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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Sunny - Nicky Forum: Gestüt Heaven Horse Forenbeschreibung: Das hier isr das Forums von Gestüt Heaven Horse aus dem Unterforum: Sunny Antworten: 4 Forum gestartet am: Dienstag 06.06.2006 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Feiern mit angenehmen Folgen Letzte Antwort: vor 16 Jahren, 2 Monaten, 23 Tagen, 21 Stunden, 35 Minuten
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Re: Feiern mit angenehmen Folgen
Sunny - 05.01.2007, 13:01Feiern mit angenehmen Folgen
(Bericht zum 2.1.2007)
Ich wachte um kurz nach 10.00 Uhr von alleine auf.
Silvester saß mir immer noch ziemlich in den Knochen – ich hatte mich doch ein wenig übernommen. „Auf zu neuen Taten! Neues Jahr, neues Glück!“ dachte ich mir und kroch aus dem Bett, da ich eh nicht mehr schlafen konnte. Gestern war ich gegen 17.00 Uhr nach Hause gekommen und hatte mich sofort wieder schlafen gelegt, nun wollte ich die verlorenen Stunden wieder aufholen:) Ich tapste runter in die Küche, wo mich Niki freudig begrüßte. Meine Eltern hatten sich gestern ihrer angenommen, da ich dazu nicht mehr in der Lage gewesen war. Jetzt freute sie sich wie ein Welpe, hüpfte um mich herum und leckte mir die Hände.
„Na? Wieder unter den Lebenden?“ witzelte mein Vater und grinste mich an, als ich mit einem Toast und Orangensaft ins Wohnzimmer an den Esstisch kam.
„Haha!“ antwortete ich ihm nicht begeistert und mampfte mein Toast. Plötzlich hörte ich das Kratzen von Nikitas Fressnapf in der Küche, obwohl ich sie gar nicht gefüttert hatte! Ich wollte grade aufspringen, da stolzierte meine Maus ins Wohnzimmer und mir blieb der Mund offen stehen: Nase in die Luft gestreckt balancierte sie ihren Fressnapf, natürlich mit der eingebeulten Seite nach unten. „Nikita!“ rief ich erschrocken auf, woraufhin sie den Napf sofort fallen ließ und sich duckte, als hätte sie etwas angestellt. Ich beruhigte sie und lobte sie natürlich ausgiebig. Ich war immer noch total baff und schaute entgeistert meinen Vater an, der die ganze Zeit schelmisch grinste. Ich wusste gar nicht, was ich sagen sollte, ging nur in die Küche und fütterte Nikita. Hinter mir hörte ich meine Schwester die Treppe runtertrampeln, und ein zweites paar Füße folgte etwas langsamer und leiser.
„Saniiiii!“ Meine Schwester umarmte mich stürmisch „Hast du gesehen, was wir Niki beigebracht haben?“ stolz blinzelte sie mich an und wartete auf meine Reaktion.
„Ähm ja hab ich!“ stotterte ich immer noch etwas perplex „Wir?“ fragte ich schließlich und schaute an meiner Schwester vorbei. Hinter ihr stand ein schlaksiger Junge, nicht besonders hübsch, aber auch nicht hässlich und schaute mich freundlich an.
