Teil 2:Märchenpferd+Märchenritt

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    Re: Teil 2:Märchenpferd+Märchenritt

    °*Cherry*° - 04.02.2007, 18:34

    Teil 2:Märchenpferd+Märchenritt
    Fröhlich fuhr ich mit meinen neuen auto auf den Hof, heute würde ich mal mein neues Pferd Esperanco d'ebascela reiten. Sämtliche Leute auf dem Hof bewunderten mein tolles neues Auto. Allerdings verlor ich keine Zeit noch ein wenig mit meinen neuen Auto zu prallen da ich unbedingt ausreiten wollte. Ich holte schnell das neue Zaum- und Sattelzeug von meinen neuen Pferdi und brachte alles zu Esperanco d'ebascela's Box und ging dann noch eine Runde, um mit einem gesamten Putzset wieder zurückzukehren. Erst einmal wollte ich den Hengst ordentlich striegeln. Mein Hotta war ganz schön dreckig. Als ich die Box schließlich betrat, stupste mich der Hengst freundlich an und schnaubte leise. "Hey, Süßer! Jetzt putz' ich dich erstmal, und dann machen wir einen schönen, langen Ausritt." Esperanco d'ebascela schaute mich weiterhin aus seinen sanften Augen an und trat zur Seite, sodass ich ganz eintreten und die Boxentüre hinter mir schließen konnte. Ich begann erstmal mit der Federstriegel den gröbsten Schlamm aus dem fuchsfarbenen Fell zu entfernen. Ich ließ mir Zeit dabei und summte ein unbekanntes Lied vor mich hin. Ich hatte es einmal in einem Film gehört, hatte aber schon alles über den Film vergessen. Nur noch die Melodie schwirrte in meinem Kopf herum. Esperanco d'ebascela entspannte sich sichtlich unter meiner Behandlung. Er ließ den Kopf entspannt hängen und verlagerte sein Körpergewicht auf die Vorderhufe. Sogar als ich vorne um ihn herumging, um auch die andere Seite zu säubern, blieb er in der Stellung stehen und bewegte nicht einmal die Wimper. Ich freute mich sehr darüber, dass der Hengst so viel Vertrauen zu mir hatte, obwohl wir uns praktisch noch gar nicht kannten. Nach dem Federstriegel nahm ich Kardätsche und Gummistriegel zur Hand, um damit wieder über den ganzen Körper des Fuchses zu fahren. Ich stand mittlerweile schon 20 Minuten in der Box und putzte. Schließlich kam noch der Mähnenkamm an die Reihe. Die Mähne war voller Stroh- und Heuresten, außerdem waren einzelne Haare verknotet. Ich würde morgen einen Spray besorgen, der das in Nullkommanix wieder hinbiegen würde. Den Schweif verlesen konnte ich auch später, aber ich reinigte ihn dennoch vom gröbsten Schmutz. Zu guter Letzt nahm ich ein altes Hemd aus der Putzbox und strich noch einmal über das gesamte Fell. So würde es glänzen. Zufrieden trat ich einen Schritt zurück, putzte meine Handflächen im Hemd ab und warf es zurück in die Putzbox. Dann umarmte ich den immer noch dösenden Esperanco d'ebascela und kuschelte mich in seine Mähne. "Jetzt bist du wieder schön.", flüsterte ich. Esperanco d'ebascela schnaubte entspannt und fast zärtlich. "Jetzt gehen wir wie versprochen ausreiten!", meinte ich etwas lauter und löste mich aus der Umarmung. Ich packte die Putzbox und brachte sie zurück zum Spind. Zurück bei Esperanco d'ebascela nahm ich zuerst die dicke Satteldecke und legte sie dem Hengst auf den Rücken. Dann kam derSattel drauf. Ich befestigte den Sattel und die Satteldecke mit dem Gurt am Rücken des Pferdes. Nun holte ich die Trense und zäumte Esperanco d'ebascela auf. Als ich fertig war, setzte ich mir meinen Reithelm auf. Ich zog auch noch eine Jacke an, schließlich war es noch Winter und sehr kalt. Eine Gerte würde ich wahrscheinlich nicht brauchen, erstens stand Esperanco d'ebascela gut an den Hilfen und zweitens war er in letzter Zeit sicher nicht viel bewegt worden.
