Stuttgart bleibt bescheiden

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    Re: Stuttgart bleibt bescheiden

    Pitbull2003 - 01.03.2007, 11:23

    Stuttgart bleibt bescheiden
    So wie der Trainer des VfB Stuttgart nach dem 2:0-Sieg seiner Mannschaft gegen Hertha BSC bei der Pressekonferenz ins Mikrofon murmelte, könnte auch der Auftritt eines chronisch erfolglosen Coaches kurz vor der Entlassung aussehen.

    In Wahrheit ist Veh einfach ein stiller Genieβer, dem jedes Triumphgeheul abgeht. So strahlte er zufriedene Gelassenheit aus, als er feststellte: „Wir sind happy, denn wir wollten unbedingt weiterkommen.“

    Letzter großer Titel vor 10 Jahren

    Zehn Jahre sind vergangen, seit der VfB den letzten groβen Erfolg feierte, 1997 bezwang man im Endspiel des DFB-Pokales Energie Cottbus. Die Chance, dass die Saison nun wieder mit einem Stuttgarter Titel endet, ist intakt, denn nach nun sechs Spielen ohne Niederlage steht der Verein nicht nur im Pokalhalbfinale, er hat auch den zweiten Platz in der Bundesliga gefestigt.

    Eines aber hat die Mannschaft, der wohl niemand die atemberaubende Entwicklung der letzten Monate zugetraut hätte, vor allem anderen geschafft: Nicht abzuheben. Den Grund kennt der seit Wochen starke Ludovic Magnin: „Man ist schnell oben, es kann aber auch ruck-zuck wieder in die andere Richtung gehen.“

    Magnin in Topform

    Der Linksverteidiger ist selbst das beste Beispiel für diese These: Vor der Winterpause nur sporadisch im Team und mit Abwanderungsgedanken ist der seit Wochen in bestechender Form spielende Schweizer aus dem Team nicht mehr wegzudenken.

    Nachdem er vor kurzem im Spiel gegen Werder Bremen den deutschen Nationalspieler Clemens Fritz schwindlig spielte, musste dieses Mal dessen Berliner Pendant Arne Friedrich dran glauben: In der 37. Minute setzte sich Magnin auf der linken Seite unnachahmlich durch und flankte auf Cacau, der - von der Berliner Innenverteidigung um Simunic und van Burik sträflich alleingelassen - aus fünf Metern per Kopf vollstreckte.

    Das war der Knackpunkt des Spieles, denn nach der Führung hatten die Stuttgarter gegen die nun offensiver werdenden Gäste den Platz, den sie beim einseitigen 0:0 am Freitag beim Bundesligaspiel der beiden Mannschaften so schmerzlich vermisst hatten. Die entscheidenden Momente der Partie verlegte Herthas Trainer Falko Götz seinerseits vor, er trauerte zwei vergebenen „Riesenchancen“ von Ashkan Dejagah nach, deren Verwertung dazu geführt hätte, „den VfB noch mehr aus der Reserve zu locken.“

    Nüchtern betrachtet hatte Hertha BSC allerdings nur eine zwingende Möglichkeit, als Gimenez unmittelbar nach dem 2 :0 durch Thomas Hitzlsperger nach 78 Minuten aus kurzer Distanz an Stuttgarts Torwart Hildebrand scheiterte. Einen ebenso überzeugenden Eindruck wie zuvor auf dem Platz machten die Schwaben dann nach dem Spiel.

    "Eine Ehre zu spielen"

    Bescheidenheit wird beim VfB groß geschrieben, der überzeugende Sami Khedira sprach davon, es sei „eine Ehre, über 90 Minuten zu spielen“, Kapitän Fernando Meira erzählte von seinem „Traum“, nach Berlin zu fahren. Das klang dann schon ein bißchen nach Sommermärchen und dazu passten die Bilder, die vor dem Anpfiff im Gottlieb-Daimler-Stadion über die Leinwand flimmerten: Ein jubelnder Jogi Löw vor entfesselten Fans.

    Doch gezeigt wurden keine Bilder der Fußball-WM, sondern solche des VfB-Trainers, der mit seiner Mannschaft anno 1997 den Pokal gewinnt. Wie vor einer Dekade zeigt auch die aktuelle Mannschaft der Stuttgarter mit jungen Spielern unter einem hungrigen Übungsleiter begeisternden Tempofußball. Ob sich die Parallelen fortsetzen, werden die nächsten Wochen zeigen.



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