SG-1 FF - Ein hartes Schicksal

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    Re: SG-1 FF - Ein hartes Schicksal

    Jade - 04.02.2007, 04:38

    SG-1 FF - Ein hartes Schicksal
    Ein hartes Schicksal

    Kapitel 1
    Charlie

    Oh man, wie hatte ihr das nur passieren können, schon zum dritten mal in der Woche hatte sie verschlafen und musste sich nun beeilen, um noch rechtzeitig zur Besprechung zu kommen. Natürlich fuhr sie deswegen schneller als es erlaubt war und wurde prompt von der Polizei gestoppt. Der Offizier schaute sie vorwurfsvoll an, denn er hatte sie ja schon vor zwei Tagen wegen überhöhter Geschwindigkeit anhalten müssen! Und diesmal konnte er keine Ausnahme mehr machen, schließlich war sie 40 km/h zu schnell gefahren. Also sagte er zu Major Carter >>Es tut mir leid Mam, aber diesmal kann ich sie nicht nur mit einer Verwarnung davon kommen lassen. Heute, muss ich ihnen leider den Führerschein wegnehmen und sie noch mal in die Fahrschule schicken!<<. Ungläubig schaute sie den Mann vor sich an. Noch mal die Schulbank drücken? Nur weil sie zu schnell gefahren war? Aber sie wollte sich nicht streiten und noch später im Stützpunkt ankommen. So nickte sie verstehend und gab dem Polizisten ihren Führerschein, nun stellte sich ihr die Frage wie sie nun zum Stützpunkt kommen sollte, da kam ihr die rettende Idee! Sie hatte ja ihr Handy im Auto (dabei) liegen, sie schnappte es sich und rief den nächsten Taxidienst an!

    So kam sie mit nur fünf Minuten Verspätung im Konferenzraum an. General Hammond saß schon mit hochrotem Kopf am Tischende und begann auch gleich nachdem sie den Raum betreten hatte zu wettern >>Major, dass ist nun schon das dritte mal, dass sie in dieser Woche zu spät zur Besprechung erscheinen! Wenn das noch einmal passiert, werde ich sie disziplinieren müssen! Habe sie wieder mal verschlafen oder warum sind sie diesmal zu spät?<< Sam lief rot an und begann stotternd zu erzählen! >> Ich hab gestern wohl wieder etwas zu lang gearbeitet und hab deshalb heut morgen meinen Wecker nicht gehört. Als ich dann aufgewacht bin, fuhr ich etwas zu schnell um die verlorengegangene Zeit wieder einzuholen, doch da wurde ich von einer Polizeistreife angehalten und mein Führerschein wurde mir abgenommen, so musste ich mir ein Taxi rufen und bin so nun im Stützpunkt angekommen.<< versuchte sie ihr zuspätkommen (Verspätung) zu entschuldigen. Colonel O`Neill, der während der ganzen Zeit stumm vor sich hingrinsend in seinem Sessel gesessen hatte, schaute nun verdutzt auf, hatte er da gerade richtig gehört? Sam hatte ihren Führerschein verloren? Das konnte doch nicht sein, nicht Sam, die sich schon bei ihm beschwerte, wenn er nur 5 km/h zu schnell fuhr. >>Das nächste mal, wenn sie zu spät kommen, rufen sie bitte im Stützpunkt an, damit wir hier Bescheid wissen, ist das klar Major?<<, >>Ja, Sir!<<. Erleichtert darüber, dass der General nicht noch schlimmer reagiert hatte setzte sie sich neben Daniel, der sie ebenfalls ungläubig anblickte.

    Nach dem Ende der Besprechung, von der Sam gar nichts mitbekommen hatte, blieb Jack noch im Raum und hielt Sam zurück, als diese das Zimmer verlassen wollte.
    >>Was hab ich da vorhin gerade gehört? Sie haben den Führerschein verloren? Sam, wie konnte ihnen denn das passieren, sie sind doch sonst so eine vorsichtige Fahrerin!<<, >>Ich weiß auch nicht, was da in mir vorging, ich wollte einfach nicht schon wieder zu spät kommen und da bin ich halt etwas schneller als erlaubt gefahren. Zu allem Überfluss muss ich noch in eine Fahrschule gehen<<, erwiderte Sam. Jetzt konnte sich Jack nun wirklich nicht mehr zusammen reisen, Sam sollte noch mal die Schulbank drücken? Das konnte doch nicht sein. Als Sam bemerkte, dass Jack sie auslachte, wurde sie wütend, sie holte aus und verpasste ihm einen Faustschlag auf den Arm und verließ fluchtartig den Raum.

    Nun, jetzt war sie also vor der Fahrschule und wartete auf den Fahrlehrer. Daniel hatte sie mit in die Stadt genommen, Jack hatte es ihr zwar auch angeboten, als Entschuldigung für seine Bemerkung vom Morgen, aber sie hatte dankend abgelehnt. Da kam auch schon das Fahrschulauto, es handelte sich um einen schwarzen VW Golf 4, doch hatte sie da gerade richtig gesehen? War das nicht gerade eine Frau am Steuer gewesen? Hatte Daniel da was durcheinander gebracht? Er hatte ihr doch erzählt, dass es ein Fahrlehrer sei und keine Fahrlehrerin! Nun ja, sie würde ja sehen. Da kam er auch schon hochgelaufen. Es handelte sich um einen Mann, mit blonden schulterlangen Haaren. Zur Begrüßung reichte er ihr die Hand und meinte >>Hallo Herzlich Willkommen zu Charlies-Fahrschule, ich bin Charlie, der Fahrlehrer und du musst Sam sein, Daniel hat mir schon viel von dir erzählt. Keine Angst in ein zwei Monaten hast du den Lappen wieder!<<, Sam war ganz erstaunt, so eine freundliche Begrüßung hatte sie nun wirklich nicht erwartet und so erwiderte sie >> Ja, ich bin Sam und ich hoffe Daniel hat ihnen keine Schauergeschichten über mich erzählt!<<, Charlie begann zu lächeln, so ein Lächeln hatte Sam noch nie gesehen und war sofort von ihm verzaubert. Mit einer Handbewegung forderte er sie auf, ihm zu folgen.
    Er brachte sie in sein Büro, wo er erst einmal ihre Personalien aufnahm. Dann meinte er, >> OK, hast du noch irgend welche Fragen, wenn ja, pro Frage fünf Dollar!<<, als er nur einen verdutzten Gesichts Ausdruck von Sam erntete, setzte er zu einer Erklärung an >> Das war nur ein Scherz, ich meinte, wenn du Fragen hast, fühle dich frei mich zu fragen<<, >> Ach so! Hab ich mir gleich gedacht<< erwiderte sie verlegen. >> So und nun noch was ganz besonderes, Getränke und Gummibärchen sind frei, du kannst so viel trinken und essen wie du willst.<<

    Nach dem Unterricht, war Sam ganz verzaubert, so einen Menschen, hatte sie noch nie getroffen, Charlie, brachte sie noch öfters zum Lachen als es O`Neill schaffte. Ja, sie freute sich sogar auf die nächste Unterrichtsstunde bei ihm. Sein Unterricht war auch ganz toll, er machte mal da einen Scherz und dann mal wieder hier, es war klar, dass er so mehr Fahrschüler hatte als andere, die nur ihren Unterricht abspulten und nicht nachfragten, ob es auch jeder verstanden hatte. Wenn sie das ihrem Colonel erzählte, der würde ihr das sowieso nicht glauben. Doch irgendwie war sie verliebt? Konnte man das so nennen? Nein, eher war es eine Schwärmerei, denn es war ein ganz anderes Gefühl, ins seiner Nähe zu sein. Beim Colonel war es wohl Liebe aber bei Charlie war es Schwärmerei, oh man, wie sollte sie das bloß auseinander halten? Da hatte sie sich ja was schönes eingebrockt!

