Grösste Erfolge

Chaingang Soldiers
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  • Forum: Chaingang Soldiers
  • Forenbeschreibung: John Cena is still the Champ
  • aus dem Unterforum: John Cena's Biographie
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  • Forum gestartet am: Samstag 27.01.2007
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  • Alle Beiträge und Antworten zu "Grösste Erfolge"

    Re: Grösste Erfolge

    soldier - 27.01.2007, 19:56

    Grösste Erfolge
    1x OVW Heavyweight Champion
    1x OVW Tag Team Champion
    3x WWE Champion
    3x WWE United States Champion

    Beschreibungen weiter unten!!!



    Re: Grösste Erfolge

    soldier - 27.01.2007, 19:58


    OVW

    Ohio Valley Wrestling (OVW) ist eine unabhängige Wrestling-Liga, die in Louisville, Kentucky, USA stationiert ist.

    Die OVW ist bekannt dafür, dass sie seit 2001 als Talentschmiede für die Wrestlingliga World Wrestling Entertainment gilt. Vorher war sie ein regionaler Teil der National Wrestling Association (NWA). Derzeit ist Greg Gagne, Sohn des ehemaligen AWA-Besitzers Verne Gagne, der Hauptbooker der Liga, das heißt, er schreibt die „Drehbücher“ für die Veranstaltungen. Er ist der Nachfolger von Paul Heyman, der sich mittlerweile um das ECW-Produkt von World Wrestling Entertainment kümmert. In der Zeit von Heyman wurde die Liga zu einer der beliebtesten Ligen bei den Internet-Fans.



    Re: Grösste Erfolge

    soldier - 27.01.2007, 20:04


    WWE

    Die World Wrestling Entertainment Championship ist der wichtigste Championtitel des RAWRosters von World Wrestling Entertainment. Der aktuelle Champion ist John Cena.

    Vor der Trennung der Liga in zwei Roster stellte der Titel die alleinige höchste Championship der Liga dar. Er wurde 1963 als WWWF World Heavyweight Championship eingeführt. Von 1971 bis 1983 galt der Titel wegen der Mitgliedschaft der damaligen World Wide Wrestling Federation im Dachverband der National Wrestling Alliance zwischenzeitlich nicht mehr als World Title. Seit seiner Erschaffung wurde der Titel mehrfach umbenannt; so wird beispielsweise seit 1998 auf den Zusatz "World Heavyweight" verzichtet, sodass man nun von der WWF Championship sprach. Auch die zweimalige Namensänderung der Liga von WWWF zu WWF und von WWF zu WWE wirkte sich entsprechend auf die Bezeichnung des Titels aus.

    Nachdem die World Wrestling Federation 2001 ihren Konkurrenten World Championship Wrestling aufgekauft hatte, existierte mit der WCW World Heavyweight Championship ein zweiter World Title in der Liga. Dieser wurde bei Vengeance 2001 mit der WWF Championship zur WWF Undisputed Championship vereinigt. Dieser Titel führte offiziell die Historie der WWF Championship weiter, während die WCW Championship hingegen abgeschafft wurde.

    Ab August 2002 wurde die WWE Undisputed Championship exklusiv im SmackDown!-Roster der WWE verteidigt, weshalb im Gegenzug kurz darauf bei RAW mit der World Heavyweight Championship erneut ein zweiter World Title eingeführt wurde. Seitdem heißt der Titel lediglich WWE Championship. Im Juni 2005 wechselten die jeweiligen Champions die Roster, sodass die WWE Championship nun ein exklusiver RAW-Titel ist. Mit dem Wechsel des Titels zur A-Show der WWE unterstrich man seine Bedeutung, denn auf Grund seiner langen Geschichte gilt er als wertvoller als die World Heavyweight Championship.


    WWE Champions 1963 - heute [Bearbeiten]Buddy Rogers

    April 1963

    Nachdem Buddy Rogers (amtierender NWA World Heavyweight Champion und Zugpferd des Promoter-Gespanns Vincent J. McMahon & Toots Mondt) seinen Titel 1963 an Lou Thesz verlor, entwickelten sich Unstimmigkeiten zwischen den beiden Promotern aus dem Nordosten auf der einen und den restlichen der NWA zugehörigen Promotern auf der anderen Seite. McMahon und Mondt verließen anschließend die NWA und gründeten daraufhin ihre eigene, im Nordost-Territorium beheimatete Promotion; die WWWF (World Wide Wrestling Federation).

    Angeblich habe es ein Turnier in Rio de Janeiro gegeben, bei dem sich Buddy Rogers im Finale gegen Antonino Rocca durchsetzten konnte und somit erster WWWF World Heavyweight Champion wurde. Die Wahrheit ist jedoch, dass Rogers den Titel schlicht und einfach zugehändigt bekam.


    Bruno Sammartino

    17. Mai 1963 in New York City, New York

    Der Italiener Bruno Sammartino besiegte den gesundheitlich angeschlagenen Rogers nach nur 47 Sekunden. In den folgenden 7 Jahren verteidigte er den Titel gegen alle großen Herausforderer der 60er Jahre. Er besiegte große Namen wie Gorilla Monsoon, "Classy" Freddie Blassie oder Waldo Von Erich, trat aber auch gegen die Champions kleinerer Ligen an und vereinigte deren Titel mit der WWWF Championship. Sammartino war für die junge WWWF fast immer ein Garant für ausverkaufte Hallen und als mit Abstand populärster Wrestler des WWWF-Territoriums ein wichtiger Faktor für die Annäherung der Federation an die übermächtige NWA.


    Ivan Koloff

    18. Januar 1971 in New York City, New York

    "The Russian Bear" Ivan Koloff schaffte das Unmögliche nachdem er Sammartinos Schultern im New Yorker Madison Square Garden klar bis drei unten halten konnte. Damit beendete er die bis heute längste Titelregentschaft der Promotion. Der ausverkaufte Garden reagierte mit bedrücktem Schweigen und schockierten Entsetzen auf die Niederlage ihres Lokalmatadoren, als dieser mitten im Kalten Krieg seinen Titelgewinn mit der sowjetischen Flagge feierte.


    Pedro Morales

    8. Februar 1971 in New York City, New York

    Nach weniger als einem Monat war die Regentschaft von Ivan Koloff bereits vorbei, als der Puertoricaner Pedro Morales den Russen besiegen konnte. Morales war von nun an das neue Gesicht der WWWF, welche sich zu der Zeit wieder der NWA anschloss, weshalb die WWWF Championship vorübergehend ihren Status als World Title wieder verlor und offiziell in WWWF Heavyweight Championship umbenannt wurde. Morales verteidigte den Titel für mehr als 2 Jahre gegen etliche Herausforderer, unter denen sich auch Bruno Sammartino befand, gegen den er ein 72-minütiges Unentschieden wrestlete.


    Stan "The Man" Stasiak

    1. Dezember 1973 in Philadelphia, Pennsylvania

    Nach fast drei Jahren sollte der Titel zurück zum nach wie vor unheimlich beliebten Bruno Sammartino wechseln, jedoch wollte man nicht, dass Sammartino direkt den amtierenden Champion Morales besiegte. Als Heel-Übergangschampion wählte die WWWF Stan Stasiak, welcher Morales nach einigen Minuten besiegen konnte.


    Bruno Sammartino (2)

    10. Dezember 1973 in New York City, New York

    Wie bereits zuvor beschlossen, wurde Sammartino zum neuen Champion, als er Stasiak nach nur neun Tagen den Titel abnehmen konnte. Auch seine zweite Regentschaft dauerte mehrere Jahre an. Eine der wichtigsten Titelverteidigungen fand gegen den jungen Stan Hansen statt, der Sammartino bei einem missglückten Move mehrere Nackenwirbel brach, weshalb der Kampf abgebrochen wurde. Der noch sehr unerfahrene Hansen wurde per Ringrichterentscheidung zum Sieger erklärt, gewann jedoch nicht den Titel. Nach einer zweimonatigen Pause kehrte Sammartino zurück und besiegte Hansen in einem blutigen Rückmatch deutlich.


    "Superstar" Billy Graham

    30. April 1977 in Baltimore, Maryland

    Billy Graham war der erste Heel, der den Titel über einen längeren Zeitraum halten konnte. Er besiegte den in seiner Popularität langsam abbauenden Bruno Sammartino zwar durch einen regelwidrigen Pinfall mit den Beinen auf den Seilen, konnte ihn im Rückkampf schließlich doch klar besiegen. Mit seinem Aussehen und seinem charismatischen Auftreten fand Graham trotz seiner illegalen Taktiken viele Anhänger im Publikum und wurde somit einer der ersten Tweener des Business. Trotz seiner relativ langen Regentschaft und zunehmenden Beliebtheit stellte Graham letztlich allerdings ebenso wie seine Vorgänger Koloff und Stasiak lediglich einen weiteren Übergangschampion dar, für den die Planungen von Beginn an eine Niederlage gegen das nächste Top-Face der WWWF vorsahen.


    Bob Backlund

    20. Februar 1978 in New York City, New York

    Bob Backlund gewann den Titel wie geplant von Graham, doch um den Unterlegenen nicht zu demontieren, ließ man Graham während des Pinfalls ein Bein auf das Ringseil legen - somit verlor er den Gürtel auf ebenso regelwidrige Weise, wie er ihn gewonnen hatte. Backlund wurde dennoch zum neuen Zugpferd der mittlerweile in World Wrestling Federation (WWF) umbenannten Promotion und beeindruckte das Publikum weniger durch sein Charisma, als vielmehr durch seine ringerischen Fähigkeiten.

    1979 verlor Backlund den Titel in Japan an Antonio Inoki. Im Rückmatch konnte Backlund seinen Gegner nur durch einen Eingriff von Tiger Jeet Singh bezwingen, woraufhin das Ergebnis des Matches annulliert wurde. Inoki war also nach wie vor Champion, doch eine auf diese Weise erfolgte Titelverteidigung widersprach seiner Ehre, weshalb er den Titel für vakant erklärte. Im Dezember 1979 besiegte Bob Backlund schließlich Bobby Duncum und holte sich die WWF Championship endgültig zurück. Von alledem hatte das amerikanische Publikum allerdings nichts mitbekommen und die WWF bemühte sich redlich, die Titelwechsel zu verschweigen. Erst 1997 wurde Antonio Inoki in einer Publikation der WWF als ehemaliger Champion erwähnt, doch bis heute taucht er nicht in der offiziellen Titelhistorie (z. B. auf wwe.com) auf.

