Die Suche

Villevalle's World
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    Re: Die Suche

    Lepakko - 23.02.2007, 10:05

    Die Suche
    Diese FanFiction stammt aus einem FF-Contest der in einem anderen Forum statt fand, dass es heute nicht mehr gibt.
    Eine der Hauptaufgaben war es, bestimmte vorgegebene Wörter/Wortlaute in der Fiction zu verarbeiten.
    Die Geschichte geht mehr so in die Komische ecke, also keine wilde Romantik.

    Viel Spass beim lesen!

    Linde kam in den Proberaum gehechtet „Moin, Jungs!“
    „Wir hatten 3 Uhr gesagt Linde“ Ville sah in leicht angesäuert an.
    „Und?“
    „Haste mal auf die Uhr geschaut?“
    „Nö.“ gab Linde beschämt zu.
    „Es ist halb Fünf!“ schrie Ville ihn an.
    „Ups.“ Linde wurde rot.
    „Ups, is das einzige was dir dazu einfällt?“ meckerte Ville weiter.
    „Was haste denn so lange getrieben?“ Migé grinste ihn anzüglich an.
    „Was du wieder denkst.“ Beschwerte sich Linde. „Ihr wisst doch, dass wir noch am Wohnung einrichten sind. Wir waren im Möbelhaus und haben uns Einbauküchen angesehn, war stinklangweilig, aber Manna kann sich Stundenlang damit aufhalten, welche Griffe nun besser zu welcher Türfront passen oder so, und zum Schluss konnte sie sich doch nicht entscheiden, Weiber.“ Linde verdrehte die Augen und seufzte laut. „Und dazu noch das Dauergequengele von Olivia.“ Seine Bandkollegen mussten stark an sich halten nicht lautstark loszulachen.
    „Macht euch nur lustig über mich.“ rief Linde in einem eingeschnappten Tonfall und ließ sich schmollend neben Migé auf die Sofaecke fallen. „Armes Linde, put, put.” Migé tätschelte Lindes Kopf. „Nimm deine Dreckfinger von meinem Kopf.“ Herrschte Linde ihn an. Migé sah erschrocken auf seine Hände, um dann zu protestieren. „Schau die sind sauber.“
    Burton, der sich schon die ganze Zeit verzweifelt den Mund zu hielt, um nicht schallend los zu lachen, gab auf, das war zu viel. Er prustete los und hielt sich den Bauch vor lachen. Wenn Blicke hätten töten könne, wäre Burton jetzt tot vom Stuhl gefallen.
    "Wollen wir jetzt nicht endlich mal anfangen zu Proben?" schaltete sich Ville ein. "Dein Familien Drama kannste ja später noch zu besten geben, Linde."
    "Seit wann hast du das denn so eilig mit der Probe? Du bist doch der jenige der sonst immer zu spät kommt" schaltete sich Gas ein.
    "Ich will endlich mal zu Potte kommen!" wurde Ville energischer.
    "Noch was vor nachher?" fragte diesmal Migé.
    "Das kann euch doch egal sein." wehrte er ab.
    "Also ja." stellte Gas fest.
    Sie hatten eine zeitlang geprobt, als Ville immer nervöser auf die Uhr sah.
