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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Seirigu - Shiranay - Yashodara Forum: qu'ellar d' olath lloun Forenbeschreibung: Das Lineage 2 Dunkel Elfen Forum aus dem Unterforum: Alles rund um Spam Antworten: 5 Forum gestartet am: Montag 16.10.2006 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Habt ihr mal was geschrieben? Letzte Antwort: vor 16 Jahren, 16 Tagen, 16 Stunden, 23 Minuten
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Re: Habt ihr mal was geschrieben?
Seirigu - 10.03.2007, 02:03Habt ihr mal was geschrieben?
Mich wuerde mal interessieren ob ihr mal was selber geschrieben habt. :)
Das kann alles moegliche sein ^^ Von Gedichten ueber Kurzgeschichten bis hin zu Romanen..
Ich selber werde mal ein bisschen was zusammensuchen von meinen Sachen und dann in diesem Threat mal den Anfang machen wenn niemand vor mir was hineinschreibt ^^
Wuerde mich freuen viel von euch zu lesen :)
Liebe gruesse euer Sei ;)
Re: Habt ihr mal was geschrieben?
Seirigu - 10.03.2007, 18:27
Also...^^
Hab mal was ausgebuddelt, zum einen ein Uraltes Gedicht aus meiner Depri Zeit und ein Teil der Geschichte meines allerersten L2 Chars ^^
allerdings poste ich hier nur das Ende weil das sonst wirklich viel zu viel wird ^^
Hoffe mal euch gefaellt das so einigermasen :) Bin offen fuer jede Art von Kritik ;)
Nachts...
Dunkel ist die Nacht
kalt ist ihr Hauch
schwarz ist das Wasser
und der Himmel auch
Ein einziger Stern
einsam und klein
kaum zu sehen
wird er es sein?
Der Mond leuchtet schwach
wirft nur mattes Licht
Noch immer liegt sie wach
Mit Trähnen im Gesicht
Der Nebel lächelt
Sie sieht es nicht
Wolken formen Bilder
wandern langsam vorrüber
Schatten spiegeln sie wieder
der Wind flüstert Lieder
peitscht auf die Wolken
und Regen fällt nieder
Re: Habt ihr mal was geschrieben?
Seirigu - 10.03.2007, 18:28
Und hier nun das Ende der Geschichte, ohne Ueberschrift xD
"Warum nur geht meine Geschichte so aus wie sie es tut ?
Warum habe ich es verdient so bestraft zu werden ?
Warum geht meine Geschichte nicht auch gut aus ?
Wie die Geschichte die ich früher immer zu hören bekam...
Die Geschichten in denen ein Held am Ende das bekommt was er will...
Die Geschichten in denen alle glücklich sind und die Bösen bestraft werden...
Warum nur?"
Er drehte sich um und sah auf den leblosen Körper des Elfen der hinter ihm lag.
"Auch du hast nicht bekommen was du willst...
Aber das kümmert niemanden...
Du warst in dieser Geschichte der Böse und hast bekommen was du verdient hast...
Aber warum bekommte ich nicht was ich will ?
Der Held bekommt doch immer was er will..."
Er drehte sich wieder zu ihm und senkte seinen Kopf.
"Ich weiß schon..."
Er begann zu flüstern. So leise das nur der Wind verstand was er sagte.
"Ich bin kein Held...
Helden sind groß stark und mächtig...
Doch zugleich auch klein, schwach und verletzlich...
Sie vermögen alles, wenn sie nur fest daran glauben und es wirklich wollen...
Nungut...
Auch ich bin stark und mächtig..."
Er nahm seine Hände nach vorne und schaute sie an. Er zitterte.
"Doch wie mir scheint auch schwach und verletzlich..."
Er blickte an sich herunter und betrachtete seine Wunden.
Er wandte sich wieder dem toten Elfen zu.
"Siehst du das ?
Du warst nur ein Elf..
Aber du warst so stark das du mich so verletzt hast..."
Er wischte sich das Blut aus dem Mundwinkel und kehrte dem Elfen gleichzeitig wieder den Rücken zu.
"Ich bin wie ein Held in meiner Geschichte...
Aber doch kann ich keiner sein...
Helden stecken voller Gefühle und kämpfen immer für etwas Gutes...
Ich hingegen..."
