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Re: Interessantes über die Fahrer
Bianca - 17.02.2007, 14:26Interessantes über die Fahrer
Pünktlich vor dem Start der neuen Session 2007 erfährt man interessante Dinge über die Fahrer.
Hier werde ich ab und zu mal was reinsetzen.
//grins))) //grins))) //grins)))
Re: Interessantes über die Fahrer
Bianca - 17.02.2007, 14:28
Valentino Rossi hat seinen Vertrag beim Yamaha-Rennstall um zwei Jahre verlängert. Der fünfache Moto-GP-Weltmeister unterschrieb einen Kontrakt bis Ende 2008. "Ich bin glücklich darüber und gleichzeitig froh, dass ich mich nun voll und ganz auf die neue Saison konzentrieren kann", erklärte Rossi.
"Ich denke, dass wir im vergangenen Jahr gesehen haben, was für ein fantastisches Team wir haben. Deshalb war es ein ganz besonderer Wunsch von mir, dass ich bei Yamaha bleibe", sagte der "Doktor". //klatschP? //klatschP?
Re: Interessantes über die Fahrer
Bianca - 17.02.2007, 14:33
Weltmeister Nicky Hayden hat sich im Hinblick auf die neue Saison zuversichtlich geäußert. Dass Valentino Rossi seinen Vertrag bis 2008 verlängert hat, sieht der US-Amerikaner völlig gelassen. "Ich finde es gut, dass er noch zwei Jahre weiterfährt", meinte "Trick Daddy" ganz ohne Frust.
"Meiner Schulter geht es schon viel besser", erklärte der amtierende MotoGP-Champion. "In dieser Woche werde ich zurück nach Kalifornien fliegen, um mich noch einmal eingehend untersuchen zu lassen. Ich will sicher gehen, dass alles ordentlich verheilt ist."
"Trick Daddy" bleibt gelassen
Momentan weiß Hayden noch nicht, wie er seinem "Doc" erklären soll, dass er die verletzte Schulter bereits zu solch einem frühen Zeitpunkt belastet hat. "Ich sage einfach, dass Honda ein straffes Testprogramm hat", meinte der 25-Jährige mit einem Augenzwinkern.
Sein Doktor muss eine Menge Humor mitbringen, denn Hayden reist bereits in der kommenden Woche zum nächsten Test nach Katar, wo er seine 800ccm-Maschine erneut auf Herz und Nieren prüfen wird. Dort wird er unter anderen auch auf Valentino Rossi treffen, der gemeinsam mit Colin Edwards für die Tagesbestzeiten in Sepang sorgte.
"Ich finde es gut, dass er seinen Vertrag bei Yamaha verlängert hat und noch zwei Jahre fährt", meinte "Trick Daddy" ganz ohne Frust. "Viele denken, dass wir uns darüber nicht gefreut haben, aber ich muss sagen, dass er noch immer zu den besten Fahrern der Welt gehört. Rossi ist immer für eine Show gut. Das braucht unser Sport."
Re: Interessantes über die Fahrer
Bianca - 17.02.2007, 14:36
Pedrosa Pfeilschnell
In Jerez de Frontera in Andalusien spulten die MotoGP-Asse die letzten offiziellen Tests vor der Winterpause ab. Repsol-Honda-Werkspilot Dani Pedrosa gelang dabei am letzten Tag mit der neuen Honda RCV212 V die Bestzeit. Er blieb mit seiner Marke von 1:39,910 auch als Einziger unter 1:40 Minute.
Zum Vergleich: Der Rundenrekord im Grand Prix wird von Valentino Rossi in 1:40,596 gehalten. Loris Capirossi sicherte sich beim diesjährigen WM-Lauf im April in 1:39,064 die Pole Position.
Vize-Weltmeister Valentino Rossi zeigte sich mit dem Verlauf der Jerez-Tests zufrieden. Weltmeister Nicky Hayden gönnte sich eine Auszeit. "Wir haben den Ingenieuren viele Informationen geliefert, jetzt können sie über den Winter arbeiten", erklärte Rossi. "Es stimmt mich zuversichtlich, dass wir in kurzer Zeit ein recht hohes Niveau erreicht haben. Jetzt ist aber Zeit für eine Pause."
