegel der von der Strasse zu ihnen drang, fast unerträglich für ihn.
Schließlich hatten Charles und er es jedoch geschafft und Georgianas Stadthaus erreicht.
tbc: Georgianas Stadthaus
Re: Straßen
Desmond Kincade - 19.03.2007, 01:08
pp: Anwesen Daniel Lancaster
Da Desmond anders als Daniel keine Kutsche, ja nicht einmal ein Pferd zur Verfügung stand, blieb ihm nichts anderes übrig, als zu Fuß zu gehen.
Weswegen er selbstverständlich länger brauchte, um in die Stadtmitte zu gelangen, zumal er andere als die vielbefahrenen Wege wählte.
Es dauerte eine gute Weile, bis er von dem wenig belebten Stadtrand in das rege Treiben der Innenstadt eintauchte, aber Desmond nutzte die Zeit, um klare Gedanken zu fassen.
Er war eben bei Daniel rausgeflogen.
Und hatte damit vermutlich sein Ticket zu den Talamasca verspielt.
Wer brauchte schon jemanden, der Altgriechisch, Arabisch oder Ägyptisch sprach? Hatten die bei den Talamasca sicherlich noch andere, weniger widerspenstige Individuen an der Hand.
Am liebsten hätte Desmond irgendwo dagegen geschlagen. Oder sich in einem Trainingsraum abreagiert.
Aber im Augenblick blieb ihm beides verwehrt, also entschied er sich für die einzige übrig gebliebene Alternative.
Er kehrte in ein Pub ein, ließ sich an der Bar nieder, und bestellte sich einen doppelten Whiskey. Und gleich noch einen. Und einen dritten.
Und er widerstand dem Verlangen, sich einen vierten zu bestellen.
Alkohol war keine Lösung.
Aber manchmal ein guter Anfang.
Desmond legte einige Münzen auf den Tisch, griff nach seiner Tasche, und verließ die Bar wieder, ohne sich, wie beabsichtigt, betrunken zu haben.
Draußen war es bereits Nacht geworden, und die Straßen hatten sich geleert.
Desmond störte sich nicht daran.
Er versank abermals tief in Gedanken, achtete nicht darauf, wohin er ging, und ehe er sich versah, blieb er stehen, erstaunt darüber, wohin ihn seine Füße getragen hatten.
Als er das Haus vor sich aufragen sah, spürte er ein leichtes Kribbeln in seinen Fingerspitzen.
Ob Rachel immer noch hier wohnte?
Er hatte sie seit Monaten nicht gesehen... auch wenn sie eigentlich befreundet waren... oder so etwas ähnliches wie eine Freundschaft pflegten.
Und warum war er hier hergekommen?
Des hielt inne.
Weil er sich danach sehnte, sich nicht verstellen zu müssen, kam die Antwort aus seinem Unterbewusstsein und Desmond wusste, dass es stimmte.
Also schluckte er einmal schwer, griff nach seiner Tasche, und marschierte auf die Stufen zu, die zur Haustüre führten.
Dort angekommen, betätigte er den Türklopfer, und ließ ihn dreimal schwer gegen das Holz branden.
tbc: Hoffentlich Rachels Wohnung.
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