Twains Initiation...

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    Re: Twains Initiation...

    eckes - 02.02.2007, 12:32

    Twains Initiation...
    Der Thread hier dient dem Bartinator und mir Twains Initiation auszuspielen. Ich bitte darum von Einträgen abzusehen. Danke.

    --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    RP-Regeln:

    Der normale Fließtext beschreibt Handlungen und Örtlichkeiten.

    Gedanken werden kursiv geschrieben.

    "Ausgesprochene Worte in Anführungszeichen."

    Offplay: wird vorher durch RP-OFF gekennzeichnet und mit RP-ON gehts weiter.

    Das sollte reichen... kann also losgehen.

    ######################################################################################



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 02.02.2007, 12:49


    RP-OFF:
    Ich bin davon ausgegangen wir starten mit der Suche nach der Gruppe. Folgendes ist quasi der Tag, nachdem Twain per Matrix eine Gruppe ausgewählt hat. Nun geht es darum ihr physisches Äquivalent zu finden.
    RP-ON

    Twain erwacht morgens um 9 Uhr. Er steht auf. Heute werde ich diese Gruppe finden.

    Nach der Dusche und Frühstück geht er aus dem Haus. Er fängt an seine Connections abzuklappern.
    Um die Uhrzeit werden noch nicht so viele wach sein. Ich gehe erstmal zu Jacobi, der steht schon um 6 Uhr auf und trinkt seinen ersten Tee.

    "Armer, alter Mann", seufzt er vor sich hin.

    Twain hat Jacobi vor einigen Jahren das erste mal gesehen. Sein alter Lehrmeister Talon hatte sie bekannt gemacht. Er sagte damals zu mir, Mr. Quallon ist der beste - nach ihm. Er war schon ein Witzbold, der alte Talon. Friede seiner Asche.

    Mit dem Taxi kam Twain zu Jacobis Laden.

    So richtig kennen gelernt hat Twain ihn aber erst Jahre später. Es gab da einen Auftrag in den SSC. Kann mich nicht mehr richtig dran erinnern. Du wirst alt Junge. Sei auf der Hut.

    Twain öffnet mit einem mulmigem Gefühl in der Magengegend die Glastür, die in den verstaubten Laden führt. Ich hätte was anderes Essen sollen...zu spät.

    Sein Blick fiel auf die hölzerne Regale, die sich in dem kleinen Verkaufsraum bis an die Decke stapelten. Sie waren vollgestopft mit Büchern und esoterischem Krimskrams. Windspiele hingen von der Decke und Feng-Shui mini-Gärten standen auf dem Boden und auf der Fensterbank. Es roch nach Räucherwerk, altem Holz und Staub.

    Jacobi saß in einem Lehnstuhl in einer Ecke seines Ladens und trank Tee und rauchte eine altmodische Holzpfeife. Auf seinen Knien, die in eine karierte Decke eingewickelt waren, lag ein aufgeschlagenes Buch.

    Er blickte auf, "Guten Morgen Twain, was führt dich zu mir?", fragte er freundlich, aber lauernd.

    "Können wir offen reden?"

    "Ja, aber sicher."

    "Gut, es geht um einen magischen Zirkel, von dem ich weiss, dass es ihn in dieser Stadt gibt. Aber ich finde ihn nicht. Kannst du mir helfen?"



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 06.02.2007, 16:55


    RP-ON:

    Jacobi schaut Twain mit einem warmen, müden Lächeln in die Augen.
    Kurz daraufhin wendet er sich um, gibt Twain mit einem Kopfnicken zu verstehen dass er ihm folgen möchte und verschwindet in einem kleinen Separé.

    Der Ork geht der Einladung nach und folgt dem alten Mann durch den Türbogen hindurch, welcher durch einen Perlenvorhang und einige Traumfänger verziert wird. Der Vorhang macht leise klickernde Geräusche während Twain sich durch ihn hindurchschiebt und aufpasst, dass sich keine der Perlenschnüre in seinem kantigen Gesicht verheddern.
    Hinter dem Vorhang befindet sich eine kleine Leseecke. Ein schmaler verzierter Glastisch , umrundet von mehreren Sesseln, welche wiederum von einigen Bücherregalen eingefangen werden. In den Regalen sind viele Journale und Zeitschriften zu sehen und auch der eine oder andere dicke, staubige Foliant hat hier seinen Platz gefunden. Ein großer, indisch anmutender Teppich überspannt den gesamten Boden und auch einige Tuchbehänge an den Wänden sorgen für eine gemütliche Atmosphäre. Überraschenderweise erweckt es beinahe den Anschein als würden die Teppiche viele der Geräusche herausfiltern. Die Stadt und der Laden sind fast wie aus der Realität verschwunden. Es herrscht Stille.

    Diese Stille wird plötzlich unterbrochen von einem "chhhhooaard bing". Das Geräusch erinnert an einen elektrischen Milchschäumer oder das entleeren einer kleinen Druckluftkartusche. Es steigt ein wenig Dampf vor Jacobi auf, welcher mit dem Rücken zu dem herangetretenen Ork vor ein einem kleinen Regal steht und auf seine langsame Art und Weise beschäftigt wirkt. Er betrachtet den Streifenanzug mit hochgezogenen Augenbrauen über die Schulter hinweg.

    "Oh, bitte setz dich doch mein Freund", er deutete auf die Sitzgelegenheiten. "rot oder grün ?"



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 06.02.2007, 18:11


    Was meint er verdammt? Tee? Er weiss doch, dass ich nicht gerne Tee trinke. Verwirrter alter Mann.

    "Danke. Für mich bitte roten mit 2 Löffeln Zucker."

    Mit Zucker wird es schon gehen.

    Twain macht es sich auf einem der Sessel bequem und wartet auf Jacobi.

    Ein heisser Kaffee wäre mir lieber gewesen. Hoffe mal das er wenigstens Informationen hat.

    Twain schaut sich aufmerksam den Inhalt der Regal an und lässt seinen Blick durch den Raum wandern. Vielleicht hat er was neues.

    Er betrachtet kurz die Astralebene in der Vermutung, dass der Raum durch einen Hüter gesichert ist. Danach konzentriert er sich wieder auf die physische Ebene und blickt zu Jacobi.

    "Also, wie kannst du mir helfen?"



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 07.02.2007, 15:46


    Ein kurzer Blick in die Astralebene zeigt, dass der Alte Mann sich scheinbar auch ohne Hüter, oder ähnliche Sicherheitsmaßnahmen recht behütet fühlt. Alles in allem macht dieser gemütliche Raum im Astralraum einen weniger heimischen Eindruck. Er wirkt im Gegenteil dunkel und kalt. Lediglich von den Stoffbehängen geht ein schwaches glimmen aus.

    "Kommt sofort"

    Die Jugend von heute. Immer in Eile

    Nach einem kurzen Blick durch die Regale beschleicht einen das Gefühl, dass sich in diesen vier Wänden meist mundanere Wesen als der indische Teppich herumtreiben. Es handelt sich um Broschüren um den eigenen Weg zur Spiritualität zu Finden. Geisterratgeber und Broschüren über Geister als Berater bei Feng-Shui Fragen. Der eine oder andere Magietheoretische Band wurde vermutlich aus nostalgischen gründen in einen dicken Kunstledereinband gewickelt und auch die Seiten wurden wohl nachträglich nachgegilbt.

    Jacobi macht es sich auf einem Sessel mit handgestricktem Wollüberzug neben Twain gemütlich und stellt 2 Tassen, in denen je eine kleine Kapsel in dampfendem Wasser schwimmt neben ein Glas mit braunem Zucker auf dem Tisch.
    Er seufzt kurz als er sich auf dem Sofa niederlässt.

    "Erzähl doch erstmal wie es dir so geht in letzter Zeit. Du hast ja seit deinem letzten Salish Shidhe Urlaub praktisch nicht mehr von dir hören lassen."

    Jacobi legt den Kopf ein wenig schief und blickt neugierig in Twains Augen.



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 07.02.2007, 16:40


    Netter alter Mann.

    "Mir geht es soweit ganz gut. Man lebt, man arbeitet. Kann mich in letzter Zeit nicht beklagen. Habe ein paar gut bezahlte Jobs bekommen...

    Aber meine magischen Bemühungen bringen mich nicht weiter. Ich brauche Hilfe von Aussen. Ich brauche jemanden der mehr weiss, als ich. Ich brauche einen spirituellen Führer... Seit Talons Tod bin ich allein zurecht gekommen. Es ging immer irgendwie weiter, aber ich bin an einem Punkt angelangt, der mir vorkommt wie... Stillstand. Es geht nicht weiter. Die Magie hat nichts neues mehr für mich zu bieten... Es gefiel mir am Anfang eigentlich recht gut. Ich dachte ich wüsste alles, was ich Wissen müsste, aber ich habe gemerkt, dem ist nicht so.

    Diese Erkenntnis treibt mich wieder an. Deswegen habe ich mich auf die Suche nach 'nem "Club" gemacht. Ich habe einen Zirkel gesucht in dem ich mich voll und ganz meinem Element widmen kann. Ich habe auch etwas rausbekommen, aber ich glaube nicht, dass die mich mit offenen Armen willkommen heissen, wenn ich plötzlich bei denen vor der Tür stehe. Ich habe denen nicht sonderlich viel zu bieten, wie mir scheint. Deswegen bin ich zu dir gekommen. Ich weiss noch nicht genau wie du mir helfen kannst, aber ich bin mir sicher uns fällt etwas ein, wenn du Interesse hast. Ich meine, du bist der beste den ich kenne."

    Nach einer kurzen Pause sagt Twain noch: "Natürlich kann ich dich bezahlen, aber ich würde auch wieder für dich arbeiten, wenn du es vorziehst."

    Nach dieser Rede schaut Twain den alten Mann fragend an.

    Du wirst mir helfen, dass weiss ich. Bei allen großen Geistern, du hilfst mir.

    Um sich seine Nervosität nicht anmerken zu lassen, nimmt Twain etwas von dem Zucker und befördert es routiniert in seine Tasse. Dann lässt er sich entspannt zurück sinken und wartet, dass der Tee abkühlt. Dabei blickt er Jacobi freundlich an.



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 07.02.2007, 17:29


    Jacobi erhebt die Tasse Tee und spielt mit dem Löffel ein wenig mit der sich beinahe komplett aufgelösten Kapsel herum. Er atmet den Duft des Tees ein, schließt die Augen und lehnt sich zurück, um nach einer kleinen Ewigkeit den ersten genüsslichen Schluck zu nehmen.

    "ich verstehe", antwortet er nach einer weiteren kleinen Ewigkeit.

    "Ebenso wie du kenne ich das Gefühl am Ende des bisherigen Weges angekommen zu sein. Und ich weiß wie stark das innere Bedürfniss werden kann einen neuen Weg zu bestreiten. Und die Leere die es mit sich bringen kann wenn man versucht dieses Bedürfniss zu unterdrücken ."

    Er hat mittlerweile begonnen Gedankenverloren in das rot des kleinen Wirbels zu starren den sein Löffel erzeugt hat.

    Er schaut auf und blickt Twain wieder in die Augen : "Ich bin froh und fast schon ein wenig stolz, dass du dich entschlossen hast deinen Geist den spirituellen Weg der Metaebenen durchleben zu lassen."

    Nach einem weiteren Schluck und einer kurzen Pause fügt er hinzu: "Nun...in meinem Geschäft hat man das Glück die Bekanntschaft einiger interessanter Menschen zu machen. Und damit meine ich bestimmt nicht die Abonnenten"

    Jacobi deutet auf eine der Zeitschriften im Regal und fängt heiser an zu lachen.

    "Aaah. Darunter befindet sich auch die eine oder andere Person die sich in den richtigen Kreisen für dich aufhalten könnte. Aber ersteinmal solltest du mir sagen was genau das für eine Gruppe ist, die du dir da rausgesucht hast.Vielleicht weißt du sogar wo sie sich aufhalten. Irgendwo müssen wir ja auch anfangen, nicht ?"

    Jacobi nimmt noch einen Schluck aus seiner Tasse und kaut wie bei einer Weinprobe auf diesem Schluck herum.

    "Weißt du es war eine wirklich hervorragende Idee ein paar der Früchte aus dem Garten meiner Schwester zu trocknen. Man weiß nie welchen Drek sie einem selbst in so genannten Naturkostläden alles unter den Tee mischen. Zeiten sind das, sag' ich dir! "



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 07.02.2007, 18:12


    Yeah! Er hat angebissen!

    "Also", fängt Twain ermutigt an und greift dabei nach seiner Tasse. Während er den Tee bedächtig umrührt beginnt er zu erzählen.

    "Es handelt sich um einen hermetischen Zirkel der sich "Eartshaker" nennt. Ich gehe davon aus, dass es sich um Erd-Elementaristen handelt. Die Quellen, die mir zur Verfügung standen waren teilweise ein wenig widersprüchlich und ungenau, weswegen ich leider auf Vermutungen angewiesen bin.

    Ich weiss jedoch, dass sie im Ork-Untergrund zu einer gewissen Bekanntheit gelangt sind. Ihr Name ist des öfteren im Zusammenhang mit Hilfsprojekten gefallen, natürlich alles inoffiziell. Der Zirkel setzt sich aus Mitgliedern des Untergrundes zusammen, da bin ich mir relativ sicher. Ich habe erfahren, dass ausschließlich Orks und Trolle der Gemeinschaft angehören. Was meine Vermutungen, ihren Hintergrund betreffend bestätigt hat.

    Gerüchten auf diversen Schattenboards zufolge sollen sie in Snohomish ansässig sein. Ich weiss nicht was da dran ist, aber ich werde es weiter verfolgen."

    Twain lehnt sich zurück und nimmt einen kleinen Schluck Tee.

    "Wie du sicherlich weisst bevorzuge ich einen guten Kaffee, aber das Zeug hier ist doch nicht so schlecht, wie ich dachte."

    Er nimmt noch einen kleinen Schluck.

    "Wenn du mal guten Kaffee haben willst kann ich dir vielleicht was besorgen. Ich kenne da jemanden, der an echten Sizillianischen Kaffee ran kommt. Spitzenqualität, kann ich nur empfehlen."



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 08.02.2007, 01:51


    Jacobi lehnt sich nach vorne und verschränkt die Finger vorm Gesicht wie in Gebetshaltung.

    "Soso....nun das ist doch schonmal ein guter Anfang. Ich denke damit lässt sich an der richtigen Quelle schon etwas anstellen."

    Jacobi nippt an der Tasse und stellt mit leicht enttäuschtem Gesichtsausdruck fest, dass diese mittlerweile leer ist.

    "ich werde mich für dich einmal umhören. Es handelt sich dabei natürlich um eine sensible Angelegenheit. Es könnte wohl ein paar Tage dauern bis ich mich ein wenig in den Speck gefresen habe, um mal etwas metaphorisch zu werden."

    Er lässt ein kurzes Lachen fahren, welches man beinahe für ein Husten halten könnte. Er lässt einen kurzen Blick über die Schulter blitzen und macht daraufhin anstalten sich zu erheben.

    "Wie es scheint ruft die Kundschaft"

    Hoffentlich nicht wieder soein Hobbyesotheriker

    "Du weißt dass ich selber keinen Kaffee trinke. Das Zeug ist nicht gut für mein Herz. Aber bring doch trotzdem mal eine Kostprobe vorbei. Bei meiner Kundschaft muss man auf alle Eventualitäten vorbereitet sein..."

    Mit leiser werdender Stimme und einem Seufzen, dass durch die Geräusche des Perlenvorhangs überlagert wird, entschwindet der alte Mann zurück in den vorderen Bereich des Ladens.



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 08.02.2007, 14:27


    Twain bleibt noch einen Augenblick im Sessel sitzen und trinkt den Tee aus.
    Wenn Jacobi mir hilft habe ich es schon so gut wie geschafft. Ich sollte als nächstes mal bei Alexandrio vorbeischauen und nach dem Kaffee fragen.

    Entspannt steht er auf und streicht sich den Anzug glatt. Danach zieht er sich wieder seinen Trenchcoat drüber und verlässt die Stille des Raumes. Beim Hinausgehen aus dem Laden wirft er noch einen Blick zu Jacobi, der gerade dabei ist sich mit einem Kunden zu unterhalten. Nach einem knappen Nicken verlässt Twain den Laden wie er gekommen ist.

    Twain knöpft sich den Mantel zu und richtet den Kragen auf bevor er losgeht. Es ist stürmisch geworden. Dann bewegt er sich Richtung Alexandrios Pizzeria. Hmmm, jetzt ein starker Espresso.

    Alexandrios Pizzeria ist eine kleine Pizzeria mit italienischem Flair in Renton. Bei gutem Wetter stehen Tische bis auf den Bürgersteig. Den Gästen wird dann Schatten gespendet, durch eine - in den Farben der alten italienischen Flagge leuchtenden - Marquise. Das ist heute nicht der Fall. Der graue Tag hat alle Gäste ins innere Bewogen und die Marquise ist eingerollt.
    Twain betritt den Laden durch die Vordertür und erhält einen Blick auf die Tische, an denen vereinzelt ein paar Gäste sitzen. Konzernangestellte die ihre frühe Mittagspause genießen. Wenn die wüssten, dass sie in 'ner Mafiaklitsche hocken, würden die sich bepissen vor Angst.

    Twain geht zur Theke und begrüßt den Angestellten Toni. "Ciao Toni, dove è Alexandrio? Desidere comunicare con lui."

    Toni begrüßt ihn übermäßig freundlich mit den Worten:"Ciao amico anziano. È nell ufficio. Conoscete il senso?"

    "Si, grazie. Siete un buon ragazzo", antwortet Twain und geht Richtung Toiletten. Er öffnet eine Tür, auf der ein Schild mit dem Wort 'Privat' befestigt ist und gelangt in einen schmalen Flur. Dieser führt ihn an eine weitere Tür auf der ein ähnliches Schild angebracht ist, auf welchem 'Büro' steht. Twain klopft dreimal.



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 08.02.2007, 15:13


    Als sich Twain der Tür nähert, hört er drinnen eine Stimme die sehr aufgeregt klingt.

    "Pensare esso!! Quel bastardo funziona nel mio Pizzaria e richiede la sua parte posteriore dei soldi. Che periodi stiamo vivendo dentro?"

    Nachdem Twain 3x klopft, wird es in dem Büro plötzlich still. Nach 3 Sekunden hört man die Stimme erneut : "Entrato !"

    Twain öffnet die Tür und wirft einen Blick in Alexandrios Büro. Es handelt sich um einen überraschend geräumigen Raum. An den Wänden stehen einige Regale, welche mit Büchern und teuer wirkendem Porzellan gefüllt sind. Einige gute Replikas moderner Retro-Künstler hängen an den Wänden. In der mitte des Raumes steht ein großer massiver dunkler Kastanienholztisch. die Fenster sind verdunkelt und im Schein einer kleinen Lampe mit grünem halbtransparentem Schirm sitz Alexandrio. Auf dem Tisch sammelt sich ein kleiner haufen E-paper-Dokumente. Alexandrio hält eine Hand am Ohr und die andere unterm Tisch. Als er Twain erkennt entspannt sich sein Gesicht und er lächelt. Er nimmt die zweite Hand unterm Tisch hervor und man kann ein leises "knacken" hören.

    Er dreht sich kurz zur Seite, doch trotz der plötzlichen Kopfbewegung entweicht sein langes dunkles Haar keinen Millimeter aus seiner zurückgegelten Position : "Gli ho detto il suo nome. Trovare quel ...motherfucker ed insegnargli una lezione!"

    Er klappt sein Mobiltelefon zu und dreht sich wieder zu Twain um.

    "Twain alter Freund ! Was für eine schöne Überraschung dich zu sehen. Wie geht es dir ?"

    Seine Stimme wirkt überdreht, so wie man es von den Italienern gewohnt ist. Wenn man sie nicht kennt weiß man nie wie ernst sie es mit einem meinen. Er deutet dem Orc an platz zu nehmen.



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 08.02.2007, 15:31


    "Ciao Alexandrio, sono benissimo." Twain nimmt ihm gegenüber Platz und schaut ihm in die Augen.

    "Avete un problema? Ich bin zwar aus einem anderen Grund hier, aber vielleicht kann ich dir dabei helfen?"



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 09.02.2007, 16:13


    "Ach was, nur der tägliche Wahnsinn"

    Er zieht kurz eine Grimasse um seine Worte zu unterstreichen.

    "Aber aus welchem Grund bist du gekommen, wenn nicht um mir zu helfen ?"

    Er schaut Twain mit einem diabolischen Lächeln an.



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 09.02.2007, 17:35


    "Nichts geschäftliches. Nur eine kleine Bitte."

    Twain lächelt ihn freundlich an und schaut ihm in die Augen.

    "Ich wollte dich fragen, ob du noch etwas von diesem sizillianischen Kaffee hast. Mein Vorrat ist schon wieder alle."



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 09.02.2007, 18:24


    "Aber sag das doch gleich. Dafür hättest du doch nicht zu mir kommen müssen. Du hättest auch einfach Toni nach der Spezialmischung fragen können wenn du weißt was ich meine"

    Er blinzelt Twain zu lacht.

    "Aber Spaß beiseite. Siehst du die Vitrine dort vorne ?" , er zeigt auf eine der Vitrinen die mit Porzellan gefüllt sind, "unterstes Fach. Bediene dich doch einfach. Nimm dir was du brauchst aber vergiss nicht, nichts ist umsonst auf der Welt"

    Und wieder das blinzeln.

    Twain geht zur Vitrine und öffnet die unterste Schublade. Neben 2 Revolvern, mehreren Alufoliepaketen aus denen etwas Pulver herausrinnt und ein paar kleinen Holzetuis, befinden sich auch einige grün geschnürte Pakete, welche Twain bereits als Kaffee kennen gelernt hat.

    "Sag mir bescheid wenn es sonst noch etwas geben sollte. Ansonsten widme ich mich wieder der Arbeit"

    Das Handy klingelt, Alexandro nimmt ab und lauscht einen Augenblick: "Che cosa li significate non conoscete dove trovarlo? Questa città non è quella grande. Non mi preoccupo se provate ogni portello! Farlo appena! Arrivederci!"



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 09.02.2007, 20:36


    Twain nimmt sich 2 der Kaffeepackete und schließt die Schublade wieder sorgfältig. Er lässt beide in den Taschen seines Trenchcoats verschwinden und dreht sich wieder zu Alexandrio um.

    "Molto grazie Alexandrio. Wenn du doch Hilfe brauchst bei der Sache weisst du wie du mich erreichen kannst. Bis demnächst mal wieder."

    Bevor er den Raum verlässt legt er einige Nuyen in Bar auf den Tisch.
    So, das übliche. Dann wäre das auch erledigt.


    Twain geht auf dem gleichen Weg wie er gekommen ist.

    "Arrivederci Toni", verabschiedet er sich noch von Toni, der hinter der Bar steht und Gläser poliert.

    Jetzt muss sich nur Jacobi melden. Ich hoffe er findet bald etwas heraus und lässt es mich Wissen.

