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Re: Ein Ausritt mit Espi und co. ^^
°*Cherry*° - 04.02.2007, 18:44Ein Ausritt mit Espi und co. ^^
Ich wälzte mich verschlafen in meinem Bett herum, dass sich im Gästezimmer vom Hof befand. Es war zwar so hell im Zimmer, dass es mich beim Einschlafen störte, wach wollte ich aber trotzdem nicht werden. Billy löste das Problem, indem er laut bellte. "Still!", sagte ich sofort. Das bewirkte aber nur, dass der Rüde mit seinem Schwanz wedelte und freudig seine Vorderpfoten auf die Bettkante legte. "Weißt du was, ich lass dich einfach raus, und dann kann ich wieder schlafen." Tatsächlich fand Billy den Weg auf den Hof alleine, durch ihre Störung war aber auch ich wach geworden.
Seufzend holte ich ein Handtuch aus meiner Tasche und ging duschen. Als ich fertig war, zog ich mich an und ging ins Reiterstübchen. Chris, Sandra, TT und Bella waren schon dort und frühstückten gemeinsam. Ich setzte mich zu ihnen und bestellte mir eine HeiScho und ein Spiegelei.
"Na, wie habt ihr geschlafen?", fragte ich sie fröhlich. "Och, ging so.", lautete Bella’s Antwort. "Chris schnarcht immer so laut..." TT fing an zu grinsen, Chris warf Bella aber einen strafenden Blick zu und meinte: "Da hast du wohl dein eigenes Echo gehört. Ich schnarche seit meinem fünften Lebensjahr nicht mehr." TT und Bella warfen sich bedeutungsvolle Blicke zu, aber da meinte Sandra: "Wie wär's, wenn wir heute mal einen Gruppenausritt machen? Also nicht nur zu zweit oder so, sondern so 10 Leute..." Sofort waren wir alle Feuer und Flamme für diese Idee. "Wen nehmen wir mit?", fragte schließlich Bella. "Naja, wir fünf kommen mal mit... Dann noch Maike, Diddi, Lisa, Nina, Amy, Nora-" "Stop! Das waren doch schon mehr als fünf!", meinte TT. "Ist doch egal!", schnappte Bella. Ich war auch dafür, mindestens weitere zehn Leute einzuladen. So setzten wir unsere Liste fort. Wir riefen die Auserwählten gleich darauf am Handy an - und ernteten für unsere Bemühungen meistens üble Drohungen . "Wie wagt ihr es, mich so früh zu wecken?", brüllte Tinka ins Handy. Sandra musste sich das Handy einen Meter vom Ohr weghalten, damit sie nicht taub wurde.
Schließlich hatten wir aber alle überzeugt, dass es eine gute Idee war, mitzureiten. Wir verabredeten uns für zehn Uhr. "Pünktlich sein, bitte.", schärfte Chris jedem Mitreiter ein. "Wir haben dann eine ganze halbe Stunde, um die Pferde zu richten. Um halb elf reiten wir dann alle los. Der Ausritt sollte insgesamt drei Stunden dauern."
Zu unserer Überraschung waren ein paar Leute viel zu früh! Nora zum Beispiel kam schon um halb zehn vorbei.
Bis 10 Uhr waren alle da. Wir besprachen kurz, wer welches Pferd reiten würde. Chris nahm Yaminah, Sandra nahm Devil, TT entschied sich für Sammer, Bella Montana, Tinka Leyka, Maike Tibur, Diddi Ailem, Lisa Sahira, Nina Eileen, Amy Montelino, Nora Ferando, Pascal Chanell, Windy Honey, Swantje Cure und ich entschied mich nach einigem Überlegen für Esperanco d’ebascela.
Alle holten brav ihre Pferde und richteten diese im Rekordtempo. Der Putzplatz war wirklich überfüllt. Ich war begeistert von Espi. Der Süße gab sofort die Hufe her, wenn man ihn dazu aufforderte und schien auch sonst sehr klug zu sein (mein Pferde ebend *löl* )Mein hotta genoss es richtig, geputzt zu werden und ließ auch seine Unterlippe entspannt hängen. Schließlich holte ich seinen Sattel und seine Trense. Schnell sattelte ich mein hotta auf und war kurze Zeit später startklar .
