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Re: Shadowangels Story
Andira - 09.03.2007, 01:54Shadowangels Story
So ich hoffe euch gefällt der Anfang der Shadowangels Story :D
Shadowangels Adventures
Geburt der Shadowangels
Der Frieden zwischen Allianz und Horde war ein lockeres Bündnis, und im Schatten der schweigenden Kriegstrommeln wurde gemordet und geplündert.
Ein fast unbedeutender Zwischenfall, weit im Gebirge vom Arathihochland, sollte Werte ändern.
„Warum hört sie nicht auf zu schreien? Was hat sie nur?“
Der besorgte Blick von Arinushas Mann erwartete sie bereits.
„Ich weis es nicht mein Schatz, leg sie in ihr Bettchen, ich bleibe hier bei ihr.“
Tribur setzte sich und blickte seiner weinenden und schreienden Tochter ins zierliche Gesicht.
„Andira, beruhige dich doch.“
Diese Nacht sollte die letzte werden an dem Andira weinen würde.
Sie starrte immer wieder in eine Ecke der Wohnhütte. Die am Rande von den Hochebenen von Arathi erbaut worden war. Der Ork, der sich in dem Schatten gut verborgen hielt, wartete ruhig ab.
Er wusste nicht das dass Baby ihn gesehen hatte, und deswegen schrie.
Dann überschlugen sich die Ereignisse und es dauerte nicht lange, es folgte ein kurzer Aufschrei und Arinusha sank tot zu Boden. Bevor Tribur auch nur aufstehen konnte fiel auch er sterbend neben seine tote Frau. Andira schrie unaufhörlich.
Gerade als sich der zähnefletschende Ork über das Kinderbettchen beugte, um die Blutbesudelte Klinge in das Menschenkind zu treiben, öffnete sich die Haustür.
Schnell versteckte sich der Ork wieder im Schatten seiner Talente. Doch zu spät, nur wenige Sekunden vergingen und die Leiche des Ork´s lag auf denen der Menschen.
Ein gross gewachsener Mann, mittleren Alters trat aus dem Schatten, mit kräftigen dunklen Augen blickte er das Kind an.
„Ich nehme dich zu mir, und mache dich zu meiner Schülerin! Andira.“
Tribur griff nach dem Hosenbein des Fremden, sein leben war bereits verronnen, und nur die Sorge um seine Tochter hielt ihn noch an diesem.
Mühsam stiess er einige Worte hervor.
„Sei sie… wie euer eigen… Blut.“ Dann starb er.
Mit dem schreienden Baby im Arm wandte sich der Fremde wortlos zur Tür, verliess die kleine Hütte und schritt in die Finsternis hinaus.
18 Jahre später
Wiedererflammt war alter Hass, und die Kriegstrommeln schlugen erneut eine schreckliche Melodie, die über neue Schlachtfelder blutige Kunde verbreitete.
Achtzehn Jahre waren vergangen in diesen Andira heranreifte und zu einer Schurkin obersten Ranges ausgebildet wurde. Lord Rabenflucht persönlich nahm sich ihr an, und heute war der Tag ihrer letzten Aufgabe gekommen.
„Krieg…. Wir haben Krieg!“ schrie ein aufgebrachter Bürger wobei er armeschwenkend durch die Strassen rannte. Andira verliess die Burg von Sturmwind gerade in diesem Augenblick. Sie reagierte schnell, und packte den panischen kleinen Mann am Kragen.
Dieser blieb mit einem würgenden Aufschrei abrupt stehen.
„Mit wem sind wir im Krieg?“ fragte die junge Schurkin ruhig.
Der Mann schnaufte und blickte ängstlich in die blauen Augen der blonden Frau.
Dann atmete er durch und setzte zu einer Antwort an, als eine Stadtwache um die Ecke gebogen kam und zu einem Ausruf ansetzte.
„Alle mutigen und tapferen Männer und Frauen werden gebeten Heldenmut zu beweisen und sich im Wald von Elwynn zu ein zu finden!“
Der Soldat lief über die Brücke und verschwand im Zwergendistrikt, während er seinen Ausruf wiederholte.
Andira liess den mittlerweile zappelnden Bürger los und machte sich auf den Weg.