Comeback von Melandri
Gresini-Honda-Pilot Marco Melandri preschte zwei Wochen nach seiner Unterarmoperation in 1:40,528 um den Kurs von Jerez und war damit bei seinem ersten Test mit der neuen 800er Honda auf Anhieb Drittschnellster. Der Italiener muss nach den Tests wieder zwecks einer Kontrolle das Krankenhaus aufsuchen. Gut zurecht kam auch Melandris Markenkollege Shinya Nakano bei dessen ersten Probelauf mit der Konica Minolta Honda RCV212 V.
Stark präsentierten sich wie schon zuletzt in Sepang die Rizla-Suzuki-Piloten Chris Vermeulen und John Hopkins. Vermeulen drehte am dritten und letzten Tag den Spies zu seinen Gunsten um und überflügelte seinen erfahrenen Teamkollegen. Mit den Rängen 4 und 5 in der Zeitenliste setzten die Suzuki-Hoffnungsträger erneut eine Duftmarke bevor es ins neue Jahr geht.
"Wir haben hier einfach mit der Abstimmung vom Grand Prix begonnen", schilderte Vermeulen. "Die 800er Suzuki lässt sich viel leichter fahren als das 990er-Motorrad. Wir haben keine elektronischen Hilfen zur Verfügung. Ich hoffe, dass unser Bike nach der Testpause noch besser sein wird."
Jerez-Testzeiten:
1. Dani Pedrosa (SPA) Honda, 1:39.910
2. Valentino Rossi (ITA) Yamaha, 1:40.123
3. Marco Melandri (ITA) Honda, 1:40.524
4. Chris Vermeulen (AUS) Suzuki, 1:40.766
5. John Hopkins (USA) Suzuki, 1:41.049
6. Shinya Nakano (JPN) Honda, 1:41.142
7. Colin Edwards (USA) Yamaha, 1:41.254
8. Alex Barros (BRA) Ducati, 1:41.276
9. Loris Capirossi (ITA) Ducati, 1:41.492
10. Casey Stoner (AUS) Ducati, 1:41.595
11. Tadayuki Okada (JPN) Honda-Testfahrer, 1:43.392
12. Vittoriano Guareschi (ITA) Ducati-Testfahrer, 1:44.071
13. Jeremy McWilliams (GBR) Ilmor, 1:44.661
14. Andrew Pitt (AUS) Ilmor, 1:44.983
Re: Interessantes über die Fahrer
Bianca - 21.02.2007, 14:08
Bradl tritt zurück
Die deutsche Motorrad-Hoffnung Stefan Bradl aus Zahling hat mit nur 17 Jahren überraschend seinen sofortigen Rücktritt aus dem Profi-Geschäft erklärt. Wie der "Donaukurier" berichtet, wird das Talent somit nicht für das spanische Repsol-Honda-Team in der 125-ccm-Weltmeisterschaft antreten.
Wie der «Donaukurier» berichtet, wird das Talent somit nicht für das spanische Repsol-Honda-Team in der 125-ccm-Weltmeisterschaft antreten. Der Entschluss fiel nach Testfahrten in Spanien. Als Grund nannte Vater Helmut Bradl das Bestreben der spanischen Teamführung, einen engen Kontakt zu den Eltern unterbinden zu wollen.
"Wir arbeiten mit den Jungs, nicht mit den Vätern", hatte Repsol-Fahrer-Trainer Raul Jara der "Motorsport aktuell" erklärt und Teambesitzer Alberto Puig betonte: "Ich habe ein bestimmtes System, das Stefan helfen kann. Ich hoffe, Helmut Bradl versteht das. Es gehört nicht zu den Aufgaben der Väter, in der Box zu sein."
