Der Morgen danach und die angenehmen&unangenehmen Folgen

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    Re: Der Morgen danach und die angenehmen&unangenehmen Folgen

    Sunny - 05.01.2007, 15:09

    Der Morgen danach und die angenehmen&unangenehmen Folgen
    (geschrieben 3.1.2007)
    Langsam wurde ich wach und es sickerte in mein Bewusstsein, dass ich nicht wusste wo ich war. Zumindest war ich nicht in einem bekannten Zimmer. Ich richtete mich langsam auf dem Bett auf und durchsuchte das Zimmer nach einer Person – es war niemand da. Ich hatte rasende Kopfschmerzen und war fast am verzweifeln, da fiel mir die letzte Nacht/ dieser Morgen ein. War ich in seiner Wohnung? Meine Klamotten von gestern hatte ich zumindest nicht an, also konnte ich halbwegs beruhigt sein *g* Ich schaute mich im Zimmer um, es war nett eingerichtet mit Fernseher und Computer *neid* Trotzdem war ich mir nicht absolut sicher, ob ich bei Lino gelandet war. Es gab keine Fotos von seiner Familie nur von Freunden und seinen Reisen. Ich wälzte mich aus dem Bett und machte vorsichtig die Zimmertür auf. 4 weitere geschlossene Türen taten sich mir im Gang auf und ich stand erstmal eine Weile unschlüssig da. Welche sollte ich nehmen? Lino hatte mir erzählt, dass er einen Mitbewohner hatte und wenn das hier gar nicht seine Wohnung war? Schließlich kam ich auf die Idee an den Türen zu lauschen und trat in den Raum ein, wo ich Stimmen hörte. 3 Köpfe drehten sich ruckartig zu mir um und musterten mich, einer davon sehr amüsant, nämlich Linos. Erst jetzt viel mir auf, dass ich völlig beschissen aussehen musste: verkatert, verschlafen, einfach nur dumm! Ich lächelte schwach und sagte: „Guten Morgen!“ Wahrscheinlich Linos Mitbewohner schaute mich freundlich an und nickte mir auffordernd zu. Die letzte Person war ein Mädchen, das mich immer noch aufmerksam und ein wenig missbilligend musterte. Lino verkniff sich ein Lachen und fragte: „Kaffee? Komm setz dich erstmal!“
    „Ähm neee!“ sagte ich. Mir war das ganze irgendwie peinlich. „Wo ist denn hier das Bad? Ich mach mich nur fertig und hau dann ab!“
    „Wenn du aus der Tür rausgehst rechts!“ sagte das Mädchen bevor die Jungs reagieren konnten und ich stahl mich aus der Küche, während Lino etwas zu dem Mädchen sagte. Ich verzog mich mit meiner Tasche ins Bad. Glücklicherweise hatte ich frische Sachen mitgenommen, da ich die Übernachtung bei Miri geplant hatte. Ich wusch mein Gesicht mehrmals mit kaltem Wasser, meine Kopfschmerzen gingen trotzdem nicht weg, aber neu angezogen und die Haare gekämmt, fühlte ich mich schon besser als vorher. Ich verzichtete auf Schminke, weil ich so oder so verschlafen ausgesehen hätte. Kaum trat ich aus dem Bad, kam Lino aus der Küche und sagte: „Jetzt komm! Du musst was essen!“
    Mir war überhaupt nicht nach Essen, aber ihm zuliebe trank ich einen Kaffee. Die Gespräche der anderen rauschten an mir vorbei. Sie waren eh nicht für mich bestimmt. Mir fiel auf, dass alle noch in bequemen Klamotten steckten, heißt sie hatten alle hier geschlafen. War das Mädchen Linos Freundin? Ich schätzte sie auf 21. Sie hatte dunkle Haare mit leichten Locken, ein schmales Gesicht und dunkelbraune fast schwarze Augen. Sie war einfach nur hübsch. Irgendwann starrte ich einfach nur in meinen Kaffee und versuchte zu rekonstruieren, wie ich hierher gekommen war. Plötzlich klingelte es und die beiden Jungs schauten sich an. „Das wird Flo sein!“ sagte Lino und die beiden gingen zur Tür.
    Ich warf einen scheuen Blick auf das Mädchen, die mich jetzt warm anlächelte. „Aspirin?“ fragte sie und stand währenddessen auf und warf diese in ein Glas Wasser. Dann stellte sie es mir vor die Nase und fing an zu reden: „Lino hat schon viel von dir erzählt, ihr seid euch echt ähnlich! Das hätte ich nie gedacht!“
    „Du kennst mich doch gar nicht!“ seufzte ich, doch sie ging nicht darauf ein.