    Danach lässt Twain die Familia hinter sich und begibt sich erst einmal wieder nach Hause um sich zu sammeln. Dort wartet er darauf, bei diversen Trideoshows und Matrix-Berauschung , dass sich Jacobi meldet.

    RP OFF: Wenn du dir einen anderen Verlauf wünschst, dann breche die Aktion von Twain einfach an der Stelle ab, die dir passt. Ich lösch dann den Rest von meinem Post. Nur falls es doch arbeit gibt für Twain, oder etwas mit der Bezahlung nicht in Ordnung ist, oder sonst irgendwas wo ich grade nicht drauf kommen... Andernfalls lass Jacobi Twain anrufen! ;) RP ON.



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 10.02.2007, 15:13


    RP-OFF :

    Lief bisher alles den Erwartungen entsprechend ;-) Du ziehst dich zurück und tust halt Dinge die Twains eben so in ihrer Freizeit und zwischen den Runs tun. Es vergehen in der zwischenzeit 8 Tage...

    RP-ON :

    Nach langer Zeit des Wartens, du dachtest schon Jacobi hätte die Angelegenheit vergessen hast du eine Voicemessage auf deinem AB:

    "Hallo Twain mein guter. Tut mir Leid dass das ganze so lange gedauert hat, aber ich hab dich ja vorgewarnt, hehe. Ich hab ein paar Gestalten aus dem gewünschen Zirkel ausfindig gemacht und sie auf einen Kaffee eingeladen. Morgen Vormittag um 10.00 Uhr triffst du dich mit mir und mit 3 Brüdern der Earthshaker Sand Ellis, Geröll Norman und Stein Ormus bei mir im Laden. Ich habe zwar schon n gutes Wort für dich eingelegt aber du solltest dich trotzdem von deiner Schokoladenseite zeigen."

    Damit endet die Aufzeichnung und du hast noch einen halben Tag dich auf das wesentlichste vorzubereiten.



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 10.02.2007, 15:45


    Endlich, ich dachte schon der meldet sich gar nicht mehr. Morgen schon? Na toll, ein bißchen zu kurzfristig für meinen Geschmack. Naja, kann man nicht ändern. Reiss dich mal zusammen alter Junge, du hast schon schlimmeres gemeistert. Wenn du schon untergehst, dann mit lautem Getöse und... wie lautet dieses alte Sprichwort? Mit Bass und Synthi? Nee, das war anders...ach egal, das packst du schon. Hhhmmm... seltsame Namen haben die Jungs, aber irgendwie sympathisch.

    Twain verbringt den Rest des Tages mit Meditationen, Schlammbädern in seiner Badewanne und ein bißchen stöbern in seiner Bibliothek.

    Am Abend geht er nach einer ausgiebigen Mahlzeit früh schlafen.

    Am nächsten Morgen steht er um 8.00 Uhr auf und Frühstückt etwas gesundes und leichtes. Kann mir heute keine Magenverstimmung leisten.

    Nach der morgendlichen Dusche + Pflegeprogramm für seine Hauer, Haut und Haare macht sich Twain frisch gesäubert auf zum Kleiderschrank.

    Der Anzug, die feinen Schuhe, der Hut und der Trenchcoat. Ich denke auf Waffen kann ich verzichten.

    Pünktlich um 20 Minuten nach 9.00 Uhr verlässt Twain seine Wohnung und wandert zu Jacobis Laden. Es ist besser, wenn ich ein bißchen früher da bin.

    Um 9.45 Uhr steht Twain vor Jacobis Laden. Der Kragen des Mantels ist aufgerichtet und der Hut tief ins Gesicht gezogen. Twain holt noch einmal tief Luft und schiebt seinen massigen Körper durch die Ladentür. Auf zu neuen Wegen!



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 10.02.2007, 16:17


    Als Twain Jacobis Laden betritt fällt ihm nichts absonderes auf. Jacobi steht gebückt an der Kasse und lauscht mit dem Kopf auf den rechten Arm gesützt einem jungen Mädchen. Sie ist etwa 1.70 groß hat lange braungelockte Haare und scheint dem Kleidungsstil zu schätzen den Geschmack von vor etwa 100 Jahren getroffen zu haben. Sie trägt eine art langen Wollponcho und ein Lederband in den Haaren und trotz der Jahreszeit trägt sie Latschen.

    "Was heißt sie wissen nicht genau ob die Geister für mich der richtigen Mentalität entsprechen. Sie sind Geister, ich denke man kann ihnen da schon ein wenig entgegenkommen, denken sie nicht ? Nagut, ich nehm zur Sicherheit noch 2 Schutzrunen dazu, sowas haben sie doch sicher, oder?"

    Jacobi kramt in einer Schublade unter der Kasse herum und zieht 2 grob geschlagene Schiefertafeln hervor, beide etwas über Handteller groß und mit einigen Runen versehen.

    "Ich denke das sollten genau die Richtigen für sie sein. Ich glaube hinten in dem Ratgeber ist auch eine Anweisung vorhanden wie sie richtig einzusetzen sind"

    Sie zieht eine Augenbraue hoch und scheint kurz nachzudenken.

    "Also gut, ich nehm alles zusammen. Gibt sicher n Rabatt nichtwahr ?"

    Jacobi seufzt : "Natürlich gibts es bei mir schon einen Mengenrabatt ab 3 Artikeln, sie haben also Glück gehabt und sparen ...hmm...10% ein"

    Sie legt ein zufriedenes Grinsen auf, zahlt den angegebenen Preis, packt die Gegenstände in ihre Ledertasche und zieht an Twain vorbei von dannen, nicht jedoch ohne ihm noch einen abfälligen Blick zuzuwerfen.

    Jacobi seufzt erneut.

    "Hallo Twain, du bist früh. Wir werden doch nicht etwa ein wenig aufgeregt sein ?" , und er grinst den Orc an.

    "So erwacht wie eine Fußballtribüne und versucht mir etwas über Geister zu erklären, ha. Sie hat gut daran getan mir die Staubfänger auchnoch abzunehmen, sonst hätte ich sie wohlmöglich noch verfluchen müssen. Was würde ich nur ohne die Jugend tun.."

    "Schau dich doch ein wenig um oder mach es dir gemütlich ich erwarte die drei anderen in wenigen Minuten. Ich hoffe du hast Kaffee mitgebracht ?"



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 10.02.2007, 19:27


    RP-OFF :
    Ich übernehme einfach mal ein paar kleine Lückenfüller von dir. Man muss es ja nicht unnötig in die Länge ziehen. :)

    RP-ON :

    Zufrieden lächelnd platziert Twain die beiden Päckchen Kaffee vor Jacobi auf dem Tisch. Dieser reißt sofort eines der Päckchen auf, begiebt sich in den Nebenraum und fängt an zu Schaffen. In der Zwischenzeit schaut sich Twain ein wenig im Sammelsurium von Jacobi's Laden um. Hier wird es einem praktisch nie langweilig. Es kommen ständig neue Güter herein, gleichermaßen interessant für Erwachte, wie mundane Esotheriker oder einfach nur Kunst- oder Kleinkramliebhaber und so entdeckt auch Twain immer malwieder etwas neues, das seine Aufmerksamkeit kurzfristig auf sich zieht.

    Man hört das klickern des Perlenvorhangs als ein Kopf hindurchgestreckt wird : "Tee oder Kaffee für dich ?"

    "Hmm, ich denke ich werde heute ausnahmsweise mal einen Kaffee trinken"

    Der alte Kauz wird es wohl nie lernen

    Twain geht nach hinten um Jacobi ein wenig über die Schulter zu schauen, dass auch alles den rechten Weg geht. Nach einigen Minuten hört man das Läuten der Türklingel, welche darauf aufmerksam macht dass ein Kunde den Laden betreten oder auch verlassen hat. Jacobi macht sich auf den Weg nach vorne.

    "Setz dich doch ruhig schonmal. Und vor allem entspann dich. Du siehst mir ein wenig hmm zerknautscht aus. Ich werde derweil mal meine Gäste in Empfang nehmen."

    Kurze Zeit später ist Twain allein in dem Raum und hört von vorne nur gedämpfte Stimmen die sich miteinander unterhalten. Um sich abzulenken schaut er sich noch einmal im Raum um und entdeckt zu seiner mäßigen Überraschung dass sich auf dem Raum mittlerweile ein Hüter befindet.

    Nach kurzer Zeit hört man schwere Schritte die sich nähern und wenige Augenblicke später erscheint Jacobi im Vorhang.

    "Nun denn hereinspaziert in meine gemütliche Leseecke."

    Jacobi postiert sich hinter Twain, als die erste Gestalt in stark gebückter Haltung dem Raum betritt. Als erstes treten 2 gigantische Pranken durch den Vorhang welche diesen behende zur Seite schieben und festhalten so dass es den Anschein hat als würde der Vorhang garnichtmehr existieren. Als nächstes stoßen 2 gewaltige Spitze Hörner in den Raum, welche durch den Kopf eines Trolls begleitet werden. Er muss sich ein wenig quer stellen um überhaupt durch die Tür hindurch zu passen und lässt sich sichtbar viel Zeit um die Bewegungen mit aller Gemütlichkeit auszuführen. Er trägt eine braune Stoffkutte mit breiten Schultern über die eine Scherpe gelegt ist, auf der viele verschiedene Runen zu erkennen sind. Die Hörner haben Konturen die denen eines Widders gleichen und sich leicht in sich selbst drehen und annähernd symmetrisch sind. Über eines seiner Augen zieht sich eine Narbe und das Auge selbst scheint Blind zu sein. Er hat einen langen ergrauten Bart und leicht angeknabberte Ohren. Er trägt einen ruhigen gütigen Gesichtsausdruck.

    Er verbeugt sich kurz und Jacobi stellt ihn vor : "Dies ist Geröll Normann. Geröll Normann dies ist der junge Anwärter den ich euch vorstellen möchte".

    Er schaut Twain, welcher mittlerweile aufgestanden ist, einen Augenblick interessiert in die Augen und begiebt sich dann zu einem der Sofas.

    Als nächstes wird der Vorhang durch einen Stab und eine Hand zur Seite geschoben. Es ist ein langer Stock mit Leder umwickelt, mit einer Zwillenartigen Gabelung an seinem oberen Ende. Von diesem Wiederum gehen zwei kurze Ketten aus, welche sich in einer Tränenförmigen, etwas über Faust großen Steinkugel verbinden. Diese weist trotz des groben äußeren an einer Stelle einen glatten Schnitt auf. Hier kann man in das innere der Kugel schauen und sieht einen von bunt schillernden Kristallen schimmernden Kern, ähnlich dem eines natürlichen Amethysten. Der Träger dieses Stabes ist ein, für seinen Metatypus klein gewachsener, älterer Orc. Er trägt eine schillernde Robe in rot, braun und gelbtönen, welche teils sehr kantig von einander getrennt sind und teils sehr fließende Farbübergänge darstellen und mit vielen Rubinen, Bernsteinen und Aragoniten besetzt ist und in einem weiten Rock endet . Sein Kopf ist bis auf einen langen, schwarzen und sauber geflochtenen Zopf, kahl geschoren. Sein Kopf hat recht kantige Konturen ist aber nicht unansehnlich. Er hat leuchtend blaue Augen. Eines von beiden geht in einen starken weißton über. Er trägt eine lange Kette um den Hals an dem eine vielzahl bunter Stein hängen, in vielerlei unterschiedlichen Farben und Formen. Außerdem trägt er eine Lederseitentasche welche ebenfalls mit Bernsteinen besetzt ist. An den Fingern strahlen mit großen prunkvollen Mineralsteinen besetzt Ringe. Die gesamte Gestalt hat etwas sehr Prunkvolles und erhabenes an sich.

    "Hier haben wir die Ehre, Bekanntschaft mit dem geistigen Führer der Earthshaker zu machen. Dies ist Stein Ormus."

    Auch dieser deutet eine kurze Verbeugung an und gesellt sich zu seinem Kollegen.

    Zu guterletzt tritt noch ein weiterer Troll durch den Vorhang. Dieser macht einen jüngeren Eindruck als die beiden anderen Gestalten. Er hat stark aufgezwirbelte Hörner, die eng am Kopf anliegen. Einer davon ist etwa auf der hälfte abgebrochen. Er trägt kurzes hellblondes zerzaustes Haar. Sein Anblick ist eine ganze Stufe legärer. Er trägt einen sehr weiten grünen Rollkragenpullover und einen über-Knie langen roten Faltenrock aus dünner Wolle, welcher ein kariertes Muster trägt. Darunter sieht man schwere Stiefel. Die graubraunen Strümpfe sind weit nach oben gezogen.
    Als Jacobi ihn als Sand Ellis vorstellt, schaut dieser Twain mit großen Augen und interessiertem Blick an und nickt ihm zu bevor er sich zu den anderen begibt.

    "Herrschaften so setzt euch doch bitte. Nicht, dass ich das noch als Kritik an meinem Einrichtungsgeschmack aufnehmen muss, hehe. Kaffee die Herren ?"

    RP-OFF :
    kleiner Break, ich mach an der Stelle demnächst weiter. Stay tuned.



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 19.02.2007, 15:40


    Sorry dass es n bischen länger gedauert hat.

    RP-ON :

    Die Herrschaften setzen sich und Jacobi platziert schnell eine Tasse dampfenden Kaffee vor die Nase der drei Earthshaker. Diese bedanken sich und richten sich das heiße Getränk nach eigenem Gutdünken mit Milch und Zucker zurecht.

    Geröll Normann ergreift als erster in aller Ruhe und mit Geduld das Wort : "Nun, wir waren ein wenig überrascht von Meister Jacobi in dieser Angelegenheit zu hören. Unser vorgehen ist nicht immer...", er räuspert sich "...nicht immer ganz subtil, allerdings dachte ich nicht dass man unseren Namen gleich in der ganzen Stadt kennt, außerhalb unseres Heimat...nun wie sagt man ? ..unseres Heimat-Turfes" Er wirkt ein wenig nachdenklich: "Nun möglicherweise ist es ja auch nicht die ganze Stadt, sondern nur ihr beiden. Man kann sich ja nicht vor der ganzen Welt verstecken und Erde bewahre, das ist auch nicht unser Ziel. Dennoch hoffe ich dass wir die Angelegenheiten hier oben einigermaßen subtil regeln können."

    Twain versucht dem Troll aufmerksam in die Augen zu schauen, doch sein Blick wendet sich hin und wieder von dem Starren seines gegenübers ab. Ihm fällt auf dass ihn der jüngere Troll ebenfalls sehr aufmerksam mustert, was sich in zunehmender Nervosität bemerkbar macht. Im Gegensatz hierzu fällt ebenfalls auf dass Stein Ormus wohl nur Augen für seinen Kaffee oder wahlweise auch irgendetwas anderes in diesem Raum zu haben scheint.

    Normann ergreift wieder das Wort : "Es ist notwendig herauszufinden ob die Schwingungen, welche du in Erde verursachst mit den unseren harmonieren, ob sich konstruktive Interferenzen bilden und sich eine gute Melodie bilden." Er sagt diese Worte mit viel Stolz und Erfurcht in seiner Stimme, "Außerdem musst du auch auf dieser Ebene des Seins mit den Mitgliedern des Zirkels harmonieren. Das ist auch der Grund weshalb gerade wir drei hier vor dir sitzen."

    Normann legt einen entspannteren Blick auf, lehnt sich im Sessel zurück, welcher leicht knartschende Geräusche von sich gibt und schaut Twain mit einem leichten Lächeln in die Augen : "Dann beschreibe uns nun Twain, wie du den Kontakt zum Element der Erdenmutter gefunden hast, wie alles begann und welche Veränderungen es im Laufe der Zeit gegeben hat. Und versuch bitte keine Details auszulassen, denn alles spielt eine Rolle im Verhältnis der Harmonien."

    Du merkst dass sich der junge Troll nach wie vor auf dein Gesicht zu konzentrieren scheint, wärend der geschmückte Ork seinen Kaffee noch ein wenig mit Milch abschmeckt.



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 19.02.2007, 18:16


    Twain räuspert sich ein wenig und erhebt dann seine Stimme.

    "Erlaubt mir, mich ersteinmal für euer Erscheinen zu bedanken." Dabei macht er eine Geste mit seinen kräftigen Armen, die alle Personen im Raum mit einschließt(mit Ausnahme von Jacobi, der sich hinter Twain befindet).

    "Seid versichert, es ist mir eine große Ehre euch kennen zu lernen. Um so dringlicher wird mein Wunsch mehr über die Erde zu lernen. Doch sollte ich am Anfang meiner Geschichte beginnen. Ihr seid die ersten, die sie zu hören bekommen."

    Twain lehnt sich wieder zurück und nimmt einen schluck seines Kaffees. Nachdem er die Tasse wieder auf den kleinen Tisch gestellt hat beginnt er zu erzählen.

    "Ich wurde als Indianer vom Stamme der Cascade Orcs in den Cascade Mountains geboren. Ich war der jüngste von 3 Brüdern. Meine gesamte Familie arbeitete in den Minen und Stollen als Bergarbeiter. Der Berg war für uns der Inbegriff des Wohlstandes und der Weisheit. Aber gleichzeitig war er unser unerbittlicher Gegner im Kampf ums Überleben. Wer nicht nach den Gesetzen des Berges lebte, lebte nicht lange. Ich arrangierte mich mit dem Berg. Bis eines Tages ein Zwischenfall passierte, der mein Leben verändern sollte...

    Es war an einem Tag in den Minen. Ich hatte bereits den ganzen Tag geschuftet, da bebte plötzlich der Stollen und der Boden unter meinen Füßen brach weg. Ich rutschte in die lichtlose Tiefe des Berges und prallte unsanft auf felsigem Boden auf. Glücklicherweise hatte ich mir nichts gebrochen und war unverletzt. Doch es war stockdunkel. Ich war allein. Zumindest dachte ich das am Anfang, aber irgendwann fing eine Stimme an zu mir zu sprechen. Eine Stimme - alt und trocken. Es war die Stimme des Berges... Sie führte mich durch die Dunkelheit und erzählte mir von Geheimnissen, die tief in den Bergen vergraben waren. Nach ein paar Stunden hatte mich die Stimme in eine natürliche Höhle geführt, mit einem Ausgang an die Oberfläche nicht weit vom meinem Dorf.

    Das alles geschah, als ich 12 Jahre alt war. Die Schamanen unseres Dorfes fanden heraus, dass ich erwacht war und wollten mich ausbilden. Aber ich kam mit der Schamanischen Tradition nicht klar. Ich suchte noch ein paar mal diese Höhle auf und meditierte viele Stunden. Die Stimme kam nicht wieder, aber ich traf den Entschluss in die Stadt zu gehen und mich von einem Magier ausbilden zu lassen.

    Ich bin dann nach Seattle gegangen und habe mich von Talon ausbilden lassen. Er war ein Magier der Erde, so wie auch ich einer wurde."

    Twain nimmt wieder die Tasse zur Hand und rührt ein wenig darin herum. Nach einem Schluck stellt er sie wieder auf den Tisch und faltet seine Hände.

    "Ich habe mich nie für etwas anderes Interessiert, als für das Element der Erde. Ich behersche natürlich Formeln, die Blitz und Feuer erzeugen, aber die Erde ist mir das höchste Gut. Ich verstehe mich auf die Kunst der Beschwörung ebenso gut, wie auf die Spruchzauberei, wobei ich noch nie etwas anderes als ein Elementar der Erde beschworen habe und das wird sich auch nicht ändern."

    Twain macht eine kleine Pause und schaut Neugierig zu den drei Gestalten.
    Wie haben sie das wohl aufgenommen?

    "Habt ihr noch Fragen?"



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 20.02.2007, 00:53


    Normann wendet seinen Blick von dir ab, ohne vorher eine Miene verzogen zu haben. Es ist sehr schwer zu sagen ob und welche Regungen es wärend des Gesprächs in deinen Gegenüber gibt. Er schaut Ormus mich hoch gezogenen Augenbrauen an und dieser scheint keine Reaktion zu zeigen. Kurz darauf blickt er zu Ellis, welcher etwas nachdenklich mit den Schultern zuckt.

    Daraufhin wendet sich Normann wieder dir zu : "Es scheint tatsächlich so als hätte sich Erde dir in Zeiten der Not offenbart. Umso erstaunlicher dass es bei dieser einen Gelegenheit geblieben ist. Es mag durchaus daran liegen, dass du den spirituellen Weg des Schamanismus abgelehnt hast.
    Aber das ist vielleicht von minderer Bedeutung. Vielleicht. Du hast seitdem kein Zeichen von der Muttererde erhalten und hast dich doch entschlossen ihr zu Folgen und dies als den wahren Weg für dich gefunden, nun gut."

    Er nickt kurz, scheinbar zu sich selbst und schaut Twain wieder nachdenklich an.

    "Aber das ist nicht alles. Irgendetwas hat sich mit dir und der Harmonie abgespielt. Sonst wärst du in diesem Augenblick nicht hier und würdest mit uns den herrlichen Kaffee trinken und palaver halten. Wie hat sich dein Verhältnis zu Erde seit deiner Ausbildung verändert ? Und wie genau denkst du können wir dir behilflich sein ....oder besser gesagt wie können wir uns gegenseitig ergänzen ?"



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 20.02.2007, 14:43


    "Meine Ausbildung liegt bereits einige Jahre zurück. Seit dem hat sich vieles Verändert. Mein ehemaliger Lehrmeister Talon starb eines plötzlichen und brutalen Todes, welcher durch die hiesigen Yakuza verursacht wurde. Ab diesem Zeitpunkt war ich auf geistiger Ebene auf mich allein gestellt. Ich habe das Wissen was mir zur Verfügung stand Effizient genutzt, aber ich musste mir eingestehen, dass es nicht genug war um zu bestehen. Seit dem versuche ich mich weiterzubilden. Die letzten 6 Jahre bin ich auf der Suche nach neuem Wissen, welches mir die Zusammenhänge der Magie hinreichend erklärt. Es gibt zu viele weisse Stellen auf der Karte des Arcanums für mich, die ich nicht in der Lage bin alleine auszufüllen. Das erhoffe ich mir von euch.

    Was ich euch bieten kann? Nun... meine Loyalität zu euch und zu den Elementen. Ich werde versuche der Erde zu dienen, so wie sie mir gedient hat."

    Twain lässt in einer bescheiden wirkenden Geste seinen Blick auf den Boden senken und hält Inne.

    Mein Verhältnis zur Erde?

    "Seit dem Tag wo der Berg mich gerettet hat habe ich zu ihm gesprochen. Er hat nie geantwortet, aber jedesmal wenn ich einen Elementar der Erde beschwöre schwingt diese Stimme in mir mit, wenn ich die Formeln Intoniere. Wenn eines meiner Elementare zu mir spricht höre ich den Berg. Ich weiss das er mich weiterhin begleitet, auch wenn er mir nicht mehr direkt antwortet... Vielleicht könnt ihr mir helfen wieder diese Verbindung herzustellen, die ich einst zur Erde hatte, wie an diesem einen Tag vor fast 20 Jahren."