Nur noch drei Deutsche dabei
Doch dieser sieht das anders. "Stefan hat in der vergangenen Saison nach dem schweren Crash in Malaysia erfahren, wie wichtig es ist, eine Vertrauensperson zu haben", sagte der Vizeweltmeister von 1991 in der 250ccm-Klasse. Die Folgen habe sein Sohn noch nicht verarbeitet. Im vergangenen Jahr hatte ihm sein bisheriges Team KTM trotz laufenden Vertrages gekündigt.
Nach dem überraschenden Karriereende geht Deutschland nurmehr mit drei Piloten in die am 25. März beginnende WM-Saison. In der Klasse bis 125 ccm startet Sandro Cortese ebenso auf Aprilia wie Dirk Heidolf in der Viertelliterkasse. Die deutschen Hoffnungen in der "Königsklasse" MotoGP trägt Alexander Hofmann, der auf Ducati unterwegs ist.
Re: Interessantes über die Fahrer
Bianca - 21.02.2007, 14:11
Für Nicky Hayden ist in dieser Woche ein Traum wahr geworden. Der MotoGP-Weltmeister schaute sich ein NBA-Spiel der Lakers an und traf Basketballspieler Kobe Bryant. "In den USA kennt kaum einer meinen Namen, aber Kobe ist ein echter Superstar", erklärte Hayden, der extra aus Kentucky anreiste.
Bei seinem Ausflug an die Westküste hat Nicky Hayden gleich die Arbeit mit dem Vergnügen verbunden. Nachdem der US-Amerikaner an der AMA-Supercross Meisterschaft teilnahm, machte er einen Abstecher zum wohl bekanntesten Basketball-Team der Welt.
Gute Stimmung im "Locker Room"
"Die Los Angeles Lakers haben mich schon immer fasziniert", erklärte der Repsol Honda-Pilot. "Deshalb ist für mich ein Traum in Erfüllung gegangen, weil ich den Jungs beim Spiel gegen die Dallas Mavericks zuschauen und danach mit Kobe sprechen konnte."
Als die Lakers von der Ankunft des Motorrad-Weltmeisters und seiner Familie erfuhren, haben sie Hayden neben einem VIP-Package gleich noch eine Einladung in den "Locker Room" geschenkt. Dort wurde Hayden freundlich von Bryant begrüßt, denn L.A. hatte kurz zuvor mit 101:98 gegen Dallas gewonnen.
"Wir haben ihm zwei limitierte Shirts geschenkt und ich habe dafür ein paar Motorrad-Handschuhe bekommen", sagte Bryant, für den es das erste Treffen mit dem MotoGP-Champion war. Im Gegenzug gab es auch noch eine ganz spezielle Einladung. "Wenn Kobe Lust und Zeit hat, kann er mich beim Grand Prix in Laguna Seca besuchen. Dann ist er mein Gast", so Hayden, der kurz danach zum ersten Saisontest nach Sepang (Malaysia) abdüste.
Re: Interessantes über die Fahrer
Bianca - 26.02.2007, 22:05
Ex-Weltmeister Tom Lüthi aus der Schweiz hat die Klasse gewechselt und geht beim Saisonauftakt am 10. März in Doha bei den 250ern an den Start. "Da kommt eine komplett neue Aufgabe auf mich zu, denn alles wird mit Sicherheit professioneller als in der Achtelliterklasse", erklärte Lüthi.
Vor zwei Jahren war Tom Lüthi noch der große Star. Ausgerechnet beim WM-Finale in Valencia distanzierte er seinen Hauptkonkurrenten Mika Kallio und sicherte sich zur Überraschung aller Experten im letzten Rennen den WM-Titel.
Top Ten im Visier
Mit hohen Ambitionen ins Jahr 2006 gestartet, musste der Emmentaler einsehen, dass die Trauben wieder höher hängen. Lüthi landete nach einer enttäuschenden Saison nur auf dem achten Platz. "Für mich war es nun an der Zeit, endlich einen Wechsel vorzunehmen. Ich will in der 250ccm-Klasse angreifen", meinte der sympathische Eidgenosse.
