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Re: Champions League
Der Name der Rose - 22.01.2007, 19:30Champions League
Der deutsche Fußball-Meister FC Bayern München trifft im Achtelfinale der Champions League einmal mehr auf Real Madrid. Das ergab die Auslosung im schweizerischen Nyon.
Der deutsche Rekordmeister tritt im Hinspiel am 20. oder 21. Februar zunächst auswärts in Madrid an. Das entscheidende Rückspiel wird zwei Wochen später am 6. oder 7. März in der Münchner Allianz Arena ausgetragen. Die Bayern hatten sich als einzige deutsche Mannschaft für die Runde der letzten 16 Vereine qualifiziert. Der SV Werder Bremen und der Hamburger SV waren in der Gruppenphase ausgeschieden.
Trainer Felix Magath hatte bereits vor der Auslosung ein Duell mit Real Madrid prophezeit. 'Ich rechne mit Real. Ich fahre auch gerne nach Spanien, denn da ist es ja dann um die Zeit schon ein bisschen wärmer als bei uns', hatte der 53-Jährige erklärt. Immerhin blieb den Bayern ein frühzeitiges Aufeinandertreffen mit Titelverteidiger FC Barcelona erspart.
Allein in der Champions League haben die Münchner seit 2000 insgesamt zehn Partien gegen Real Madrid bestritten und davon sechs gewonnen. Trotzdem setzte man sich in den bislang vier K.o.-Runden nur auf dem Weg zum Titelgewinn 2001 im Halbfinale durch. Im Halbfinale 2000, Viertelfinale 2002 und Achtelfinale 2004 kam jeweils der spanische Rekordmeister weiter.
Die Bayern hatten sich in der Vorrunde ungeschlagen als Sieger der Gruppe B vor Inter Mailand, Spartak Moskau und Sporting Lissabon durchgesetzt. Real Madrid belegte in Gruppe E lediglich den zweiten Platz hinter dem französischen Meister Olympique Lyon.
Nationalmannschafts-Kapitän Michael Ballack trifft mit dem FC Chelsea London auf den Titelgewinner von 2004, FC Porto, den Ex-Club von Chelsea-Trainer Jose Mourinho. Nationaltorhüter Jens Lehmann spielt mit Vorjahresfinalist Arsenal London gegen den PSV Eindhoven. Werder-Bezwinger Barcelona misst sich mit dem FC Liverpool, den Champions-League-Sieger von 2005.
Re: Champions League
Illyria - 22.01.2007, 20:01
FC Bayern Münchens Lukas Podolski laboriert an einem Hexenschuss im Brustwirbelbereich und setzt zurzeit mit dem Training aus. Wann der Nationalspieler wieder einsatzfähig ist, steht noch nicht fest. Der 21-Jährige wird wenige Tage vor dem Start in die Rückrunde der Bundesliga intensiv medizinisch behandelt.
Nur ein Tor
Podolski absolvierte bereits in der Hinrunde der laufenden Bundesliga-Saison verletzungsbedingt für die Münchener lediglich neun Spiele und erzielte dabei nur einen Treffer.
Der FC Barcelona hat zwar zuletzt zwei Möglichkeiten vergeben, Sevilla FC von der Spitze der Primera División zu verdrängen, aber dafür traf Javier Saviola in den vergangenen Wochen praktisch nach Belieben.
Saviolas Wiederauferstehung
Der spanische Meister und UEFA Champions League-Sieger konnte aus den letzten drei Partien lediglich zwei Punkte holen, und am Samstag setzte es bei RCD Espanyol sogar eine 1:3-Niederlage. Trotzdem erlebt Saviola derzeit so etwas wie eine Wiederauferstehung. Der 25-jährige Angreifer aus Argentinien machte in 13 Partien zehn Tore, darunter alleine sechs in den letzten drei Spielen. "Das Kaninchen" hat sich zurückgemeldet und damit die Pläne des Klubs durcheinander gebracht.
Rekordtransfer
Saviola kam im Jahr 2001 als Sieger der FIFA-U20-Weltmeisterschaft von CA River Plate nach Barcelona. Mit 19 Jahren war er damals der teuerste Neuzugang in der Geschichte der Blaugranas, und es ist kein Wunder, dass die 34 Millionen Euro Ablöse eine große Bürde für ihn waren. "Das war eine große Chance, aber ich dachte nicht, dass mein Wechsel nach Barcelona ein so großer Schritt ist", sagte Saviola. "Die Leute haben mich schon bei meiner Ankunft geliebt und haben auch in schweren Zeiten immer zu mir gehalten."
Ausgeliehener Star
Diese Zeiten kamen mit dem neuen Präsidenten Joan Laporta und Trainer Frank Rijkaard im Jahr 2003, was für einen erheblichen Umbruch im Camp Nou sorgte. Saviola wurde aus diesem Grund zuerst an den AS Monaco FC und anschließend an Sevilla ausgeliehen - trotz 44 Toren in 105 Spielen in den ersten drei Jahren bei den Katalanen. Nach seiner Rückkehr im letzten Sommer entschied sich Barça, den am Saisonende auslaufenden Vertrag mit dem zierlichen Südamerikaner nicht zu verlängern. Man sagte ihm, dass er im Sturm hinter Samuel Eto'o, Eidur Gudjohnsen und Santiago Ezquerro nur die Nummer 4 sei, doch Saviola nahm die Herausforderung an und hat seine Chance genutzt.
Tolle Quote
Fünf Monate später haben seine vielen Tore den Verein aufhorchen lassen. Saviola hat in der Liga bei acht Einwechslungen und einer Partie von Beginn an drei Mal getroffen, während er in seinen vier Begegnungen im Pokal, in denen er von Anfang an dabei war, schon sieben Treffer markierte. Im Schnitt trifft Saviola alle 60 Minuten und ist damit besser als Gudjohnsen.
Kopfzerbrechen bei Rijkaard
Rijkaards Dilemma ist, ob er Gudjohnsen für einen Spieler auf die Bank setzen soll, der vor fünf Monaten keine Rolle mehr in seinen Planungen spielte. "Er hat gezeigt, dass er von Beginn an spielen kann", sagte der Trainer in dieser Woche. "Er hat die speziellen Fähigkeiten, um mit seinen Toren den Unterschied auszumachen." Barcelona muss am Sonntag gegen Kellerkind CG Tarragona unbedingt zum ersten Mal seit dem 9. Dezember wieder in der Primera División gewinnen, und dabei könnte Saviola eine wichtige Rolle spielen. Und sollte er wirklich auflaufen, werden die Katalanen wohl noch einmal darüber nachdenken, ob sie dem "Kaninchen" nicht doch noch eine neue Karotte anbieten.
"Fantastisch"
"Saviolas Leistungen haben uns nachdenklich gemacht. Seine Einstellung ist fantastisch, und er spielt wirklich gut. Aber das Sportliche ist die eine Seite, und das Finanzielle die andere", so Sportdirektor Aitor "Txiki" Beguiristain nach dem Dreierpack des Argentiniers in der Copa del Rey gegen Deportivo Alavés. Eines ist sicher: sollte ihn Barcelona im Sommer ablösefrei gehen lassen, werden sich mit Sicherheit viele Interessenten für Saviola finden
Re: Champions League
69 Eye - 23.01.2007, 20:18
Thimothee Atouba vom Hamburger SV ist vor seinem Ausraster im Champions-League-Spiel gegen ZSKA Moskau offenbar von Zuschauern rassistisch beleidigt worden. Das melden mehrere Hamburger Zeitungen übereinstimmend unter Berufung auf Besucher des Spiels in der AOL-Arena.