„Das ist Konni!“ stellte mir meine Schwester ihn vor. „Aha!“ konnte ich nur sagen und fühlte mich als hätte ich nicht nur einen Tag verpasst, sondern ein ganzes Jahr. Was ging hier in meinem Haus vor? Im Laufe des Frühstücks klärten sich dann so einige Fragen: Konni war Kajas Freund (darf ich depressiv werden?), meine Mutter freute sich wie ein kleines Kind und wuselte die ganze Zeit um die beiden herum. Mein Vater schien Konni auch zu billigen und ich fand ihn dann doch wirklich nett. Er war zwar schon 16(meine Schwester erst 14) aber Jungs sind ja mit der Entwicklung weiter zurück. Anscheinend hatten sich die beiden während der letzten Tage intensiv um Nikita gekümmert. Viel zu spät wurde mir bewusst, dass ich noch im Schlafanzug da saß, so ging ich schließlich nach oben und zog mich um. Erstmal raus hier! Niki wusste ganz genau wann es zu Atlantica ging und lief aufgeregt durch unser Haus. Ich klaute mir noch den letzten Apfel aus unserer Obstschale und schmierte mir ein Brot für zwischendurch. Glücklicherweise war der Schnee, der nach Weihnachten gefallen war, schon längst wieder geschmolzen und so entschloss ich mich dazu Fahrrad zu fahren, doch kaum war ich aus der Tür getreten, erwartete mich die nächste Überraschung an diesem Tag: Mr. Absolut sexy lud grad etwas aus seinem Auto aus. Was tat er hier? Ich hatte ihn noch nicht ganz vergessen: Lino – seit Sardinien hatte ich ihn kaum gesehen, trotzdem himmelte ich ihn an! Ich wollte schnell vorbeihuschen, doch Nickys Stimme sagte in meinem Kopf: „Versuche ihn in ein Gespräch zu verwickeln! Wenn ihm wirklich was an dir liegt, bemüht er sich mit dir zu sprechen!“ Na toll Nicky, leider mangelt es mir ziemlich an Selbstbewusstsein und Mut! Ich schlich an ihm vorbei mit gesengtem Kopf, da spürte ich seinen Blick und musste reflexartig hochschauen - ein großer Fehler, denn ich liebe seine Augen über alles! Verkrampft brachte ich ein Lächeln zustande. Ich sah nicht grade sexy aus – wer stylt sich schon zum Reiten?
„Hey!“ sagte er „Ich dachte schon du lebst hier nicht mehr! Ich seh dich ja nie!“
„Ähm ja…nö…hmmmmm!“ war meine äußerst intelligente Antwort. Nikis Schnauze schob sich beruhigend in meine rechte Hand, ich streichelte sie ohne ihn dabei aus den Augen zu lassen.
Seinen Gesichtsausdruck konnte ich nicht deuten, doch meiner muss um längen besser gewesen sein, als er meinte: „Ach danke für die SMS an Silvester! Ich hatte nur leider überhaupt kein Guthaben mehr um dir zurückzuschreiben! Dann mach ichs mal so: Happy New Year!“
Ich schaute wie ein Schaf und schluckte. ICH hatte IHM eine SMS geschrieben? Daran kann ich mich nicht mehr erinnern! Ohoh….ich schwor mir in diesem Moment weniger Alkohol zu trinken. Ich wollte ihn nicht verletzen, aber auch irgendetwas sinnvolles sagen, daher murmelte ich: „Schon ok! Danke!“
Er lächelte sein unbeschreibliches Lächeln und fragte dann: „Kann ich dich irgendwo hin mitnehmen?“ Er war so offen, so entwaffnend, ich fragte mich was das sollte, ich war ja wohl eben nicht sehr gesprächig gewesen. „Reiten?“ riet er, als ich nichts sagte.
Ich fing mich endlich und atmete tief durch: „Ja ich wollte zu Atlantica fahren! Gestern war ich nicht so in der Lage zu ihr zu Fahren und es wird mal wieder Zeit!“ Schnell schob ich hinterher „Ich fahr glaub ich besser mit dem Rad! Es ist genau die entgegengesetzte Richtung zu dir!“
Jetzt strahlte er: „Du weißt noch, wo ich wohne?“
Ich musste lachen „Wie könnte ich das je vergessen!“
„Du musst eh mal zu mir kommen, du hast es mir versprochen!“ meinte er fast anklagend und schaute mir tief in die Augen. Ich dachte es wäre damals eher ein Gag gewesen, weil wir fast nur rumgealbert hatten, aber anscheinend war es ihm ernst.