Neben dem Hubraum der Maschine ändert sich vor allem das komplette Umfeld für den Schweizer. Angefangen von der spektakulären Präsentation seiner nagelneuen Aprilia mit einem Gapelstapler in Zürich bis hin zu den neuen Ingenieren und Mechanikern beim "Emmi Caffe Latte Racing Team". "Der Druck wird stärker, aber ich will die Saison in den Top Ten beenden", äußerte Lüthi auf seiner Homepage.
Einzig seine Startnummer blieb gleich. "Ich werde wieder mit der 12 auf die Strecke gehen. Diese Nummer hat mir meistens Glück gebracht, deshalb bin ich froh, dass ich sie behalten kann", so der 20-Jährige, dessen Team mit einem Gesamt-Etat von drei Millionen Euro an den Start geht. "Das ist etwa eineinhalb Mal so viel wie im letzten Jahr", meinte Teamchef Daniel Epp, der genau wie sein Schützling hofft, an alte Erfolge anzuknüpfen.
Re: Interessantes über die Fahrer
Bianca - 26.02.2007, 22:07
Es kann die Saison des Alex Hofmann werden. Es kann, soll und muss. Der einzige deutsche MotoGP-Starter findet beim Ducati-Satellitenteam Pramac-d’Antin die besten Voraussetzungen seiner bisherigen Laufbahn in der Königsklasse vor. Das EUROSPORT MotorMagazin sprach mit dem Bochumer.
Alex, Ihre bisherigen Testresultate katapultierten Sie zum Teil in die Top 5. Ist neben Ducati-Motor und Bridgestone-Reifen auch Ihr gestiegenes Selbstvertrauen ein Grund dafür?
Alex Hofmann: Ja, da kommt jetzt natürlich alles zusammen. Im vergangenen Jahr war es für jeden schwer, meine Leistungen wirklich einzuschätzen, weil die Voraussetzungen viel schwieriger waren. Die Möglichkeiten sind nunmehr ganz andere. Ich fahre vielleicht fünf Prozent besser oder kann meine Möglichkeiten besser ausschöpfen. Das Vertrauen in die Reifen und die Technik ist ein ganz anderes. Wenn man dann erkennt, man kann damit schnell fahren, dann ist das noch einmal der Extra-Boost. Das haben wir bei den Testfahrten jetzt sehr gut umgesetzt und hoffen natürlich, diese Performance mit ins erste Rennen zu nehmen.
Abgesehen von Ihrer zwischenzeitlichen Magenverstimmung, was läuft dieses Jahr bei den Tests anders oder gar besser? Gibt es Veränderungen im Testablauf?
Hofmann: Das ist hauptsächlich das Material. Wir bekommen von Ducati die neuesten Teile und auch von Bridgestone jene Reifen, wie alle anderen Teams. In Malaysia war der Test aufgrund meiner Magenprobleme nicht sehr aussagekräftig, in Australien lief es dann schon sehr gut an und das habe ich in Katar umgesetzt. Es ist aber nicht so, dass ich im Winter den goldenen Stein bei mir gefunden habe, sondern dass der Hauptunterschied jener ist, dass ich erstmals auf sehr konkurrenzfähigem Material in der MotoGP lernen darf.
Ist dank der erfreulichen Resultate im gesamten Team eine Aufbruchstimmung zu verspüren?
Hofmann: Aber natürlich. Meine Mechaniker kamen im letzten Jahr nach Hause und mussten sich von Kollegen und Kumpels anhören, was macht ihr da schon wieder in der letzten Reihe? Das ist für die ebenso wenig lustig wie für mich als Fahrer, also sehe und verspüre ich auch bei denen eine viel positivere Stimmung. Wir können in diesem Jahr viel mehr Daten austauschen und vergleichen. Mit Alex Barros ist die Zusammenarbeit auf ein viel höheres Niveau gestiegen. Die Mechaniker können endlich das umsetzen, was wir gelernt haben.
Saisonprognosen sind stets schwierig, aber dürfen sich die deutschen MotoGP-Fans wieder auf erfolgreichere Zeiten freuen?
