Kleine Igelkunde

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    Re: Kleine Igelkunde

    Susanne - 23.01.2007, 01:20

    Kleine Igelkunde
    Wissenswertes über Igel
    Igel gehören erdgeschichtlich zu den ältesten noch existierenden Säugetierformden. Sie sind seit dem Teritär nachgewissen

    Vorkommen und Lebensraum
    Wo Nistgelegenheiten und Nahrungsangebot kleinräumig ineinander übergehen, fphlen sich Igel wohl. Sie leben daher heute vor allem im durchgrünten Siedlungsrandbereich, in Gärten und Parks, die verschiedenen Strukturen aufweisen, wie Hecken, Gebüsch, Bodendecker, Laub und Reisighaufen. Igel beobachtet man bis in Höhen bis zu 1200 m ü.M.

    Die Größe der Igel-Lebensräume ist unterschiedlich, in städtischen Parkanlagen sind sie relativ klein, in ländlichen Gegenden betragen sie bei Männchen bis 100 ha, bei Weibchen 20 bis 30 ha. NIcht nur das Nahrungsangebot spielt fü den Flächenanspruch eine Rolle, für Igelmännchen ist auch die Verteilung der Weibchen ausschlaggebend. Obwohl Igel Einzelgänger sind überschneiden sich ihre Lebensräume häufig. Sie werden nicht gegen Artgenossen verteidigt. Während der Nacht legen Igel Wegstrecken zwischen einigen hundert MEtern und mehreren Kilometern zurück.

    Unterscheidung Männchen / Weibchen
    Das einzige sichere äußere Unterscheidungsmerkmal bilden Lage und Form der Geschlechtsorgane. Die Penisöffnung der Männchen sieht man als kleines knopfförmiges Gebilder in der Mitte der hinteren Körperhälfte, etwa da, wo man den Nabel vermuten würde. Die Scheide Weibchen dagegen erkennt man unmittelbar vor dem After.

    Stacheln
    Igel besitzen bei der Geburt bereits an die 100 in die aufgequollene Rückenhaut eingebetete Stacheln, ausgewachsene Tiere haben run 6000 bis 8000 Stacheln. Bei unmittelbarer Gefahr oder Berührung rollen sich Igel ein und richten Ihre Stacheln auf.

    Größe/Gewicht.
    Erwachsene Igel haben eine Körperlänge von 24 - 28 cm. Ihr Gewicht beträgt zwischen 800 und 1500 Gramm. Männchen sind im allgemeinen schwerer als Weibchen.

    Sinne
    Nahrung und Artgenossen finden Igel mit ihrem hervorragenden Geruchssinn. das Gehor ist ebenfalls ausgeprägt, es reicht weit in den Ultraschallbereich hinein. Gut ausgebildet erweist sich aus der Tastsinn (Vibrationssinn), das Sehvermögen ist hingegen nur mäßig.

    Lautäußerung
    Bei Gefahr pfauchen, puffen und tuckern Igel. Selten hört man ein helles Keckern. Beim Paarungsvorspiel geben sie schnaubenden Geräusche von scih. Ihre lauten Schmerzens- oder Angstschreie erinnern an das Kreischen einse Eisensäge. Wenn Igelsäuglinge die Mutter suchen oder Hungerhaben, piepsen und zwitschern sie fast wie Vögel.

    Lebenserwartung
    Igel können ein Alter von 7 bis 8 Jahren erreich. Die durchschnittliche Lebenserwartung wird aber auf lediglich 2 bis vier Jahre geschätzt. Die Jugendsterblichkeit ist mit etwa 60 bis 80 " beträchtlich. Menschengemachte Gefahren erhöhen die Mortalitätsrate zusätzlich.

    Nahrung
    Igel sind nachtaktive Insektenfresser. Ihre Hauptnahrung sind Käfer, die Larven (Raupen) von Nachtschmetterlingen und Regenwürmern. Außerdem verzehren sie Schnaken- und Käferlarven, Schnecken, Spinnen, Hundert- und Tausendfüssler, seltener Asseln, hin und wieder Aas. Pflanzenteile werden nur zufällig mit anderer Nahrung aufgenommen. An Falläpfeln zB interessieren Igel nur die daran befindlichen Würmchen und Mücken.

    Feinde
    Igel gehören zum Nahrungsspektrum von Uhu, Dachs und Fuchs. Hunde können erwachsenen Igel, Katzen ein Igeljunges töten. Diese Verluste spielen jedoch für das Überlegen der Art keine Rolle. Der größte Feind der Igel ist der Mensch durch seine vielseitigen Eingriffe in die Natur.



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