Eisbären siegen verdient mit 5:2

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    Re: Eisbären siegen verdient mit 5:2

    Pitbull2003 - 24.02.2007, 14:34

    Eisbären siegen verdient mit 5:2
    Lob von Berlins Trainer Pierre Pagé
    (wel) Die Serie der Straubing Tigers (sechs Spiele in Folge gepunktet) ist seit gestern abend beendet. Beim deutschen Meister Eisbären Berlin mussten sich die Tigers mit 2:5 (1:2, 1:2, 0:1) geschlagen geben.
    Eine Niederlage, die sich die Tigers aufgrund zahlreicher Abwehr-Schwächen selbst zuzuschreiben haben. Konnte dies vor Wochenfrist in Ingolstadt noch kompensiert werden, so war der Meister eben eine Spur cleverer, auch wenn die Berliner gerade in der ersten Hälfte des Spiels von einer Top-Leistung doch weit entfernt waren. Aber die Straubinger agierten vielleicht einen Tick zu offensiv, wollten mit dem Gegner mitspielen und das wurde bestraft. "Wir haben heute nach hinten nicht so gespielt, wie wir das können", so Tigers-Trainer Erich Kühnhackl. "Knackpunkt war für mich das 3:1 für Berlin, als wir in Überzahl waren. Aber die Mannschaft hat es auch heute wieder versucht, aber auf Dauer mit drei Reihen ist es natürlich nicht einfach." Lob gab es auch von Berlins Trainer Pierre Pagé: "Im ersten Drittel hat Straubing sehr stark gespielt, war unglaublich schnell unterwegs. So wie wir im 3. Drittel gespielt haben, erwarte ich mir das eigentlich über 60 Minuten."
    Da die Tigers auf Förderlizenz-Spieler aus Landshut verzichten mussten, reiste Stürmer Cam Severson dem Team am Freitag vormittag per Flugzeug hinterher, so dass die Straubinger wenigstens drei Reihen auf das Eis brachten. Eisbären-Trainer Pierre Pagé hatte hingegen die Qual der Wahl und verzichete freiwillig auf den formschwachen Verteidiger Jillson und Stürmer Fairchild, der unter der Woche mit harscher Trainer-Kritik in der Öffentlichkeit für Aufsehen gesorgt hatte.
    Die Verunsicherung nach zuletzt schwachen Leistungen war den Gastgebern in der Anfangsphase auch anzumerken, schon nach 23 Sekunden vertändelte Florian Busch an der eigenen blauen Linie den Puck, aber Trevor Gallant fand bei seinem Alleingang in Torhüter Ziffzer seinen Meister. Aber Geschenke nimmt der Titel-Verteidiger dann doch dankend an. Als sich das Schweden-Duo Casparsson/Norgren an der eigenen Verteidigungs-Zone nicht einig war, bedankte sich ausgerechnt Busch und ließ mit seinem Solo in der 4. Minute Bales keine Chance. Sicherheit kam in das Spiel der Berliner dadurch aber nicht und so war der Straubinger Ausgleich in der 10. Minute durch Lundbohm auch höchst verdient. Vorausgegangen war dem Treffer eine schulbuchmäßige Überzahlkombination über Kinch und Chouinard. Die Tigers waren eigentlich auch weiterhin ebenbürtig, dass sie trotzdem nach 20 Minuten mit 1:2 hinten lagen, lag an einem weiteren eher geschenkten Gegentreffer: nach einem Bully-Verlust im eigenen Drittel schlief man den Schlaf des Gerechten und Wharton brauchte beim Querpass von Martens eigentlich nur noch den Schläger hinhalten. Und: von immerhin fünf Powerplay-Möglichkeiten im ersten Drittel wurde nur eine genutzt, u.a. ließ man eine doppelte Überzahl ungenutzt.
    Das Bild im 2. Drittel war zunächst ähnlich. Straubing spielte ganz ordentlich mit, machte aber in der Defensive zu viele Fehler. Einer davon führte zu einem Penalty, als Steve Walker in der 25. Minute bei eigener Unterzahl zu einem Alleingang anssetzte und nur durch ein Foul frei vor Bales gebremst werden konnte. Aber Straubings Keeper parierte den Penalty, der von Berlins Kapitän Walker selbst ausgeführt wurde. Und auch bei zwei weiteren Berliner Großchancen in den folgenden 60 Sekunden war Bales auf dem Posten. Die Tigers konnten aber auch weiterhin aus den zahlreichen Überzahl-Möglichkeiten kein Kapital schlagen, zur Hälfte der Partie lautete das Strafzeiten-Verhältnis immerhin 24 (Berlin) zu 4 (Straubing). Im Gegenteil: Erneut fing man sich bei eigener Überzahl einen Konter ein und dieses Mal ließen sich die Berliner die Chance nicht entgehen und Florian Busch verwertete den Alleingang in der 29. Minute zum 3:1. Und genau 30 Sekunden später war das Spiel zur "Halbzeit" praktisch schon entschieden: Tobi Abstreiter und Matt Kinch behinderten sich vor dem eigenen Gehäuse gegenseitig und Richard Mueller sagte am langen Eck danke und schraubte das Ergebnis auf 4:1. Erich Kühnhackl reagierte mit einer Auszeit und auch auf Schiedsrichter Klau und seine Strafzeiten-Verteilung konnten sich die Tigers weiter verlassen. Und nicht nur das: vor dem zweiten Straubinger Treffer durch Tobi Abstreiter im Nachschuss (35.) hatte der Referee vorher eigentlich klar abgepfiffen, gab den Treffer aber - kurioserweise nach Video-Studium - dann aber doch. Den Tigers und ihren lautstarken 200 mitgereisten Fans konnte das freilich egal sein. In der Folge wusste man nicht genau, ob man sich eher über die Abwehrfehler auf beiden Seiten ärgern oder die Entscheidungen von Schiedsrichter Klau lachen sollte. Die Tigers entschieden sich für zweimal ärgern: erst reklamierte Eric Chouinard nach einer Abseitsentscheidung so lange, bis er zehn Minuten aufgebrummt bekam, dann scheiterte kurz vor der Drittelpause Markus Jocher nach schönem Pass von Tobi Abstreiter bei einer Zwei-gegen-Eins-Situation völlig frei vor Ziffzer und war darüber so sauer, dass Mannschafts-Betreuer Siggi Nather auf der Bank angesichts des fliegenden Schlägers erst einmal in Deckung gehen musste. Tore gab es bis zur Drittelpause nicht mehr, dafür noch ein paar Slapstick-Einlagen von Steffen Klau, was immerhin für Unterhaltung und Aufregung sorgte. Dazu Erich Kühnhackl: "Mit so einer Schiedsrichter-Leistung macht Eishockey keinen Spaß."
    Im Schlussdrittel zeigten die Eisbären über weite Strecken, warum sie trotz ihres relativ schlechten Tabellenplatzes immer noch eines der laufstärksten Teams der Liga sind. Allein: Mike Bales stand einem Torerfolg der Gastgeber im Weg und in der Defensive wirkten die Berliner alles andere als sattelfest. Aber dem Straubinger Mini-Kader gingen langsam aber sicher die Kräfte aus, daraus resultierten auch mehr und mehr Strafzeiten, weil man einfach immer wieder den entscheidenden Schritt zu langsam war. So sammelte man im Schlussabschnitt zehn Strafminuten, was dazu führte, dass die Gastgeber den Sieg unspektakulär nach Hause brachten und in der 54. Minute durch einen Schlagschuss von Quint noch das 5:2 in Überzahl nachlegten. Und dass man gestern abend auch einfach kein Glück hatte, zeigte sich noch einmal kurz vor dem Ende, als ein Trew-Schuss von einem Verteidiger für den geschlagenen Torhüter Ziffzer von der Linie gekratzt wurde.
    Serie der Tigers beendet

