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Re: Design
piccolo - 27.01.2007, 20:54Design
Wenn ich es richtig verstanden habe, ist damit gemeint, wie konkret die Durchführung ablaufen soll...
Re: Design
piccolo - 31.01.2007, 00:39
hi,
hier meine ergebnisse zum design:
ort: natürliches arbeitsumfeld (am schreibtisch/küche bei uns oder der person zu hause), vermeidung sonstiger ablenkungen wie störung durch drittpersonen, telefone, andere medien
gegenstand:
2 gruppen vonversuchspersonen
a) 20-35
b) 35-50
möglichst gleiche verteilung von männern und frauen
wortbeitrag oder klassische nachrichtensendung
ausgewählte spiegel-online artikel
--> ungefähr identische informationseinheiten, ähnliche komplexität
durchführung: 2 versuchsgruppen
versuchsgruppe I liest nur ausgewählte zeitungsartikel mit der aufgabe, so viele informationen wie möglich aufzunehmen (keine notizen oder hinweis, dass wir sie hinterher befragen)
versuchsgruppe II bekommt dieselben zeitungsartikel, zusätzlich aber ein ausgewähltes radioprogramm (entweder klassische nachrichten oder anderer wortbeitrag) mit der aufgabe ebenfalls so viel informationen wie möglich, allerdings aus beiden medien, aufzunehmen.
vielleicht könnte man die aufgaben auch so formulieren, dass die v.personen beide medien aufmerksam verfolgen sollen. das hört sich nicht ganz so stark nach leistungssport an.
nach 10min bis 15 min werden die versuchspersonen mit einem fragebogen befragt
ich denke standardisiert sollte er nicht sein, sondern auch offene fragen beinhalten, z.b. zunächst, was wissen sie noch von den artikeln/radioprogramm, sonst wäre die erinnerung gestützt
oder sollen sie alles aufschreiben, was ihnen noch im gedächtnis verblieben ist? sie könnten es auch erzählen und wir nehmen sie dabei auf. dann würden wir anschließend quasi per inhaltsanalyse informationseinheiten zählen. ist ja blöd zu fragen: "wie hieß noch mal die person x in der meldung y?"
nach 2 wochen würden wir 20 personen (jeweils 10 dual-user und 10 single-user anrufen und fragen, an was sie sich spontan noch erinnern)
zeit: beide gruppen jeweils 7-10 min, das muss man ausprobieren, wenn die artikel bzw. das radioprogramm festgelegt wird; wenn die reinen leser den text einmal durchgelesen haben könnte man ihnen den text wegnehmen, um wiederholtes lesen zu vermeiden
messung:
die informationseinheiten müssten operationalisiert werden, in dem sinne, dass man sie zählen kann. zudem müssten themenfelder berücksichtigt werden. z.b. kommt eine meldung über das neue macbook und danach eine über übergewichtige amerikaner. die versuchsperson hat vielleicht nicht nur behalten, dass es um das neue macbook geht, sondern auch dass von steve jobs die rede war, die dinger von apple sind und entweder weiß oder schwarz sind. wir müssten also die tiefe der information ermitteln (hatten glaub ich eine entsprechende hypothese)
Re: Design
piccolo - 31.01.2007, 00:46
noch was:
in den fragebogen müsste auf jeden fall noch rein, ob man selbst auch multi-tasking betreibt, wenn ja in welchen situationen, wie man es selbst einschätzt, soziodemographische merkmale ....
Re: Design
Anonymous - 31.01.2007, 13:12Ergänzungen
Soweit schon mal sehr gut :-)!
Hier noch ein paar Fragen und Anregungen.
-Warum sind die Versuchsgruppen a und b nicht gleich groß?
-Zu der möglichst gleichen Vertelung von Mann und Frau sollten wir versuchsweise noch die etwa gleiche Verteilung von alt und jung nehmen. Denn wir wollen ja auch testen, ob Alte schlechter abschneiden als Junge.
-Die Idee, den Leuten zu sagen, sie sollen die Sachen genau verfolgen, finde ich ok. Dann klingt es wirklich nicht mehr so stark nach Wettbewerb.
-Offene Fragen im Fragebogen fine ich auch ok. Jede Informationseinheit die genannt wird, bekommt dann halt einen Punkt. Aufnehmen können wir das ganze ja mit einem Aufnahmegerät. Die gibts zum Beispiel im IFK-Studio.
-Zur Zeit ist es einfach wichtig, dass beide genau gleich viel davon haben. Vielleicht machen wir es ja echt so, dass wir nach dem letzten Teil des Textes nicht fragen, damit auch der langsamste Leser bis zum eigentlichen Schluss kommt. Was meint ihr? Oder haben wir dann Probleme, weil ein schnellerer Leser dann ja schon mit mehr Informationen belastet ist, weil er weiter gelesen hat...?
Wenn es keine Gegenargumente zu meinen Ergänzungen gibt, dann arbeite ich die noch mit ein und poste dann wieder.
Kommentare sind dringend erwünscht.
Re: Design
eli - 31.01.2007, 15:12
GEGENSTAND
Die 2 Gruppen sind Kontrolgruppe und "eigentliche" Gruppe....das Alter oder das Geschlecht sind nur unabhängige Variablen, mit denen wir später arbeiten werden.
BEFRAGUNG DANACH
Also die Idee mit dem Aufnehmen will ich öffentlich begraben!!!!
Ich tippe seit einigen Tagen mein aufgenommenes Interview ab und verliere alle meinen Nerven dabei...Wir sollen uns nicht so enorme Umstände machen!
Am besten wäre eine halb-standartisierte Befragung, die wir aber persönlich mit den Leuten durchführen werden. Damit sie sich nicht lange überlegen müssen was sie da halt eintragen, werden wir eibfach locker die fragen stellen und kreuzchen machen...So wird für die versuchskaninchen angenhemer sein und für uns auch schneller!
INFORMATIONSEINHEITEN
Ich finde sehr gut die Idee mit der Tiefe - vielleicht machen wir so was wie Cluster
>Haben Sie verstanden worum es überhaupt ging? (z.b. Ja, um macbook)
>>von welcher Firma wird es produziert?
>>>In welcher Farbe ist das Ding?
usw.
diese gliederung hilft uns bei der prüfung der hypothese, dass ST-er tiefere Infos beibehalten....
Was sollen wir morgen Neuberger mitbringen???
Re: Design
piccolo - 31.01.2007, 17:24Re: Ergänzungen
Christian hat folgendes geschrieben: Soweit schon mal sehr gut :-)!
-Warum sind die Versuchsgruppen a und b nicht gleich groß?
-Zu der möglichst gleichen Vertelung von Mann und Frau sollten wir versuchsweise noch die etwa gleiche Verteilung von alt und jung nehmen. Denn wir wollen ja auch testen, ob Alte schlechter abschneiden als Junge.
...
Kommentare sind dringend erwünscht.
Hi, die Gruppen sind gleich groß. Es handelt sich bei den Angaben um das Alter. Ich hatte mich vertan und war bei einer anderen Versuchsdurchführung. Die zwei Gruppen sollen sich natürlich hinsichtlich der Altersverteilung ähnlich sein.
Die Aufnahmen sind wirklich kein Problem, weil wie Herr Neuberger meinte, wir das nicht alles transkribieren müssen. Es reicht einfach Strichlisten zu führen, wenn wir das hinterher noch mal abspielen und dann jeweils einen Strich bei dem Punkt zu machen, an den sie sich noch erinnert haben.
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