    Twain blick wieder auf und blickt Normann direkt in die Augen. Er versucht eine Reaktion zu erkennen, irgend eine Regung. Auf Twains Gesicht spiegelt sich Wehmut und Neugier zugleichen Teilen wieder. Es ist ihm spürbar unangenehm solch Intime Details seines Seelenlebens vor Fremden zu erörtern.



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 20.02.2007, 15:20


    Normann nickt leicht, wiedereinmal mehr zu sich selbst als zum Raum.

    "Also gut mein junger Freund. Ich denke wir haben gehört was wir wollten", er blickt die anderen beiden kurz an und nickt daraufhin Jacobi zu.

    Dieser wendet sich an Twain : "Was hältst du davon wenn du mir kurz vorne bei ein paar Abrechnungen von diesem Monat über die Schulter schaust. Ich bin mir nicht ganz sicher ob ich das alles richtig übertragen habe..."

    Jacobi kneift Twain in die Schulter und zeigt ihm mit einem Kopfnicken an, dass er ihm folgen soll. Als Twain und Jacobi nach vorne gehen, hört man aus dem Hinterzimmer ein leises gemurmel.

    "Ich finde du hast dich recht gut geschlagen. Ein wenig steif aber okay. Gib ihnen ein paar Minuten um eine Entscheidung zu treffen."

    Nervös und mit einem Knoten im Magen läuft Twain im Laden auf und ab, atmet tief ein....

    RP-OFF :

    ...und würfelt eine offene Probe auf seine höchste Magiefertigkeit (z.B. Hexerei oder Beschwörung) ODER auf sein Magieattribut...und teilt sein volles Ergebniss mit.



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 21.02.2007, 18:00


    RP-OFF:

    7 Würfel für die Hexereispezialisierung auf Manipulationszauber

    6+2;8
    6+3;9
    6+4;10
    6+6+5;17
    2
    3
    4

    höchster Wurf ist 17 :D
    (glaub mir, spätestens bei der dritten 6 habe ich mir selbst gedacht: "Jetzt wirds aber unglaubwürdig" - habse aber wirklich alle gewürfelt - halt nacheinander...)

    PS: ich habe vergessen in meinem letzten Post den vorletzten Absatz in Anführungszeichen für wörtliche Rede zu setzen. Habs grad nachgeholt...



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 23.02.2007, 15:38


    RP-ON :

    Nach einigen Minuten des Bangens hört Twain das geklicker des Perlenvorhanges und die beiden Troll treten in den Vorraum hinaus. Normann und Ellis klopfen dir auf die Schulter und begeben sich zum Ausgang von Jacobi's Laden. Ellis zückt ein Handy und beginnt zu telefonieren. Einige Zeit später tritt auch Stein Ormus erhaben durch den Vorhang und geht auf Twain zu. Er scheint ihm zum allerersten mal Aufmerksamkeit zu schenken.

    "Es scheint als wäre heute dein Glückstag, kleiner. Wir haben befunden dass deine Interessen an Erde mit dem unseren in überragendem Maße übereinstimmt. Keine von uns hatte erwartet ein solchen Potential vorzufinden.Der erste Schritt wäre damit getan, Chummer, aber weitere werden kommen. Aber lass uns doch erstmal ne kleine Spritztour machen, du hast dir hoffentlich den Mittag nichts mehr vorgenommen ?"

    Ormus packt dich kräftig an der Schulter und zieht dich in Richtung Tür. Du hast kaum Zeit groß darauf zu reagieren. Das letzte was du aus dem Laden vernimmst ist die Stimme Jacobi's :

    "Machts gut Leute, danke für den Besuch. Falls ihr Zeit habt, schaut doch nochmal auf einen Kaffee herein. Höh!"

    Draußen auf der Straße steht Normann und schaut Gedankenverloren Löcher in die Luft, doch von Ellis ist keine Spur zu sehen. Gerade als ihr euch zu Normann gesellt hört man von der Straßenecke her ein knallen.
    Es könnte von einem Gewehr oder einer Pistole her stammen.

    Definitiv ein Einzelschuss, keine automatische Waffe, ist der erste Gedanke der Twain durch den Kopf schießt.
    Die Welt scheint sich zu verlangsamen.
    Twain schaut nervös Ormus und Normann an, welche sich in scheinbar unendlicher Langsamkeit gegenseitig mit hochgezogenen Augenbrauen anblicken.
    Kurz darauf greifen beide hektisch in ihre Taschen um etwas hervorzuziehen.
    Es bleibt nur wenig Zeit zum reagieren....



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 23.02.2007, 18:40


    Twain fixiert die Straßenecke aus welcher der Schuss kam mit seinen Astralen Sinnen(Astrale Wahrnehmung). Dabei greift er reflexartig an die Stelle unter seiner linken Schulter, an der normalerweise ein Tarnhalfter die Ingram Smartgun verbirgt. Doch da ist nichts... Verdammt! Hätte ich doch besser Waffen mitgenommen!

    Twain checkt geistig die Liste von gebundenen Geistern die ihm im moment zur Verfügung stehen, ...Timothy und Charlotte... und ruft beide zu sich in den Astralraum.



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 23.02.2007, 19:06


    Twain bemerkt die Astrale präsenz der beiden Geister die sich in seiner unmittelbaren Nähe im Astralraum manifestieren.

    Als Twain sich im Astralraum umschaut und die Ecke fixiert, aus welcher das Geräusch kommt, sieht er einen dunklen Schatten um die Ecke auftauchen. Vermutlich ein Auto. Doch der Insasse ist nicht zu erkennen.
    Als er wieder in die Normalsicht wechselt, sieht er das Auto deutlich besser :








    Nun erkennt er auch den Fahrer des Automobils. Es ist Sand Ellis. Mit einem Blick zurück zu den anderen beiden sieht Twain , wie diese Handschuhe angezogen haben, bei denen der Daumen blinkt. Beide halten diesen wie ein Anhalter der mitgenommen werden möchte in die Luft. Es ertönt ein weiterer Knall und ein kurzer Feuerstoß entweicht aus dem Auspuff.

    "Wir werden langsam zu alt für den Scheiss" behauptet Ormus und entlässt ein schnaubendes Lachen.

    "Was isn mit dir los Frischling ? Gefällt dir das Auto nicht ?"



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 23.02.2007, 20:23


    Twain versucht sich nichts anmerken zu lassen und räuspert sich kräftig bevor er sagt:

    "Doch, doch! Ziemlich heiss."

    Cooles Teil! Was sind das für Rock-Opas?

    "Wo fahren wir hin?"



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 23.02.2007, 21:45


    "Auf eine kleine Spritztour. Du hast doch sicher nichts dagegen, wir müssen dir noch n paar Sachen zeigen und erklären. Hüpf rein Mann."

    Normann öffnet eine der Hintertüren, welche sich zu deinem Überraschen als Selbstmordtüren entpuppen und Ormus steigt ein. Er zeigt Twain an ebenfalls einzusteigen und nach nur kurzem Zögern folgt er ihm. Normann steigt selbst vorne ein. Du bist zuerst überrascht dass alle vier bequem Platz haben in diesem Auto. Aber bei der Art der Gruppierung ist sowas vermutlich nicht ungewöhnlich.

    "Machs dir gemmmütlich und genie-nieß die F-fahrt" schallt es vom Fahrersitz und der Straßenbomber setzt sich in Bewegung. Das Interieur wird durch Kunstledersitze und Holzapplikationen dominiert. Du vermutest dass dieser Stil noch von Ende des letzten Jahrhunderts stammt, wenn nicht noch früher. Am Rückspiegel hängt ein Wackelelvis der fachmännisch an einen Traumfänger in erdtönen gefesselt wurde.

    Ormus wendet sich dir zu "Du bist nochnicht hoch offiziell dabei, aber wir stellen dich trotzdem schonmal unserer restliche Crew vor. Du bist der Frischling, also bist du verpflichtet den anderen Respekt zu zollen, auch wenn manche von den Drekheads nicht den Anschein machen als hätten sie ihn verdient. Wir haben eine eindeutige Hackordnung angelegt, die besagt dass Drek den Berg von oben nach unten rollt. Also hast du jeder Matschbirne aufs Wort zu gehorchen wenn es sich rausstellen sollte dass Erde sich mit ihm öfter zum Kaffee trifft als mit dir, wenn du verstehst was ich meine. Manche von den Smarties haben ne recht lockere Erziehung hinter sich also ist es wichtig festzulegen wer im Hühnerstall das Sagen hat. Ich selbst bin Stein Ormus und damit das spirituelle und physische Oberhaupt der Earthshaker. Wenn du Probleme mit einem der anderen haben solltest kannst du zu mir oder meiner rechten Hand Normann gehen. Vielleicht lachen wir dich aus, vielleicht können wir dir helfen, wird sich zeigen." , er lacht kurz.

    "Auch wenn die Jungs am Anfang n bischen kalt wirken sind sie doch alles gute Kerle. Wir sind mit 8 Mann keine große Gruppe und daher können Veränderungen in der Anzahl schon starke Schwankungen verursachen" , er seufzt kurz und schaut zu den anderen beiden nach vorne bevor er sich wieder an dich wendet "Wir können es uns nicht leisten, dass einer von uns Erstickt weil er bis zum Hals im Drek steckt. Steckt einer drin stecken wir alle drin verstehst du ? Wenn ein Wolf heult kommt die Meute angerannt und dann wird sich um das Problem gekümmert."

    Er wirkt mit einem mal ein wenig kühler.
    Du siehst dass ihr nach einigen Minuten Fahrzeit die Grenze nach Snohomish überquert.

    "Auch wenn es vielleicht so klingt, wir sind kein verdammter Spaßmacher-Verein der Nachts durch die Straßen fährt umd Briefkästen mit dem Baseballschläger jagt. Wir machen das nicht um n Kick zu bekommen oder den Macho raushängen zu lasssen... okay wir sind da"

    Ihr fahrt an einem Schrottplatz vor und haltet an. Normann steigt aus und öffnet das Tor, und schließt es auch hinter euch wieder. Es herrscht reges treiben, sofern der Begriff auf einen Schrottplatz passt. Man sieht mehrere Leute wie sie Kleinteile von Autowracks entfernen, welche in einer anderen Ecke sortiert gestapelt werden. Ein großer magnetischer Kran befördert die ausgeschlachteten Wracks zu einer großen Presse, an der schon n haufen quadratischer Metallwürfel rumliegt. Es fällt dir auf dass hier fast nur Orks und vereinzelt Trolle am arbeiten sind. Lediglich der Besitzer in seiner kleinen Metallbude ist ein älterer Norm, dem die ersten Schneidezähne fehlen.

    Ormus winkt ihm zu : "Der Mann ist alt, absolut loyal und auch ein wenig hohl in der Birne. Perfekte Voraussetzungen wie du sicher auchnoch feststellen wirst."

    Der Bomber bewegt sich auf eine Ansammlung von großen Cargocontainern zu. Vermutlich kleine Wohnbarracken, oder Schrottbehälter. Einer der Container öffnet sich auf einen Knopfdruck am Amaturenbrett und das Auto wird darin verstaut. Hinter euch schließt sich der Container wieder und ihr entschwindet ihr über eine kleine Seitenluke. Ihr lauft einige Meter durch hohe Türme aus Autowracks, welche einen Kanal bilden, bis Ormus, scheinbar wahllos, an einem der Autowracks stehen bleibt. Einem etwas älteren, großen beigen Chevy-Combi. Du siehst wie er das verbeulte Nummernschild hochklappt und dort ein Mechschloss mit einem Numpad zum vorschein kommt. Er gibt eine 6stellige Nummer ein und mit einem klacken öffnet sich das Schloss. Als er die Heckklappe öffnet, sieht man dass der Koferraum von innen mit Stahlplatten versterkt wurde und sich in der Mitte vom Boden ein großes rundes Loch befindet.
    Ormus klettert in den Koferraum hinein und verschwindet in dem Loch. Normann tut es ihm gleich.

    "N-n-n-nach dir K-kumpel" sagt Ellis zu dir.

    Du begiebst dich in den Koferraum und siehst einen langen Schacht der nach unten führt. an seiner Seite ist eine Metalleiter befestigt und der Schacht ist durch mehrere flackernde Neonröhren schwach beleuchtet.
    Du atmest tief durch und folgst den anderen in die Dunkelheit...



    Re: Twains Initiation...

    Anonymous - 12.04.2007, 13:34


    Nach, vermutlich 3-4 Metern triffst du unten auf festen Boden und einen röhrenartigen Gang, welcher in zwei Richtungen von dem Zugang wegführt. Die Decke ist aus Stahlbeton und wirkt nur wenig Vertrauenserweckend. An vielen Stellen sind Decke und Wände eingebrochen und der Stahlkern reckt sich in den Tunnel hinein. Erde ist durch die Wände gebrochen und hier und dort tropft es durch die Lücken im Mauerwerk hinzu. Ein feuchtes kleines Tropforchester, welches sich am Boden zu einem dünnen Rinnsal vereint und dem Weg folgt. Der untere Teil des Gangsystems wirkt nochmal provisorischer. Was ehemals wohl Teil eines rustikalen Abwassersystems gewesen ist, wurde tiefer gegraben und durch Beton- und Eisenplatten stabilisiert. Vermutlich ein Ausbau damit man sich hier unten nicht den Kopf stößt. Besser fühlen tut man sich hier unten jedoch nur bedingt.
    An der Decke ist in einem Abstand von etwa 25 Metern pro Röhre ein System aus Neonröhren angebracht. Viele davon flackern. Viele sind ganz aus und manche steht sogar unter Wasser.
    Ihr folgt dem feuchtkalten Höhlensystem in einer leichten Bergabneigung für eine schier endlose Zeit.
    Hinter einer Biegung verändert sich der grobe ovale Tunnelbau plötzlich in einen sehr quadratischen gefliesten Gang. Am Übergang sind nur leichte überreste von Mauerwerk zu erkennen. Die Fliesen sind verschmutzt und zum Teil gänzlich fehlend, es macht alles in allem aber doch einen Vertrauenswürdigeren Anblick und du bist sichtbar erleichtert.
    Ihr geht nach einigen Metern um eine 90° Kurve und die Wand zu deiner linken weicht abermals einer Fels- Gestein und Erdformation. Vor euch führt in einiger Entfernung ein Treppenhaus nach unten.

    "Halte ein Bruder", gebietet dir Ormus und zieht dich scheinbar willkürlich zu dem Felswall herüber.

    "bleib einen Augenblick stehen und rühr dich nicht, ich musss mich konzentrieren"

    Ormus steht vor dir und berührt mit einer Hand deine Brust und mit der anderen die Wand auf der anderen Seite und hat dabei die Augen geschlossen. Er scheint sich zu konzentrieren. Nach wenigen Minuten bekommst du das Gefühl, dass die Wand vor dir leicht transparent wird und eine zweite Wand durch sie hindurch erscheint. Du erkennst eine leichte Fugung in der Wand, welche eine Tür abbildet.

    "wollen wir doch mal sehen.." grummelt Ormus. Er blickt sich um. Dir fällt auf dass Normann und Elis dich flankiert haben und zu beiden Seiten den Tunnel beobachten. Mit einem leichten grollen öffnet Ormus eine kleine Luke in der Wand und tritt hindurch. Du und der rest folgen schnell durch die transparente Wand hindurch, welche sich anfühlt als wäre sie nicht existent. Sprich sie fühlt sich nicht an. Dahinter befindet sich ein kleiner leerer Raum, mit 2 Seitentüren und einer steinernen Wendentreppe nach unten. Die Türen sind je mit einem Schild, welches das männliche und weibliche Geschlecht darstellen sollen versehen. Ihr geht die Wendeltreppe viele Windungen lang nach unten weiter und endet vor einer geschlossenen massiven Holztür.
    Ormus öffnet die Tür und dahinter befindet sich eine große, ausgesprochen Runde Höhle. Die Kuppelförmig gewöblte Decke ist etwa 5 Meter hoch und mit einer Vielzahl von Stalaktiten besetzt. Die Höhle fasst einen Durchmesser von knapp 10 Metern.
    Im Eingangsbereich steht ein großer Tisch und acht Spinde. Dahinter steigt der Boden leicht nach oben an und bildet den Rand eines Krates. Hier liegt ein breiter Teppich aus. Im Zentrum des Kraters ist ein Heptagram in den Boden gezeichnet und an jeder Spitze liegt ein Sitzkissen. Die Wände sind bunt geschmückt mit einer Vielzahl von Gesteinen. Zum Teil glitzernd und prächtig, andere wiederum sehr schlicht und unauffällig. In regelmäßigen Abständen sind gedimmt leuchtende Kristallsteine an den Wänden angebracht die den Raum in einem sanften Licht mit einem leichten violetton ausleuchten. Wände und Decke scheinen mit einem leichten Kristallpulver überzogen zu sein, da der ganze Raum in dem sanften Licht glitzert und blinkt wie ein Miniatursternenhimmel.

    "Machs dir gemütlich und schau dich um, aber zieh die Schuhe aus Chummer. Du bist in deinem neuen Zuhause." lässt Ormus verkünden und macht es sich am Kopf des langen Tisches am Eingang gemütlich.



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 12.04.2007, 13:37


    RP-OFF :


    Scheiss logout. Drecksforenoberfläche.


    RP-ON :



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 12.04.2007, 14:06


    Man, wo bin ich hier nur gelandet? Fragt sich Twain, während er sich die Schuhe auszieht.

    Er schaut sich nocheinmal ausgiebig in dem Raum um, um auch nichts von diesem faszinierenden Anblick zu übersehen. Dann richtet sich seine Aufmerksamkeit wieder auf Ormus.

    Die Schuhe stellt er ordentlich nebeneinander.

    Und was ist jetzt?Soll ich fragen oder nicht? Ach komm...

    "Und was passiert jetzt, Meister Ormus? Ich meine, ihr habt mich hergebracht, aber muss ich keine Prüfung bestehen, oder so etwas?"



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 19.04.2007, 10:41


    Ormus wendet sich Twain zu : "Junger Initiatenanwärter, du wirst den Rest unserer Gruppierung kennen lernen und wenn dieses Treffen für dich positiv verläuft kommt tatsächlich eine erste Prüfung auf dich zu. Dazu kommen wir im Anschluss an das Treffen."

    Ormus schaut mit einem Prüfenden Blick in Richtung Decke : "Sie müssten bald kommen, dann kann es weiter gehen"



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 19.04.2007, 10:59


    Danach tritt wieder andächtiges Schweigen in der Halle ein. Jedes Geräusch hier drinnen wird hallend von den Wänden zurückgeworfen.

    Nach einigen Minuten hört manLlärm der von draußen hereindringt.
    Nach kurzer Zeit wird die schwere Tür aufgestoßen und man hört Stimmen hineindringen :

    "...dann hab ich den Penner an die Wand geknallt und hab ihm gesagt, also ich meinte 'du Pennerspasti ey, es gibt auf die Fresse dass es sich gewaschen hat, wenn du nur die Fresse aufmachst wegen dem Kack. Ich hetz dir Geister aufn Hals die dir die Arme abreißen wärend du schläfst' hab ich gesagt. Was meinste wie der Drekhead angefangen hat zu wimmern ey, son Depp, der heult bestimmt heute noch"

    Durch die Tür tritt ein jugendlicher Ork, mit zum Iro aufgestellten Haaren. Er trägt eine zerschlissene Lederjacke die mit Nieten und Patches besetzt ist und dazu eine zerrisssene Lederjeans derren Ende hochgekrempelt sind so dass die Springerstiefel nicht verdeckt werden. Von gehört offensichtlich die eben vernommene Stimme.
    DIcht gefolgt hinter ihm treten ein etwa gleichaltriger Ork in normaler Straßenkleidung und ein Troll in einer schlicht gehaltenen braunen Robe den Raum. Alle 3 scheinen über den Spruch des 'Iros' zu lachen.

    Und erst nachdem sie mitten in den Raum getreten sind, blicken sich die Gestalten um und ihr Blick, vor allem der des "Iros" bleiben auf Twain haften und das Lachen ins seinem Gesicht schmälert sich langsam in ein schiefes verkniffenes Lächeln, bis es fast ganz verschwindet : "Na da schau an, was ist uns denn hier zugelaufen ? Jungs, hat einer von euch gestern vergessen den Hüter zu erneuern ?"



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 19.04.2007, 20:12


    Twain blickt den Neuankömmlingen mit ernster Miene entgegen. Er mustert den Iro-tragenden Ork und die anderen beiden kurz und versucht ihre Gefährlichkeit anhand ihres Aussehens und ihrer Bewegungen einzuschätzen. Er kommt zu dem Schluss, dass sie hier und jetzt keine Bedrohung für ihn darstellen und wendet sich entspannt Ormus zu.

    "Ich nehme an, das ist der Rest." Hoffentlich klang das nicht zu gehässig... Na dann, begrüße ich sie mal.

    Trotz dem, dass es Twain sehr mulmig zumute ist sich mit diesem offensichtlichen Heisssporn abgeben zu müssen, steht er auf und wendet sich den drei neuen zu.

    Ernst, ja beinahe feierlich hören sich seine Worte an.

    "Ich grüße euch. Mein Name ist Twain. "



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 27.04.2007, 15:40


    "Njaja, alles klar, dein Name ist mir Wurst", entgegnet der Iro "Hey, Ormus was geht hier vor, was will der Typ hier ?"

    "Stell dich nicht dümmer als du bist, du kannst es dir sehr wohl denken" antwortet Ormus, gelassen und dennoch Vorsicht gebietend.

    "Ein Monat seit 'der Sache' und schon steht n Ersatz vor der Tür ? Man, Spongebob würde sich echt n Arm ablachen wenn er mitbekommt dass wir ihn einfach so austauschen, alter wasn Kack..."

    Der Iro Flucht noch einige Zeit vor sich hin und Ormus wartet ab, bis sich dieser ein wenig beruhigt hat : "Es ist nicht das erste mal dass wir dieses Thema aufgreifen und du weißt dass wir früher oder später einen neune Mitspieler brauchen"

    Der Iro grunzt genervt und verdreht die Augen : "Ja, aber..."

    "Nichts aber, du Wurm! Twain ist auf uns zugekommen und macht einen fähigen Eindruck und ich habe ihn bereits geprüft. Er wird hervorragend zu uns passen. Zweifelst du etwa daran?"

    Von dem Iro geht ein resignierendes Brummen aus, bevor er sich an den Tisch setzt.
    Die anderen beiden gesellen sich zu ihm.

    Als Twain den Gestalten hinterher blickt, fällt ihm auf dass eine weitere Person den Raum betreten hat , welche sich léger auf einen Gehstock stützt, wärend sie neben der Tür an der Wand lehnt. Der Ork trägt einen pikfeinen weißen Nadelstreifenanzug und einen dazu passenden, leicht ins Gesicht fallenden Zylinder. Seine Augen sind hinter einer Sonnenbrille mit runden Gläsern versteckt. Er scheint irgendwo in den Raum zu starren und wendet sich dir mit einer Miene die verzücken ausdrückt zu : "Twain also, wenn ich das richtig überhören durfte ? Mein Mitleid sei dir Gewiss mein Freund. Den Rest hast du ja unzweifelhaft -selbst von der obersten Treppenstufe vernehmbar- kennen lernen dürfen."