    Am nächsten Morgen im Stützpunkt, kam ihr schon der Colonel entgegen und wollte natürlich sofort wissen, wie es ihr gestern in der Fahrschule gefallen hatte. Sam wußte nicht wie sie ihm erklären sollte, dass es der beste Unterricht war den sie je hatte so sagte sie zu ihm einfach, um seine Gefühle nicht zu verletzten >> Es ging so, man könnte da noch einiges verbessern<<. Jack, der beruhigt zu sein schien, wollte nichts weiter darüber wissen und ging in Richtung Cafeteria davon. Sam jedoch hätte sich am Liebsten für diese Lüge eine Gescheuert(Sam jedoch hätte sich am Liebsten eine Ohrfeige gegeben). Sie schwor sich, nie wieder den Unterricht von Charlie schlecht zu machen, nur um die Gefühle des Colonels nicht zu verletzten.
    Sie konnte es den ganzen Tag kaum erwarten, Charlie wieder zu sehen. Ihr unruhiges Verhalten fiel auch General Hammond auf, ließ sich aber nichts anmerken, er dachte, sie wird sich schon wieder fangen.

    Doch wenn er gewusst hätte, dass das noch ein paar Monate so weitergehen sollte, hätte er sie sich schon viel eher Vorgenommen.

    Denn aus der anfänglichen Schwärmerei, wurde doch tatsächlich Liebe und das auf beiden Seiten. Sie sahen sich immer öfters auch nach dem Unterricht, sie gingen mal ins Kino und mal zum Eisessen. Schließlich waren sie ein Paar, das glücklich war, dass sie sich gefunden haben.

    Nur einen störte es, das Sam nun endlich ihre große Liebe gefunden hatte und das war Jack, denn auch er liebte sie und verfluchte sich, dass er nicht schon früher den Mut aufgebracht hatte, ihr seine Gefühle zu offenbaren.

    Kapitel 2
    Der Antrag

    Sam konnte es kaum erwarten, dass ihr Charlie endlich wieder bei ihr war. Doch es würde noch zwei Tage dauern, bis er von der Fortbildung zurück war. Was sollte sie nur bis dahin machen? Sam vermisste ihn so sehr, dass es schon weh tat!

    Sie konnte sich nicht mal mit Arbeit ablenken, da SG-1 ein freies Wochenende geschenkt bekommen hatte. So saß sie in ihrer Wohnung, starte auf die Uhr und betete darum, dass die Zeit schneller vergehen würde.
    Da läutete es an der Tür, Sam schrak aus einer Art Trance auf und begab sich zur Wohnungstür, um sie zu öffnen. In ihr keimte die Hoffnung auf, es sei Charlie, der doch früher nach Hause gekommen sei. Doch es war nicht Charlie, nein, es war ihr bester Freund Daniel, der sie bestimmt ablenken wollte. "Na Sam, hast du immer noch Liebeskummer? Dagegen kann ich was machen! Schnapp dir deine Jacke und folge mir. Ich hab das Wochenende voll ausgeplant!", sprudelte es aus Daniel hervor, der es kaum erwarten konnte, dass Sam sich in Bewegung setzte. Als es Daniel zu langsam ging, schnappte er sich Ihre Jacke und zog Sam hinter sich her. Sie stiegen in sein Auto und fuhren davon.
    Nun fand Sam langsam Ihre Sprache wieder und meinte verdutzt "He, was hast du mit mir vor? Wohin bringst du mich?", "Das wird noch nicht verraten! Du musst dich schon noch etwas gedulden!", erwiderte Daniel mit einem Lächeln auf den Lippen. Einige Zeit fuhren sie schweigend dahin, bis Daniel das Schweigen brach "Hast du nicht auch langsam Hunger?", "Ein bisschen schon!", gestand sie kleinlaut. "Gut, ich dachte schon, ich währe hier der Einzige, der Hunger hat.", meinte er schmunzelnd.

    An der nächsten Raststätte hielt er an und beide holten sich etwas zu essen. Nachdem sie alles verputzt hatten, meinte Sam "Nun Daniel, was hast du mit mir vor? Was soll die ganze Heimlichtuerei?" "So gern ich es dir verraten würde, aber ich kann es nicht, ich habe es geschworen! Ich denke aber, das es dir gefallen wird, so viel kann ich dir schon verraten.", erwiderte Daniel mit einem geheimnisvollen Gesichtsausdruck. Nach einer weiteren Stunde Fahrt, hielt Daniel ganz plötzlich an und meinte, "Von jetzt an, geht es zu Fuß weiter!", "Ich gehe keinen Schritt, wenn du mir nicht sofort sagst, was das alles soll!", erwiderte Sam. "Mensch Sam, ich hab doch auch keine Ahnung, um was es geht, ich hab nur den Auftrag bekommen, dich zu einem bestimmten Ort zu bringen und ich habe vor, diesen Auftrag auszuführen!", erklärte ihr Daniel entschlossen.
    Also gab sie sich ein weiteres mal geschlagen und beschloss einfach Daniel zu vertrauen.
    Er führte Sam durch unwegsames Gelände und hätte sie ihren Blick nicht stur nach unten gerichtet, wäre sie bestimmt schon einige Male gestürzt. "So, da drüben muss es sein!", sagte Daniel fröhlich. Doch Sam konnte weit und breit nichts sehen "Bist du dir sicher, dass du mich hier her bringen solltest?", fragte Sam ungläubig. "Ja, wir müssen nur noch durch dieses Wäldchen!", erwiderte er etwas verunsichert.
    Aber er hatte sich nicht geirrt, nach dem Wäldchen, sahen sie ein kleines Häuschen, das auf einer Lichtung stand. "Das ist dein Bestimmungsort!", meinte er mit einem Grinsen im Gesicht. Sam machte einige Schritte auf die Hütte zu und drehte sich um, als sie bemerkte, dass Daniel nicht mir kam. "Willst du nicht mitkommen?", fragte sie ihn "nein, nein, ich glaub ich würd da nur stören!“, meinte er und machte sich auf den Rückweg.
    Sam kam Daniels verhalten komisch vor, ging aber doch weiter auf die Hütte zu. Nachdem sie sie erreicht hatte, öffnete sie die Tür und betrat die Hütte. Hinter ihr fiel die Tür ins Schloss und sie befand sich in der stockfinsteren Hütte.
    Da ging plötzlich das Licht an und als sich Sam`s Augen an die plötzliche Helligkeit gewöhnt hatten, machte ihr Herz einen Sprung in die Höhe, denn mitten im Zimmer stand, in einem Herz aus Rosenblättern ihr Charlie. Sie glaubt ihren Augen kaum. Er machte ein, zwei riesige Schritte auf Sam zu und stand dann direkt vor ihr. "Bevor du irgend etwas sagst, lass mich bitte erst erklären.", begann er schnell zu sprechen, so das Sam gar nicht erst dazu kam, etwas zu sagen. "Ich möchte mich erst mal bei dir für die Heimlichtuerei entschuldigen, aber es war die einzige Möglichkeit, mir dir mal allein zu sein. Denn ich möchte dich etwas wirklich Wichtiges fragen!", bei diesen Worten ging er vor ihr in die Knie, holte einen Ring aus seiner Tasche und fragte Sam mit ernstem Gesicht "Willst du meine Frau werden?", ohne lange zu überlegen, sagte Sam ja. Endlich war ihr geheimster Wunsch in Erfüllung gegangen.

    Charlie sprang auf, nahm Sam auf den Arm und trug sie die Treppe hinauf, in eine glückliche Zukunft, die sie zusammen verbringen sollten!!