„Ich hab Zeit!“ sagte er und drehte sich energisch um „Ich wollte dein Pferd eh mal anschauen!“ Was sollte ich da sagen? Ich stieg einfach mit Niki ein und er fuhr mich nach meinen Anweisungen zum Hof. Ich war inzwischen wieder aufgetaut und wir alberten weiter herum. Viel zu schnell waren wir angekommen. Niki rannte wie immer vor und bellte ungeduldig vor Atlanticas Boxentür. Lino folgte mir in die Stallgasse und zur Box, war aber etwas unsicher, als ich die Tür öffnete. Zärtlich pustete Atlantica mir über den Arm und ich begrüßte sie. Neugierig schnupperte sie über meine Schulter hinweg nach „dem Neuen“ und Lino hielt ihr vorsichtig die Hand hin. Ich musste mir ein Lachen verbeißen – es sah wirklich süß aus. „Wow! Sie ist echt wunderschön!“ sagte Lino, als ich aus der Box trat. Er war wirklich fasziniert. Ich lachte und war stolz. Klein Balu fetzte plötzlich um die Ecke und griff Niki spielerisch an, er war schon richtig groß geworden. Wenige Minuten später hörte ich Nickys eilige Schritte, dann einen kleinen Schrei als sie mich sah, kurzer irritierter Blick auf Lino und dann eine große Umarmung. „Fröhliches Neues Jahr! Wo warst du gestern?“
„Ja dir auch!“ lachte ich, dann wurde ich verlegen „Naja ich war nicht ganz so in guter, körperlicher Verfassung, falls du weißt, was ich meine…“Meine Gesichtsfarbe wechselte zu rosa.
„Sunny hat zu viel gesoffen!“ rief Nicky und bekam einen Lachkrampf.
Ich wollte ernst bleiben und gaaaaaaaaaaaaaaanz böse gucken, was überhaupt nicht klappte und so konnten wir erst aufhören, als unsere Bäuche wehtaten.
„Sorry!“ schnappte ich nach Luft und drehte mich zu Lino um, der uns amüsiert betrachtete.
„Jetzt weiß ich warum du immer reiten gehst, das ist besser als jede Droge!“ Ich knuffte ihn in die Seite, er wehrte mich halbherzig ab.
Nicky wischte sich die letzten Lachtränen aus den Augenwinkeln und sagte: „Wir müssen noch mal quatschen!“ und zwinkerte mir zu.
„Ja wie wärs mit einem Ausritt in den nächsten Tagen?“ schlug ich vor „Ich hab Zeit!“
„Das ist ja mal was ganz neues!“ spottete sie „Ja ich sag dir noch mal bescheid! Ich muss jetzt aber, Maya wartet im Reiterstübchen auf mich!“
„Tschö!“ rief ich ihr hinterher.
Nikita wurde von Lino mit Streicheleinheiten verwöhnt und ich holte Halfter, Führstrick und Putzzeug für Atlantica. Als ich zurückkam lag er mit Niki im Stroh und spielte – ein Bild für die Götter!
„Ähm!“ ich räusperte mich „Ich denke für dich wird’s jetzt echt langweilig! Ich will dich ja nicht vertreiben, aber ich weiß ja nicht was du heut noch vorhast…also….naja…wegen…“ fing ich wieder an zu stottern.
„Ja?!“ grinste er mich schelmisch an. Ich schaute ihn verzweifelt an, er wollte mich nur necken.
„Ich würd gern bleiben, wenn es dir nichts ausmacht! Ich kann dir auch helfen!“ sagte er jetzt ehrlich und schaute mich ganz lieb an. „Und vor allem kann ich es nicht verantworten, dass du nachher nach Hause läufst!“
„Ähm…das ist kein Problem…naja, deine Sachen riechen dann nachher ganz schön nach Pferd und…“ ich verstummte, als er mich grinsend fast ein wenig wütend ansah.
„Ok, komm!“ sagte ich schließlich und die nächste halbe Stunde machte ich Lino mit der Kunst des Pferdeputzens vertraut. Wir lachten viel, er lernte schnell und seine anfängliche Skepsis hatte sich in Luft aufgelöst. Dann war Atlantica fertig und ich sattelte und trenste sie.
Ich holte mir meine Reitkappe, pfiff nach Niki und wollte grad zur Halle gehen, da fragte er mich plötzlich ganz vorsichtig und sanft: „Darf ich zugucken?“ Ich drehte mich um, damit ich sah, ob er einen Witz machte, es war keiner, es lag ein verletzter Ausdruck in seinem Gesicht.