    "Willst du weg?"
    "Ja."
    "OK, wir kommen mit!" beschloss Migé einfach.
    "Nein! Ich hab Kinokarten reserviert, für mich und öhmm noch jemand!"
    "Aha, noch jemand. Is dieser noch jemand zufällig weiblich?" Migé konnte, wie immer, seine Neugierde nicht bremsen.
    "Das geht dich mal gar nix an!"
    „Treffen wir uns dann morgen noch mal?“
    „Ja, aber diesmal wirklich um 3, Linde!“ Ville drehte sich um und sah Linde mit bösem Blick an.
    „Naja, ich weis nich ob ich das so früh pack.“ antwortete Linde vorsichtig.
    „Wie, so früh?“ Ville sah in skeptisch an.
    Linde lief rot an. “Manna hat beschlossen, das wir morgen noch mal einkaufen gehen.“
    „Manna hat beschlossen, das ihr das macht“ prustete Migé. “Sag mal, hast du daheim garnix mehr zumelden?“
    Linde protestierte: „Doch, aber ich hab‘s ihr versprochen.“
    „So dumm wie du gerade aus der Wäsche schaust, haste darauf doch gar keinen Bock.“
    „Nee, aber andern Falls müsst ich Olivia mit zu den Proben bringen.“ grinste Linde
    „NEIN!“ schrie Gas.
    „Die kleine hat das Zeug Rockstar zu werden, Instrumente zerstören kann se schon.“ Warf Ville zynisch ein.
    „Meine Tochter ist Kreativ! Ihr seid auch selbst dran schuld, wenn ihr die Schere rum liegen lasst. Ausserdem fand ich die Fingerfarben-, Filzstiftdeko auf deinen Drums lustig.“ Kicherte Linde.
    „Aber meine Trommelfelle sind kein Bastelkarton aus dem Kindergarten, den man zerschneiden kann.“
    „Und die Handabdrücke von der Kleinen sind auch nicht mehr runter zukriegen von der Wand“ Motzte Ville.
    „Im Kinderzimmer siehts auch so aus.“ versuchte Linde ihn zu beruhigen.
    „Das hier ist aber kein Kinderzimmer, sondern ein Proberaum und welcher Teufel hatte dich damals geritten die Fingerfarbe einzupacken.“ Ville kam langsam in rage.
    „Geht die Diskussion schon wieder los.“ Murmelte Burton und verdrehte die Augen.
    „Ich hab einfach die ganze Bastelkiste eingepackt. Kann ich denn wissen, dass da auch Fingerfarben drin sind.“ Linde tat unschuldig.
    „Da hätteste mal besser reingeschaut.“ Ville war sichtlich angepisst.
    „Passiert ist passiert, basta!“
    „Sifft dieses Drecksgör bei euch auch alles ein?“ schimpfte Ville lautstark weiter.
    „Meine Tochter ist kein Drecksgör.“
    Linde und Ville standen Kopf an Kopf und schrien sich an.
    Gas ging dazwischen „Jungs regt euch nicht so auf.“
    „Ich will mich aber aufregen.“ Ville stampfte mit dem Fuß auf.
    "Wolltest du nicht ins Kino?" warf Migé ein und hielt ihm die Jacke entgegen.
    "Ja" grummelte Ville schnappte seine Jacke und verließ vor Wut schnaubend den Proberaum.

