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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: racheengel68 Forum: VENEZIANER Forenbeschreibung: ***********Das Ziel ist die Gemeinschaft und der Spass am Spiel.*********** Besucht uns im IRC-Channel im QUAKENET #Venezianer aus dem Unterforum: Geschichten aus aller Welt Antworten: 2 Forum gestartet am: Dienstag 21.11.2006 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Geschichten um Matera Letzte Antwort: vor 16 Jahren, 28 Tagen, 4 Stunden, 54 Minuten
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Re: Geschichten um Matera
racheengel68 - 01.03.2007, 13:39Geschichten um Matera
Gib niemals auf ! - Jeder findet sein Glück !
Eine finstere Nacht, der Himmel schwarz kein Stern am Firmament, doch es muss sein, keine Zeit lange zu hadern und so macht Ange de Vengeance sich auf den beschwerlichen Weg.
Sie hat 2 harte Wochen hinter sich, doch sie hatte Glück, denn all die Freunde im Dorf musste sie begraben, nur sie war noch da.
Von dem Angriff bekam sie nur den Einfall der brüllenden Meute in ihr Dorf mit, sie weis noch, dass sie gerade auf dem Markt mit einem Händler um ein Schock Schwerter feilschte, als sie plötzlich hart am Hinterkopf getroffen wurde und vor dem Händler nieder fiel. Sie nahm noch wie aus der Ferne die Schreie ihrer Freunde und der fahrenden Händler wahr,dann wurde alles um sie schwarz, sie muss wohl ohnmächtig geworden sein.
Als sie erwachte brummte ihr fürchterlich der Schädel, sie rang nach Atem und merkte dass der tote Körper des Händlers und eine Dame die sie nicht kannte über ihr lagen. Mühsam quälte sie sich hoch, befreite sich von der Last und sah sich um.
Sie ist ein tapferer kleiner Zwerg, entgegen des Anraten ihres Vaters liess sie sich vor 10 Jahren zum Schwertkämpfer ausbilden und diente seit 2 Jahren in der Leibgarde des Ratsältesten als persönliche Leibwächterin seiner Frau Gemahlin, aber so ein Massaker hatte sie trotz der Kampferfahrung noch nie gesehen.
Sie muss sehr lange bewusstlos gewesen sein, denn diese Krieger haben keinen im Dorf verschont, sie hielten auch sie offensichtlich für tot. Hier und da lagen tote Orks, aber da kam nur einer auf einhundert des friedlichen Volkes.
Orks haben uns also überfallen, dachte sie bei sich, was suchten diese Barbaren so weit im Süden des Landes?
Es war sehr heiss, Mitte August im Dorf breitete sich ein übler Gestank aus, also machte sie sich daran zu graben und ihre Freunde und alle Marktgäste zu bestatten. Der Angriff kam zu überraschend, dass selbst erfahrene Krieger unter den Toten waren, der junge Elb, welcher bei einem Fellhändler zum Plausch am Stand lehnte als sie über den Markt schlenderte lag zwischen den Fellen, er kam noch nicht einmal dazu seinen veredelten Jagdlangbogen von der Schulter zu nehmen. Da sie zu klein für eine solch edle und grosse Waffe war und ihr unwohl war bei dem Gedanken ihm seine Waffe zu nehmen, begrub sie ihn mit Bogen und Köcher. Sie konnte gut mit jeglicher Art von Axt umgehen und war im Schwertkampf schon oft als Sieger hervorgegangen.
Einen Bogen oder andere Dinge brauchte sie nicht.
Als sie alles geschafft und niedergeschrieben hat, packte sie ihr Bündel um fort zu ziehen.
Sie blickte nicht zurück als sie das zerstörte Dorf verliess. Sie wanderte nachts weiter und verkroch sich am Tage im Buschwerk um Schutz vor der Hitze und vor herumstreifenden Feinden zu suchen.
Nach ein paar Tagen kam sie in ein Dorf nördlich ihrer Heimat, sie war als Kind einmal hier gewesen und wusste dass sie zwischen den Bergen suchen muss.
Es lag friedlich im Tal, doch als sie näher kam sah sie auch hier Ausmasse der Zerstörungswut von Barbaren.
