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Re: Rückbiss
Spike - 10.03.2007, 09:17Rückbiss
Hallo ihr Lieben,
Spike hat ein kleines Problem und zwar einen Rückbiss.
Er kommt sehr gut damit zurecht. Nur ist mir in der letzten Zeit aufgefallen, dass ihm manches Futter einfach aus dem Fang fällt. Aber egal, beim zweiten Versuch, bleibt das Futter im Maul und wandert ordnungsgemäß in den Magen.
Habt ihr Erfahrung mit Rückbiss-Hunden?
Wie ist das eigentlich mit der Vererbung bei Rückbissen?
Re: Rückbiss
Simone - 11.03.2007, 12:11
Soweit ich weiß-gehört-habe-mir-zugetragen-worden-ist soll man hauptsächlich Trockenfutter füttern und darauf achten, dass die Zähne sauber bleiben und dass wahrscheinlich früher Seniorenfutter gefüttert werden muß, aber solange das Tier fressen kann, ist ein Rückbiss kein großes Problem
Re: Rückbiss
Spike - 11.03.2007, 15:08
und wie ist das mit der Vererbung?
Denn zwei seiner Geschwister hatten auch einen Rückbiss.
Re: Rückbiss
Simone - 11.03.2007, 15:34
da muß ich mich erstmal schlau machen, das weiß ich so nicht :gruebel:
so hab das gefunden:
"Zu den erblichen Skeletterkrankungen gehören aber auch genetisch bedingte Defekte wie zum Beispiel Rück- und Vorbiss, Zahnüber- und unterzahl, Zwerg- und Riesenwuchs, Bandscheibenvorfälle (Dackellähme), Veränderungen der Form der Rückenwirbel, etc."
Re: Rückbiss
Tony13 - 11.03.2007, 19:46
Also bei den GSS ist es so, das ein Hund mit Rückbiss keine Zuchterlaubnis bekommt,
da Rückbiss vererbbar ist.
Auch auf Ausstellungen wird ein Hund mit Rückbiss aus der Wertung genommen.
LG
Dieter
Re: Rückbiss
Spike - 12.03.2007, 09:14
Danke Simone & Dieter!!
Das zeigt mir, man darf den Leuten nicht alles glauben.
Denn Spikes Züchter meinte damals, der ZV Eintrag in den Papieren kommt "NUR" wegen dem Nabelbruch.
Aber egal.... ich mag meinen Sharky so wie er ist :happy:
Re: Rückbiss
Mäusenase - 12.03.2007, 13:26
Huhuu!
Da stellt sich zunächst einmal die Frage, wieviel Rückbiß ist es denn, also wieviel Milimeter, dann stellt sich die Frage, betrifft es das Milchgebiß?
Es kann beim Milchgebiß vereinzelt schon mal Rückbisse geben, wo dann bei der Wurfabnahme ein ZV steht. So ein Rückbiß kann dann aber komplett verschwinden, wenn die normalen Zähne kommen und die sind dann ja auschlaggebend.
So hab ich es erst kürzlich wieder erlebt, dass ein Hund vorgestellt wurde in der Jugendklasse, wo die Zähne kontrolliert wurden und von mehreren Richtern übereinstimmend festgestellt wurde, dass ein vollständiges korrektes Scherengebiß vorliegt, als folgedessen wird das Zuchtverbot aufgehoben und das finde ich dann auch richtig so.
Es kann ja sein, dass vielleicht im Mutterleib nicht soviel Platz war und der weiche welpenkiefer die Zähne zunächst enger zusammenwachsen läßt oder halt vom Säugen sich vielleicht ein Schiefstand ergibt im Milchzahngebiß, das ganze aber mit dem später ausgewachsenen Kiefer und den echten Zähnen komplett nicht mehr vorhanden ist und das ist das Wichtigste.
Je nachdem wie alt Spyk ist, könntest Du ja vielleicht Massagen des Unterkiefers von hinten nachvorne machen, oder einen Hartgummiball kaufen und damit mit ihm spielen, wobei der Kiefer dann automatisch mitmassiert wird.
Liebe grüße, Ellen
Re: Rückbiss
Cimba - 12.03.2007, 22:13
Ist ja eigentlich schon alles gesagt zum Rückbiss.
Deshalb zum Nabelbruch: Für einen Nabelbruch gibts kein Zuchtverbot und ob vererbar oder nicht, ist beim Nabelbruch nicht sicher, wobei schon auffallend ist, dass Nachkommen bestimmter Rüden häufiger Nabelbruch haben als andere.
LG
Uwe
Re: Rückbiss
Mäusenase - 13.03.2007, 13:01
Ich dachte immer Nabelbruch kommt irgendwie durch das Abnabeln zustande, wenn dabei irgendwas nicht richtig geheilt ist.
Kann es vielleicht an so etwas wie einer "Bindegewebsschwäche" liegen, dass quasi einige einen haben oder andere nicht?
Jedenfalls halt ich das für eine akute Geschichte, aber doch nicht wirklich vererbbar,
aber ich mag mich irren.
Ein ZV jedenfalls gibts dafür nicht und warum auch? Sowas verheilt doch wieder, oder?
Liebe grüße, Ellen
Re: Rückbiss
Spike - 13.03.2007, 13:40
Spike ist 5 Jahre. Ich denke da kann man nichts mehr "Formen" oder??
@Uwe
Danke für die Info!!
Re: Rückbiss
Simone - 13.03.2007, 13:48
Ich glaub nen Nabelbruch muß man operativ beheben
Re: Rückbiss
Cimba - 13.03.2007, 14:49
Nabelbrüche können durch zu kurzes Abnabeln enstehen. In der Regel handelt es sich aber um eine Bindegewebsschwäche. Sie tritt meist sehr klein auf, d.h., es zeigt sich ein kleiner "Knubbel", der weich ist und sich so wieder reindrücken läßt. Ich vergleiche es immer mit nem Leistenbruch beim Menschen.
Wird der NB nicht oder zu spät behandelt, kann er größer werden und sogar zum Magenriss führen.
Er muß auf jeden Fall operiert werden. Damit ists dann aber auch erledigt.
LG
Uwe
Re: Rückbiss
Jana - 13.03.2007, 15:14
Cimba hat folgendes geschrieben:: Er muß auf jeden Fall operiert werden.
Das kann ich nicht so unterschreiben, es kommt immer auf den Nabelbruch an. Unsere Andra hate auch einen Nabelbruch, dieser wurde aber erst mit ca. 2 Jahren bei einer anderen OP entfernt. Vorher hatte sie nie ein Problem damit. Man hatte uns nur gesagt das wenn sie in die Zucht gehen würde und dann Trächtig wäre, es probleme geben könnte, da dann einfach zuviel Druck auf das geschwächte Gewebe lastet.
Wir hatten letztens noch einen Fall in der Praxis, wo eine Hündin auch einen nabelbruch hatte, dieser wurde schkussendlich auch entfernt, aber es war nicht zwingend notwendig. man hätte ihn auch beobachten können.
Allerdings wenn sich Darmschlingen in den nabelbruch verirren, dann muss dieser unbedingt operiert werden, da nämlich dann Lebensgefahr besteht.
quote] Damit ists dann aber auch erledigt.[/quote]
Re: Rückbiss
Cimba - 13.03.2007, 15:58
Das meinte ich ja: Ist immer das Risiko, das man eingeht.
Deshalb immer operieren, so auch die Aussage der Uni Gießen.
LG
Uwe
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