    Backlund hielt die WWF World Heavyweight Championship fast sechs Jahre und lieferte sich während dieser Zeit bedeutsame Fehden gegen Männer wie Greg "The Hammer" Valentine, Ken Patera und Bobby Duncum. Mittlerweile war jedoch ein neues Face bereit für einen riesigen Push, sodass einmal mehr ein Übergangschampion benötigt wurde.


    The Iron Sheik

    26. Dezember 1983 in New York City, New York

    Als Vincent J. McMahon die WWF 1983 an seinen Sohn Vincent K. McMahon verkaufte und sich aus dem Business zurückzog, wurde die Liga drastisch umstrukturiert. McMahon begann, Shows in den Territorien anderer Promotions zu veranstalten, was damals völlig unüblich war und als respektlos gegenüber den anderen Promotern galt. Zudem verließ die WWF unter McMahons Führung erneut den Dachverband der NWA. Folgerichtig bekam der wichtigste Titel der Liga einen neuen Namen und war nun die WWF World Heavyweight Championship.

    McMahon bereitete einen riesigen Push für einen charismatischen, sehr muskulösen Mann namens Terry Bollea vor, welcher unter dem Namen Hulk Hogan an Billy Grahams Gimmick und Aussehen anknüpfte; in Gegensatz zu diesem ehemaligen Champion aber ein uneingeschränktes Face darstellte. Der Iraner The Iron Sheik wurde zum Übergangschampion auserkoren und besiegte den in McMahons Augen zu uncharismatischen Bob Backlund. Dabei fiel die Entscheidung, nachdem Backlunds Manager Arnold Skaaland für seinen Schützling das Handtuch warf, was elf Jahre später in einer Storyline erneut aufgegriffen wurde.


    Hulk Hogan

    23. Januar 1984 in New York City, New York

    Der Hoffnungsträger einer neuen Wrestling-Generation besiegte den Iron Sheik im Madison Square Garden mit Leichtigkeit. Hulk Hogan erfüllte alle Erwartungen, die Vince McMahon in ihn gesetzt hatte, und entwickelte sich zum absoluten Topstar des Business. Hogans Titelgewinn leitete eine als "Goldene Ära" bekannt gewordene Epoche des Wrestlings ein. Durch eine Kooperation mit MTV (Rock and Wrestling Connection) und einer neuen Veranstaltung von ungeahnter Größe - WrestleMania - wurde Hulk Hogan schließlich nicht nur zu einer Ikone des Wrestlings, sondern zu einem Star in den weltweiten Medien.

    Nach Fehden gegen "Rowdy" Roddy Piper, King Kong Bundy und "Mr. Wonderful" Paul Orndorff kam es schließlich bei der dritten WrestleMania im März 1987 zu einem Aufeinandertreffen zwischen Hulk Hogan und einem der größten Stars des vergangenen Jahrzehnts - André the Giant. Vor 93173 Zuschauern besiegte Hogan seinen Gegner im bis heute bedeutsamsten Match der Geschichte. Ein Jahr später versuchte "The Million Dollar Man" Ted DiBiase, Hogan die WWF World Heavyweight Championship abzukaufen, blieb jedoch ohne Erfolg. DiBiase nahm daraufhin André unter Vertrag und engagierte ein Rückmatch zwischen den lebenden Legenden.


    André the Giant

    5. Februar 1988 in Indianapolis, Indiana bei The Main Event

    André the Giant wurde von seinem neuen Manager Ted DiBiase nur aus einem Grund unter Vertrag genommen: Er sollte ihm die WWF Championship beschaffen. In ihrem zweiten großen Match dominierte Hogan André zunächst, bis er von DiBiase und dessen Gehilfen Virgil abgelenkt wurde. André konnte das Blatt wenden und schaffte es tatsächlich, seinen Gegner zu pinnen. Dabei konnte Hogan zwar noch vor dem Three-Count eine Schulter anheben, doch der Ringrichter übersah dies und erklärte André zum neuen Champion.

    Nach dem Kampf überreichte André den Titel plötzlich an Ted DiBiase. Es stellte sich heraus, dass es sich bei dem Ringrichter nicht um den eigentlich vorgesehenen Dave Hebner, sondern um dessen "bösen" Zwillingsbruder Earl handelte, welcher von DiBiase bestochen worden war. Der "Million Dollar Man" verließ die Halle mit dem Gürtel und sah sich als neuer Champion an. Dieses Vorgehen wurde jedoch wenige Tage danach durch den damaligen On-Air-Präsidenten der WWF Jack Tunney für regelwidrig erklärt. DiBiase wurde der Titel aberkannt, weil er ihn sich nicht im Ring verdient hatte. Auch André galt nicht als Champion, da er mit der Übergabe des Gürtels an DiBiase freiwillig auf den Titel verzichtet hatte. Zum ersten Mal seit 1979, offiziell gar zum ersten Mal überhaupt, war die WWF World Heavyweight Championship vakant.


    "Macho Man" Randy Savage

    27. März 1988 in Atlantic City, New Jersey bei WrestleMania IV

    Für WrestleMania IV wurde ein Turnier um den vakanten Titel veranstaltet. Es nahmen dabei 14 der wichtigsten Wrestler der WWF teil; unter ihnen André the Giant, Hulk Hogan, Rick Rude, Jake Roberts und Ricky Steamboat. Im Finale trafen schließlich Randy Savage und Ted DiBiase aufeinander. Der "Million Dollar Man" wurde von André unterstützt, welcher zuvor im Viertelfinale ein Unentschieden gegen Hulk Hogan gewrestlet hatte. Savage schien völlig unterlegen, bis plötzlich Hogan zum Ring kam und die ständigen Eingriffe Andrés unterband. Nach einem Stuhlschlag von Hogan gegen DiBiase konnte Savage das Match letztendlich für sich entscheiden.

    In der Folgezeit verteidigte Randy Savage die WWF World Heavyweight Championship eher selten, sondern fehdete zusammen mit Hulk Hogan im Tag Team "The Mega Powers" gegen Ted DiBiase und diverse andere Heels. Anfang 1989 läuteten verschiedene Vorkommnisse um Miss Elizabeth (die Managerin der "Mega Powers" und Ehefrau des "Macho Man") Savages Heel-Turn und somit die Trennung des Teams ein.


    Hulk Hogan (2)

    2. April 1989 in Atlantic City, New Jersey bei WrestleMania V

    Unter dem Motto The Mega Powers Explode fand die fünfte Ausgabe von WrestleMania statt - die beiden Mitglieder des beliebten Tag Teams standen sich nun in einem Match um die WWF Championship gegenüber. Erst nachdem Miss Elizabeth, die als neutrale Begleiterin am Ring stand, der Halle verwiesen wurde, konnten sich Hulk Hogan und Randy Savage vollkommen auf das Match konzentrieren, welches trotz der illegalen Taktiken des "Macho Man" mit einem triumphierenden Hogan endete. In die Fehde zwischen den ehemaligen "Mega Powers" wurde später der Schauspieler Tiny Lister mit einbezogen, der zuvor im Film No Holds Barred Hogans Feind "Zeus" gespielt hatte.

    Ein weiterer Gegner für den Champion war "Mr. Perfect" Curt Hennig. Nach einem Match zwischen Hogan und The Genius stahl Hennig den Titelgürtel und zerstörte ihn mit einem Hammer, um auf diese Weise ein Titelmatch zu fordern. Da zu diesem Zeitpunkt der amtierende Intercontinental Champion The Ultimate Warrior stark an Popularität gewann, wurde statt dessen jedoch der Grundstein für ein Match der beiden Titelträger gelegt.


    The Ultimate Warrior

    1. April 1990 in Toronto, Ontario, Kanada bei WrestleMania VI

    Hulk Hogan und der Ultimate Warrior waren die beiden unumstrittenen Top-Faces der WWF. Zu Beginn des Jahres 1990 kam es zu mehreren unabsichtlich erscheinenden Konfrontationen zwischen den beiden, die schließlich auf eines der größten Matches in der Geschichte der Promotion hinausliefen. Vince McMahon war sich sicher, mit dem Warrior den Mann gefunden zu haben, der Hogan als Zugpferd der WWF ablösen könnte. Bei WrestleMania VI reichte Hogan also die Fackel an seinen designierten Nachfolger weiter, indem er dem Warrior in einem atmosphärisch denkwürdigen Kampf unterlag. Somit war der Warrior der erste Wrestler, der gleichzeitig die WWF World Heavyweight Championship und die WWF Intercontinental Championship hielt, wenngleich er zweiteren Titel kurz darauf abgeben musste.

    Obwohl er in den Augen von McMahon alle Voraussetzungen für einen Megastar mitbrachte, konnte der Ultimate Warrior die Erwartungen nicht komplett erfüllen. Aus diesem Grund wurde der laut Storyline verletzte Hulk Hogan recht schnell wieder in das Geschehen einbezogen und schien die Promotion weiterhin anzuführen, obwohl das die Aufgabe des amtierenden Champions sein sollte. Indes fehdete der Warrior zunächst gegen seinen alten Rivalen Rick Rude, später gegen Randy Savage, der mittlerweile von Sensational Sherri gemanagt wurde und sich "Macho King" nannte. Die aktuelle politische Lage ließ jedoch einen anderen Mann zum Top-Herausforderer auf den Titel werden.


    Sgt. Slaughter

    19. Januar 1991 in Miami, Florida beim Royal Rumble 1991

    Nur wenige Tage vor dem Royal Rumble begann der 2. Golfkrieg. Schon zuvor hatte die WWF auf die Lage im Nahen Osten reagiert und den ehemaligen Patrioten Sgt. Slaughter als Saddam-Hussein-Sympathisanten zurückkehren lassen. Spätestens mit der Eskalation der Situation wurde Slaughter zum mit Abstand verhasstesten Heel der Liga, sodass er den nächsten logischen Anwärter auf die WWF Championship darstellte. Beim Royal Rumble sollte der Ultimate Warrior die Ehre der USA verteidigen und traf auf den "Vaterlandsverräter". Am Ende war es jedoch Randy Savage, der nach einer Attacke mit seinem Zepter das Match entschied und Slaughter zum Titelgewinn verhalf. Noch am gleichen Abend konnte das aufgebrachte Publikum besänftigt werden, als Hulk Hogan das Royal Rumble Match für sich entschied und sich somit ein Titelmatch bei WrestleMania VII sicherte. Es war also schon kurze Zeit nach dem Titelwechsel offensichtlich, dass die Regentschaft des Irak-Sympathisanten nicht von langer Dauer sein würde.


