Annäherung an Paul

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    Re: Annäherung an Paul

    Anonymous - 19.01.2007, 17:37

    Annäherung an Paul
    Heute war mal wieder Arbeit mit Paul angesagt. Ich hatte mir ganz fest vorgenommen, sein Vertrauen zu gewinnen, egal was es von mir verlangen würde! Wild entschlossen betrat ich die Box von ihm und seiner Mutter Rafinesse. Sofort versteckte der Rappe sich hinter Rafinesse, aber ich ignorierte ihn erst mal und begrüßte Rafinesse. Dann halfterte ich sie auf, band sie an und begann sie flüchtig überzuputzen. Paul behielt mich misstrauisch im Auge und blieb auf der anderen Seite seiner Mutter stehen. Ich redete die ganze Zeit übe rmit sanfter Stimme mit beiden Pferden, machte keine hastigen Bewegungen und versuchte einfach nur zu vermitteln, dass ich keine Gefahr darstellte. Rafinesse entspannte sich total, Paul jedoch machte keine Anstalten, sich mir zu nähern. Ich tat aber so, als würde ich ihn gar nicht wahrnehmen und führte rafinesse aus der Box heraus, als ich sie geputzt hatte. Dann führte ich sie in die Longierhalle, machte dne Führstrick weg und holte dann einen Eimer, den ich mit allem möglichen zu Fressen füllte. Als ich mit dem Futter zurückkam, schnupperte rafinesse natürlich sofort interessiert, aber ich musste die Stute enttäuschen, meine Bemühungen galten ja Paul. Also führte ich Rafinesse wieder aus der Halle raus und band sie draußen außer Sichtweite von Paul an. Dann setzte ich mit dem Eimer vor mir in die Mitte der Halle und wartete einfach mal ab. Paul lief sofort an der Hallenwand auf und ab, wieherte und suchte offensichtlich seine Mutter, aber er konnte sie weder sehen, noch riechen oder hören. Die einzige Person in seiner Nähe war jetzt ich, ich war gespannt wie lange es dauern würde, bis er sich mir näherte. Paul jedoch fuhr erst mal fort, seine Runden an der Hallenwand zu ziehen und nach Rafinesse zu wiehern, aber es war einfach zwecklos. Schließlich gab der Rappe auf und begann im hektischen Trippeltrab durch die Halle zu laufen, immer möglichst weit weg von mir. Ich jedoch tat so, als wäre er gar nicht da und bliebe infach nur bewegungslos mit meinem Futtereimer da sitzen. Ich hatte Zeit. Paul behielt mich die ganze Zeit über im Auge, aber er traute sich einfach nicht zu mir zu kommen. Trotzdem fühlte er sich so alleine unwohl, als Fohlen wollte er einfach Sicherheit von seiner Herde haben. Jetzt war die herde weg und damit fühlte er sich natürlich unsicher. Ich war in seinen Augen anscheinend aber alles andere als geeignet für eine neue Herde. Er trabte weiter durch die Halle, behielt mich im Blick und immer war ein Ohr auf mich gerichtet, aber ich bewegte mich nicht. So ging das fast zehn Minuten lang, bis Paul schließlich zum Schritt durchparierte und etwas auf mich zukam. Seine Ohren spielten unsicher und er schien sich selbst nich sicher zu sein, ob er das tun wollte. Aber er roch auch noch all die Leckereien, die es bei mir gab. Das stellte schon eine Verlockung für den kleinen Hengst dar: Sicherheit und Futter. Langsam kam er immer weiter auf mich zu und blieb dann einen Meter vor mir und dem Eimer stehen. Misstrauisch musterte er mich und seine Ohren spielten dabei immer noch unruhig. Ich aber blieb mit gesenktem Blick sitzen und bewegte mich kein bisschen. Und dann machte er den Hals lang und nahm sich einen Apfel aus dem Eime rheraus. Sofort wich er dann wieder ein bisschen zurück und kaute. Ich aber blieb völlig bewegungslos und tat nichts, was ihn erschrecken könnte. Jetzt wurde der Rappe aber ein bisschen neugierig! Er machte noch einen Schritt auf mich zu und nahm sich dann wieder einen Apfel aus dem Eimer. Diesmal blieb er stehen, während er kaute. Drei Äpfel später war er ziemlich ruhig und schien mich nicht mal ansatzweise als Bedrohung anzusehen. Im Gegenteil, jetzt ging er sogar noch ein bisschen auf mich zu und stupste mich leicht an. Ich hob ganz langsam den Kopf, sah dabei immer noch an ihm vorbei und hob dann extrem langsam den Arm, um ihn ja nicht zu erschrecken. Paul schien noch einen Moment lang unentschlossen, dann aber schnupperte er an meinem Arm und unterushcte den Stoff meines Pullis mit den Lippen. Ich war total happy, blieb nach außen hin aber ruhig und ließ ihn ganz in Ruhe meinen Pulli unter die Lupe nehmen. Dann erst stand ich sehr langsam auf und Paul blieb bei mir stehen. Einen Moment lang verharrt eich noch einfach so und dann stupste der Kleine mich auch schon wieder an. Körperkontakt von ihm aus! Wenn das mal kein Erfolg war! Ich streichelte ihn ganz vorsichtig an der Schulter und diesmal versteifte der Rappe sich nicht. Um das Vertrauen noch ein bisschen zu vertiefen, begann ich nun eine kleine T-Touch-Massage bei ihm, eine Massage entwickelt von Linda Tellington-Jones, die dazu diente, Pferde zu entspannen und vor allem zum Vertrauen aufbauen ideal war. Paul blieb ruhig stehen, während ich meine Finger in kleinen Kreisen über seinen Körper gleiten ließ. Ich beschäftigte mich etwa zehn Minuten mit ihm, dann war Paul total gelöst und entspannt. Er schien mir echt schon ziemlich zu vertrauen. Endlich! Langsam nahm ich mir den halb leeren Futtereimer und lief dann aus der Halle raus, Paul folgte mir. Auch als er draußen seine Mutter wiedersah, blieb er trotzdem in meiner Nähe, was ich als besonders großen Erfolg ansah. Er suchte meine Nähe, auch wenn er nicht mehr auf mich alleine angewiesen war! Ich brachte beide Pferde in ihre Box, misteet die Box dann aus und streichelte beide noch kurz, ehe ich nach Hause ging. Paul wehrte sich kein bisschen mehr gegen mich, im Gegenteil, er sah mich schon fast als Freund an. Zumindest jedenfalls als ein Wesen, dem man vertrauen konnte. Und das machte mich ungeheuer stolz.

    Eine Frage hab ich noch, kriege ich ein anderes Pflegepferd, weil Figano ist ja jetzt verkauft, oder?



    Re: Annäherung an Paul

    rosental - 19.01.2007, 17:50


    Das ist doch klasse!Figano ist leider verkauft worden ich muss mir noch überlegen,was ich dir für ein neues Pflegepferd gebe!
    Hast du schon mal eins von den "Heartland" Büchern gelesen?



    Re: Annäherung an Paul

    Anonymous - 19.01.2007, 21:19


    Jaaaaa!!! Von den Büchern hab ich au das mit dem Join-U und dem T-Touch was ich manchmal in den Beris bring *die reihe lieb* hab alle bänder 1-16 und den sonderband *ganz stolz darauf*



    Re: Annäherung an Paul

    rosental - 21.01.2007, 11:33


    Ja ich bin gerade auch bei 16 und das Sonderband habe ich mir gestern gekauft!Die Bücher sind echt super klasse!!!! :P



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