    Kapitel 3
    Heirat mit Hindernissen

    Endlich war es soweit, morgen sollte Sam`s und Charlie`s großer Tag sein. Alle freuten sich mit den beiden. Alle? Nein, es gab da jemanden, das sich nicht für Sam freuen konnte und dieser jemand war Jack O`Neill.

    Jack saß in seinem Quartier auf dem Boden und betrachtete Bilder. Bilder auf denen Sam und er bei verschiedenen Feierlichkeiten zu sehen waren, es gab auch einige, die sie fröhlich scherzend zeigten. Er konnte es einfach kaum glauben, dass er seine Sammy im übertragenem Sinne für immer verlieren sollte. Wo er sich doch schon bei ihrer ersten Begegnung in sie verliebt hatte. Doch er konnte nie den Mut aufbringen und es ihr sagen. Er hatte immer nur an die Regeln der U.S. Air Force denken müssen und jetzt war es ein für allemal zu spät!
    Oder etwa doch nicht? Jack`s Miene heiterte sich auf, denn er hatte einen Plan.

    Jack stand auf und verließ das Zimmer. Mit dem Fahrstuhl fuhr er an die Oberfläche und begab sich zu seinem Auto. Er wußte selbst nicht, wie er auf solch eine Idee kam, doch Jack beschloss, alles in seiner Macht stehende zu tun, um Sam für sich zu gewinnen.

    Als er vor Sam`s Wohnung anhielt, kamen ihm doch Zweifel, ob er auch das Richtige tat, aber seine Liebe siegte vor der Vernunft. Also stieg Jack aus und klingelte an ihrer Tür. Er war erleichtert, als ihm Sam öffnete, andererseits, wer hätte ihm auch sonst öffnen sollen?

    Sam war erstaunt, das der Colonel sie noch zu so später Stunde besuchte, freute sich aber dennoch ihn zu sehen und bat ihn einzutreten. Jack lehnte ab und meinte statt dessen "Bitte würdest du mich begleiten, ich möchte dir etwas zeigen! Sag nicht gleich nein, denn ich weiß ja, das du morgen deinen großen Tag hast, sei aber versichert, dass es dir gefallen wird!", Sam überlegte kurz und erwiderte schließlich mit einem Schmunzeln "Na gut Colonel, ich komm mit, aber ich warne sie, wenn das wieder einer ihrer Scherze sein sollte, kann ich für nichts garantieren!" Sam und Jack stiegen in sein Auto und fuhren in die Nacht.

    Als sie eine gute Stunde gefahren waren, wobei sie nur über Ihre Arbeit geredet hat und das Thema der morgigen Hochzeit absichtlich nicht ansprachen, hielt Jack an und machte ihr mit einer Geste zu verstehen, dass das ihr Bestimmungsort war.

    Beide verliessen das Auto und befanden sich an einer Schlucht, von wo aus man einen Herrlichen Ausblick auf den Wald und den Cheyenne Mountain hatte.

    Sam bemerkte den verträumten Blick ihres Colonels und wollte ihn schon darauf ansprechen, als dieser ihr aber schon zuvor kam. "Sam, der Grund, warum ich sie, äh, ich meine dich, hier her gebracht habe, ist der, weil man hier mal ungestört reden kann. Hier her komme ich immer, wenn ich mal nachdenken muss, oder wenn ich mal Ruhe von allem brauche! Und heute, habe ich beschlossen, ihnen, nein, dir endlich zu sagen, was ich schon lange hätte tun sollen! Nur hatte ich nie den Mut dazu!", "Nun ja Colonel, dann mal los!", versuchte Sam die ernste Stimmung aufzuheitern, was ihr aber nicht ganz gelang. "Weißt du noch, als wir uns das Erste mal begegnet sind?", wollte er von ihr wissen "Ja, klar!", war Ihre prompte Antwort. Mit einem Schmunzeln auf den Lippen, sprach er weiter "Nun, bei dieser ersten Begegnung, hatte ich so ein komisches Gefühl, dass ich eine ganz weile nicht deuten konnte, bis es mir schließlich klar wurde, was dieses Gefühl zu bedeuten hatte. Das war auch der Grund, warum ich sie bei dieser ersten Mission mit dem Stargate nicht dabei haben wollte. Es war nicht deshalb, weil du eine Frau warst, sondern, weil ich mich, wie soll ich das nur sagen, ich hab mich auf den ersten Blick in dich, nun ja, verliebt!", froh darüber, dass er es endlich hinter sich gebracht hatte, wartete er auf die Reaktion von Sam.

    Diese stand nur da, unfähig, etwas zu sagen. Also sprach Jack weiter "Ich weiß, dass es etwas spät für dieses Geständnis ist, aber ich hab immer wieder darüber nachgedacht und kam zu dem Entschluss, dass ich es dir sagen muss, ich weiß auch nicht warum, aber ich konnte es dir nicht früher sagen, es liegt sicherlich auch daran, dass es die Regeln der U.S. Air Force verbieten, aber die sind mir jetzt egal, ich möchte dich ganz einfach nicht an einen anderen Mann verlieren, soll mich doch General Hammond aus der Armee entlassen, die Hauptsache ist, das ich bei dir bin!", "Jack, äh ich meine Colonel, ich weiß nicht was ich jetzt dazu sagen soll, schließlich sollte ich doch morgen heiraten, und ich liebe Charlie das wissen sie. Ich war auch in sie verliebt, aber sie haben meine Andeutungen immer ignoriert und da kam ich zu dem Entschluss, dass sie sich nicht für mich interessieren, eine Zeit lang, war ich tot unglücklich, bis ich Charlie traf, was ja nicht ganz freiwillig geschah, wie sie wissen. Ich war so froh darüber, den Richtigen gefunden zu haben, mit dem ich mein restliches Leben verbringen wollte. Und jetzt kommen sie mir damit, dass sie mich auch lieben!", Sam lief einige Schritte von Jack weg, dieser wusste nicht, was er sagen sollte und starrte stur gerade aus.

    "Hätten sie es mir doch nur früher gesagt, was sie für mich empfinden, dann wäre vielleicht alles ganz anderes gekommen, aber ich denke, dass ich Charlie nicht wegen ihnen sitzen lassen werde, so leid es mir tut, aber sie kamen einfach ein paar Monate zu spät!", brach schließlich Sam die Stille. "Ich weiß, das ich zu spät dran bin, aber ich hab nie nach der Scheidung von Sarah gedacht, dass ich eine Frau noch einmal so lieben könnte wie sie, bis ich dich kennen gelernt habe.", versuchte er zu erklären. "Ich möchte einfach, dass du darüber nachdenkst, wenn du zu dem Entschluss kommst, das du bei Charlie bleiben willst, werde ich eurer Liebe nicht im Weg sein, das verspreche ich, denn ich könnte nichts tun, dass deine Gefühle verletzen könnte!", versprach ihr Jack. "Das ist lieb von ihnen, aber mein Entschluss steht schon fest, da brauche ich nicht noch mal darüber nachzudenken, ich werde morgen Charlie heiraten da können sie nichts mehr machen!"

    Schweigend, gingen beide wieder zurück um Wagen von Jack und fuhren schweigend zurück in die Stadt, wo er Sam an ihrer Wohnung aussteigen ließ.

    Es waren nur noch zwei Stunden, bis es soweit war, Sam konnte die Unterhaltung, die sie gestern mit ihrem Colonel geführt hatte einfach nicht mehr vergessen. Nun kamen ihr doch leichte Zweifel, ob sie Charlie das Ja Wort geben sollte oder nicht. Was sollte sie nur tun? Es liebten sie zwei Männer, den einen lernte sie schon vor fünf Jahren kennen und den anderen kannte sie erst ein Jahr. Den einem würde sie blind in jedes Schlachtfeld folgen und beim anderen fühlte sie sich geborgen und sicher.