    "Sag mal Linde, wann ist denn deine neue Wohnung endlich fertig?" fragte Burton.
    "Es fehlt nur noch so'n paar Kleinigkeiten und die Küche, wenn Manna sich endlich mal entscheiden kann was sie denn jetzt haben will, können wir einziehen." Linde machte einen genervten Gesichtsausdruck.
    "Cool, dann gibts ne Einweihungsfeier!" Mige grinste diebisch.
    "Damit ich dann gleich im Anschluss ne Komplettrenovierung vornehmen kann? Nein Danke!"
    "Och sei doch nicht so! So schlimm sind wir nun auch nicht." Buton sah ihn mit grossen Rehaugen an.
    "Ich erinner mich da an die Einweihungsparty bei Ville und die is nicht so lange her."
    Mige und Burton legten einen unschuldigen Blick auf. "Och bitte."
    "Ihr braucht mich gar nicht so ansehen, es gibt keine Einweihungsparty! So macht‘s gut Jungs, ich geh dann mal.“ Linde verließ den Proberaum.


    Kaum war Linde gegangen, meinte Gas. „Wenn er freiwillig keine macht, dann kommen wir halt einfach so vorbei und weihen die Bude selbst ein, oder?“
    „Genau so seh ich das auch.“ antwortete Migé ihm breitgrinsend.
    „Irgendwelche Vorschläge zur Vorgehensweise, so ne Party will geplant sein“ warf Burton in die Runde.
    „Erstmal was essen, danach kann man besser denken.!“ schlug Gas vor.
    „Ich bin für McDoof“ kam von Migé.
    „Einstimmig angenommen!“ antwortete Gas prompt.
    „Und wer fragt mich?“ protestierte Burton.
    „Überstimmt!“ antworteten Gas und Migé im Chor.
    „Fresssäcke“ grummelte Burton.
    „Ja dann lass uns mal gehen.“ drängelte Gas.

    Bei McDonalds angekommen nahm Migé erst mal die Bestellung auf. „Was willst du Burton?“
    „Nur ne Cola.“
    „Willst echt nix essen?“
    „Nein!“
    „Och komm ein kleiner Burger geht doch!“
    „Du weißt das ich nicht so auf diesen Pappfras steh.“
    „Ich find das immer so doof wenn jemand am Tisch sitzt und sich nur ans seine Cola klammert, während die anderen Essen.“
    „Na gut bring mir einen Cheeseburger mit, aber ohne Gurke.
    „Ok, dann hälst du den Platz frei!“
    Gas und Migé stellten sich an.
    „Ich denk ich nehm so`n Maxi Spar Menü Nr.1, ein Schoko Donut, eine Kirschtasche, einen BicMäc und noch einen Cheese Burger.“ überlegte Migé laut. Er drehte sich um zu Gas. „Burton die alte Heulsuse will wieder ne Sonderbestellung.“
    „ Hab es schon mitbekommen, das der Kerl nie das Essen so bestellen kann wie es auf der Karte ist.“ Gas verstellte die Stimme.“ Die Pizza Nr.12 ohne Knoblauch aber mit Pepperoni und Mais.“ Die beiden Lachten sich schief.

    „Hier dein Cheeseburger ohne Gurke.“ Migé warf den Burger vor ihm auf den Tisch und grinste.
    Während Gas und Migé an fingen das essen in sich hinein zu stopfen, biss Burton nur winzige Happen von seinem Burger ab und kaute mit bedacht darauf herum. „So Jungs wie habt ihr euch das mit der Einweihungsfeier vorgestellt? Jetzt erzählt mal.“ Burton schaute die beiden an.
    „Alfho iff..“
    „Ab 10 gramm wird’s undeutlich, Migé und außerdem mit vollem Mund spricht man nicht.“ fiel Burton ihm ins Wort.
    Gas hielt sich die Hand vor den Mund und versuchte nicht zu lachen. Nach einigen misslungen Versuchen schaffte er es dann hinunter zu schlucken. „Das lernt er nicht mehr, dafür ist er schon zu alt.“
    „Seh ich auch so.“ antwortete ihm Burton.
    „Eure Lieblingsbeschäftigung, auf andern Leuten rum hacken, toll. Und außerdem bin ich jünger als ihr.“ Migé hatte einen beleidigten Gesichtsausdruck aufgelegt. „Aber lernen tust du‘s trotzdem nicht mehr.“ Burton lachte schelmisch.
    „Jaja unser vornehmer Balletttänzer.“ stichelte Migé und streckte demonstrativ die kleinen Finger während er in seine Kirschtasche biss.
    Burton ignorierte diese Aussage geflissentlich „Also noch mal, wie habt ihr euch das vorgestellt?“
    „Ich würd sagen sobald Linde, da eingezogen ist, schneien wir mal einfach so vorbei. Jeder bringt was zum trinken mit, und noch ein paar Häppchen. Am praktischsten währe es natürlich, wenn wir das ganze Zeugs vorher einkaufen und es dann einer Hinfährt.“ Gas sah Migé fragend an.
    „Soll ich etwa fahren?“ Migé tat entsetzt.
    „Du hast das größte Auto von uns allen.“
    „Und ein kleines Geschenk sollten wir noch mitbringen.“ schaltete sich Burton ein.
    „Und was hast du dir da vorgestellt? Einen Blumenstrauß für Manna?“ fragte Gas.
    „Ja, dass sowieso, die arme muss das Chaos danach aufräumen, aber noch was das noch ein bisschen länger hält und vielleicht noch zur Einrichtung passt.“ sinnierte Burton weiter.
    „Ein Gummibaum.“ warf Migé ein und biss in den Donut.
    Burton und Gas fingen an schallend zu lachen. Nachdem sie noch eine Weile diskutiert hatten, war alles beschlossen. „So und glaubt ihr Ville macht da mit?“ Burton blickte fragend in die Runde.
    „Also wenn es um Party geht, ist Ville ganz sicher dabei.“ sagte Migé mit bestimmter Ton.
    „Ja dann machen wir das so.“

