Gicaras Ankunft

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    Re: Gicaras Ankunft

    Chanti - 22.02.2007, 16:47

    Gicaras Ankunft
    Die Sonne schien von einem wolkenlosen blauen Himmel und ich galoppierte mit meinem Pferd über ein weites kaum überschaubares Feld. Der Wind wehte frisch um meine Nase und ich hatte nur Glücksgefühle in mir. Doch irgendetwas störte diesen wunderschönen Augenblick. Ein nervendes Geräusch, welches nicht aufhören wollte.
    Ich öffnete meine Augen und seufzte. Es war mein Wecker, der mich aus meinen wunderbaren Träumen riss. Doch dann war ich sofort hellwach, denn heute sollte mein neues Pferd Gicara kommen. Die 11-jährige Stute sollte schon in gut einer Stunde kommen. So schnell es ging machte ich mich fertig und aß gerade mal einen Apfel zum Frühstück. Danach spurtete ich zum Stall und begrüßte trotz aller Aufregung und Hektik meinen 5-jährigen Wallach San Diego. Dieser wieherte mir schon entgegen und ich kam nicht umhin ihn ausgiebig zu streicheln und zu liebkosen. Nach zehn Minuten ging ich in die Nachbarbox um noch mal alles zu kontrollieren. Nervös ging ich in der Box hin und her, bis Patrick dazukam. „ Hey was hast du denn? So nervös kenne ich dich ja gar nich.“ „ Du hast mich auch noch nie gesehen, wenn ich ein Pferd kriege.“ „ Sag bloß du hast dir noch ein Pferd gekauft.“ Ich nickte nur und verschloss die Box wieder und ging zu San Diego. Er schien jetzt auch etwas nervös zu werden und Patrick zog mich von ihm weg. „ Komm mal wieder runter. Du hast San Diego doch auch mühelos hier untergekriegt.“ Ich musste lächeln und sah meinen Wallach verliebt an. „ Ja, du hast ja Recht. Aber sie ist so ein Nervenbündel und ich hab absolut keine Ahnung ob sie den Transport übersteht.“ Patrick nahm mich tröstend in den Arm. „ Klar schafft die das. Komm wir warten draußen, sonst machst du San Diego noch nervöser.“ Also gingen wir gemeinsam raus und warteten dort. Plötzlich entdeckte ich einen kleinen Zweipferdehänger am Horizont und sprang auf. „ Sie kommt.“
    Kaum war der Wagen zum Stehen gekommen lief ich los und öffnete die Hängerklappe, während Patrick erstmal den Fahrer grüßte. (Eigentlich müsste ich ihm dankbar sein. Aber ich war nun mal nervös) Ich führte die Stute vom Hänger und wäre beinahe von ihr überrannt worden, denn sie war ziemlich wild, aber auch froh endlich vom Hänger zu kommen. Schnell griff Patrick ein und griff nach Gicaras Halfter. Er bekam sie zu fassen und beruhigte sie. Dankbar nahm ich meine Stute wieder an mich und führte sie in ihr neues Zuhause. Der Fahrer wartete noch kurz, sodass ich mich nun auch endlich vorstellen konnte und schon kurz danach fuhr er wieder weg. Patrick sah auf die Uhr und wandte sich zum Gehen. „ Ich muss noch ein bisschen arbeiten. Hast du Lust heute Nachmittag mit mir auszureiten?“ Ich nickte begeistert. „ Wen willst du denn reiten?“ „ Das letzte Mal das Pferd meiner Schwester. Morgen holt sie es ab und dann bin ich wieder pferdelos.“ Ich musste grinsen, obwohl er mir Leid tat. „ Du kannst morgen San Diego für mich bewegen. Ich muss ja morgen arbeiten und hab deswegen nur Zeit für ein Pferd. Und ich möchte lieber Gicara reiten.“ Patrick musste lachen und ich stimmte ein. „ Aber wenn du willst gerne. Dann können wir ja zusammen reiten.“ Ich nickte und ging wieder zu meiner Stute. Diese scharrte nervös in ihrer Box und San Diego sah sie nur ziemlich verblüfft an. „ Hey jetzt guck nich so komisch Hübscher.“ Doch mein Wallach hörte scheinbar nicht auf mich.
    Am Nachmittag also kam ich noch einmal zum Stall um mit Patrick auszureiten. Er erwartete mich schon und ich beeilte mich um mein Pferd zu putzen und zu satteln. Er war natürlich schon längst fertig und sah mich ungeduldig an. Trotz aller Hetze ging ich auch noch kurz zu Gicara und streichelte sie. Ich kam nicht umher sie nun auch noch aufzuhalftern und auf die Koppel zu bringen. Natürlich bemerkte ich, dass Patrick die Augen verdrehte, doch ich beachtete ihn nicht. Schließlich sattelte und trenste ich San Diego und führte ihn auf den Hof. Dort gurtete nich nochmals nach und stieg endlich auf. " Wurde ja auch Zeit. Du machst aber auch immer Heckmeck aus deinen Pferden." Ich ignorierte Patrick und ritt einfach an. Diesem schien es egal zu sein ob ich auf ihn achtete oder nicht und so ritt auch er an. Nach einigen Metern prüfte ich während des Schrittreitens noch mal den Gurt und gurtete nach, denn er war locker. Nachdem ich nun alles ziemlich sicher und perfekt hatte wollte ich antraben, doch Patrick hatte mich schon überholt und trabte mir davon. Ich schüttelte grinsend den Kopf und trabte ebenfalls an. San Diego war ziemlich ungestüm und legte eine kurze Galoppphase ein, doch ich setzte mich tief in den Sattel und gab Paraden und schon