Sie lief durch den dichten Wald. Durch die starken Baumkronen fiel nur wenig Licht und im Schattenspiel der Bäume liefen Wölfe und Waldwebergiftspinnen umher.
Andira blickte sich ruhig um, sie hatte keine Angst davor von den Wildtieren aufgespürt zu werden. Die Meister der Rabenflucht hatten sie in die Künste der Schatten eingewiesen.
Der Großmeister der Rabenflucht hatte sie beauftragt sich bis in die obersten Reihen von Sturmwinds Elite zu Arbeiten, um einen Verräter zu töten.
Doch dazu sollte es nie kommen.
Nun stand sie vor einem Kommandanten von Sturmwind der sie in ihre aufgaben einwies.
Im ganzen Land drehten die Wildtiere durch, Drachen wurden gesichtet und Dämonen waren auferstanden. Unheil rumorte in den Tiefen und Höhen des Schwarzfelses. Und Schrecken
breiteten sich in den dunkelsten Winkeln von Minen und Höhlen aus.
Es dauerte nicht lange bis sich mutige fanden die in scharen aufbrachen um den Monstren entgegen zu treten, und Scharen starben bei dem Versuch.
Magie wurde eingesetzt und die Nether der Manadimension strapaziert.
Bald darauf schlossen sich die Helden zu Gruppierungen zusammen die Gilden genannt wurden. Mit neuer Stärke und engen Gemeinschaften wurde das neue Übel und die Horde erneut bekämpft.
Nur einige Zeit nach den Einberufungen fand sich Andira in Kalimdor ein, sie ging dort einigen Berichten nach die über Ansammlungen von Teuflischen Relikten erzählten.
Aus dem Schatten eines Baumes trat ein grosser Mann.
„Du hier?“ fragte Andira leicht überrascht.
„Andira, hier in diesem Wald gibt es einen Dämon. Er muss sterben.“ Der Mann verschwand wieder im Schatten.
Die Schurkin stellte keine fragen. Sie wusste das sie niemals Befehle aus der Rabenflucht an zu zweifeln hatte. Nach zwei Tagen anstrengender Suche, hatte sie den Satyren gefunden.
Ohne lange zu überlegen griff sie an.
Aus dem Schatten heraus warf sie eine Blendbombe gleichzeitig trat sie dem Dämonen in die Kniekehle und hieb mit dem Griff ihres Schwertes ihm in die Niere.
Der Satyr sank ein wenig zusammen, überrascht von dem Fiesen Trick den Andira angewandt hatte. Die Schurkin liess ihre Waffen singen und Drängte unter wirbelnden Klingen den teuflischen Diener zurück. Die schnellen Angriffsfolgen des Satyrs, ignorierte sie zum Grossteil, fast aus Reflex parierte, Blockte und wich sie den Attacken aus.
Dann vernahm sie ein vertrautes Geräusch. Das bekannte „wusch“ das entstand falls jemand in die Schatten eintauchte oder sie verliess. Im nächsten Moment spürte sie die Klinge und das Gift auf dieser, tief in ihrem Rücken.
Sie keuchte auf, betäubt von dem Hinterhalt. Fast am Ende ihrer Kräfte wurde sie in helles Licht getaucht. Ihre Energie füllte sich auf, die tödliche Wunde am Rücken schloss sich und die kleinen Kratzer aus dem Kampf gegen den Dämon waren verschwunden.
Bevor sie sehen konnte wer ihr geholfen hatte stürmte eine Kriegerin an ihr vorbei.
Der Satyr war bereits angeschlagen und fiel schnell unter den Schlägen der Kriegerin zu Boden. Dann drehte sich die Kriegerin zu dem heimlichen Angreifer um.
Andira stand dem neuen Feind bereits gegenüber. Sie war erstarrt. Mühsam brachte sie einen Satz hervor.
„Wieso, verrätst du mich? Du warst mein Vater, all die Jahre.“
Der Grosse Mann antwortete zunächst nicht. Er wehrte eher nebenbei die Angriffe der Kriegerin ab und steckte den einen oder anderen Treffer ein.
Nach einigen Momenten setzte der Schurke zur Antwort an. Mit einem schnellen Wirbel betäubte er die Kriegerin und die bislang im Hintergrund stehende Priesterin.
