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Re: Wie sich Sport auf Gehirn, Kreislauf und Knochen auswirkt
missy21 - 21.01.2007, 22:02Wie sich Sport auf Gehirn, Kreislauf und Knochen auswirkt
Effekte auf Körper und Psyche
Wie sich Sport auf Gehirn, Kreislauf und Knochen auswirkt
Körperliche Bewegung stärkt Muskeln und Knochen, erhöht das Denkvermögen und hilft, Stress abzubauen. Doch auch fürs Sporteln gilt: Nur das richtige Maß ist auch gesund.
Kontrollierter und richtig dosierter Sport hat positive Auswirkungen auf den ganzen Körper. Folgende Wirkungen sind nachgewiesen:
Das Gehirn profitiert von Ausdauerbelastungen, da dabei mehr Blut und damit mehr Sauerstoff zugeführt wird. Das begünstigt nicht nur das Denkvermögen, sondern hilft auch gegen psychischen Stress und soll sogar Depressionen vorbeugen.
In der Lunge bilden sich mehr Blutgefäße und Lungenbläschen, so dass mit dem Atemvolumen auch die Leistungsfähigkeit der Lunge steigt. Es gelangt so viel mehr Sauerstoff ins Blut.
Ausdauertraining erhöht auch den Muskel- und senkt den Fettanteil. Krafttraining fördert natürlich die Kraft, beugt aber auch dem Muskelabbau vor, der im Alter bei jedem Menschen eintritt.
Auch die Knochen profitieren vom Krafttraining: Es verbessert die Knochendichte und beugt Brüchen und Knochenschwund (Osteoporose) vor.
Wer in seinem Fitnessprogramm Dehnübungen, Krafttraining und Ausdauerbelastungen kombiniert, macht den ganzen Bewegungsapparat flexibler. Dieser Mix stärkt auch die Bänder und baut sogar Gelenkknorpel auf.
Ausdauersport ist immer auch ein Training für Herz und Kreislauf. Das Herz gewinnt an Volumen und wird belastbarer. Ein trainierter Ruhepuls liegt bei 30 bis 60 Schlägen pro Minute.
Wer so trainiert, dass die Muskeln ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden können, verbessert die Sauerstoffaufnahmefähigkeit des Blutes. Dabei sinken die Blutfettwerte, die Konzentration des "bösen" LDL (low density)-Cholesterins sinkt, die des "guten" HDL (high densitiy)-Cholesterins, das die Gefäße reinigt, steigt.
Ausdauertraining senkt den Spiegel des Stresshormons Cortisol. Es kann zudem die Konzentration des Sexualhormons Testosteron steigern. Außerdem werden die berühmten euphorisierenden Endorphine ausgeschüttet.
Die richtige Dosierung
Sport ist gesund. Allerdings: Wer es übertreibt, tut seinem Körper nichts Gutes. Das belegen unter anderem Statistiken, die zeigen, dass ehemalige Leistungssportler schneller krank werden oder sogar häufiger Krebs bekommen als Menschen, die wenig Sport treiben. Der Grund ist, dass zu viel Sport und zu starke körperliche Belastungen auf den Körper wie ungesunder Stress wirken.
Bei längerer Überanstrengung bildet der Körper mehr Milchsäure (Laktat), wodurch Blut, Organe und Muskeln übersäuern.
Außerdem werden die Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin vermehrt ausgeschüttet und der Cortisolspiegel steigt. Dadurch nimmt die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit wieder ab.
Gleichzeitig steigt die Konzentration der freien Radikale, also der Teilchen, die die Körperzellen angreifen.
Das Immunsystem wird buchstäblich in Grund und Boden trainiert und wird anfälliger für Infektionen (zum Beispiel Grippe).
Besser im aeroben Bereich trainieren
Ein effektives, gesundes Training sollte in dem Bereich stattfinden, in dem der Körper die Muskeln noch ausreichend mit Sauerstoff versorgen kann. Fachleute nennen das den aeroben Bereich. Freizeitsportler sollten etwa 70 Prozent ihres Trainings in diesem Bereich absolvieren. Wer genau wissen will, ab welchem Belastungsgrad der Körper die Schwelle vom aeroben zum anaeroben (sauerstoffarmen) Bereich überschreitet, kann sich sportmedizinisch untersuchen lassen.
Vorsicht bei anaerobem Training
Wer bei richtigem Puls trainiert, kann sein Immunsystem um mehr als 30 Prozent verbessern. Doch so wertvoll aerobes Training ist, so negativ kann sich anaerobes Training auswirken. Es bewirkt zwar eine Leistungssteigerung insgesamt, sollte aber höchstens 20 bis 30 Prozent des Trainings ausmachen. Gerät man nämlich in den Sauerstoffunterschuss-Bereich, bekommt der Körper Stress. Die dabei freigesetzten freien Radikale zerstören Gefäßwände und das Immunsystem, das Stresshormon Cortisol schwächt körpereigene Abwehr.
Mehr Fett verbrennen
Wer meint, dass mehr Belastung die Pfunde schneller schmelzen lässt, der irrt sich. Abnehmen tut nur der, der sich im aeroben Bereich bewegt. Denn beim sauerstoffreichen Training bleibt der Blutzuckerspiegel konstant, es wird wirklich Fett verbrannt. Außerdem wird das Sättigungsenzym Cholecystokinin ausgeschüttet, das den Appetit reguliert. Wer so trainiert, kann seinen Grundumsatz (Kalorienbedarf) um bis zu 25 Prozent steigern. Im anaeroben Bereich hingegen verbrennt der Körper nur Zucker, aber kein Fett. Da der Blutzuckerspiegel drastisch absinkt, verspürt der Sportler dann meist einen regelrechten Heißhunger.
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