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Re: Nachbehandlung von NI zur Steigerung des Katapults/Elast.
Weltklasse - 12.01.2007, 14:20Nachbehandlung von NI zur Steigerung des Katapults/Elast.
Nach langem mal wieder ein Beitrag von mir in diesem Forum, denn hier dürften sich zu diesem Thema die meisten Spezialisten tummeln.
Mit ausnahme des Frischklebens was nachweislich die Beläge schneller, weicher, elastischer und katapultiger mach wurden hier in der Vergangenheit neue Methoden zur Nachbehandlung von Noppen Innen Belägen diskutiert.
Auch wurden diese Techniken dauernt verbessert und verfeinert. Ich habe da erlich gesagt den überblick verloren.
Ich lese hier von Bäcker-Tuning, Evolution, auftragen von Lampenöl, Olivenöl etc. Welches dieser Methoden hat wirklich etwas gebracht?
Welches dürfte die wirksamste Methode sein?
Wie lange hält die Wirkung beim NI-Belag an?
Wann muß man die Nachbehandlung wiederholen?
Was sind die Nachteile?
Gruss Weltklasse
Re: Nachbehandlung von NI zur Steigerung des Katapults/Elast.
Georg - 12.01.2007, 14:33
Neueste Entwicklungsstufe des Bäckertunings bringt merklich mehr Tempo udn Katapult.
Hab einen so getunten Hidden in 2mm auf meiner Spasskeule, der geht ordentlich ab, unbehandelt merkt man ned viel vom Chinatensor.
Effekt ist fest drinne, gehht nimmer raus währned der Lebensdauer.
Das Tuning mit Distelöl ( erste Entwicklungsstufe) brahcte ned viel, Beläge wurden nur etwas weicher.
Georg
Re: Nachbehandlung von NI zur Steigerung des Katapults/Elast.
Fuddler - 12.01.2007, 18:21
Das Tuning mit Lampenöl bringt einen merklichen frischklebeeffekt, und ist nach einigen Behandlungen irreversibel, da nur ein teil des Öls verdunstet. Kleben solltest du den Belag mit wasserbasierendem Kleber in gut abgetrocknetem zustand, oder mit folie (hab ich noch nicht ausprobiert), da das öl auch kleberpolymere löst
Re: Nachbehandlung von NI zur Steigerung des Katapults/Elast.
Fuddler - 13.01.2007, 14:48
Auf speziellen Wunsch hier nochmal die genaue Beschreibung der Lampenölmethode:
Ich benutze Klarol Lampenöl von SCHLECKER, Literpreis um 1.30 €
Man braucht:
- 1 zu tunenden Belag
- einen Pinsel
- viel Zeit
- Kleber
Der Belag sollte möglichst keine oder nur eine dünne Kleberschicht haben, das verkürzt die Wartezeit.
Grundsätzliches: organische Lösungsmittel wie im Frischkleber und auch Normalkleber sind zumeist unpolare aliphatische Kohlenwasserstoffe, oder Moleküle, die sowohl polare als ach unpolare organische Moleküle lösen.
Bei Lampenöl handelt es sich um parrafinische (Langkettige) Kohlenwasserstoffe, die ausschliesslich unpolar sind. Das Lampenöl ist also nichts weiter als ein neues Lösungsmittel, allerdings eines, das weniger giftig und weniger flüchtig ist, als Kleber-LöMi´s.
Man trägt jetzt also mit dem Pinsel das Lampenöl auf den Belagsschwamm auf und lässt es einziehen. Nachtragen, bis ein schöner "Bauch" entsteht. Vorsicht: der Bauch entsteht erst etwas nach dem Einziehen!
Je nach Dicke der Kleberschicht dauert es nun 1 bis 8 Stunden bei Zimmertemperatur und ausreichender Belüftung, bis das Öl aus den Kleberpolymeren in den Schwamm/die Luft übergegangen ist.
Ist die Kleberschicht zu dick, dann kann man sie durch Rubbeln mit dem Finger jetzt leicht abkriegen.
