Cannabisabhängig und hilfesuchend?

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    Re: Cannabisabhängig und hilfesuchend?

    robert - 18.01.2007, 11:27

    Cannabisabhängig und hilfesuchend?
    Hallo,

    in Dortmund gibt es ein Angebot der

    Suchtmedizinischen Ambulanz
    Marsbruchstrasse
    44287 Dortmund
    Tel: 0231/4503-2770

    die sich speziell an Cannabis Konsumenten richtet, angegeben ist dieses Angebot an Hilfesuchende bis zum 27. Lebensjahr!

    Gruß Robert



    Re: Cannabisabhängig und hilfesuchend?

    carry - 20.05.2007, 15:30


    Grüß dich, Robert!
    Hab mich grad erst eingeloggt und find mich net so zurecht.Bist du hier ne Ansprechperson?
    lg Carry



    Re: Cannabisabhängig und hilfesuchend?

    robert - 22.05.2007, 00:31


    Hallo,

    ich habe dieses Forum gemacht, weil ich selber 23Jahre Cannabis konsumiert habe, also SÜCHTIG!
    Ich lebe seit ca. 4 Jahren Suchtmittelfrei, also keine Drogen und kein Alkohol und wenn meine Erfahrungen helfen könnnen, ja, dann bin ich hier Ansprechpartner.
    Wenn Du magst, kannst Du ja etwas von dir/über dich schreiben und ich werde darauf eingehen.

    Gruß Robert



    Re: Cannabisabhängig und hilfesuchend?

    carry - 27.05.2007, 18:36


    Grüßt Euch!
    Aus gegebenem Anlass bin ich auf diese Seite gestoßen...hatte an jenem Tag totalen Druck und war/bin auf der Suche nach Infos/`Mitleidenden`oder so. Hab mit ca. 14 Jahren angefangen zu maßlos zu kiffen, bin jetzt 24 und seit ungefähr 1 1/2 Jahren versuche ich das in den Griff zu kriegen. Vor ungefähr einem Monat hatte ich nen derben Rückfall- weiß gar nicht, wie dass passieren konnte. Mich beschleicht die Vermutung, dass es mit `einfach nicht rauchen`nicht getan ist...Wo kommt dieses riesige Suchtpotenzial her? Seitdem ist jeder Tag der reinste Kampf- kennt ihr das? ganz lieben Gruß- carry



    Re: Cannabisabhängig und hilfesuchend?

    robert - 28.05.2007, 13:07


    Hi carry,

    zuersteinmal ist es doch sehr gut, dass du das schon relativ früh erkennst, ich selber habe ein "paar" Jahre mehr dazu gebraucht.
    Sucht, egal welche, ist eine Krankheit, deren Ursache sehr vielschichtig ist, schlechte Kindheitserfahrungen, zu hohe anforderungen an sich selbst und von anderen an einen oder Persönlichkeitsstörungen, um nur einige zu nennen.
    Ein Rückfall ist kein Weltuntergang, es ist eher ein Zeichen, dass das Bearbeiten (ich ziehe bearbeiten dem Wort "Kampf" vor) der eigenen Sucht noch nicht abgeschlossen ist.

    Sucht hat immer eine Geschichte!

    Jeder Tag ohne konsumieren von Suchtmitteln ist ein guter und wichtiger Schritt und es zählt das jetzt und nicht das morgen, sei stolz auf dich, es schon soviele Tage "ohne" geschafft zu haben.

    Mal ein paar Fragen an dich:

    Hast du dein persönliches Umfeld verändert, oder bist Du immer noch mit den gleichen Leuten unterwegs, die vielleicht selber Kiffen?

    Hast Du ärztliche Hilfe in anspruch genommen?

    Cannabisentzug findet im wesentlichen auf der psychischen Ebene statt. körperliche Symptome sind eher selten, ich selbst hatte nach 24! Jahren Kiffen keine.