Demnach sei der Kameruner Fußballprofi unter anderem als 'Nigger, Kanacke und Affe' beschimpft worden. Ein anderer Besucher, der die Partie auf der VIP-Tribüne verfolgt hatte, sagte dem 'Hamburger Abendblatt': 'Da waren Beschimpfungen wie Neger oder Nigger fast schon die harmlosesten Ausdrücke.'
Atouba, der schon zuvor heftig ausgepfiffen worden war, hatte nach seiner selbst geforderten Auswechslung in der 69. Minute dem Publikum mehrmals den 'Stinkefinger' gezeigt. Der 24-Jährige hat den Berichten zufolge die Beleidigungen bestätigt, wollte diese aber nicht als Auslöser für sein Verhalten verstanden wissen. 'Atouba hat uns gesagt, rassistische Rufe seien nicht der Grund für seinen Ausraster gewesen', sagte Clubchef Bernd Hoffmann der 'Bild'-Zeitung. Zugleich betonte Hoffmann aber, dass der Verein rassistische Beleidigungen keinesfalls dulden und 'rigoros' dagegen vorgehen werde.
Linksverteidiger Atouba ist vom HSV für zwei Bundesligaspiele suspendiert und mit einer Geldstrafe belegt worden. In einer schriftlichen Erklärung entschuldigte er sich bei den Fans für sein Verhalten.
Re: Champions League
Illyria - 24.01.2007, 00:19
Stürmer Robin van Persie von Arsenal FC droht für das UEFA Champions League-Achtelfinale gegen den PSV Eindhoven auszufallen, nachdem er sich den rechten Mittelfuß gebrochen hat.
"Teil-Bruch"
Der niederländische Nationalspieler zog sich diesen "Teil-Bruch" am Sonntag bei seinem Ausgleichstor gegen Manchester United FC zu, am Ende triumphierten die Gunners in diesem Premiership-Schlagerspiel mit 2:1. Bei einer Röntgen-Untersuchung erkannten die Ärzte, dass der fünfte Mittelfußknochen angebrochen ist, damit wird van Persie fünf bis sechs Wochen ausfallen.
Gegen PSV
Arsenal muss am 20. Februar in der Champions League in Eindhoven antreten, am 7. März findet dann in London das Rückspiel statt. Van Persie kam gegen ManU von der Ersatzbank, erzielte sein sechstes Tor in den letzten sieben Spielen und musste prompt wieder ausgewechselt werden.
Re: Champions League
Illyria - 26.01.2007, 19:53
Arsenal FC muss im Achtelfinale der UEFA Champions League gegen den PSV Eindhoven vermutlich auf Aleksandr Hleb verzichten. Der Mittelfeldspieler zog sich gegen Tottenham Hotspur FC eine Knieverletzung zu, die ihn für "gut vier Wochen" außer Gefecht setzen dürfte.
Wengers Frust
Der belarussische Nationalspieler, 25, kam im Halbfinale des englischen Ligapokals in der 56. Minute ins Spiel, musste aber schon eine halbe Stunde später wieder verletzt den Rasen verlassen. In dieser Zeit hatten die Gunners einen 0:2-Rückstand durch zwei Tore von Julio Baptista in ein 2:2 verwandelt und damit gute Chancen, sich im Rückspiel vor eigenen Fans das Endspielticket zu sichern. "Ich denke, er wird länger fehlen, als ich gestern gedacht habe", erklärte Trainer Arsène Wenger.
Van Persie mit Fragezeichen
"Das war der negative Aspekt des gestrigen Spiels. Ich kann mich über das Resultat gar nicht richtig freuen. Im Januar verliert man nicht gerne Spieler, denn wenn sie länger verletzt sind, könnte die Saison für sie gelaufen sein." Stürmer Jérémie Aliadière und Rechtsverteidiger Emmanuel Eboué sind seit dem Spiel gegen die Spurs ebenfalls angeschlagen, sollten aber in einer Woche wieder fit sein. Dagegen muss Wenger wohl wesentlich länger als erhofft auf Stürmer Robin van Persie verzichten, der sich einen Mittelfußbruch zugezogen hat.
Zeit läuft davon
Er sagte: "Idealerweise würde ich sagen, er fehlt uns sechs bis acht Wochen, aber es können auch zehn werden. Das hieße April und wäre dann kurz vor dem Ende der Saison, zudem bräuchte er dann ja auch noch Zeit, um wieder seine Bestform zu erreichen. Ich hoffe auf sechs Wochen, aber das ist sehr optimistisch." Arsenal muss am 20. Februar beim PSV antreten und empfängt die Niederländer dann am 7. März in London.
Re: Champions League
69 Eye - 06.02.2007, 22:29
Das Endspiel der Champions League werden am 23. Mai insgesamt 63 800 Fans im Athener Olympiastadion verfolgen können. Die Eintrittskarten kosten zwischen 80 und 200 Euro.
Nur 9 000 dieser begehrten Tickets gehen in den freien Verkauf, der Rest wird an die Teams und Sponsoren verteilt, gab das Mitglied des Exekutivkomitees der Europäischen Fußball-Union (UEFA), Marios Lefkaritis, im Rathaus der Athener Vorstadt Maroussi bekannt.
'Ich bin sicher, dass das Endspiel im Athener Olympiastadion ein Erfolg sein wird', sagte Lefkaritis im griechischen Rundfunk. Der Präsident des griechischen Fußball-Verbandes (HFF), Wassilis Gagatsis, versprach eine einwandfreie Ausrichtung des Endspiels. 'Für uns ist diese Veranstaltung das größte Ereignis nach den Olympischen Spielen 2004', sagte Gagatsis.
Der Champions-League-Pokal soll am 9. März von Verantwortlichen des Titelverteidigers FC Barcelona an die griechischen Veranstalter übergeben werden. Das Olympiastadion von Athen fasst normalerweise 72 000 Zuschauer, aus Sicherheitsgründen dürfen das Champions-League-Endspiel aber nur 63 800 Anhängern vor Ort verfolgen.
Re: Champions League
Illyria - 06.02.2007, 23:09
Real Madrid CF hatte im Transferfenster im Januar die meisten Neuzugänge zu verzeichnen, während sich beim FC Bayern München die größten Veränderungen hinter den Kulissen abspielten.
Madrid auf Einkaufstour
Madrid hat sich mit Außenverteidiger Marcelo von Fluminense, Angreifer Gonzalo Higuaín von CA River Plate sowie mit CA Boca Juniors-Mittelfeldspieler Fernando Gago, der mit 20,5 Millionen Euro der teuerste Transfer im Januar war, verstärkt. Die Mannschaft von Fabio Capello braucht neue Gesichter, da sich David Beckham im Sommer zu Los Angeles Galaxy verabschieden wird. Der frühere Kapitän der englischen Nationalmannschaft steht derzeit jedoch noch im Kader der Königlichen, während Angreifer Ronaldo für 7,5 Millionen Euro zum AC Milan gewechselt ist - damit darf er in dieser Saison nicht mehr in der UEFA Champions League auflaufen.