Ein paar Kinder sassen am Rand des Dorfes und beäugten sie misstrauisch, als sie näher kam liefen sie schreiend ins Dorf:
„Pukmorf ein fremder Zwerg kommt, Pukmorf hört doch, wo seit ihr, ein fremder Zwerg kommt"
Ihre Beine mochten sie nicht mehr tragen, doch sie schleppte sich weiter voran, plötzlich sah sie einen alten Zwerg mit finsterer Mine auf sich zu kommen.
Er hielt ein Schwert in der einen und ein grosses Schild in der anderen Hand, in seinem Leibbinder steckte eine Wurfaxt.
Ihr war nicht wohl bei seinem Anblick, doch als er nah bei ihr war, hellte sein Blick sich auf und er sprang vor um sie zu stützen:
„Woher kommt ihr? Was ist euch Widerfahren? Wer seit ihr?" sprach er aufgeregt, jedoch mit einer tiefen beruhigenden Stimme.
„Walburga setzt Wasser auf für ein Bad und bringt Speisen und Getränk, Kinder ruft den Alchimisten er soll hereilen mit einem Kräftigungstrank" rief er in Richtung der ersten Hütte am Dorfeingang.
Pukmorf geleitete Ange in diese Hütte, drinnen war es angenehm kühl und sehr gemütlich eingerichtet.
Walburga eilte mit einem Krug kühlem Wasser und einem Korb Brot und Dörrfisch herbei. Sie sah Ange mitleidig an und sagte: „Stärkt Euch zunächst, dann kommt in den Hof durch die hintere Tür, ich lasse Euch ein Bad ein.“
Pukmorf leistete Ange Gesellschaft, während sie gierig ass und trank, sie hatte schon lang nichts mehr gegessen und sie war sehr durstig da es so heiss war.
Er berichtete ihr von dem Überfall der Orks auf sein Dorf, sie hatten hier nicht so viel Schaden anrichten können, weil es nur einen Zugang zum Dorf gibt und um nicht noch mehr Krieger zu verlieren zogen die Orks weiter, jedoch erzählte er auch von der Angst der Dorfbewohner vor erneuten Übergriffen und davon, dass viele auf diese durchreisende Alchimistin hörten und ein paar Sachen packten um die Heimat zu verlassen und in das neue Land zu ziehen, wo es barbarische Orks nicht gibt. Deshalb sei das Dorf nun wie ausgestorben, er und Walburga kümmern sich um die verwaisten Kinder, alle anderen sind weg.
Ange war müde, sie gab ihm ihre Aufzeichnungen und schleppte sich mühsam durch die hintere Tür.
Walburga erwartete sie bereits. Es war ein Innenhof der zur Hälfte Überdacht als Waschküche diente, unter dem Dach war ein riesiger Bottich in dem bereits Wasser dampfte. Walburga hiess sie an dort hinein zu steigen.
Nach dem Bad gab Walburga ihr ein sauberes Gewand, geleitete sie durch den gemütlichen Wohnraum, in dem Pukmorf ständig den Kopf schüttelnd und mit finsterer Mine in den Aufzeichnungen Ange`s las, in ein kleines Schlafgemach.
„Schlaft euch erstmal richtig aus, morgen früh sieht die Welt besser aus“, sagte Walburga leise und noch bevor sie die Kammer verlassen hatte war Ange de Vengeance in einen tiefen aber unruhigen Schlaf gesunken.
Als sie erwachte war es noch Nacht, sie stand auf und lugte vorsichtig aus der Kammertür, Pukmorf hörte die knarrende Tür und winkte sie zu sich.
Er hatte noch nicht geschlafen, ihre Aufzeichnungen erschütterten ihn zu sehr.
Ange setzte sich zu ihm und nahm dankend das Wasser, welches er ihr reichte.
Beide schwiegen, es bedurfte keiner Erklärung mehr, er wusste was sie erlebt hatte. Pukmorf atmete schwer und seufzte hin und wieder.
