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Re: Demo gegen miese Tricks
infoshark - 13.02.2007, 23:53Demo gegen miese Tricks
Demo gegen miese Tricks
TOKIO – Die Japaner wollen mehr Walfleisch essen und drängen deshalb darauf, dass das Fangverbot für Wale aufgehoben wird. Dafür ist ihnen fast jede Methode recht.
Als «Konferenz des Internationalen Walfangkommission» (IWC) wurde die Veranstaltung gegenüber den Medien bezeichnet. Doch die offizielle IWC tagt erst am 22. Mai in Anchorage, USA. Die Tagung in Tokio, die jetzt stattfindet, hat mit der Walfangkommission also wenig zu tun – sie wird auf der Homepage des IWC nicht einmal erwähnt. Vielmehr ist Tokio Gastgeber einer gut getarnten Propagandaveranstaltung.
Von einem «Boykott» der Konfernez durch reguläre IWC-Mitglieder wie USA, Grossbritannien oder Australien kann trotz gegenteiliger Medienberichte also nicht die Rede sein. Denn: «Was sollten denn diese Mitglieder jetzt in Tokio? Die werden sich an den offiziellen Tagungstermin halten und in Anchorage», sagte Richard Lehner vom WWF Schweiz gegenüber Blick Online.
Nach Tokio gekommen sind aber Demonstranten von Greenpeace, die in weinenden Walkostümen für Aufsehen sorgen. Dass nämlich Japan den seit 1986 verbotenen Walfang wieder einführen will, stösst weltweit auf Widerstand – sowohl auf Festland wie auch auf dem Meer (Blick Online berichtete).
Ginge es nach der japanischen Regierung, müsste der IWC sich stärker für die Interessen der Walfangbefürworter einsetzen. Aber der Konflikt über das Jagdverbot habe die Kommission so polarisiert, dass sie ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen könne und also von Grund auf reformiert werden müsse.
Für das Fleisch der Riesen der Meere scheint Japan noch weiter zu gehen: Gerüchten zufolge kam es sogar zu Bestechungsversuchen einiger Länder, damit sie die
Walfleisch-Liebhaber im IWC unterstützen.
Re: Demo gegen miese Tricks
infoshark - 13.02.2007, 23:56Walfangkonferenz in Japan nur schlecht besucht
Walfangkonferenz in Japan nur schlecht besucht
Tokio - Mit lediglich knapp der Hälfte der geladenen Staaten hat in Japan am Dienstag eine dreitägige Konferenz zum umstrittenen Walfang begonnen. Nur 34 der 72 Mitgliedstaaten der Internationalen Walfangkommission (IWC) reisten zu der Konferenz in Tokio an; die übrigen Länder boykottierten das Treffen. Walfanggegner wie die USA, Australien und Neuseeland sowie Umweltschützer werfen Japan vor, den kommerziellen Walfang wieder offiziell zulassen zu wollen. Nur drei Walfanggegner - Südafrika, die Schweiz und Oman - nahmen an der Konferenz teil. Dänemark war als klassischer Wackelkandidat zwischen beiden Lagern vertreten.
Japan wollte auf der Konferenz nach eigenen Angaben eine "Normalisierung" der Walfangkommission erreichen. Tokio sieht die Aufgabe der IWC eher darin, den kommerziellen Walfang zu kontrollieren, als ihn zu verbieten. "Es ist enttäuschend, dass einige Staaten nicht gekommen sind, aber das heißt nicht, dass wir die Tür vor ihnen verschließen", sagte der Verhandlungsführer Joji Morishita von der japanischen Fischereibehörde. Nach Angaben der Gastgeber wurden am ersten Konferenztag acht Probleme der IWC diskutiert, darunter die "zunehmende Empfindsamkeit".
Weil die meisten Delegationen der Konferenz aus Entwicklungsländern kamen, warfen Umweltschützer der japanischen Regierung vor, deren Teilnahme erkauft zu haben. Vor dem Konferenzgebäude hielt ein als Ministerpräsident Shinzo Abe maskierter Demonstrant ein Plakat hoch, das die Namen von 28 Teilnehmerstaaten zeigte sowie deren Flaggen, auf die 10.000-Yen-Scheine geheftet waren. "Japan rekrutiert Länder mit Geld," sagte der Kampagnenchef von Greenpeace Japan, Junichi Sato. Bei der Konferenz gehe es nicht um "Normalisierung", sondern um "Kommerzialisierung".
Die IWC hatte 1986 ein Moratorium gegen den kommerziellen Walfang erlassen. Japan setzt diesen jedoch bis heute fort, indem es ein Schlupfloch des Moratoriums nutzt, das den Walfang zu wissenschaftlichen Zwecken erlaubt. Gleichzeitig ist Walfleisch in dem ostasiatischen Land eine begehrte Delikatesse. Norwegen setzt sich über das Walfang-Moratorium hinweg; Island schloss sich dieser Praxis im vergangenen Jahr an. Südkorea nutzt eine Ausnahmeregelung, wonach der Verkauf von Walfleisch zulässig ist, wenn die Tiere versehentlich beim Fischfang zu Tode kommen. Jedes Jahr werden weltweit etwa 2000 Wale gefangen. Die meisten westlichen Staaten sehen die Meeressäuger vom Aussterben bedroht.
Der Leiter der dänischen Delegation, Ole Samsing, schilderte die Zerrissenheit seines Landes in der Walfangdebatte, weil das zu Dänemark gehörende Grönland eine lange Walfangtradition hat. "Wir nennen uns das Königreich in der Mitte der IWC. Wir sind eine kleine Gesellschaft, in der es dieselbe Situation gibt wie innerhalb der IWC," sagte Samsing der Nachrichtenagentur AFP. "Meine Hoffnung ist, dass wir Formulierungen finden können, die die andere Seite nicht kränken, und dass wir Normalität und Rationalität in die Organisation zurückholen." Der Schweizer Delegierte Bruno Mainini sagte, angesichts der schwierigen Lage müsse jede Gelegenheit zur Diskussion genutzt werden.
Auf Druck der neuseeländischen Regierung rückten Walfanggegner der Organisation Sea Shepherd am Dienstag von Plänen ab, ein japanisches Walfangschiff im Antarktischen Meer zu rammen, wie der neuseeländische Umweltminister Chris Carter in Wellington mitteilte. Japan hatte Neuseeland gebeten, den Zusammenstoß zu verhindern.
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