    Da klopfte es an der Tür und sie wurde aus ihren Gedanken gerissen. Es war Daniel, der sich schon Sorgen machte, weil Sam so lange braucht und deshalb nach dem Rechten sehen wollte. Als er sich Sam genauer ansah, bemerkte er, dass sie eigentlich gar nicht so fröhlich aussah, "Was hast du denn Sam? Du siehst aus wie drei Tage Regenwetter!", versuchte er den Grund für ihren Gesichtsausdruck in Erfahrung zu bringen. "Ach Daniel, was soll ich nur machen? Gestern kam der Colonel zu mir und nahm mich mit zur Schlucht und dort gestand er mir, dass er mich liebt. Es sollt eigentlich nicht sein, aber mir kommen doch Zweifel, ob Charlie der Richtige für mich ist, kannst du mir da vielleicht helfen?", Daniel überlegte kurz und meinte dann "Ich kann dich verstehen, nein, ich glaube ich kann dich nicht verstehen, denn ich war noch nie in einer solchen Situation wie du. Aber ich kann dir versichern, dass du das Richtige tust, wenn du Charlie heiratest, denn schließlich liebt er dich über alles und du ihn doch auch. Wer sagt dir eigentlich, dass der Colonel dich wirklich liebt, ok, er würde nie mit deinen Gefühlen spielen, aber vielleicht, ist er sich seiner Gefühle selber nicht so bewusst, es könnte sein Beschützer Instinkt sein, den er fälschlicher weiße für Liebe hält!", Sam`s Gesicht heiterte sich bei diesen Worten auf und sie hatte sogar wieder das Glänzen in den Augen, das bei ihr auf Vorfreude hinwies.

    Endlich war es soweit, alle waren gekommen, nein nicht alle, einer fehlte, und das war Jack, das machte Sam traurig, denn es hätte ihr viel bedeutet, ihn bei ihrer Hochzeit dabei zu haben, schließlich war er einer ihrer besten Freunde. Als sie vorn am Altar ankam und sich neben ihren Charlie stellte, brach hinten Tumult aus. Die Tür zur Kapelle wurde aufgerissen und Jack O`Neill stürmte herein und rief "He Leute, nicht anfangen, ich will doch auch dabei sein, schließlich ist es ja nicht meine Schuld, das ich in einen Verkehrsstau geriet!", Sam musste über den Auftritt des Colonels lachen und war froh, dass er doch noch gekommen war. Jetzt war sie sich ganz sicher, das sie das Richtige tat. Als sie sich beide das „Ja“ Wort gegeben und lange und zärtlich geküßt hatten, war es das Schönste, das Sam in ihrem Leben erlebt hatte.
    Natürlich war Jack der erste, der dem frisch getrautem Paar gratulierte und Sam einen flüchtigen Kuß auf die Wange gab.

    Kapitel 4
    Schicksalsschlag

    Sam war glücklich, wie noch nie zuvor in ihrem Leben. Seit einer Woche war sie mir ihrem Traummann verheiratet. Die Hochzeitsreise mussten beide jedoch absagen, da man auf Sam, wegen der ständig wachsenden Bedrohung durch die Goa`uld im Stargate-Center nicht verzichten kannte. Doch das machte ihnen nichts aus, Hauptsache, sie waren zusammen.
    General Hammond war sogar damit einverstanden gewesen, dass Sam, Charlie alles über ihre strenggeheime Arbeit erzählte.
    Charlie verstand deshalb seine Sam gut, dass sie so begeistert von ihrer Arbeit war und er konnte sich sicher sein, dass Sam auch ihn verstand, wenn er wieder einmal spät von einer Nachtfahrt nach Hause kam. Beide waren eben in erster Linie Arbeitstiere. Doch die wenige Zeit, die Sam und Charlie für sich hatten, machte beide so glücklich, dass sie manchmal dachten, alles sei nur ein Traum. Zum Glück war dies aber nicht der Fall.

    Sam saß gerade im Besprechungsraum, um mir den anderen über die neue Mission zu diskutieren, als sie ein vibrieren in der Hosentasche spürte. Erst schaute sie verwirrt ihre Freunde einen nach dem anderen an. Da fiel ihr ein, dass es ja ihr Handy war, dass sich da bemerkbar machen wollte. Vorsichtig, damit es niemand mitbekam, holte sie es hervor und begann die SMS zu lesen, die ihr Charlie geschickt hatte:

    >Na, wie geht es meinem kleinen Schatz? Sitze schon im Auto und hoffe, das wir
    Uns noch mal sehen, bevor deine Mission beginnt! Dein dich liebender Charlie<

    Aus Sam`s Gesicht ließ sich ein kurzes Lächeln sehen. Nach kurzem überlegen, schrieb sie ihm zurück: >Schon so früh auf der Piste? Ich hoffe du hast deinen Spaß, sei nicht so streng. Ich fürchte, das Wir uns leider erst in zwei Tagen Wieder sehen werden.
    Deine kleine Maus<

    Sam wollte das Handy schon wieder in ihrer Hosentasche verschwinden lassen, als sie erneut eine Nachricht erhielt: >Das ist schade, ich vermisse dich schon jetzt, ich werde mit meinen Gedanken bei dir sein! Mit freundlichen Grüßen Charlie<

    Bevor es jemand bemerken konnte, schrieb sie ihm die Antwort: >Du bist lieb, ich denke auch an dich. Kann es kaum erwarten dich Wieder zu sehen. Sammy<