"Alle fertig?" Chris' Stimme schallte über den Hof. "Steigt jetzt bitte alle auf. Nervöse Pferde sollten in der Mitte gehen, bissige oder anders gestörte Pferde dagegen hinten. Vorne sollten die zuverlässigen Pferde gehen, die aber ein gutes Tempo vorgeben. Es ist jedem selber überlassen, wie er sein Pferd einschätzt." Alle stiegen auf, und bald fand ich mich ziemlich weit vorne wieder. Sandra und Amy ritten vorne, TT und Maike waren eher in der Mitte^^.
Es war schon ein ziemlich komisches Gefühl, mit so vielen Reitern unterwegs zu sein. Bald forderte Sandra zu einem ersten Trab auf. Ich legte meine Schenkel an und Espi trabte brav an. Chris konnte ihre Araberstute kaum bremsen. Yaminah pullte andauernd, sie wollte anscheinend vorne reiten, oder noch besser, galoppieren. Ich ritt großzügig vor Chris, um die nervöse Stute abzubremsen. Mein hotta störte das nicht; es hätte eine Bombe explodieren können und er wäre nicht gescheut. Ansonsten hatten noch keine Mitreiter (was für ein geiles Wort^^) Probleme. Sandra parierte Devil bald wieder durch. Wir ritten im Schritt durch den Wald. Dann kam die Galoppstrecke in Sicht. Honey und Sammer fingen an, nervös herumzutänzeln. Sandra bemerkte dies nicht und schlug einen Galopp vor; es gab nicht viele Wege, wo man mit 15 Leuten gleichzeitig galoppieren konnte. Unerwartet flott sprang Devil in den Galopp - aber nicht schneller als Honey und Sammer. Die zwei schienen regelrecht zu explodieren. Alles ging sehr schnell. Die Pferde sausten los, überholten die ganze Gruppe und gingen durch. Ich wusste, dass jetzt alle zum Schritt durchparieren sollten - was Sandra nach dem ersten Schrecken auch tat. Aber die Galoppstrecke war lang und es gab einige Kurven. Kurz entschlossen wendete ich Espi nach links ab und ritt durch den Wald. Ich galoppierte mein Pferdi erneut an, und trieb ihn immer schneller vorwärts. "Komm schon, wir müssen den Weg erreichen, bevor es die zwei Renner tun!" Esperanco d’ebascela legte einen Zahn zu, und bald standen wir wieder auf der Galoppstrecke. Ich hörte bereits lautes Hufgeklapper - und dann sah ich die zwei durchgehenden Pferde schon. Ich ließ Espi einfach auf dem Weg stehen, aber Honey und Sammer dachten nicht daran, stehen zu bleiben. Zu meiner Überraschung raschelte rechts neben mir das Laub - kurz darauf waren auch Pascal und Chanell und Nora mit Fernando neben mir aufgetaucht. Zusammen bildeten wir eine unüberwindbare Wand am Weg. Die zwei Renner stoppten aber nur im allerletzten Moment abrupt. Windy und TT wären fast vorne von den Pferden geschleudert worden. "Alles okay mit euch?", fragte Pascal besorgt. "Ja, alles klar.", meinte TT. Aber sie war genauso blass wie Windy. Nun hörten wir auch schon die Stimmen der Anderen. Chris galoppierte mit Yaminah heran. "Windy, wie geht's dir? Das sah echt wild aus!" Als