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Re: Eine Frage der Einstellung
Pitbull2003 - 26.01.2007, 12:03Eine Frage der Einstellung
Sowohl die Straubing Tigers als auch die Eisbären aus Berlin müssen zur Zeit ein Mammutprogramm absolvieren, für beide Teams war die Begegnung bereits das vierte Spiel in sieben Tagen.
Doch von einem Kräfteverschleiß war im ersten Drittel nichts zu spüren. Beide Teams gingen ein hohes Tempo, dabei wirkten die Eisbären etwas abgeklärter, bei Straubing wurde es in der Vorwärtsbewegung schnell auch mal ungestüm. Und das sollte sich in der achten Minute rächen. Alle Straubinger waren mit nach vorne geeilt und die Gäste setzten einen eiskalten Konter.
Mark Beaufait war über die linke Seite vorgeprescht, zentral begleitete ihn Andy Roach. Genau im richtigen Moment spielte Beaufait den Querpass und aus kurzer Distanz hatte Roach gegen Mike Bales leichtes Spiel.
Sah es zunächst so aus, als könnten die Eisbären nun die Kontrolle über das Spiel übernehmen, brachten sie sich durch einige Strafen immer wieder selbst in Bedrängnis.
Beim zweiten Powerplay waren die Tigers schließlich auch erfolgreich. Einen Schuss von Josef Lehner (14.) von der blauen Linie fälschte Denis Pederson leicht ab, sodass Damian Dshunussow im Tor des Meisters keine Abwehrchance hatte.
Straubing mit Blitzstart im Mittelabschnitt
Das zweite Drittel begann mit einem Paukenschlag. Nach dem Eröffnungsbully machte sich Jason Dunham auf der rechten Seite auf und davon, ließ drei Berliner hinter sich und tauchte plötzlich allein vor Dshunussow auf.
Der konnte den nicht sonderlich harten Rückhandschuss zwar abwehren, aber im Zurücklaufen gab Steve Walker der Scheibe mit der Hacke so unglücklich einen Kick mit, dass die ins eigene Tor kullerte und zum ersten Mal lagen die Tigers in Führung. 14 Sekunden waren da im zweiten Spielabschnitt gespielt.
Die Eisbären versuchten zwar, das Spiel wieder in die Hand zu nehmen, allein es fehlte an einem klaren Konzept. Straubing stand gut in der Defensive, und wenn die Gäste einmal durchkamen, war da immer noch Mike Bales. Als Cam Severson in der 27. Minute wegen Haltens vom Eis musste, begann die stärkste Phase der Eisbären, doch selbst beste Einschussgelegenheiten konnten nicht verwertet werden.
Kaum war Straubing wieder komplett, konnten die Tigers sogar noch nachlegen. Berlin wirkte verunsichert und der glänzend aufgelegte Dunham bediente aus der Hintertorposition den lauernden Billy Trew (30.), der aus kurzer Distanz am linken Pfosten Dshunussow zum dritten Mal überwinden konnte.
Zwar brachten sich die Gäste gegen Ende noch einmal in Bedrängnis, als sie fast 80 Sekunden in doppelter Unterzahl agieren mussten, doch das sonst so erfolgreiche Powerplay der Eisbären kam an diesem Tag einfach nicht ins Laufen.
Mühsame Aufholjagd der Eisbären
Im Schlussabschnitt war den Berlinern der Wille nicht abzusprechen, doch über weite Strecken spielten die Eisbären zu schlicht und konzeptlos. Doch den Tigers ging langsam die Kraft aus, in der Rückwärtsbewegung war die Mannschaft von Erich Kühnhackl nicht mehr ganz so frisch und Berlin wurde spielbestimmender.
In der 52. Minute war es dann so weit. Straubing verliert in der Vorwärtsbewegung die Scheibe, Stefan Ustorf bediente Steve Walker am linken Pfosten, der hatte viel Zeit für seinen Pass und konnte dann für den mitgelaufenen Deron Quint auflegen. Gegen dessen Schuss aus kurzer Distanz hatte Bales keine Abwehrmöglichkeit.
Vier Minuten vor dem Ende gelang dem Meister sogar noch der Ausgleich, endlich waren die Eisbären auch einmal in Überzahl erfolgreich. Von der blauen Linie zog Jeff Jillson scharf ab und Ustorf (56.) konnte unhaltbar abfälschen. Die Begegnung musste also in der Verlängerung entschieden werden.
Entscheidung in der Verlängerung
Zunächst überstanden die Eisbären in Verlängerung eine Überzahl, doch Straubing gelang trotzdem noch der verdiente Siegtreffer. Von Tobias Abstreiter bedient, kam Matt Kinch im rechten Bullykreis frei zur Scheibe, täuschte einen Schlagschuss an und legte dann butterweich auf den am langen Pfosten lauernden Abstreiter, der nur noch prallen lassen musste. Ein hochverdienter 4:3-Erfolg gegen den Meister war damit in trockenen Tüchern.
Die Eisbären wirkten nach ihrem Mammutprogramm ausgebrannt und kamen nicht richtig in die Begegnung. Mit viel Einsatz, Wille und Herz kam Straubing so zum verdienten Bonus-Punkt
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