Frankfurt Lions – Eisbären Berlin 4:3 (1:1, 2:1, 1

Freizeit Kontakt Forum
Verfügbare Informationen zu "Frankfurt Lions – Eisbären Berlin 4:3 (1:1, 2:1, 1"

  • Qualität des Beitrags: 0 Sterne
  • Beteiligte Poster: Pitbull2003
  • Forum: Freizeit Kontakt Forum
  • Forenbeschreibung: DVD KINO KONTAKTANZEIGEN TAUSCHBÖRSE SPIELE FUSSBALL EISHOCKEY
  • aus dem Unterforum: DEL
  • Antworten: 1
  • Forum gestartet am: Dienstag 19.09.2006
  • Sprache: deutsch
  • Link zum Originaltopic: Frankfurt Lions – Eisbären Berlin 4:3 (1:1, 2:1, 1
  • Letzte Antwort: vor 16 Jahren, 1 Monat, 8 Tagen, 10 Stunden, 43 Minuten
  • Alle Beiträge und Antworten zu "Frankfurt Lions – Eisbären Berlin 4:3 (1:1, 2:1, 1"

    Re: Frankfurt Lions – Eisbären Berlin 4:3 (1:1, 2:1, 1

    Pitbull2003 - 17.02.2007, 12:56

    Frankfurt Lions – Eisbären Berlin 4:3 (1:1, 2:1, 1
    Man kann das Heimspiel der Frankfurt Lions gegen die Eisbären Berlin vom Freitagabend getrost als ein Spiel mit Play-Off-Charakter bezeichnen. Sechzig packenden und hochklassigen Eishockeyminuten, sehr motivierte Eishockeyspieler auf beiden Seiten und eine ausverkaufte Eissporthalle mit der Unterstützung durch das hervorragende Publikum machten aus den einzelnen Rahmenbedingungen die Mischung eines perfekten Abend mit dem 4:3-Sieg der Frankfurt Lions gegen die Eisbären Berlin. Es ging aber auch um alles in dieser Partie, für beide Teams. Die Lions wussten um die Chance auf den sechsten Tabellenplatz, wenn sie die Hauptstädter schlagen würden. Die Berliner kämpften ebenfalls um den Anschluss an die Top 6.

    Und auch die 7.000 Zuschauer in der Frankfurter Eissporthalle mussten gleich zu Beginn zittern. Bereits in der zweiten Minuten spielten die Eisbären für knapp 90 Sekunden Fünf gegen Drei im Powerplay. Mit viel Einsatz und hoher Konzentration verhinderten die Lions in dieser frühen Phase den ersten Gegentreffer, ließen aber auch ihr eigenes Überzahlspiel in der fünften Minuten ungenutzt. Und das wurde zu diesem Zeitpunkt postwendend bestraft. Einen eigentlich harmlosen Schuss von Cole Jarrett ließ Gordon über die rechte Schulter rutschen und es stand 1:0 für die Eisbären. „Arrggg“ raunte es durch die Eissporthalle. Die Pessimisten in der Halle zischelten, die Optimisten dachten: wer 1:0 führt, der stets verliert (das muss man übrigens immer denken, sollte der Gegner in Führung liegen). Die Lions jedenfalls antworteten mit schnellem Offensivspiel, aus denen zunächst Wörle und später Ulmer gute Torchancen besaßen. Als sich die ersten Zuschauer bereits auf den Weg zur Drittelpause machten, schnappte sich Michael Hackert den Puck an der Mittellinie, überlief die Berliner Hintermannschaft und überwand Eisbären-Schlußmann Ziffzer zum umjubelten Ausgleich. Ein Treffer der Marke „Tor des Monats“ und ein typischer Hackert obendrauf. Hackert zeigte damit einfach allen, die dem deutschen Vollblutstürmer zuletzt nachgesagt haben, er würde sich aufgrund seines Wechsels nach der Saison in Frankfurt auf die faule Haut legen, dass er durchaus noch sein Trikot für die Lions trägt.