Nun fasste Ange Mut und sprach ihn an:
„Herr, bitte sagt mir, wohin sind die Bewohner eures Dorfes gezogen? Wo ist diese neue Welt zu finden? “
„Ach Kindchen“ hob der Alte Zwerg zu erzählen an, „Vor vielen Wochen, noch bevor die Orks hier einfielen, war eine Alchimistin auf der Suche nach Kräutern für ihre Tränke in unserem Dorf zu Gast. Ihr Name war Sadia Amore. Sie berichtete von ihrer Heimat namens Matera, ein gar schönes uns friedliches Land, weit gen Osten von hier, mit wohl mehreren grossen Siedlungen oder gar Städten. Dort siedeln wohl vielerlei Rassen.
Zwerge, Elben, Menschen aber auch Orks friedlich miteinander, Holzfäller, Fischer, Bergleute, Schreiner und was man so braucht. Sie treiben Handel untereinander und lassen auch fahrender Händler aus anderen Ländern ihre Waren anbieten. Eben jeder nach seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Dort kämpft man zum Spass, fair ohne zu töten,
in Duellen und Turnieren. “
Ange lauschte ihm aufmerksam und sagte plötzlich: „Das klingt nach dem Paradies, nach dem richtigen Ort um neu anzufangen, gibt es dort noch unbewohntes freies Land zum besiedeln? Ich habe von einem Steinmetzmeister vor Jahren sein Handwerk erlernt, bevor ich zur Kämpferin ausgebildet wurde und in der Leibgarde diente.“
Sie war so aufgeregt, dass sie beinahe ihr Wasser verschüttete.
Pukmorf legte ihre seine Hand auf den Arm und sagte ruhig: „Ich dachte mir schon, dass es eine junge Kriegerin dort hinziehen wird, lasst uns noch ein paar Stündchen ruhen, Walburga wird für die nächste Abenddämmerung ein Bündel mit Wegzehrung packen, diese Reise sollte man in dieser unruhigen Zeit des Nachts beginnen um gewiss zu sein, dass kein Späher der barbarischen Orks nachfolgt.
So kam es, dass ich, Ange de Vengeance 3 Monde später endlich am Ziel meiner Reise, vollkommen erschöpft aber glücklich, in dem Land Matera ankam.
Ich fragte mich zu Sadia Amore durch, gelangte so zum Miriel-Randria-Platz in Doron In Pathu, erzählte ihr meine Geschichte und wurde herzlich Willkommen geheißen in dieser, für mich neuen Welt.
Sie zeigte mir mehrere Städte und wir besuchten gar viele fleissige Handwerksleute.
Da es mir in den Bergen am besten gefiel, begann ich in Brockstedt als Steinmetz zu arbeiten, zog dort erst einmal in das Obdachlosenhaus und entschloss mich für immer hier zu bleiben.
Re: Geschichten um Matera
racheengel68 - 01.03.2007, 13:48
In der Spielewelt von Matera sammelt man unter anderem auch RPG Punkte , es gibt Einzelgeschichten und fortlaufende, hier mal der Beginn des Lebens in Brockstedt, Tungdil ist auch Zwerg und Steinmetz in dieser Welt, genau wie ich, dort heisse ich nicht Yv sondern Ange de Vengeance (franz. Name für Engel der Rache)
Verfasser: Ange de Vengeance
Es geht dem Glück entgegen
Ein grauer Morgen, Nieselregen, trüb, feucht und kühl. Alles in allem ein Morgen um im Bett zu bleiben. Doch eine kleine Zwergin namens Ange de Vengeance sprang vergnügt ein schönes Liedchen pfeifend von ihrer Strohmatte im Obdachlosenheim, beugte sich über einen Bottich und kippte sich das kalte Wasser aus einem Eimer direkt über den Kopf.
Einmal kräftig geschüttelt, in die Kleider gesprungen, ihren neuen Hammer fest in der kleinen Faust umklammert stürmte sie aus dem Haus.
In ihrem Wams ein kleines Säckchen randvoll Taler. Sie hatte es endlich geschafft, sie hatte nun endlich die 1000 Taler für den Kauf ihres Traumlands zusammengespart.
Jeden Sonntag war sie zum Schmiedeberg gewandert und hatte sich die Gegend immer wieder angesehen und war mit jedem Besuch dort von mehr Sehnsucht ergriffen.