    Er stößt sich behende von der Wand ab, kommt auf dich zu und gibt dir die Hand "Man nennt mich schmeichelhafterweise Geröll Dorian. Teil meiner unsäglichen Arbeit ist es leider allzu oft, unseren eher infantil geprägten Mitglieder, ein wenig Bildung und Erziehung zukommen zu lassen, nicht wahr Stomper ?"
    Mit diesen Worten zieht Dorian dem gewandeten Troll schnalzend den Gehstock über den Hinterschädel. Es hat aber mehr die Geste eines freundschaftlichen Klapses, als eines schmerzenden Schlages. Der Troll reibt sich daraufhin verlegen den Hinterkopf.

    "Nun, genug der warmen Worte Dorian", schallt es von Ormus herüber. "Wie ihr alle seht, hat es einen Grund dass ich euch hierher kommen lassen habe. Also nehmt bitte Platz damit wir anfangen können"

    Nachdem alle Platz genommen haben, ergreift Ormus erneut das Wort und wendet sich an Twain "Erzähl den anderen Bitte von dir. Wer du bist und wie dein Leben mit Erde bisher von statten ging, damit sie selbst erkennen können, was uns verbindet."

    Alle schauen nun Twain an. Manche erwartungsvoll, andere wiederum herablassend und offensichtlich wenig interessiert....



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 29.04.2007, 14:55


    Twain erhebt sich langsam von seinem Platz. Als er endlich steht, steckt er sich die Hände in die Taschen seines Mantels. Sein dunkler Krempenhut liegt vor ihm auf dem großen Tisch. Seine Lederschuhe stehen ordentlich unter seinem Stuhl.

    "Wo soll ich anfangen? Meinen Namen wisst ihr bereits... Ich bin in den Cascademountains aufgewachsen und dort das erste mal mit der Magie und der Erde in Berührung gekommen.
    Der Berg selbst rettete mich bei einem Unfall in den Minen. Ich wurde verschüttet, doch der Berg schickte mir einen Diener in Form eines Elementars, der mich nach draussen führte und vor dem Tod bewahrte. Seit diesem Tag versuche ich mehr über den Berg und die Spirtuelle Kraft dahinter herauszufinden.
    Die Schamanen konnten mir nicht helfen, aber sie stellten fest, dass ich erwachte Fähigkeiten besaß.

    Ich ging vor mehr als 10 Jahren nach Seattle um meinen Lehrmeister zu finden, der mich die Geheimnisse, von denen der Elementar im Berg gesprochen hatte lehren sollte.
    Ich fand ihn schließlich und er brachte mir vieles bei. Sein Name war Talon, vielleicht kannte ihn einer von euch. Er kam von der Straße genau wie ich damals. Inzwischen ist er tot...

    Seit dem ist viel Zeit vergangen...

    Talon hat mich vieles gelehrt, aber die Metamagie ist mir verborgen geblieben. Ich hoffe nun mit eurer Hilfe mehr zu lernen...

    Ich biete euch meine Fähigkeiten... doch entscheidet selbst darüber..."

    Während seinem Monolog spricht Twain mit Eifer, gegen Ende jedoch wird er immer nachdenklicher, ruhiger und auch leiser.

    Nach dem letzten Satz, setzt sich Twain wieder. Wobei er sich mehr auf den Stuhl fallen lässt, als das er sich setzt.

    Er blickt auf seinen Hut und wartet ab was passiert, sobald einer der Earthshakers das Wort erhebt, blickt Twain ihn an.



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 30.04.2007, 13:57


    Nach einer kleinen Pause fängt der Iro an zu applaudieren "Bravo Streifenhörnchen! Welch tolle Geschichte, mit soviel Gefühl und so, heyhey!"

    "Halt die Klappe Milchzähnchen. Dir muss wirklich noch jemand Benimm beibringen", klingt es spöttisch von Dorian. "Ich finde es tatsächlich immer wieder faszinierend von jungen Individuen zu erfahren, die ihren Weg zu Erde finden. Du hingegen riechts manchmal als würdest du an manchen Tagen selbst den Weg zu Abort nicht finden."

    "Ey, ich hab dir schonmal gesagt du sollst aufhören mich so zu nennen!"

    "Tut mir aufrichtig Leid mein Süßer, ich könnte es mir nicht verkneifen. Darfst es nicht zu persönlich nehmen. Aber kommen wir zurück zu etwas wichtigerem. Was ist die Meinung vom Rest ? Ich sage wir geben Twain eine Chance sich zu profilieren. Ormus ist sich seiner Sache diesbezüglich sehr sicher, das habt ihr gesehen...also ?"
    Er blickt durch die Runde.

    Ormus und Normann nicken Dorian zufrieden zu.
    "K-k-klaro doch..!" kommt es verzögert von Ellis zurück.

    Daraufhin blickt Dorian mit hochgezogener Augenbraue auffordernd zum Iro rüber...

    "Boah Alter, du hasts doch selbst schon gesagt..." er verdreht die Augen genervt "..wenn der Boss irgendwas an dem Typ findet muss was dran sein. Auch wenn ichs nicht raff....he Streifenhörnchen ? Willkommen an Bord, pass auf die Hauer auf Mann, nicht dass du die hier einen ausbrichst".

    Auch die beiden Gestalten neben dem Iro fangen nun übertrieben an mit dem Kopf zu nicken und zu grinsen.

    "Schön dass wir das alles so schnell regeln konnten" schallt es von Ormus durch den Raum " ich werde mich bei euch melden sobald es wieder etwas offizielles gibt, für heute soll es das gewesen sein..."

    "Au fein. Mit n bischen Glück is das wimmernde Schwein nochnicht aus seiner Höhle gekrochen. Los gehts Jungs, den kriegen wir!" ...und der Iro und sein Konsortium verlassen den Raum beinahe panikartig.

    Nach einigen Minuten verabschiedet sich auch Dorian. Er Tippt sich an den Hut und deutet eine leichte Verbeugung an : "Twain,...wir sehen uns"
    Er nickt noch dem Rest zu und entschwindet daraufhin auf klackenden Sohlen durch die Tür nach oben.

    "Ich bin ausgesprochen überrascht, dass das alles so reibungslos über die Bühne ging. Ich hätte vom lieben Jordan deutlich mehr Wiederstand erwartet. Höhö" erklingt die sanfte Stimme von Normann. "Aber du sollst malwieder recht behalten in dieser Angelegenheit. Twain ? Bitte setz dich doch zu uns.."

    Auch Ormus wendet dir seine Aufmerksamkeit zu: "Es wird Zeit Tacheles zu reden Twain. Du bist vermutlich schon ganz begierig darauf dass es losgehen kann, aber ein klein wenig wirst du dich noch gedulden müssen. Das erste gemeinsame Einstimmen wird eher exklusiv sein, weil du dich noch auf deinen ersteren tieferen Kontakt einstellen musst. Siehst du, wenn jemand erst einmal die weiterführenden Daseinsebenen der Elemente erlebt hat, dem ist ein drittes Auge gewachsen und er kann die Dinge auf eine ganz andere Weise wahrnehmen. Deswegen musst du erstmal auf diesen Weg gebracht werden bevor du ein volles Mitglied sein wirst. Also hast du ausnahmsweise die exklusive Möglichkeit dir ein bevorzugtes Medium auszuwählen über welches du Kontakt zu unserem Wegbegleiter aufnehmen wirst. Wie wird deine Wahl aussehen ?"

    "Wähle Weise. Der Respekt den du bei dem Rest der Gruppe -allen voran Jordan und Dorian- verdienst, könnte von dieser Wahl abhängen." Normann schaut dich durchdrigend an.



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 01.05.2007, 15:35


    "Ich vestehe nicht ganz...

    Welche Möglichkeiten habe ich denn zwischen denen ich wählen kann?

    ...und was meint ihr mit Wegbegleiter?"

    Twain schaut abwechselnd Normann und Ormus fragend an.



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 01.05.2007, 21:08


    Ormus wirkt ruhig..."Nun, eine jede Gruppierung wie die unsere, welche sich ihrem Element nähern möchte nimmt gewissermaßen mit ihm Kontakt auf, oder versucht es jedenfalls. Und wenn dieser Zusammenschluss von Gläubigen in den Augen der Elementarmacht würdig erscheint, so sendet diese der Gruppe einen Wegweiser, eine Art Avatar um ihnen den Weg zu weisen und ihnen auf den ersten Reisen zu helfen und ihnen wohlmöglich die Augen zu öffnen.", er holt kurz Luft und Normann übernimmt das Wort.

    "Nun gibts es mehrere recht unterschiedliche Arten um solch einen Avataren anzurufen und jedem steht es frei den für sich besten Weg zu finden. Manchem gelangt dies indem er sich mit Weihräuchern umgibt und ganz in sich selbst kehrt und sein innerstes findet. Andere verbringen viele nächte in Nah-Komatösen Gesängen und Tänzen um Aufmerksamkeit und Gehör zu erlangen. Wieder andere ziehen es vor, ein Tor in die Ebene des Avatares zu öffnen und sich einigen gefährlichen Test zu stellen um die Eigenen Fähigkeiten beweisen zu können. Welcher Weg nun letzendlich der richtige für dich sein mag, musst du für dich selbst entscheiden. Doch oft ist es auch ratsam in seinem Leben viele unterschiedliche Wege zu finden und so den eigenen Erfahrungsschatz zu erweitern. Mancher Weg mag von mal zu mal auch schwieriger bestreitbar werden."

    Nun ergreift Ormus erneut das Wort : "Wie du siehst, sollte die Entscheidung wohl überlegt sein. Gibt es schon einen Weg den du für den richtigen hältst ? Es ist kein Problem wenns nicht so sein sollte. Wir besitzen eine Sammlung von Erfahrungsberichten, die dir nützlich sein könnten."



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 01.05.2007, 21:38


    Auf Twains massiger Stirn bilden sich tiefe Falten während er angestrengt nachdenkt. Er schließt die Augen und fährt sich mit der Hand über die Stirn, so als würde er die Falten mit einer Massage vertreiben wollen. Nach dieser Geste öffnet er die Augen und blickt ernst zu Ormus, aber ihn nicht direkt an, sondern an ihm vorbei, als würde er mit einer Person hinter Ormus sprechen. Wie in Trance aber entschlossen sagt er:

    "Ich habe nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich mich einem Test stellen werde. Ich werde mich und meine Fähigkeiten beweisen.
    Öffnet mir ein Tor in die Ebene der Erde und ich werde mich dem Avatar gegenüber würdig erweisen."

    Twain zieht seinen Mantel aus und legt ihn über den Stuhl. Entschlossen blickt er Ormus in die Augen.

    "Von mir aus kann es losgehen!"

    Er knöpft sich die Manschettenknöpfe auf und krempelt sich die Ärmel hoch. Innerlich macht er sich auf ein Ereignis gefasst, dass unvorstellbar für einen mundanen Metamenschen wäre.



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 07.05.2007, 20:09


    Ormus macht eine abwehrende Geste und fängt an zu lachen.

    Daraufhin ergreift Normann ebenfalls tief kichern das Wort: "das ist die richtige Einstellung Junge, höh höh. Aber ganz so schnell geht das ganze nun auch wieder nicht. Erst einmal können wir dir nicht mirnichts dirnichts ein Tor öffnen. Für jemanden wie dich, welchem die Augen nochnicht geöffnet wurden, der kann auch noch kein eigenes Tor öffnen. Uns darum zu fragen ist allerdings auch nicht ganz die richtige Entscheidung. Wir hatten uns schon fast gedacht dass du dich für diese Art der Offenbarung entscheiden würdest. Wir haben uns deswegen schon abgesprochen", er nickt dabei in Richtung Elis und Ormus, "und wir haben entschieden dass es wichtig ist, dass du selbst einen Weg findest dieses Tor zu öffnen. Du wirst einen Geist finden müssen, welcher zwischen den Ebenen zu reisen vermag und gewillt ist oder gewillt wird, dir ein solches Tor zu öffnen. Es liegt an dir nun einen solchen Geist zu finden. Doch sei gewahr dass es selten eine freiwillige Übereinkunft mit einem solchen Geist und dir geben wird. Er könnte sich unter Umständen sogar gegen dich stellen."

    Ormus übernimmt das Wort : "Du kannst dich immernoch umentscheiden Kleiner. Aber wenn du dir n kleines bischen Respekt bei den anderen Jungs verdienen willst, besorg dir n Geist, überzeug ihn dir das Tor auf zu machen und stell dich deiner Aufgabe wie n Mann. N besseren Start kannste kaum hinlegen....
    Die anderen werden außerdem dabei sein und dir dennoch bei deiner ersten Offenbarung den Rücken stärken. Es wird ein paar Tage dauern jeden davon zu überzeugen auch freiwillig bei der Sache dabei zu sein, aber ich denke du kannst die Zeit gut nutzen um dir n Geist zu suchen. Wenn du ein wenig Freizeit übrig hast, schau dich auch nochmal hier unten in der Umgebung ein wenig um. Du sollst das alles ein wenig kennen lernen. schließlich bist du bald sowas wie n neuer Schutzpatron in dieser Gegend.....
    Wenn du vom Eingang der Höhle oben nach links abbiegst kommst du durch n alten zusammengefallenen U-Bus-Schacht in die ersten Wohnhöhlen, schau dich um und zeig den Leuten diene Visage.
    So oder so werde ich mich innerhalb der kommenden ,...hmm sagen wir zwei Wochen bei dir melden, wann es entgültig losgehen kann. Alles soweit okay für dich Chummer ?"



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 08.05.2007, 20:04


    Wie jetzt, das soll es gewesen sein? Kein Ritual, kein Tor, keine Prüfung? Ich hoffe Jacobi hat mich nicht zu irgendwelchen Drekheads geschickt!

    Twain Askennst die übrigen Personen rein vorsichtshalber nochmal auf magische Aktivität und auf Verzerrungen oder Verwirbelungen in der Aura, die auf Amateure oder Verrückte schließen lässt.

    "Gut, dann werde ich mir einen Geist suchen und ihn dazu bringen mir ein Tor zu öffnen." Ich habe zwar keine Ahnung, aber irgendwie muss das doch zu schaffen sein. Mir war bis eben nicht mal bekannt, dass Geister dazu in de Lage sind Tore zu öffnen... Ist ja klar, dass sie irgendwie in ihre Heimatebene gelangen müssen, aber dass sie es auch anderen ermöglichen können... faszinierend... ich denke ich bin hier doch richtig.

    Twain zieht seine Schuhe an und nimmt seinen Mantel über den Arm.

    "Ich denke Jacobi hat euch meine Nummer gegeben, wenn nicht hier."
    Twain zieht ein kleines Stück (echtes!) Papier aus seiner Manteltasche und legt es auf den Tisch.

    "Also dann die Herren, bis bald."

    Er setzt seinen Hut auf und wendet sich dem Ausgang zu...



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 09.05.2007, 14:44


    RP-OFF:

    ich habe mal ein paar Fragen.

    Möchtest du wirklich, dass Twain sich alleine im Untergrund rumtreibt und soll das ausgespielt werden?

    Findet er überhaupt wieder alleine nach draussen?

    Kommt Twain von alleine auf die Idee, wie er an einen Geist herankommen kann, der ihm ein Tor öffnet? Oder muss erst ein normaler Geist beschworen werden, der ihm das verrät? Wenn ja soll das ausgespielt werden?

    Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem es endlich mal losgehen könnte... deswegen: wie detailliert sollen die Bemühungen ausgespielt werden, an diesen Geist zu kommen?

    Deswegen auch meine Frage im ICQ: WIe geht es jetzt weiter? Mir ist nicht ganz klar, welche Möglichkeiten Twain jetzt hat...



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 09.05.2007, 16:05


    Ich hab nicht erwartet dass du da auf solche Probleme stößt betreffend dem Geist. Du könntest dich ja mal bei deinen Connections umhören wer ggf. Ahnung von Geistern haben könnte, soviel dazu erstmal...

    Das mit dem Umschauen und sich im Untergrund vertraut machen soll nicht ausgespielt werden, das würde den Rahmen sprengen. Hier geht es nur darum zu erläutern weshalb du 3 Punkte Karma für den Beitritt der Gruppe investieren musst. Nämlich weil du dich erst einmal mit dem gesamten Lebens- und Arbeitsumfeld deiner Gruppe vertraut machen musst und das eben Zeitintensiv ist. Das ist auch schon alles.



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 09.05.2007, 17:59


    Okay, soweit alles klar.

    Was hältst du davon, wenn Twain dementsprechend die Wissensfertigkeit "Seattler Untergrund (Orkuntergrund)" erhält? Irgendwie muss sich die Zeit, die Twain dort verbringt ja auch auf die Fähigkeiten bzw. das Wissen von Twain auswirken.
    ------------------------------------------------------------
    RP-ON:

    Nachdem Twain die Höhle verlassen hat schaut er sich erst einmal in den Gewölben, die das Lager der Earthshakers umgeben um. Nach einiger Zeit findet er einen Ausgang an die Oberfläche. Er nimmt sich ein Taxi nach Hause und entspannt sich ersteinmal bei einer Tasse Kaffee und dem Matrixprogramm. Da läuft doch heute eine klassische italienische Oper auf Channel 21.


    Am nächsten Tag begibt er sich zu Jacobi. Wenn jemand etwas über Geister weiß, die Tore auf die Metaebenen öffnen können, dann Jacobi Quallon!

    Den Mantel zugeknöpft, den Kragen hochgeschlagen und den Hut tief ins Gesicht gezogen begibt er sich zu Fuß zu Jacobis Laden.

    Mit dem Geräusch der Klingel öffnet er die Tür und tritt ein.

    "Hoi, Jacobi. Ich habe gute Neuigkeiten."



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 11.05.2007, 15:28


    Jacobi sitzt hinter der Kasse und scheint in eine Broschüre vertieft zu sein als Twain den Laden betritt. Neben ihm steht eine dampfende Tasse. Er richtet sich auf als Twain zu ihm spricht :

    "Oh Twain mein Lieber, ich hab garnicht mit dir gerechnet. Komm doch rein. Welche Neuigkeiten ? Hat es etwas mit deiner neuen Gruppe zu tun ?"



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 11.05.2007, 16:17


    "Muss ja nicht jeder mitkriegen was ich zu sagen habe." Twain schaut sich im leeren Laden um, bittet Jacobi dennoch ins Hinterzimmer.

    Im Hinterzimmer...

    "Setz dich mein Freund." Twain legt seinen Hut auf den kleinen Tisch und setzt sich Jacobi gegenüber.

    "Ich war bei den Earthshakers und sie wollen mich aufnehmen. Ich muss aber eine Art Aufnahmeprüfung bestehen, bevor das geschehen kann. Dafür wiederum muss ich auf die Metaebenen und mich dem Avatar der Gruppe stellen. Dummerweise habe ich keine Ahnung, wie ich dorthin gelangen soll. Ormus gab mir den Tipp, dass ich einen Geist finden könnte, der ein Tor für mich auf die Metaebene der Erde öffnet. Ich habe aber noch nie mit Geistern zu tun gehabt, die dazu in der Lage wären. Kannst du mir da weiterhelfen? Vielleicht hast du schonmal einen Geist beschworen, der dazu befähigt ist?"



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 11.05.2007, 16:43


    Jacobi runzelt bedächtig die Stirn.

    "Schön dass deine Ausbildung Fortschritte zu machen scheint. Dennoch hast du dir da einen der schwierigst möglichen Wege ausgesucht um mmh weiterzugehen. Bist du dir sicher dass du diesen Weg gehen möchtest ? Wenn du erst einmal deine erste Initiation abgeschlossen hast könnte es einfacher für dich werden. Ach mein alter Geist ist ein wenig unsortiert. Vielleicht kann ich dir tatsächlich weiterhelfen, lass mal sehen..."

    Jacobi steht auf und holt einige Mappen aus einem abgeschlossenen Schränkchen in der nähe des Wasserkochers und fängt an leicht Gedankenverloren darin herumherzublättern.

    ----------------------------------------------------------------

    RP-OFF:

    Es wird Zeit für eine Verhandlungsprobe (Überreden) im üblichen Maßstabe...


    *edit*

    wurde via ICQ ausgetragen, keine Erfolge...



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 11.05.2007, 17:10


    RP-ON :

    Jacobi durchwühlt längere Zeit seine Unterlagen und irgendwann klärt sich sein Gesicht auf :

    "Aaaaah! Ich wusste doch dass ich genau das richtige für einene solchen Fall haben. An dieses Geschöpf bin ich geraten als ich selbst noch aktiv in den Schatten unterwegs war vor ein paar Jahren. Ich könnte dir seinen Namen geben, aber du musst wissen dass ich selbst persönlich daran hänge..."

    Jacobi schaut Twain mit aufforderndem Blick an.



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 11.05.2007, 17:54


    Twain, erst mit freudiger Erwartung im Gesicht, dann jedoch schnell resignierend. "Also gut, was willst du dafür?"



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 11.05.2007, 19:38


    "Nunja, du solltest das nicht als Zusatzzins sehen, sondern eher als Ticket in die Zukunft. Und ich denk für einen solches sind dreitausend doch noch ein Schnäppchen oder was denkst du ? Hehe"

    Jacobi entweicht dabei eich leicht hinterhältiges Lachen.



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 11.05.2007, 21:26


    Twain seufzt und kramt seinen Credstick aus der Manteltasche und reicht ihn rüber zu Jacobi. "Hier bedien dich und rück die Infos raus."



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 19.05.2007, 14:40


    Jacobi grinst Twain fröhlich ins Gesicht und nimmt den Credstick vorsichtig an sich. Er geht damit nach vorne und beginnt an der Kasse herumzuspielen.

    "Achja, es ist das Heft was ganz oben im Ordner liegt"

    Twain nimmt diesen Ordner an sich und bermerkt flüchtig dass es nicht der einzige seiner Art auf diesem Stapel ist. Er öffnet ihn und findet einen einzigen mit Hand beschriebenen Zettel vor:

    "Ein kleiner Geist des Bodens.
    Stammt aus dem Karibikurlaub
    Name: Wutahkwatshambesijielkar"


    Nach kurzer Zeit kommt Jacobi zurück und überreicht Twain seinen Credstick : "Kann ich dir sonst noch irgendwie behilflich sein ?"



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 19.05.2007, 15:19


    "Du könntest mir kurz erklären, wie ich den Namen benutzen soll. Einfach nur aussprechen, oder in der Beschwörung verwenden, oder wie funktioniert das?"