    LG Robert



    Re: Cannabisabhängig und hilfesuchend?

    carry - 28.05.2007, 16:43


    Servus Robert!
    Erstmal `Danke´fürs antworten!Mir ist grad aufgefallen,dass es für mich mit einem gewissen "Schamgefühl" verbunden ist, offen darüber zu reden (Internetanonymität sei dank) Bzgl. Freundeskreis musste ich grad echt mal überlegen... da gibt es keine Konstante...entweder waren/sind es Leute, die alles nehmen und die nicht darüber nachdenken oder es sind die, die manche als`Spießer´bezeichnen würden (also gar nichts nehmen). Ich war (bin?) auch immer am liebsten allein berauscht gewesen. Mit 18 war ich ca. für ein Jahr in einer gewissen Szene verankert- viel Chemie genommen und selbst da war es mir am liebsten, wenn ich die Trips für mich allein fahren konnte.
    Bei mir ist es irgendwie so, dass ich einen sehr hohen Anspruch an meine Umwelt habe. Der ist natürlich nicht erfüllbar, somit habe ich Freunde ständig`aussortieren "müssen", die diesem Ideal nicht entsprechen konnten. Freunde sind für mich meist ganz wackelige Beziehungen, traue somit niemandem weiter, als ich ihn schmeißen kann :-).
    Ich weiß, dass das nicht gesund ist, zumal ich ja dadurch auch mit mir immer viel zu hart ins Gericht gehe. Ich renne da einer Art Perfektion hinterher, die ich natürlich nicht erreichen kann, aber irgendwie gibt mir das Struktur und Sicherheit. Ich bin gelernte Erzieherin und hatte vor 1 1/2 Jahren ein `burn´-out´ und mag seitdem in dem Job nicht mehr arbeiten (3/4 Jahr Verhaltenstherapie gemacht + 6 Wochen Psychosomatische Klinik), so ganz erholt hab ich mich davon nicht (passt ja auch nicht zu meinem Bild von `funktionieren´)- hab das Kiffen in der Zeit auch sofort aufgehört und damit nicht weiter in Verbindung gebracht. Vermutlich bin ich einfach ein sehr unsicherer Mensch und kompensiere das mit `weg machen`!? Oder bin ich erst durchs kiffen unsicher geworden, ich weiß nicht. Fragen über Fragen. lg Carry



    Re: Cannabisabhängig und hilfesuchend?

    robert - 29.05.2007, 01:08


    Hallo ^^

    Das mit dem Schamgefühl kann ich gut nachvollziehen, deswegen halte ich das Inet auch für einen guten "ersten" Weg sich zu orientieren, bzw. sich Infos zu holen.

    Ich selber habe mich nach dem Entschluss mit Drogenkonsum aufzuhören aber für die bedingungslose Offenheit mir selbst und anderen gegenüber entschieden, jeder der will, muss oder sollte, hat oder wird es in Zukunft von mir erfahren, es gehört halt zu mir, ist teil meiner persönlichen Lebensgeschichte!
    Dazu gehörte für mich auch der komplette Bruch mit allem und jedem was irgendwie mit Drogen zu tun hatte, anders hätte es bei mir nicht funktioniert. Ich habe mich ca. 1 Jahr "eingeschlossen", mich z.B. von Parties ferngehalten.
    Ein sehr wichtiges Jahr für mich im nachhinein, um ein "normales" drogenfreies Leben zu erlernen.

    Seit fast 2 Jahren mach ich eine Gesprächstherapie, die auch sehr hilfreich ist und habe mich einer Selbsthilfeorganisation angeschlossen, in der ich mich angangiere um das Thema Cannabis aus der Grauzone hervorzuholen.
    Für die Drobs in Dortmund mache ich Suchtpräventionsunterricht an Schulen.
    Das klingt alles sehr Selbstlos, ist es aber nicht, in erster Linie hilft mir das auch, immer nah an meiner eigenen Geschichte zu bleiben, nichts zu vergessen und so Vorsorge zu betreiben, denn ein Rückfall ist niemals ausgeschlossen. Sage niemals nie!

    In meiner Drogenzeit habe ich auch Chemie und Koks konsumiert, aber niemals Heroin, meine "Spritzenallergie" hat mich davon abgehalten, gut so.