alle sahen, dass nichts passiert war, ritten wir weiter. Diesmal ritten Sandra, Amy und ich noch weiter vorne. Bald riskierten wir wieder einen Trab, aber die zwei temperamentvollen Pferdchen von Windy und TT schienen genug Dampf abgelassen zu haben, um jetzt brav und entspannt neben einander herzureiten. Als wir später in unbekanntere Gegenden kamen, galoppierten wir alle noch einmal ganz ruhig an, und alle Pferde blieben ruhig. Nach 1 1/2 Stunden wurden ein paar Pferde schon müde. Wir waren ca. 20 Minuten vom Hof entfernt, sodass sich nun 7 Leute von der Gruppe trennten und wieder zurückritten. Diddi, Pascal, Windy, Bella, Lisa, Nora und Nina verabschiedeten sich von uns und traten den Rückweg an. "Und wohin reiten wir jetzt?", fragte TT. "Am Strand entlang in die andere Richtung wie gewöhnlich!", schlug Maike vor. Wir stimmten zu, und so ritten wir gemeinsam zum Strand. Ich erinnerte mich an meinen mysteriösen Sturz und beschloss, am Strand zu bleiben. Ich hatte zwar viel Lust auf einen gemeinsam Ausritt mit den Anderen, aber meine Neugier siegte. Als ich Chris erklärte, wieso ich hier bleiben wollte, schlug sie vor, ebenfalls da zu bleiben. "Nein, reite du nur mit den Anderen weiter. Wenn ihr etwas Schritt reitet, kann ich euch ja noch eventuell einholen!" "Okay... Wir werden auf dich warten." "Nein, das müsst ihr nicht. Entweder ich komme, wenn ich nichts gefunden habe, oder ich bleibe hier." So trennte ich mich von der Gruppe und ritt den Strand in die Richtung ab wie gestern. Ich sah schon den Weg, wo wir den Strand betreten hatten. Dort vorne waren wir angaloppiert... Ich trabte langsam an und schaute mir die Gegend aufmerksam an. Da drüben waren Spuren... Ja, dort musste ich runtergefallen sein. Aber wegen der hohen Geschwindigkeite schaute ich lieber 200m vor dem Platz nach. Dort stieg ich ab. Mein hotta blieb brav stehen und wartete geduldig auf mich. Ich betrachtete Janà’s Hufspuren. Plötzlich bemerkte ich, dass eine Spur fehlte - die eines Vorderhufes! Ich kroch näher heran und strich mit meinen Fingern über den nassen Sand. Er gab unter meinen Fingern nach! Ich fing an, ein wenig zu graben. Ein richtiges Loch kam zustande, bis ich etwas aufblitzen sah. Was das wohl war? Ich wollte gerade danach greifen, als ich jemanden heranreiten hörte. Ich drehte mich um und sah Zorro heranreiten. Obwohl auch das Pferd, dass er heute ritt, schwarz war, erkannte ich, dass es nicht Zeta war. "Hi!", rief Zorro mir schon von weitem zu. "Hey.", grüßte ich zurück. Als er auf der gleichen Höhe mit Espi war, stieg Zorro ab. Ich betrachtete den schwarzen Hengst aufmerksam, so dass Zorro erklärte: "Das ist mein kleiner Lehrling. Ich habe Alejandro letztes Jahr gekauft. Ich habe ihn selber eingeritten, das heute ist sein dritter Ausritt." Ich lächelte. Ale war wirklich ein Süßer!