„Nun, Kind. Du musst sterben, für den Lichkönig!“ mehr sagte er nicht sondern ging direkt zum Angriff über.
Andira taumelte zurück, es dauerte jedoch nicht lange bis sie sich fing. Durch pure Wut, die aus der Enttäuschung und Erkenntnis der Jahrelangen Lüge entstanden war, steigerte sich Ihre Kraft ins unermessliche. Der Lord von Rabenflucht war erstaunt.
Doch kam er nicht mehr dazu sein Erstaunen zur Kenntnis zu bringen.
Andira trieb ihre Schwerter tief in den Bauch ihres Ziehvaters. Er stöhnte auf und fiel dann vornüber. In diesem Moment eilte die Priesterin wieder herbei und die Kriegerin schüttelte die Starre ab. Andira blickte auf den Leichnam am Boden. Sie atmete schwer durch und blickte dann auf.
„Danke für eure Hilfe, ohne diese wäre ich tot.“
Die Kriegerin winkte ab. „gern geschehen. Wie heisst du?“
„Andira, Schurkin aus Rabenflucht. Und ihr?“
„Yeesha, Kriegerin aus Sturmwind und das hier ist Christie. Eine Priesterin von Elune.“
In diesem Moment schoss ein Gedanke durch Andira. Sie hielt inne, lächelte dann und stellte die beiden Frauen vor einen Entscheid.
„Was haltet ihr beiden davon mit mir eine dieser „Gilden“ zu Gründen? Ich weiss um uns offiziell eintragen lassen zu können brauchen wir zehn Leute. Nur möchte ich nicht irgendeine dieser Gilden sein. Kein loser Zusammenschluss von Einwohnern Azeroths.“
Andira atmete durch und wartet einen Moment ab. Die Kriegerin lauschte gespannt und blickte zur Priesterin die Interesse zu bekunden schien.
Dann setzte sie erneut an.
„Ich denke an eine Gilde aus Frauen, Amazonen. Die Amazonen von Malygos dem Dimensionengott unserer Welt. Was haltet ihr davon? Die Shadowangels? Aus dunklem Schatten geboren um im Licht zu wandeln!“
Die Priesterin ergriff das Wort.
„Ich schliesse mich dir an, mit Freuden.“ Die Kriegerin nickte. „Ich bin dabei.“
Die drei gingen gemeinsam nach Sturmwind und eröffneten mit einigen Anderen die Gilde der Shadowangels, Amazonen von Malygos. Und der Zustrom war gigantisch.
Abenteuer galt es zu bestehen, Herausforderungen zu meistern und das Böse zu bezwingen.
Mit einem nie da gewesenen Zusammenschluss und viel Energie wurden die Angels geboren.
Doch das sind andere Geschichten.
Re: Shadowangels Story
Jaenelle - 09.03.2007, 11:52
Hey voll cool die Geschichte. Gehts da dann auhc ncoh weiter???
Re: Shadowangels Story
Andira - 09.03.2007, 13:09
jo sicher das der erste teil einer Reihe die ich bis in die Scherbenwelt weiterführe... habe vor die mit blizzard direkt online zu stellen dann
Re: Shadowangels Story
Jaenelle - 09.03.2007, 13:28
Cool, postest du uns die Geschichte dann auch wieder ins Forum?
Re: Shadowangels Story
Anonymous - 09.03.2007, 21:49
jo kann ich gern machen :D
mal sehen vielleicht find ich morgen früh ja die Muse zu Schreiben...
Re: Shadowangels Story
Jaenelle - 12.03.2007, 11:06
^^ Ich warte gespannt ^^
Re: Shadowangels Story
Dracul - 14.03.2007, 11:33
Hey, hört sich echt gut an!
Aber dann bitte ich darum, auch eure Partnergilde zu erwähnen! ;-)
Re: Shadowangels Story
Andira - 17.04.2007, 00:12Shadowangels Story II
Ich freue mich euch endlich den zweiten Teil der Shadowangels Story zu präsentieren. Und hoffe das ihr mal eure Meinung kunt tut.
Übrigens alle paralelen zum Spiel sind auf menschlicher ebene zu halten die Welt von Azeroth ist nur Schauplatz und wird von mir nicht eins zu eins kopiert und wird nicht immer in die wahre Geschichte von Warcraft passen. alle Charaktere die nicht mit den Shadowangels zu tun haben sind frei erfunden. Die NPC aus dem Spiel vielleicht etwas anders als ihr sie kennt.
