Straubing verliert in Nürnberg 1:5

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    Re: Straubing verliert in Nürnberg 1:5

    Pitbull2003 - 08.01.2007, 11:47

    Straubing verliert in Nürnberg 1:5
    Was muss passiert sein, dass ein Trainer, der nach den Ausfällen von zwei wichtigen Stürmern mit nur drei Angriffsreihen in das Spiel gehen kann, gleich zwei Stürmer in die Kabine schickt?
    Vier Minuten vor Ende des zweiten Drittels und bei einem Zwei-Tore-Rückstand sah man erst Stefan Mann und Markus Jocher nach einem von vielen erfolglosen Powerplays miteinander streitend auf dem Eis. Auf der Bank setzten beide den Streit fort, man sah nun auch Erich Kühnhackl im erregten Wortwechsel mit Stefan Mann. Und dann sah man Stefan Mann und Markus Jocher in die Kabine stapfen.
    „ Ich kann egoistisches Verhalten auf dem Eis und in der Mannschaft nicht dulden", sagte Kühnhackl, „das wird mit Sicherheit noch eine Aussprache unter Männern geben." Ins Detail ging Kühnhackl nicht, aber das geht wohl in erster Linie an die Adresse von Stefan Mann. Im letzten Drittel durften beide zwar wieder mittun, aber nun in verschiedenen Blöcken. Mann wurde für den noch immer auf der Strafbank sitzenden Severson zunächst sogar befördert in den ersten Block, nach Seversons Rückkehr aber degradiert zum zehnten Stürmer auf der Bank, und nur weil Jocher nach einem Stockschlag auf das Handgelenk das Spielgeschehen nur noch von der Bank aus und mit einem Eisbeutel am Handgelenk betrachtete, kam Mann wieder zu Einsätzen, die er mit einer Lässigkeit bewältigte, dass sich der Eindruck von Desinteresse aufdrängte.
    Nur 16 Feldspieler
    Das alles war in einem Spiel, in das die Tiger ohne Trevor Gallant und Nathan Barrett gehen mussten und das gekennzeichnet war von Unterzahlsituationen. Die Tiger waren mit nur 16 Feldspielern und nur drei Reihen in das Spiel gegangen. Gallant ist wegen einer Adduktorenzerrung erst am Sonntag gegen Köln wieder dabei, Barrett hat sich am Samstagabend mit einer Grippe abgemeldet. Für Gallant kam Peter Abstreiter in die zweite Reihe zu Center Billy Trew, Stefan Mann spielte neben Center Oswald in der dritten Reihe, Markus Jocher und Thomas Wilhelm wechselten sich auf der anderen Außenposition ab. Auch etliche andere Spieler wie Severson gingen grippegeschwächt ins Spiel. Unter diesen Umständen verkauften sich die Tiger ganz ordentlich, wenn man absieht von der Tatsache, dass Straubing kein Powerplay zu bieten hatte. Nürnberg dagegen schon: Vier der fünf Nürnberger Tore fielen im Powerplay, zwei davon bei doppelter Überzahl, während Straubing Fünf-gegen-Drei-Situationen zuhauf vergab.
    Wieder schneller Rückstand
    Wie schon oft in den letzten Wochen rannten die Tiger schnell einem Rückstand hinterher. Nürnberg nützte bereits das erste Powerplay zur Führung. Abstreiter hatte in der zweiten Minute eine Strafe wegen Stockschlags kassiert und Pollock fälschte einen Schuss von der blauen Linie ab zum 1:0. Kurz darauf überstanden die Tiger schadlos eine doppelte Nürnberger Überzahl, waren aber selbst nicht in der Lage, ihrerseits Kapital aus Powerplay-Situationen zu schlagen: Nürnberg kassierte im ersten Drittel doppelt so viele Strafzeiten wie Straubing, nur leider war das Tiger-Powerplay ungefähr so aufregend wie eine Doppelfolge Forsthaus Falkenau: Selbst drei doppelte Überzahlspiele über insgesamt eine Minute brachten im ersten Drittel nichts. In das zweite Drittel ging Straubing mit einer Minute und 14 Sekunden Fünf-gegen-Drei, aber auch hier präsentierte sich das Straubinger Überzahlspiel wenig überzeugend. Trew fälschte einen Elfring-Schuss an den Pfosten ab, das wars. „Man hat gesehen, wie sehr Gallant mit seiner Übersicht hier fehlt", kommentierte Kühnhackl. Nürnberg zeigte wenig später, wie es richtig geht.
    Ehrentreffer durch Chouinard
    Nach Strafen gegen Oswald und Severson hatte Nürnberg fast zwei Minuten zwei Mann mehr, brauchte aber nur genau zwölf Sekunden zum 2:0 durch Brennan. Straubing blieb weiter in Unterzahl, und das Toreschießen ging weiter, aber diesmal zugunsten von Straubing. Eric Chouinard fing einen Nürnberger Pass ab, marschierte los, wurde gefoult, bekam einen Penalty und verwandelte zum 2:1. Eine Minute später stellte Jiranek mit dem 3:1 den alten Abstand wieder her, dann kassierte Günther Oswald seine dritte Zehn-Minuten-Strafe wegen Meckerns und wird damit am Dienstag fehlen, Jason Dunham eine Zwei-Minuten-Strafe, Cam Severson zwei plus zehn wegen Checks gegen den Kopf und dann fiel das 4:1 durch Savage, bei doppelter Überzahl. Und dazwischen gab es den Streit zwischen Mann und Jocher und Kühnhackl.
    Der Ex-Straubinger Petr Fical beendete den Abend in der letzten Minute mit dem 5:1. Es war ein Tor im Powerplay, und „Powerplay" heißt, wörtlich übersetzt, „Machtspiel". Ein Powerplay fand zumindest am Sonntagabend nicht statt bei den Tigern. Machtspiele gibt es aber offenbar.

    Sinupret Ice Tigers: Lang - Pollock, Laflamme; Brennan, Periard; Bader, Schauer; Cespiva, Ondruschka - Savage, Swanson, Maurer; Pielmeier, King, Jiranek; Fical, Leeb, Beardsmore; Grygiel, Acker, Polaczek;

    Straubing Tigers: Bales; Norgren, Casparsson; Elfring, Lehner; Retzer, Kinch - Severson, Chouinard, Lundbohm; Dunham, Trew, Abstreiter; Mann, Oswald, Jocher; Wilhelm;

    Torfolge: 1:0 (3:13) Pollock (Laflamme; 5:4), 2:0 (27:17) Brennan (Periard, Beardsmore; 5:3), 2:1 (28:07) Chouinard (Penalty), 3:1 (29:10) Jiranek (Acker, Grygiel), 4:1 (36:32) Savage (Pollock, Laflamme; 5:3), 5:1 (59:11) Fical (Jiranek, Laflamme; 5:4);

    Strafzeiten: Nürnberg 26, Straubing 22 plus 10 Oswald plus 10 Severson.

    Schiedsrichter: Nadir Mandioni, Profi-Referee des Schweizerischen Eishockeyverbandes (SEHV);

    Zuschauer: 7337.



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