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 19.05.2007, 16:30


    "Es gab früher mal eine Sagengestalt...ich glaube sie hieß Beetlejuice oder so ähnlich. Einer der ältesten freien Geister von dem Aufzeichnungen bestehen. Wenn man 3x seinen Namen gerufen hat ist er dir erschienen und hat seinen Schabernack getrieben. Nun genauso funktioniert das auch noch heute...
    Deswegen solltest du vorsicht walten lassen und den Namen nur aussprechen wenn es los geht und du vorbereitet bist, Beschwörungskreise und das ganze Brimborium, du kennst das ja. Manche Geister sind etwas stur, aber da muss man dann durch..."



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 19.05.2007, 20:48


    Dreimal seinen Namen rufen, das ist alles?

    "Okay, wenn es weiter nichts ist. Das werde ich schon schaffen... Achja, danke für deine Hilfe."

    Twain lässt seinen Credstick, mit einer lässigen Handbewegung wieder zurück in die Manteltasche gleiten. Den Zettel faltet er einmal zusammen und steckt ihn sich in die Innentasche seines Mantels. Er nimmt seinen Hut, der auf dem Tisch liegt und wendet sich dem Vorhang zu, der in den Verkaufsraum führt.

    "Ich lasse es dich Wissen, wenn ich die Begegnung mit dem Geist überlebt habe." Dabei zwinkert er Jacobi scherzhaft zu.

    "Ich werde mich vorbereiten müssen, ich fange also am besten gleich an. Schließlich habe ich keine Zeit zu verlieren, man wird ja nicht jünger. Wünsch mir Glück!"

    Mit diesen Worten lässt er Jacobi alleine in seinem Laden.

    Twain läuft nach Hause und beginnt dort mit vorbereitenden Recherchen über Geisternamen und der Lektüre von Magietheoretischen Aufsätzen im MagicNet in der Matrix.
    ----------------------
    RP- OFF
    Ich schreibe demnächst weiter



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 20.05.2007, 00:33


    RP-ON:

    Am nächsten Tag besorgt sich Twain die verschiedenen Paraphernalia, von denen er vermutet, daß er sie für die Beschwörung benötigen wird.

    Am Nachmittag des Tages kommt er wieder nach Hause mit einer großen, unbeschrifteten, braunen Papiertüte, die er unter dem Arm trägt. Er stellt sie auf den Wohnzimmertisch und setzt sich. Dann beginnt er den Inhalt herauszunehmen; eine handvoll dunkelbraune Vollwachs-Kerzen sowie, eine handvoll weiße Kerzen, ein durchsichtiger Plastiksack mit hellem Sand darin, weiße und grüne Kreide, herbe duftende Räucherstäbchen, einige Steine (schimmernd und glitzernd, andere matt und einige mit Erde verkrustet) aus einem kleinen Plastikkästchen.

    Nachdem er sich nocheinmal davon überzeugt hat, daß die Tüte auch leer ist knüllt er sie zusammen und wirft sie auf den Boden in die Reichweite der Putzdrohne. Diese kommt auch sogleich, gesteuert vom Haussystem angefahren und nimmt mit einem kleinen Greifarm die zusammengeknüllte Papiertüte und entsorgt sie in einer Klappe in ihrem metallenen Gehäuse, die mit einem leichten Hydraulischen Geräusch automatisch geöffnet wird. Danach fährt sie wieder zu ihrer Aufladestation unter dem Wohnzimmertisch.

    Twain geht während dessen in den Flur und kommt, mit einigen Blumensäcken voll Erde aus dem Baumarkt ins Wohnzimmer. Dort stellt er sie ab und öffnet die Tür zu seinem Beschwörungsraum.

    Der Beschwörungsraum ist etwas kleiner als das Wohnzimmer, aber für den Beschwörungskreis ist es grade groß genug. Der Kreis ist mit weißer Kreide auf dem dunklen Holzimitat gezogen. In diesem Kreis befindet sich ein Pentagramm aus grüner Farbe, ebenfalls mit Kreide gezogen. Die Farbe glänzt, als wäre sie mit Lack oder ähnlichem fixiert worden.

    In einer Ecke des Raumes ist ein viel kleinerer Kreis in grüner Farbe, mit einem weißen Pentagramm darin - ebenfalls aus glänzender Kreide.

    Die 100 Liter Blumenerde türmt Twain Sack für Sack in der Mitte des großen Pentagrammes auf. Darauf kippt er den hellen Sand.

    An jeder Ecke des großen Pentagrammes stellt er eine braune Kerze auf. Auf die Ecken des kleinen stellt er weiße Kerzen.

    Die Räucherstäbchen legt er in den kleinen Kreis.

    Die Steine verteilt Twain in regelmäßigem Abstand auf der weißen Linie des großen Kreises.

    Danach kontrolliert er noch einmal, ob alles auf der richtigen Position liegt, verlässt dann das Beschwörungszimmer und legt sich vor den Trideoschirm im Wohnzimmer auf die Couch. Nach ein paar Minuten Matrixberieselung begibt er sich ins Bett und schläft wie ein Stein bis zum nächsten Morgen.



    Am nächsten Morgen, nach einem einfachen Frühstück und der täglichen Hygiene. Twain zieht sich eine braune Robe an (manche würden es auch Bademantel nennen) und begibt sich in das Beschwörungszimmer.

    Er setzt sich im Schneidersitz in den kleinen Schutzkreis und schließt die Augen. Er verlagert seine Wahrnehmung langsam in die Ebene des Manas um zu prüfen, ob Schutz- und Beschwörungskreis noch aktiv sind. Nach dieser zufriedenstellenden Überprüfung lässt er seine Sinne kurz im Raum umherwandern und betrachtet nocheinmal zufrieden sein Werk.

    Sehr schön, jetzt fehlt nur noch der Name dieses Wesens... Der Name? Man wo hab ich denn den Zettel?!

    Nach einer kurzen Suche findet er den Mantel und darin den Zettel, den er von Jacobi gekauft hatte.

    Zurück im Beschwörungszimmer entzündet Twain die Kerzen. Danach setzt er sich wieder im Schneidersitz in den kleinen Schutzkreis. Er faltet den Zettel auf, legt ihn vor sich auf den Boden, so daß er Lesen kann was darauf steht und streicht ihn einmal mit der flachen Hand glatt. Dann nimmt er in jede Hand etwa die hälfte der Räucherstäbchen und entzündet sie an den Kerzen, die an den Ecken des kleinen Pentagramms brennen.

    In Gedanken liest er was auf dem Zettel steht:

    Ein kleiner Geist des Bodens.
    Stammt aus dem Karibikurlaub
    Name: Wutahkwatshambesijielkar

    Verdammt, wie spricht man das denn aus?

    "Musik an!
    Licht dämpfen!"

    Leises Trommeln ist aus den Lautsprechern in der Wand (die in jedem Raum angebracht sind) zu hören. Die "Fensterscheiben", die vorher eine milchigblaue Farbe hatten werden dunkler und schließlich braun, so daß der Raum nur noch in braunes mattes Licht getaucht ist. Die Kerzen erhellen den Raum ausreichend.

    Mit den dichten Qualm verbreitenden Räucherstäbchen in der Hand nimmt Twain eine Pose ein, ähnlich wie die Pharaos auf ihren Särgen - Gekreuzte Arme und Hände an die Schultern. Die Klimaanlage saugt den Rauch langsam, aber sichtbar aus dem Raum. Der Duft nach grünem Gras und frischer Erde bleibt jedoch.

    In Gedanken liest er den Namen:

    Wu-tah-kwat-sham-be-si-ji-el-kar. Man was für ein harter Brocken!


    Er liest den Namen noch ein dutzendmal und fängt an, sich im Takt der Trommel zu wiegen. Dann beginnt er den Namen wie ein Mantra laut zu sprechen.

    "Wu-tah-kwat-sham-be-si-ji-el-kar.

    Wutah-kwatsham-besjiel-kar.

    Wutahkwatshambesijielkar.

    Wutahkwatshambesijielkar.

    Wutahkwatshambesijielkar."

    Er wiederholt den Namen noch viele weitere Male und verlagert seine Wahrnehmung allmählich auf die Astralebene um die Ankunft des Geistes im Beschwörungskreis zu sehen.



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 21.05.2007, 18:39


    Noch wärend der Rezitation im eifrigen Singsang hört Twain auf einmal einen Knall. Ein Klang als würden hunderte Steeldrums gleichzeitig sehr aggressiv gespielt werden. Zeitgleich entsteht eine Rauchkugel in der Mitte des Beschwörungskreises in einer perfekt spherischen Form, die kurz nach ihrem Entstehen zu verlaufen beginnt und sich im Raum verteilt.
    Der exotische laute Klang verfällt zunehmend in ein immer langsamer werdendes Staccato einzelner Trommeln, wärend der süßliche Nebel sich im Raum ausbreitet und eine Gestalt in der Mitte des Beschwörungskreises offenbart.
    Im ersten Augenblick erscheint die Silouette der Gestalt unförmig und grotesk. Scheint der Oberkörper normal geformt zu sein so ist sein Unterleib im Kontrast dazu breit und schwer und lässt keinerle Extremitäten erkennen. Darüber hinaus erscheint einer der Arme zylinderartig geformt zu sein.

    Twain hält unbewusst die Luft an und wartet gespannt wie dieses groteste Wesen aussehen mag. Nach kurzer Zeit verteilt sich der süße Nebel immer weiter im Raum. Doch scheinen von dem Wesen neue Rauchschwaden auszugehen.
    Man hört ein kurzes Blubbern, bevor eine Luftverwirbelung ein Blick auf das Wesen offenbart.

    Es ist eine recht kleine, schwarze, männliche Person, welche im Schneidersitz auf einem fliegenden, mit Gras bewachsenen Erdklumpen sitzt. Sie hält einen länglichen Glaszylinder in der Hand und atmet eine Rauchschwade aus. Er trägt einen recht großen Knochen durch die Nase und hat einen mit Runen tätowierten Oberkörper. Auf seinem Kopf prangt ein großer Haufen Dreads die unter einem schwarzen großen Filzzylinder hervorlugen und er hat Totenschädelohrringe aus purem Gold an den Ohren hängen. Generell scheint diese Gestalt reichtlich mit Schmuck behangen zu sein. Neben Gold und Silber scheinen auch einige unedlere Metalle seinen Körper zu schmücken.
    Er hat ein schiefes Lächeln aufgesetzt und blickt gelassen zu Twain rüber :

    "Woooh krassa Flaash!
    Ya man was geht ab? Wuthak sitzt am Strand und ist Jammin' dann kommt ruf und Bam Wuthak sitzt in komischer Bude.
    Alta hast du Wuthak n call gegeben ? Woher hast du Wuthaks krasso Namen ? Antworte true alta! Was geht ab, ich find das ein wenig unsmooth, weisse ?"



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 22.05.2007, 14:59


    Twains Mund öffnet sich und schließt sich wieder.

    "Du nennst dich Wuthak? Das ist ja wunderbar! Mein Name ist Twain. Ich habe dich gerufen. Du bist in meinem Appartment und in Sicherheit. Sei willkommen in Seattle!"

    Twain breitet die Arme aus, während er Wuthak willkommen heisst.

    Die Räucherstäbchen in seinen Händen verbreiten weiterhin ihr kräftiges Aroma, welches sich mit dem süßlichen Geruch, der von Wuthak ausgeht
    vermischt.

    "Ich habe deinen Namen von einem sehr vertrauenswürdigen Menschen bekommen. Und sei dir gewiß, dass ich deine Dienste nicht über alle Maßen beanspruchen werde.

    Doch beantworte mir zuerst eine Frage.

    Beherrschst du die Fähigkeit, ein Tor in deine Heimatebene zu erschaffen, durch das ich dorthin gelangen kann?"



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 22.05.2007, 15:14


    "Uh krass. Wusste garnicht dass Wuthak so popular is, schon häftig, Twain...echt wahr Mann ?
    Nicht beanspruchen oder was ? Klingt smooth, der Ritt hierher war schon Anstrengend Mann, du hast keine Vorstellung !
    Ich hab zwar keine Idea wass du bei mir daheim willst, aber bis vor ziemlich short wusst ich auch nicht dass ich in son modriges Apartement will"

    Der schwarze Mann legt ein unglaublich breites lächeln auf, welches bizarr und wiedernatürlich groß wirkt.

    "Alter ich hab fast das Gefühl du lässt mir kaum ne Choice, häää ? Aber trotzdem Smooth. Alles is smooth, weißte doch. Außer viel Stress. Du willst mir keinen Stress machen ? Dann is das nichtnur smooth sondern relaxt, you know ? Klar kann ich ne Tür in die Heimat aufmachen. Voll das Warpgate, biste im flux drüben, das geht ruck zuck, fast schon zu zuck damit ich mir oft den ruck dafür geb, klar Mann ? Is Stressy, aber wenn das alles is, is das schon fast,...naja du weißt schon ?
    Sach ma, hast du was zu Beißen im Haus?"



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 22.05.2007, 19:41


    Twain lässt das Gebrabbel glücklich über sich ergehen. Der Gedanke es fast schon geschafft zu haben wirkt beflügelnd. Als Wuthak nach Essen fragt, fängt er an breit zu grinsen.

    "Der Kühlschrank ist in der Küche. Komm mit ich zeig ihn dir."

    Twain verlässt den Beschwörungsraum und geht durchs Wohnzimmer in die Küche. Dort öffnet er den Kühlschrank und lässt Wuthak einen Blick reinwerfen.

    Mehr zu sich als zu Wuthak: "Du kannst also ein Tor öffnen? Das ist sehr interessant..."

    Nachdenklich schaut er dem Geist beim Spachteln zu....


    ---------------
    Fortsetzung:

    Nachdem sich Wuthak bei Twain eingelebt hat bleibt dem Ork nichts mehr anderes übrig, als auf den Anruf der Earthshakers zu warten, damit das Aufnahmeritual vollzogen werden kann.

    ---------------
    RP-OFF:

    bin grad schreibfaul ;)

    RP-ON:
    ---------------



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 12.06.2007, 12:03


    Wuthak haut sich den Wanst voll: "Man gutes Futter Junge, echt Smooth. Auf der Ebne können wir arbeiten. Hast du das Teil da immer dabei ?" er zeigt dabei auf den Kühlschrank "na anyway, ich mach jetzt mal n Abflug wenns dir keinene Stress bereitet, easy hm ? So long Cumpadre!"
    Und nach kurzer Zeit löst sich Wuthak wieder in süßen Dunst auf.

    Es vergehen noch einige weitere Tage, in denen Twain das Gefühl hat auf glühenden Kohlen sitzen zu müssen. Doch irgendwann kommt endlich der Anruf von Ormus:

    "Hey Twain, die Sache is soweit vorbereitet. Bereit die Sache anzugehen und dir n Namen zu machen oder die Hose voll ?Nur n Joke, Chummer. Sag bescheid wann du vorbeischneist, dann läuft die Party"



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 12.06.2007, 16:56


    "Na, endlich. Ich hab schon alles vorbereitet, wegen mir kann es gleich losgehen. Wo treffen wir uns?"



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 12.06.2007, 17:10


    "An unserer Beschwörungs- und Ritualstätte, du kennst den Weg dorthin bereits. Wann wirst du da sein ?"



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 13.06.2007, 10:06


    "ich mach mich gleich auf den Weg. Ich denke mal in zwei Stunden werde ich da sein."

    Twain beendet das Telekom Gespräch und fängt an sich auszurüsten. Tarnhalfter anlegen, Waffe halftern, Schuhe anziehen, Mantel und Hut anziehen. Vor dem Spiegel rückt er sich nocheinmal die Krawatte zurecht und streicht sich den feingerippten Nadelstreifenanzug glatt.

    "Okay, Baby. Jetzt geht's los." Sagt er zu seinem Spiegelbild und verlässt sein Appartment in Renton. Steigt auf seine Harley Scorpio und donnert los nach Snohomisch.

    Nach einer stressigen Fahrt durch verstopfte Straßen mit viel zu viel Verkehr kommt Twain in Snohomisch an. Dort sucht er den verborgenen Zugang, über den er den Untergrund damals (beim ersten Besuch bei den Earthshakers) alleine verlassen hat. Den Code für das Magschloss am Schrottplatz kennt er nicht und es ist auch nicht sicher, dass er den Eingang zur Höhle tatsächlich gefunden hätte. Also steigt er durch einen anderen Eingang hinab und geht den Weg, den er das letzte mal, als er hier war in die entgegengesetze Richtung gegangen ist.

    Nach einigen Minuten kommt er wieder an die Stelle, an der der Zugang zur Beschwörungsstätte sein müsste.



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 19.06.2007, 15:41


    "Hey Leute seht mal! Der Star unsrer heutigen Show is angekommen. Wie wärs mim Begrüßungsapplaus fürs Streifenhörnchen...auch wenns spät dran is?"

    Ohne hinschauen zu müssen erkennt Twain dass diese Begrüßung von dem Iro stammen muss. Er sitzt zusammen mit seinen beiden Kumpels am Tisch im Eingangsbereich und spielt Karten. Vermutlich Poker. Dorian lehnt lässig an der Wand und versuchte gerade einem der Spieler, dem Troll in der Kutte, in die Karten zu schauen:
    "Hey Matschbirne, wenn du nicht somit beschäftigt wärs beim Spielen zu betrügen, würdest du merken dass unser Freund auf die Minute pünktlich ist." er wendet sich daraufhin Twain zu "Hey Twain immer hereinspaziert ins Wohnzimmer der unendlichen Möglichkeiten! Ich hoffe du bist vor deiner Jungfernfahrt nicht zu aufgeregt ?"

    Ormus und Normann sind derweil damit beschäftigt den Beschwörungskreis mit Erde und Edelsteinen auszuschmücken.

    "H-hallo Twain. W-wie geht es dir? Leute wir kk-können anfangen. Set-tzt euch einfach in Posi-sition" kommt es von Ellis der selbst bereits in Position sitzt.

    "Na ihr Saubacken wollt keine Zeit verlieren eh ? Alter, ich hätt eh gewonnen, wisster ja hehe. Aja dann lasst uns die Sache über die Bühne bringen....los ihr 2 Saftärsche, mitkommen!"

    Und damit bewegen sich auch Jordan, Stomper und Brain zum Beschwörungskreis.
    Twain lässt sich wohl ebenfalls nicht lange bitten, zieht die Schuhe aus und begiebt sich zum letzten freien Platz.

    Ormus und Normann legen feine Spuren aus glitzernden Steinchen zwischen den einzelnen Personen und zum Zentrum des Kreises hin aus. Es wird ein haufen Erde auf die Füße jedes einzelnen geschaufelt und Normann blickt nach einiger Zeit zu Twain herüber.
    "So Twain, es ist alles bereit. Du musst jetzt einen Helfeshelfer herbeizitieren um ein Portal zu unserem Avatar zu öffnen."



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 19.06.2007, 19:00


    "Gut." vernimmt man von Twain leise. Er ist konzentriert bei der Sache und blickt ernst. Die Hemdsärmel sind bis zu den Ellenbogen hochgekrempelt. Auf seiner zerfurchten Stirn bilden sich einige kleine Schweißperlen.

    "Geist der Elemente, der du bist,
    Geist der Erde, der du unter meinem Bann stehst,
    Geist, erscheine mir!"

    Twain erhebt seine Stimme zu einem Beschwörungs-singsang und stimmt sich auf die Astralen Schwingungen von Wuthak ein, um diesen herbeizurufen.

    Nach kurzer Zeit beginnt sich das Mana im Astralraum des Gewölbes sichtbar zu verändern und eine Gestalt manifestiert sich: Wuthak...

    "Geist der Erde, ich bitte dich um einen Dienst. Öffne mir ein Portal zu deiner Heimatebene und halte es offen, bis ich wiederkehre aus der anderen Ebene zurück in diese Welt. Danach darfst du gehen, wenn du es wünschst."



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 25.07.2007, 13:54


    Im Klang beklöppeltem Metalls erscheint die gewohnte Gestalt Wuthaks und Twain formuliert seinen Befehl.

    Wuthak schaut sich einen Augenblick lang um, fast als wäre er verwirrt und räuspert sich noch kurz :
    "Ja Meister, wie du befehlen tust, so werde ich handeln, smooth alles abgesprochen, ne ? Roger , hehe!"

    Er zwinkert noch einmal kurz zu Twain und kurz darauf hört man einige gurgelige Geräusche und ein Rumpeln welches an das herabfallen von Erdbrocken erinnert.

    Ein kleiner Krümel fällt daraufhin von Wuthak ab und landet auf dem Boden des Beschwörungskreises. Es verharrt dort für einen Augenblick und fängt dann langsam an zu rotieren. Wie von einem schwachen Magneten, gerade noch in Schwingung gehalten. Nach einigen Augenblicken fängt es an sich schneller zu drehen, stopt augenblicklich nur um dann in die entgegengesetzte Richtung weiterzurotieren. Dieses Schauspiel wiederholt sich viele weitere male und jedesmal scheint der Erdbrocken zwischen den Wechseln weiter anzuwachsen. Irgendwann, als der Klumpen die Größe einer Bowlingkugel angenommen hat beginnt diese zu schweben und sich in die Mitte des Raumes zu bewegen wärend sie weiter anwächst. Plötzlich macht es den Anschein als würden weitere Erdpartikel wie eine Flüssigkeit durch den Boden des Beschwörungskreises durchdiffundieren und schweben in einem kontinuierlichen Strom auf die Kugel im Raum zu. Sie bilden einen Ring um die Struktur herum welche sich in einer ebene Langsam auszudünnen beginnt. Nach und nach verfomt sich das immer größer werdende Erdgebilde zu einem langen ovalen Ring um den eine Sphäre aus Partikel in Kreisbahnen zu drehen scheint. Nach einiger weiterer Zeit hat sich eine Art rustikaler irdener Spiegel im Raum gebildet, der an Stelle einer sich spiegelnden Oberfläche aus flüssigem Gestein zu bestehen scheint. Die Rotationen verlangsamen sich und irgenwann bleibt das 2 Mann hohe und breite Gebilde mit einem tiefen Grollen auf der Stelle stehen. Staubpartikel die scheinbar von einer unsichtbaren Hand in der Luft gehalten wurden, fallen Zeitgleich mit dem Stillstand dessen was ein Portal zu sein scheint mit dem Anmut leichten Schnees zu Boden und benetzen dabei den gesamten Raum und seine Insassen, welche dies nichteinmal zu registrieren scheinen mit einem leichten irdenen rot-braun-Ton und ein schwacher Schwefeliger Gerucht breitet sich im Raum aus.
    Allerdings wirkt dieser in keinsterweise unangenehm auf Twain. Ganz im Gegenteil, der Geruch scheint eine Gänsehaut auf seiner Haut hervorzurufen und füllt ihn mit Energie und Tatendrang.
    Die glitzernden Steine welche überall im Raum zeremoniell vorbereitet wurde fingen ein Glitzern auf, als wäre ein einzelner unsichtbarer Lichtstrahl durch die Decke in den Raum hineingetreten. Wo dieser Lichtschein auf die Wand trifft verstärkt sich das Glitzern und funkelt in ständig variierenden Lichtspektren und farbtönen.


