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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Wolfgang Overath - Hennes Forum: Bärenstarke Geißböcke Odenwald Forenbeschreibung: 1 FC Köln Fanclub Odenwald aus dem Unterforum: Rund um den 1.FC Köln und das Geissbockheim Antworten: 5 Forum gestartet am: Samstag 24.02.2007 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Geißbock Hennes Letzte Antwort: vor 15 Jahren, 3 Monaten, 23 Tagen, 2 Stunden, 43 Minuten
Alle Beiträge und Antworten zu "Geißbock Hennes"
Re: Geißbock Hennes
Wolfgang Overath - 25.02.2007, 19:47Geißbock Hennes
unser Maskottchen Hennes:
http://www.geissbockfans.de/verein/hennes/hennes1big.jpg
http://www.geissbockfans.de/verein/hennes/hennes2big.jpg
http://www.geissbockfans.de/verein/hennes/hennes3big.jpg
http://www.geissbockfans.de/verein/hennes/hennes4big.jpg
http://www.geissbockfans.de/verein/hennes/hennes5big.jpg
http://www.geissbockfans.de/verein/hennes/hennes6big.jpg
http://www.geissbockfans.de/verein/hennes/hennes7big.jpg
Re: Geißbock Hennes
Wolfgang Overath - 25.02.2007, 19:48
Fanclub Hennes:
http://www.hennesandfriends.de/
Re: Geißbock Hennes
Wolfgang Overath - 25.02.2007, 19:51
noch mehr Bilder vom Hennes:
http://images.google.de/images?hl=de&q=Gei%C3%9Fbock+Hennes&qpv=2
Re: Geißbock Hennes
Hennes - 26.02.2007, 08:16
Ohaa,was sind das schönes Bilder von unserem Hennes..Das Bild mit Hennes Weisweiler ist ja super,den fand ich immer toll...Ich fand er war ein super Trainer....
Hast du super gemacht.... :lol: Danke!!
Re: Geißbock Hennes
Wolfgang Overath - 05.12.2007, 20:40
Unser Bock ist ein Mythos"
Er ist das bekannteste Tier in Deutschlands Fußballstadien: Kölns Maskottchen "Hennes". bundesliga.de begibt sich auf Spurensuche.
"Unser Bock ist ein Mythos", urteilte vor langer Zeit jemand über Kölns Maskottchen, der es wissen musste: der legendäre FC-Spieler und noch legendärere Trainer Hennes Weisweiler. Mit "Bock" meinte der damalige FC-Trainer Weisweiler Kölns Geißbock Hennes IV, unter dem der FC 1977/78 Meister und Pokalsieger wurde. Irgendwie ein wenig ungewöhnlich - doch irgendwie auch sympathisch: Ein Vierbeiner mit Namen "Hennes" - das lebendige Maskottchen des 1.FC Köln.
Neue Zeitrechnung
Doch wie kam es eigentlich dazu, dass der FC dieses eher ungewöhnliche Maskottchen sein Eigen nennt? Ein Blick in die Annalen des FC hilft da weiter. Es geschah Anfang der 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts, als in Sachen Maskottchen beim FC eine neue Zeitrechnung anbrach. Die Geburtsstunde des bis heute bestehenden "Hennes"-Brauchtums wurde damals eher beiläufig eingeläutet.
Denn 1951 schenkte die Zirkusdirektorin Carola Williams dem damaligen und bis heute unvergesslichen FC-Präsidenten Franz Kremer während der FC-Karnevalssitzung einen lebendigen Geißbock. Auf dieser Sitzung wurde dann auch sofort der Name für das zierliche Tierchen mit einem Toast der über 2.000 Gäste auserkoren: Hennes. Warum aber gerade Hennes? Ganz einfach: in Anlehnung an den damaligen FC-Spieler und Publikumsliebling Hennes Weisweiler. Überliefert ist auch, dass der Geißbock den Spieler Weisweiler auf der Bühne angepinkelt haben soll - kein Wunder also, dass der Saal unter tosendem Gelächter dem Bock sofort den Namen "Hennes" verpasste....
Bei jedem Heimspiel anwesend
Bis heute ist das Maskottchen bei jedem Heimspiel anwesend. Nur einmal war der Geißbock nicht im Stadion. Und zwar in der Saison 2000/01, als Deutschland wegen der Maul- und Klauenseuche ein Transportverbot für Klauentiere auferlegt wurde. Kurios und wieder auch irgendwie sympathisch: Die Spiele gegen Wolfsburg und Unterhaching verfolgte Hennes VII über Bildschirm im Stall in Köln-Widdersdorf.