    Interessant in dem Zusammenhang ist die Tatsache, dass auch ich in der Regel lieber alleine Drogen genommen habe und ganz selten in Gesellschafft. Wohl auch ein Grund, dass nach meinem "Bruch" so gut wie keine zwischenmenschlichen Beziehungen mehr vorhanden waren, eine wirklich harte Erfahrung, plötzlich ganz alleine da zu stehen.
    Seitdem geh ich mit dem Wort "Freund" auch sehr sehr vorsichtig um.
    Auch ich bin ein eher unsicherer Mensch, was ich aber durch schauspielerisches Talent gut verstecken kann, daran arbeite ich noch :)

    Ich steh jetzt auf dem Standpunkt, dass ich Drogen genommen habe, um meine Unsicherheit zu verstecken, cool zu sein..., vor mir selbst wegzulaufen, mangelndes Selbstvertrauen herbeizukiffen, der totale Selbstbetrug! Je länger und je mehr ich "genommen" habe, umso schlimmer wurde es ja, ein Schneckenhaus als Selbstschutz.

    In deiner Art mit dir selbst ins Gericht zu gehen und das auch auf andere zu projezieren finde ich mich auch wieder, ich lerne aber zunehemend zu meine Fehlern zu stehen, damit zu Leben und eben auch andere zu akzeptieren, so wie sie sind, niemand ist Perfekt und obendrein wär das auch Langweilig. Machen sie nicht gerade einen Menschen aus? Machen ihn Sympatisch und Liebenswürdig?
    Klar ist es gut Ideale zu haben, aber eine Flexibilität sollte meiner Meinung nach, nicht verloren gehen. Wir sind so, wie wir sind und das wird erst zu einem Problem, wenn daraus Verbohrtheit wird.

    Viele Gemeinsamkeiten, oder?

    War während deines Klinikaufenthaltes dein Drogenkonsum auch Thema?

    Würd mich freuen, bald wieder etwas von dir zu lesen, bis dann...

    LG Robert



    Re: Cannabisabhängig und hilfesuchend?

    carry - 29.05.2007, 11:52


    Guten Morgen Robert (und an alle anderen! )
    Mensch, ich musste grad schmunzeln- da sind wirklich einige Gemeinsamkeiten (vielleicht Grundbausteine der Sucht?!)
    Heute wird ein guter Tag (seid genau einer Woche keinen Joint mehr angerührt- ich find die erste Woche immer am allerschlimmsten-schlechte Laune, kein Appetit, Hitzewallungen und so)!Aber jeder, der damit zu tun hat weiß ja, dass es vermutlich am schwierigsten ist...sich langfristig bei Laune zu halten!
    Wenn ich so deinen Eintrag lese... du kannst echt stolz auf dich sein...da hast du sicherlich einige Dämonen für bekämpfen müssen?! Und du hast recht wenn du schreibst, dass es Ziel sein muss/sollte/könnte, mit sich selbst und anderen offen umzugehen (sicherlich auch ein gesellschaftliches Prolem), ich denke, nur so hat das eine Chance, schließlich verkapselt man sich durch Konsum ja schon sehr.
    Heroin war mir auch immer `to much´ (hätte es den Rausch in Pillenform gegeben- ich weiß nicht, vermutlich hätte ich es damals auch ausprobiert- wie ein Fass ohne Boden). Ich bin froh, dass ich den Absprung von den chemischen Drogen geschafft habe und vermute aber, dass ich mir dadurch das Kiffen, als minderes Problem eingeredet habe (schlimmer geht immer).

    Also bei mir war das so, dass ich zwar meinem damaligen Verhaltenstherapeuten schon offenbart habe, dass ich sehr, sehr viel rauche...aber irgendwie war das nie Thema (ich glaube, der war dem zeug selbst nicht ganz abgeneigt). Er sah das eher nicht als Problem... vielleicht weil ich schon jahrelang konsumierte und er andere Faktoren für meinen psychischen Absturz sah. Wir sprachen hauptsächlich über Situationen, die mir unangenehm waren und wie ich diese bewältigen kann. Ich dachte immer, er muss es wissen... er ist schließlich Profi.(?)