    „Marlis war irre eifersüchtig als er nach Sardinien von dir erzählte. Danach hat er in ihrer Anwesenheit nie wieder ein Wort über die Reise fallen gelassen. Jaja…Marlis halt! Sie hat ihn teilweise ganz schön im Griff!“
    Ich forschte in meinem hämmernden Kopf nach dem, was mir Lino einst erzählt hatte und erinnerte mich schließlich. Marlis war die Exfreundin von seinem besten Freund, lange Geschichte, aber sie waren schon 2 Mal auseinander und wieder zusammen gekommen. Auf Sardinien meinte er, er würde sie nur ein kleines Stück mehr hassen als lieben.
    Ich trank meine Aspirin und sagte dann: „Das tut mir Leid!“
    Sie lächelte mich noch immer an. „Marlis ist eine Schlampe! Sie hat mit jedem männlichen Wesen aus unserem Freundes- und Bekanntenkreis rumgemacht! Lino liebt sie nicht, er braucht nur etwas, an dem er sich festhalten kann!“
    „Oder jemanden, mit dem er schlafen kann!“ grinste ich sie an. Die Jungs kamen zurück in die Küche, wir mussten beide lachen.
    „Ich geh jetzt!“ seufzte ich zu allen. „Ich komm mit!“ sagte Lino „Ich muss noch mal zu meinen Eltern!“
    Auf meinen Wunsch hin liefen wir, da ich einfach frische Luft brauchte. Er zog mich noch ein wenig auf, als ich nachfragte, wie ich zu ihm gekommen war, dann erzählte er mir die Wahrheit, trotzdem blitzte der Spott in seinen Augen.
    „Und warum bist du morgens um 5 unterwegs gewesen?“ fragte ich ihn und er senkte die Augen. Ich wusste er würde mir alles beantworten außer diese Frage. Wir sagten eine Weile gar nichts bis er schließlich zögernd anfing; „Ich war… bei Marlis! So ein bisschen Psychater spielen. Ihr geht’s nicht so gut…naja, ok vielleicht wollte sie auch nur nen Typen dahaben!“ Er seufzte. Wir waren in unserer Straße angekommen, es war nicht so weit von seiner Wohnung entfernt.
    Vor meiner Haustür blieben wir stehen und ich wusste, dass er noch was sagen wollte. Sein Blick war reichlich vergnügt. „Ich wollte dich fragen, ob du am Samstag Zeit hast! Ein Freund von mir macht ne Party! Du kannst dich auch ruhig besaufen, ich pass auf dich auf!“ er zwinkerte mir zu,
    Ich war ernst und fragte „Bin ich nicht für deinen Freundeskreis etwas zu jung?“ denn er war 2 Jahre(minus 3 Tage, wie ich es immer betone^^) älter als ich und ich bezweifelte, dass er viele jüngere Freunde hat. „Ach Quatsch!“ er lachte „Außerdem hab ich dir doch schon mal gesagt, dass du gar nicht so jung wirkst! Du wirst dich wohlfühlen. Außerdem kann ich mir dann sicher sein, dass du gut nach Hause kommst!“ Ich gab nach „Na gut!“ „Kommst du zu mir? Wir fahren mit der U-Bahn!“ Wir machten die Uhrzeit aus und ich ging ins Haus. Drinnen fiel mir auf „Woooooooooooow! Ich hatte ein Date, oder so eine Art^^“ Niki begrüßte mich wie immer hocherfreut. Meinen Eltern gab ich spärlich Auskunft über den gestrigen Abend. Ich konnte eh nicht schlafen, so zog ich mich um und wollte nur für ein paar Stunden zu meiner Süßen fahren, die Kopfschmerzen waren dank Aspirin wie verflogen. Niki freute sich über den Auslauf und so konnte ich kräftig in die Pedale trete und zum Hof fahren. Liebevoll begrüßte ich mein schönes Stütchen und putzte sie ausgiebig. Leider konnte ich niemanden auf dem Hof entdecken, aber mir war auch nicht nach Reden zumute, sodass ich gar nicht erst nach jemandem suchte. Diemal trenste ich Atlantica nur auf und setzte mich ohne Sattel auf sie. Mir war gar nicht nach trainieren. Ich ließ sie in Richtung des Waldes laufen und trabte dort ein wenig herum. Zwischendurch machte ich lange Pausen und genoss die Stille des Waldes. Meine Kopfschmerzen und eine bleierne Müdigkeit übermannten mich dann doch und so kehrte ich auf halben Weg zum Hof zurück und putzte meine Atlantica, die sich kaum angestrengt, aber wenigstens bewegt, hatte. Ich entschuldigte mich beim Füttern bei ihr mit einer extra Karotte und fuhr langsam nach Hause. Dort fütterte ich Niki, aß selbst ein wenig etwas und fiel dann todmüde ins Bett.
    Tut mir Leid, ist nicht so lang geworden, aber ich fühle mich heute so unproduktiv!



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