Im Stadion bauten Fans eine Attrappe aus Pappe nach, die am Spielfeldrand anstelle von Hennes platziert wurde. Und es gab eine Live-Übertragung in den und aus dem Stall. Als das Maskottchen gegen Cottbus endlich wieder in die Arena durfte, wurde der pelzige Vierbeiner minutenlang mit "Hennes, Hennes"-Sprechchören empfangen - sie lieben ihn halt, ihren haarigen Glücksbringer. Es sollen auch einige Freudentränen nicht nur beim harten Kern der FC-Anhängerschaft geflossen sein...
Abstiegskampf schug auf die Gesundheit
Mittlerweile ist der aktuelle Hennes - übrigens in Anlehnung an die Durchnummerierung bei den Karnevalsprinzen - schon Geißbock Nummer sieben, dem die Fans derart huldigen. Er übernahm 1996 das Amt von Hennes VI., dem der damalige Abstiegskampf des FC wohl zu sehr auf die Gesundheit geschlagen hat, so dass er leider eingeschläfert werden musste.
Der erste Bock übrigens war in einem Stall direkt am Franz-Kremer-Stadion untergebracht. Das ein oder andere Mal nahm ihn sogar Franz Kremer höchstpersönlich am Seil mit an den Spielfeldrand. Seit dieser Zeit schaffte es der Bock endgültig auf das Kölner Wappen und ins Herz der FC-Fans. Und das Vereinsheim heißt seither - logisch - Geißbockheim.
"Zickig" und "bockig"
Sein Nachfolger Hennes II. wurde damals, so auf der FC-Homepage nachzulesen, von allen Beteiligten als "zickig" und "bockig" beschrieben. Böse Zungen unterstellten ihm sogar, gar kein richtiger Fußballfan zu sein. Es folgte Hennes III., dessen plötzlicher und rätselhafter Tod bis heute ungeklärt ist - er wurde vergiftet. Apropos Hennes III: er ist als einziger Bock ausgestopft im Geißbockheim ausgestelllt. Aus Angst vor ähnlichen Vorfällen wurde damals alle weiteren Geißböcke auf dem Bauernhof von Wilhelm Schäfer in Köln-Widdersdorf untergebracht
Den größten Triumph als Maskottchen allerdings erlebte Hennes IV. nach der Saison 1977/78. Zusammen mit Namensgeber Hennes Weisweiler durfte er - man höre und staune - im Autokorso unter dem ohrenbetäubenden Jubel der Massen durch die Domstadt fahren. Und fortan wurde er nur noch "Hennes, der Große" gerufen...
Lied wurde komponiert
Auch ein Lied wurde ihm zu Ehren komponiert: "Unser Bock ist Meister, er hätt'se all jeputz"... Irgendwie wieder verrückt, aber wieder mal auch sehr sympathisch, dieser FC! Diesem Erfolgsdruck schien sein direkter Nachfolger, Hennes V., allerdings nicht mehr gewachsen zu sein - er starb leider kurz nach seiner "Amtseinführung". Und seither ist Hennes VII. das Maskottchen.
Was gibt es nicht alles zu erzählen. Hennes schaffte es zum Beispiel auch einmal in die beliebte TV-Polizei-Serie "SK Kölsch". In einer der Folgen gehen die Polizisten Jupp Schatz und Klaus Taube auf Verbrecherjagd und besuchen das ewige Derby zwischen Köln und Fortuna Düsseldorf. Und während der hitzigen Begegnung wird das Kölner Maskottchen erschossen und anschließend stilecht im Rhein per Seebestattung zur letzten Ruhe geleitet. Eine grausige Vorstellung für jeden FC-Anhänger... In einer Gastrolle war bei der Bestattung sogar Sepp Maier mit dabei. So zollt auch der Weltmeister von 1974 dem Kölner "Hennes" seinen bajuwarischen Respekt!
Bauer Schäfer gestorben
Zum Glück hat es der echte Hennes da besser: Um das Tier und seine vielen Vorgänger kümmerte sich Jahr um Jahr aufopferungsvoll Bauer Schäfer, übrigens auch eine legendäre Figur für alle FC-Fans. Er begleitete das Maskottchen zu jedem Heimspiel ins RheinEnergieStadion und wurde in schöner Regelmäßigkeit frenetisch empfangen - seit seinem Tod am 11. Juni 2006 kümmert sich seine Frau um Hennes VII..
Bleibt zu hoffen, dass Hennes VII sehr alt wird, Frau Schäfer sich weiterhin derart liebevoll um ihn kümmert und das Tierchen bald wieder Bayern München, Schalke 04 oder Werder Bremen im RheinEnergieStadion anmeckern darf...
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