    Nachdem sie die Nachricht gesendet hatte, steckte sie das Handy nun wirklich zurück in ihre Tasche. Der General beendete im gleichen Augenblick die Besprechung.
    >Na toll und ich hab nichts mitbekommen. Um was es wohl ging? < dachte Carter. Als sie den Raum verlassen wollte, wurde sie von ihrem direkten Vorgesetzten Colonel Jack O`Neill zurück gehalten. „Na Carter, sie sehen so verwirrt aus, kann es sein, das es damit zusammen hängt, das sie nichts von der Besprechung mitbekommen haben?“ fragte es seinen Major mit einem leicht belustigtem Lächeln auf den Lippen. „Ich weiß gar nicht, was sie meinen Sir!“, versuchte Sam abzulenken. „Sam, du weißt ganz genau, was ich meine. Keine Sorge, ich werde es dem General nicht melden, obwohl es meine Pflicht wäre. Ich bin nur froh, dass ihr glücklich miteinander seid. Ich liege doch richtig mit meiner Vermutung, dass Charlie sich per Handy bei dir verabschiedet und dir eine schöne Reise gewünscht hat?“, begann Jack nach zu hacken. „Ja, sie haben recht!“, gab Sam es endlich zu. „Na also, warum denn nicht gleich so? Zur Belohnung, werde ich ihnen nun erzählen, was sie eigentlich schon längst wissen sollten.“ Meinte jetzt der Colonel. „Oh, das ist aber lieb von ihnen!“, erwiderte Carter spöttisch.
    Als Sam schließlich alles wusste, was sie über die Mission wissen musste, begab sie sich zum Umkleideraum, um sich fertig zu machen.
    General Hammond war äußerst erstaunt darüber, dass um Punkt 1200 das gesamte SG-1 Team darauf wartete, dass das Stargate aktiviert wurde. Der General stellte zufrieden fest, dass es seinem Colonel wohl doch noch gelungen war, dem jungen Wissenschaftler Daniel Jackson, Pünktlichkeit beizubringen. Es schien nämlich schon Gewohnheit von Jackson zu sein, fünf Minuten später als befohlen zu erscheinen. Daniel hatte wohl die Gedanken des Generals erraten, denn er begann Hammond verlegen an zu grinsen.
    Der General befahl einem Techniker mit dem Anwählen des Stargates zu beginnen.
    Als nach beinahe endlosen Wartens das siebte Symbol einrastete, schien die innere Anspannung der vier Team Mitglieder verschwunden zu sein. Alle schauten erwartungsvoll hoch zu General Hammond. Dieser nickte ihnen zu und verabschiedete seine Leute mit den Worten „Viel Glück und gute Reise. Wir sehen uns hoffentlich alle vollzählig und gesund wieder. Ach und bevor ich es vergesse, versuchen sie doch bitte, sich diesmal aus Schwierigkeiten heraus zu halten.“ Bei den letzten Worten machte sich ein Grinsen in seinem Gesicht breit. Sam schielte verstohlen zu O`Neill da sie genau wusste, wen der General gemeint hatte. Jack merkte, dass Sam zu ihn an sah und funkelte wütend zurück. >Ich bin doch gar nicht Schuld daran gewesen, was bei der letzten Mission passiert ist. Woher hätte ich denn wissen sollen, dass die Steine heilig waren und man sie nicht berühren durfte. Er konnte die ganze Aufregung nicht verstehen, schließlich hatte er ja nichts kaputt gemacht. Sondern sich nur gegen einen besonders großen Felsen gelehnt. Woher hätte ich denn wissen können, dass er der Heiligste von allen war?< dachte O`Neill, bevor er durch das Stargate ging und seine Gedanken ausgelöscht wurden. Nur einen Sekundenbruchteil später, spuckte ihn das Stargate auf P7X-631 wieder aus. Das erste, was Colonel O`Neill tat, als er strauchelnd zum stehen kam, war, das er sich nach seinen Team-Kameraden umsah. Erleichtert stellte er fest, dass sie vollzählig waren. Sein Blick ruhte nur unmerklich etwas länger auf Sam. >Sam, meine Sam, nein, jetzt war sie nicht mehr seine Sam. Sie gehörte jetzt einem anderen!< dachte er dabei verbissen. Ließ sich aber von seinem Kummer nichts anmerken.
    Schließlich war er ein beinharter Soldat, der eigentlich für die Gefühle seit dem Tod seines Sohnes nichts mehr übrig hatte. Trotzdem musste er zugeben, dass sich jedes Mal, wenn er seinen Major ansah, so ein warmes Gefühl verspürte, von dem er glaubte, es schon vor Jahren verloren zu haben. Am Anfang verwirrten ihn diese Gefühle, doch nun wollte er sie nicht mehr missen und nie wieder verlieren.
    Als O`Neill mit der Musterung seiner Begleiter fertig war, begann er damit Befehle zu erteilen „Daniel, sie und Teal`c werden die Gegend nach Anzeichen für intelligentes Leben absuchen. Carter, beginnen Sie mit ihren Tests, während ich mich in ihrer Nähe aufhalte und Wache halte.“ Zustimmendes Gemurmel war alles, was er als Antwort erhielt. Daniel und Teal`c, begaben sich auf den Weg, zu einem nahen Wald, während Sam ihre Tests gleich an Ort und Stelle durchführte. Sie konnte sich ganz auf ihre Arbeit konzentrieren und die Umgebung um sie herum vergessen, da Sam sich sicher sein konnte, das O`Neill auf sie aufpassen und ihr nichts geschehen würde.
    Schon nach kurzer Zeit, begann Jack sich zu langweilen. Er überlegte schon, mit Carter ein Gespräch anzufangen, aber als er zu ihr hinüber sah und bemerkte, wie konzentriert sie arbeitete, brachte er es nicht über sich, sie zu stören. So setzte er sich ins Knie hohe Gras und merkte nicht, das seine Blicke erneut auf Sam ruhten. Jack löste erst seinen Blick von ihr, als jemand seine Schulter berührte und er erschrocken zusammen zuckte. O`Neill sah auf und schaute in die enttäuscht aussehenden Augen von Daniel. Jack musste sich zusammenreisen, da ihm ein spöttischer Spruch auf der Zunge brannte. Statt dessen hob er fragend eine Augenbraue. „Nichts, Teal`c und ich haben rein gar nichts gefunden. Wir haben wirklich die ganze Gegend abgesucht. So was ist mir noch nie passiert.“, erklärte der junge Wissenschaftler. Der Colonel, der während Daniel`s Bericht aufgestanden wahr, klopfte ihm tröstend auf den Rücken und wand sich fast augenblicklich danach an seinen Major. „He, Carter, wie sieht’s aus, sind sie fertig mit ihren Tests? Alles wartet nur noch auf sie! Daniel und Teal`c sind schon zurück.“ Sam, die gerade dabei war, die letzte Bodenprobe in ihrem Rucksack zu verstauen, blickte auf, hob den rechten Arm und antwortete „Ja Sir, nur noch einen Augenblick!“, bei diesen Worten stand sie schon auf und begann sich den Staub von ihrer Hose zu klopfen. Wenige Minuten später kam sie bei den anderen an. Sam wollte sich schon an Daniel wenden, um ihn zu fragen, was er gefunden hatte, doch als sie in seine enttäuschten Augen sah schluckte sie ihre Frage hinunter.
    Alle gingen schweigend zum Stargate und kehrten, nachdem Daniel das Stargate aktiviert hatte, nach Hause zurück.
    Als Sam auf die Rampe des Stargate-Centers trat, merkte sie sofort, dass etwas nicht stimmte und dass es etwas mit ihr zu tun hatte. Es kam ihr so vor, als würden sie alle so komisch ansehen, nein, das war es nicht, was sie so verwirrte, war der ausweichende Blick von General Hammond. Oder bildete sie sich das alles nur ein? Nein, der General vermied es wirklich ihr direkt in die Augen zu sehen. Was war hier nur los?
    Dem General viel es schwer, Major Carter in die Augen zu sehen, wo sie doch fast so was wie eine Tochter für ihn war. Doch er hatte die Bürde auf sich genommen, ihr die schlechte Nachricht zu überbringen, die ihr das Herz brechen würde. Nur aus diesem Grund, war er an diesem Tag, in den Stargateraum gegangen. Sonst begrüßte er die heimkehrenden Teams vom Kontrollraum aus. Es sei denn, sie kamen von einer besonders wichtigen oder gefährlichen Mission wieder. Hammond gestattete sich, noch einmal tief Luft zu holen, bevor er anfing zu sprechen „Willkommen zu Hause SG-1. Wenn ich sie bitten dürfte mir gleich in den Besprechungsraum zu folgen!“. Der Gang zum Besprechungsraum, verschaffte dem General noch etwas Zeit, doch auch diese letzte Gnadenfrist, währte nicht lange.
    Der General öffnete die Tür, so dass Carter als erste den Raum betreten konnte. Als jedoch auch die restlichen Mitglieder von SG-1 Sam folgen wollten, wurden sie von Hammond`s traurigem Blick daran gehindert. Jack verstand als erster, dass das, was Hammond zu sagen hatte, in aller erster Linie Sam betraf und so schnappte er sich Daniel und Teal`c und entfernte sich etwas von der Tür. Jack spürte, das sie hier bleiben sollten, um Sam beizustehen, denn der General hatte ihr bestimmt nichts erfreuliches mit zu teilen.