sehr bald ging er wieder im Trab. Allerdings musste ich weiterhin Paraden geben, denn sein Trab war sehr eilig und ich musste aufpassen, dass er nicht sofort wieder galoppierte. Schon nach kurzer Zeit war ich davon ziemlich genervt, sah aber ein, dass es dazugehörte und so gab ich wieder und wieder Paraden und tatsächlich beruhigte San Diego sich und ich konnte endlich aufatmen. Patrick parierte zum Schritt durch und ich tat es ihm gleich. " Du bist ja ganz rot. Schämst du dich?" Ich antwortete ihm nicht, sondern ritt stur geradeaus. " Hey was is denn los mit dir?" Ich weiß nicht warum, aber ich hielt es in Patricks Gegenwart nicht mehr länger aus. Ich galoppierte mein Pferd an und ritt ihm davon. (Natürlich wusste ich, dass es schädlich ist so schnell schon anzugaloppieren aber irgendwie sind mir die Nerven durchgegangen *g*) Er rief mir irgendwas hinterher, doch mir war egal was er wollte. Doch plötzlich ritt ich um eine Biegung und fand direkt vor mir einen umgestürtzten Baumstamm. Völlig überrascht blieb mein 5-jähriger stehen und ich segelte im hohen Bogen aus dem Sattel. Ich fiel dabei so unglücklich, dass ich beim Aufkommen kurzzeitig keine Luft mehr bekam. Ich röchelte nur noch und konnte mich nicht bewegen. Panisch dachte ich an mein vergangenes Leben, doch dann bekam ich endlich wieder Luft. Ich atmete einige Male tief durch und versuchte dann aufzustehen. Mir schien zum Glück nicht viel passiert zu sein und so näherte ich mich San Diego, der nur wenige Meter entfernt von mir stehen geblieben war und am Wegrand ein bisschen Gras zupfte. Ich griff nach seinem Zügel und er blieb auch wie ein Standbild stehen. Ich klopfte ihm den Hals und machte die Bügel, die bei meinem Sturz über den Sattel gerutscht waren, wieder auf ihre richtige Seite und stieg auf. Zum Glück blieb mein Pferd stehen, denn ich fühlte mich auf einmal ziemlich schwach und müde. Bestimmt würde ich heute Abend einige blaue Flecken an meinem Körper finden, doch das war mir egal. Ich war gerade erst ein paar Meter geritten, als Patrick mir in leichtem Trab entgegen kam. Als er mich sah schien er ziemlich schockiert zu sein. " Was is denn in dich gefahren? Wieso pest du wie so eine Furie hier lang? Besonders die Biegung da. Ich hab dir noch zugeschrien, dass da ein Baum umgestürzt is." " Ich hab's gemerkt." Ich wies auf einige dreckige Stellen an meiner Reithose. " Um Gottes Willen. Is alles ok mit dir? Gehts dir gut?" Ich nickte leicht und ritt weiter. " Man wieso nimmst du auch alles so ernst?" Ich zuckte mit den Schultern und plötzlich entlud sich der Schock in einer einzigen Heulphase. Mir kamen die Tränen und ich konnte kaum den Weg vor mir erkennen. Patrick hatte gewendet und ritt wieder neben mir. Er hielt San Diego an und stieg ab. Schließlich half er mir auch aus dem Sattel und ich setzte mich einfach an den Wegrand. Er setzte sich neben mich und lies unsere Pferde einfach grasen. Dann nahm er mich in den Arm und streichelte mir sanft über den Rücken. " Is schon gut. Is ja nix passiert. Das wird schon wieder." " Aber ich hab San Diego verritten. Außerdem hätte ihm wer weiß was passieren können." Patrick ignorierte meine Worte und hielt mich weiterhin in seinen Armen fest. Trotz meiner Verzweiflung war ich ihm dankbar dafür. " Das wird schon wieder. Er hat ja nix abgekriegt und scheint dir noch voll zu vertrauen. Komm wir reiten nochmal den Weg und umreiten den Stamm, damit er keine Angst davor hat." Ich nickte und stieg wieder auf. Schließlich ritten wir im Schritt am Stamm vorbei und San Diego machte überhaupt keine Anstalten etwas dagegen zu haben und ich war ziemlich erleichtert, denn er war erst 5. Ich klopfte ihm den Hals und Patrick und ich ritten wieder zurück zum Stall. Dort sattelte ich ihn ab und versorgte ihn sehr gründlich. Ich gab ihm auch noch ein Leckerlie und ging dann wieder auf die Koppel um Gicara wieder reinzuholen. Diese machte erst ein paar Mätzchen, doch schließlich ließ sie sich widerstandslos in ihre Box führen. Dort stürzte sie sich sofort auf ihr Futter und ich ging aus den Stallungen. Patrick wartete auf mich und so gingen wir zusammen nach Hause. (was dort gemacht wurde wird hier nicht erzählt *g*)



    Re: Gicaras Ankunft

    Rieke - 23.02.2007, 21:37


    wow, auch wenn ich keine punkte gebe>>>der bericht is en richtiger roman, mein gott!!



    Re: Gicaras Ankunft

    Chanti - 23.02.2007, 23:25


    *lach* ich hab auch ziemlich lange dran gesessen.



    Re: Gicaras Ankunft

    liakristin - 23.02.2007, 23:36


    lol cool wia beide so lange beris hehe^^
    dann geb ich dia wohl uch ma 50 ne? lol



    Re: Gicaras Ankunft

    Chanti - 23.02.2007, 23:40


    na geht doch *lach* ham ja beide das gleiche gedacht



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