„Na klar!“ lachte ich „Dachtest du ich binde dich hier an?“
„Naja!“ er wirkte verlegen „Du hättest mich ja auch ins Reiterstübchen schicken können!“
Ich weiß nicht wieso, aber ich fühlte mich seltsam fröhlich, ganz leicht. Ich ritt Atlantica entspannt warm. Sie war gut drauf, denn sie mochte es, wenn viele Leute um sie herum waren. Lino und Niki waren auf der Tribüne und beobachteten jeden Schritt von Atlantica. Ich zeigte Lino ein paar einfache Bahnfiguren und konzentrierte mich dann nur noch auf das reiten ohne reden. Ich blendete ihn einfach aus. Diesmal wollte ich an die perfekten Wechsel anknüpfen, die ich schon einmal mit ihr geübt hatte. Im Trab kein Problem, doch im Galopp wurde es schon schwieriger. Atlanticas Galopp war leicht und federnd, doch etwas energiegeladener als sonst. Trotzdem wirkte sie hochkonzentriert. Nach ein paar Anläufen klappte es sehr gut und ich lobte sie ausgiebig. Ich machte noch ein wenig Trabarbeit um ihre Kondition zu stärken und beendete das Training nach etwas mehr als einer Stunde. Meine beiden Zuschauer fielen mir wieder ein und ich dachte sie würden mir müde entgegenblinzeln, doch Lino saß hellwach und interessiert da. Niki hatte es sich auf der Bank bequem gemacht.
„Na, willst du auch mal?“ fragte ich ihn mit einem spöttischen Lächeln, ich wusste er würde es nie machen, er war einfach nicht der Typ dafür!
Ich dachte diese Frage würde ihn erstaunen oder zumindest verlegen machen, doch er lächelte nur wieder und strahlte mich mit seinen karamellbraunen Augen an. Der Blick war so intensiv, dass ich fast vom Pferd fiel.
„Ihr saht wundervoll aus!“ nickte er mir anerkennend zu, als ich abstieg und meine Süße aus der Halle führte. Mein Herz schlug seinen eigenen übermäßig schnellen Rhythmus.
„Du hast doch gar keine Ahnung!“ erwiderte ich nur weil ich das Gefühl hatte was sagen zu müssen, meine Stimme zitterte ein wenig dabei.
Ich zwang mich zur Ruhe und sattelte und trenste Atlantica ab und band sie wieder an. Ohne, dass ich etwas sagte, putzte Lino meine Süße und redete und lobte sie. Wieder einmal ein irres Erlebnis am heutigen Tag. Ich half ihm und wir kamen mal wieder ins Gespräch. Schließlich waren wir fertig und ich brachte Atlantica in ihre Box und fütterte sie. Genussvoll kaute sie und ich ließ meine Finger durch ihre Mähne gleiten und massierte ihren Rücken. Plötzlich spürte ich von hinten einen anderen Körper und drehte mich erschrocken und ruckartig um, sodass ich mit dem Kopf gegen Linos Brust knallte.
„Öh, sorry!“ quetschte ich heraus und drehte mich einfach wieder um. Ich spürte, wie ich knallrot wurde, während er hinter mir leicht gluckste.
„Lass uns gehen!“ sagte ich, um der Situation zu entgehen, drückte Atlantica einen Kuss auf ihre beschmadderte Schnauze und drückte mich an ihm vorbei aus der Box. Er verabschiedete sich auch und folgte mir. Schweigend gingen wir zu seinem Auto.
„Boahhhh!“ schallte es plötzlich von der Stallgasse „Aber mein Orlando Bloom Typ sieht doch ein wenig besser aus!“
„Pscht, sei doch still Maya!“ schimpfte Nicky und ich musste grinsen. (Mensch Mädels^^ Ihr seid einfach Klasse!)Lino sagte nichts und stieg ich ein und fuhr vom Hof.
Es herrschte immer noch Stille zwischen uns.
„Was machst du heute noch so?“ fragte er schließlich.
„Meine beste Freundin und ihr Zwillingsbruder haben Geburtstag!“ antwortete ich ihm lächelnd und freute mich innerlich auf den Abend.