    Hulk Hogan (3)

    24. März 1991 in Los Angeles, Kalifornien bei WrestleMania VII

    Hulk Hogan sollte als Vertreter Amerikas in einem denkwürdigen Match den Verräter Slaughter endgültig besiegen. Da der Golfkrieg schneller als erwartet beendet war, ließ das Interesse an diesem Match jedoch nach - ursprünglich sollte WrestleMania VII vor 90000 Zuschauern stattfinden, doch es war abzusehen, dass es schwer werden dürfte, überhaupt die Hälfte dieser Zahl zu erreichen. Die Veranstaltung wurde daher in eine bedeutend kleinere Halle verlegt, was Vince McMahon mit Sicherheitsbedenken zu begründen versuchte. In einem blutigen Match konnte sich Hogan schließlich wie erwartet zum dritten Mal die WWF World Heavyweight Championship sichern.

    Auf Grund des Mangels an glaubwürdigen Heels ließ die WWF Hogan den Titel nunmehr sehr selten verteidigen, sondern setzte ihn hauptsächlich in Tag Team Matches ein. Seit der Survivor Series 1990 war allerdings ein zerstörerischer neuer Heel in der Federation, der langsam aber sicher an den Main Event herangearbeitet wurde und schließlich zur ersten ernsthaften Bedrohung des Champions seit dessen Titelgewinn werden sollte.


    The Undertaker

    27. November 1991 in Detroit, Michigan bei der Survivor Series 1991

    Bei einer Ausgabe des Interviewsegments Funeral Parlour, das von Paul Bearer, dem Manager des Undertakers, moderiert wurde, war Hulk Hogan zu Gast. Der als amtierender NWA World Heavyweight Champion in die WWF gekommene Ric Flair tauchte auf und konfrontierte den Hulkster. Der Undertaker erhob sich daraufhin aus einem Sarg und attackierte den abgelenkten Hogan. Dies führte zu einem Titelmatch bei der Survivor Series, bei dem der Undertaker mit der Hilfe Flairs und Bearers seinen Gegner durch einen Tombstone auf einen Stuhl besiegen konnte.


    Hulk Hogan (4)

    3. Dezember 1991 in San Antonio, Texas bei This Tuesday in Texas

    Da der Kampf bei den Survivor Series kontrovers endete, wurde ein Re-Match für die darauffolgende Woche festgelegt. Als Ric Flair abermals zum Ring kam, griff Hulk Hogan ihn mit einem Stuhl an. On-Air-Präsident Jack Tunney, der am Ring saß, um die Einhaltung der Regeln zu gewährleisten, ging während des Tumultes zu Boden, sodass der Undertaker Hogan mit einem Stuhl und seiner Urne bearbeiten wollte, was dieser jeweils kontern konnte. Anschließend warf Hogan Asche aus der Urne in das Gesicht des Undertakers und blendete ihn dadurch. Zwar konnte Hogan seinen Gegner daraufhin pinnen und zum vierten Mal Champion werden, doch nur einen Tag später erklärte Tunney den Titel aufgrund der erneuten Kontroverse für vakant.


    "The Nature Boy" Ric Flair

    19. Januar 1992 in Albany, New York, beim Royal Rumble 1992

    Im Royal Rumble Match stand aufgrund der Tatsache, dass der Titel zuvor für vakant erklärt wurde, erstmals direkt um die WWF World Heavyweight Championship. Unter den 30 Teilnehmern waren praktisch alle denkbaren Anwärter auf den Titel; den letzten beiden Champions Hulk Hogan und dem Undertaker wurde dabei ein Vorteil zugestanden, indem sie nur unter die letzten zehn in den Ring kommenden Wrestler gelost werden konnten. Ric Flair kam hingegen schon als dritter Teilnehmer ins Match und hielt fast eine Stunde durch, bis nur noch 3 Männer übrig waren. Neben Flair waren dies der Top-Favorit Hulk Hogan und Sid Justice.

    Als Hulk Hogan gerade Flair bearbeitete, befolgte Justice (der zu diesem Zeitpunkt noch Face war) die Regel, dass es im Rumble keine Freunde gäbe und beförderte Hogan über das oberste Seil. Der schockierte Hogan griff sich daraufhin Sids Hand und zog ihn mit Hilfe von Flair aus dem Ring. Somit war Ric Flair der letzte Mann und bekam von Jack Tunney den Titelgürtel überreicht. Mit Justice, Hogan, dem Undertaker und Randy Savage gab es einige glaubwürdige Herausforderer für den amtierenden Champion, sodass bei einer Pressekonferenz im Vorfeld zu WrestleMania VIII ein Machtwort Tunneys gesprochen werden musste - die Wahl auf den Top-Herausforderer fiel einmal mehr auf Hulk Hogan.


    "Macho Man" Randy Savage (2)

    5. April 1992 in Indianapolis, Indiana bei Wrestlemania VIII

    Da die Publikumsreaktionen auf Hulk Hogan allmählich nachließen und dieser über ein Karriereende nachdachte, entschied die WWF dann doch, Hogan gegen Sid Justice fehden zu lassen und ihn im Titelrennen durch Randy Savage zu ersetzen. Das anschließende Match zwischen Flair und Savage wurde durch eine intensive Storyline um eine angebliche Affäre zwischen Flair und Miss Elizabeth geprägt. Der wutentbrannte Savage konnte sich gegen den "Nature Boy" und dessen Begleiter "Mr. Perfect" Curt Hennig kaum zur Wehr setzen, bis er seinen dominierenden Gegner plötzlich völlig unerwartet an die Hose griff, ihn einrollte und pinnte. Der für seine schmutzigen Tricks bekannte Ric Flair war mit eigenen Waffen geschlagen worden. Nach dem Match attackierten der blutende Flair und Hennig Savage weiter; Flair zwang Elizabeth gar zu einem Kuss. Der Grundstein für eine lange Fehde war damit gelegt. Da man sich ein Rückmatch bis zur nächsten großen Veranstaltung aufheben wollte und es erneut kaum andere glaubwürdige Herausforderer auf den Titel gab, blieb Randy Savage einige Monate Champion, ohne seinen Titel in halbwegs bedeutenden Matches zu verteidigen.


    Ric Flair (2)

    1. September 1992 in Hershey, Pennsylvania bei Prime Time Wrestling

    Obwohl Miss Elizabeth mittlerweile auf Grund ihrer Scheidung von Randy Savage aus der Storyline geschrieben wurde, dauerte die Fehde mit Ric Flair an. Beim SummerSlam sorgten Flair und Hennig für eine Count-Out-Niederlage des Champions gegen den Ultimate Warrior und verletzten ihn am Bein. Drei Tage später kam es dann endlich zum Re-Match zwischen den Rivalen. Savage workte die Verletzung weiterhin und war Flair unterlegen, da dieser systematisch das Bein bearbeitete. Mit der Hilfe des Neulings Razor Ramon konnte Flair schließlich den Figure Four Leglock ansetzen und Savage zur Aufgabe zwingen.

    Es schien, als würde die Gruppierung um Ric Flair, Curt Hennig und nun auch Razor Ramon die WWF nun endgültig dominieren können. Hinter den Kulissen stand der bevorstehende Abschied Flairs aus der Promotion jedoch längst fest, während im Zuge des aktuellen Steroid-Skandals die Konzentration auf technisch versierte, weniger muskelbepackte Männer als z. B. Randy Savage und The Ultimate Warrior gelenkt werden sollte. Flair stellte letztendlich nur einen Übergangschampion für den Mann dar, auf den diese neuen Anforderungen zutrafen.


    Bret "Hit Man" Hart

    12. Oktober 1992 in Saskatoon, Saskatchewan, Kanada bei Prime Time Wrestling

    Bret Hart, der bereits je zwei Mal die Intercontinental Championship und die Tag Team Championship gewonnen hatte, sollte die New Generation der WWF anführen und gewann bei der ersten Gelegenheit in seinem Heimatland den Titel durch einen Sieg per Aufgabe. Schon als Intercontinental Champion hatte Hart sich als kämpfender Champion erwiesen, der keiner Herausforderung aus dem Weg geht - so kam es schnell zu einigen Titelverteidigungen gegen Papa Shango, The Mountie und Rick Martel. Bei der Survivor Series ging Hart siegreich aus einem Match gegen Shawn Michaels hervor; seines Zeichens amtierender Intercontinental Champion und ein weiteres zukünftiges Zugpferd der neuen Ausrichtung der WWF. Beim Royal Rumble 1993 musste sich auch Razor Ramon dem "Hit Man" geschlagen geben. Bei der gleichen Veranstaltung sicherte sich ein beeindruckender Neuling den Sieg im Royal Rumble Match und somit ein Titelmatch bei WrestleMania.


    Yokozuna

    4. April 1993 in Las Vegas, Nevada bei Wrestlemania IX

    Der als Japaner angekündigte Samoaner Yokozuna, gemanagt von Mr. Fuji, zerstörte seit seinem Debüt Ende 1992 ein Face nach dem anderen. Mit seinem Gewicht von damals ca. 229 kg schien Yokozuna dem Champion trotz dessen technischen Fähigkeiten vollkommen überlegen zu sein. Dennoch gelang es Bret Hart in ihrem Match bei WrestleMania IX, mit seinem Gegner mitzuhalten und schließlich sogar den Sharpshooter anzusetzen. Außerhalb des Blickfeldes des Ringrichters warf Mr. Fuji Hart jedoch Salz in die Augen und sorgte so für den Titelgewinn seines Schützlings. Diese Regentschaft Yokozunas gilt allerdings bis heute als die kürzeste eines unumstrittenen World Champions in der WWF-Geschichte, denn kurz nach dem Match löste ein alter Bekannter seine vertraglich zugesicherte Bedingung für eine Rückkehr in die WWF ein.


    Hulk Hogan (5)

    4. April 1993 in Las Vegas, Nevada bei Wrestlemania IX

    Hulk Hogan war am gleichen Abend nach einer mehrmonatigen Auszeit in die WWF zurückgekehrt. Der Betrug an Bret Hart bewegte ihn dazu, zum Ring zu kommen, wo er sofort vom euphorischen Mr. Fuji herausgefordert wurde. Die Taktik, mit der Yokozuna zuvor den Titel gewinnen konnte, schlug diesmal jedoch fehl - Fuji blendete mit seinem Salzwurf seinen eigenen Schützling, der daraufhin von Hogan gepinnt wurde. Mit einem feiernden Hulkster ging WrestleMania IX zu Ende.