Nun war es soweit, bevor sie zur Arbeit im Steinbruch ging, lief sie schnell ins Rathaus von Brockstedt und wartete ungeduldig auf dessen Öffnung um das Grundstück Nr.15 zu kaufen.
Die Grundstücke 1,2, 4 und 5 waren bereits belegt, bei ihren sonntäglichen Besuchen sah sie oft deren Bewohner und fühlte sich dort sehr wohl.
Eins weiss sie genau, egal welches Wetter im Lande herrscht, für sie wird über Brockstedt immer die Sonne scheinen.
Verfasser Tundgil von den Dritten:
Tungdil war an diesem Morgen, eher schlecht gelaunt, wieder war schlechtes Wetter, somit würde er in seinem kleinen Steinbruch wieder nicht sehr viel Steine brechen können, da die Steine sehr rutschig sein würden, würde er wieder sehr aufpassen müssen damit er sich nicht verletzt.
Bevor Tungdil sich auf den Weg in den Steinbruch begeben wollte, beschloss er noch einmal beim Rathaus vorbeizuschauen.
Gestern hatte er dort eine Inverstition in die Zukunft getätigt er hatte sich
das Grundstück 2 beim Schmiedeberg gekauft, dort sollte sein neues Eigenheim entstehen. Gestern wurde ihm gesagt das es vermerkt ist, aber er konnte nicht gleich für das Grundstück eingetragen werden. Deswegen wollte er wissen ob das heute schon erledigt worden war.
Auf dem Weg zu Rathaus, kam Tungdil bei einem Schneider vorbei dort kaufte er sich ein paar große Stoffbahnen den heute wollte er sich auf seinem Grundstück ein kleines Zelt auf stellen und ab heute nicht mehr in Obdachtlosen-Heim übernachten. Die Stoffbahnen waren nicht sehr teuer gewesen nur ein paar Taler nicht mehr.
Also er am Rathaus angekommen war sah er schon in einer Entfernung eine alte Freundin stehen, die auch mit ihm gemeinsam in Bündnis der Schatzkammer der Hanseaten war, Ange de Vengeance.
Tungdil trat näher an sie heran und sprach sie an. "Hy, Ange de Vengeance, na was führt den dich hier her, hast endlich genug Taler beisammen damit du meine Nachbarin wirst??"
Verfasser Ange de Vengeance:
"Ein freudiges Hallo Tungdil , freu mich dich hier zu treffen,ja ich kaufe mir Parzelle 15, ganz in deiner Nähe" erzählte Ange aufgeregt und dann sah sie ihn staunend an :
" Wozu ist der Stoffballen? Erscheint recht robust, du willst dein Lager sicher schon heute auf deinem Land aufschlagen ? Ich werde nach der Arbeit vom Steinbruch noch hoch zum Schmiedeberg kommen, der erste Spatenstich für meinen Zwergenpalast wird heut noch gemacht. "
" Dann kann ich dir beim Zeltbau helfen, hoffe du hälst einen guten Humpen Met bereit ?"
flüsterte sie ihm noch augenzwingernd zu und hastete dann los um schnell in ihren Steinbruch zu kommen, schliesslich hatte sie nach der Arbeit noch viel vor.
Verfasser Tungdil von den Dritten:
Tungdil sag Ange schon in der nächsten Seitegasse einbiegen und weg war sie. Tungdil ginste vor sich hin gestern war es ihm so ergangen, als er sich ein Grundstück gekauft hatte. Er war auch den ganzen Tag toll gelaut gewesen.
Tungdil ging nun ins Rathaus um zu sehen, ob man das Eigentum an seinem Grundstück schon eingetragen hatte. Der Beamte bestätigte ihm, dass er nun Eigentümer von Grundstück 2 am Schmiedeberg sei. Der Beamte sagt noch ergänzend dazu, dass es das erste gewesen sei was er heute morgen gemacht hätte. Nach dieser erfreulichen Nachricht das alles zu seiner Zufriedenheit erledigt worden war, verließ Tungdil wieder das Rathaus und stand nun auf der Straße die ihn zum Steinbruch fühern würde.
Mal schauen was der heutige Tag noch so bringt, dachte Tungdil bei sich.
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