Wechsel auf der Bayern-Bank
Reals Achtelfinal-Gegner Bayern war die einzige Mannschaft unter den letzten 16, die in der Winterpause der Königsklasse den Trainer gewechselt hat. Für Felix Magath sitzt nun wieder der zweimalige UEFA Champions League-Sieger Ottmar Hitzfeld auf der Bayern-Bank. Hitzfeld war jedoch nicht der einzige große Name, der in diesen Wettbewerb zurückkehrt, denn Manchester United FC hat Angreifer Henrik Larsson - 2005/06 Champions League-Sieger mit dem FC Barcelona - von Helsingborgs BK ausgeliehen. Der AS Roma hat ebenfalls einen Schweden ausgeliehen, und zwar Christian Wilhelmsson vom FC Nantes Atlantique.
Mascherano zu Reds
Von den übrigen drei englischen Teams im Achtelfinale war Liverpool auf dem Transfermarkt am aktivsten. Die Reds haben die beiden Jungstars Francis Durán und Jordy Brouwer sowie die erfahrenen Álvaro Arbeloa und Javier Mascherano unter Vertrag genommen. Letzterer wurde unter Bezug auf Artikel 15.05 der UEFA Champions League-Regularien gemeldet. Darin heißt es: "Spieler müssen gemäß den eigenen Regeln eines Verbandes dem entsprechenden Verband rechtzeitig gemeldet werden." Der Wechsel des Argentiniers von West Ham United FC an die Anfield Road wurde von der Premier League noch immer nicht bestätigt.
Torjäger
Neben dem nicht spielberechtigten Ronaldo hat sich Milan auch noch mit dem italienischen Nationalverteidiger Massimo Oddo von S.S. Lazio verstärkt, während Olympique Lyonnais den tschechischen Torjäger Milan Baroš - Torschützenkönig der UEFA EURO 2004™ - geholt hat. Dafür hat John Carew den Verein verlassen.
Re: Champions League
Cranberry - 22.02.2007, 10:45
Titelverteidiger FC Barcelona steht in der Champions League vor dem Aus. Nach der 1:2 (1:0)-Heimniederlage gegen den FC Liverpool droht dem spanischen Fußball-Meister im Achtelfinal-Rückspiel am 6. März an der Anfield Road das frühzeitige Scheitern in der 'Königsklasse'.
Neben Liverpool verschafften sich auch der englische Titelträger FC Chelsea mit dem deutschen Nationalmannschafts-Kapitän Michael Ballack und der französische Spitzenreiter Olympique Lyon gute Ausgangspositionen im Kampf um den Einzug in das Viertelfinale. Dagegen muss der italienische Tabellenführer Inter Mailand nach dem 2:2 (1:0) gegen den spanischen Vertreter FC Valencia bangen. Das Duell zwischen dem AS Rom und Lyon endete am 'Tag der Giganten' torlos.
'Porto ist wie ein Finale für uns', hatte der portugiesische Trainer José Mourinho vor der Reise zu seinem früheren Verein, mit dem er 2004 die 'Königsklasse' gewonnen hatte, gesagt. Doch zunächst mussten die Londoner, bei denen Ballack nach seiner Muskelverletzung aus dem Länderspiel gegen die Schweiz wieder in der Startelf stand und insgesamt blass blieb, einen frühen Gegentreffer durch Raul Meireles (12. Minute) einstecken. Der zuletzt stark kritisierte ukrainische Angreifer Andrej Schewtschenko (16.) sorgte mit seinem zweiten Champions-League-Tor für Chelsea jedoch für das wichtige 1:1.
Im Duell der Champions-League-Sieger der beiden letzten Jahre war Barça zwar zunächst die spielbestimmende Mannschaft und ging durch Decos Kopfballtreffer (14.) auch in Führung. Doch ausgerechnet Craig Bellamy (43.) und John Arne Riise (74.) drehten die Partie. Bellamy war im Trainingslager mit einem Golfschläger auf seinen Teamkollegen Riise losgegangen und wurde vor der Partie im Stadion Nou Camp von seinem Verein mit einer Geldstrafe von 120 000 Euro belegt.
Inter konnte seine Siegesserie aus der Liga nicht fortsetzen. Der souveräne Spitzenreiter der Serie A kam nach zuletzt 16 Siegen in der Liga gegen Valencia nicht über ein Remis hinaus. Esteban Cambiasso (29.) und der Brasilianer Maicon (76.) trafen für Inter, doch nach den Toren von David Villa (64.) und David Silva (86.) muss der italienische Meister und Pokalsieger um den Einzug in die Runde der letzten acht bangen. Keine Tore gab es im Duell zwischen Rom und Lyon. Mit einem Sieg vor eigenem Publikum können die Franzosen aber im Rückspiel den Einzug in das Viertelfinale perfekt machen.
Re: Champions League
Cranberry - 22.02.2007, 10:46
Erst das Gegentor, dann die bösen Gesten - Mark van Bommel hat die Anhänger von Real Madrid gleich doppelt in Rage versetzt.
Dabei wusste der spanische Fußball-Rekordmeister selbst nicht so genau, worüber er sich mehr ärgern sollte: Über van Bommels Anschlusstreffer für Bayern München zum 2:3 oder über die obszönen Gesten, mit denen der Bayern-Profi seinen Treffer kurz vor Abpfiff des Champions-League-Spiels im Madrider Bernabéu-Stadion feierte.
Wegen seiner 'Fuck-you-Gesten' droht dem Niederländer nun möglicherweise eine Sperre für das Achtelfinalrückspiel. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) leitete eine Untersuchung gegen van Bommel wegen des Verdachts des unsportlichen Verhaltens ein. Auch der eingewechselte Bayern-Profi Hasan Salihamidzic könnte Ärger mit der UEFA bekommen. Dem Bosnier wurde in spanischen Medien vorgeworfen, in Richtung Publikum gespuckt zu haben. 'In diesem Fall warten wir die offiziellen Berichte ab, bevor wir eine Entscheidung treffen', sagte ein UEFA-Sprecher der dpa.
Reals Verteidiger Roberto Carlos forderte die UEFA auf, beide Bayern-Spieler hart zu bestrafen. 'Ein solches Verhalten hat im Fußball nichts zu suchen', sagte der Brasilianer. Real Madrid sah in den Gesten van Bommels eine 'Provokation'. Diese hätten im Publikum 'schwere Zwischenfälle' auslösen können, argumentierten die Madrilenen nach Angaben des Sportblatts 'Marca'.
Die Bayern dagegen taten die Szene als Lappalie ab. 'Über den Torjubel van Bommels muss man sich nicht aufregen', meinte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. 'Da kann gar nichts passieren. Das ist lächerlich.' 'Marca' nutzte den Wirbel dazu, die Stimmung für das Rückspiel anzuheizen.
'Dafür werden die Bayern zahlen', titelte Spaniens meistverkaufte Zeitung. 'Real muss im Rückspiel 'Rache' nehmen und die Münchner aus dem Wettbewerb werfen.' Das Blatt forderte die Real-Profis auf: 'Schneidet Euch das Foto van Bommels aus und klebt es an Eure Kabinenwand!' Zum Ärger in den Madrider Gazetten trug auch bei, dass der Niederländer vor kurzem noch das Trikot des Erzrivalen FC Barcelona getragen hatte.
