Wer ist Gott und wo ist er/sie zufinden?

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    Re: Wer ist Gott und wo ist er/sie zufinden?

    rolandg - 05.01.2007, 10:33

    Wer ist Gott und wo ist er/sie zufinden?
    Hallo!

    Warum suchen wir immer im außen?

    Zitat: Mit den Augen, mit denen Du Gott schaust, schaut Gott dich... (Meister Ekehardt)

    Was gibt es mehr dazu zu sagen?

    Herzliche Grüße Roland



    Re: Wer ist Gott und wo ist er/sie zufinden?

    cara - 07.02.2007, 22:05

    Ich hasse es ja darauf rumzureiten...
    ...aber die Bibel ist Gottes Wort und wer sich suchend ihr zuwendet, wird Gott dort finden.



    Re: Wer ist Gott und wo ist er/sie zufinden?

    Dimensionen - 14.02.2007, 19:42

    Schule ohne Religionsunterricht
    Hallo Ihr Lieben,

    Möchte bei diesem Thema nicht lange erklären, was ich glaube, sondern einfach mal den Vorschlag machen:
    Lasst die Vertreter der Weltreligionen sich zusammen setzen und eine Lebensphilosophie erarbeiten, die den Menschen ein respektvolles Miteinander ermöglicht, ohne das ständig ein Dogma gegen ein anderes kämpft. "Allah wird dich strafen!" "Gott weiß: Wir sind alles Sünder!"
    Glaubenskriege wohin wir in der Welt schauen. Irland, Irak, Indien und wir werden einfach nicht schlauer.
    Raus mit dem Religionsunterricht aus unseren Schulen. Rein mit einem Philosophieunterricht, der auch Religion kritisch hinterfragt. Unsere Kinder bekommen ja nicht mal die Chance auf die Erfindung einer eigenen Lebensphilosophie. Entwicklung, Veränderung und Widerruf ist nicht im Sinne unserer Religion, denn das bedeutet Machtverlust.
    Was für Kleingeister sind wir eigentlich, dass uns einer erzählen kann, er sei unfehlbar.
    Ich weiß, alles braucht seine Zeit, doch Bleep stellt Weichen in der Denke und verlangt auch ein Umdenken aus altvertrauten Denkmodellen, denn diese sind allmählich zu klein. Wie schön, dass wir diese Meinungsfreiheit haben und hoffentlich erkennen die Lehrer, dass ihnen eine besondere Verantwortung zukommt, mit den Schülern diese Freiheit zu erhalten.
    Denn leider finde ich unter den Eltern auch heute noch zu wenige, mit denen man sich über philosophische Themen unterhalten kann, geschweige denn, dass sie ihren Kindern die Frage nach dem Sinn des Lebens erläutern könnten.
    Habe eine Tochter von 22 Jahren und habe meinen Teil getan, um aus ihr einen freien, kritischen Menschenfreund zu machen.

    Habe heute keine Lust auf Smilies.



    Re: Wer ist Gott und wo ist er/sie zufinden?

    Mithrandir - 15.02.2007, 14:40


    @ Dimensionen

    :b020

    @ cara

    Ich habe sie gelesen... Sind einige gute Ideen drinnen, und auch schlechte. Gottes Wort? Wenn man es mag...

    Frage: Bist du röm.-kath.?

    Ich war röm.-kath. jetzt bin ich ohne Bekenntnis.
    Verdammt. Ich habe als Katholik die Bibel gelesen, und dadurch gegen eine gültige Doktrin der röm.-kath.-Kirche verstossen, was ja eine schwere Sünde ist... Na, ja.

    Kirche ist das eine, Glaube etwas anderes. Sobald mir jemand versucht einzureden, dass ich verdammt sein wenn ich nicht an X oder Y glaube, hat es sich für mich schon erledigt.

    LG,
    Mithrandir



    Re: Wer ist Gott und wo ist er/sie zufinden?

    Dimensionen - 15.02.2007, 16:56

    Pupertät - bleib uns erhalten
    At Mithrandir and @-All

    alle haben es sicher bemerkt: Ich war gestern geladen.
    Doch das Wesentliche steht drin und ist auch genau so gemeint. Ich bin schon lange aus der Kirche ausgetreten, war evangelisch und bin - so denke ich - ein guter Weltenmensch geworden.
    Habe nicht in weiß geheiratet, wir ließen unsere Tochter nicht taufen. Es gab keine Konfirmation mit Geldumschlägen, dafür aber eine große Familienfeier mit sehr viel Herz. Bin mit einem Informatiker verheiratet der katholisch war.
    Aufgewachsen mit einem Inder und habe Eltern (84/80), mit denen ich bis heute noch immer über philosophische Themen nächtelang diskutieren kann.