Hofmann: Schlechter als letztes Jahr ist ja nicht möglich. Die Tests haben gezeigt, was drin ist. Ich will keine Prognosen abgeben, aber die Tests spiegeln das wider, was ich zeigen wollte, nämlich das, was drin steckt in mir. Das will ich durchziehen, mache das aber nicht an Platzierungen fest. Es wird Wochenenden geben, wo es nicht rund läuft und andere, wo die Leute sagen, das ist ja mehr als wir je erwartet haben. Und genau diese Highlights will ich setzen übers Jahr.
Das heißt, viele langjährige Kritiker von Ihnen dürften dann verstummen?
Hofmann: Mit diesen Kritikern habe ich schon vor Jahren abgeschlossen. Ich kann mir vorstellen, dass es jetzt eher wieder mehr Schulterklopfer geben wird. (grinst)
Sie sind bereits mit einer Frau in einem Team gefahren: Könnten Sie sich vorstellen, dass eines Tages auch Frauen in der MotoGP unterwegs sind? Und wenn ja, was wäre, wenn Sie eine überholt?
Hofmann: Ich muss gestehen, ich kann mir das mittlerweile nicht mehr vorstellen. Die MotoGP ist so körperlich geworden, allein von den Grundvoraussetzungen – ohne den Frauen Talent abzusprechen. Aber physisch ist das fast schon nicht mehr möglich, 18 Rennen pro Saison durchzustehen. MotoGP-Piloten trainieren fast so intensiv wie Triathleten. Da sind alle top-fit. Man sieht die Jungs nicht mehr mit Bierchen abends auf Partys abfeiern. Das ist eine ernste Angelegenheit geworden, das Niveau ist extrem hoch. Deswegen kann ich mir eine weibliche Starterin eher in den kleinen Klassen vorstellen, wie es auch schon in der Vergangenheit der Fall war. Beim Motorradrennfahren ist ja auch ein bisschen Machotum mit dabei, so dass Mann es nicht gerne sieht, von einer Frau versägt zu werden.
Re: Interessantes über die Fahrer
Bianca - 03.03.2007, 10:39
Rossi setzt Akzente
Valentino Rossi hatte bei den Testfahrten im spanischen Jerez zwei Wochen vor Saisonbeginn die Nase vorn. Der Italiener setzte am Sonntag in 1:38.394 Minuten die bestzeit vor Dani Pedrosa und Colin Edwards. Weltmeister Nicky Hayden belegte lediglich Rang vier. Alex Hofmann fuhr auf Rang 16.
Yamaha-Pilot Rossi pulverisierte den bis dahin geltenden Rundenrekord von 1:40.596 Minuten, den er selbst vor zwei Jahren aufgestellt hatte. Der siebenfache Motorrad-Weltmeister konnte sich zudem über einen nagelneuen BMW Z4 M Coupe freuen, den 2007 der jeweils beste Qualifikationsfahrer erhält.
Sorgen bereitet Rossi der von 22 auf 21 Liter reduzierte Tankinhalt: "Alle machen sich Sorgen wegen des Benzinverbrauschs. Wir werden im Rennen sicher mit weniger Leistung müssen. Wir sind jetzt am Limit. Ich hoffe, den anderen geht es genauso", sagte Rossi gegenüber der Zeitschrift "Motorsport aktuell".
Re: Interessantes über die Fahrer
Bianca - 08.03.2007, 14:04
Rossi will es wissen
Es muss eine ungewohnte Situation für Valentino Rossi gewesen sein. Zum ersten Mal seit fünf Jahren nahm er bei der ersten Pressekonferenz des Jahres nicht in der Mitte, auf dem Platz des Weltmeisters, seine Position ein. Denn dort saß Nicky Hayden, der amtierende Champion.
Der US-Amerikaner hatte Rossi den Titel im letzten Jahr in einer hauchdünnen Entscheidung abgenommen. Doch Rossi hielt sich damit gar nicht lange auf. Während der Pressekonferenz musste er deutlich weniger Fragen beantworten als in den letzten Jahren. Fast schon erstaunlich, wie wenig Interesse die Weltpresse an dem Ausnahme-Piloten hatte. Dabei kann Valentino, der dieses Jahr von einer gelben Kombination auf die blau-weißen Farben seines neuen Sponsors Fiat gewechselt ist, 2007 Geschichte schreiben.