    Am nächsten Tag, Probe:
    Während man noch auf die Ankunft von Ville wartete, Linde saß gemütlich im Sessel und blätterte in einem Küchenprospekt. Ganz vertieft, bemerkte er nicht, dass Ville mittlerweile angekommen war.
    “Na, Linssi.” Ville schnappte ihm den Küchenprospekt weg. ”Holla die Waldfee, was haben wir den da feines? Einbauküchen!” Er fing an zu lachen. “Was willst denn damit?“
    Linde versuchte sich den Prospekt wieder zu holen. Ville tat sein bestes dies zu verhindern. “Ich soll Vorschläge machen, welche Küche mir gefällt.” antwortete er während er weiter nach dem Prospekt angelte. Die andern fingen an zu grinsen. “Habt ihr denn immer noch keine Küche gefunden?” prustete Burton.
    “Nein, Du weißt doch wie unentschlossen Frauen manchmal sein können!” grummelte Linde.
    “Manna, ist die personifizierte Unentschlossenheit.” lachte Ville ihn aus. “Und nimm diese dämliche Lesehilfe von deiner Nase, das sieht unmöglich aus.”
    “Du weist ganz genau das ich ohne diese..”
    “Blind wie ein Maulwurf bist.” viel Ville ihm ins Wort.
    Linde knurrte verärgert, lief in die Ecke, schnappte sich seine Gitarre und fing an darauf herum zu spielen.

    Die Probe war mittlerweile beendet, Linde war bereits gegangen. “Sag mal Ville, hast du lust auf ne Einweihungsparty?” fing Mige an.
    “Heute geht nicht! Hab ne verabredung.” murmelte Ville der bereits im begriff war zu gehen.
    Mige grinste, “nee nicht heute. Ich sag mal so, die Zeit und der Tag stehen noch nicht fest, aber der Ort.”
    “Rück raus mit der Sprache, ich bin kein Hellseher und kann auch keine Gedanken lesen, ich muss gleich weg.”
    “Wir haben uns überlegt, Linde ne Einweihungsfeier zu ‘schenken’ so als kleine Überrauschung, sobald er komplett eingezogen ist.”
    “Ihr seid fies, wisst ihr das?” antwortete Ville mit einem breiten Grinsen im Gesicht.
    “Bist du dabei?”
    “Natürlich. Habt ihr schon was geplant?”
    “Ja, Burton, Gas und ich haben schon Kriegsrat gehalten.”

    Einige Wochen später:

    Linde kam in den Proberaum gestürmt, “Endlich das Drama hat ein Ende, heute ist unsere Küche geliefert worden. Und beim Aufbau ist nichts schief gegangen, alle Teile haben gepasst.”
    “Gratuliere!” Migé lief auf ihn zu und schüttelte ihm die Hand als hätte er einen Preis gewonnen.
    “Und die anderen Sachen sind die auch schon alle umgeräumt?” erkundigte sich Gas.
    “Ja.” antwortete Linde erfreut.
    “Cool, ihr seid also jetzt komplett umgezogen und die Wohnung ist hoch offiziell fertig.” rief Migé erfreut und ein breites Grinsen machte sich auf seinem Gesicht breit.
    “Nein, es gibt keine Einweihungsfeier, darauf wollt ihr doch mit hinaus. Ich kenn euch doch.”
    Alle anderen schauten unschuldig in die Luft.
    “War doch nur so ein Gedanke.” flötete Migé .
    “Vergiss es.” schnauzte Linde ihn an.
    “Och sei doch nicht immer gleich so gereizt.” Migé schüttelte den Kopf und tat völlig Verständnislos.