    Meinen Alltag krieg ich wieder gut auf die Reihe, so ist es ja nicht, die Sucht ist jedoch geblieben. Ich dachte, wenn ich mich immer schön meinen Ängsten stelle, brauch ich irgendwann nicht mehr zu kiffen...ich glaube, die Rechnung geht nicht auf...oder bin ich einfach noch nicht weit genug?
    Wir haben hier auch eine Drogenberatungsstelle, aber ich muss zugeben, dass ich irgenwie meine, die könnten mich mit meinem Anliegen nur belächeln. Ich mein, die haben mit viel `härteren Themen´ zu tun (z.B. Heroinabhängigkeit...) Es ist die Angst, nicht ernst genommen zu werden. Außerdem sind die ja auch keine Therapeuten. (?)

    Robert, hast du noch Tage an denen du `Suchtdruck´ verspürst?

    Was tust du dann ?

    Ärgert dich das?

    Sprichst du mit deinen Freunden offen darüber?

    Wie haben sie reagiert?

    Wünsch dir einen schönen Tag! lg carry



    Re: Cannabisabhängig und hilfesuchend?

    robert - 29.05.2007, 14:00


    Hi,

    ich habe auch immer gedacht, als Kiffer bin ich "besser" als Alkis oder Fixer... weit gefehlt...!
    Es half aber, mir selbst einzureden, dass das was ich mache, ja nicht sooooo schlimm sei.
    Wie ich in meiner momentanen SHG(Selbsthilfegruppe) sehe, sind die Probleme aus der eine Sucht entsteht und die, die daraus resultieren in der Regel die selben, egal was man sich "reinpfeift".

    Die Einstellung der Ärzte, Therapeuten und Gesundheitsämtern gegenüber Cannabiskosnum haben sich wesentlich verändert, sie sehen sich einem zunehmenden steigendem Anstieg gegenüber, dazu kommt, dass die Qualität des "Stoffes" und die Konzentration von THC wesentlich "besser" geworden sind. Wie ich auch in meiner suchtpräventiven Arbeit an Schulen feststelle, sind Erstkonsumenten mit 12! Jahren keine Seltenheit!
    Vielleicht war dein damaliger Therapeut auch nicht mit Suchtverhalten vertraut und dann ist es besser die Finger davon zu lassen, als an etwas zu Arbeiten, von dem man keine Ahnung hat.

    Zum Alltag folgendes, die Sucht bleibt immer, also wirst du dein Leben lang süchtig bleiben, die Frage ist nur ob mit oder ohne konsum.
    Das ist wie bei einem Alkoholiker, der wenn er ein Glas trinkt, in der Regel wieder abstürzt.
    Es kann für uns nur eine Lösung geben, nie wieder Kiffen!

    Wenn du bei jemandem das Gefühl hast, dass er/sie dich nicht ernst nimmt, zB. bei einer Drogenberatungstelle, sitzen da wer am falschen Platz, ob das allerdings eine Anlaufstelle für dich ist, kannst nur du entscheiden.
    Schon mal darüber nachgedacht eine ambulante Therapie zu machen, die sich speziell mit deiner Sucht beschäftigt?

    Tage mit Suchtdruck habe ich, dann kompensiere ich das mit Klavier oder Gitarre spielen, auch ein Gespräch kann helfen, wenn denn jemand da ist, der/die zuhören kann, in der Regel mache ich das mit mir alleine aus und es funktioniert bei mir ganz gut, wenn es gar nich aufhört, steige ich auf mein MTB und "trete" die Pedale :)
    Ärgern tut mich das nicht, denn der "Suchtdruck" gehört ebenfalls zum Krankheitsbild, es ist, wie es ist!

    Wie ich im vorangegangen post geschrieben habe, sind fast alle "Freunde" auf der Strecke geblieben, kein Interesse mehr, mich mit Leuten zu umgeben, die Suchtmittel konsumieren, egal was, ein oder zwei Glas Bier, wenn es denn jemand braucht, ist aber für mich kein Problem. Ich selber trinke aber KEIN Alkohol, um für mich eine Suchtverlagerung auszuschliessen und ich habe Spass ohne "bedröhnt" zu sein.
    Ich bin damals aus einer Band ausgestiegen, weil der Sänger auch mein Dealer war, ich hab mit ihnen gesprochen und bin auf sehr viel Verständniss gestossen, keiner hat mich schräg angeschaut, dass gilt übrigens für alle, mit denen ich offen darüber rede.
    Die Reaktionen sind meist "Du kannst stolz auf dich sein" und manchmal habe ich das Gefühl, dass andere auch mal neidisch sind, da sie selber nicht, oder noch nicht die Kraft haben, "ohne" Leben zu können.
    Seit ca. 1 Jahr spiele ich wieder aktiv in einer Band, ich kann nicht ohne.... Musik leben :)

    Wieviel hast du am Tag konsumiert und wie oft?