Der Belag muss vor dem Kleben komplett trocken sein, sonst hält der weich gewordene Kleber die Spannung des Belages nicht!
Bei Verwendung von wasserlöslichen Klebern dürfte das Problem geringer sein.
Nun kann der Belag mit einer dünnen schicht Kleber auf das Holz aufgebracht werden.
Wichtig: Dem Belag muss nach dem Spielen (spätestens nach 2 Tagen) ausreichend Zeit und Luft gegeben werden, das Öl wieder loszuwerden! Da die Ölmoleküle langerkettig sind, verdunsten sie weniger schnell. Vernachlässigt man das, so wird man nach einiger Zeit einen weichen Lappen mit viel Sound und wenig Spin haben. Der Frischklebeeffekt ist dann nur mit einem mehr an Öl / LöMi´s zu erreichen, auf Dauer ist das schlecht für den Belag.
Also nach dem spielen Belag abziehen und luftig warm lagern, bis er seine alte Form wiedererlangt hat.
Re: Nachbehandlung von NI zur Steigerung des Katapults/Elast.
Weltklasse - 15.01.2007, 11:13
@Georg
Danke erstmal für deinen Beitrag. Hört sich nicht schlecht an, ich würde es gerne mal ausprobieren. Könntest du die neueste Entwicklungsstufe des Bächertunings erläutern, ählinch wie es Fuddler gemacht hat?
Fuddler hat folgendes geschrieben:
Wichtig: Dem Belag muss nach dem Spielen (spätestens nach 2 Tagen) ausreichend Zeit und Luft gegeben werden, das Öl wieder loszuwerden! Da die Ölmoleküle langerkettig sind, verdunsten sie weniger schnell. .
Vielen dank nochmals für die genaue Anleitung. Der letzte Punkt erscheint mir aber unschlüssig. Wenn der Belag das Öl wieder von sich gibt, dann müsste doch auch der Effekt verlorengehen? Wenn nein, warum nicht?
...oder muß ich die Lampenölmethode jedes mal wieder neu anwenden.
PS: Habe ich dich richtig verstanden das diese Methode auch mit Lösungsmittelhaltigen Frischlebern funktioniert?
Re: Nachbehandlung von NI zur Steigerung des Katapults/Elast.
Fuddler - 15.01.2007, 12:57
Weltklasse hat folgendes geschrieben: @Georg
Danke erstmal für deinen Beitrag. Hört sich nicht schlecht an, ich würde es gerne mal ausprobieren. Könntest du die neueste Entwicklungsstufe des Bächertunings erläutern, ählinch wie es Fuddler gemacht hat?
Fuddler hat folgendes geschrieben:
Wichtig: Dem Belag muss nach dem Spielen (spätestens nach 2 Tagen) ausreichend Zeit und Luft gegeben werden, das Öl wieder loszuwerden! Da die Ölmoleküle langerkettig sind, verdunsten sie weniger schnell. .
Vielen dank nochmals für die genaue Anleitung. Der letzte Punkt erscheint mir aber unschlüssig. Wenn der Belag das Öl wieder von sich gibt, dann müsste doch auch der Effekt verlorengehen? Wenn nein, warum nicht?
...oder muß ich die Lampenölmethode jedes mal wieder neu anwenden.
PS: Habe ich dich richtig verstanden das diese Methode auch mit Lösungsmittelhaltigen Frischlebern funktioniert?
Dem liegt ein Irrtum meinerseits zugrunde. Ürsprünglich, wie du auch oben lesen kannst, ging ich davon aus, dass der frischklebeeffekt lange anhält - bei entsprechendem Verdunstungsgeschützten Lagern. Sound und Weichheit des Belags bleiben auch, allerdings diffundert ein Teil des Öls auch ins OG, die Spannung weicht aus dem Schwamm. Der Belag muss also immer wieder neu aufgeladen werden.