Ich hoffe ihr habt spass am Lesen und hier ist sie :
ShadowAngels Adventures II
Todesminen – oder das Streben nach Glück
Eisiger Wind, umwehte die leicht geschwungenen Dünen und Berge der Westfallebenen.
Sanft wiegte sich das gelbbraune Gras in einem unheimlich stillen Wind.
Eine alte verlassene Bergwerksmine jedoch, war das Schauspiel wahrer Macht.
Vor ihren Fingern sammelte sich die Energie, sie zog die Kälte aus der Luft und brachte diese mit rasch gesprochenen Worten der Magie in Form. Eine Kugel, so gross wie der Kopf eines Orcs, wurde mit einem weiteren Befehl aus den magischen Worten auf sein Ziel abgefeuert.
Der kleine Kobolde reagierte zu spät und kurz nachdem das wuchtige Geschoss schwer auf seinem Körper aufgeprallt und zerbarsten war, entflammte seine Haut. Das glücklose Wesen wurde von den Beinen gerissen, begleitet von einem lauten Knall, der in feurigen Farben des Flammenschlags auf seiner Brust explodierte. Schwer verbrannt von Feuer und Eis schlug der Kobold tot auf dem Boden auf.
„Scheisse!“ schrie die junge Magierin. Der Tot des Kobolds war nicht ganz so glücklich verlaufen. Ein streunender Bandit der Defias Bruderschaft hatte sich bereits an sie herangeschlichen und zwei weiteren Kobolden der Mine hatten das Sterben ihres Kollegen bemerkt und stürmten auf die junge Frau zu.
Ein schnell gesprochener Zauber versprach Aushilfe, doch verdrehte die Magierin in der Hektik eine Silbe, und aus der Frostnova, wurde ein Taschenspielertrick, aus ein Blümchen vor ihr wuchsen schnell zwei Schmetterlinge und flogen davon.
Ihr letzter Gedanke, bevor die drei Angreifer sie erreichten, war. „Was erzähl ich dem Geistheiler dieses Mal, er wird mir nich schon wieder die Geschichte vom Drachen glauben.“
Mit fest geschlossenen Augen hörte sie aus der Ferne schreie und Schläge. Klingen prallten aufeinander und das beruhigende Geräusch, der magischen Ströme der Heilungen, machte sich breit.
Langsam öffnete sie die Augen und drehte sich herum. Eine blonde Schurkin zog gerade ihr Schwert aus dem Rücken des Defias Banditen. Die beiden Kobolde lagen aufeinander gefallen vor einer grossen dunkelhaarigen Frau. Diese drehte sich grinsend herum.
„Hi! Freut mich dich kennen zu lernen. Wir sind die Amazonen von Malygos, die Shadowangels. Ich bin Yeesha. Und wer seid ihr?“
Die Magierin wollte eigentlich auf die Knie fallen und allen danken, doch behielt sie sich die kühle Distanziertheit, die den angehörigen ihrer Reihen eigen war, bei.
Sie Antwortete mit ruhiger und fester Stimme.
„Danke euch Amazonen für meine Rettung. Nun ich bin Amaterasu, Magierin von Sturmwind!“ Die Schurkin meldete sich zu Wort. „Schön Ama, freut mich! Ich bin Andira.“
Nachdem sich Amaterasu umgedreht hatte setzte Andira gleich wieder an.
„Willkommen bei den Angels Ama! Vorausgesetzt du möchtest eine mächtige Amazone werden, wie wir es sind?“
Etwas überrumpelt von der forschen art der jungen Energiegeladenen Schurkin wusste sie nicht was sie antworten sollte. Die Priesterin lehnte unterdessen an einem Stützpfeiler des Mineneinganges und schüttelte den Kopf.
„Andira, wieviele Frauen willst du noch so überrumpeln? Waren es heute nicht schon vier oder fünf?“ Die Schurkin drehte sich leicht belämmert zur Priesterin herum. „Nun Elunes Schosshündchen! Möchtest du vielleicht das anwerben übernehmen?“
Yeesha lachte laut, und legte ihre Hand auf die Schulter der Magierin. „Hör nicht auf die Beiden, wir wären in der Tat froh dich in unseren Reihen willkommen zu heissen! Lass uns erst einmal zusammen weiter ziehen, wir haben von Problemen am Turm von Westfall gehört. Vielleicht können wir helfen! Komm doch mit uns.