    Nachdem sie einige Songs geprobt hatten, fing Gas an zu drängeln, er müsse noch einige wichtige Besorgungen machen und müsse deswegen früher gehen. Alle anderen außer Linde wussten natürlich um welche wichtigen Besorgungen es sich dabei handelte. Sie waren einverstanden und beendeten die Probe recht zeitig.

    Linde und Manna hatten es sich auf dem Sofa gemütlich gemacht, Olivia hatten sie gerade zu Bett gebracht. Der Raum war in ein sanftes Licht vom schein der Kerzen getaucht die überall im Wohnzimmer aufgestellt waren. Linde ging hinüber zum Wohnzimmerschrank und holte Gläser für den Wein heraus. Gerade als er im begriff war einzuschenken, klingelte es an der Tür.
    “Ich gehe nachsehen, Schatz.” sagte Manna und stand auf.
    Sie warf einen Blick durch den Spion dann öffnete sie die Tür.
    “Was wollt ihr denn hier?”
    “Wir wollten uns mal eure fertig eingerichtete Wohnung ansehen.” Sagte Burton freundlich.
    Als Linde die Stimmen seiner Bandkollegen hörte kam er zur tür gehechtet. „Was wollt ihr denn hier? Ihr kommt hier net rein!“
    „Mach mal halblang, wir wollten uns mal nur mal kurz eure neue Wohnung ansehn.“ Mischte sich Mige ein. Burton stieß ihn beiseite und überreichte Manna einen Kunstvoll verpackten Blumenstraus.
    „Erstmal Blumen für die Dame.!“ Er setzte dabei ein steinerweichendes Lächeln auf.
    „Burton der Schmeichler wieder!“ feixte Ville hinter ihm. „Wir kommen jetzt erst mal rein!“
    „Nein, nein, nein. Ich will nicht das ihr mir die Wohnung ruiniert.“ protestierte Linde
    „Och wir können uns schon benehmen, oder Jungs?“ Migé schaute grinsend in die Runde.
    „Das Ding wird langsam schwer!“ meckerte Gas auf einmal. “Ich will das langsam mal abstellen.“ Mit diesen Worten, bahnte er sich mit dem Gummibaum den Weg durch die Eingangstür.
    „Was ist das denn für ein Inzuchtgewächs?“ rief Linde entsetzt.
    „Wonach sieht’s denn aus? Scherzt Gas.
    Die anderen waren mittlerweile auch in die Wohnung hinein gedrängt.
    „Wir haben uns gedacht wir bringen noch ne Kleinigkeit zu trinken mit.“ Mit diesen Worten, verschwanden Mige und Gas wieder. Linde stand kurz vor dem Nervenzusammenbruch. „Ich hab gesagt, es gibt keine Einweihungsfeier und das hab ich auch so gemeint!“ schrie Linde.
    „Du wiederholst dich, Linde. Außerdem ist es nur eine Wohnungsbesichtigung, also komm langsam mal wieder runter.“ Ville stand gemütlich an die wand gelehnt und war gerade im begriff sich eine Zigarette anzustecken. Linde riss sie ihm aus dem Mund, „Hier drin wird nicht geraucht, geh raus auf den Balkon.“
    „Wenn du mir zeigst wo er ist.“
    Mige und Gas waren mit noch mehr Getränk-Kisten zurück und stellten diese gleich in die Küche Linde diskutierte draußen im Hausflur mit Ville und Burton wegen des Rauchens in der Wohnung.
    „Ahh, die berühmte Küche.“ Sagte mige und stellte den Bierkasten ab.
    „Was heisst die berühmte Küche?“ erkundigte sich Manna.
    Mige legte ein dreckiges Grinsen auf. „Och nix!“