Wenn er diese Saison zehn Siege holen sollte, ist er der erfolgreichste Motorrad-WM-Pilot aller Zeiten. Und das unabhängig davon, ob er den WM-Titel gewinnt oder nicht. Wobei das mit zehn Siegen bei 18 Rennen dann auch nicht so schlecht für das Motorsport-Multitalent aussehen dürfte. Nein, mit zehn weiteren Siegen würde er den Rekord von Giacomo Agostini einstellen, der bislang die meisten GP-Rennen der Geschichte für sich entscheiden konnte.
Rennen statt Drecksarbeit
Leicht gähnend saß er auf dem Podium, nickte oft den Aussagen Haydens folgend. Gut, dass der sich jetzt den Mund fusselig reden darf, mag er wohl gedacht haben. Jeder, der glaubte Rossi vermisse es im Mittelpunkt zu stehen, hat sich getäuscht.
Denn Rossi steht immer im Fokus des Interesses, auch wenn er weniger Fragen beantworten muss. "Die Drecksarbeit der Testfahrten ist erledigt, jetzt sind wieder Rennen angesagt", kündigte er forsch an.
Das wollte so gar nicht zu seinem müden Auftreten passen. Wer ihm in die Augen blickte, konnte seine Motivation förmlich fühlen. "Wir haben hart gearbeitet und ein richtig gutes Bike an den Start gebracht. Ich hatte eine reibungslose Vorbereitung und nicht Probleme wie im letzten Jahr sogar noch in den ersten Rennen." Er erwarte einen härteren Titelkampf und offenere Rennen als letztes Jahr. "Zuerst war ich nicht sehr begeistert als ich hörte, wir würden 800er fahren. Aber mittlerweile habe ich den Spaß an den Dingern gefunden."
Mit diesem Satz hatte er dann auch die anderen Journalisten aufgeweckt. Bei den Einzel-Interviews danach war wie in all den Jahren davor dann doch wieder die größte Traube um Valentino, während Hayden nach fünf Minuten in Ruhe gehen konnte.
Re: Interessantes über die Fahrer
Bianca - 08.03.2007, 14:06
Rossi Angriffslustig
Valentino Rossi gibt sich ein halbes Jahr nach seiner Niederlage im MotoGP-Finale gegen Nicky Hayden kämpferisch. "Es hat Spaß gemacht, die Maschine immer weiter zu pushen und das Motorrad hat super korrespondiert", so der Yamaha-Pilot. Rossi hatte die Saison 2006 fünf Punkte hinter Hayden beendet.
"Vielleicht hatten wir ein bisschen Pech, aber wir haben auch ein paar Fehler gemacht. Jetzt gehe ich konzentrierter an die Sache heran, um den Titel wieder zu holen", sagte der 28-Jährige. "Ich verspüre den gleichen Druck, aber ich bin mehr motiviert."
Im Gegensatz zum vergangenen Jahr als Rossi vor dem Saison-Auftakt in Jerez über massive Handling-Probleme und eine miserable Traininssession geklagt hatte, scheint es im zweiten Jahr bei Yamaha rund zu laufen. "Letztes Jahr war sehr schwer für uns. Aber das gibt dem Team und mir Extra-Motivation für dieses Jahr und wir konzentrieren uns voll auf unseren Job", so der 84-fache Grand-Prix-Sieger nach Testfahrten in Jerez, wo Rossi die Pole-Zeiten von 2006 unterbot.
Hayden mit Problemen
Rossi, zweifacher Sieger des Rennens in Katar, gilt als Topfavorit für den Saisonauftakt im Wüstenstaat. Der Italiener schätzt Haydens Teamkollegen Daniel Pedrosa als schärfsten Widersacher in der Saison 2007 ein: "Wir beiden waren die schnellsten. Ich glaube, das wird ein Zweikampf mit Pedrosa, weil er das Talent hat und eine Jahr mehr Erfahrung."
