Philosophie: Boxeraufstand und dessen Niederschlag

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    Re: Philosophie: Boxeraufstand und dessen Niederschlag

    Hao-Yun - 13.02.2007, 11:08

    Philosophie: Boxeraufstand und dessen Niederschlag
    Wer sich mit den Filmen "Fearless" und "Fist of Legend" etwas genauer auseinandergesetzt hat, wird verstehen warum ich genau dieses Thema als philosophisches Epochenglied anspreche. Entfernt von Kant und all dem anderen europäischen "Dreck", möchte ich mich gerne einmal in die Lage beider Parteien versetzen.

    Ich verstehe immernoch nicht den Grund, warum Huo Yuan Jia herausgefordert und vergiftet wurde.
    Das weder China noch Japan geglänzt haben nach seinem Tod, steht denke ich ausser Frage, gerade als Chen Zen den DojoKrieg eröffnet hat.. war unnötig denke ich, auch wenn es dem japanischen Militär seine Grenzen gezeigt hat.



    Re: Philosophie: Boxeraufstand und dessen Niederschlag

    Long - 13.02.2007, 13:19


    Nun so wie es in Fearless rüberkam ist China ein schlafender Riese, der,wenn er aufwacht, einfach nur übermächtig werden würde.
    So unterdrücken die Japaner die Chinesen und verhindern Versammlungen,freizeitaktivitäten usw. Dies jedoch auf extreme und unmenschliche Weise,so wie es auch in Fist of Fury udn Fist of Legend rüberkam.
    Huo Yuan Jia War halt eben das Schlafmittel,welches dieses verschlafene China aufwecken und jene in einen ernst zu nehmenden Gegner verwandeln könnte.
    Was jedoch keiner sah ,war das Huo Yuan Jia nur das Chinesische Selbstwerdgefühl wiederherstellen würde.
    AUf meiner Recherche für die Gamegeschichte hab ich auch etwas über Huo Yuan Jia gesucht und was ich las,lässt mich eben diese Theorie aufstellen.
    Die Chinesen wurden dauernd als Würmer,Schwächlinge und wertlose Taugenichtse bezeichnet. Von den Kolonialmächten wie England kam später,genau wie beim Osmanischen Reich ( Kranker Man am Bosporus),
    der Titel "Sick man of Asia". Wenn man zusätzlich noch bedenkt, dass diese Beleidugungen zuerst von einem Russischen Ringer abgelassen wurden,der bisher als ungeschlagen galt,dann später von einem monströsen Amerikaner,so heißt es jedenfalls und zum schluss von England der Kolonialmacht überhaupt kam,lässt sich erklären warumd ie Chinesen keine große Chance hatten sich gegen diese Behauptungen zu wehren.
    Huo Yuan Jia war der jenige der diesen besagten Russen, angeblich mti leichtigkeit besiegt hat. Später gibts verschiedene Quellen über den Amerikaner,manche sagen der Amerikaner ist vor dem Kampf geflüchtet ,da ein Gerücht kursierte das Huo Yuan Jia übermenschliche Kräfte hätte. Manche sagen das der Kampf nie Stattgefunden hatte aber alle annhemen,dass Huo gewonnen hatte und wiederrum anderen behauptten das Huo den Amerikaner mit leichtigkeit besiegt hat. Egal welche Version man nimmt,Huo war somit ein Held fuer China.
    Später gründete er die Jing Wu Schule,heute die CWAA( Ching Woo Athlet Assosiation) und versuchte damit alle Stile der vielen verschiedenen Familien zu einer Kampfkunst zu machen. Nun ein gutes Ziel,doch wie sieht es aus der Sicht der Kolonialmächte udn der Japaner aus?
    Ganz klar Huo versuchte,nach ihrer Meinung, wohl eine Einigkeit in China zu schaffen um eben jenes Land vond er Fremdherrschafft zu befreien.
    Klar das es den Chinesen und engländern nicht gefiel ,so kam es dann zu dem "Turnier" am Anfang und Ende von Fearless. Huo war der Anführer dieser CWAA und somit eine potenzielle Gefahr die ausgeschaltet werden musste.