Amaterasu musste nicht lange überlegen, ein Blick in die dunklen verwinkelten Stollen des verlassenen Bergwerks und die Geräusche der Kreaturen darin, reichten ihr für eine Antwort.
„Nun, dann begleite ich euch. Wir werden sehen ob ihr so mächtige Amazonen seid wie ihr sagt!“
Nach einer halben Stunde Marsch über die Dünen der Westfallebenen erreichten die vier den Turm von Westfall, die Späherkuppe. Es herrschte reges treiben und gruppenweise brachen mutige Helden auf um ein übel zu jagen, dass tief in den alten Minen des majestätischen Dolchhügels verborgen lag. Die Minen erstreckten sich bis zum finsteren Riff des Schlingendorntals.
„Wohin gehen die alle?“ fragte Andira einen Wachmann der vor dem Turm postiert stand.
Dieser blickte die junge Schurkin an. „An einen ort wo ein Mädchen nichts verloren hat!“ War seine Antwort. Andira lief rot an und zog ihre Schwerter. Yeesha zog sie schnell weg, und Christie stellte sich vor den Wachmann. „Nun sagen wir, wir sind eine Gruppe von „Mädchen“ die sich gern in die eine oder andere Schlacht werfen! Nun sprich mit uns wie mit Kriegern.“
Der Wachmann blickte sich um. Dann schnaufte er. „Na gut redet mit meinem Kommandanten er sagt euch was zu tun ist. Hoffnungslos. Es sind schon so viele dorthin verschwunden und niemand ist zurückgekehrt.“ „Das ist nicht eure Sorge Wicht!“ Schrie Andira aus dem Hintergrund, immer noch im Griff von Yeesha zappelnd.
Die vier gingen zu dem Kommandanten im Turm der Späherkuppe und sprachen mit diesem. Nach den langen Ausführungen und einer kleineren Aufgabe die weites reisen mit sich brachte erklärte er den Amazonen endlich welche Probleme vor ihnen lagen.
Die Minen wurden von Piraten besetzt. Die, einen Angriff planten, gegen Sturmwind und all jene, die sie verraten haben sollen. Nun Ihr Auftrag war einfach, sie sollten sich durch die Minen schlagen und alle Töten, den Kopf des Anführers als Beweis abschlagen und sich dann wieder zurück melden.
Ohne Umwege machten sich alle vier auf den Weg zu den Dolchhügelminen. Ein Druide lief ihnen entgegen. „Hey du!“ Der Druide blieb stehen, seine langen Ohren wehten im Wind. Der Nachtelf blickte auf die vier Menschenfrauen herab. „Lust mit vier jungen Damen an einen dunklen abgelegenen ort zu gehen um Spass zu haben?“ Bevor jemand was sagen konnte hatte Andira es wieder getan. Der Druide lief etwas rot an, soweit man das erkennen konnte auf seiner dunkel violetten Haut. Er stotterte gerade los als Amaterasu das Wort ergriff.
„Was meine grinsende Freundin hier zu sagen versucht, ist nichts anderes als die bitte uns in einem Kampf zu begleiten gegen die Piraten der Defias in den Minen dort die in Mondbruch beginnen!“
Der Druide blickte nun etwas sicherer und weniger unruhig drein. „Nun“ fing er an „gerade eben habe ich die Reste meiner letzten Gruppe aufgesammelt. Zwei von ihnen wurden nicht vom Geistheiler wiederbelebt. Sie, nun ihr kennt die Geistheiler, nicht alle sind die Helden für sie wie sie es für uns sind. Ich habe da eh noch Rechnungen offen. Lasst uns gehen“
Mit einem Griff in die Tasche und einem elfischen Satz auf den Lippen sprach der Druide eine Formel der Macht aus und stärkte so jede der Amazonen und zum Schluss sich selbst mit der Druidischen Gabe der Wildnis. Nachdem auch Christie und Amaterasu ihre Zauber über die Gruppe gelegt hatten betraten die Gefährten die Minen.