„Na dann…trink bloß nicht zu viel!“ grinste er und zwinkerte mir zu.
Ich seufzte nur. Viel zu schnell waren wir zu Hause angekommen.
„Viel Spaß!“, sagte er, als ich gezwungenermaßen ausstieg.
„Ja dir auch noch einen schönen restlichen Tag!“ antwortete ich ihm und fügte in Gedanken „Hoffentlich sehen wir uns bald wieder!“ hinzu. Er verabschiedete sich von Nikita und fuhr dann davon.
Ich konnte in den nächsten Stunden gar nicht an ihn denken, da ich mal wieder sehr spät dran war. Ich duschte, packte die Geschenke ein und stylte mich. Dann fuhr mich meine Mutter netterweise hin, Nikita musste zu Hause bleiben, die Party heute Abend war nichts für sie.
Es war wirklich irre und ich verlor meinen Vorsatz nicht so viel zu trinken schon ganz schnell – ich sollte eh bei Miri(also dort) übernachten und musste nicht mehr nach Hause kommen. Doch die Stimmung war perfekt, es gab keinen, der es mit dem Trinken übertrieb, doch plötzlich hörten wir gegen 3.00 Uhr laute Stimmen an der Haustür. Ihre Eltern, die die beiden ausquartiert hatten, waren anscheinend zurück und stritten sich heftig. So toll die Geburtstagsparty gewesen war, so beschissen endete sie auch, da uns die Eltern einfach rausschmissen. Sie stritten sich nicht nur untereinander, sondern auch mit ihren Kindern, obwohl alles abgesprochen war. Zumindest saßen wir draußen alle nicht ganz nüchtern und latschten erstmal ein wenig in der Gegend herum. Miri und Aaron (die Geburtstagszwillinge) stießen mit Alk zu uns und wir feierten einfach draußen weiter. Vielleicht ein großer Fehlern von mir, denn als wir um ca. 4.30 Uhr aufhörten, bemerkte ich, dass kein Nachtbus fuhr. Für meine restlichen Freunde kein Problem, da die meisten noch nicht einmal 10 min. Fußweg von den Twins nach Hause hatten, doch ich? Ich musste einmal durch Zehlendorf.
„Wir bringen dich nach Hause!“ beschloss meine Clique, was ich ihnen mit Mühe und Not ausreden konnte. Es wäre einfach zu wahnsinnig gewesen. Außerdem hoffte ich an der frischen Luft etwas nüchternder zu werden, damit meine Eltern das nicht mitbekamen. Nicht, dass es sie gestört hätte, aber trotzdem…
Ich muss zugeben, dass es nicht grade einfach war Richtung mein Zuhause zu laufen, aber ich gab mein bestes. Ich dachte an alles und gar nichts, alles wirbelte in meinem Kopf durcheinander. Ich war ungefähr die Hälfte des Weges gelaufen, da hörte ich plötzlich eines der wenigen Autos hinter mir, das etwas weiter vor mir hielt. Ich hätte es gar nicht bemerkt, wenn nicht jemand aus dem Auto ausstieg und mir fragend zurief: „Sun?“
Es gibt nur einen einzigen Menschen, der mich jemals so genannt hat und den wollte ich jetzt auf gar keinen Fall sehen! Ich betete, das er es nicht war, doch Lino trat näher zu mir und schaute mir besorgt ins Gesicht. „Mein Gott, was machst du denn hier?“
„Dasselbe könnte ich dich fragen!“ warf ich zurück und versuchte nicht allzu besoffen zu klingen.
„Du versuchst jetzt nicht nach Hause zu kommen, oder? Oh man, woher kommst du?“
Als ich ihm „Dahlemer Weg“ sagte, fielen ihm fast du Augen aus dem Kopf.
„Ich will dir ja keine Angst machen, aber es ist 5 Uhr morgens und auch hier in der Gegend gibt es Arschlöcher! Ich meine, wenn dir was passiert wär!“ er war todernst, ich versuchte zu lächeln. „Hätte dich nicht jemand fahren können?“ fragte er.