"Bist du eigentlich schon wieder vom Pferd gefallen, oder bist du diesmal freiwillig abgestiegen?" "Ich wollte nachschauen, wieso Janà gestern gestolpert ist." Zorro zog die Augenbrauen hoch. "Immer dem Pferd die Schuld geben, was?", neckte er mich. Ich wendete mich dem Loch im Sand wieder zu - aber es war weg! Ich begann erneut zu graben, und wieder sah ich einen silbrigen Gegenstand in der Grube. Ich griff danach und bemerkte, dass es eine Taschenuhr war. Sie funktionierte nicht mehr, war aber sehr schwer. "Was ist das? Hast du das gestern verloren?", fragte Zorro neugierig. "Ich? Nein, das ist nicht meins!", klärte ich ihn gedankenverloren auf. "Zeig mal her!" Ich gab Zorro die Uhr. Er hantelte etwas daran herum, bis er den Deckel wegbekam. Da wurde klar, wieso die Uhr so schwer war: sie war voller Münzen. Zorro und ich schauten uns ratlos an. Wieso sollte jemand Münzen am Strand versenken? Ganz zufällig sah ich auf den Zeiger der Uhr: fünf vor Mitternacht. Zuerst fiel mir gar nicht auf, dass Mittag und Mitternacht nicht als 12, sondern als 0 Uhr gekennzeichnet waren. "Wirf sie weg!", schlug Zorro vor. Ich überlegte kurz und warf die Uhr dann ins Meer. Es war schon komisch - zuerst stolperte Janà über ihre eigenen Füße, dann stellte sich heraus, dass sie in ein Loch mit einer Taschenuhr getreteten - BOOM Im Wasser war etwas explodiert - nicht weit von der Stelle, wohin ich die Taschenuhr geworfen hatte! "Wow!", bemerkte Zorro. Auch sein Gehirn arbeitete auf Hochtouren. Das wurde ja immer mysteriöser. "Wie viel Uhr ist es jetzt?", fragte ich ihn plötzlich. "1 Uhr." "Lass uns wegreiten.", meinte ich. Es gab Rätsel, die würden wohl nie gelöst werden. Außerdem war das hier überhaupt nicht lustig - wer versteckte schon Bomben in Taschenuhren? Am Strand?
"Geht's dir wieder besser?" Zorro riss mich aus meinen Gedanken. "Ja, ich hab mich ordentlich ausgeruht, dann ging's wieder." Zorro nickte nur. "Wo wohnst du eigentlich?", fragte ich ihn neugierig. "Westlich vom Gestuet alten Wald. Mit drei Pferden mitten im Wald." Ich lächelte. Das klang irgendwie cool. "Und du?" "Ich wohne in der Nähe vom Hof." "Wollen wir ein bisschen galoppieren?", fragte Zorro. "Klar!" Ich gab noch im gleichen Augenblick die Galopphilfe, und Esperanco d’ebascela schoss los. Lachend nahm ich den leichten Sitz ein und trieb Espi noch schneller vorwärts. Mein Hotta hatte wirklich eine Mords Kondition. Aber Zorro ließ sich nicht abhängen. Er holte schon bald auf. Mittem im Galopp ging er dann aus den Steigbügeln raus und stellte sich im Sattel auf! :ekk: Ich bekam vor Staunen den Mund nicht mehr zu. Ich dachte schon daran, vorsorglich die Rettung anzurufen, als Zorro sich wieder in den Sattel setzte und mich triumphierend anlächelte. "Angeber!", grinste ich zurück. Die Galoppstrecke war nun zu Ende und wir parierten unsere Pferde wieder zum Schritt durch. Obwohl Espi immer noch gut vorwärts ging, so bemerkte ich doch, dass er langsam müde wurde.
"Ich glaube, ich reite jetzt zurück zum Hof!", meinte ich. "Darf ich dich begleiten?", fragte Zorro. Ich war ziemlich überrascht von diesem Vorschlag, aber ich freute mich, dass er mitkam. Ich ließ die Zügel von meinem Süßen ganz lang werden, damit er sich gut strecken konnte, bis wir wieder beim Stall waren. "Möchtest du morgen wieder mit mir ausreiten?", fragte Zorro. "Klar, um wie viel Uhr?" "Um vier am See, okay?" "Ja, passt!" Wir mussten uns nun trennen, denn ich bog links ab, und der Weg führte direkt zum Hof.
Auf dem Hof angekommen versorgte ich mein hotta und gab ihm noch ein paar Leckerlis. Der Süße hatte den Ritt genossen, dass sah man ihm an. Ich wollte gerade zum Reiterstübchen gehen, als mein Magen knurrte. Ich lächelte und ging weiter. Alle Anderen, die mitgeritten waren, saßen schon drinnen und aßen. "Hey Talitha!", grüßten sie. "Ich komme gleich zu euch an den Tisch!", meinte ich. Davor suchte ich noch Rosi auf und bestellte mir etwas Leckeres zum Essen.
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