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Re: Russland rüstet auf und droht der Nato
$ BeAt-FAcTuRy $ - 08.02.2007, 18:49Russland rüstet auf und droht der Nato
Zitat: Russland rüstet auf und droht der Nato
Russlands neues, von hohen Öleinnahmen genährtes Selbstbewusstsein lässt einen schärferen Wind aus Osten wehen. Verteidigungsminister Sergej Iwanow droht mit Gegenmaßnahmen, falls die USA in Osteuropa einen Raketenabwehrschirm aufbauen. Russland rüstet auf wie seit dem Ende der Sowjetunion nicht mehr.
Gestern warf das Außenministerium in Moskau der Nato vor, sie verhindere das Inkrafttreten des erneuerten Vertrages über die konventionellen Rüstungen in Europa (KSE) und drohte mit Austritt. Das nordatlantische Bündnis sei offensichtlich nicht daran interessiert, dass der KSE-Vertrag effektiv arbeite, sagte der Direktor des Departements für Sicherheit und Abrüstung im russischen Außenministerium, Anatoli Antonow.
Er warf dem westlichen Bündnis zugleich vor, dass im Zusammenhang mit der Aufnahme neuer Mitglieder im Vertrag vereinbarte Obergrenzen in Schlüsselbereichen überschritten würden. Damit stelle sich die Frage nach der Lebensfähigkeit des gesamten europäischen Systems der Rüstungskontrolle, sagte Antonow. Der Austritt Russlands aus dem Vertragswerk sei eine der Handlungsoptionen.
Zuvor hatte Verteidigungsminister Sergej Iwanow, der in Moskau als ein möglicher Nachfolger Putins gehandelt wird, ein bis ins Jahr 2015 reichendes Programm zur Auf- und Umrüstung der russischen Streitkräfte zu Lande, in der Luft sowie auf und unter dem Wasser und zur Aufrechterhaltung der atomaren Abschreckung vorgelegt. In seinem Vortrag vor der Duma, dem Unterhaus des Parlaments, bekräftigte er Russlands Recht auf einen - allerdings konventionellen - Erstschlag gegen einen noch nicht dingfest gemachten Gegner.
Rund 145 Milliarden Euro will die russische Führung für dieses Programm ausgeben und damit so viele Waffen kaufen, wie in der gesamten Zeit seit dem Zerfall der Sowjetunion im Jahr 1991 nicht. Iwanow versicherte in dem Zusammenhang, dass es nicht darum gehe "Zehntausende Raketen, Panzer und vieles andere" zu erwerben. Auch wolle Russland nicht zum "Schrecken der Welt" werden, sondern sich für "die Kriege der Zukunft" rüsten. So würden zwischen 2007 und 2015 mit 45 Prozent fast die Hälfte der Waffen und Ausrüstungen erneuert, versprach Iwanow den Abgeordneten.
Finanziell hat Russland gegenwärtig keine Probleme. Der hohe Ölpreis sorgt für einen stetigen Dollarstrom, der die Staatskasse nahezu automatisch auffüllt. "Das Wachstum der nationalen Wirtschaft" und die in den Jahren 2002 bis 2005 geschaffene wissenschaftlich-technische Basis erlaube nun die Ausrüstung der Streitkräfte auf einem "qualitativ neuen Niveau", berichtete Iwanow.
Allein in diesem Jahr stehen fast 24 Milliarden Euro für die Verteidigungsausgaben bereit. Berechnungen zufolge ist das sechs Mal soviel wie im Jahr 2000, als Präsident Putin in den Kreml einzog. Verglichen mit den Summen, die die USA für Militärisches aufwenden können, bleibt das freilich noch in vergleichsweise bescheidenem Rahmen. Washington stand 2006 mit insgesamt 470 Milliarden Dollar (rund 362 Milliarden Euro) die fünfzehnfache Summe zur Verfügung. Allerdings führen die Amerikaner mit dem Geld auch einen kostspieligen Krieg im Irak.
Das einst arme Moskau steht indes mit seinen Militärausgaben inzwischen wieder auf Platz drei der Weltrangliste - nach den USA und China und vor Japan und Großbritannien. Iwanow kann in diesem Jahr über 8,7 Milliarden Euro für neue Waffen verfügen und davon wird kräftig eingekauft: 17 interkontinentale ballistische Raketen, vier Spionagesatelliten für das kosmische Frühwarnsystem mit den dazugehörenden Trägersystemen, ein Geschwader modernisierter strategischer Bomber, sechs taktische und Hubschrauber-Geschwader, sieben Panzer- und 13 motorisierte Schützen-Bataillone werden schon 2007 angeschafft.
Bis 2015, so berichtete er im Parlament, würden "einige Dutzend" unterirdische Raketenstart-Startrampen mit den entsprechenden Kommandozentralen und 50 mobile Raketenkomplexe vom Typ Topol-M in Dienst gestellt. Allerdings müssen die alten strategischen Raketen aus sowjetischer Zeit im Planungszeitraum wegen ihres Alters ausgemustert werden. Die strategischen Luftstreitkräfte erhalten insgesamt 50 Langstreckenbomber vom Typ Tu-160 und Tu-95M.
Das Satellitennetz für die Raketenfrühwarnung, das in den vergangenen Jahren löchrig geworden war, wird bis 2015 wieder voll funktionsfähig sein. Dazu baut Russland auch neue Bodenstationen, um von den aus sowjetischer Zeit stammenden Einrichtungen in Aserbaidschan, der Ukraine und Weißrussland unabhängig zu werden. Die Seekriegsflotte bekommt 31 Schiffe verschiedener Größe, darunter Flugzeugträger, und "mindestens" acht neue strategische Atom-U-Boote.
Dieses Modernisierungsprogramm signalisiert nach Meinung von Iwan Safrantschuk vom Zentrum für Verteidigungsinformation die Absicht Moskaus, "seinen militär-politischen Einfluss über den gesamten Globus auszudehnen".Quelle:MSN
Schwere Vorwürfe bin ehrlich gesagt sprachlos....
Re: Russland rüstet auf und droht der Nato
$-_Falko_-$ - 09.02.2007, 18:12
... bin auch wirklich überrascht , das einzige was man daraus wirklich entnehmen kann , ist denke ich, dass der Frieden in der westlichen Welt nicht selbstverständlich ist.
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