Stunden waren vergangen, die fünf waren schmutzig von Blut und Staub aus der Mine und den Opfern ihrer Magie und Waffen.
„Wie lange sind wir schon hier?“ fragte Yeesha, die sich streckte um ihre Muskeln zu lockern.
„Egal!“ Andira sprang an ihr vorbei, „Solange es mehr von denen da gibt!“ Die Schurkin zeigte nebenbei auf einen Minenarbeiter der sich verwirrt umschaute und die fünf dann mit einem wütenden Aufschrei angriff. Schnell schlug Andira zu und betäubte den Angreifer durch einen geschickt platzierten Trick aus den Schatten heraus, in denen sie kurz eingetaucht war. Yeesha atmete durch und stürmte dann den Minenarbeiter an, dieser taumelte erneut getroffen zurück und wurde sofort von heisser Magie verbrannt die in Form eines riesigen brennenden Balles auf ihn zuflog, nur kurz darauf tat sich die Decke über ihm auf und gleissendes Licht vom Mond selbst verbrannte seine Haare und seine Haut. Er brannte noch an dutzenden stellen nach, und als sich die Luft um ihn herum verfinsterte und kleine Totenköpfe aus violetter Dunkelheit in sein Fleisch gruben, viel er tot vorn über. Christie zuckte nur mit den Achseln. „Ich liebe diesen Trick!“
Andira blickte sich bereits nach neuen Opfern um und schlich durch die Gänge der Mine.
Egal was sich der Gruppe in den Weg stellte, es wurde getötet. Magier, Schurken, Krieger, Heiler und andere Angehöriger der Defias Bruderschaft fielen unter den Schlägen und der starken Magie der Amazonen, und des Druidischen Helfers. Dieser würde bald berichten von der Tat der Amazonen von Malygos, und der Ruf der Shadowangels würde wachsen.
Sogar ein Oger und ein Goblin in einer Maschine aus hartem Stahl, mit Sägeblättern bewaffnet stellten sich ihnen in den Weg. Ein riesiger Taure, mit vielen Tricks war einer der Gegner die starben und ihr hab und gut an die Angels ging.
Nun standen die Angels vor einem gut aussehenden jungen, starken Mann in schwarzer Ausrüstung.
Andira erhob mal wieder die Stimme. „Du musst der Van Cleve sein oder wie du heisst. Hey lustigen Haufen hast du hier. Der Oger gefiel mir besonders! Van Cleve gut zahlen für euren Kopfens“, äffte sie den Oger nach, griff dann hinter sich und zog den riesigen Kopf des toten hervor und warf ihn dem Anführer der Piraten vor die Füsse. „Was bekomm ich dafür?“
„NARREN!“ schrie Van Cleve. „Unsere Sache ist gerecht, und ihr werdet sterben wenn ihr uns im Weg steht!“
„Sorry, will dich nicht enttäuschen aber es ist niemand mehr da der ein uns rechtfertigt ergebt euch!“
Van Cleve lachte bösartig auf und machte eine Geste. In diesem Moment traten vier Schurken aus dem Schatten und griffen an. Andira wurde hart getroffen und ging zu Boden, Christie konnte eingreifen und sie mit einem göttlichen Schild vor weiterem Schaden bewahren, für Worte war keine zeit mehr der Kampf war entbrannt. Yeesha stürmte sofort zu Van Cleve und verwickelte ihn in einen schnellen Schlagabtausch, mit jedem Angriff versuchte sie ein wenig der Rüstung des Piraten zu zerreissen, was ihr auch gelang. Wütend schrie dieser auf, was Yeesha nur zum weiteren Spott antrieb.
Amaterasu formte aus den Elementen in der Luft pure Magie, und schoss diese in wundervollen und tödlichen Formen auf die Schurken ab. Sie konzentrierte sich und entfesselte dann ihre gesamte magische Macht in form von Manabomben oder arkanen Schlägen die sich in Kugelform von ihrem Körper ausbreiteten und jedem der Schurken schwere Verletzungen zufügte. Der Druide liess das Licht des Mondes auf jeden Feind herunterschiessen und formte aus der Macht des Lebens grüne Kugeln aus reiner Energie mit denen er die Zellen seiner Feinde zerfetzen konnte. Christie formte durch die Gunst der Elune immer neue Heilzauber die ihre Gefährten am Leben hielten, Wunden schloss und Kraftreserven auffrischte.