Van Bommel selbst entschuldigte sich für seine Gesten, aber nur halbherzig: 'So etwas tue ich normalerweise nicht. Ich entschuldige mich bei den Fans, aber nicht bei bestimmten Real-Spielern.' Der Niederländer schien ohnehin 'geladen' ins Spiel gegangen zu sein. Er schimpfte fast ständig und legte sich mit seinen Mitspielern Lukas Podolski und Claudio Pizarro an. 'Auf dem Platz sagt man die Dinge nicht auf sanfte Weise', rechtfertigte sich der Bayern-Profi.
Die Madrider Sportzeitung 'As' befand, dass der Treffer van Bommels für Real viel schlimmer sei als die 'Fuck-you-Geste': 'Dieses verfluchte Tor! Damit wurden die Madrilenen für ihre Feigheit in der zweiten Halbzeit bestraft.' Dass Real abbaute lag auch daran, dass David Beckham die Puste ausging. Zuvor hatte der Engländer mit seinen Flanken, Pässen und Freistößen bewiesen, dass er trotz seines anstehenden Wechsels in die USA noch immer ein Weltklasse-Fußballer ist. 'Beckham hat eine Stunde unglaublich gespielt', musste sogar Uli Hoeneß einräumen. Der Bayern-Manager hatte kürzlich noch gelästert, Beckham gehöre nach Hollywood und ins Show-Business.
Die Fans im Bernabéu-Stadion ließen den Engländer hochleben. Für neuen Ärger sorgte dagegen der Brasilianer Emerson. Der Ex- Leverkusener erhielt in der Schlussphase von Trainer Fabio Capello die Aufforderung, sich für eine Einwechselung aufzuwärmen. Emerson weigerte sich jedoch und blieb auf der Ersatzbank sitzen.
Das Publikum nahm den italienischen Coach, der mit einer angeblichen Rücktrittsdrohung vor der Partie für Aufregung gesorgt hatte, praktisch nicht zur Kenntnis. Es gab nicht einmal Pfiffe für Capello. Der Trainer wollte von dem Theater nichts mehr wissen. 'Dazu sage ich nichts', antwortete er verärgert auf eine Frage nach seiner Zukunft bei Real.
Re: Champions League
69 Eye - 25.02.2007, 11:20
Das Champions-League-Spiel zwischen dem OSC Lille und Manchester United (0:1) wird nicht wiederholt. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) wies einen entsprechenden Protest der Franzosen zurück.
Bei dem Siegtor von Ryan Giggs (83.) könne kein Regelverstoß festgestellt werden, teilte die UEFA mit. 'Das Tor war absolut regelgerecht', hieß es. Giggs hatte einen Freistoß direkt verwandelt, während die Spieler von Lille noch damit beschäftigt waren, eine Mauer zu stellen.
Zugleich kündigte die UEFA neue Ermittlungen an. Trainern und Spielern des OSC wird 'unsportliches Verhalten' vorgeworfen. Sie hatten nach dem Treffer eine Spielunterbrechung provoziert, in dem sie zeitweise aus Protest vom Platz marschiert waren. Ohnehin untersucht die UEFA bereits mögliche Verletzungen von Sicherheitsbestimmungen bei der Begegnung. In den Gästeblock waren offenbar auf Grund gefälschter Eintrittskarten zu viele Zuschauer gelangt. Dadurch kam es zu einem Gedränge. Die Polizei schritt in der Folge mit Tränengas gegen Fans von Manchester United ein. Die UEFA will sich am 22. März mit diesen Vorfällen beschäftigen.
Re: Champions League
Illyria - 25.02.2007, 17:17
Arjen Robben hofft, dass Chelsea FC die "richtige Ausgangsposition" hat, um ins Viertelfinale der UEFA Champions League einzuziehen. Der niederländische Flügelspieler führte den englischen Meister im Achtelfinal-Hinspiel zu einem 1:1-Unentschieden beim FC Porto.
Schnelle Antwort
Robben zeigte am Wochenende im FA Cup gegen Norwich City FC eine überragende Leistung, deshalb war es sehr überraschend, dass er im Estádio do Dragão nicht in der Startformation stand. Doch er musste nicht lange auf seinen Einsatz warten. John Terry verletzte sich am Knöchel, und eigentlich wollte José Mourinho für den Kapitän John Obi Mikel einwechseln. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Gastgeber durch den Treffer von Raul Meireles in Führung, und so entschied sich der portugiesische Trainer in letzter Sekunde, doch Robben zu bringen.
Ausgleich durch Shevchenko
Und der Niederländer sorgte gleich für Schwung. Nach einem Abwehrversuch von Bruno Alves kam er an den Ball, und mit seinem zweiten Kontakt bediente er Andriy Shevchenko, der den Ausgleich markierte. Wegen einer Muskelverletzung war Robbens Arbeitstag in der Pause schon wieder beendet, doch nach dem 1:1-Unentschieden ist er sehr zuversichtlich, dass es Chelsea in die nächste Runde schaffen wird. "Man muss sich die richtige Ausgangsposition schaffen, und das haben wir heute Abend hoffentlich getan", sagte der 23-Jährige.
"Die Zeit ist reif"
Vor dem Rückspiel am 6. März könnten sich die Blues bereits den ersten von vier Titeln, die sie in diesem Jahr anstreben, geholt haben. Am Sonntag treffen sie im Finale des englischen Ligapokals auf Arsenal FC, doch obwohl sie zuletzt noch nicht in Höchstform waren, geht Robben davon aus, dass sie sich im entscheidenden Moment steigern werden. Er meinte: "In der zweiten Saisonhälfte werden die Titel vergeben. Und wir wollen sie gewinnen, deshalb ist die Zeit jetzt reif, um zu zeigen, wie gut wir sind. Ich bin sehr zuversichtlich für die Partie am Sonntag."
Gute Laune
Robbens Teamkollege Ricardo Carvalho war nach dem Spiel bei dem Klub, den er 2004 in Richtung Chelsea verließ, ebenfalls gut gelaunt. "Ein Unentschieden ist immer besser als eine Niederlage", sagte er gegenüber uefa.com. "Es war ein gutes Spiel, und Auswärtstore sind immer sehr wichtig. Jetzt müssen wir zu Hause gewinnen. Wir wissen aber auch, dass uns ein torloses Remis schon genügt. Trotzdem spielen wir zu Hause immer auf Sieg."
Re: Champions League
69 Eye - 27.02.2007, 19:07
Deutschlands Fußballfans können den Champions League-Klassiker zwischen Bayern München und Real Madrid im frei empfangbaren Fernsehen (Free TV) sehen.
Sat.1 zeigt das Achtelfinale-Rückspiel am 7. März live aus der Allianz-Arena in München. Der Berliner Sender sicherte sich überraschend die Übertragungsrechte vom Rechteinhaber Premiere. Der Pay TV-Kanal produziert das Spiel und stellt in Marcel Reif auch den Kommentator.
Beim Hinspiel blieb für die meisten Zuschauer die Mattscheibe dunkel. Der 3:2-Erfolg von Real Madrid wurde exklusiv nur von Premiere übertragen. Der Spartensender DSF, in der diesjährigen Champions League-Saison der Free TV-Partner von Premiere, zeigte die Begegnung FC Barcelona - FC Liverpool (1:2).
Unabhängig vom Sat.1-Coup - der Sender war bereits vorige Saison der Free TV-Partner für die Champions League - hält auch das DSF an den Übertragungen aus der 'Königsklasse' fest. Für den 6. März kündigte der Spartensender eine Live-Konferenzschaltung der vier Begegnungen FC Chelsea - FC Porto, Olympique Lyon - AS Rom, FC Liverpool - FC Barcelona und FC Valencia - Inter Mailand an.