    Manna funkelte ihn an. Linde kam gerade vom Balkon wieder, auf den er Ville und Burton mit samt einem Aschenbecher, verfrachtete hatte. „Was hast du denen erzählt?“ Manna sah in böse an.
    „Was denn?“ entgegnete Linde völlig ahnungslos.
    „Du kannst mir doch nicht erzählen du hättest von diesem Auflauf hier nix gewusst. Und warum sagt er,“ sie deutete auf Migé, „die berühmte Küche.“ Linde sah sie mit großen Augen an. „Ehrlich ich hab nix gewusst.“
    Mige machte sich während dessen am Herd zu schaffen, der Zentral in der mitte des raumes aufgestellt war. „Warum is da ne steinplatte neben dem herd?“ fragte er die mitterweile heftig miteinander Streitenden. „Kann dir doch egal sein!“ fauchte Manna ihn an.
    „Uiui. Die Frau hat aber mächtig feuer.“ Dachte mige und ging ein paar schritte zurseite. Dann fing er an auf den vielen Knöpfen herum zu spielen die der Backofen hatte. Verschiedene Dinge erschienen im Display und er drückte munter drauf los, ohne zu wissen was er da wirklich tat, vor allen dingen ohne zu wissen das es sich um einen Backofen handelte. „Was ist das?“ fragte er mitten in die Diskussion von Linde und Manna hinein.
    „Ein Fluxkompensator.“ antwortete Manna trocken.
    „Ein was?“ Mige tat entsetzt einen schritt zurück. „Und was macht das?“ frage Mige änstlich.
    Manna und Linde standen beide grinsend vor ihm. „Damit kann man dumme Miges aus der Küche beamen.“ Feixte Manna und musste schallend lachen auch Linde fing an zu kichern.
    „Ihr seid doof.“ Mige war beleidigt. „Was isses denn nun, wirklich?“
    „Ein Backofen!“ Linde bog sich vor lachen.
    „So hoch oben?“
    „jjja.“ Manna hatte immer noch einen Lachflash.
    „Ich hab gedacht so was gäbs nur bei diesen komischen Fehrnsehköchen.“
    Manna und Linde lachten tränen, japsten nach luft und mussten sich gegenseitig stützen vor lachen.
    Mige verließ beleidigt vor sich hin bummelnd die Küche, ohne jedoch zu vergessen, ich vorher ein paar Flaschen Bier aus dem Kasten mit zu nehmen.
    Nachdem Manna und Linde es geschafft hatten wieder halbwegs normal zu atmen, fing er an zu sprechen. „Wie werden wir diese Plage jetzt los?“
    „Es sind deine Freunde, du musst doch wissen wie man die am schnellsten wieder los wird.“
    „Schatzi,Liebling, eigentlich hab ich an einen romantischen Abend zu Zweit gedacht, aber ich glaub die einzige Möglichkeit die Bande hier wieder raus zu bekommen ist, wenn wir die irgedwo in die Stadt schleppen und dort weiter feiern.“
    „Und wer passt auf Oliva auf?“
    „Ok, dann müssen wir halt irgendwie Schadensbegrenzung betreiben.“
    „Wir sperren sie samt Getränken auf den Balkon.“ Kicherte Manna.
    „Mausi, die Idee ist super. Wenn die ganzen Sachen erst mal auf dem Balkon stehen. Kommen die nicht ständig wieder hier rein um sich nachschub zu holen, hilfst du mir mal.“ Er drückte ihr einen Kuss auf die Wange schnappte sich ein paar Kästen und trug sie auf den Balkon.........


    Ende.



    Re: Die Suche

    iceheart - 09.03.2007, 17:53


    :lol:
    Wie geil ist das denn... *vomstuhlkippvorlachen*



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