    Übrigens "Gottes Wort" die Bibel wurde 60 Jahre nach Jesu Tod geschrieben. Die Juden glauben nur an das alte Testament. Der Koran wird 600 Jahre später verfasst.

    Wie ist das jetzt mit Gottes Wort? Spricht er? Ist er eine Person und wer schreibt seine Worte auf? Wo kommen in der Bibel Tiere und Pflanzen vor?
    Fragen, die ich in der Pupertät meinen Eltern stellte (übrigens die fruchtbarste Phase der Entwicklung im Leben).

    Gott ist für mich eine Allmacht, eine Kraft oder Energie, die gegenwärtig ist, die uns umgibt und die keinesfalls als urteilende, beobachtende Figur von oben kommt. Wir sind ein Teil der Schöpfung und damit ein Teilchen im großen Universum, jederzeit mit dieser Kraft verbunden. Diese Verbindung zu finden, zu halten und zu pflegen, das ist vielleicht unsere Lebensaufgabe, damit sie durch uns wirken kann.

    So, nun mache ich Schluss für heute. Hab noch einiges vor.



    Re: Wer ist Gott und wo ist er/sie zufinden?

    cara - 16.02.2007, 10:23


    Nein, ich bin nicht römisch katholisch. Ich Christ.



    Re: Wer ist Gott und wo ist er/sie zufinden?

    Dimensionen - 16.02.2007, 20:22


    Hallo cara, du liebe Christin

    und das meine ich nicht ironisch. Viele meiner besten Freunde sind gute Christen und haben in ihrem Glauben einen festen Halt gefunden. Sie sind gradlinig, ehrlich, nicht immer neidfrei aber redlich bemüht, gute Menschen zu sein.

    Trotzdem zaudern sie mit dieser Welt voll Ungerechtigkeiten, mit Not oder auch mit dem eigenen Unglück. Gott gewollt ist das nicht. Zu einfach! Denn Gott lobt nicht, rächt nicht und ist auch nicht von den Menschen enttäuscht.
    Meiner Meinung nach ist das alles zu klein und menschlich gedacht.

    Übrigens ist da ein kleiner Fehler in Deiner angehängten Signatur:
    "gestroben" soll wahrscheinlich gestorben heißen.



    Re: Wer ist Gott und wo ist er/sie zufinden?

    cara - 25.02.2007, 15:53


    Hallo Dimensionen, du Ungläubiger / Ungläubige,

    ich mein das genausowenig ironisch wie du.

    Du hast recht, es ist ein Fehler. Aber das ist eben mein Problem: ich bin ein Mensch mache Fehler. Gott ist perfekt. Deshalb habe ich beschlossen, es so zu lassen. Es ist schön, dass du nette Menschen kennst, die Christen sind. Nur geht es dabei nicht ums nett sein. Ich habe auch viele Nicht Christen und NNCs als Freunde, die auch nett sind. Aber ich werde sie nach meinem Tod nicht wiedersehen, wenn sie sich nicht für Jesus entscheiden. Denn darum geht es: Um Christus, darum heissen wir Christen. Sonst würden wir irgendwie so ähnlich heissen wie "Nette-Leutisten".

    Ich zaudere nicht mit der Welt, darin bin ich mit dir einig. Aber wenn man es genau nimmt bin ich darin mit Gott einig, denn er ist es, der mir in der Bibel im Buch Nehemia zuruft: "Seid nicht bekümmert, denn die Freude am Herrn ist eure Stärke..." Das wir es oft nicht schaffen, das ist ein Zeichen dafür das wir eben nicht Gott sind, sondern Menschen.

    Ihr fragt euch manchmal (nein, eigentlich fragt ihr mich manchmal), warum ich hier schreibe und euch nicht in Ruhe lasse. So genau weiss ich das auch nicht, weil ich manchmal wirklich nur den Kopf schütteln kann bei dem was ihr mir an den selbigen werft. Aber ich habe das von Gott aufs Herz gelegt bekommen. Ich bete auch für euch und hoffe, dass ihr noch erkennt, wie sehr ihr Gott braucht. Und bitte, b-i-t-t-e, fang jetzt nicht wieder mit dieser "Ich brauch Gott aber nicht"-Diskussion an, denn das hab ich schon an anderer Stelle in diesen Foren durchgekaut.



    Re: Wer ist Gott und wo ist er/sie zufinden?