    Eisbären Berlin: Ziffzer - Quint, Hördler; Moran, Wharton; Kramer, C. Jarrett; Dinger, Martens - Walker, Beaufait, Busch; Mueller, Pederson, Rankel; P. Jarrett, Felski, Braun; Baxmann, Weiß, Müller;

    Straubing Tigers: Bales - Lehner, Elfring; Norgren, Casparsson; Kinch, Retzer - Dunham, Gallant, Trew; Severson, Chouinard, Lundbohm; P. Abstreiter, T. Abstreiter, Jocher;

    Tore: 1:0 (3:03) Busch (Beaufait, Quint); 1:1 (9:39) Lundbohm (Kinch, Chouinard - 5-4); 2:1 (16:57) Wharton (Weiß, Martens); 3:1 (28:25) Busch (Moran - 4-5); 4:1 (28:55) Mueller (Quint); 4:2 (34:28) T. Abstreiter (P. Abstreiter, Jocher - 5-4); 5:2 (53:18) Quint (Busch, P. Jarrett - 5-4);

    Strafminuten:

    24 plus 10 Pederson (Check gegen den Kopf) plus 10 Pederson (Unsportlichkeit) und damit automatisch Spieldauerstrafe -

    20 plus 10 Chouinard (Reklamieren);

    Schiedsrichter: Steffen Klau (Sümmern);

    Zuschauer: 4.695 (ausverkauft).



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