    Ich führte Esperanco d'ebascela auf den Hof. Seine Hufe klapperten auf dem Asphalt, und ich spürte mein Herz schlagen. Ich gurtete nach, nahm tief Luft und schwang mich entschlossen in den Sattel. Die Steigbügel waren schon eingestellt. Esperanco d'ebascela blieb vorbildlich still stehen, während ich aufstieg. Er schien zu spüren, dass ich noch etwas unsicher war. Als ich sicher saß, tätschelte ich die Schulter des Pferdes. "Du bist aber groß!", grinste ich. Tatsächlich kam mir das aber nur so vor - Jana ist auch nicht viel kleiner. Ich legte leicht die Schenkel an, und Esperanco d'ebascela trat an. Im Schritt verließen wir den Hof. Ich lenkte Esperanco d'ebascela auf die Feldwege, im Wald würde nämlich sicher viel Schnee auf den Bäumen liegen, und eigentlich wollte ich keine Schneehaufen auf den Kopf kriegen. Esperanco d'ebascela schien mit meiner Entscheidung einverstanden zu sein, jedenfalls lief er flott vorwärts. Der Schnee war noch frisch, und wir sanken etwas ein. Allgemein war die Atmosphäre sehr angenehm winterlich. Als ich das Gefühl hatte, dass Esperanco d'ebascela und ich bereit waren, schnalzte ich mit der Zunge und trieb gleichzeitig mit den Schenkeln. Esperanco d'ebascela fiel in einen lockeren Trab, der allerdings recht flott war. Begeistert verlangte der Hengst mehr Zügel, den er auch bekam. Ich genoss den Ausritt in vollen Zügen, die Begeisterung des Pferdes steckte mich an. Lächelnd saß ich tiefer in den Dressursattel ein und parierte Esperanco d'ebascela wieder zum Schritt durch. Gehorsam und am Zügel kauend wurde das Pferd langsamer. Wir ritten eine Weile im Schritt dahin, vor uns unberührter Schnee und hinter uns die Hufabdrücke von Sultan. Ich war gerade dabei, in meine Gedanken zu versinken, als ich etwas hörte. Es war leise, aber ich konnte es genau hören: ein anderes Pferd, alleine, war im Wald! Auch Esperanco d'ebascela spitzte interessiert seine Ohren und eilte zielstrebiger vorwärts. Das andere Pferd schien näher zu kommen... Nach ein paar Minuten kamen Esperanco d'ebascela und ich zu einer Weggabelung, und da sahen wir das andere Pferd: es war Zeta. Und auf ihrem Rücken saß Zorro. Natürlich, wer sonst! Es war ja sein Pferd.
    "Hey!", rief Zorro zu mir herüber. Ich blickte auf, direkt in seine Augen. "Hi." "Na, wie geht's so?", fragte er mich freundlich. "Mir gehts gut. Das ist mein neues Pferd ." "Ah. Wie heißt das Pferd?", fragte er interessiert. "Das ist Esperanco d'ebascela , mein S-Hengst.", berichtete ich stolz. "Schick." Ich lächelte glücklich über das Lob. "Wollen wir zusammen weiterreiten?", fragte ich Zorro.
    "Ja, gerne! Sollen wir dort drüben angaloppieren?" "Ja, ist gut!" Er wendete Zeta, und zusammen ritten wir auf einen breiteren Weg, den ich gut kannte. Wir würden dort eine herrliche Galoppstrecke haben. Esperanco d'ebascela spürte, dass wir bald schneller reiten würden, und drängelte schon ordentlich vorwärts. Als ich ihm schließlich die Zügel freigab, sauste er wie von einer Tarantel gestochen los. Ich geriet kurz hinter die Bewegung, weil ich nicht mit so einem Blitzstart gerechnet hatte. Bald fing ich mich aber wieder und genoss den schnellen Ritt. Zeta war etwas zurückgeblieben. Kunststück, ich ritt ein feuriges Warmblut, während Zeta streng gesehen ein Kaltblut war.
    Am Ende des Weges parierte ich Esperanco d'ebascela zum Schritt durch und wartete auf Zorro. Bald tauchte er auch auf. "Wow, dein Pferd hat Feuer!", grinste er. Ich lächelte zurück. "Ja, der Süße kann ganz schnell sein, wenn er will." Wir ritten gemeinsam im Schritt weiter. Anfangs sprachen wir stockend über unsere Pferde, schließlich entstand aber ein richtig flüssiges Gespräch. Ich fand Zorro sehr nett, aber mittlerweile war meine Begeisterung abgeklungen. Schließlich hatte ich ja jetzt Tobi.Der ist sowieso viel besser ^^
    Ich war jetzt fast 1 1/2 Stunden unterwegs, und ich fror schon richtig. Ich verabschiedete mich also bald darauf von Zorro und trabte nach Hause. Natürlich ließ ich Esperanco d'ebascela die letzte Strecke im Schritt zurücklegen, damit er sich wieder abkühlen konnte. Am Hof angekommen, brachte ich ihn zurück in seine Box und versorgte ihn. Ich verstaute Sattel und Zaumzeug im Spind und freute mich das ich so endlich so ein tolles Pferd fürs Gelände gefunden hatte. Allerdings viel mir auch jetzt erst auf, dass ich den Hengst vorher außer beim probereiten noch nie geritten bin und ein Ausritt eigentlich ziemlich riskant war, aber ist ja nix passiert, also was solls Ich beschloss morgen direkt wieder auszureiten, jedoch musste ich auch Jana mal wieder trainieren. Ich schlenderte ins Reiterstübchen zu den anderen und trank dort erstmal einen HeißeShocko.



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