    Eine unvorstellbar tiefe Stimme manifestierte sich in dem Raum, als würde sie aus einer unendlich tiefen Höhle in welcher sie Äonen verbracht hatte endlich an die Oberfläche treten. Unendlich tief und unendlich langsam :
    "Der, welcher in eurem Reich auf den Namen Twain hört wird nun mein Reich betreten dürfen und dieses alsauch sich selbst neu kennen lernen."

    Jede einzele Silbe scheint auf majestätische Weise betont zu werden, als Teil einer Großen zeremoniellen Festrede. Das tiefe Grollen der Stimme ist stark genug um den gesamten Raum in tiefe Schwingungen zu versetzen. Staub wird erneut aufgewirbelt und einige der Steine summen mit der Vibration welche die Stimme auslöst.

    "So verschließe er seinen Körper öffne seinen Geist und entleere ihn bis auf den letzten Gedanken. Wer Reinigung und Erkenntniss erfahren will, muss mit reiner Seele und offenem Verstand einhergehen. Entlasse Ängste und Anspannungen und tritt durch das Portal in das Reich der Erde."

    Daraufhin verlöscht die Stimme in einem langen Echo ihrer selbst, wärend der Staub erneut zur Erde rieselt und auch das neu erstrahlte Funkeln wieder verlischt.
    Plötzlich herrscht wieder vollkommene Stille. Lediglich die Oberfläche des Spiegels schein eine Fließbegegung eingenommen zu haben, wie ein zäher Wasserfall der sich in sich selbst speist...



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 25.07.2007, 14:06


    Twain ist wie erstarrt, durch die verschiedenen Sinneseindrücke und die Stimme, die zu ihm spricht.

    Aber tief in seinem Inneren ist er entschlossen zu handeln. Er nimmt seinen ganzen Mut zusammen und schreitet durch das Portal, gespannt was ihn auf der anderen Seite erwartet.



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 25.07.2007, 14:42


    Für einen Augenblick erstarrt die gesamte Welt um ihn herum, als Twain durch das zähflüssige Portal tritt. Ihm fällt erst danach auf dass er die Luft angehalten hatte.
    Im einen Moment herrscht noch Stille und im nächsten Moment wird die Szenerie von einem atemberaubenden Getose umschlungen.
    Twain hat kaum Zeit Atem zu holen und seine Umgebung richtig zu realisieren.

    Du sitzt auf einem flachen länglichen Fellsbrocken. Du befindest sich tief in einem Canyon. Mehr als je zuvor nimmst du eine große Hitze und den Geruch von Schwefel wahr. Um dich herum wirst du von rotem Glühen umschlungen und plötzlich stellst du fest, dass es sich dabei um flüssiges glühendes Gestein handelt. Ein tosender Lavafluss quellt unter dir in atemberaubender Geschwindigkeit hervor und durch den Canyon hindurch. Du krallst dich mit aller Gewalt an deinen Felsblock und folgst dem Strom den der Lavafluss sich durch den spitzgezackten steinernen Kanal bahnt. Du hast nur wenig Zeit dich auf deine Umgebung zu konzentrieren, denn die unerwartete Situation, der Wellengang und die Geschwindigkeit verlangen dir alles ab. Du hast das Gefühl zu verkrampfen und dennoch scheint sich dein Griff langsam vom Felsen zu lösen. Es ist nicht unerwartet dass du anfängst zu schwitzen und das nicht zu knapp...

    Plötzlich wirst du von einer bekannt tief Grollenden Stimme eingehüllt, die dir scheinbar einen Augenblick lang Rückhalt zu geben scheint :
    "Er, der er die Gesamtheit Erdes erfahren will, muss auch instande sein ihre wogende Kraft kontrollieren und lenken zu können, um nicht von ihr verschlungen zu werden. Entleere deinen Geist, lasse die Furcht fahren und konzentriere dich darauf den Strom der Energien nach deinem Willen fließen zu lassen."

    -----------------------------------------------
    OFF:

    Es wird Zeit für eine Willenskraftprobe gegen 6. Ergebniss wie gehabt angeben. Wenn du Erfolge hast, gleich im Anschluss noch eine Hexereiprobe gegen 6. Ansonsten erneut Willenskraft 6...

    /edit: Erste Willenskraft 0 Erfolge. 2. Willenskraft 2 Erfolge...



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 25.07.2007, 15:13


    Es wurde 1 Karmapunkt zur Wiederholung der ersten Wilenskraftprobe aufgebraucht.
    Die erste Hexereiprobe ergab keinen Erfolg. 1 Karmapunkt wurde aufgebraucht um die Probe zu wiederholen und erbrachte erneut keinen Erfolg. Nach 2 weiteren Karmapunkten zeigt die Hexereiprobe einen Erfolg.


    ---------------------------------------------------------------------------------------

    ON:


    Du bist etwas überrascht die Stimme so plötzlich zu hören und blickst dich nach ihrer Herkunft um. Zu deiner rechten Seite erkennst du einen langen konischen Zylinder der wohl 30 Meter lang und am hinteren Ende 10 Meter breit ist und spitz zuläuft. Er scheint aus schwarzen glänzenden Gestein zu bestehen und fliegt parallel zu dir in einigen Hundert Metern Entfernung. Ein Gefühl sagt dir dass es sich hierbei um deinen Avater handeln muss.
    Gerade noch rechtzeitig erkennst du aus dem Augenwinkel eine Biegung die der Fluss macht und du schaffst es dich fest zu halten und in die Kurve zu legen. Nach einer weiteren Biegung scheint der Fluss einige Zeit geradeaus zu laufen. Du schaffst es deine Gedanken zu beruhigen und auch der Fluss wird langsamer und weniger aufbäumend. Dir bleibt endlich etwas Zeit dich genauer umzublicken und die Situation auf dich einwirken zu lassen. Der Steincanyon selbst erstrahlt sich zu allen Seiten in Gelb- und Orangetönen. An vielen stellen mischen sich Spuren aus purpurnen, smaragdgrünen und türkisen Steinschichten in die Wände das Canyons. Der Gestein wirkt als würde er nicht von einem Flammenfluss verbrannt, sondern als hätten tausende jahre eines klaren strömenden Wasserflusses ihm seine Gestalt gegeben. Er erinnert dich an Naturparks in den UCAS welche du früher besucht hast, doch diese Erinnerungen scheinen dir im Augenblick sehr entfernt.
    Über dir erstreckt sich kein Sternenhimmel, sondern eine gigantische Kuppel, welche den anschein gibt du befindest dich in einer Höhle astronomischen Ausmaßes. Hinter einer Biegung entdeckst du eine Rauchwolke am Horizont und Konzentrierst dich darauf wo sie herzukommen scheint und entdeckst einen großen schwarzen Felsen der sich in zahllosen Meilen Entfernung wie ein schwarzer Turm gen Himmel streckt. Du spürst dass dies das Ziel deiner Reise ist.

    Die Stimmer ertönt erneut :
    "Das Ziel ist vor Augen, doch Wege dorthin gibt es unzählige. An dir liegt es einen diese Wege zu wählen. Nicht das Schicksaal ist hier der Führer, sonder einzig und alleine die Sehnsucht deiner Seele und die Form deines Charakters. Konzentriere dich auf deinen Weg und schlage ihne ohne Zweifel und Furcht ein."


    -------------------------------------------------------
    OFF :
    Es wird noch eine Hexereiprobe gegen 4 fällig.



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 25.07.2007, 15:38


    4 Erfolge.

    -----------------------------------

    ON :


    Du lauschst den Worten des Avataren und versuchst dich auf dein Ziel vor Augen zu konzentrieren. Es scheint als würde der Strom sich unter dir wieder beschleunigen. Du kommst nach einiger Zeit an eine Weggabelung und ohne bewusst Einfluss darauf zu nehmen scheint sich der Fluss unter dir für einen dieser Wege zu entscheiden. Du hältst dich nichtmehr fest sondern setzt dich im Schneidersitz auf den Felsblock und schließt die Augen. Du spürst keine Hitze mehr von der Lawa ausgehen. Lediglich eine umhüllende heimische Wärme. Es scheint als könntest du durch die geschlossenen Lieder noch immer hin und wieder ein Glitzern erkennen. Du bekommst ein sicheres Gefühl dich auf dem richtigen Weg zu befinden. Einmal noch öffnest du kurz die Augen um leicht erschrocken festzustellen mit welch wahnwitziger Geschwindigkeit du dich durch die Goldgelben Kanäle hindurchmanövrierst, ohne jedoch nur einen Augenblick lang die Kontrolle zu verlieren.
    Nach einer weiteren Unendlichkeit öffnest du die Augen. Du bist dem dunklen Turm nun sehr viel näher gekommen und siehst in in all seiner Größe und Majästet vor dir aufragen. Er wirkt Pechschwarz, wie mattes, geschliffenes Vulkangestein. Seine Komplexe Gestalt wurde jedoch nie von Händen konstruiert. Es scheint ganz als wäre dieser vulkanartige Turm eher natürlich gewachsen. An seiner Seite läuft ein Lawafluss über mehrere Terassen von der Spitze bis zum Boden wasserfallartig herab. Dein Felsbrocken verlangsamt weiter seine fahrt und bleibt in einer scharfen innenkurve an einer Art Steinsteg stehen. Du blickst dich um und siehst eine Treppe, wie sie sich zu deiner linken auf einen Hügel hinaufschlängelt.

    "Ein Weg wurde ausgewählt und bestritten. Die Kraft der Erde wurde gebändigt und in Formen gelenkt. Doch konstruiert wurden sie nicht, man nährte sich an vorhandenen Strukturen und Gegebenheiten.Dies bedeutet Macht, aber genauso auch Einschränkung! Die Auswirkungen die ein Wahl hat, werden dem der sie trifft nicht immer augenblicklich gewahr. Oftmals muss man also über den eigenen Horizont heranwachsen und vorausschauend denken und handeln. Formuliere deine Begierde : Was ist dein auserkorenes Ziel auf dieser, deiner Ureigenen Reise? - und trete den weiteren Weg zu deinem dir eigenen Ziel an."



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 25.07.2007, 16:01


    Twain kratzt sich nachdenklich am Kinn. *krz krz* Und spricht dann Richtung Avatar mit fester und lauter Stimme:

    "Ich möchte lernen, wie ich mich vor Magie besser schützen kann."

    Twain hält inne um auf eine Antwort des Avatars zu lauschen. Als nach einer Minute keine Antwort erfolgt, macht er sich an den Aufstieg zum dunklen Turm. Erinnert mich an eine Geschichte von so'nem Typen aus dem letzten Jahrhundert... wie hieß der nochmal? König oder sowas, hätte der damals gewusst, dass es diesen Turm wirklich gibt... oder war er vielleicht ein Elementarmagier? Nee, unmöglich, die Magie kam erst durch das Erwachen vor 25 Jahren zurück. Egal. Visualisiert sich die Ebene durch unbewusste Vorstellungen des Metareisenden? Möglich...

    Bedächtig setzt Twain einen Fuß vor den anderen und achtet darauf nicht weg zu rutschen oder auf dem felsigen Untergrund falsch aufzutreten. In meditativ kontemplativer Stimmung steigt er die Stufen zum Turm hinauf.

    Was mich wohl dort oben erwartet?



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 25.07.2007, 16:59


    Als Twain die Stufen erklimmt blickt er sich noch einen Augenblick um auf den Weg den er gekommen ist. Er befindet sich bereits in recht stattlicher Höhe und kann den Kanal den er gekommen ist einsehen. Der Fluss über den er gereist ist hat sich zu seiner Überraschung zu festem Stein verhärtet. Oder jedenfalls hat es von hier den Anschein danach.

    Du blickst dich nicht weiter um sondern konzentrierst dich auf den Weg vor dir. Es gibt noch viele Stufen zu erklimmen und du passt genau auf nicht abzurutschen, weil du keine Ahnung hast welche Folgen ein Sturz in dieser Ebene haben könnte.
    Als du nach einer kleinen Weile dem Gipfel näher kommst, nimmst du ein Geräusch wahr , welches einem grabenden Mühlstein nahe kommt. Du erklimmst die letzten Stufen und stehst nun am Rand der flachen Spitze dieses Hügels. Du bist ein wenig Überrascht ob des Anblicks der sich dir bietet. Vor dir erstreckt sich eine Vertiefung über die gesamte Fläche, welche etwa einen Durchmesser von geschätzt 30 Metern haben dürfte. Man erkennt allerdings nicht wie tief dieser ist , da er gefüllt ist mit feinem Sand welcher zum Zentrum hin einen 2-3 Meter tiefen konischen Mahlstrom bildet und sich langsam in Kreisbahnen dreht. Du stellst fest, dass das Geräusch von diesem Mahlstrom ausgeht. Du stehst eine ganze Weile hier und bist umringt von dem knirschenden Geräusch des Strudels und einem entfernten leisen Donnergrollen was von dem mattschwarzen Turm auszugehen scheint. Die restliche Welt scheint vollkommen ruhig zu sein und auszuharren...



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 25.07.2007, 17:14


    Twain ist überrascht über den Anblick der sich ihm bietet. Nachdem er sich den Tafelberg von seiner Position aus genau angesehen hat, setzt er sich in auf den Felsboden in einen Schneidersitz und schließt seine Augen. Die Stimme hat davon gesprochen, dass ich die wogende Kraft kontrollieren und lenken muss um nicht von ihr verschlungen zu werden.

    Twain erhebt seine Arme und streckt sie seitlich von sich, mit geöffneten Handflächen. Er versucht sich auf den Mahlstrom einzustimmen und die Energien zu erspüren, die diesem Ort inne-wohnen. Mit kreisenden Bewegungen mit den Armen versucht er sich geistig in den Mahlstrom einzubinden und seine Energie mit der des Mahlstromes zu harmonisieren.

    Ich kann den Sand formen, wenn ich den Avatar richtig verstanden habe.

    Er konzentriert sich darauf dem Mahlstrom seinen Willen aufzuzwingen.



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 25.07.2007, 17:24


    OFF : 4 Erfolge bei einer Hexereiprobe gegen 5....


    ----------------------------------------------------------------


    ON :


    Die Geräusche um Twain dämpfen sich als er sich auf den Strudel konzentriert.

    Du fixierst den Strom und seine Bewegungen und spürst förmlich die Energien die in ihm Wogen und ihn in Bewegung halten. Du steigerst dich in deine Konzentration und schließt nach kurzer Zeit die Augen. Die Formen der Energie ähneln stark den Strömen die du schon zuvor auf dieser Ebene für dich manipuliert hast. Du achtest nicht darauf welche Form es einnehmen soll sondern schließt die Augen und Versuchst lediglich mit deinem Geist den Mahlstrom zu berühren ohne ihn in eine Form zwengen zu wollen.
    Es scheint dir nur wenige Augenblicke her zu sein, da stellst du fest wie das mahlende Geräusch des Mahstroms versiegt. Als du die Augen wieder öffnest ist der Strudel in seiner Bewegung eingefroren und rührt sich nicht mehr. Das Zentrum scheint dabei etwas abgesackt zu sein, als wäre unterhalb dieses Stroms eine Öffnung durch den der Sand abläuft.



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 27.07.2007, 00:41


    Nachdem Twain festgestellt hat, dass er den Sand Kraft seiner Gedanken manipulieren kann, versetzt er sich wieder in eine Art Trance, um die Schwingungen des Sandes erneut zu spüren. Er schließt seine Augen und macht kreisende Bewegungen mit den Armen um den Sand zu bewegen. Dann breitet er die Arme weit aus um eine Schneise vom Rand zum Mittelpunkt zu schaffen. Als das geschehen ist, nimmt er mit seinen Händen eine Haltung ein, die an den Brunnen von einem Spiel aus dem 20. Jahrhundert erinnert. Diesen vergrößert er langsam bis seine Arme weit auseinander stehen. So müsste ich es schaffen in der Mitte ein Loch frei zu legen. Hoffentlich befindet sich dort eine Treppe.

    -----------------------------------------------------------------------------------------

    OFF: Ich möchte versuchen einen gangbaren Weg vom Rand zum Mittelpunkt zu erschaffen und im Mittelpunkt möchte ich den Sand verdrängen, so das man sehen kann was sich darunter befindet.



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 30.07.2007, 12:39


    OFF : Hexereiprobe gegen 4 mit 3 Erfolgen bestanden...

    -----------------------------------------------------------------

    ON :


    Du öffnest nach einiger Zeit die Augen wieder, stehst auf und schaust dir dein Werk an. Der Strudel scheint noch leicht im Wabern zu sein, als sei er aus zähem Gel, anstatt aus feinem Sand. Etwa an der Stelle an der du dich befindest hat sich eine Art Kanal in den Sand hineingedrückt. Er erinnert an eine einfache Treppe die gleichermaßen eilig wie grob in einen Stein gehauen wurde. Du siehst, dass es um den Mittelpunkt herum noch etwas schnellere Bewegungen gibt als im Rest des zähen Stroms und dass der Sand stärker abgeflossen zu sein scheint. Darüber hinaus hast du von deiner momentanen Position am Randes des Mahlstroms keine gute Einsicht in das Zentrum.



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 30.07.2007, 12:44


    Twain macht einen ersten, langsamen Schritt auf der Treppe und testet ihre Belastbarkeit. Als er nicht schreiend im Sand versinkt, sondern harten Boden mit seinen nackten Füßen berührt, macht er einen weiteren Schritt, und noch einen, hin zum Mittelpunkt des beruhigten Mahlstromes. In der Mitte angekommen, schaut er neugierig in die Tiefe.



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 30.07.2007, 13:03


    Den Blick erwartungsvoll vor dir in die Tiefe gerichtet wird dein Blick jäh aufgehalten von einer steinernen Falltür. Diese hat eine Grundfläche von 1x1 Meter, ist eisenbeschlagen und trägt an einer Seite einen massiven runden angerosteten Henkel.



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 30.07.2007, 13:06


    Twain geht in die Knie und klopft mit den Fingerknochen der geballten Faust auf die Metallplatte. Das erstickte Geräusch lässt vermuten, dass sich unter der Falltüre ein Hohlraum befindet. Twain greift mit beiden Händen nach dem angerosteten Henkel und zieht vorsichtig daran. Wenn der Henkel die Belastung aushält zieht er mit aller Kraft.



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 30.07.2007, 13:32


    OFF : Willenskraft gegen 4 mit 4 Erfolgen....

    ------------------------------------------------------

    ON :

    Du ziehst mit beiden Händen vorsichtig an dem Ring und spürst dass alleine dieser schon ein hohes Gewicht mit sich trägt und es bewegt sich erstmal einmal nichts. Du positionierst dich neu, stellst dich über die Tür, atmest durch und ziehst erneut - diesmal mit aller Kraft - an dem Ring.
    Für einen Augenblick scheint sich immernochnichts zu bewegen, du spannst deinen ganzen Körper an und plötzlich scheint es als würde sich ein Wiederstand lösen. Der Rost des Griffes zerfällt zwischen deinen Händen und schneidet dir in die Finger. Als sich die Bodenplatte einen spalt weit geöffnet hat hörst du ein Pfeifen aus dem Zwischenraum, als würde jenseits der Luke ein starker Unterdruck herrschen. Du bemühst dich die Falltür weiter zu öffnen und sie bewegt sich weiter Zentimeter für Zentimeter. Aus dem Pfeifen ist mittlerweile ein wirbelnder Sog geworden. Du siehst wie sich der Sand zwischen deinen Beine hindurch in die Öffnung saugen lässt. Langsam lässt der Wiederstand auf der Tür nach und sie lässt sich immer leichter Öffnen. Doch der Sog selbst wurde nicht schwächer. Die Anstrengung lässt nicht nach, denn es wird von Sekunde zu Sekunde nun immer schwieriger nicht selbst wie ein Sandkorn hinabgesogen zu werden. Du blickst nach unten in einen gemauerten Kamin aus rötlichem Sandstein, doch nach nichtmal einem Meter wird das Licht verschluckt und du starrst in eine Dunkelheit. Du kannst höchstens vermuten wie weit es hier herabgehen mag.
    Du hast die Falltür jetzt komplett geöffnet und spannst deinen ganzen Körper an, wärend sich um dich herum ein tosender Wirbelsturm aus Sandpartikeln gebildet hat, welcher deine Haut auspeitscht und dir einen gefährlichen Weg nach unten anbietet.

    Der Sandsturm um dich herum wird immer dicker und zäher. Du spürst das nun keine Zeit zum reagieren mehr übrig bleibt und versuchst einfach auszuharren, doch nur kurze Augenblicke später zieht dich der Sog von den Füßen, du drehst dich einmal halb um deine eigene Achse und fällst dann Kopfüber in den Schacht hinein. Du siehst nurnoch einen quadratischer Streifen Licht über dir, und wie sich die Falltür mit einem lauten Knallen plötzlich schließt. Um dich verfinstert sich alles zu absoluter Schwärze und du fällst...



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 30.07.2007, 15:06


    Der feine Sand wird durch die dicke Dermalschicht unter Twains Haut abgefangen, auch wenn er einige Kratzer auf der Haut, an empfindlichen Stellen hinnehmen muss. Er versucht sich zuerst gegen den Sog zu wehren, da er erschrocken über die Kraft war. Aber mit zunehmender Heftigkeit, findet er sein Vertrauen in sich wieder. Er lässt sich von den Elementen mitreißen und stürzt kopfüber in die Dunkelheit. Sein letzter Gedanke bevor ihn die Dunkelheit vollständig verschlingt: Meine Augen sind in der Metaebene schlechter, wer hätte das gedacht? Bin ich denn mit meinem physischen Körper hier, oder ist das nur ein Astrales Abbild meines Körpers? Meine Seele? Mein Geist? Dieser Ort wirft soviele Fragen auf...

    Alles ist so real es muss mein physischer Leib sein!

    Der Sog zieht ihn mit aller Gewalt nach unten in die Tiefe:

    "AAAAAAAHHHHHH!"

    Nach einem Schrei bleibt Twain die Luft weg... er erwartet im nächsten Moment mit dem Kopf auf festen Stein zu fallen um auf der Stelle zu sterben.