Andira liess ihre Schwerter in tödlichen Bahnen kreisen und zerschnitt Haut, Muskeln, Sehnen und leben. Die vier Schurken sanken schnell tot zu Boden und alle wandten sich dem Anführer zu. Yeesha war schwer in Bedrängnis geraten und Van Cleve schmetterte immer heftigere Angriffe auf die junge Kriegerin. Sie würde bald nachgeben, Andira stürzte sich auf den Piraten und mit vielen Schlägen in dessen Rücken schwächte sie ihn ark. Doch es schien nichts zu nützen. Der Piratenkapitän wollte nicht sterben. Christie liess Die dunkle Seite ihrer Gabe in form von Gedankenschlägen auf Van Cleve prasseln, und Amaterasu schoss den Rest seiner Manareserven als Frostblitze auf ihn ab. Nach einem schier endlosen Kampf sank Van Cleve auf ein knie, verbissen kämpfte er weiter, doch unter den dutzenden Angriffe der Amazonen brach er schliesslich zusammen, mit einem langen Seufzer auf den Lippen und einen Fluch gegen Sturmwind gerichtet starb er schliesslich.
Die Gruppe sank auf den Boden, alle waren komplett erschöpft, schmutzig vom Kampf und verklebt von dem Blut der dutzenden von Piraten die sie getötet hatten.
„Ich rieche nach Kuh.“ Beschwerte sich Andira. „Dieser verdammte Taure hat gestunken, das bekomm ich Monate lang nich weg!“ Alles lachte auf, und die Spannung verschwand endlich aus der Luft. Yeesha wurde gerade noch von Christie versorgt und alle ruhten sich aus.
Dann vernahmen sie ein unschönes Geräusch. „MURRLRLRLRLLR“ Der Druide blickte auf. Christie fiel vorn über, blut lief aus ihrem Mundwinkel und ihre Augen wurden glasig.
Ein Murloc stand auf dem Deck des Schiffes und blickte sie irre an, er sprang über die Leiche der Priesterin und hielt ein weisses Kätzchen in einem Käfig in einer Hand und ein Nudelholz in der anderen. Dann stürmte das Wesen auf die Gruppe zu. Der Druide reagierte schnell, sprach einen Zauber aus und veränderte seine Form. Ihm wuchsen kräftige Klauen, sein Rücken beugte sich und wurde breiter, sein Gesicht wuchs zu einer klaffenden Schnauze an und reisszähne bildeten sich. Er Brüllte auf in seiner Gestalt als mächtiger Bär. Der Murloc bekam sofort eine Tatze ab und blieb abrupt stehen, in diesem Moment tauchte Andira aus dem Schatten, mit einem wütenden Schrei auf den Lippen und traf den Murloc tödlich. Nur einen Feuerschlag später lag das Wesen tot auf dem Boden und Yeesha freute sich königlich über das kleine Kätzchen mit dem sie jetzt spielte. Doch trauer breitete sich schnell aus, Christie war gestorben, und der Druide konnte nichts mehr für sie tun. Ein Geistheiler war hier drinnen nicht zu finden und ein Angel wurde damals zu Grabe getragen.
Die Amazonen verliessen die Minen des Dolchhügels und taufend sie nun Todesminen. Sie zogen weiter durch die Lande und ihre Taten lockten immer mehr Interessenten heraus.
Die Angels, wuchsen und mit der Zeit auch ihre Talente. Und weitere Aufgaben galt es zu bestehen und bald fanden sich die Amazonen des Blauen Drachen Malygos in der Brennenden Steppe wieder. Die Schwarzfels Orcs hatten dort eine Armee aufgestellt die bald zu marschieren begann. Doch das sind andere Geschichten.
Gewidmet an Christie mitgründerin der Shadowangels, die nicht mehr auf Malygos spielt
Und Amaterasu, unserer Powermage und guten Freund... ich hoffe du bist bald wieder bei uns Amazonen!
Re: Shadowangels Story
Jaenelle - 23.04.2007, 10:18
Hey einfach nur SUPER SUPER TOLL! ANders kann man es net sagen!
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Escorpio - gepostet von Darnya am Montag 12.02.2007
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