Dressurstunde

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    Re: Dressurstunde

    °*Cherry*° - 04.02.2007, 10:25

    Dressurstunde
    Heute hatte ich eine Dressurstunde bei einen Reitlehrer vom Gestüt alter Wald . Ich fuhr auf den Hof. Es war gerade Mittag und die Sonne schien. Ich schloss mein Fahrrad ab und ging dann zu Maximilian, dem Reitlehrer, um mich vorzustehlen, schließlich habe ich ihn noch nie persönlich gesehen. Als er auf mich zukam und mich begrüßte, dachte ich nur man sah der gut aus und grinste innerlich. Maximilian war 20 Jahre alt, sieht einfach hammer aus und ist äußerst sympathisch. Ich grinste innerlich. Genug geschwärmt besinnte ich mich und eilte zu Gissy. Sie begrüßte mich wie immer mit einen Wiehern. Ich gab ihr eine Leckerli und lief dann in die Sattelkammer um ein Halfter und einen Strick zuholen. Dann halfterte ich sie auf und band sie am Putzplatz an. Ich holte nur noch schnell das Putzzeug und fing dann auch schon an zu putzen. Zuerst striegelte ich sie mit einen Gummistriegel und dann bürstete ihr mit einer Kardätsche über ihr weiches Fell und sah wie sie es genoss. Danach nahm ich eine Wurzelbürste mit der ich den groben Dreck von ihren Beinen und ihrem Bauch putzte. Danach putze ich noch mal die Beine und den Bauch mit der Kardätsche ab. Dann nahm ich einen Mähnenkamm und kämmte damit ihre Mähne. Danach verlies ich den Schweif. Ihr Gesicht bürstete ich vorsichtig mit einer Schmusebürste. Dann kratzte ich mit den Hufauskratzer die Hufe aus. Zum Schluss nahm ich einen Lammfellhandschuh und verlieh ihr den letzten Schliff. Ich betrachtete sie. Sie sah wie immer traumhaft aus. Dann bandagierte ich ihre Beine mit hellblauen Bandagen. Ich holte das Sattelzeug und trenste und sattelte sie auf . Nun musste ich nur noch den Helm aufsetzen und meine Handschuhe anziehen. Als ich fertig war führte ich Gissy in die Halle. Maximilian wartete schon. Ich machte die Steigbügel runter und gurtete nach. Dann stieg ich auf. Ich ritt im Schritt an. Maximilian erzählte mir, dass er mich wie besprochen auf das nächste Dressurturnier in dieser Stunde vorbereitet. Er ließ mich Schritt gehen als das Telefon klingelte und er sich für einen kurzen Moment entschuldigte. Aus den kurzen Moment wurden aber dann langsam schon 10 Minuten und ich schlenderte frustriert in der Halle herum. „Super...“, dachte ich „das wird heut wohl nichts mehr.“ Ich gurtete nach und trabte dann nach vollen 15 Minuten an um mit Gissy endlich die Arbeit zu beginnen. Nach 20 Minuten kam, man glaubt es kaum Maximilian wieder. Er entschuldigte sich tausend Mal und meinte eine Kundin hätte mal wieder Ärger gemacht. Maximilian schlug vor eine Dressuraufgabe vorzulesen und ich stimmte immer noch leicht missmutig zu. Er begann zu lesen: „Anfang rechts dreht, links marschiert auf –Marsch. Anfang – Halt. Grüßen.“ Ich befolgte die Anweisung und er las weiter: „Abteilung zu einen rechts brecht ab im Arbeitstempo Trab. Auf den Zirkel geritten und aus den Zirkel wechseln.“ Gissy und ich machten keinen Fehler. Dann sollte ich angaloppieren. Der Unterricht fing endlich an spaß zu machen. Gissy sauste im Galopp auf den Zirkel und Maximilian schrie: „Arbeitstempo ! Nicht Renngalopp !“ Ich kicherte und verlangsamte mein Tempo als Maximilian weiterlas: „Abteilung im Arbeitstempo Trab, ganze Bahn. Bei K-F Abteilung Schritt, Mittelschritt. Gut machst du das.“ Lobte er mich. Dann las er weiter: „Bei F durch die ganze Bahn wechseln und dann bei H Abteilung Arbeitstempo Trab. Bei A auf dem Zirkel geritten.“ Ich versuchte alles genau so zu reiten. Als ich auf den Zirkel war, sollte ich erneuert angaloppieren. Diesmal hielt ich Gissy direkt zurück und sie galoppierte ruhig an. Auch ganze Bahn blieb sie im ruhigen Galopp. Ich spürte ,dass Maximilian beeindruckt war und freute mich wie ein Honigkuchenpferd. „Abteilung im Arbeitstempo Trab. Bei A Anfang rechts dreht, links marschiert auf –Marsch. Anfang- Halt. Grüßen.“ Auch den Schluss meisterte ich mit Bravour. Maximilian kam zu mir: „Das hat doch super bis auf den einen Galopp geklappt. Wenn du so weiter machst, wird das Tunier gar kein Problem und du belegst locker den 1.Platz.“ Ich fühlte mich geschmeichelt. Er fuhr fort: „Ach so , das am Anfang der Stunde war blöd. Du musst deswegen die Stunde nicht bezahlen und ich lade dich noch auf einen Drink ein.“ Ich jubelte innerlich und dachte mir, wenn das so ist kann er immer 20 Minuten zu spät kommen. Ich lächelte ihn süß an und sagte: „Danke. Bis gleich.“ Ich ritt Gissy noch etwas trocken und stieg dann ab. Ich machte die Steigbügel hoch und gurtete locker. Dann führte ich Gissy zum Putzplatz, wo ich sie abtrenste, absattelte und die Bandagagen abmachte und aufrollte. Ich zog ihr das Halfter rüber und verstaute die Sachen. Dann putzte ich mit einer Kardätsche nocheinmal drüber und kratzte die Hufe aus. Danach führte ich sie in die Box und zog ihr das Halfter aus. Ich schloss die Bandagen, mein Helm, meine Handschuhe und mein Putzzeug in meinen Spind ein. Dann ging ich noch mal zu Gissy und gab ihr ein paar Leckerli. Danach eilte ich zu Maximilian in die Kneipe hoch, der bestimmt schon wartete. Er war, wie vermutet, bereits oben und fragte was ich drinken möchte. Ich sagte dass ich gerne ein Wasser hätte. Er bestellte es sogleich. Dann setzen wir und an einen Tisch und fachsimpelten über Pferde und noch andere Themen die uns einfielen. Er ist echt nett, dachte ich und vergaß darüber hinaus die Zeit. Aber nicht nur ich, sondern auch er. Wir waren in echt guter Stimmung, als die Wirtin dann fragte, ob wir gehen könnten, weil sie jetzt schließen wollte sahen wir uns zuerst verdutzt an und dann auf unsere Uhren. Es war bereits zehn Uhr. Meine Stimmung sank sofort auf den null Punkt, denn die Aussicht jetzt noch alleine mit den Fahrrad nach hause zu fahren, war nicht gerade rosig. „Na toll. Jetzt kann ich noch mit den Fahrrad nach hause fahren.“ ,sagte ich in der Hoffnung, das ein Wunder geschehen würde. Es geschah. Maximilian bot mir an mich und mein Fahrrad nach hause zu fahren. Diese Geste nahm ich sofort an. Kurze Zeit später waren wir auch schon bei mir zu hause. Wir saßen im Auto und wir küssten uns leider nicht. Wäre ja auch zu schön gewesen. Ich verabschiedete mich bis zum nächsten Mal und ging in mein Haus.



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