Hayden selbst, der den Titel mit nur zwei Saisonsiegen errang und Rossis Serie nach fünf Meisterschaften in Folge brach, ist derweil nach einer Schulteroperation noch nicht in Topform. "Ich hatte eine sehr komplizierte Saison-Vorbereitung, erst die Schulterverletzung und dann die Arbeit mit einem komplett neuen Motorrad", so der Honda-Fahrer.
Edwards und Capirossi mit Außenseiterchancen
Derweil macht sich auch Rossis Teamkollege Colin Edwards Hoffnungen, zumindest seinen ersten Sieg in der MotoGP zu erringen. "Es läuft alles perfekt und es scheint, dass sich der ganze Aufwand über den Winter jetzt auszahlt", sagte der Texaner. Loris Capirossi möchte an seine gute Vorsaison mit dem dritten Gesamtrang anknüpfen. "Das Jahr ist sehr wichtig für mich, weil ich denke, dass ich nicht mehr viele Saisons absolvieren kann. Wir können in Katar ums Podium fahren", sagte der 33-Jährige.
Re: Interessantes über die Fahrer
Bianca - 08.03.2007, 14:10
Eurosport-Reporter Gernot Bauer rast beim GP Katar durch die Wüste und berichtet über Merkwürdigkeiten, Witziges und Denkwürdiges.
Genug getestet, geforscht und herum gedoktert - heute zählt es. Die Saison 2007 mit dem spannend erwarteten Debüt der 800er-Maschinen ist seit heute unterwegs. Auf den ersten Blick sind die neuen Arbeitsgeräte kleiner und gehörgangschonender als die alten 990er. Ich hab mich erstmal auf den Weg durch die Boxengasse gemacht, um die Meinung einiger Piloten dazu einzufangen.
Rossi war skeptisch
Die erste Box an der ich vorbeikomme ist die von Valentino Rossi, der gerade mit Roberta, seiner PR-Frau, spricht. "Zuerst war ich nicht sehr glücklich, als ich von den 800ern hörte", sagt Valentino sehr ehrlich. "Für einen Rennfahrer waren die 990er schon schön, man will eben soviel Power wie möglich. Die Beschleunigung und die höhere PS-Zahl war schon etwas Herausforderndes." Dennoch habe er sich mit den neuen Bikes angefreundet.
"Ich hab ja auch viel 250er- und 125er-Erfahrung. Vom Fahrverhalten her kommen die eher an die Viertelliter-Klasse ran. Das Fahren ist nun etwas technischer geworden, man muss sauberer sein und die Linie halten. Dennoch will ich als Rennfahrer immer eins: Noch schneller sein", grinst er mich an.
Nicky Hayden: Probleme bei der Umstellung
Nicky Hayden sieht das ähnlich. Ihn konnte ich schon beim Frühstück abgreifen, wir logieren im selben Hotel. "Auf den ersten Blick sieht die Maschine wirklich sehr klein aus. Vor allem der kleinere Sitz unterstreicht dieses Bild." Auf seine mangelnde Erfahrung auf dem neuen Material hin angesprochen, ist auch er erstaunlich offen:
"Ich hab die Umstellung nicht so schnell geschafft, wie ich mir das erhofft habe. Aber ich muss jetzt weiter lernen und es klappt immer besser." Stolz ist er dennoch, dass er der letzte Weltmeister auf den grossen Bikes ist.
Doch nicht nur die fahrbaren Untersätze sind neu, auch einige neue Regeln greifen dieses Jahr. So sind die Tanks kleiner geworden, auf 21 Liter begrenzt. Und auch bei den Reifen hat man nicht mehr die grosse Auswahl. "Durch die neue Reifen-Regel werden die Tranings und Qualifyings wieder etwas fairer", kommentiert Casey Stoner. Der junge Australier, der die Winterpause dazu nutzte seine langjährige Freundin zu ehelichen, hat mit mir auch über sein neues Team geplaudert.