    Das Mitteldrittel wurde mit Spannung erwartet, und aus dem bereits guten Spiel entwickelte sich nun ein Top-Spiel. Nach dem erneuten Lions-Rückstand durch den Berliner Andi Roach, übernahmen die Lions mehr und mehr das Kommando. Nur 23 Sekunden nach dem 1:2 traf Osterloh zum Ausgleich, weil Ziffzer den Schuss von außen total unterschätzte. Und der Treffer sei Osterloh gegönnt. Denn eigentlich wollte sich der Jung-Verteidiger nach seiner Gehirnerschütterung nur auf der Bank den Eisbären präsentieren, hatte mit seinem Einsatz gar nicht so richtig gerechnet an diesem Abend. Gelungenes Comeback für die Nummer Acht. Die Lions setzten weiter nach und gingen nach 31 Minuten das erste Mal selbst in Führung. Aus einer unübersichtlichen Situation vor dem Berliner Tor ging letztendlich Petr Macholda als Torschütze zum 3:2 hervor. Der Verteidiger musste allerdings ein bisserl zittern, bis Schiedsrichter Oswald durch die Sichtung der Videoaufzeichnung dem Treffer die Anerkennung aussprach. Gordon verhinderte bis zum Ende des Mitteldrittels mit tollen Paraden den durchaus möglichen Ausgleich. Auch zu Beginn des Schlussdrittels war Gordon aufmerksam und die Eisbären ließen ein weiteres Powerplay ungenutzt. Dafür stand auf der anderen Seite Steve Kelly goldrichtig und erhöhte zum umjubelten 4:2.

    Die Eisbären gaben sich aber noch lange nicht geschlagen und kämpften sich mit dem 3:4-Anschluß in der 46. Minute durch Andre Rankel ins Spiel zurück. Wenig später Schock für die Eisbären: Nach einem Zweikampf an der Bande blieb Stefan Ustorf verletzt liegen und musste in die Kabine geführt werden. Erste Diagnose: Bänderverletzung am rechten Knöchel. Die Spannung war heftig, der Kampf um den Puck enorm, auf beiden Seiten ein Klassespiel mit dem Pech auf der Seite der Berliner, die noch einen Pfostenschuss von Fairchild ungenutzt verstreichen lassen mussten. Auf der anderen Seite scheiterte Norris freistehend an Ziffzer. Eine Minute vor Schluss nahm Page seinen Torwart zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis - ohne Erfolg. Es blieb beim knappen, aber nicht unverdienten 4:3 Heimsieg für die Frankfurt Lions, die durch diesen Erfolg und die Niederlage der Hamburg Freezers in Iserlohn jetzt den begehrten sechsten Platz in der Tabelle belegen.

    Bereits am Faschingssonntag geht die Punktejagd weiter. Die Kölner Haie sind zu Gast in der Eissporthalle (18.30 Uhr). Da beginnen wir doch schon mal leise zu summen: „… da sin mär dabei, des is briiihiiihhmaaa …“

    Zum Mainova Spieler des Tages w?hlten die Fans Steve Kelly

    Tore:
    0:1 (07:21) Jarrett (Felski)
    1:1 (18:42) Hackert (Bresagk, Alanko)
    1:2 (24:14) Roach 5-4 PP (Pederson, Walker)
    2:2 (24:37) Osterloh (Lebeau, Ulmer)
    3:2 (30:28) Macholda (Ulmer, Kelly)
    4:2 (42:34) Kelly (Taylor, Ulmer)
    4:3 (45:07) Rankel (Wharton, Jarrett P.)

    Strafminuten:
    Frankfurt: 10 Minuten
    Berlin: 12 Minuten

    Zuschauer: 7.000

    Schiedsrichter: Christian Oswald



    Mit folgendem Code, können Sie den Beitrag ganz bequem auf ihrer Homepage verlinken



    Weitere Beiträge aus dem Forum Freizeit Kontakt Forum

    Eddie Murphy: Doch nicht der Vater von Mel B's Baby? - gepostet von Pitbull2003 am Freitag 15.06.2007
    Geplanter Nacht-GP nimmt Formen an - gepostet von Pitbull2003 am Montag 30.04.2007
    "Kaiser" bringt Schuster ins Spiel - gepostet von starbuck77 am Sonntag 11.02.2007
    Ace Speeder (Racer) - gepostet von starbuck77 am Sonntag 08.04.2007
    Drei-Jahres-Vertrag für Talent Kane - gepostet von Starbuck77 am Donnerstag 26.07.2007



    Ähnliche Beiträge wie "Frankfurt Lions – Eisbären Berlin 4:3 (1:1, 2:1, 1"

    Verliebt in Berlin! - ~Daschka~ (Freitag 01.09.2006)
    grüße aus berlin - thedoji (Montag 14.05.2007)
    Frankfurt IAA 2007 - SileZ (Montag 08.10.2007)
    -RF- Frankfurt über Karl: Anti-Deutsch oder Linksextrem? - Markus Giersch (Dienstag 06.03.2007)
    Berlin - Anonymous (Freitag 27.08.2004)
    Pressetermine in Berlin - Jessy (Samstag 27.08.2005)
    Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin... - bianca (Sonntag 20.08.2006)
    Hundeverordnung Berlin - WHeimann (Samstag 11.02.2006)
    Sonntag, 11.2.07 Treffen in Frankfurt ->Wer kommt?<- - Fabio (Dienstag 06.02.2007)
    Fellstruktur - Nighty (Mittwoch 04.06.2008)