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 30.11.2007, 15:53


    Das Krachen verfolgt dich eine schiere Unendlichkeit lang und begleitet deinen Sturz. Du verlierst dich in den Gedanken eines baldigen Endes, welches dich schnell und hart überkommen wird. Der Sturz dehnt sich ins Endlose, bis die Panik aus dir fährt und du dich der Situation ergiebst. Du hörtst wie du deinen Begleiter, den heftige Donner, langsam zurücklässt, wie er verklingt. Um dich herum breiten sich Umrisse gelben Lichts aus und du siehst wieder den gemauerten Gang um dich herum, wie du durch ihn hindurch fällst. Kaum einen Augenblick später verschwindet der Kamin, ein kalter Luftstrom umfängt dich und du befindest dich in einer großen Höhle. Du blickst nach oben und siehst das quadratische Loch in der Decke durch welches du hindurchgestürzt bist. Du hast das Gefühl dein Flug hat sich verlangsamt. Du drehst dich um, um in die Richtung zu Blicken in welche du fällst. Dein Blick ruht auf einer gigantischen runden Höhle. Von den weiten Wänden dieser Höhle wird ein Licht zurückgeworfen, doch einen Ursprung dieses Lichts kannst du nicht erkennen. Der Boden der Kugel verliert sich in absoluter Schwärze, doch dein Blick wird bereits vorher von einem Objekt in der Mitte der Kugel auf sich gezogen. Es scheint dir als würde dein Fall sich langsam ins Zentrum dieses Objekts bewegen. Es scheint sich um eine Art Insel zu handeln die dort schwebt. Eine Insel mit zackigen Bergen und gezackten Rändern an vielen Enden. Etwas erscheint dir an diesem Anblick zunächst jedoch seltsam, doch noch kannst du nicht erkennen worum es sich dabei handelt. Dein Fall hat sich sichtbar verlangsamt und ähnelt nunmehr einem Gleitflug der dich auf das Zentrum dieses zackigen Objekts hinführt. Nach einiger Zeit die du so dahinfliegst und dich auf die Insel konzentrierts, erkennst du allmählich worum es sich dabei handelt. Du kannst viele schwarze Linien erkennen die sich an vielen Stellen Kreuzen und erkennst große Quadratische Steinblöcke. Hierbei handelt es sich eindeutig um einen Straßenblock. Es scheint als wurde dieser einfach aus einer Stadt herausgerissen und in den leeren Raum hinaufgeworfen wo dieser nun verharrt. Breite Straßen stürzen über den Rand dieser Insel hinweg und ragen Meterweit in den leeren Raum hinein. Ein tiefes Brummen wird plötzlich von den Wänden zu dir herübergetragen und es manifestiert sich die Stimme des Avatars:

    „Wer seinen eigenen Geist erkundet sieht sich selber einer endlos komplexen Vielfalt gegenübergestellt. Ein jeder muss sich seiner Ziele und Wünsche gewahr werden. Ein weiterer wichtiger Schritt eines jeden Individuums ist die Erkenntniss einer inneren Doktrin. Baut man auf alten Stärken auf oder wagt man es einen neuen Weg zu bestreiten ? Nicht jede Veränderung mag auf den richtigen Weg führen und durch das festhalten an alten Werten verliert man oft die Möglichkeit den entscheidenden Schritt nach vorne zu wagen. Beständigkeit oder Neuanfang ?“

    Daraufhin wird es wieder Still. In dieser Stille bist du über dem Zentrum dieser Insel zum Stillstand gekommen und schwebst vor dich hin. Du erkennst, dass die Straßen tatsächlich belebt sind dort unten. Nachdem du eine Zeitlang ausgeharrt hast, hat sich noch immer nichts verändert. Dich stört noch immer etwas an dieser Insel. Etwas das gerade hinter deiner Wahrnehmenung zu sein scheint...



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 03.12.2007, 12:57


    Nach der Nah-Todes-Erfahrung und dem rasanten Sturz durch den engen Schlund des Kamins, versucht Twain sich zu sammeln. Er kreuzt in der Luft schwebend die Beine, wie zu einem Schneidersitz und faltet die Hände in seinem Schoß. Langsam durch die Nase einatmend und langsam durch den Mund ausatmend, beruhigt er seinen Geist und Körper.

    "Beständigkeit?

    Neuanfang?"

    Twain schließt die Augen und lässt seinen Geist durch die Straßen des Häuserblocks wandern, der sich unter seinem schwebenden Körper erstreckt.

    Die Antwort muss irgendwo hier zu finden sein...



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 24.01.2008, 18:03


    Als du die Augen schließt und dich dem schwebenden Eiland näherst, fühlst du wie du dich durch etwas hindurch bewegst. Du kannst nicht genau ausmachen was es war, aber es erschien dir wie eine Art Schleier...wie ein Vorhang oder eine Grenze.
    Als du daraufhin die Augen wieder öffnest, hast du ein deutlich schärferes Bild von deiner Umgebung. Du bist nun nah genug um dir ein genaueres Bild von dem geschehen unter dir zu machen* und doch bist du im ersten Augenblick etwas verwirrt. Das Szenario um dich herum hat jegliche Farbigkeit verloren. Alles um dich herum gibt dir den Anschein, als hättest du dich in eine Vergangenheit verirrt, in der Trideoscreens noch keine Farbe darstellen konnte. Jedenfalls hast du gehört, dass es zu Beginn der Entwicklung so gewesen sein soll....
    Als du dich wieder auf die Situation konzentrierst und versuchst das ganze als gegeben hinzunehmen, achtest du auf das Leben, welches sich auf den Straßen dieses Szenarios tummelt und dir fällt mit Erschrecken ein weiteres Detail auf: Ein Jedermann dort unten in den Straßen bewegt sich mit erstaunlicher Langsamkeit. Jeder Mensch, die Autos auf den Straßen, die Eichhörnchen in den Parks und die Vögel auf den Hausdächern scheinen sich nurnoch in Zeitlupengeschwindigkeit zu bewegen. Als du an dir herabschaust, erkennst du dass nichtnur dein Anzug in Grautönen gehalten ist, sondern selbst deine Haut und alles andere an dir seine Farbe verloren hat. Du scheinst in deiner Bewegungsgeschwindigkeit jedoch nicht beeinflusst zu sein.
    Nachdem du auch diese Verwirrung überwunden hast, siehst du dich einmal um. Das Bild welches sich dir auf dieser Insel ergibt sieht folgendermaßen aus :



    Du blickst zum Himmel empor und dir fällt als erstes auf dass die große Höhle verschwunden ist. Stattdessen erblickst du die Monochromie eines bewölkten Mittagshimmels.
    Mit einem Mal fällt dir auf dass sich die Wolken beginnen in ungewöhnlichen Bahnen zu bewegen. Ein Großteil der Wolken zieht in eine Richtung über denen Kopf hinweg, doch im Zentrum einer überragend großen Wolke scheint sich eine Art Sog gebildet zu haben, welcher einzelne Wolkenfetzen in unterschiedliche Richtungen zu verzerren scheint. Mit einem mal hörst du ein Sammelsurium Stimmen, welche in einem spitzen Flüsterton etwas unverständliches von sich geben. Du kannst nicht ausmachen ob diese Stimmen vom Himmel kommen, aus der Umgebung um dich herum, oder ob sie gar nur in deinem Kopf zu dir sprechen. Du merkst nur dass diese Stimmen überall um dich herum zu sein scheinen. Aus dem Wirrwarr der Stimmen die sich angeregt in fremden oder undeutlichen Lauten verständigen wird auf einmal ein Wort deutlich. Wäre ein Wort so greifbar wie ein Messer würdest du dich wegducken, weil es mit unglaublicher Geschwindigkeit und Präzision genau auf dich zugeflogen käme.

    "BESTÄNDIGKEIT".

    Kaum ist es in deinem zusammenzuckenden Verstand verklungen und hat dem allgemeinen trügerischen Flüstern Platz eingeräumt kommt ein zweites Wort mit der selben Schärfe aus dem Stimmendickicht auf dich zu.

    "NEUANFANG".

    Die Worte sind scharf gesprochen und gerade so langsam, dass du sie in aller Deutlichkeit wahrnehmen kannst und doch im Flüsterton.
    Noch wärend die Worte verklingen beschleunig sich die Bewegung der Wolken über dir. Als würde eine große Macht sie mit Gewalt in Formen pressen bildet sich vor dir in den Wolken ein Symbol.

    Es ist die Zahl "9".

    In deiner Verwirrung und einem bedrückendem Gefühl der Einsamkeit blickst du dich zu allen Seiten um, auf der Suche nach einem Beobachter.
    Nach einem flüchtigen Blick auf die Straßen vor dir siehst du in aller Ruhe der Welt einen Autokorso, bestehend aus mehreren schwarzen Limousinen um eine Ecke biegen. An den Scheinwerfern der Limousinen sind Fähnchen angebracht, welche mit unwirklicher Geschwindigkeit im Fahrtwind wehen. Im Zentrum dieses Konvoi fährt ein Cabrio. Hinter dem Fahrer auf der Rückbank sitzt ein Paar.
    Du könntest schwören, dass diese Zusammenkunft vor wenigen Augenblicken nochnicht hier gewesen ist....


    ---------------------------------------------------------

    RP-OFF:

    *Markante Punkte, welche dir auf deiner ersten Reise durch die Stadt aufgefallen sind, sind auf der Karte mit Zahlen hervorgehoben und im folgenden Aufgezählt:

    1.)Position des Autokorsos
    2.)Straßenabschnitte welche durch ein Polizeiaufgebot gesperrt wurden
    3.)Gebäude mit der Aufschrift " Texas Schulbuch Lager"
    4.)Angrenzender Parkplatz des Texas Schulbuch Lager
    5.)Pergola
    6.)Altes Gerichtsgebäude
    7.)Angrenzender Parkplatz des alten Gerichtsgebäudes
    8.) Pergola an der Main Street


    Des weiteren wird nun eine Intelligenzprobe gegen 5 fällig. Geschichtswissen, Politik und/oder Verschwörungstherie kann als ergänzende Fertigkeit mit Mindestwurf 4 hinzugezogen werden.



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 24.01.2008, 18:30


    2 Erfolge auf die Intelligenzprobe. Keine Ergänzende Fertigkeit.

    -------------------------------------------------------------------------

    RP-ON:


    Das ganze Szenario fängt langsam an dir auf eine undeutlich Art und Weise bekannt vorzukommen. Bei dem was sich vor die abspielt, muss es sich um ein historisches Ereignis handeln. Des weiteren kannst du Anhand deines Umfeldes darauf schließen, dass sich das ganze in Dallas befindet. Du vermutest dass es sich bei der Person in dem Wagen um den Präsidenten der UCAS und seine Frau handelt und dass das ganze Szenario schon mehr oder weniger 100 Jahre her sein muss. Du kannst dich erinnern flüchtig davon in einem Geschichtsbuch gelesen zu haben und bist ziemlich zuversichtlich dass die Person in den Cabrio ihre letzte Fart angetreten hat...

    Du hörst wieder die Flüsterstimmen welche dir in unaufdringlichem Flüstern noch einmal die Worte "Beständigkeit!.......Neuanfang!" in Erinnerung ruft...



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 24.01.2008, 19:06


    Diese zwei Worte haben etwas zu bedeuten, ja, sind wichtig! Womöglich versucht der Avatar mir ein Prinzip der Magie verständlich zu machen und bedient sich dabei dieser Welt und der Worte. Aber ich verstehe noch nicht ganz... Ich schaue mir das ganze mal lieber aus der Nähe an.

    Gedacht getan. Twain steuert das Cabrio an in welchem der Präsident sitzt.

    Wenn ich nur wüsste, wie er ums leben gekommen ist...

    Er fliegt auf 3 Meter heran um einen guten Blick zu erhaschen und schaut sich aus seiner luftigen Position den Präsidenten und seine Frau genau an.

    Beständigkeit und Neuanfang... Die Worte passen, wie die Faust auf's Auge auf diese Situation! Der Präsident und sein Tod sind ein Neuanfang für das Land. Andererseits besteht die Beständigkeit eines Landes im Vertrauen auf ihre Würdenträger. Ohne den Präsidenten - ohne eine Führung - stürzt das Land in ein Chaos! Wenn ich nur wüsste, was damals genau passiert ist. Dann könnte ich die richtigen Schlüsse ziehen. Warum musste der Avatar ausgerechnet eine Situation nehmen, die schon hundert Jahre her ist!

    Trübsinnigen Gedanken nachhängend und bedauernd, dass er nie auf einer richtigen Schule war, beobachtet er das Cabrio, welches sich unter ihm auf der Straße in Zeitlupe bewegt.



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 26.01.2008, 19:38


    Du siehst dass der komplette Straßenrand geflutet ist mit Menschen. Sie drängen sich, einen Blick auf den Präsidenten zu erhaschen und werden nur mit Mühe von der Omnipräsenz der Polizei zurückgehalten.
    Der Präsident winkt den Menschen zu, welche ihm zujubeln. Er macht einen sehr zufriedenen Eindruck, genauso wie die Frau, welche an seiner Seite ist. Diese winkt mit ähnlich stolzem Blick den Menschen zu. Die Fahrzeuge sind flankiert von Securitypersonal, welche neben den Wagen her laufen und versuchen auf alles und jeden einen Blick zu haben. Es ist schwer die einzelnen Fraktionen zu unterscheiden, da sich hier fablich alles gleicht.

    ---------------------------------------

    RP-OFF:

    Wahrnehmungsprobe gegen 5



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 26.01.2008, 20:08


    3 Erfolge

    --------------------

    RP-ON:

    Du blickst dich zu allen Seiten um und entdeckst einen Helikopter, welcher über der Stradt kreist.
    Als du deinen Blick Rat suchend wieder dem irdischen widmest, fällt dir auf, wie sich eine Person einige Meter hinter dem Konvoi aus der Menge löst. Er kommt in Schweiß treibender Anstrengung und doch Zeitlupenlangsam auf den Konvoi zugerannt. Er trägt ausgetretene Turnschuhe, Jeanshose und eine Bomberjacke.



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 29.01.2008, 17:00


    In anbetracht der Gesamtsituation entschließt du dich abzuwarten und zu beobachten wie die Geschichte ihren Lauf nimmt.

    Du betrachtest die Gestalt, wie sie sich in grotesker Anstrengung nach vorne wirft um zu dem Wagen des Präsidenten zu gelangen. Das gesamte umstehende Publikum nimmt selbst für die vorherrschenden Verhältnisse nur langsam Kenntniss von den Geschehnissen die sich an dieser Stelle ereignen. Der Mann nähert sich in der hiesigen Definition eines Sprintes mit langsamen Eilschritten der Limousine. Die Männer von der Polizei, derren Dienst es gewesen wäre, den Mann vom Betreten der Straße abzuhalten, drehen sich mit überrascht geweiteten Augen dem Ausreißer entgegen. Sie greifen zu dem Halfter an ihrer Seite und ziehen daraus antiquierte Pistolen hervor.
    Draußen in der "realen" Welt könnten Zeitalter vergehen, wärend sich die Momentaufnahme vor welcher du stehst sich zäh wie Sirup und scheinbar nur wiederwillig abspielt. Du siehst wie die Polizisten mit vorgehaltener Waffe auf den Ausreißer in Bomberjacke zielen und ihm etwas aus stummen Mündern zuschreien. Dieser hat mitlerweile die Hälfte der Strecke zu der Limousine überwunden und blickt sich noch einmal zu den beiden Polizisten um. In seinem Gesicht stehen Anstrengung und Angst geschrieben. Er wendet sich wieder seinem Ziel, der Limousine zu und zieht dabei etwas aus einer der Taschen seiner Bomberjacke.
    Es lösen sich zwei Schüsse aus den antiquierten Pistolen der Polizisten. Man kann ihnen wie den Pfeilen eines Bogens hintersehen. Hinterhersehen, wie sie den Bomberjackenmann in der Schulter und in der Hüfte treffen und ihn herumreißen und ins Wanken bringen.
    Es macht sich ein neuer Gesichtsausdruck auf dem Gesicht des Ausreißers breit. Es ist Schmerz. Er gerät ins straucheln als ihn ein weiterer Schuss ins Bein trifft. Er wirft sich nach vorne und zwei weitere Kugeln fliegen in einer pfeilschnellen Spur an seinem schmerzverzerrten Gesicht vorbei. Er fällt unmittelbar neben der Limousine auf den harten Asphalt, doch er zieht sich augenblicklich am Rand der Limousine hoch und lehnt sich dagegen. Die Polizisten haben das Feuer eingestellt und kommen auf die Limousine zugerannt, nach wie vor schreiend.
    Der Bomberjackenmann spuckt Blut aus und fängt seinerseits an, auf die Polizisten einzuschreien. Die Emotionen in seinem Gesicht sind Wut und Hass gewichen. Er streckt den Polizisten den Mittelfinger seiner rechten Hand entgegen, an welcher nun ebenfalls Blut klebt, wärend in der linken Hand zum Vorschein kommt, was er zuvor aus der Jacker gezogen hat. Es handelt sich um einen Schalter von welchem aus ein Kabel unter seine Jacke führt.
    Noch bevor die Polizisten bei dem Ausreißer angekommen sind, betätigt dieser den Knopf.
    Die Jacke bläht sich auf und zerreißt und gibt einer Druckwelle nach, die ihr entweicht. Die letzten sichtbaren Regungen im Gesicht des jungen Mannes sind grotesk.
    Mit einem mal beschleunigt sich die Zeit. Du hörst einen markerschütternd lauten Knall, der von dem jungen Mann ausgeht. Oder vielmehr von der Position an welcher er sich befunden hat. Die Situation hat an Farbe gewonnen, doch besticht das neue Szenario in überwiegend roten Farbtönen. Der erste Polizist wird förmlich in seine Einzelteile gerissen, wärend es seinem Kollegen nur die Arme abreißt und ihn gegen die gegenüberliegende Hauswand wirft.
    Die Limousine des Präsidenten wird auf einer Seite komplett zerfetzt und auf die Seite geworfen. Durch die Luft fliegen fetzen eines schicken Kleides und Finger. Die meisten Menschen in unmittelbarer Umgebung werden stark in Mitleidenschaft gezogen, durch die Druckwelle des explodierten Bomberjackenmanns und die umherfliegenden Trümmer. Das ganze Szenario gleicht einem großen Blutbad, die Menschen die dazu noch in der Lage sind rennen in Panik in alle Himmelsrichtung und Chaos breitet sich in den Straßen aus. Du siehst einen Arm unter den überresten der Limousine hervorragen, welcher von einem schwarzen Anzugärmel und einer schweren Karosserie bekleidet wird.

    Du hörst wieder die Flüsterstimmen in deiner Umgebung, welche überraschenderweise das gesamte Szenario übertönen. Sie werden immer lauter und bohren sich in deine Schläfen. Du blickst in den Himmel und siehst wie die abgebildete "9" zerstoben wird und an ihrer Stelle ein blauer Himmel sichtbar wird.

    Das Wort "NEUANFAG" schlägt wie ein Stumpfer Schlag auf dein Gehirn ein, bevor sich dir Bilder in deinem inneren offenbaren und es wird um dich herum schwarz. Du siehst wie man den entstellten Körper des Präsidenten und die einzelteile seiner Frau und der Opfer zusammenträgt. Der Präsident verstirbt kurze Zeit später im Krankenhaus und der Vicepräsident wird zum neuen Präsidenten vereidigt. Messer bohren sich tief in deine Schläfen. Du siehst Ausschnitte aus dem Leben eines Barbesitzers und seiner Nachkommenschaft, genauso wie aus dem Leben eines ehemaligen Scharfschützen, welche scheinbar ganz normale Leben zu führen scheinen. Durch die Schmerzen hindurch verstehst du den Zusammenhang zu den Ereignissen nicht, doch es scheint welche zu geben. Die geballte Information ihrer neu geformten Schicksaale schafft sich in deinem Gehirn platz bevor du in tiefe Dunkelheit stürzt.....


    ----------------------------------------------

    RP-OFF:

    Schadenswiederstandsprobe gegen 5M geistigen Schaden.



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 29.01.2008, 17:20


    Willenskraft 6 = 6 Würfel gegen Mindestwurf 5 = 1 Erfolg = Mittlerer Betäubungsschaden

    Twain zahlt einen Karmapoolpunkt um die Würfel, die keine Erfolge erziehlen erneut zu würfeln.

    6 Würfel - 1 Erfolg = 5 Würfel gegen Mindestwurf 5 = 1 Erfolg

    Insgesamt 2 Erfolge = Leichter Betäubungsschaden



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 30.01.2008, 17:11


    RP-ON:


    Als du wieder zu dir kommst, liegst du in einer kleinen Höhle, kaum groß genug um dich zu beherbergen. Du erhaschst immer nur für einen Augenblick ein Bild von deiner Umgebung, da das orange leuchtende Licht in dieser Höhle ständig pulsiert, auch wenn du keine Quelle dieses Leuchtens ausmachen kannst. Du spürst wie sich der Schmerz in deinen Schläfen scheinbar in den Takt der Beleuchtung einreiht und gelegentlich flackend aufquellt, um die Erinnerung an die jüngst vergangenen Ereignisse zu wahren.
    Du erkennst bald einen kleinen Durchgang durch den man hindurchkriechen oder auf Knien durchrobben könnte. Es scheint der einzige Durchganz zu der Höhle zu sein in der du dich befindest.



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 30.01.2008, 17:23


    Mit einem stöhnen hebt Twain seine Hand und wischt sich die schwarzen Haare von der vor Schweiß verklebten Stirn. Das Licht und der Schmerz sind ein neuer Begleiter für ihn in dieser seltsamen Welt, in die er unbedingt vordringen wollte. Das Mana hat seine eigenen Gesetze, und diese werden Twain nun schmerzhaft bewusst. Irgendwas hat sich in seinem Leben verändert. Doch er konnte nicht darüber nachdenken, die Schmerzen hinderten ihn. Ausserdem wusste er nicht wo er war. Vom Beginn seiner Reise war dies der Fall gewesen, es sollte ihn also eigentlich nicht weiter wundern. Aber irgendwie kam ihm diese Höhle nicht geheuer vor. Er wollte sie verlassen, und so robbte er zu dem niedrigen Durchgang in der Felswand.



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 30.01.2008, 17:47


    Du machst dich auf deinen Weg und beginnst dich durch den engen Gang zu robben. Staub den du aufwirbelst vermengt sich mit dem Schweiß auf deiner Stirn zu einer leichten Kruste. Du vermutest dass es dem Rest von dir nicht sauberer ergehen wird. Du ziehst weiter ohne dich umzublicken, nicht zuletzt da es auch einige Anstrengungen mit sich bringen würde, in diesem Gang zurück zu blicken. Noch immer erkennst du bei den beinahe hektisch fluktuierenden Lichtverhältnissen nur, wie sich der Gang vor dir weiter erstreckt. Nach einiger Zeit, beginnt der Gang sich aufzubäumen und du hast das Gefühl nach oben zu wandern. Der Gang wird schmaler doch höher, bis er sich an einer Stelle wieder nach unten orientiert. Du kletterst auch hier weiter durch den Gang hindurch, bis du jeglichen Rest von Zeitgefühl in dieser Ebene verloren hast. Der Gang hat begonnen sich in jede nur erdenkliche Richtung zu bewegen. Irgendwann fragst du dich ob der Durchgang schonwieder begonnen hat in die entgegengesetzte Richtung zu verlaufen. Du fragst dich wie lange das alles noch so weitergehen mag und wie du hierhergekommen bist.
    Eine schiere Endlosigkeit später verbreitet sich der Gang so weit, dass du aufstehen kannst und du stehst plötzlich in einer großen Runden Höhle, welche im Durchmesser etwa um die 30 Meter misst. Du hörst ein fernes Grollen, welches von irgendeiner entfernten Öffnung her in diese Höhle dringt und von allen Wänden reflektiert wird.