    Da Hulk Hogan sich weigerte, den Titel wie vorgesehen beim darauffolgenden King of the Ring an Hart abzugeben und zudem in Japan wrestlete, statt die WWF World Heavyweight Championship zu verteidigen, beschloss Vince McMahon, sein ehemaliges Zugpferd und dessen "Hulkamania" endgültig aus der WWF zu verabschieden.


    Yokozuna (2)

    13. Juni 1993 in Dayton, Ohio beim King of the Ring 1993

    Beim ersten als Pay Per View ausgestrahlten King of the Ring sollte Hulk Hogan nun den Titel wieder an Yokozuna abgeben, um ihn danach in einem groß aufgebauten Rückmatch erneut zu gewinnen. Schon während des Matches wurde die Demontage Hogans jedoch offensichtlich, da die Kommentatoren (Bobby Heenan, Jim Ross und Randy Savage) den Champion auf zuvor unvorstellbare Weise kritisierten. Als Hogan kurz vor dem Sieg stand, stieg der als Fotograf verkleidete Harvey Whippleman auf den Apron und löste mit seiner Kamera einen Blitz aus, der Hogan blendete und das Match kostete. Mit dem Leg Drop, Hogans eigenem Finishing Move, sicherte sich Yokozuna den Titel zum zweiten Mal.

    Hogan, der seinen Teil der Abmachung mit der Niederlage gegen Yokozuna erfüllt hatte, erkundigte sich bei McMahon nach dem versprochenen Rückmatch. Dieser eröffnete seinem häufig durch Backstage-Allüren aufgefallenen ehemaligen Top-Star, das ein solches nicht stattfinden würde, woraufhin Hogan die WWF in Richtung WCW verließ. Hogans Nachfolge als "amerikanischer Held" wurde von Lex Luger angetreten, der in der Folgezeit gegen Yokozuna fehdete, dabei jedoch erfolglos blieb. Das Match der beiden beim SummerSlam sollte laut Yokozunas "Sprachrohr" Jim Cornette die erste und einzige Titelchance für Luger sein. Nach seinem Count-Out-Sieg blieb Luger also nur noch das Royal Rumble Match, das ihm im Falle eines Sieges ein weiteres Titelmatch garantieren würde. Nachdem Yokozuna beim Royal Rumble ein Sargmatch gegen den Undertaker mit der Hilfe von acht weiteren Heels gewinnen und den Titel verteidigen konnte, eliminierten Bret Hart und Lex Luger sich im Royal Rumble gegenseitig als letzte Wrestler und hatten somit beide ein Anrecht auf ein Titelmatch.


    Bret "Hit Man" Hart (2)

    20. März 1994 in New York City, New York bei Wrestlemania X

    Per Münzwurf wurde entschieden, dass Lex Luger bei WrestleMania zuerst sein Titelmatch bestreiten wurde. Zum Ausgleich musste Bret Hart zu Beginn der Veranstaltung gegen seinen Bruder Owen antreten, wobei er das hochklassige Match verlor. Im letzten Match sollte Hart dann schließlich auf den Sieger des anderen Kampfes treffen, um den endgültigen WWF World Heavyweight Champion zu bestimmen. Luger verlor sein Match per strittiger Disqualifikation durch Gast-Ringrichter "Mr. Perfect" Curt Hennig, der genau ein Jahr zuvor bei WrestleMania IX von Luger - damals noch als Heel unter dem Namen "The Narcissist" - betrogen worden war. In der Tat war Luger ursprünglich als neuer Champion vorgesehen, doch er beging den unverzeihlichen Fehler, vor einem Journalisten damit zu prahlen, woraufhin die Planungen geändert wurden. Im entscheidenden Match sorgte Gast-Ringrichter "Rowdy" Roddy Piper für die Einhaltung der Regeln, schaltete Jim Cornette und Mr. Fuji aus und zählte schließlich den Three-Count für den "Hit Man".

    In der Folgezeit machte Owen Hart deutlich, dass er wegen des Sieges gegen seinen Bruder der eigentliche World Champion sei. In einer Reihe von Titelatches, unter anderem einem Cage Match beim SummerSlam 1994, unterlag er Bret jedoch stets. Weiterhin nahm Bret jede Herausforderung an und besiegte bei Monday Night Raw z. B. den 1-2-3 Kid und Bob Backlund, welcher nach dem Match durchdrehte, Bret lange im Chicken-Wing Crossface hielt und somit Heel turnte.


    Bob Backlund (2)

    23. November 1994 in San Antonio, Texas bei der Survivor Series 1994

    In Anspielung an Backlunds Titelverlust im Jahre 1983 wurde für das Rückmatch zwischen ihm und Bret Hart festgelegt, dass nur ein Handtuchwurf den Kampf beenden könnte. Zu diesem Zweck hatte die Kontrahenten je einen Sekundanten in ihrer Ringecke: Bret wurde von seinem Schwager "The British Bulldog" Davey Boy Smith begleitet, während Backund mit Owen Hart kooperierte. Nachdem Owen den "Bulldog" ausknockte, schien er seine Taten endlich zu realisieren und flehte seine am Ring sitzenden Eltern Helen und Stu Hart an, das Handtuch für Bret zu werfen, welcher minutenlang in Backlunds Chicken-Wing Crossface gehalten wurde. Als Helen tatsächlich das Handtuch warf, lief Owen schließlich doch jubelnd aus der Halle, während Backlund seinen zweiten (inoffiziell dritten) Titelgewinn feierte. Im Gegensatz zu seiner fast sechsjährigen ersten Regentschaft hatte Backlund diesmal nur wenig Freude an seinem Titel, denn letztlich war er nur ein kurzer Übergangschampion für einen Mann, der kurz zuvor gegen Shawn Michaels geturnt war und zum neuen Top-Face der WWF aufsteigen sollte.


    Diesel

    26. November 1994 in New York City, New York bei einer House Show

    Nur drei Tage nach seinem Sieg musste Bob Backlund seinen Titel gegen Diesel verteidigen. Bis heute ist dies das kürzeste Match um die WWF World Heavyweight Championship - nach einem Tritt in den Magen und der darauffolgenden Jackknife Powerbomb entschied Diesel den Kampf nach acht Sekunden für sich. Mit diesem Sieg komplettierte Diesel zudem seine Dreierkrone der WWF und wurde nicht nur der erste Wrestler, der sie binnen eines einzigen Jahres gewinnen konnte, sondern nach Pedro Morales und Bret Hart auch erst der dritte Träger dieses symbolischen Titels überhaupt.

    Nachdem es beim Royal Rumble 1996 zu einem kontroversen No Contest im Titelmatch zwischen Diesel und Bret Hart gekommen war, besiegte Diesel bei WrestleMania seinen ehemaligen Partner Shawn Michaels, mit dem er sich am Abend danach wieder verbündete. Auch seine nächsten Herausforderer Psycho Sid und King Mabel konnten dem Champion den Titel nicht entreißen. Bei der Survivor Series sollte es schließlich zu einer endgültigen Entscheidung zwischen ihm und Bret Hart kommen, da dessen letzte beiden Titelmatches höchst kontrovers geendet waren.


    Bret "Hit Man" Hart (3)

    19. November 1995 in Landover, Maryland bei der Survivor Series 1995

    Da es der WWF einmal mehr an glaubwürdigen potenziellen Heel-Champions mangelte, hielt Diesel den Titel überraschend für ganze 51 Wochen. Bret Hart fehdete 1995 vornehmlich gegen Midcard-Gegner, hatte jedoch nach wie vor eine breite Fanbasis und ein hohes Ansehen unter den Offiziellen, sodass es bei der Survivor Series zum zweiten Aufeinandertreffen der beiden Top-Faces kam. In einem intensiven Match ohne Disqualifikation und Count-Out gelang es dem "Hit Man", Diesel mit einem Small Package einzurollen und zu pinnen. Der frustrierte Diesel attackierte Hart daraufhin weiter und turnte somit wieder zum Heel. Er begann eine Fehde gegen den Undertaker und hinderte diesen am Sieg in dessen Titelmatch gegen Bret Hart beim Royal Rumble 1996. Das Rumble Match wurde zum zweiten Mal in Folge von Shawn Michaels gewonnen. Michaels setzte seine dadurch erhaltene Titelchance in einem Match gegen Owen Hart aufs Spiel, blieb aber siegreich.


    Shawn Michaels

    31. März 1996 in Anaheim, Kalifornien bei Wrestlemania XII

    Shawn Michaels hatte seit seinem Face-Turn einige riesige Fanbasis um sich geschart und besaß als führendes Mitglied der Clique auch Backstage einen großen Einfluss. Folglich schien es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis er erstmals den höchsten Titel der WWF erringen konnte. Bei WrestleMania trafen die beiden Top-Faces der Promotion, deren Backstage-Feindschaft noch nicht eskaliert, aber schon bestehend war, in einem Iron Man Match aufeinander. Nach dem Zeitlimit von 60 Minuten hatte noch keiner der beiden einen Pinfall erzielen können, sodass On-Air-Präsident Gorilla Monsoon zum Missfallen von Bret Hart eine Verlängerung ansetzte. Nach zwei weiteren Minuten besiegte Shawn Michaels seinen Gegner mit der Sweet Chin Music.

    Michaels verteidigte den Titel in Fehden gegen Diesel, Davey Boy Smith und Vader. Bis zum Ende des Jahres machten zwei Faces Michaels den Platz an der Spitze langsam streitig - zum einen der fluchende, biertrinkende Antiheld Steve Austin, zum anderen der zurückgekehrte, früher als Sid Justice und Psycho Sid bekannte Sycho Sid.


    Sycho Sid

    17. November 1996 in New York City, New York bei der Survivor Series 1996

    Mit der Gründung der nWo in der WCW und dem Aufstieg der ECW hatte sich das Business mittlerweile verändert. Die Fans unterstützten eher einen kontroversen Tweener wie Steve Austin als einen Saubermann wie Shawn Michaels oder zuvor Bret Hart. Bei der Survivor Series stand das Publikum daher größtenteils auf der Seite Sids, der zu dieser Zeit zwar auch als Face antrat, aber eigentlich nicht annähernd Michaels' Status innehatte. Der Madison Square Garden explodierte förmlich vor Jubel, als Sycho Sid durch diverse Heel-Taktiken zum neuen WWF World Heavyweight Champion wurde.