Re: Champions League
Illyria - 08.03.2007, 21:04
Kaká hat nach einer erneuten Glanzleistung mit dem AC Milan gegen Celtic FC das Viertelfinale der UEFA Champions League erreicht und nun den Titelgewinn als Zielstellung ausgegeben.
Brasilianischer Optimist
Der sechsmalige Europapokalsieger musste 120 Minuten lang spielen, bis das unermüdliche Glasgow endlich geschlagen war. Zuvor hatte Celtic nicht weniger als 29 Torschüsse überstanden und sich mit einem 0:0 in die Verlängerung gerettet. Kaká hatte in der regulären Spielzeit die größte Möglichkeit des gesamten Spiels. In der 86. Minute donnerte er den Ball ans Gebälk, doch der Brasilianer verlor nie den Glauben daran, noch das entscheidende Tor zu erzielen. "Auch als ich die Latte getroffen hatte, verlor ich die Hoffnung nicht", sagte er gegenüber uefa.com. "Ich verliere nie die Hoffnung. Ich denke immer an das Positive. Ich bin ein Optimist. Also habe ich zu mir gesagt, obwohl ich den nicht gemacht habe, werde ich den Nächsten rein hauen."
Sehenswertes Solo
Die nächste Möglichkeit ließ auch nicht lange auf sich warten: Der 24-Jährige setzte nach drei Minuten in der Verlängerung schon zu seinem nächsten Sololauf an. Unglaubliche 40 Meter lief er in der 93. Minute innerhalb von nur fünfeinhalb Sekunden, ehe er den Ball Celtics Torwart Artur Boruc durch die Beine schob. "Das Gute ist, dass ich die Kraft gefunden habe, diesen Lauf noch zu machen, obwohl wir schon sehr lange gespielt hatten", sagte er.
"Lustige Saison"
Es war sein bereits sechster Treffer im Wettbewerb, womit er neben Ruud van Nistelrooy von Real Madrid CF der erfolgreichste Torschütze ist. Er sagte: "Es war bisher eine komische Saison für mich. Obwohl ich der Toptorjäger bin, ist es nicht mein Ziel, Tore zu schießen, wenn ich spiele. Ich will auch andere Dinge beisteuern, aber es befriedigt mich natürlich, dass ich mit all diesen tollen Stürmern in der Torjägerliste ganz oben stehe. Bisher war es eine wirklich besondere UEFA Champions League-Saison für mich."
Keine Wünsche
Nicht zuletzt dank Kaká ist Milan nun am Freitag in der Auslosung der Viertelfinalspiele in Athen, wo auch das Finale stattfinden wird. Kaká hat allerdings keinen Lieblingsgegner für die nächste Runde. "Mir ist es echt egal, auf welche Mannschaft wir als Nächstes treffen. Milan ist eine Mannschaft, die sowohl große Namen, als auch die vermeintlichen Außenseiter schlagen kann", sagte er. "Sehr viele Hochkaräter sind ja nicht mehr übrig, da diese von anderen Mannschaften aus dem Wettbewerb gekegelt wurden, also wird es so oder so schwer. Milan ist stark genug, es mit jedem der restlichen Teams aufzunehmen. Es war von Anfang an unser Ziel, diesen Wettbewerb zu gewinnen und das versuchen wir auch zu machen. Jedes Jahr werde ich titelhungriger. Ich habe ihn noch nie zuvor gewonnen, es ist ein wirklich besonderer Wettbewerb und ich würde nichts lieber tun, als den Titel zu holen."
Re: Champions League
69 Eye - 10.03.2007, 10:32
Das brisante Duell mit Michael Ballack und Top-Favorit FC Chelsea bleibt dem FC Bayern München auf dem Weg ins Champions-League-Finale erspart, dafür wartet schon im Viertelfinale Angstgegner AC Mailand.
Doch Bangemachen gilt nicht, die Spieler des deutschen Fußball-Meisters sinnen vielmehr in den Partien am 3. April in Mailand und acht Tage später in der heimischen Allianz Arena auf Revanche für den blamablen Achtelfinal-K.o. im vergangenen Jahr.
'Mit Mailand haben wir noch eine Rechnung offen. Ich schätze die Chancen 50:50 ein', kommentierte Manager Uli Hoeneß die Auslosung der Viertel- und Halbfinalspiele im Endspiel-Ort Athen. 'Das Schlimmste für uns wäre Chelsea gewesen', atmete Willy Sagnol auf. Milan sei in dieser Saison ohne Torjäger Andrej Schewtschenko schwächer geworden, glaubt der Franzose. Zudem ist der im Winter von Real Madrid verpflichtete brasilianische Kahn-Schreck Ronaldo in der Königsklasse nicht spielberechtigt. 'Harter Gegner, aber nicht unschlagbar', bemerkte Abwehr-Hüne Daniel van Buyten.
'Es ist schön, dass wir die Chance haben, uns zu revanchieren für letztes Jahr', sagte Nationalspieler Philipp Lahm nach der Auslosung, die einige Profis nach dem Training für das Bundesliga-Topspiel gegen Werder Bremen in der Umkleide- Kabine verfolgt hatten. Spontan wurde Wiedergutmachung geschworen für 2006, als die Bayern noch unter Trainer Felix Magath im Achtelfinale nach einem 1:1 im Hinspiel sang- und klanglos in Mailand mit 1:4 förmlich untergegangen waren.
'Das war sicherlich etwas unrühmlich', bemerkte Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge, der angesichts der bitteren Europacup-Bilanz gegen die Norditaliener von nur einem Münchner Sieg, zwei Unentschieden und fünf Niederlagen skeptisch nach vorne blickte: 'Vielleicht liegt uns die taktische Spielweise der Italiener nicht. Schaun wir mal, ob wir weiterträumen dürfen.'
Als positiv bewerteten alle Bayern, dass sie wie beim Weiterkommen gegen Real Madrid erneut das entscheidende Rückspiel in der bereits ausverkauften Allianz Arena bestreiten können. 'Das Publikum wird dann wieder über sich hinauswachsen', glaubt Trainer Ottmar Hitzfeld. Zudem sei es wichtiger, dass der nach seiner Gelb-Roten Karte gegen Real Madrid im Hinspiel gesperrte Mark van Bommel bei einer möglichen Aufholjagd gegen Milan in München wieder zur Verfügung steht. Allerdings werden beide Partien nur im Pay-TV zu sehen sein.
Auch im Halbfinale (24./25. April und 1./2. Mai) gegen den Sieger des Duells AS Rom - Manchester United würde Bayern zuerst auswärts antreten. 'Das wäre gut, aber einen Gedanken an das Halbfinale verschwenden wir noch nicht', so Rummenigge. Der zweite Teilnehmer am Finale am 23. Mai wird unter den Siegern der Viertelfinalspiele FC Chelsea - FC Valencia und PSV Eindhoven - FC Liverpool ermittelt.
Um gegen Milan bestehen zu können, ist für Hitzfeld eine weitere Leistungssteigerung in den kommenden Wochen unbedingt erforderlich. 'Mit der Stimmung allein gewinnt man keine Champions League', warnte der 58-Jährige am Freitag und richtete alle Konzentration umgehend von Milan auf das Liga-Topspiel gegen Bremen: 'Wir sind wieder in der Spur, aber wir dürfen keinen Zentimeter locker lassen.'