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 30.01.2008, 18:01


    Twains Gelenke knacken und seine Muskeln schmerzen, als er sich Mühsam wieder in eine aufrechte Haltung begibt. Er streckt sich einmal durch und atmet tief ein. Von einem plötzlichen Hustenreiz geschüttelt, verkrampft sich sein Körper. Er fühlt sich als ob er die Staubkörnchen in seinen Atemwegen spüren könnte, wie sie sich langsam und rau über die Luftröhre legen. Seine Lunge und sein Kopf strahlen einen gleichmäßg starken stechenden Schmerz aus.

    Nachdem er sich davon überzeugt hat, dass sein Körper nicht stärker verletzt ist, beginnt er sich vorsichtig in der weiten Höhle umzuschauen. Sein Atem rasselt leicht und sein Herz hämmert ihm gegen den Brustkorb, als ob es herausspringen wollte.

    "Avatar!" ruft Twain mit heiserer Stimme in die Höhle hinein.



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 31.01.2008, 16:12


    Unmittelbar nachdem du nach dem Avatar rufst ertönt erneut das tiefe Grollen. Diesmal noch stärker und tiefer und es scheint langsam aber sicher weiter anzuwachsen. Du spürst wie dein Brustkorb zu vibrieren beginnt. Mit einem mal beginnt das gesamte Szenario um dich herum zu flackern. Nicht die Art Flackern wie du sie die ganze Zeit an den Wänden der Höhle und der Schächte wahrgenommen hast, sondern ein Flackern welches die Wände selbst betrifft. Mit einem mal hast du für einen Augenblick das Gefühl die Wände werden transparent und du kannst durch sie hindurch sehen, doch nur für einen Augenblick. Gleichzeitig beginnt das Gestein um dich herum in das Vibrieren der Luft mit einzustimmen, bevor das Szenario um dich herum wieder beginnt langsam ins nicht-Dasein abzudriften.

    Plötzlich hörst du Stimmen in deinem Kopf: "JORDAN VERDAMMT, WAS ZUR HÖLLE.....?"
    Die Stimmen kommen nur Bruchstückhaft zu dir durch: "HALT DIE FÜßE STILL....DORIAN HAT...SONST HÄTTEN WIR.....ICH MUSSTE....!"
    Die ganze Welt um dich herum scheint zu drohen sich in Wohlgefallen aufzulösen.
    "HÖRT AUF,VERDAMMT.....KONZENTRIERT EUCH, ALLE, SONST...."

    Kurz bevor sich alles um dich herum aufzulösen droht und du dich in den Endlosen leeren einer unbekannten Welt wiederfindest, fängt die Welt um dich herum wieder an sich zu stabilisieren und nur Augenblicke später hat alles um dich herum wieder eine erleichternde Festigkeit angenommen.
    Fest genug um nun das Beben um dich herum nur um so presenter erscheinen zu lassen. Es fängt an Steintrümmer und Stalaktiten von der Decke über dir herabregnen zu lassen. Dir bleibt kaum Zeit zu reagieren als du vom Hagel eingedeckt wirst und du handelst rein instinktiv....

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    RP-OFF:

    Es folgt eine Hexereiprobe gegen 4 und eine offene Spruchabwehrprobe.



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 31.01.2008, 19:24


    7 Würfel Hexerei gegen Mindestwurf 4 = 5 Erfolge

    5 Würfel aus dem Zauberpool offen gewürfelt = 10



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 05.02.2008, 01:09


    Als das Beben die Höhle um dich herum zum Wanken bringt, stürzen Brocken und Steine auf dich nieder. Du handelst instinktiv auf die Weise, welche du auf dieser Ebene als sehr mächtig und effektiv kennen gelernt hast. Als die Brocken auf dich herabregnen konzentrierst du dich, einem inneren Impuls folgend, auf die Abwehr von Zaubern und wirfst die Arme schützend über deinen Kopf. Augenblicklich werden die Energien durch deine Gliedmaßen kanalisiert und manifestieren sich in Form eines braunen Nebels. Dieser verdichtet sich in sekundenbruchteilen zu einem dichten Gitternetz, welches sich kuppelförmig von deinen Fingerspitzen ausgehend über deinem Kopf ausbreitet. Alle Geschosse, welche von der Decke herabregnen werden an diesem Netz zu feinem Staub zerfetzt, welcher langsam im Raum herabregnet und das Szenario in einen feinen braunen Nebel hüllt. Du nutzt die kurze Atempause und konzentrierst dich auf intuitive Weise darauf, das Gestein um dich herum zu einem Weg zu formen.
    Der Boden unter deinen Füßen reisst auf und du stürzt in einen kleinen Schacht hinab, welcher trichterförmig beginnt und sich langsam zu einer tunnelartig ausgebildeten Rutschbahn verdichtet. Du spürst wie der Schutz über deinem Kopf zusammenbricht und Felsbrocken den Gang über dir zuschütten, während du hinabrutscht.
    Du nimmst Geschwindigkeit auf und das Grollen hinter dir beginnt sich schnell zu entfernen. Statt dessen wirst du eines Rauschen gewahr, welches sich vor dir aufgebaut hat und dir stätig vorweg zu laufen scheint. Es klingt als würden große Wassermassen oder eine Lawine einen Hang hinablaufen. Du erkennst dass sich der Gang, durch den du mit mittlerweile aberwitziger Geschwindigkeit hindurchrast, sich nur wenige Meter vor dir zu bilden scheint. Du rast so noch einige Momente hinab, bis der Bau dieses Tunnels abrupt aufhört. Deine Reise wird jäh von einer Wand aus Erde gebremmst gegen die du dagegenrennst. Du hast so viel Schwung dass du die Wand, welche dünn zu sein scheint, durchbrichst, dich überschlägst und in dem Gang dahinter zum liegen kommst.
    Du musst Husten von dem vielen Staub, welcher durch den Aufprall ausgelöst wurde. Du stehst auf und klopfst dir den Staub von den Klamotten und siehst dich in der kleinen Höhle um, sobald sich der Staub gelegt hat. Du erkennst, dass auf dem Boden einzelne schwarze und weiße Fliesen liegen, welche sich zu einer Wand hin zu einem durchgehenden Fußboden mit Karomuster verdichten und an einer Tür enden, welche sich an der abgelegenen Wand befindet. Es handelt sich um eine massive, beschlagene Holztür welche in einen Steintorbogen eingesetzt ist.



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 05.02.2008, 19:33


    Bin ich am Ziel? fragt sich Twain unwillkürlich, als er die Tür erblickt. Mit schmerzenden Gliedern läuft er vorsichtig auf die Tür zu. Ein Fuß vorsichtig vor den anderen setzend, nähert er sich langsam...



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 06.02.2008, 16:36


    Du stehst kurze Zeit vor der Tür ohne dass etwas zu passieren scheint. Nachdem du die Tür einige Zeit lang angestarrt hast, holst du Luft und öffnest sie. Da sich die Tür nur sehr schwerfällig bewegt, musst du ein wenig Kraft einsetzen um sie zu öffnen. Hinter der Tür befindet sich eine schmale, geländerlose Brücke, welche praktisch nur aus den Fliesen im Schachbrettmuster besteht und über eine gähnende Leere hinweg führt. Du blickst nach unten und siehst keinen Grund. Als du den ersten Schritt auf die Brücke zu machst, fällt die Tür hinter dir laut scheppernd zu. Der Knall wird in die scheinbare Unendlichkeit unter dir weiter getragen. Als du nach oben blickst, erkennst du nicht nur die altbekannte steinerne Kuppeldecke in weiter Entfernung über dir, sondern auch den massiven schwarzen Turm welcher sich majestätisch vor dir auftürmt. Du hörst das entfernte Rauschen der Ströme geschmolzenen Gesteins, welche an den Seiten des Turms leuchtend herabstürzen.
    Er scheint in greifbare Nähe gerückt zu sein.
    Die Brücke vor dir spannt sich 40 Meter in einem leichten Bogen zur gegenüberliegenden Seite und endet vor einer Tür, welche jener ähnelt, die du eben erst passiert hast. Sie ist der einzige Weg der sich dir hier noch offenbart, und so schreitest du vorran. Du hältst für einen Augenblick shockiert inne, da die Fliesen unter deinen Füßen nachgeben,...doch nur einen Zentimeter oder zwei, also läufst du sehr langsam und vorsichtig weiter. Hinter dir bewegen sich die Platten ganz gemächlich wieder in ihre Ausgangslage zurück. Du blickst dich vorsichtig um und Teile des Turms verschwinden hinter dem Mauerwerk, dem du dich näherst und welches die Tür vor dir umrahmt. Augenblicke, Minuten oder vielleicht auch Stunden später befindest du dich vor der nächsten Tür und du schreitest auch durch diese hindurch bevor sie laut krachend hinter dir zufällt....



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 06.02.2008, 17:53


    Jenseits der Tür befindest du dich wieder in einer gigantisch großen Höhle. Soweit dein Auge blickt, sprießen überall aus dem Boden große, spitze und fremdartige Stalagmite, welche sich hier und dort zu absurden Wäldern zusammenfinden. Du blickst dich nach dem Turm um, doch kannst diesen nirgends entdecken. Vor deinen Füßen verläuft der schmale, geflieste Weg auf einer schmalen Erhöhung über die hügelige Felslandschaft die sich dir bietet und verschwindet hinter der nächsten Hügelkuppe.



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 07.02.2008, 01:28


    Du folgst dem geschlängenten Pfad über die Anhöhe und siehst, wie dieser sich unter dir noch um einige der Stalagmitenwälder herum und durch einen hindurch verläuft. Du hörst ein lautes aufschäumen, als von einem kleinen Geysirartigen gebilde zu deiner rechten ein schauer aus flüssigem Gestein emporschnellt. Das Ausstoßen der Flüssigkeit wird von einem scharfen Pfeifton begleitet. Noch bevor die Fontäne am Scheitelpunkt ihrer Flugbahn angekommen ist, erkaltet sie zu festem Gestein, welches daraufhin unter lautem Getose wieder herabfällt. Du erkennst um dich herum in unterschiedlichen Abständen weitere dieser Geysire, welche in unregelmäßigen Abständen ausbrechen und die Szenerie weiter mit einem unruhigen Poltern schmücken. Du folgst dem Weg um einige Biegungen und musst wieder an die surrealistische Wahrnehmung der Zeit an diesem Ort denken.
    Du erklimmst eine von vielen Anhöhen, als du dahinter schwach mehrere Stimmen wahrnehmen kannst.



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 07.02.2008, 01:55


    RP-OFF:

    Es wird eine Wahrnehmungsprobe gegen 6 geworfen.

    Kein Erolg erzielt, aber über die Hälfte 1er und damit versaut.

    Es folgt ne Wiederstandsprobe gegen 4L Betäubungsschaden, welcher mit 2 Erfolgen erfolgreich Wiederstand geleistet wird.

    ----------------------

    RP-ON:

    Du versuchst den Stimmen zu lauschen, schließt die Augen und drehst deinen Kopf so, dass du die Stimmen besser wahrnehmen kannst. Der andauernde Schauer von Steinen macht es dir sehr schwer die Stimmen überhaupt wahrzunehmen. Du konzentrierst dich so sehr auf die Stimmen, dass du nicht bemerkst, dass du dich einem Geysir genähert hast, welcher in dieserm Augenblick neben dir ausbricht. Du erschrickst als du das laute Poltern neben dir wahrnimmst, welches kurz darauf von einem markerschütternd lauten Pfeifen gefolgt wird. Der schrille Ton pfeift dir in den Ohren und nachdem der Ton abgeklungen ist, spürst du einen leichten Tinitus, welcher dich nun begleitet. Du hältst es für keine kluge Idee, das Gespräch von dieser Position aus nicht weiter zu belauschen.
    Du blickst dich ein wenig um, während du dich von dem Ausbruch des Geysirs erholst. Auf einem Hügel in der Nähe siehst du eine Art Golem, der in einem steinernen Käfig gefangen ist. Du hast für einen Augenblick das Gefühl, dass dieser dich auslacht und du hörst auch einige abgehackte Laute von diesem Wesen ausgehen die das ganze unterstützen.
    Eine Art kleiner Vogel aus schillernden kleinen Kristallen und Perlen fliegt an dem Golem vorbei. Dieser fängt das zerbrechliche Wesen mit seinen langen tentakelartigen Armen aus der Luft und schlägt es mehrmals häftig gegen den Boden bis es zu feinem glitzernem Staub zerfällt. Du siehst dass um den Käfig herum schon ein größerer Haufen von feinem Glitzerstaub verteilt herumliegt. Der Golem lacht erneut, ob seines jüngsten Erfolges und scheint dich schonwider vergessen zu haben...



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 07.02.2008, 02:38


    RP-OFF:

    Wahrnehmungsprobe gegen 4. 3 Erfolge.

    ------------------------------------------------

    RP-ON:

    Du merkst dass du so nicht weiter kommst und entschließt dich, dir die ganze Situation einmal näher anzuschauen. Du wendest dem seltsamen Golem den Rücken zu und schreitest über die Hügelkuppe. Dahinter verläuft der Weg den Hang wieder hinab und läuft auf eine große, breite und rundlich auslaufende Terrasse aus, welche von einem marmornen Geländer umrahmt wird. Du siehst, dass das Gelände hinter diesem Geländer stark abzufallen scheint. Einige Meter dahinter türmt sich ein Felsmassiv nach oben hin auf. Ein felsiger Berg, etwa 25 Meter im Durchmesser. In diesem Felsen befinden sich 3 große höhlenartige Vertiefungen. Du erblickst sogleich in jedem dieser Höhlen ein großes Paar Augen. Ein Paar in rot, eines in gelb und eines in grün. Jedes einzelne der Augen scheint größer als dein Kopf zu sein. Du erkennst alsbald, dass die Stimmen die du wahrgenommen hast von diesen Gestalten ausgehen. Sie blicken sich an während sie sich in einem Plauderton miteinander unterhalten.
    Du fasst Mut und schreitest weiter auf die Terrasse zu. Sobald du näher kommst nimmst du Brocken der Unterhaltung auf:

    "...ich meine, man kann doch einen Advokaten nicht einfach zum Mittagessen einladen. Zum einen gebietet das die Fairness"
    "Ganz meine Rede!"
    "...und zum anderen war doch klar dass ihm das ganze nicht ganz koscher erscheinen würde"
    "Fürwahr, dieser aufgeblasene Kuttenträger war selbst schuld. Juroren sind keine Henker, aber der Ausgang war milde gesagt, selbst verschuldet, im Sinne der Anklage...."
    "Na dass du das so siehst war klar. Ein wenig Grob vielleicht. Hinreichend um ein Exempel zu statuieren ? ...Naja, das wohl! Hach, aber kommen wir zu wichtigeren Dingen...."

    Die Stimmen sind sehr tief, fast schon unmenschich tief und haben etwas gar dämonisches an sich. Das Bild wirkt um so absurder, nachdem du ihnen einige Zeit gelauscht hast, wie sie sich im Plauderton unterhalten haben. Sie scheinen alles um sich herum vergessen zu haben und bemerken nicht, als du stirnkratzend die Terrasse betrittst.
    Du entschließt räuspernd auf dich aufmerksam zu machen. Doch du findest erneut keine Beachtung.

    "...ist einfach nichtmehr das was es früher mal gewesen ist. Ich rede jetzt nicht bloß von den letzten 2000 Jahren, nein...."

    Trotz der interessanten Konversation entschließt du, noch deutlich auf dich aufmerksam zu machen und rufst den Gestalten ein lautes "Hallo" entgegen und erntest dafür ein wenig der erhofften Aufmerksamkeit:

    "Hmm?"
    "Ja was...?"
    "Aaah...!"

    Die großen Augen blicken dich einen Moment überrascht an....



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 07.02.2008, 02:40


    "Ich möchte ungern Eure Unterhaltung stören, aber wäre es möglich, dass ihr mir kurz behilflich seid?"



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 07.02.2008, 02:46


    "Wir, behilflich, also... ?"
    "Das ist doch die Höhe!"
    "Bei was denn behilflich?"
    "Wer wollt ihr überhaupt sein?"!
    "Meine Herren bitte...."
    "Nein also im Ernst!"
    "Meine Herren Biiiittee!....wir haben nun lange genug gewartet. Wollen wir nicht den Strafverteidiger willkommen heißen und die ganze Angelegenheit endlich beginnen?"
    "Hmm...!"
    "Pah..."



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 07.02.2008, 02:50


    "Man nennt mich Twain, dort wo ich herkomme. Ihr kennt diesen Ort vielleicht als Gaia. Ich wurde von einem befreundeten Wesen dieser Welt hierhergebracht, um die Mysterien der Magie besser verstehen zu lernen. Doch nun weiss ich nicht recht weiter. Ich habe gehofft, dass ihr mir sagen könnt, wo ich bin und wie ich auf meiner Reise weiter voran kommen kann. Würdet ihr mir diese Gunst erweisen?"



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 07.02.2008, 03:02


    Die drei Augenpaare blicken sich für einen Augenblick überrascht an und wenden sich dann wieder dir zu. Nur um Sich danach erneut gegenseitig fragend anzublicken und sich wieder dir zu widmen.

    "Nun, du der du dich Twain nennst...."
    "Was wohl kaum als ein Name durchgehen kann!"
    "Also...Twain,.....ich habe eine Vermutung welches dieses Gaia sein soll von welchem du kommst. Es sind lediglich zwei kleine Sphären dorthin. Von hier hat man einen ganz guten Ausblick, warum sonst hätten wir den weiten Weg bis hierhin auf uns genommen"
    "Wahrlich, lange!"
    "Und ich weiß natürlich auch weshalb du hier bist, Fleischling. Du suchst deinen Ureigenen Weg zur Zitadelle des Avataren dieser Sphäre oder etwas dergleichen und wir können dir den rechten Weg weisen. Aber es gibt einen wichtigeren Grund weshalb du hier bist.
    "Der Name...."
    "Hmm?"
    "Denk an die Sache mit dem Namen. Du weißt wie durcheinander das letzte mal die Protokolle waren, weil der Schreiberling die Namen von Artikeln nicht unterscheiden konnte"
    "Hmm, erinner mich nicht daran. Also gut.... Twain von Gaia! Hmm.... gib mir eine Aussage über dich, über dein Leben und das was dich hierher führ.....miteinpaarmarkantendetailszumbesserenmerkenwennsmöglichist..."

    Den letzten teil kannst du kaum ausmachen, da die Kreatur plötzlich in sehr leisem Ton gesprochen hat...



    Re: Twains Initiation...

    eckes - 07.02.2008, 03:17


    "Ähm... also gut. Ich mag ein Fleischling in eurer Welt sein, aber in meiner Welt, werde ich als Ork bezeichnet. Ich wäre euch verbunden, wenn ihr das in euer ...ähm... "Protokoll" aufnehmen würdet. Die, die mich geboren hat, war auch Ork und ich trage ihr Erbe mit Stolz!"

    Twain lässt sich mit einem Seufzer in einen Schneidersitz sinken und beginnt zu sinieren.

    "Wenn ihr wisst, warum ich hier bin, dann wisst ihr wirklich mehr als ich. Mir scheint, es ist nicht das erstemal, dass ihr hier einen Wanderer auf seinem Weg "begegnet". Wisst ihr, für mich hat das ganze schon recht abenteuerlich angefangen, aber dass hier schlägt einfach alles um Längen...

    Was ich bin wisst ihr nun. Aber was seid ihr eigentlich?"



    Re: Twains Initiation...

    Barti - 07.02.2008, 03:47


    Erneut tritt eine unangenehme, kurze Schweigepause ein, bevor sich eine der Kreaturen zu Wort meldet.

    "Wir haben schon unzählige andere Fleischlinge wie dich hier und andererorts angetroffen. Und ja..."

    Er oder es seufzt kurz

    "..auch sie waren ähnlich Ahnungslos und Neugierig wie ihr es seid. Immer Fragen,....Fragen..."
    "Weiter....!"
    "Nun um auf die Frage zu Antworten wer oder was wir sind...mein Name ist..!"
    "Äähhhm,...darf ich eine Anmerkung machen?"
    "Sprich?"
    "Darf ich an einen Vorfall bei einem der ersten Fälle erinnern. Ein ähnliche Situation. Der Ausgang war ein haufen Staub, der wohl zu keiner Entscheidung mehr fähig war."
    "Äußerst peinlich"
    "Ja"
    "Fürwahr. Fleischling....Orc. Unsere Namen und Identitäten sind kompliziert und verschlingen viel Zeit, selbst für einen von uns. Es gibt dringlicheres zu erörtern, darum muss ich diese Formalität auf später verschieben, wenn dann noch Zeit sein sollte findet alles seinen Platz. PROTOKOLLANT!

    In der Nähe von dir taucht aus der Terrasse selbst mit einem surrenden Geräusch eine Gestalt auf. Diese Gestalt wirkt auf den ersten Blick wie ein Klumpen Erde auf einem Stuhl. Der Klumpen sitzt vor einem kleinen Tisch auf welchem sich ein altertümliches mechanisches Gerät befindet. Es besitzt eine ausgesprochen rustikale Tastatur und eine Art Walze um die ein Stück Papier herumgewickelt ist.

    "na endlich..."
    Protokollant. Ich gebe zu Protokoll: TwainOrcstolzerOrcNeugierigerOrceinFleischling ist angekommen und ist bereit die Position als Strafverteidiger einzunehmen...oder wirkt jedenfalls so."

    Aus dem Klumpen Erde lösen sich kleine braune Kugeln heraus, als es sich über das altertümliche Gerät beugt. Die Kugeln fallen auf einzelne Tasten der Tastatur und lösen dabei mechanische Finger aus welche mit einer Gravur bestückt, gegen das Papier geschlagen werden und so einen Buchstaben darauf abbilden. Diese Gerät muss uralt sein.

    "Dann können wir ja nun die anderen hinzu holen, nichtmahr ?"
    "Jaja, lasst uns anfangen"

    Mit einem kurzen puffenden Geräusch bilden sich mehrere braune Nebelwolken auf der Terrasse, welche sich schnell verziehen. Als sich der Nebel verzogen hat siehst du zwei Tische, welche in enem Abstand von 5-6 Metern zu einander aufgestellt sind und an welchem je eine Gestalt sitzt. Bei der einen Person handelt es sich um einen kleinen Jungen, vielleicht 8 oder 9 Jahre alt, mit kurzem blonden Haar, welcher eine blaue Jeanslatzhose trägt. Er sitzt auf einem Stuhl und seine Beine baumeln in der Luft. Ihm gegenüber sitzt ein Mann in einem schwarzen feinen Anzug. Der Kragen ragt ein wenig in die Höhe und daran hängt eine Art weiße Fliege, auf welche schwarze Kreuze aufgestickt sind. Darüber hinaus trägt er einen violetten Schal um den Hals, welcher mit goldenen Kreuzen bestickt ist. Er hat ein kleines schwarzes Buch bei sich und hat die Hände in einander im Schoß verschrenkt. Beide Gestalten machen den Eindruck als würden sie bereits einige Zeit warten...



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