„Ich bin die älteste in meiner Clique!“ gestand ich ihm und er bohrte seinen Blick in meine Augen.
„Dann hättest du deine Eltern anrufen sollen!“ forderte er.
Jetzt musste ich wirklich grinsen „Was meinst du wie die reagiert hätten! Ich sollte eigentlich dort schlafen! Sie dürfen das auch auf keinen Fall wissen, dass ich hier um 5 alleine rumlaufe!“ Ich schaute ihm fest in die Augen und hoffte er würde dicht halten.
„Warum bist du denn dort nicht geblieben? Du bist ja auch nicht grade nüchtern!“ Ich feuerte einen hasserfüllten Blick ab, erzählte ihm aber so einfach wie möglich, wie es dazu gekommen war, dass ich nun nach Hause lief. Ohne etwas zu sagen, schob er mich einfach in Richtung sein Auto.
„He, ich will lieber laufen!“ sagte ich unsicher und drehte mich um.
„Ach ja?“ fragte er amüsiert, hob mich hoch und trug mich zu seinem Auto, wo er mich auf den Beifahrersitz bugsierte.
„Hey!“ protestierte ich „Ich bin viel zu schwer!“
Er fuhr los und schaute mich an der Ampel an. Ich war todmüde, wollte nur noch schlafen und in den Schwindel in meinem Kopf versinken. Er war wirklich absolut besorgt und fragte: „Alles ok?“
„Mhhhhmhhhh!“ nickte ich und schloss die Augen.
Er fuhr weiter und sagte dann entschlossen: „Du kommst mit zu mir! Deine Eltern bekommen das jetzt eh mit, wenn du nach Hause kommst. Außerdem hab ich die starke Befürchtung, dass du nicht mehr alleine ins Bett kommst. Du kannst ja sagen, dass du bei Miri gepennt hast!“ Mir war alles egal geworden, ich schlief einfach traumlos und fest ein und bemerkte gar nicht, wie mein edler Retter mich vorsichtig zu seiner Wohnung trug.
Re: Feiern mit angenehmen Folgen
Nicky - 05.01.2007, 14:32
Oh ist das romantisch *schwärm* Gaaaaaaaaaaaanz toll! Dickes Lob ist echt ein geiler Bericht. Also ich hätte an der Stelle wo du ihn fast über den Haufen rennst einen Kuss gewollt :D
Woah echt toll der Bericht! *schwärm*
Re: Feiern mit angenehmen Folgen
Sunny - 05.01.2007, 15:14
:oops: ach danke, das hab ich auch wirklich an dem tag geschrieben. Da ging es mir total gut und naja, dann ist das herausgekommen.Ich musste die beris nur vom pc meiner schwester holen,weil ich die nicht auf meinem geschrieben hatte.deshalb hat das so lange gedauert :D der zweite ist sehr kurz,weil es mir an dem tag wirklich nicht so prickelnd ging :lol:
wollen wir vielleicht am samstag ausreiten(also morgen)?ich versuche den beri dann heute schon zu schreiben(ich bin doch dran mit "vorschreiben" oder?) und dann kannst du den ganz relaxt teilweise übernehmen. :D sag mir einfach bescheid,wenn du lust hast. ich warte noch
hdgdl
sunny
Re: Feiern mit angenehmen Folgen
Sunny - 05.01.2007, 15:15
:oops: ach danke, das hab ich auch wirklich an dem tag geschrieben. Da ging es mir total gut und naja, dann ist das herausgekommen.Ich musste die beris nur vom pc meiner schwester holen,weil ich die nicht auf meinem geschrieben hatte.deshalb hat das so lange gedauert :D der zweite ist sehr kurz,weil es mir an dem tag wirklich nicht so prickelnd ging :lol:
wollen wir vielleicht am samstag ausreiten(also morgen)?ich versuche den beri dann heute schon zu schreiben(ich bin doch dran mit "vorschreiben" oder?) und dann kannst du den ganz relaxt teilweise übernehmen. :D sag mir einfach bescheid,wenn du lust hast. ich warte noch
hdgdl
sunny
p.s.für den kuss wär ich zu feige gewesen!
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