    Ich wünsche dir auch einen schönen Tag/Abend/Nacht ^^

    LG Robert

    P.S.: Auch wenn du andere hier grüsst, halte ich es für eher unwahrscheinlich, dass wer anderes etwas dazu schreibt, wir haben zwar "Mitleser", aber aktiv ist hier kaum jemand...

    Kann auch daran liegen, dass so ein kostenfreies Forum wie dieses, für Suchmaschinen nicht optimiert ist und "suchende" das einfach nicht finden.
    Wie hast du mich gefunden?

    Bis bald =)



    Re: Cannabisabhängig und hilfesuchend?

    carry - 31.05.2007, 13:42


    Hi Robert!
    Also, ich hab euch/dich über web.de gefunden-weiß aber nicht mehr genau, unter welchem Suchbegriff... hab echt viele Seiten aufgefufen...

    Das mit deinem Ventil Musik kann ich gut nachvollziehen! Ich studiere seit einem Jahr Kunst+Formgebung- da kann ich mich meist so richtig schön reinflüchten.
    leider ist es bald finanziell nicht mehr machbar- fang ab August ne Umschulung zur Tischlerin an. Hauptsache Material zwischen den Fingern :wink: ! ich hab auch vor, mit meinem Freund zusammen zu ziehen: irgendwie neu anfangen- mein Leben neu einrichten...
    in meiner `Hochzeit´hab ich bestimmt für 20 Euro am Tag geraucht, ein Wunder, dass ich meine Miete noch zahlen konnte...
    Ich muss jetzt hier mal erwähnen, dass es mir bis jetzt sehr sehr gut getan hat, hier ein offenes Ohr zu finden-dafür erstmal tausend dank!!! :D
    Mir geht es grad recht gut und hoffe, dass das noch etwas anhält!
    Gaaaanz lieben Gruß von mir



    Re: Cannabisabhängig und hilfesuchend?

    robert - 31.05.2007, 18:58


    Hi ^^

    Das klingt doch alles sehr gut,, der Austausch mit "Gleichgesinnten" hilft aufjedenfall, da wir wissen worum es geht. Für Menschen, die kein Suchtproblem haben, ist es oft schwer nachvollziehbar, was uns bewegt.

    Da fällt mir spontan eine Frage ein, kifft dein Freund? Kanst du mit ihm auch "darüber" reden? Hört er zu und versteht dich/das?

    Als Flucht sehe ich meine Musik nicht, eher als Werkzeug zur Verarbeitung, geflüchtet bin ich/sind wir lange genug!

    Mal zum vergleich, in meiner Koks Phase habe ich ca 500DM! am Tag dafür zum Fenster rausgeschmissen, der Durchschnittliche Cannabiskonsum lag so bei 3 Gramm. Ich wünschte mir, ich hätte das ganze Geld jetzt auf meinem Tisch liegen und könnte es anderweitig verwenden *träum* :)

    Lass es dir gut gehen

    LG Robert



    Re: Cannabisabhängig und hilfesuchend?

    bastian - 18.02.2008, 19:37


    Hallo liebe Leute,
    brauche dringend hilfe...... bin seit Jahren täglich am kiffen und komme einfach nicht davon los, jedenfalls nicht dauerhaft. Wer kann mir helfen und mir ein paar fragen beantworten?



    Re: Cannabisabhängig und hilfesuchend?

    robert - 23.02.2008, 15:18


    Hallo Bastian,

    stelle am besten deine Fragen und ich werde versuchen darauf einzugehen, ich selbst lebe seit über 4 Jahren ohne Drogenkonsum, nachdem ich 23! Jahre täglich gekifft habe. Es gibt also Wege und möglichkeiten aus dieser Spirale zu entkommen.
    Den ersten Schritt hast du ja bereits getan. Dir selbst einzugestehen, dass Du süchtig bist und der erste ist immer der schwerste Schritt ^^

    LG Robert



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