"Ducati ist mein erstes Werksteam, das läuft schon etwas professioneller und grösser ab als vorher. Dennoch hat es mir bei meinem alten Team gut gefallen, ich bin den Leuten dort einges schuldig. Ohne sie hätte ich es nicht zu Ducati geschafft", so Casey. Dennoch liefen die Tests für ihn zu anfangs nicht gut. "In Malaysia haben wir drei Tage gebraucht, um überhaupt die Probleme finden zu können. Aber jetzt läuft es. Bei Ducati hört man mir mehr zu als vorher. Ich freue mich auf die neue Saison.
21-Liter-Regel: Die neue Achilles-Sehne?
Bei der Tankregelung dagegen drucksen alle ein wenig herum. Nur zwei haben sich klar dazu geäussert. Valentino warnt: "Wir sind schon am Limit angelangt, ich sehe das etwas kritisch. Aber damit muss jetzt jeder klar kommen." Das Gegenstück zu ihm ist John Hopkins. Der US-Boy, der nach wie vor bei Suzuki fährt, hat damit überhaupt kein Problem. "Wir sind vom Verbrauch her top, da brennt nix an."
John hatte vor zwei Wochen einen Riesen-Highsider, dabei richtig Glück im Unglück. "Mann, das war der übelste Crash meines Lebens. So lange bin ich noch nie durch die Luft geflogen. Ich hab mir aber von den Verletzungen her nicht so viel getan." Ein Blick auf sein rechtes Handgelenk lässt einen da ein wenig zweifeln, es ist dick immer noch dick bandagiert. Als er meinen Blick bemerkt, ergänzt er. "Es ist noch ein wenig wund und schmerzt, aber nichts Ernstes." Ernst dagegen wird es heute. Das Schlusswort lasse ich Valentino: "The dirty test work is done, now it is about racing."
Re: Interessantes über die Fahrer
Bianca - 14.08.2007, 21:40
Saison 2007 - Finanzamt nimmt Rossi ins Visier
Seinen Rivalen auf der Piste fährt er meist auf und davon, jetzt aber hat der siebenmaligen Motorrad-Weltmeister Valentino Rossi Italiens Steuerfahnder im Nacken. Das Finanzamt wirft dem 28-Jährigen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe vor.
Der Yamaha- Pilot soll 60 Millionen Euro am italienischen Fiskus vorbeigeschleust haben, berichtete die Nachrichtenagentur Adnkronos. Durch die Verlegung seines Wohnsitzes vom italienischen Tavullio nach London habe er zwischen 2000 und 2004 die Einnahmen seiner Sponsorenverträge illegalerweise ins Ausland transferiert, so die Meinung des Finanzamtes. Dies sei Steuerflucht. Rossis Steuerberater sollen dafür eigens eine Reihe von Firmen im Ausland gegründet haben, über die Rossi dann seine Sponsorenverträge abgeschlossen habe. Der italienische Fiskus sei so seit 2000 leer ausgegangen.
Rossi - eine schillernde Persönlichkeit
Solange Rossi tatsächlich in den betreffenden Jahren überwiegend in Großbritannien gelebt hat, erscheinen die Forderungen des italienischen Fiskus unberechtigt. Rossis Vater Graziano Rossi zeigte sich denn auch über die Medienberichte in Italien überrascht. "Ich weiß nichts von der ganzen Sache", sagte Graziano Rossi. Sein Sohn äußerte sich bis zum Abend nicht.
Valentino Rossi ist einer der bestverdienenden Sportler Italiens. Zugleich ist er auch einer der schillerndsten Sportstars des Landes. Sein Privatleben füllt regelmäßig die Klatschblätter Italiens. Erst recht, nachdem Rossi im vergangenen Jahr ernsthaft einen Wechsel in die Formel 1 erwogen hatte. Er absolvierte mehrere Testfahrten mit dem Ferrari von Michael Schumacher und erzielte dabei hervorragende Rundenzeiten. Dennoch entschied sich Rossi letztlich für eine Fortsetzung seiner Motorrad-Karriere, während der er 86 Grand Prix- Siege feierte.
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