Du hast mich richtig verstande, dass diese Methode auch mit lösungmittelhaltigen Frischklebern funktioniert - ich benutze sie auch zum aufkleben - du musst halt aufpassen, dass der Belag wirklich trocken ist, sonst zieht er sich auf der Kleberschleimschicht wieder zusammen, wenn du ihn aufgeklebt hast.
Re: Nachbehandlung von NI zur Steigerung des Katapults/Elast.
Georg - 15.01.2007, 13:01
Weltklasse hat folgendes geschrieben: @Georg
Danke erstmal für deinen Beitrag. Hört sich nicht schlecht an, ich würde es gerne mal ausprobieren. Könntest du die neueste Entwicklungsstufe des Bächertunings erläutern, ählinch wie es Fuddler gemacht hat?
Kann ich ned .
Weiß garned , woraus, mit was, der Bäcker das bewerkstelligt hat.
Würde es ohen seine Genehmigung auch ned preisgeben , wenn cih es wüsste !
:wink:
Re: Nachbehandlung von NI zur Steigerung des Katapults/Elast.
Weltklasse - 15.01.2007, 13:11
...okay, danke Georg,
dann leite ich hiermit die anfrage an den Bäcker weiter. :lol:
Re: Nachbehandlung von NI zur Steigerung des Katapults/Elast.
thebakerman - 15.01.2007, 15:30
...
Gruß, Geheimniskrämer :D
Re: Nachbehandlung von NI zur Steigerung des Katapults/Elast.
Weltklasse - 15.01.2007, 17:23
@thebakerman
..schade
Re: Nachbehandlung von NI zur Steigerung des Katapults/Elast.
Georg - 14.04.2007, 11:16
Sodele, gibt wieder news zum Tuning !
Weiß garnicht die wievielte Evolutionstsufe es ist, aber gestern hab ich mit getuntem Neos sound gespielt. Es war ein 4Monate alter abgenudelter, man will ja ned nen teuren neuen opfern. Das Ding hat sich so stark aufgerollt, dass ich 10 Schnipsel Kantenband brauchte um ihn auf die schnelle aufs Holz zu bekommen, selbst das hat nur 5min. gehalten demnächst muss er mal mit ordentlich Normalkleber und ner Nacht unter nem Bücherstapel ordentlich aufgeklebt werden.
Tuning is bei 90% , Belag is weich und katapultig, fehlt nur minimal Druck , damit könnte man auskommen ! 8) 8) 8)
Jetzt muss noch ne Langzeitbeobachtung erfolgen und ne Messung in so einem der geplanten , neuen Messgeräte, will ja schließlich regelkonform spielen.
Georg
Re: Nachbehandlung von NI zur Steigerung des Katapults/Elast.
Mastermind - 14.04.2007, 13:01Re: Nachbehandlung von NI zur Steigerung des Katapults/Elast
Weltklasse hat folgendes geschrieben: Mit ausnahme des Frischklebens was nachweislich die Beläge schneller, weicher, elastischer und katapultiger mach wurden hier in der Vergangenheit neue Methoden zur Nachbehandlung von Noppen Innen Belägen diskutiert.
Auch wurden diese Techniken dauernt verbessert und verfeinert. Ich habe da erlich gesagt den überblick verloren.
Ich lese hier von Bäcker-Tuning, Evolution, auftragen von Lampenöl, Olivenöl etc. Welches dieser Methoden hat wirklich etwas gebracht?
Welches dürfte die wirksamste Methode sein?
Wie lange hält die Wirkung beim NI-Belag an?
Wann muß man die Nachbehandlung wiederholen?
Was sind die Nachteile?
Gruss Weltklasse
Nimm einen F3 und spanne ihn beim aufkleben. Der ist weich genug, spinnig, klickt wie frisch geklebt, und hält dauerhaft.
Re: Nachbehandlung von NI zur Steigerung des Katapults/Elast.
potz - 14.04.2007, 14:13Re: Nachbehandlung von NI zur Steigerung des Katapults/Elast
Mastermind hat folgendes geschrieben:
Nimm einen F3 und spanne ihn beim aufkleben. Der ist weich genug, spinnig, klickt wie frisch geklebt, und hält dauerhaft.