Zum Abschluss der 'Woche der Wahrheit' soll in der mit 69 000 Zuschauern ausverkauften Allianz Arena die Rückkehr ins Titelrennen perfekt gemacht werden. 'Wir haben jetzt zwei Siege, den dritten wollen wir uns gegen Werder holen', kündigte Lukas Podolski an. 'Wir wissen, dass nach den zwei Schalker Niederlagen wieder Licht im Tunnel ist', bemerkte Rummenigge. Als Tabellenvierter liegt der FC Bayern noch sechs Punkte hinter dem schwächelnden Spitzenreiter. Mit dem Tabellenzweiten Bremen würde man bei einem Sieg gleich ziehen.
Hitzfeld überlegt noch, ob er 'dem einen oder anderen Spieler eine Pause geben soll'. Möglich ist jedoch auch, dass er die Erfolgself des Real-Spiels aufbieten wird und auf eine Rotation verzichtet. Als 'Vorteil' bewertete Torjäger Roy Makaay den Umstand, dass die Bremer nach ihrem UEFA-Cup-Spiel bei Celta Vigo (1:0) einen Tag weniger Pause haben. Rummenigge erwartet einen großen Kampf: 'Es treffen zwei Teams aufeinander, die hochmotiviert ins Spiel gehen und ihre Chance auf die Meisterschaft wahren wollen.'
Re: Champions League
Lestat - 10.03.2007, 17:27
Der Mythos des Angstgegners, ein überragender Kaka und ein Zuschauer namens Ronaldo - der AC Mailand war für den deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München bislang international immer Endstation.
Acht Spiele, fünf Niederlagen, zwei Remis - und selbst beim einzigen Sieg, dem 2:1 nach Verlängerung im Landesmeister-Halbfinale 1990, entpuppte sich das Los Mailand als Niete: Das Bayern-Team um Kapitän Klaus Augenthaler schied aus.
Am bittersten aber war es wohl vor einem Jahr im Achtelfinale. Angeführt von Kaka fertigte der 17-malige italienische Meister den FC Bayern in einer dessen schwärzester Europapokalstunden mit 4:1 ab. Und auch in dieser Saison ist der Brasilianer Kopf der Mannschaft. Gemeinsam mit Ruud Van Nistelrooy (Real Madrid) führt Kaka, der sein Team mit dem 1:0 gegen Celtic Glasgow überhaupt erst in die Runde der letzten Acht schoss, die Torschützenliste der Champions League an.
Da dürfte es Lucio & Co. entgegen kommen, dass wenigstens der von Real Madrid während der Saison verpflichtete brasilianische Torjäger und Kahn-Schreck Ronaldo nicht spielberechtigt ist, weil er in dieser Saison bereits für seinen Ex-Club auf internationaler Bühne auftrat.
In der Meisterschaft hinkt der Associazione Calcio Milan als Tabellensechster zwar immer noch weit hinterher. Aber für eine Acht-Punkte-Hypothek wegen der Verstrickung in den italienischen Manipulationsskandal hat er sich achtbar geschlagen, die Champions-League-Qualifikation ist greifbar. 'Endlich sehen wir Licht am Ende des Tunnels', sagte Trainer Carlo Ancelotti. Der frühere Bayern- Schreck Filippo Inzaghi ist von der Form vergangener Tage entfernt, doch gegen seinen Lieblingsgegner wird auch der 33-Jährige wieder brandgefährlich sein wollen. Auch Mittelfeldlenker Andrea Pirlo läuft gegen deutsche Teams - wie im WM-Halbfinal schmerzlich festgestellt - gerne zur Hochform auf.
Vereins-Patron Silvio Berlusconi kann in der norditalienischen Mode-Metropole auf eine reichhaltige Trophäensammlung verweisen. Der 1899 gegründete Club gewann drei Mal den Weltpokal, sechs Mal den Landesmeister-Cup bzw. die Champions League und hatte hier auch Erfolg Nummer 7 vor Augen: Doch am 25. Mai 2005 gaben die Mailänder gegen den FC Liverpool in einem denkwürdigen Endspiel noch einen 3:0-Vorsprung aus der Hand und fügten sich im Elfmeterschießen selbst ein Trauma zu.
Nur ein gutes Omen gibt es vor dem - zumindest an der Statistik gemessen - ungleichen Kräftemessen für den FC Bayern: Der Spielort. Am 23. Mai 2001 gewannen die Münchner im Giuseppe-Meazza-Stadion die europäische Königsklasse durch ein 5:4 im Elfmeterschießen gegen den FC Valencia. Bayern-Trainer damals wie heute wieder: Ottmar Hitzfeld.
Re: Champions League
Cranberry - 17.03.2007, 17:18
Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat gegen Bayern Münchens Kapitän Oliver Kahn und den Brasilianer Lucio Anklage erhoben. Die beiden Bayern-Profis sollen bei der Doping-Probe nach dem Achtelfinalrückspiel gegen Real Madrid am 7. März 'ausfällig geworden sein'.
Die UEFA warf ihnen vor, 'grundsätzliche Regeln des guten Benehmens gebrochen zu haben'. Der Fall werde am 22. März vor der Kontroll- und Disziplinarkammer der UEFA verhandelt, teilte der Verband auf seiner Homepage mit. 'Das ist für uns völlig neu. Dazu können wir im Moment nichts sagen', sagte Münchens Pressesprecher Markus Hörwick auf dpa-Anfrage am Abend.
Bayern hatte die Partie in München mit 2:1 gewonnen und zog trotz der 2:3-Niederlage im Hinspiel ins Viertelfinale ein. Die UEFA hatte bereits zuvor den 'auf Bewährung' spielenden Mittelfeldspieler Mark van Bommel wegen seiner Gelb-Roten Karte für die beiden Viertelfinal-Partien gegen den AC Mailand gesperrt. Die Bayern hatten gegen das Urteil Berufung eingelegt.
Re: Champions League
Lestat - 18.03.2007, 13:42
Wie der FC Valencia hat auch Inter Mailand mit Unverständnis auf die harte Bestrafung seiner Spieler durch die Europäische Fußball-Union (UEFA) reagiert und einen Einspruch angekündigt.
'Dies ist weniger ein Urteil als eine Ohrfeige', klagte Inter-Präsident Massimo Moratti. Die UEFA hatte eine Woche nach der Massenschlägerei beim Champions-League-Spiel Valencia gegen Inter Mailand neben dem Valencia-Spieler David Navarro, der wegen sein Faustschlages ins Gesicht des Mailänders Nicola Burdisso für sieben Monate gesperrt wurde, auch vier Inter-Spieler mit langen Sperren belegt: Nicolas Burdisso und Douglas Maicon bekamen sechs, Ivan Cordoba drei und Julio Ricardo Cruz zwei Spiele Sperre. Auf Valencias Seite wurde darüber hinaus Carlos Marchena für vier Spiele gesperrt.
Re: Champions League
69 Eye - 21.03.2007, 18:32
Aufatmen beim FC Bayern München: Der deutsche Fußball-Rekordmeister Bayern München kann im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen den AC Mailand seinen Mittelfeldchef Mark van Bommel einsetzen.