Er strich sich mit den blutverschmierten Händen durch sein schneeweises Haar.
"Ich bin kalt und Leer...
Ich kämpfe für nichts....
Ich lebe für nichts...
Ich bin innerlich tot..."
Er setzte sich in Bewegung und ging durch den tiefen Wald.
"Darum kann ich kein Held sein...
Darum bekomme ich nicht was ich will...
Wäre es doch nur wie früher...
Als ich noch voller Gefühle war und sie noch an meiner Seite...
Doch damals habe ich mir geschwohren nie wieder etwas zu fühlen...
ich verfluche diese Gefühle...
Freude, Trauer, Hass und Liebe..."
Er gelangte an eine Klippe und stellt sich vor sie. Er sah kurz hinunter, doch richtete seinen Kopf sofort wieder gen Horizont.
"Die Liebe...
Ja die Liebe ist nicht immer das, was wir als das Höchste der Gefühle bezeichnen würden...
Mit der Liebe ist es nicht einfach...
Sie ist Quelle unserer größten Stärcken, als auch unserer größten Schwächen...
Sie bringt uns die größten Freuden, aber auch das größte Leid...
Solange man sie hat, fühlt man sich unbesiegbar...
Doch wenn sie einen wieder verlässt möchte man am liebsten im Nichts versinken..."
Er atmete tief ein und dann sehr lange aus.
Er richtete den Blick nach vorne und strich sich die Haare aus dem Gesicht.
"Ich wusste das alles bereits vorher...
Aber trotzdem hab ich mich darauf eingelassen...
Jedoch ist das bei allen Wesen so...
Die Liebe hat die einzigartige Eigenschaft trotz ihrer Folgen immer zu greifen...
Ich verstehe gut warum...
Das Gefühl geliebt zu werden und zu lieben ist atemberaubend...
Doch das Gefühl wenn man sie verloren hat ist weit schlimmer...
Darum gibt es wenn einen diese Gefühle übermannen nur einen Ausweg...
Diese Welt ist wenn man einsam ist nicht zu ertragen...
Ich hatte nur sie..."
Er stand an den Anghel Waterfalls und blickte auf die Wassermassen, welche an diesem Ort in die Tiefe stürzten.
„Ja... an diesem Ort genau hier hat alles begonnen und genau hier wird auch alles sein Ende finden.“
Mit leerem glasigem Blick machte er einige Schritte auf die Klippen zu, welche senkrecht nach unten gingen.
Er stellte sich ganz an den Rand und blickte hinunter.
„Wie oft war ich hier ... wie oft habe ich mich hier um das verbessern meiner Künste bemüht,
wie oft schon bin ich hier besiegt worden und bin doch wieder aufgestanden... wie oft habe ich hier meine Gegner in den Tot geschickt...
aber nun...“
Er stand nun ganz am Rand der Klippe. Einige Gesteinsbrocken lösten sich und fiehlen in die Tief.
Mit einem traurigen Gesichtsausdruck setzte er sich hin und richtet seinen Blick auf den Boden.
„Soll das alles umsonst gewesen sein?
All das um das ich mich so lange bemüht habe ?
Vielleicht war es das...,
denn wozu weiterleben wenn man sein Ziel verloren hat ...
All das auf das ich immer gehofft habe, ist zerbrochen ...
Einfach zerbrochen, wie eine Glasflasche die man achtlos auf den Boden wirft...
Das worauf ich mein Leben ausgerichtet habe wurde mit Füssen getreten,
ohne jede Rücksicht auf das was ich denke und fühle...
Nun leide ich darunter wie kein Zweiter...
Wozu also frage ich, noch weiterleben ,wenn einem dies wiederfährt,
wenn man das verliert was einem am wichtigsten ist...“
Er richtet sich wieder auf und stellt sich so nah es nur geht an den Abgrund heran und blickt auf das Wasser.
„Wie gerne wäre ich wie das Wasser...
Einfach unbeschwert ohne jede Regung durch Berg und Tal fliesen...
Ich würde so viel sehen und nicht hier an diesem Ort der verlorenen Erinnerung auf etwas warten was nie zurück kommen wird...
Immer muss ich mir mit leeren Versprechungen doch wieder Hoffnung machen ,obgleich ich weiß das diese Versprechen nie wahr werden...,
Niemals wird es mehr so sein wie früher...
aber das alles ist Vergangenheit und nicht mehr das was mich kümmern sollte ...