    Shawn Michaels (2)

    19. Januar 1997 in San Antonio, Texas beim Royal Rumble 1997

    Beim Royal Rumble in seiner Heimatstadt wandte nun auch Shawn Michaels illegale Taktiken an, um sich an Sycho Sid für dessen Attacken gegen Shawns Trainer José Lothario und natürlich den Titelverlust zu rächen. Zwar gewann Michaels das Match und das Gold, doch von vornherein war nur eine kurze Regentschaft geplant. Michaels' mittlerweile riesiges Ego machte den Planungen jedoch einen Strich durch die Rechnung - er wies auf eine Knieverletzung hin und weigerte sich, den Titel in einem Match abzugeben, sondern erklärte ihn am 13. Februar für vakant.


    Bret "Hit Man" Hart (4)

    16. Februar 1997 in Chattanooga, Tennessee bei In Your House: Final Four

    Der neue Champion sollte unter den letzten vier verbliebenen Wrestlern des Royal Rumble Matches ausgemacht werden. Es handelte sich um Bret Hart, Vader, den Undertaker und Steve Austin, die bei der 13. Ausgabe von In Your House in einem Four-Way Elimination Match aufeinander trafen. Dabei konnte man neben Pin und Aufgabe auch durch einen Sturz über das oberste Ringseil ausscheiden. Der als erster vom "Hit Man" eliminierte Steve Austin verblieb nach seinem Ausscheiden am Ring und sorgte durch eine Ablenkung des Undertakers schließlich unfreiwillig für den Sieg und vierten Titelgewinn Bret Harts. Unmittelbar nach dem Match kam Sycho Sid zum Ring und verlangte ein Titelmatch, das der als kämpfender Champion bekannte Hart ihm gewährte.


    Sycho Sid (2)

    17. Februar 1997 in Nashville, Tennenssee bei Monday Night Raw

    Nur einen Tag nach In Your House fand das Match zwischen Sid und dem "Hit Man" statt. Erneut griff Steve Austin ein und sorgte mit einem Stuhlschlag dafür, dass Hart die WWF Championship nach nur 24 Stunden wieder abgeben musste. Auch in einem Cage Match wenige Wochen später blieb Sid siegreich gegen Hart, welcher sich daraufhin vorerst aus dem Titelrennen verabschiedete, gegen Steve Austin fehdete und durch die Gründung des Stables The Hart Foundation erstmals seit Jahren zum Heel turnte.


    The Undertaker (2)

    23. März 1997 in Rosemont, Illinois bei Wrestlemania 13

    Vor dem Match zwischen Sycho Sid und dem Undertaker konfrontierte Bret Hart den Champion und wurde unter dem Jubel des Publikums mit einer Powerbomb niedergestreckt. Daraufhin griff der frustrierte Hart später in das Match ein und attackierte Sid mit einem Stuhl. Dennoch konnte der Champion weiterhin mit dem Herausforderer mithalten, sodass Hart abermals zum Ring kam. Sein zweiter Eingriff reichte dann schließlich aus - der Undertaker besiegte Sid mit dem Tombstone.

    Nach fünf Titelwechseln in weniger als einem halben Jahr wurde dem Undertaker nun ein etwas längerer Run als WWF World Heavyweight Champion zugestanden, um den Titel wieder etwas aufzuwerten. Dies schlug allerdings praktisch fehl, da das Geschehen in der WWF vorerst durch die Fehde zwischen der Hart Foundation und Steve Austin bestimmt wurde und das Gold eine untergeordnete Rolle spielte; häufig nichtmal im Main Event einer Show verteidigt wurde. Der Taker gewann eine harte Fehde gegen Mankind und überstand auch ein Titelmatch gegen den mittlerweile unglaublich populären Austin.


    Bret Hart (5)

    3. August 1997 in East Rutherford, New Jersey beim Summerslam 1997

    Beim Summerslam musste der Undertaker seinen Titel gegen den neuen Top-Heel Bret Hart verteidigen. Brets Rivale Shawn Michaels war einer der Männer, die Steve Austin im Kampf gegen die pro-kanadische Hart Foundation unterstützten und wurde in diesem Match als Gast-Ringrichter eingesetzt - die Vorzeichen standen also schlecht für den Herausforderer. Nachdem Michaels Hart wegen eines Stuhlschlags gegen den Champion zur Rede stellte, spuckte dieser ihm ins Gesicht. Wutentbrannt wollte Michaels daraufhin den "Hit Man" selbst mit einem Stuhl angreifen, doch Hart tauchte ab, sodass der Undertaker getroffen wurde. Widerwillig musste Michaels anschließend den Pin zählen und Bret Hart zum neuen Champion erklären. Die Regel besagte dabei, dass Shawn Michaels nie wieder ein Titelmatch bekommen würde, sollte er Bret angreifen. Sollte Bret verlieren, so dürfte er wiederum nie wieder in den USA antreten. Beiden Stipulationen war man somit aus dem Weg gegangen.

    Bret Hart hatte mit diesem Sieg den damals unerreichbar erscheinenden Rekord von Hulk Hogan eingestellt. Seinen fünften Titel setzte er wegen der andauernden Fehde der Hart Foundation mit diversen Wrestlern eher selten aufs Spiel; zu einer großen Titelverteidigung kam es erst wieder in einem denkwürdigen Match bei der Survivor Series in Montréal.


    Shawn Michaels (3)

    9. November 1997 in Montreal, Quebec, Kanada bei Survivor Series 1997

    Auf Grund finanzieller Engpässe wurde Bret Harts Vertrag mit der zur zweiten Kraft im nordamerikanischen Wrestling degradierten WWF in beidseitigem Einvernehmen aufgelöst. Da der amtierende Champion vor seinem feststehenden Wechsel in die WCW jedoch den Titel noch irgendwie loswerden musste, Vince McMahon aber einen Verrat durch Bret Hart fürchtete, kam es bei der Survivor Series schließlich zum Montreal Screwjob. Dieser größte Skandal, den die WWF jemals erlebte, sorgte für einen unrühmlichen dritten Titelgewinn durch Shawn Michaels, welcher mittlerweile zusammen mit Triple H, Rick Rude und Chyna die D-Generation X gegründet hatte. Seine Partner in der DX verhalfen Michaels zu einigen erfolgreichen Titelverteidigungen; in den Titelmatches gegen den Undertaker verdankte er dem debütierenden Kane den Sieg.


    "Stone Cold" Steve Austin

    29. März 1998 in Boston, Massachusetts bei Wrestlemania XIV

    Steve Austin hatte sich als Sieger des Royal Rumble ein Titelmatch gesichert. Vor WrestleMania XIV strahlte die WWF eine Auseinandersetzung zwischen Austin und Mike Tyson aus, was der Liga große Aufmerksamkeit in den Medien einbrachte. Tyson verbündete sich zunächst mit der D-Generation X und wurde im Match zwischen Austin und Michaels als Special Enforcer eingesetzt. Michaels' Partner Triple H und Chyna wurden dabei der Halle verwiesen und letztendlich wandte sich auch Tyson gegen den "Heartbreak Kid", indem er den ausgeknockten Ringrichter ersetzte und einen schnellen Three-Count für Austin zählte. Michaels konfrontierte Tyson daraufhin und handelte sich dadurch einen harten Schlag ein. Mit Steve Austin als neuem World Heavyweight Champion hatte nun endgültig eine neue Epoche in der WWF begonnen - die sogenannte Attitude Era.

    In der Storyline gab sich Vince McMahon unzufrieden mit dieser neuen Ausrichtung und leitete so seine Fehde als "böser" Besitzer der WWF gegen seinen Top-Star Steve Austin ein. McMahon versuchte bei jeder Gelegenheit, Austin des Titels zu berauben, so z. B. in dessen Matches gegen Dude Love. Um Austins Regentschaft endgültig zu beenden, legte McMahon ein First Blood Match gegen einen maskierten Wrestler fest.


    Kane

    28. Juni 1998 in Pittsburgh, Pennsylvania beim King of the Ring 1998

    Kane hatte im Vorfeld des Matches angekündigt, sich im Falle einer Niederlage selbst anzünden zu wollen. Daher griff der Undertaker (laut Storyline Kanes Bruder) in den Kampf ein, schlug Steve Austin mit einem Stuhl blutig und kostete ihn so den Titel. Bereits am nächsten Abend kam es allerdings zum Rückmatch.


    "Stone Cold" Steve Austin (2)

    29. Juni 1998 in Cleveland, Ohio bei Raw is War

    Entgegen der Warnungen durch seinen Manager Paul Bearer und Vince McMahon gewährte Kane dem seines Titels beraubten Austin ein Re-Match. Austin beendete Kanes Regentschaft nach nur einem Tag und konnte sich zum Missfallen von McMahon nun wieder WWF World Heavyweight Champion nennen. Bei "Breakdown" im September 1998 musste Austin den Titel gegen den Undertaker und Kane aufs Spiel setzen. Die Regeln besagten, dass die Herausforderer sich nicht gegenseitig pinnen könnten. Da Austin am Ende von beiden Gegnern gleichzeitig gepinnt wurde und es somit keinen eindeutigen neuen Champion gab, erklärte Vince McMahon den Titel am darauffolgenden Tag für vakant. Ein Match zwischen Kane und dem Undertaker sollte die Entscheidung bringen, doch Steve Austin griff in seiner Rolle als Gast-Ringrichter beide Kontrahenten an und erklärte sich schließlich selbst zum Sieger. Daraufhin wurde Austin vorerst von McMahon gefeuert, während die WWF Championship in einem Turnier ausgefochten werden sollte.


    The Rock

    15. November 1998 in St. Louis, Missouri bei der Survivor Series 1998

    Steve Austin wurde kurz darauf von Shane McMahon zurückgebracht und nahm am Titelturnier teil. Im Halbfinale verbündeten sich die McMahons jedoch gegen Austin und verhalfen dessen Gegner Mankind ins Finale gegen The Rock. Dort parodierte Vince McMahon den Montreal Screwjob und hinterging Mankind, indem er das Match abläuten ließ, während The Rock Mankind im Sharpshooter hielt. The Rock turnte dadurch überraschend zum Heel und fehdete als Mitglied des Stables "The Corporation" gegen Mankind. Zwar bearbeitete Mankind bei In Your House: Rock Bottom mit seiner Mandible Claw den Champion bis zur Bewusstlosigkeit, doch McMahon erkannte den Sieg nicht an, da The Rock nicht explizit aufgegeben hatte.


    Mankind

    4. Januar 1998 in Worcester, Massachusetts bei Raw is War

    Beim ersten im Jahr 1999 ausgestrahlten Raw is War sollte Mankind seine erneute Titelchance bekommen. Tony Schiavone, Kommentator der zeitgleich zur Ausstrahlung von Raw live gesendeten WCW-Show Monday Nitro, verriet bei Nitro den Ausgang des eine Woche zuvor aufgezeichneten Matches und sorgte entgegen seiner Erwartung für einen spontanen Zuschauerumschwung von Nitro zu Raw. Mankind sicherte sich den Sieg und die WWF Championship musste den Titel wenige wochem später beim Royal Rumble aber wieder gegen The Rock aufs Spiel setzen.