Die Disziplinarkommission der Europäischen Fußball-Union (UEFA) hob die Sperre gegen den Niederländer für die Partie am 11. April in der Allianz Arena auf. Damit fehlt van Bommel nur im Hinspiel am 3. April in Mailand.
'Das ist eine große Erleichterung für uns und eine großartige Motivation für das Duell mit Milan', stellte Trainer Ottmar Hitzfeld zufrieden fest. Nach der erfolgreichen Berufungsverhandlung am UEFA- Sitz im Schweizer Nyon war auch van Bommel erleichtert: 'Ich habe nichts anderes erwartet. Aber ich muss zugeben, dass ich eine Woche lang ein komisches Gefühl hatte'.
Die UEFA hatte den 29-jährigen Bayern-Profi nach seiner Gelb-Roten-Karte aus dem Achtelfinal-Rückspiel gegen Real Madrid (2:1) zunächst für beide Viertelfinal-Partien gesperrt, da der Niederländer mit dem Feldverweis gegen seine Bewährungsauflage verstoßen habe. Wegen einer provokativen Geste im Hinspiel in Madrid (2:3) war van Bommel vor dem Rückspiel zu einer Sperre von einer Partie verurteilt worden, die allerdings auf ein Jahr zur Bewährung ausgesetzt wurde.
Nach dem Urteil, den Niederländer für beide Viertelfinal-Partien zu sperren, hatte sich Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge verwundert gezeigt und Einspruch angekündigt, der jetzt erfolgreich war. Im Hinspiel in Mailand muss van Bommel wegen der Ampelkarte, die er sich nach einem Gerangel mit Reals Diarra einhandelte, jedoch zuschauen.
Re: Champions League
Illyria - 21.03.2007, 21:17
Mit dem AC Milan aus Italien und dem deutschen Rekordmeister FC Bayern München stehen sich im Viertelfinale zwei ehemalige UEFA Champions League-Sieger gegenüber, doch auch in den übrigen Duellen finden sich drei Ex-Champions.
Spannende Begegnungen
Milan und Bayern, die zusammengerechnet zehn Mal die Königsklasse gewinnen konnten, standen sich erst letzte Saison im Achtelfinale gegenüber. Damals konnten sich die Italiener mit 5:2 nach Hin- und Rückspiel durchsetzen. Der PSV Eindhoven, Sieger von 1988, trifft auf den fünfmaligen Gewinner Liverpool FC, beide standen sich erst in der Gruppenphase vor wenigen Monaten gegenüber. Außerdem muss sich AS Roma gegen Manchester United FC durchsetzen, das schon drei Mal die Krone Europas für sich beanspruchen durfte. In der anderen Begegnung trifft Chelsea FC auf Valencia CF. Chelsea, das in den letzten drei Spielzeiten zweimal das Halbfinale erreicht hat, ist der einzige Verein, der bisher nie im Finale gestanden ist. Roma (1984) und Valencia (2000 und 2001) waren ihrerseits jeweils im Finale unterlegen.
Weg zum Finale
Die Auslosung am 9. März im Megaron International Conference Centre in der griechischen Hauptstadt Athen fand dieses Mal ohne Setztöpfe statt, selbst Vereine aus dem gleichen Land hätten aufeinander treffen können. Aber nicht nur die Viertelfinalbegegnungen, sondern auch schon die Halbfinalpartien wurden festgelegt. Das heißt, am 24./25. April und 1./2. Mai muss der Sieger aus der Begegnung Milan-Bayern gegen die Roma oder ManU antreten, während Chelsea oder Valencia gegen das Team ran muss, das sich zwischen PSV und Liverpool durchsetzt.
Überreichung des Pokals
Das Finale wird am 23. Mai im Olympiastadion von Athen ausgetragen. Die ganze Hauptstadt freut sich bereits auf dieses Ereignis. Der Bürgermeister Nikitas Kaklamanis hat bereits die Trophäe von UEFA-Präsident Michel Platini überreicht bekommen, nachdem Ludovic Giuly vom FC Barcelona den Pokal der UEFA symbolisch zurückgegeben hatte.
Re: Champions League
69 Eye - 26.03.2007, 22:33
Der FC Bayern München will die Sperre von Kapitän Oliver Kahn nicht akzeptieren. Neun Tage vor dem Viertelfinal-Hinspiel der Champions League beim AC Mailand legte der Verein gegen die von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) verhängte Sperre Berufung ein.
Die UEFA hatte Torhüter Kahn wegen seines schlechten Benehmens bei einer Dopingkontrolle nach dem Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Real Madrid für eine Partie gesperrt. Die endgültige Entscheidung im Fall Kahn steht noch aus.
Zu dem Vorfall war es am 7. März gekommen, als Kahn nach einer ersten unbeobachteten Dopingprobe von UEFA-Arzt Franz Krösslhuber aufgefordert wurde, eine erneute Probe abzugeben. Daraufhin hatte der Bayern-Kapitän nach Angaben des österreichischen UEFA-Kontrolleurs seinen voll gefüllten Urinbecher wutentbrannt in eine Toilette geschleudert. Zudem soll Kahn wüste Beschimpfungen ausgestoßen haben. 'Der Arzt war in offizieller Funktion im Einsatz', erklärte UEFA-Ankläger Gerhard Kappl im 'kicker'. 'Daher ist das so zu behandeln wie eine Schiedsrichterbeleidigung.'
Auch abgesehen von diesem Ausraster soll Kahn gegen das Doping-Reglement verstoßen haben. Demnach sind die nach einer Partie für die Dopingprobe ausgelosten Profis verpflichtet, die Kontrollstation 'unmittelbar nach Spielende' aufzusuchen. Kahn soll aber erst einmal unter die Dusche gegangen sein. Kahn hatte sich für sein Fehlverhalten im Nachhinein entschuldigt. 'Zum vierten Mal erwischte es von 18 möglichen Spielern ausgerechnet mich. Ich war genervt', sagte der Routinier.
Nach Bekanntwerden des Urteils gegen Kahn hatten sich die Bayern-Verantwortlichen zunächst in Schweigen gehüllt und ihr weiteres Vorgehen von einer ausführlichen Prüfung der schriftlichen Urteilsbegründung abhängig gemacht. Nach Eingang des schriftlichen Urteils sei dann aber beschlossen worden, gegen die Entscheidung Berufung einzulegen, hieß es am Montag.
Sollten die Münchner mit ihrem Gang vor den UEFA-Berufungssenat keinen Erfolg haben, müsste Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld im ersten Prestigeduell mit dem AC Mailand gleich auf zwei Leistungsträger verzichten. Auch Antreiber Mark van Bommel darf wegen seiner Gelb- Roten Karte im Achtelfinal-Rückspiel gegen Madrid am 3. April nur zuschauen. Für Kahn würde Michael Rensing auflaufen.
Re: Champions League
Lestat - 05.04.2007, 12:40
Der Traum vom Gewinn der Champions League ist für Michael Ballack und den FC Chelsea ernsthaft in Gefahr. Der DFB-Kapitän musste sich mit dem englischen Meister im Viertelfinal-Hinspiel gegen den FC Valencia im heimischen Stadion mit einem 1:1 (0:1) zufrieden geben.