Trotzdem kann ich es einfach nicht vergessen, diese Zeit hier und dort...
Nun jedoch ist alles vorbei und meine Leben ohne Sinn...
Wozu also sich weiter diesen Illusionen hingeben und warten?
Wozu weiter Mut spenden und umherziehen ?
Wozu weiter meine Künste verbessern, wenn ich sie nie wieder benutzten werde ..
Ja...
Es ist eine einfache Entscheidung die doch so schwer fällt..
Langsam dreht er sich um und steht nun mit dem Rücken zum Abgrund.
Es ist ganz leicht...
Ein Schritt hin zum Leben in Illusionen und ein Schritt in den erlösenden Tod.“
Eine Träne löst sich, kullert über seine Wange und perlt an seiner Lippe ab.
Sie fällt langsam, fast wie in Zeitlupe zu Boden.
Als sie auf den Boden trifft, zerplatzt sie in tausende winzige Törpfchen die in alle Richtungen wegspringen.
„Wie diese Träne möchte ich sein ...
Ich möchte in ihren Augen geboren werden ...
über ihre Wange laufen..
Und auf ihren Lippen sterben...“
Er schloß seine Augen, wodurch weitere Tärnen heraus gepresst wurden und es der ersten Tärne gleich tun. Er öffnete seine Augen wieder und richtet seinen Kopf gen Himmel. Es war Nacht und die Sterne leuchteten hell. Eine Wolke schobt sich vor den Mond und ließ es unsagbar dunkel und kalt werden.
Dennoch stand er da und blickte weiter in den Himmel, ohne die kleinste Regung.
„Ihr seid das einzige was mir geblieben ist..“
Er breitete seine Arme aus und schloß die Augen wieder.
Kurz hielt er inne dann öffnet er die Augen und blickte starr in den Himmel.
"Nun heisst es Abschied nehmen...
Abschied von der Welt in der ich so lange gelebt habe...
Abschied von allem was mir wichtig war und mich nun als Erinnerung plagt...
aber vor allem Abschied von ihr..."
Nach einem kleinen Moment der Stille, in dem der ganze Wald den Atem anzuhalten schien, ließ er sich nach hinten überkippen und stürzte nach unten...
Ein leises Flüstern war zu hören...
so leise das man es nur in vollkommender Stille warnehmen konnte...
"Vergesst mich nicht..."
Aus seinen geschlossenen Augen liefen Tränen, die langsam auf die Wasser Oberfläche zufielen.
Leise ohne jede Regung oder Spritzer des Wasseres tauchte sein Körper in die Fluten des Sees ein.
Die Tränen schlugen nach ihm auf der Wasseroberfläche auf und bilden über seinem leblosen Körper Kreise die das Ufer berührten.
Langsam trieb sein Körper an die Oberfläche und schwomm für einige Zeit in der Mitte des Sees...
Ein leichter Wind kam auf und die Bäume begonnen zu wanken.
Der Wind trieb den Körper langsam den See hinunter in einen kleinen Fluss, der in den Wald führte.
Die Bäume und Pflanzen die am Rand standen, rankten sich durch den Wind über den Fluss und schiehnen ihn zu betrauern...
So einsam und geplagt wie er war...
So Sinnlos wie ihm sein Leben erschiehn...
Und nun der Tod...
Der Fluss endete in einer kleinen Bucht.
Der Wind hört auf zu wehen und der Körper blieb in der Mitte dieser Bucht an der Oberfläche.
Noch einige Minuten trieb er dort bevor er in die unendliche schwarze Tiefe der Bucht sank und allmählich verschwand.
Der Wind begonn wieder zu wehen und aus der Tiefe des Sees höhrte mein ein leises Flüstern.
"Vergesst mich nicht..."
Re: Habt ihr mal was geschrieben?
Shiranay - 12.03.2007, 01:28
also selbst geschrieben nichts.... aber dein gedicht find ich genial... leider bin ich noch nicht dazu gekommen, den langen text zu lesen
Re: Habt ihr mal was geschrieben?
Yashodara - 13.03.2007, 01:31
Ich bin schlicht und einfach zu untalentiert um was zu schreiben :?
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clan - gepostet von Shiranay am Sonntag 04.02.2007
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