    The Rock (2)

    24. Januar 1999 in Anaheim, Kalifornien beim Royal Rumble 1999

    Die Erzrivalen trafen in einem I Quit Match aufeinander. The Rock dominierte den Kampf lange, doch es gelang ihm einfach nicht, seinen Gegner zur Aufgabe zu zwingen. Schließlich fesselte er Mankinds Hände auf dessen Rücken und bearbeitete den ihm schutzlos ausgelieferten Champion mit zehn Stuhlschlägen. Nach diesen harten Aktionen waren endlich die Worte "I Quit" in der Halle zu hören, doch es handelte sich um einen Ausschnitt aus einem zuvor mit Mankind ausgestrahlten Interviews. Mankind fühlte sich um den Titel betrogen und forderte ein Re-Match, welches in der Halbzeitpause des Superbowls stattfinden sollte.


    Mankind (2)

    31. Januar 1999 in Tucson, Arizona bei Halftime Heat

    Das wenige Tage vor dem Superbowl aufgezeichnete Match fand in einer leeren Halle statt und wurde in einer Sonderausgabe von Heat in der Halbzeitpause des Footballspiels ausgestrahlt. Nachdem sich die Kontrahenten durch einen Großteil der Halle geprügelt hatten, pinnte Mankind The Rock mit Hilfe eines Gabelstablers. Ein Last Man Standing Match fand zwei Wochen später keinen Sieger, sodass The Rock und die Corporation weiterhin auf der Jagd nach dem Titel verblieben.


    The Rock (3)

    15. Februar 1999 in Birmingham, Alabama bei Raw is War

    Einen Tag nach dem Unentschieden trafen Mankind und The Rock erneut aufeinander; diesmal in einem Ladder Match. Mankind dominierte das Match bis plötzlich der kurz zuvor aus der WCW in die WWF gewechselte Paul Wight in seinem ersten Auftritt für die Promotion eingriff und Mankind mit einem Choke Slam von der Leiter holte. The Rock hatte dadurch keine Probleme, sich seine dritte WWF Championship zu sichern.


    "Stone Cold" Steve Austin (3)

    28. März 1999 in Philadelphia, Pennsylvania bei WrestleMania XV

    Im Januar hatte Vince McMahon mit Hilfe seiner Corporation das Royal Rumble Match gewonnen, jedoch auf das ihm zustehende Titelmatch verzichtet. Ungewollt verschaffte McMahon dadurch seinem Fehdengegner Steve Austin ein Match gegen den Champion, da das Titelmatch nach einem Beschluss des Commissioners Shawn Michaels nun an Austin als Zweitplatzierten des Rumbles ging. Michaels sorgte auch dafür, dass die Corporation beim Match zwischen Austin und The Rock nicht am Ring bleiben durfte. Als Vince McMahon dennoch den Ringrichter ausschaltete und The Rock unterstützte, kam Mankind als Ersatzringrichter in die Halle, fertigte McMahon ab und zählte letztlich den Pinfall für Austin.


    The Undertaker (3)

    23. Mai 1999 in Kansas City, Missouri bei Over the Edge Nachdem sich das Stable des Undertakers der Corporation anschloss und so die "Corporate Ministry" gegründet wurde, hatte Steve Austin nun einen neuen mächtigen Gegner. Bei Over the Edge traten die beiden in einem Titelmatch an, das vom vorhergegangenen tödlichen Unfall Owen Harts überschattet wurde. Mit der tatkräftigen Unterstützung der Corporate Ministry und des Special Referee Shane McMahon gewann der Undertaker den Titel. Austin fehdete weiter gegen Vince McMahon und wurde in der Storyline kurzzeitig zum Mitbesitzer der WWF. Dies ermöglichte ihm, sich einen Rückkampf gegen den Undertaker vertraglich zuzusichern.


    "Stone Cold" Steve Austin (4)

    28. Juni 1999 in Charlotte, North Carolina bei Raw is War

    Steve Austin kündigte bei einer Ausgabe von Raw an, dass das Titelmatch noch am gleichen Abend stattfinden würde. Trotz des Eingreifens von Paul Bearer unterlag der Undertaker dem Herausforderer nach mehreren Stunnern. Eine Zusatzregel eines vier Wochen später stattfindenden Rückmatches besagte, dass Vince McMahon im Falle einer erfolgreichen Titelverteidigung nie wieder in den Shows der WWF auftreten dürfte, während Austin bei einer Niederlage nie mehr ein Titelmatch bekommen würde. Austin behielt den Titel und verabschiedete McMahon vorerst aus dem aktiven Geschehen.


    Mankind (3)

    22. August 1999 in Minneapolis, Minnesota beim SummerSlam 1999

    In einem Triple Threat Match, das vom ehemaligen Wrestler und damaligen Gouverneur von Minnesota Jesse Ventura als Gast-Ringrichter geleitet wurde, stand der Champion Mankind und Triple H gegenüber. Mankind gewann das Match, indem er Austin pinnte. Triple H, der nach Shawn Michaels' verletzungsbedingtem vorübergehenden Karriereende zum Anführer der D-Generation X aufgestiegen worden und langsam an der Spitze der WWF angekommen war, bearbeitete Austin nach dem Match noch weiter mit einem Stuhl und schaltete seinen Konkurrenten im Titelrennen vorerst aus. Triple H war vor dem Match haushoher Favorit aufgebaut worden, doch hinter den Kulissen weigerte sich Austin, den Titel direkt an ihn zu verlieren. Mankinds Sieg kam daher überraschend, er war aber ohnehin lediglich als Übergangschampion ausgewählt worden.


    Triple H

    23. August 1999 in Ames, Iowa bei Raw is War

    Am Abend nach dem Titelwechsel bekam Triple H die Chance, dem Champion alleine gegenüber zu stehen. Zudem wurde er vom Gast-Ringrichter Shane McMahon unterstützt. Nach einer Serie von Stuhlschlägen gewann Triple H den Kampf und errang seine erste WWF Championship. Er begann daraufhin eine Fehde gegen den zurückgekehrten Vince McMahon und forderte diesen schließlich zu einem Titelmatch heraus, um seine Überlegenheit zu demonstrieren.


    Vincent K. McMahon

    14. September 1999 in Las Vegas, Nevada bei SmackDown!

    Wie erwartet dominierte Triple H Vince McMahon völlig und sah seinen Titel nicht ansatzweise gefährdet. Dies währte jedoch nur so lange, bis Steve Austin in die Halle kam und sich an Triple H für die Angriffe beim SummerSlam rächte. Er knockte HHH aus, legte McMahon auf ihn und machte den Besitzer der WWF zum neuen Champion. Kurz darauf erklärte McMahon den Titel für vakant und setzte ein entscheidendes Match mit sechs Kontrahenten für den September-PPV fest.


    Triple H (2)

    26. September 1999 in Charlotte, North Carolina bei Unforgiven 1999

    Bei der sogenannten "Six-Pack Challenge" handelte es sich um ein Six-Way Tag Match, bei dem sich nur zwei Kontrahenten gleichzeitig im Ring befinden durften und die anderen Teilnehmer sich einwechseln lassen konnten. Neben den vorherigen Champions Mankind, The Rock und Kane nahmen auch der nun als The Big Show bekannte Paul Wight und der British Bulldog daran teil. Special Enforcer Steve Austin ernannte sich während des Matches zum Ringrichter und attackierte den Sieger und neuen Champion Triple H, nachdem dieser The Rock nach einem Pedigree gepinnt hatte. Dies führte zu einem Match zwischen Triple H und Austin, in dem wiederum The Rock eingriff und versehentlich Triple H zur Titelverteidigung verhalf. Bei der Survivor Series sollte es deshalb zu einem Triple Threat Match zwischen den Dreien kommen. Steve Austin litt allerdings zu dieser Zeit an einigen Verletzungen und musste sich einer Operation unterziehen, sodass er in der Storyline von einem Unbekannten überfahren wurde und für mehrere Monate aus dem Geschehen verschwand.


    The Big Show

    14. November 1999 in Detroit, Michigan bei der Survivor Series 1999

    The Big Show war nach dem Ende seines erfolgreichen Tag Teams mit dem Undertaker wieder zum Face geturnt und nahm Austins Platz im Triple Threat Match ein. Er wurde zuerst von beiden Gegnern bearbeitet, doch schließlich bekamen sich The Rock und der Champion Triple H doch in die Wolle. Der Ringrichter, sowie dessen Ersatz Shane McMahon gingen im Laufe des Matches zu Boden, sodass Vince McMahon zum Ring kam. Er griff Triple H mit dem Titelgürtel an und ermöglichte Big Show, ihn zu pinnen und erstmals WWF Champion zu werden. Eine eventuelle Fehde zwischen den drei Kontrahenten wurde nicht fortgeführt; statt dessen bekam der Big Boss Man eine Fehde gegen den Champion, unterlag jedoch letztendlich deutlich.


    Triple H (3)

    3. Januar 2000 in Miami, Florida bei Raw is War

    Triple H hatte sich bei Armageddon 1999 ein Titelmatch erkämpft und löste dies bei einer Ausgabe von RAW ein. Es gelang ihm, die eher unbedeutende, unauffällige erste Regentschaft von The Big Show zu beenden. In der Folgezeit fehdete Triple H gegen den dreimaligen Champion Mick Foley, der nun wieder hauptsächlich als Cactus Jack antrat, und besiegte ihn in brutalen Matches beim Royal Rumble im Januiar, sowie bei No Way Out im Februar. Bei dem letzteren Aufeinandertreffen handelte es sich um ein Hell in a Cell-Match, bei dem Mick Foleys Niederlage ihn zum (vorübergehenden) Karriereende zwang. Schon bei WrestleMania 2000 kehrte Foley als Mankind zurück und nahm in einem Four-Way Elimination Match gegen The Rock, The Big Show und den amtierenden Champion teil. Das Match endete, als Vince McMahon gegen The Rock turnte, ihn mit einem Stuhl niederschlug und Triple H somit zur erfolgreichen Titelverteidigung verhalf.