    Nun so denke ich jedenfalls das es gewesen war,manche sachen stimmen hier drin,da ich sie zb. auf der CWAA Page gelesen habe,und manche dinge hier sind bloße Schlussfolgerungen meinerseits.

    MfG Long



    Re: Philosophie: Boxeraufstand und dessen Niederschlag

    Hao-Yun - 13.02.2007, 17:50


    Klingt also nicht nur stark nach einem Versuch China wieder von innen heraus zu zerstören, sondern auch durch ein Eingreifen der britischen Krone durch die Japaner.
    Im Film "Fearless" wird es immerhin auch genauso dargestellt, als würde der Japaner mit mit den Briten und Amerikanern verhandeln. Fakt ist, dass China ziemlich in der Tinte saß, richtig? Richtig! Überall kamen die Kolonialmächte, man mag behaupten von allen Himmelsrichtungen. Kaum hatte sich das Volk mit Bürgerkriegen und den Hunnen auseinandergesetzt, kommen die nächsten Spacken.

    Zunächst wird es im Film "Fist of Legend" jedoch so festgezurrt, dass der Japaner, der im letzten Kampf Huo Yuan Jia's eigentlich verloren hatte, gewonnen hatte. Stimmt im Prinzip ja auch, nach meinen Recherchen starb Yuan Jia 2 Tage nach dem Kampf im Krankenhaus an seiner Vergiftung und nicht im Ring, wie es "Fearless" zeigt.
    Fakt ist auch, was an "Fearless" wieder eine Lücke offen stehen lässt und den Film eher zu einer Mythe und Legenden-Nachsage macht, dass der Japaner nie zugegeben hat, dass er verloren hatte. Erst Yuan Jia's Schüler CWAA deckten die schrecklichen Taten auf und da wirkt "Fist of Legend" sehr authentisch, mal davon abgesehen, dass man auch in sämtlichen anderen Jet Li Filmen vermehrt sieht, dass die Briten versucht haben China in die Zange zu nehmen, die Opiumkriege sind nur ein Bsp. dafür, genauso wie "Wong Fei Hung".

    Also waren die Japaner meiner Meinung nach eher ein Spielzeug des Westens, richtig? :)



    Re: Philosophie: Boxeraufstand und dessen Niederschlag

    Long - 13.02.2007, 21:03


    Natürlich^^
    Japan ist abhängig vom Westen, die Bevölkerung leidet unter dem Opium import,wie in China und ,wie ich China,kann Japan nicht wirklich was dagegen machen,da England einfach viel zu Stark ist ^^.
    Angewiesen ist es im Sinne von Waffen,Maschienen,Technologie,Forschung usw usw. Japan war doch davor noch Shogunat..Schwerter,Pferde und Bögen xD

    Joar in dem Sinne konnte denen die Englsiceh Regierung Diktate auflegenw ie sie wollte,natürlich geschickt verdeckt,sodass sie sich vor der Welt nich unbeliebt machen wuerden.

    MfG Long



    Re: Philosophie: Boxeraufstand und dessen Niederschlag

    Hao-Yun - 14.02.2007, 10:40


    Errinnert mich nun leicht an "Last Samurai", der kleine Kaiser da hat doch auch alles aus dem Westen und die Samurai wurden von den Briten abgelöst, bzw. den Amerikanern und ihren Streitmächten. Wobei ich gestehen muss, mir wäre auch mulmig wenn ich in nem nebeligen Wald plötzlich son krassen Trommelschlachtruf hören würde.

    Wie dem auch sei, die Regierung in Japan hat da wohl ziemlich etwas verbockt und nur wenige Menschen, die auf die alten Lebensweisen und ihre Traditionen zurückgreifen wollten, hatten den Briten wirklich etwas entgegenzusetzen, auch wenn es nur mit Schwert und Rüstung war.
    Huo Yuan Jia war damit für mich der Samurai Chinas, der Aufständige im Hexenkessel. Irgendwer musste es ja machen. Im Prinzip kann man sagen, dass die verbockte Regierung im Druck von den Briten und Amerikanern dann noch die chinesische Regierung verbockt hat. Land überlaufen und den Hexenkessel von Japan über China laufen lassen.
    China ist demnach nichts anderes als ein verbrütes Land ^^



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