    Hammond suchte ein letztes mal den Blick seines Colonels, danach betrat er selber den Raum, wo Sam wartet und schloss fast behutsam die Tür.
    Nachdem Sam den Besprechungsraum betreten hatte, setzte sie sich auf den Platz, wo sie eigentlich immer saß. Sie rechnete damit, dass sich der Colonel auf den Stuhl neben ihr setzten würde. Als jedoch der General an der Tür verharrte, um die anderen daran zu hindern, den Raum ebenfalls zu betreten und kurz darauf die Tür schloss, kam das ungute Gefühl, welches Sam schon bei der Ankunft gehabt hatte zurück.
    Hammond nahm nicht wie sonst, am Kopfende des Tisches Platz, sondern direkt neben seinem Major. Nach einem weiteren kurzen Zögern begann er zu sprechen, wobei er sie absichtlich mit ihrem Spitznamen ansprach „Sam, das was ich ihnen jetzt sagen muss, fällt mir sehr schwer. Aber ich wollte, dass sie es von einem Freund erfahren!“, er legte eine Denkpause ein, in der er Sam erlaubte ihm in die Augen zu sehen. Das was sie dort sah, verwirrte sie noch mehr, Traurigkeit, Mitgefühl und Schmerz. Was war nur geschehen? „Sam,“ >Da, er benutzt schon wieder meinen Spitznamen< dachte sie, bevor sie sich ganz auf das konzentrierte, was der General sagte „kurz vor ihrer Rückkehr, erhielt ich einen Anruf vom Krankenhaus.“ Als sie das Wort Krankenhaus hörte, zuckte sie zusammen und eine Vorahnung beschlich Sam. Trotzdem zwang sie sich weiter zu zu hören. „Es ging um Charlie,“, da, sie hatte es gewusst. „er hatte einen Unfall, die Ärzte haben alles versucht, aber es stand nicht in ihrer Macht, ihn zu retten. Er war allein im Auto, als ihm ein Betrunkener frontal ins Auto fuhr.“, endete der General und war erleichtert, es hinter sich zu haben. Als er sich schließlich zwang, Sam ins Gesicht zu sehen, wäre er am liebsten vor Schreck zurück gewichen. Sie war kreidebleich, alle Farbe war aus ihrem Gesicht gewichen und ihre Augen blitzten ausdruckslos und begannen sich mir Tränen zu füllen. Hammond tat das einzige, was er jetzt für Sam tun konnte, er nahm sie in den Arm, war einfach nur für sie da und versuchte ihr Trost zu spenden. Am Ende wusste Sam nicht mehr, wie lange sein in den Armen des Generals gelegen hatte. Sie löste sich aus der Umarmung und blickte ihn dankbar an, schließlich erhob sie sich und sagte mit zitternder Stimme „General, ich danke ihnen, dass sie es mir gesagt haben und für mich da waren. Aber ich wäre jetzt gerne etwas für mich allein.“ Hammond stand nun ebenfalls auf, nahm noch einmal ihre Hand und meinte, als er sie zur Tür brachte „Ich verstehe, dass sie jetzt allein sein möchten. Wenn sie jemanden zum Reden brauchen oder nicht allein sein wollen, ich bin in meinem Büro. Ach und Sam, ich werde immer für sie da sein. Darauf können sie sich verlassen!“, Carter nickte dem General noch mal dankbar zu und verließ den Raum.
    Jack hatte sich schon langsam Sorgen gemacht, als die Tür des Besprechungsraumes auf ging und Sam endlich heraus kam. Doch als er sie genauer ansah, erschrak er. Sam sah furchtbar aus. Jack wollte schon zu ihr gehen, als sie ihm direkt in die Augen sah. Da erkannte er, dass alle Lebensfreude aus ihrem Blick verschwunden war. Aber der Colonel erkannte noch etwas in den Augen seines Majors. Den Wunsch allein zu sein, wenn es auch nur ein Moment sein wollte, so würde er ihr diesen Wunsch gern erfüllen. Für ihn war sowieso jeder Wunsch von ihr Befehl! Also schnappte sich O`Neill Daniel und Teal`c und sagte zu den beiden „Komm, ich gebe euch einen Kaffee aus. Lassen wir Carter etwas in Ruhe. Ich denke, so wie sie aussieht, möchte sie jetzt allein sein.“ Und schon machten sich die drei auf den Weg in die Cafeteria. Doch Jack`s Gedanken waren nur bei Sam. Er fragte sich, was da wohl im Besprechungsraum vorgefallen war, dass sein Major so aufgelöst war. Aber er war sich sicher, dass wenn sie dazu bereit war, sie es ihm sagen würde. Zusammen würden sie dann eine Lösung für das Problem finden.
    Carter bemühte sich nicht zu ihrem Quartier zu rennen, sondern normal dorthin zu laufen. Als sie endlich an ihrem Zimmer ankam, riss Sam die Tür auf, betrat den Raum und schloss augenblicklich wieder die Tür. Sam schmiss sich aufs Bett, betrachtete ein Bild von Charlie und begann erneut hemmungslos zu weinen.
    Als Jack zwei Stunden später vor dem Quartier von Carter stand, musste er all seinen Mut zusammen nehmen, bevor er an der Tür klopfte. Nachdem auf das Klopfen kein „Herein“ folgte, versuchte er es ein zweites, drittes und viertes mal doch auch bei diesen versuchen erhielt O`Neill keine Antwort. Nun begann er wirklich sich Sorgen zu machen. Jack öffnete die Tür und betrat leise den Raum. Er entdeckte Carter sofort. Sie saß in einer Ecke des Zimmers auf dem Boden und schien ihn noch nicht bemerkt zu haben. Er schloss leise die Tür und näherte sich langsam seinem Major. Da sah er, dass sie noch genau so schlecht aussah wie vor ein paar Stunden und dass sie leise weinte. Erst als er sich neben sie gesetzt und er ihr schützend einen Arm um die Schulter gelegt hatte, zuckte sie erschrocken zusammen und schien aus einer Art Trance zu erwachen. Sam musst mehrmals blinzeln, um wieder klar zu sehen und Jack redete beruhigend auf sie ein, bis sie wieder ganz da war. Carter legte vor Erschöpfung ihren Kopf an seine Schulter und Jack streichelte ihr vorsichtig durch ihr Haar. Als er sicher war, das sie sich so weit beruhigt hatte, wagte er sich sie zu fragen, was passiert war. Sam brauchte einige Minuten, bis sie ihrem Colonel antworten konnte. „Es ist Charlie, er ist tot, einfach so. Ein Betrunkener“ sie brach ab, da sie keinen Ton mehr heraus brachte. Jack wartete geduldig ab. Da er aus eigener Erfahrung wusste, dass das Schlimmste, was man einem antun konnte, der gerade einen geliebten Menschen verloren hatte, ihn zu drängen, über das was vorgefallen war zu sprechen. Diesen Fehler wollte er nicht machen. Er wurde aus seinen Gedanken gerissen, als Sam begann weiter zu erzählen. „Ein Betrunkener hat sein Auto frontal gerammt. Die Ärzte haben alles versucht, aber sie konnten ihn nicht retten.“ Die letzten Worte waren kaum mehr als ein Flüstern gewesen. Doch Jack hatte sie trotzdem verstanden und er war wütend. Wütend auf den Betrunkenen, auf Charlie, weil er einfach aufgegeben hatte, auf die Ärzte, weil sie ihn nicht retten konnten und aus sich selbst, weil er es nicht verhindern konnte, dass seiner Sam so etwas angetan wurde. Obwohl er wusste, dass er gar nicht Schuld sein konnte, fühlte er Verachtung für sich selbst. O`Neill überlegte fieberhaft, was er ihr zum Trost sagen konnte, das nicht so abgedroschen klang. Doch er kam zu dem Schluss, dass egal, was er sagte, sie wusste, wie er es meinte. So bemühte Jack sich mit sanfter und ruhiger Stimme zu sprechen „Das ist ja schrecklich. Es tut mir so leid, mein herzliches Beileid. Kann ich irgendetwas für dich tun?“, „Ja, danke. Würden sie mir etwas versprechen?“, wollte sie von O`Neill wissen. „Alles was du willst.“, antwortete er ihr, wobei er in Gedanken hinzufügte >Ich würde alles für dich tun. Ich würde dir sogar die Sterne vom Himmel holen!< „Sir, versprechen sie mir, das sie mich nie im Stich lassen und immer für mich da sind, wenn ich sie brauche?“ wollte Sam wissen. Ohne lange zu Überlegen meinte Jack mit feierlicher Stimme „Ja Sam, das verspreche ich dir.“ Zögernd nahm er sie in den Arm.
    Zwei Tage später war Charlies Beerdigung. Hätte jemand Carter danach gefragt, wie sie es geschafft hatte, diese beiden Tage zu überstehen, hätte sie ihm keine Antwort geben können. Nur eins konnte Sam mit Gewissheit sagen, dass sie die besten Freunde hatte, die man sich wünschen konnte. Sie war nach der schrecklichen Nachricht nur wenige Stunden allein gewesen. Ihre beste Freundin, DR. Janet Fraiser war sogar Nachts bei ihr geblieben. Sie hatte die Nächte im Schlafsack auf dem Boden neben Sams Bett verbracht. Daniel und Teal`c hatten auch wie Kletten an ihr gehangen und versucht sie auf andere Gedanken zu bringen. Doch der aller schlimmste war der Colonel gewesen. Er hatte die letzten zwei Nächte auf dem Stuhl vor ihrem Quartier verbracht und war ihr wie ein Hund überall hin gefolgt. Er hatte sogar an einer Besprechung aller Wissenschaftler teilgenommen, obwohl er ja eigentlich für Wissenschaftler nichts übrig hatte. Es war komisch, aber irgendwie hatte er sich total verändert. Aus dem harten und unnahbaren Soldaten schien ein mitfühlender Mensch geworden zu sein. Obwohl Sam irgendwie immer gewusst hatte, dass der Colonel ein fröhlicher und liebenswerter Kerl war und dieses harte Soldaten Gehabe alles nur gespielt war und sie hatte recht damit gehabt.
    Der Pfarrer sagte gerade „Am Ende des Samsara – dieses ewigen Kreislaufs von Geburt und Tod – steht das Nirwana.“ Da schreckte Sam aus ihren Gedanken hoch, trat au das Grab heran und nahm von Charlie Abschied. Als alle schon gegangen waren, stand Carter noch immer am Grab ihres Mannes, doch waren wirklich alle schon gegangen?
    Langsam näherte sich jemand Sam und blieb neben ihr stehen. Als sie den Kopf zur Seite drehte, um zu sehen, wer es war, konnte sie es kaum fassen. Es war O`Neill. Ohne das beide ein Wort sagten, gingen sie Arm in Arm in eine ungewisse Zukunft!