...und ab und zu noch ein bißchen Spinmax (oder Waschbenzin, gell Mastermind :40786 ) druff, dann ist das Obergummi auch wirklich nach längerer Nutzung noch wunderbar griffig und die Dinger halten 4-5 Monate.
Tja, und wenn erstmal der "Desto F3 Big slam" da ist, dann heißt es sowieso: "Ist es zu laut, bist du zu alt" :supz: ! Test(bericht) meinerseits folgt, sobald das Ding zu erhalten ist.
Re: Nachbehandlung von NI zur Steigerung des Katapults/Elast.
Snurd - 14.04.2007, 14:26Re: Nachbehandlung von NI zur Steigerung des Katapults/Elast
Mastermind hat folgendes geschrieben: Nimm einen F3 und spanne ihn beim aufkleben. Der ist weich genug, spinnig, klickt wie frisch geklebt, und hält dauerhaft.
Unter Nachbehandlung verstehe ich aber kein spannendes Aufkleben :lol:
Re: Nachbehandlung von NI zur Steigerung des Katapults/Elast.
Mastermind - 14.04.2007, 14:33Re: Nachbehandlung von NI zur Steigerung des Katapults/Elast
Snurd hat folgendes geschrieben: Mastermind hat folgendes geschrieben: Nimm einen F3 und spanne ihn beim aufkleben. Der ist weich genug, spinnig, klickt wie frisch geklebt, und hält dauerhaft.
Unter Nachbehandlung verstehe ich aber kein spannendes Aufkleben :lol:
Stimmt. Damit kannst du dir die Nachbehandlung ersparen. :D
Re: Nachbehandlung von NI zur Steigerung des Katapults/Elast.
Georg - 14.04.2007, 14:39Re: Nachbehandlung von NI zur Steigerung des Katapults/Elast
Mastermind hat folgendes geschrieben: Snurd hat folgendes geschrieben: Mastermind hat folgendes geschrieben: Nimm einen F3 und spanne ihn beim aufkleben. Der ist weich genug, spinnig, klickt wie frisch geklebt, und hält dauerhaft.
Unter Nachbehandlung verstehe ich aber kein spannendes Aufkleben :lol:
Stimmt. Damit kannst du dir die Nachbehandlung ersparen. :D
Was keine Antwort auf Weltklasses Fragen ist und nicht jeder spielt mit weichen F3 ! ESN-Kram hält bei intensivem Training bei allen mir bekannten Spielern hoch bis Oberliga auch nur 2-3 Monate.
Georg
Re: Nachbehandlung von NI zur Steigerung des Katapults/Elast.
Mastermind - 14.04.2007, 16:41Re: Nachbehandlung von NI zur Steigerung des Katapults/Elast
Georg hat folgendes geschrieben: Was keine Antwort auf Weltklasses Fragen ist und nicht jeder spielt mit weichen F3 ! ESN-Kram hält bei intensivem Training bei allen mir bekannten Spielern hoch bis Oberliga auch nur 2-3 Monate.
Vielen Dank für den Hinweis. Habe ich wohl übersehen ... :wink:
Nur noch am Rande: unter diesen Bedingungen halten auch die allermeisten anderen Beläge frischgeklebt nicht länger.
Aus und Ende.
Re: Nachbehandlung von NI zur Steigerung des Katapults/Elast.
thebakerman - 14.04.2007, 16:56
Der Vorteil bei einem Tuning ist hauptsächlich, dass man seinen gewohnten Belag, den man bisher frischgeklebt gespielt hat, einfach weiterspielen kann. Jemand, der bisher einen Bryce frisch gespielt hat, wird mit einem F3 Big Slam wohl nicht glücklich werden. Es entfällt dazu noch die lästige Frischklebeprozedur, verkleben kann man sich somit auch nicht mehr, die Haltbarkeit der Beläge wird dadurch sicher auch zunehmen. :wink:
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