    Am 17. April verlor Triple H den Titel an Chris Jericho, doch die Entscheidung wurde nach wenigen Minuten rückgängig gemacht. Ringrichter Earl Hebner war in den Wochen zuvor häufig von Triple H angegriffen worden und zählte einen sehr schnellen Three-Count gegen den Champion. Nachdem Triple H dem Referee versprach, ihn nie wieder zu attackieren, sollte er die Entscheidung zurücknehmen, erklärte Hebner das Ergebnis für ungültig. Jerichos kurzzeitiger Titelgewinn wird daher nicht von der WWE anerkannt.


    The Rock (4)

    30. April 2000 in Washington, D.C. bei Backlash 2000

    Einen knappen Monat nach WrestleMania trafen Triple H und The Rock erneut aufeinander. Triple H wurde von sämtlichen Verbündeten von Vince McMahon unterstützt, unter ihnen der Gast-Ringrichter Shane McMahon, sowie Pat Patterson und Gerald Brisco. Zur Rettung des Herausforderers kehrte jedoch "Stone Cold" Steve Austin von seiner Auszeit zurück und vertrieb die McMahons und deren Helfer. Der "neutrale" Ringrichter Earl Hebner kam zum Ring und zählte schließlich den Three-Count, der The Rock zum vierten Mal den Titel sicherte.


    Triple H (4)

    21. Mai 2000 in Louisville, Kentucky bei Judgment Day 2000

    Schon drei Wochen später wechselte der Titel in einem Iron Man Match zurück. Beim Stand von 5:5 griff der zurückkehrende Undertaker zu Gunsten des Champions ein. Gast-Ringrichter Shawn Michaels disqualifizierte daraufhin The Rock, was zum Endstand von 6:5 und folglich zum erneuten Titelgewinn von Triple H führte. Die WWF Championship war somit erstmals (indirekt) durch eine Disqualifikation gewechselt, was grundsätzlich nicht in den Regeln vorgesehen ist. Einen weiteren Monat später sollte daher eine eindeutige Entscheidung fallen.


    The Rock (5)

    25. Juni 2000 in Boston, Massachusetts beim King of the Ring 2000

    In einem Six Men Tag Team Match standen sich The Rock, Kane und der Undertaker auf der einen, sowie Triple H, Vince McMahon und Shane McMahon auf der anderen Seite gegenüber. Es wurde festgelegt, dass der erste Kontrahent, der einen Pinfall über einen seiner Gegner erzielt, zum neuen WWF Champion gekürt werden sollte. So wurde ermöglicht, dass Triple H den Titel verlor, ohne selbst gepinnt zu werden - The Rock besiegte Vince McMahon nach einem Rock Bottom und holte sich den Gürtel zurück. Einen weiteren Monat später verlor The Rock per Disqualifikation gegen Chris Benoit in einem Match, dessen Regeln besagten, dass der Titel auch per DQ wechseln könne. Der damalige WWF-Commissioner Mick Foley entschied allerdings, dass die Disqualifikation eine Fehlentscheidung gewesen sei und ließ das Match neu starten. The Rock gewann daraufhin. Am 24. September wiederholte sich dieses Vorgehen nach dem Sieg Benoits in einem Four-Way Match gegen The Rock, Kane und den Undertaker. Auch hier wurde Benoits vermeintlicher Titelgewinn von Mick Foley für ungültig erklärt, woraufhin The Rock das neu gestartete Match gewann.


    Kurt Angle

    22. Oktober 2000 in Albany, New York bei No Mercy 2000

    The Rock musste bei No Mercy seinen Titel gegen Kurt Angle verteidigen. Angle war zu diesem Zeitpunkt kaum ein Jahr in der WWF, hatte sich unter anderem durch seinem Sieg im "King of the Ring"-Turnier an die Spitze der Promotion gearbeitet. Beim SummerSlam unterlag er The Rock noch in einem Triple Threat Match, in dem auch Triple H involviert war, doch durch ein missglücktes Eingreifen von Rikishi konnte Angle diesmal den Titel gewinnen. In einem Match bei der Survivor Series verteidigte Angle den Titel gegen den Undertaker, der fälschlicherweise Kurts Bruder Eric Angle gepinnt hatte und in der allgemeinen Verwirrung vom "richtigen" Angle eingerollt wurde. Bei Armageddon kam es zu einem Hell in a Cell Match mit sechs Teilnehmern; hier blieb Angle nach einem Pinfall gegen The Rock ebenso siegreich wie einen Monat später gegen seinen ehemaligen Fehdengegner Triple H.


    The Rock (6)

    25. Februar 2001 in Las Vegas, Nevade bei No Way Out 2001

    Die weiterhin andauernde Fehde zwischen Kurt Angle und The Rock fand bei No Way Out ihren Abschluss. Erst nach zwei Rock Bottoms musste sich Angle geschlagen geben. Indem er Angles fünfmonatige Regentschaft beendete, errang The Rock seine sechste WWF Championship und überholte somit den bisherigen Rekordhalter Hulk Hogan. In der Folgezeit fehdete The Rock kurzzeitig erneut gegen den Mann, gegen den er zwei Jahre zuvor bereits einen World Title verloren hatte.


    "Stone Cold" Steve Austin (5)

    1. April 2001 in Houston, Texas bei WrestleMania X-Seven

    Steve Austin hatte den Royal Rumble gewonnen und bekam bei WrestleMania folglich ein Titelmatch gegen seinen alten Rivalen. Beide Männer gingen als Faces in das Match, doch nach mehreren Stuhlschlägen, die schließlich das Match entschieden, turnte Austin zum Heel. Nach seinem Sieg feierte Austin zusammen mit Vince McMahon, wodurch die langjährige Fehde der beiden ein vorübergehendes Ende fand. Bei RAW am nächsten Abend schloss sich auch Triple H der Koalition um Austin und McMahon an. Er bildete zusammen mit Austin ein Tag Team, das zwischenzeitlich die drei wichtigsten Titel der Promotion hielt. Im Laufe der WCW/ECW-Invasion verriet Austin die WWF und stellte sich auf die Seite der Alliance (dem Stable der "Invasoren"), was zu einer Fehde gegen seinen kurzzeitigen Tag-Team-Partner Kurt Angle führte.


    Kurt Angle (2)

    23. September 2001 in Pittsburgh, Pennsylvania bei Unforgiven 2001

    Angle genoss während seines Matches gegen Austin die volle Unterstützung des Publikums, da er als Anführer der WWF-Fraktion das Top-Face während der Invasion-Storyline darstellte und Unforgiven zudem in seiner Heimatstadt stattfand. Nach einem harten Kampf zwang Angle seinen Gegner mit dem Ankle Lock zur Aufgabe und feierte im Ring zusammen mit seiner Familie und weiteren Faces der WWF seinen zweiten Titelgewinn.


    "Stone Cold" Steve Austin (6)

    8. Oktober 2001 in Indianapolis, Indiana bei Raw is War

    Nach zwei Wochen kam es zum Rückmatch, das ebenso brutal geführt wurde. WWF-Commissioner William Regal hielt Steve Austin mehrmals davon ab, seinen Gegner mit einem Stuhl zu bearbeiten. Als Austin auf Regal selbst losging, wollte dieser ihm einen Schlag mit dem Titelgürtel verpassen, traf jedoch versehentlich Kurt Angle. Indem er den zuvor zu Boden gegangenen Ringrichter schnellstmöglich zum Three-Count bewegen wollte, signalisierte Regal denn allerdings seinen Turn zur Alliance. Nach einem Stunner war das Match schließlich zugunsten des Herausforderers beendet.

    Bei der Survivor Series im November fand die Invasion-Storyline mit einem Sieg der Vertreter der WWF ihr Ende. Die Titel der WCW wurden (abgesehen von der WCW Cruiserweight Championship, die von der WWF übernommen wurde) nach und nach mit ihren WWF-Pendants vereinigt. Die WCW World Heavyweight Championship, die The Rock kurz vor der Survivor Series von Chris Jericho gewonnen hatte, sollte schließlich zusammen mit der WWF Championship in einem neuen Titel namens WWF Undisputed Championship aufgehen, welcher allerdings die Geschichte der WWF Championship weiterführte, während die WCW Championship de facto komplett abgeschafft wurde.


    Chris Jericho

    9. Dezember 2001 in San Diego, Kalifornien bei Vengeance 2001

    Bei Vengeance fand die Vereinigung der beiden World Titles statt. Nachdem Steve Austin die WWF Championship erfolgreich gegen Kurt Angle verteidigte und Chris Jericho sich die WCW Championship von The Rock zurückholte, trafen die beiden Titelträger schließlich im Main Event aufeinander. In einem tumultartigen Match mit vielen Eingriffen gab Jericho in seinem eigenen Finishing Move Walls of Jericho auf, doch zu diesem Zeitpunkt war kein Ringrichter bei Bewusstsein. Nach einem Eingriff seines ehemaligen WCW-Kollegen Booker T, der Austin mit dem WWF-Gürtel attackierte, konnte Jericho seinen Gegner pinnen und wurde nach dem Three-Count durch Earl Hebner zum ersten WWF Undisputed Champion. Dieser Titel wurde zunächst durch die beiden Gürtel der WWF und WCW repräsentiert, da erst zum Ende von Jerichos Regentschaft ein eigener Gürtel angefertigt wurde.


    Triple H (5)

    17. März 2002 in Toronto, Ontario, Kanada bei WrestleMania X-8

    Nachdem er den Titel in Einzelmatches gegen Austin und The Rock verteidigt hatte, begann Chris Jericho eine Fehde gegen den kürzlich als Face von einer langen Verletzungspause zurückgekehrten Triple H. Das erste große Match der beiden fand bei WrestleMania statt; dabei wurde Jericho von Stephanie McMahon, der ehemaligen Storyline-Gattin (und späteren "echten" Ehefrau) seines Gegners, begleitet. Obwohl Jericho nach einem Eingriff durch Stephanie Triple H unbemerkt mit einem Stuhl niederschlagen konnte, entkam dieser dem Pinversuch und konnte durch einen Pedigree seinerseits das Match für sich entscheiden. Wenige Tage nach dem Match wurde die "Brand Extension" angekündigt - die WWF bestand nun aus zwei (laut Storyline) eigenständigen Rostern (RAW und SmackDown!), wobei der Undisputed Champion vorerst seinen Titel gegen Anwärter aus beiden Rostern verteidigen musste und somit in beiden Shows auftrat. Kurz darauf wurde Triple H von Ric Flair der neu erschaffene Titelgürtel überreicht.