    Kapitel 5
    Verheilte Wunde

    „Stargate Aktivierung von außerhalb! Ich wiederhole Stargate Aktivierung von außerhalb!“, Quäkte die Stimme eines Technikers durch die Lautsprecher des SGC. „Das sind bestimmt Jack, Daniel und Teal`c, die da von ihrer Mission zurückkommen.“ Dachte Sam, die mit einer Grippe auf der Krankenstation lag. Dach als sie auf die Uhr sah, die an der Wand hing, sah sie, dass die restlichen Mitglieder von SG-1 eigentlich noch acht Stunden unterwegs sein sollten. „Vielleicht ist ihnen was passiert!“ kam ihr der Gedanke, doch Sam verwarf ihn gleich wieder. Bestimmt waren es mal wieder die Goa`uld, die da versuchten auf die Erde zu gelangen. Sams letzte Gedanken galten den Jaffa`s, die da bald gegen die Iris prallen würden. Dann fiel sie in einen unruhigen Schlaf.
    Sam wurde durch lautes Rufen wach. Als sie die Augen aufschlug, sah sie, das einige Sanitäter gehetzt hin und her rannten, um die Befehle, die ihnen Doc. Fraiser zurief auszuführen. Sam drehte ihren Kopf leicht zur Seite und sah, das Daniel neben ihrem Bett saß.
    „He Daniel, was machst du denn hier? Ich dachte ihr seit noch unterwegs?“, versuchte Sam ihre Neugierde zu befriedigen. Im ersten Moment wusste Daniel gar nicht, was er ihr Antworten geschweige denn, wie er Sam die Geschehnisse beibringen sollte. Er beschloss ihr ganz einfach die Wahrheit zu sagen. „Sam, wir sind auf unserer Mission den Goa`uld begegnet. Als wir uns gerade zum Stargate zurück gekämpft hatten, traf einer der Jaffa mit seiner Stab-Waffe einen Baum.“, Daniel machte eine kurze Pause um Sam die Chance zu geben, alles nach vollziehen zu können. >Warum erzählt Danny mir das alles? Was versucht er mir da klar zu machen?< Diese Fragen schossen Sam in der kurzen Pause durch den Kopf, bevor Daniel weiter sprach. „Was ich dir damit sagen will ist, Jack stand unter dem Baum und der fiel auf ihn. Teal`c konnte ihn zwar darunter hervor ziehen und ihn auf die Krankenstation bringen. Aber Janet meinte, dass wenn, er die Inneren Verletzungen überleben sollte, aller Wahrscheinlichkeit nach gelähmt sein wird.“ Beendete er seinen Bericht. Bei den letzten Worten wich langsam alle Farbe aus ihrem Gesicht. „Nein, nein, nein, das kann nicht sein! Ist das wieder einer eurer blöden Scherze?“ begann Sam zu schreien und wild um sich zu schlagen.
    Durch das Geschrei angelockt stürzte Doc. Fraiser ins Zimmer. Ein Blick von ihr genügte um ihr zu sagen, dass Daniel Sam gerade die schlechte Nachricht überbracht hatte. Janet nahm eine Spritze mit Beruhigungsmittel und ging vorsichtig auf Sam zu. Doch sie bekam keine Gelegenheit um ihr das Mittel zu verabreichen. Sie musste Daniel anweisen Sam fest zu halten. Fast schlagartig danach, beruhigte sich Carter und fiel in einen traumreichen Schlaf.
    Janet nahm den völlig verdutzt drein blickenden Daniel und führte ihn in ihr Büro. Daniel setzte sich auf einen der zwei Stühle, die vor Fraisers Schreibtisch standen. Janet schenkte ihm eine Tasse Kaffee ein, die er mit einem Lächeln dankend annahm. „Was war da eigentlich los? Ich hab Sam noch nie so ausser sich gesehen. Noch nicht einmal als sie erfuhr, das Charlie gestorben war.“ Begann Fraiser die Unterhaltung. „Ich weiß auch nicht. Ich hab ihr nur von dem Kampf mit den Goa`uld erzählt, denn wir hatten und wie Jack verletzt wurde. Da war sie dann ganz blas und dann fing sie auch schon an zu schreien.“ Versuchte Daniel dem Doc. Zu helfen den Grund für das Benehmen von Carter zu finden. Da kam Janet ein Gedanke, denn sie aber sofort wieder verwarf, denn Sam hätte ihr doch sicherlich gesagt, wenn sie für O`Neill mehr empfand als erlaubt. Nachdem Daniel und Janet etwa eine halbe Stunde miteinander gesprochen hatten verabschiedete sich Daniel vom Doktor, da er sich noch bei General Hammond melden sollte. Also beschloss Fraiser noch einmal nach ihrer Freundin zu sehen. Doch als sie Sam`s Zimmer betrat, fand sie ein leeres Bett vor. Von Carter fehlte jede Spur. Komischerweise überraschte sie das gar nicht, denn sie hatte damit gerechnet, dass Sam sich auf die Suche nach Colonel O`Neill machen würde. So fand sie sie auch am Bett des Colonels. Der Kopf war ihr auf die Brust gesunken und ihre Hand umklammerte die seine. Als Fraiser ihre beiden Freunde so sah, kam ihr plötzlich der Gedanke von vorhin wieder in den Sinn und musste schmunzeln. Vielleicht hatte sie damit gar nicht so falsch gelegen. Sie winkte einen Sanitäter zu sich, der gerade vorbei ging und zusammen legten sie Sam vorsichtig, damit sie ja nicht aufwachte, in das freie Bett, das neben dem von Jack stand. Bevor Janet den Raum verließ, schaute sie ein letztes mal zu den beiden hinüber. Dann ging sie und schloss die Tür mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht.