Ein Traumtor von David Silva (30. Minute) brachte die Gäste an der Londoner Stamford Bridge in Führung. Didier Drogba (53.) schaffte für die 'Blues' immerhin noch den Ausgleich. Auch Manchester United ist bei den Rückspielen in der Pflicht. Trotz des ersten Saisontreffers von Wayne Rooney (60.) in der Champions League unterlag der Spitzenreiter der englischen Premier League bei AS Rom mit 1:2 (0:1).
'Mit dem Ergebnis sind wir natürlich nicht zufrieden. Es ist keine günstige Ausgangsposition, aber wir sind trotzdem optimistisch. In der Champions League ist viel möglich, weil wir auswärts stark genug sind, unsere Tore zu schießen', sagte Ballack. Der Mittelfeldmann bot im Londoner Starensemble eine gute Leistung und kurbelte das Chelsea- Spiel immer wieder an. Nach zehn Minuten traf sein Teamkollege Salomon Kalou nur die Latte. Doch dann drohte der Mannschaft von Trainer José Mourinho gegen den Champions-League-Finalisten von 2000 und 2001 sogar eine Niederlage. Jungstar Silva drosch den Ball vom Strafraumeck am verdutzten Chelsea-Keeper Peter Cech vorbei in den Torwinkel.
Chelsea brauchte einige Zeit, um sich vom Rückstand zu erholen und tat sich gegen die defensiv sehr gut organisierten Gäste schwer. 'Valencia ist eine Mannschaft, die dann sehr gut steht', gestand Ballack. Drogba war schließlich aber doch per Kopfball nach einer Flanke von Ashley Cole zur Stelle und sorgte für etwas Hoffnung im Chelsea-Lager für das Rückspiel in Valencia.
In Rom war Manchester United weit von der Form entfernt, die den Club zum nächsten Champions-League-Triumph nach 1999 führen könnte. Die Engländer fielen gegen die engagierten Hausherren nur durch übertriebene Härte auf - und bekamen dafür schnell die Quittung. Der gut agierende deutsche Schiedsrichter Herbert Fandel stellte Paul Scholes schon nach 34 Minuten nach wiederholtem rüden Foulspiel per Gelb-Roter Karte vom Platz. Anschließend dominierte Rom, das erstmals seit 1984 den Einzug ins Halbfinale des wichtigsten Clubwettbewerbs schaffen könnte.
Nach dem Platzverweis für Scholes verpassten es die Italiener aber, ihre Überlegenheit häufiger zu nutzen als bei den Treffern von Rodrgio Taddei (44.) und Mirko Vucinic (66.). Das Tor von Rooney, der die einzige 'ManU'-Chance konsequent nutzte, gibt den Engländern berechtigte Hoffnung, das Blatt im Rückspiel im heimischen Old Trafford doch noch wenden zu können. Der Sieger dieses Duells trifft im Halbfinale auf den Gewinner der Begegnung zwischen dem deutschen Rekordmeister Bayern München und dem AC Mailand.
Re: Champions League
Illyria - 05.04.2007, 13:05
AS Roma hat gegen zehn Spieler von Manchester United FC im Olympiastadion in der italienischen Hauptstadt mit 2:1 gewonnen, was auf ein interessantes Rückspiel im Old Trafford hoffen lässt.
Zehn Mann
Nach einer etwas ruhigeren ersten halben Stunde brachte Paul Scholes mit seiner zweiten Gelben Karte und dem daraus resultierenden Platzverweis Leben in die Partie. Danach wurde die Roma immer offensiver und ging kurz vor der Halbzeit durch Taddei verdient in Führung. In der 60. Minute gelang Wayne Rooney allerdings der wichtige Auswärtstreffer, doch die Roma schaffte durch den gerade eingewechselten Mirko Vučinić noch den Siegtreffer.
Guter Beginn
Die Giallorossi machten in den ersten fünf Minuten ordentlich Druck und konnten gleich zu Beginn der Partie einen Eckball erzwingen. Den führte Francesco Totti aus, und da die Engländer es nicht schafften, den Ball richtig zu klären, landete Taddeis Versuch aus der zweiten Reihe fast vor Christian Panuccis Füßen, doch der kam nicht mehr ganz an die Kugel. Da David Pizarro für dieses Spiel gesperrt war, musste die Roma im Mittelfeld etwas umstellen. Christian Wilhelmsson besetzte die rechte Seite, Mancini spielte auf links und Taddei operierte in der Zentrale, allerdings hinter Totti und etwas vor Simone Perrotta.
Neuformierte Defensive
Die Umstellung schien sich auszuzahlen, denn schon früh beging ManU in Person von Paul Scholes zwei Fouls an der Strafraumgrenze, die jeweils Freitsöße nach sich zogen. Den ersten beförderte Cristian Chivu über das Gehäuse, während Totti den zweiten über die Mauer schnibbelte und erstmals Edwin van der Sar im Tor der Gäste forderte. ManUs neu formierte Defensive, Wes Brown und John O'Shea spielten für die gesperrten Gary Neville und Nemanja Vidić, fing sich nach dem nervösen Start etwas, allerdings zeigten die Hausherren die klar bessere Halbzeit.
Ungefährliche Gäste
Der Spitzenreiter der Premier League konnte sich, abgesehen von einem Freistoß von Ryan Giggs, den Perrotta über den eigenen Kasten köpfte, keine Chancen erspielen und der Frust sollte sich schon kurz darauf entladen. Scholes kassierte für ein mehr oder weniger unnötiges Foul an Totti in der 34. Minute seine zweite Gelbe Karte und wurde somit des Feldes verwiesen.
Die Führung
Die Roma war sofort darum bemüht, die numerische Überlegenheit in Tore umzumünzen. Allerdings sah Perrotta in der 42. Minute erst einmal für eine Schwalbe die Gelbe Karte, weshalb er im Rückspiel gesperrt sein wird. Kurz darauf trafen die Römer dann allerdings. Van der Sar parierte einen guten Schuss von Taddei, der es wenige Sekunden später nach einem kurz ausgeführten Eckstoß besser machte und Manchesters Schlussmann überwand. Totti hatte mit einem guten Pass Mancini freigespielt und Taddei hielt einfach mal drauf, so dass Brown den Ball unglücklich ins eigene Tor abfälschte.
Wieder Rom
Nach der Pause agierte Giggs von der Zentrale aus, doch wieder erwischte die Roma den besseren Beginn. Totti hatte abermals den Konter eingeleitet und fand Perrotta, der wiederum bediente Taddei, doch dieses Mal war van der Sar dem Schuss des Brasilianers gewachsen.
Auswärtstor
Gerade in der Phase, als die Roma dem 2:0 sehr nahe war, feuerte Cristiano Ronaldo einen ersten Warnschuss ab. Daraufhin wurde Manchester wieder etwas stärker und in der 60. Minute gelang Rooney der Ausgleich. Der englische Nationalstürmer nahm eine gute Flanke von Ole Gunnar Solskjær mit der Brust an, um ihn dann mit einem Drop-Kick in die Maschen zu befördern - ein wunderschöner Treffer.
Glückliches Händchen
Romas Trainer Luciano Spalletti brachte danach Vučinić für Wilhelmsson und wurde prompt für seinen Wechsel belohnt. Der Montenegriner konnte in der 66. Minute van der Sar im Nachschuss überwinden, nachdem der Holländer Mancinis Schuss noch abwehren konnte. Die Roma hatte noch zwei gute Chancen in der Schlussphase, als sie auf den dritten Treffer drängten, doch sowohl Perrotta als auch Totti hatten im Abschluss Pech.
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