    Hulk Hogan (6)

    21. April 2002 in Kansas City, Missouri bei Backlash 2002

    Hulk Hogan war zusammen mit Kevin Nash und Scott Hall als Teil einer Neuauflage der nWo in die WWF zurückgekehrt, doch spätestens nach seinem Match gegen The Rock bei WrestleMania X-8 wurden die Publikumsreaktionen zu überschwänglich, als dass man Hogan weiterhin als Heel promoten konnte. Er kehrte zu seinem klassischen rot-gelben Hulkamania-Outfit zurück und trennte sich von der nWo. Ohne einen erwähnenswerten Aufbau des Matches traf Hogan bei Backlash auf Triple H und konnte sich durch den Leg Drop knapp neun Jahre nach dem Ende seiner letzten Regentschaft wieder den Titel sichern.

    Am 6. Mai 2002 verkündete die WWF ihre Namensänderung zu World Wrestling Entertainment (WWE) als Reaktion auf die gerichtlichen Auseinandersetzungen mit dem World Wildlife Fund. Sämtliche Championtitel waren davon natürlich betroffen, sodass die WWF Undisputed Championship nun als WWE Undisputed Championship bezeichnet wurde.


    The Undertaker (4)

    19. Mai 2002 in Nashville, Tennessee bei Judgment Day 2002

    Der Undertaker, der seit Ende 2001 wieder als Heel auftrat und sich nun "Big Evil" nannte, hatte bei Hogans Titelgewinn zu dessen Gunsten eingegriffen, war jedoch noch während des Matches von ihm attackiert worden. Zuvor hatte der Undertaker sich (ebenfalls bei Backlash) bereits durch einen Sieg gegen Steve Austin ein Titelmatch gesichert, welches nun bei Judgment Day stattfand. Gegen Ende des Kampfes lenkte ein zum Ring geeilter Vince McMahon den Ringrichter ab, sodass der Undertaker Hogan mit einem Stuhl bearbeiten konnte und schließlich auf ähnliche Weise wie elf Jahre zuvor den Gürtel von ihm gewann. Es folgte unter Anderem eine erfolgreiche Titelverteidigung gegen Jeff Hardy in einem Ladder Match. Im Anschluss daran erhob der Taker Hardys Arm als Zeichen des Respekts und turnte dadurch wieder zum Face. Beim King of the Ring versuchte Tr



    Re: Grösste Erfolge

    soldier - 27.01.2007, 20:48


    WWE United States Championship

    Geschichte des Titels Der United States Championship-Titel gehörte bereits bei der Abspaltung der damals noch World Wide Wrestling Federation (WWWF) genannten Liga von der NWA zum Inventar. Champion war damals Bobo Brazil. Irgendwann verschwand der Titel aus der WWWF und wurde vermutlich mit dem United States Championship der NWA Detroit vereinigt und Anfang der 80er Jahre abgeschafft.

    Währenddessen führte die Mid Atlantic-Sektion der NWA ihren eigenen US-Titel ein, der -nachdem die US-Titel in Detroit und San Francisco verschwanden der "offizielle" United States Championship-Titel wurde. 1992 spaltete sich die -mittlerweile in WCW- umbenannte Mid Atlantic-Liga von der NWA ab und so wurde der WCW United States Championship daraus. Als die WCW von WWE geschluckt wurde, ging der Titel am 18. November 2001 im WWE Intercontinental Championship auf. Zwei Jahre später wurde der Titel in einem Turnier bei SmackDown! neu ausgekämpft und in die Tradition des Mid-Atlantic-Titels gestellt. Der Titel ist das Gegenstück zum WWE Intercontinental Championship bei RAW.

    Die Regeln für Kämpfe um diesen Titel können sich je nach Art des Matches unterscheiden.


    Zahlen und Fakten [Bearbeiten]Das kürzeste Titelmatch bestritt Chris Benoit gegen Orlando Jordan beim SummerSlam 2005, wo Benoit nach nur 25,5 Sekunden den Titel gewann.
    Später wiederholte sich dieses Match mehrmals bei SmackDown!. Diese konnte Chris Benoit noch schneller gewinnen und somit den Titel verteidigen.

    Titelträger [Bearbeiten]
    Titelträger des alten WWWF US-Titles [Bearbeiten]Name # Datum
    Bobo Brazil 1963
    Johnny Barend 8. Juni 1963
    Bobo Brazil 2 15. Juli 1963
    The Sheik Januar 1969
    Bobo Brazil 3 Februar 1969
    Vakant ???
    Pedro Morales Januar 1971
    Vakant 8. Februar 1971
    Bobo Brazil 4 Februar 1971
    The Sheik 2 August 1977

    Pedro Morales gewann den Titel bei einem Turnier als er Fred Blassie besiegte. Er musste den Titel abgeben als er WWWF Champion wurde


    Titelträger des NWA/WCW Titels [Bearbeiten]Name # Datum
    Harley Race 14. Juni 1975
    Johnny Valentine 3. Juli 1975
    Vakant 4. Oktober 1975
    Terry Funk 9. November 1975
    Paul Jones 27. November 1975
    Blackjack Mulligan 13. März 1976
    Paul Jones 2 16. Oktober 1976
    Blackjack Mulligan 2 28. November 1976
    Paul Jones 3 7. Dezember 1976
    Blackjack Mulligan 3 15. Dezember 1976
    Bobo Brazil 7. Juli 1977
    Ric Flair 29. Juli 1977
    Ricky Steamboat 23. Oktober 1977
    Blackjack Mulligan 4 15. Februar 1978
    Mr. Wrestling 15. März 1978
    Ric Flair 2 9. April 1978
    Ricky Steamboat 2 18. Dezember 1978
    Ric Flair 3 1. April 1979
    Vakant 12. August 1979
    Jimmy Snuka 1. September 1979
    Ric Flair 4 19. April 1980
    Greg Valentine 26. Juli 1980
    Ric Flair 5 24. November 1980
    Roddy Piper 27. Januar 1981
    Wahoo McDaniel 8. August 1981
    Vakant 15. September 1981
    Sgt. Slaughter 4. Oktober 1981
    Wahoo McDaniel 2 21. Mai 1982
    Sgt. Slaughter 2 7. Juni 1982
    Wahoo McDaniel 3 22. August 1982
    Greg Valentine 2 4. November 1982
    Roddy Piper 2 16. April 1983
    Greg Valentine 3 30. April 1983
    Dick Slater 14. Dezember 1983
    Ricky Steamboat 3 21. April 1984
    Wahoo McDaniel 4 24. Juni 1984
    Vakant 15. Juli 1984
    Wahoo McDaniel 5 7. Oktober 1984
    Magnum TA 23. März 1985
    Tully Blanchard 21. Juli 1985
    Magnum TA 2 28. November 1985
    Vakant 29. Mai 1986
    Nikita Koloff 17. August 1986
    Lex Luger 11. Juli 1987
    Dusty Rhodes 26. November 1987
    Vakant 15. April 1988
    Barry Windham 13. Mai 1988
    Lex Luger 2 20. Februar 1989
    Michael Hayes 7. Mai 1989
    Lex Luger 3 22. Mai 1989
    Stan Hansen 27. Oktober 1990
    Lex Luger 4 16. Dezember 1990
    Vakant 14. Juli 1991
    Sting 25. August 1991
    Rick Rude 19. November 1991
    Vakant 15. Dezember 1992
    Dustin Rhodes 11. Januar 1993
    Vakant 15. Mai 1993
    Dustin Rhodes 30. August 1993
    Steve Austin 27. Dezember 1993
    Ricky Steamboat 4 24. August 1994
    Steve Austin 2 18. September 1994
    Hacksaw Jim Duggan 18. September 1994
    Big Van Vader 27. Dezember 1994
    Vakant 23. April 1995
    Sting 2 18. Juni 1995
    Kensuke Sasaki 13. November 1995
    One Man Gang 27. Dezember 1995
    Konnan 29. Januar 1996
    Ric Flair 6 7. Juli 1996
    Vakant 25. November 1996
    Eddie Guerrero 29. Dezember 1996
    Dean Malenko 16. März 1997
    Jeff Jarrett 9. Juni 1997
    Steve McMichael 21. August 1997
    Curt Hennig 15. September 1997
    Diamond Dallas Page 28. Dezember 1997
    Raven 19. April 1998
    Bill Goldberg 20. April 1998
    Vakant 6. Juli 1998
    Bret Hart 20. Juli 1998
    Lex Luger 5 10. August 1998
    Bret Hart 2 13. August 1998
    Diamond Dallas Page 2 26. Oktober 1998
    Bret Hart 3 30. November 1998
    Roddy Piper 3 8. Februar 1999
    Scott Hall 21. Februar 1999
    Vakant 11. April 1999
    Scott Steiner 11. April 1999
    David Flair 5. Juli 1999
    Chris Benoit 9. August 1999
    Sid Vicious 12. September 1999
    Bill Goldberg 2 24. Oktober 1999
    Bret Hart 4 25. Oktober 1999
    Vakant 1. November 1999
    Scott Hall 2 8. November 1999
    Chris Benoit 2 19. Dezember 1999
    Jeff Jarrett 2 20. Dezember 1999
    Vakant 16. Januar 2000
    Jeff Jarrett 3 17. Januar 2000
    Vakant 10. April 2000
    Scott Steiner 2 16. April 2000
    Vakant 9. Juli 2000
    Lance Storm 18. Juli 2000
    Terry Funk 2 22. September 2000
    Lance Storm 2 23. September 2000
    General Rection 29. Oktober 2000
    Lance Storm 3 10. November 2000
    General Rection 2 26. November 2000
    Shane Douglas 14. Januar 2001
    Rick Steiner 5. Februar 2001
    Booker T 18. März 2001
    Kanyon 24. Juli 2001
    Yoshihiro Tajiri 10. September 2001
    Rhyno 23. September 2001
    Kurt Angle 22. Oktober 2001
    Edge 12. November 2001
    Abgeschafft 12. November 2001


    Titelträger des WWE United States Titel [Bearbeiten]Name Datum
    Eddie Guerrero 27. Juli 2003
    The Big Show 19. Oktober 2003
    John Cena 14. März 2004
    Vakant 6. Juli 2004
    Booker T 27. Juli 2004
    John Cena 3. Oktober 2004
    Carlito Caribbean Cool 5. Oktober 2004
    John Cena 16. November 2004
    Orlando Jordan 1. März 2005
    Chris Benoit 21. August 2005
    Booker T 18. Oktober 2005
    Vakant 22. November 2005
    Booker T 13. Januar 2006
    Chris Benoit 19. Februar 2006
    John "Bradshaw" Layfield 2. April 2006
    Bobby Lashley 1. September 2006
    Finlay 14. Juli
    Mr. Kennedy 1. September
    Chris Benoit 10. Oktober 2006



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