    Dem Colonel ging es von Tag zu Tag besser, was auch Carter mit Zufriedenheit wahrnahm. Diese war schon seit zwei Tagen wieder bei der Arbeit. Doch etwas war mit ihr geschehen. Verbrachte sie doch sonst ihre Freizeit in ihrem Labor, so fand man sie jetzt in jeder freien Minute an Jack`s Bett in der Krankenstation. Janet, der das besonders auffiel. Passte sie in einem günstigen Moment ab und bugsierte sie in ihr Büro. Um dort mit ihr über die Veränderung, in ihrem Verhalten zu sprechen. Aber sie wollte auch über den Ausbruch, den Sam vor einer Woche hatte mit ihr sprechen. „Warum möchtest du mit mir sprechen?“, wollte Sam vom Doc wissen. „Das hat einen ganz besonderen Grund. Aber erst mal will ich von dir wissen, warum du letzte Woche so ausgerastet bist. Vielleicht erklärt sich dann der Rest von selbst.“, antwortete Janet auf Sam`s frage. Carter schloss für einen Moment die Augen und atmete noch einmal tief durch, dann begann sie zu sprechen. „Als Danny mir damals sagte, dass Jack vielleicht sterben würde, da kamen auch wieder die Erinnerungen an Charlies Tod hoch. Ich fand es einfach ungerecht, dass ..., dass mir erneut ein geliebter Mensch genommen werden sollte.“, so jetzt war es endlich raus. Sie hatte ihrer Freundin gestanden, dass sie mehr für ihren Colonel empfand, als eigentlich erlaubt war. Sam erwartete eigentlich, dass nun eine Strafpredigt folgen würde, doch das was sie statt dessen hörte, verblüffte sie. „Na endlich! Es wurde ja auch langsam Zeit, dass du dich nicht mehr vor deinen Gefühlen versteckst. Wir hätten alle eigentlich viel früher damit gerechnet.“ Verkündete Janet lächelnd. „Wie ihr alle habt schon darauf gewartet? Wer ist wir?“, brachte eine völlig verdutzte Samantha Carter heraus. „Wir bedeutet, Daniel, Teal`c, Cassie, ich und General Hammond.“
    Sam konnte es nicht fassen. Sogar der General hatte darauf gewartet, dass sie sich beide eingestehen würden sich zu lieben. Aber das Unglaubliche daran war, dass er es mit keinem Wort erwähnte, ja nicht mal mit dem Kriegsgericht gedroht hatte.
    „Wie, sogar der General? Aber warum hat er denn dann nie etwas gesagt. Oder uns vors Kriegsgericht gestellt?“, wollte Sam wissen. „Nun, ich glaube, er hat euch deshalb nicht vors Kriegsgericht gestellt, weil ihr seine besten Offiziere seid und er auf euch nicht verzichten kann. Außerdem gönnt er dir sicherlich den neues Glück. Wenn man bedenkt, was dir vor einem Jahr passiert ist.“ Erwiderte ihr Janet. „Ja, das kann schon sein. Trotzdem lässt mir das jetzt keine Ruhe mehr. Wie soll ich mich denn jetzt in der Gegenwart von General Hammond benehmen? Ich glaube ich würde es nicht aushalten, ihm in die Augen zu sehen.“ Versucht Carter ihre Gefühle zu erklären. Doch darüber konnte Janet nur lachen. So war ihre Freundin eben, sie machte sich viel zu viele Gedanken über etwas, an dem man nun eh nichts mehr ändern konnte. Langsam erhob sich Sam und verabschiedete sich mit den Worten „Ich werd dann mal wieder, aber bevor ich an meine Arbeit zurückkehre, werde ich noch einmal nach Jack sehen.“, ohne es bemerkt zu haben, hatte sie den Vornamen ihres Colonels benutzt. Aber Janet hatte es wahrgenommen und lächelte dem Major hinterher, als diese das Büro verließ.

    >Es ist schon komisch, wenn jeder bescheid weiß, bis auf den, den es betraf und dieser jemand war Jack. Aber wie sollte sie ihm ihre Gefühle erklären? Und was noch wichtiger war, wie würde er reagieren?<
    diese Gedanken beschäftigten sie, als sie auf dem Weg zu O`Neill war. Zu ihrer großen Freude, war der Colonel wach und grinste sie an, als sie ihren Kopf durch die offene Tür steckte. „Das ist aber schön, das sie mich heute besuchen kommen.“ Begrüßte er seinen Major. „Die Freude ist ganz meinerseits!“, erwiderte Carter. Dann herrschte Schweigen. Niemand wusste, worüber sie sich unterhalten sollten. Da sie meistens über ihre Arbeit redeten und der Colonel im Moment außer Gefecht war, hatte er nichts, was er ihr erzählen konnte. Sam wollte Jack jedoch nicht wissenschaftliche Dinge erzählen, wo er doch mit der Wissenschaft nichts am Hut hatte. Ganz plötzlich kam es über Sam, sie hätte sich dafür Ohrfeigen können. „Jack ich, ... ich muss dir was sagen,” was tu ich da eigentlich? Bin ich verrückt geworden oder was? „Bitte lass mich erst ausreden, bevor du etwas dazu sagst. Damals, es war am Abend vor meiner Hochzeit, kamst du zu mir und sagtest, dass du mich liebst. Ich hab geglaubt, dass es nur ein besonders gut ausgeprägter Beschützerinstinkt war, den du fälschlicherweise für Liebe gehalten hast. Doch nun, glaube ich, dass es von Anfang an Liebe gewesen ist. Und seit du hier auf der Krankenstation liegst da, ... da hab ich gemerkt, sie sehr ... du mir fehlst. Aber nicht nur das, ich ... ich liebe dich auch°!“, jetzt, wo es endlich raus war, fielen Steine von ihrem Herzen. Jetzt hatte sie nur noch Angst. Angst vor Jack`s Reaktion. Angst davor, dass er sie nicht mehr liebte.
    Doch Sam hatte keinen Grund Angst zu haben. Denn Jack lächelte sie an. Es war ein glückliches Lächeln und er beugte sich etwas zu ihr heran und gab ihr einen Kuss auf die Wange.
    „Ich liebe dich auch noch, über alles auf der Welt sogar. Aber wie sollen wir es den anderen beibringen?“, wollte O`Neill wissen. Doch da konnte ihn Sam beruhigen. „Die anderen? Die wissen es doch schon längst. Ach und der General auch.“, „Was? Der General auch?“, „Ja, der General auch. Er hat anscheinend nichts dagegen. Jedenfalls hat er mich noch nicht darauf angesprochen!“.
    Glücklich küssten sie sich ein weiteres mal. Sie waren beide froh, das sie sich um die Zukunft nun keine Gedanken mehr zu machen brauchten.

    The End



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