    Dimensionen - 26.02.2007, 12:26


    Liebe Cara,

    vielleicht verstehst Du mich miss, deshalb will ich es einmal anders versuchen. Es ist nicht, das "nicht glauben", sondern das "an was". Gott gehört zu den Christen, Allah zum Islam usw. und genau da wurde mein Weltbild auf meiner Suche nach "Gott" - vielleicht sogar durch eben ihn - viel, viel größer. Wir Menschen denken zu klein. Die Schöpfung ist vollkommen, aber diese "Kraft" wirkt nicht nur auf uns Christen, sondern auf alle "Wesen", auch auf Tiere und Pflanzen.

    Bist Du dir sicher, dass wir Christen - wenn Jesus noch mal unter uns leben würde z. B. als Afrikaner - ihn nicht wieder als Ketzer hinrichten würden?

    Entwicklung heißt auch mal hinterfragen, zweifeln und unangenehme Fragen stellen. Die Naturwissenschaften zeigen unseren Kindern schnell die Grenzen zu glauben, wenn die Eltern in festgefahrenen Denkmodellen verharren. Naturwissenschaft und Spiritualität kommen in ihrem Forschen auf erstaunlich ähnliche Resultate und da findet dann auch die ganz große Frage ihren Platz: Warum glauben wir Menschen eigentlich immer - jeder in seiner eigenen Religion - dass diese die einzig richtige ist?

    Ich sage dir, das ist alles zu klein, viel zu klein!!!



    Re: Wer ist Gott und wo ist er/sie zufinden?

    SunshineSteve - 26.02.2007, 13:23


    Hallo Dimension:)!
    Ich stimme dir bei deinen Aussagen sehr zu...
    Ich finde es auch sehr beschränkend, zu glauben, dass Gott etwas ist, was dem einen zugänglih ist und dem anderen nicht!
    Eher ist es doch wohl so, dass sich einige selbst beschränken und sich den Zugang zu ihrer natürlichen Gotteskraft verweigern!

    Liebe cara ich finde deine Beiträge wirklich sehr interessant, doch muss ich sagen dass auch ich das Empfinden habe dass Gott in allem steckt und alles von ihm somit durchdrungen ist! Die ganze Schöpfung :) :wink: !

    Gott offenbarte sich in der Bibel mit unzähligen Aussagen wie: Ich bin das Licht, ich bin der Ich bin, ich bin die allumfassende Liebe, ich bin der Vater und so weiter...

    was wäre dann Gott für ein Gott wenn er diese Liebe nur denen zukommen lassen würde, die ihn wertschätzen und zu ihm beten!
    Wenn wir Kinder Gottes sind, dann sind wir ein Teil von Gott! Dann lebt Gott, das "göttliche", auch in uns, als Funke als innerste Essenz!

    Gott(nicht als Person, sondern als Bewusstsein) hat uns diese Welt als Erfahrungsfeld für unsere Seele gegeben und somit steht es auch jedem frei dass zu tun und zu denken das er oder sie möchte!

    Ich finde es sehr menschlich zu denken, dass Gott sich von Emotionen wie Liebe und Abneigung oder ähnlichen leiten lässt... also dass er sagt: Hm.... Mister xy lebt so unbewusst und mit negativen Energien behaftet, dem ermögliche ich nicht zu mir zu kommen nach seinem Leben...

    Gott ist nicht polar, nicht gut und böse...
    Gott ist die allumfassende Präsenz immer und immer wieder im Hier und Jetzt in jeder Form und jeder Gestalt!
    Allumfassende Liebe!

    Liebe jenseits von polaren Energien...
    Liebe die kein Gegenteil kennt...
    Liebe die einfach ist....


    Gott ermöglicht uns hier auf Erden unseren Werdungsprozess und zu diesem Werdungsprozess gehören eine Vielzahl von Erfahrungen und Lernschritten... auch solche die wir als Menschen als negativ und nicht wünschenswert betrachten!
    Aber unsere Seele bewertet nicht nach gut und schlecht...
    sondern nur nach notwendig und nicht notwendig

    und unsere Seelenenergie stammt von Gott...
    also wird er nicht darüber urteilen...
    das ist für mein Verständnis zu menschlich, zu polar, zu klein wie Dimension sagt


    Wir sind die Herrscher über unser Leben und sollten demnach auch dafür Vertantwortung übernehmen

    Es gibt für mich keine Macht, keinen Gott der über uns herrschen und uns einfach mal hier und da eins reindrücken möchte...
    wir sind niemandem ausgeliefert!


    WIR SIND


    alles Liebe euch allen


    Stefan
    :):):)



    Re: Wer ist Gott und wo ist er/sie zufinden?

    Dimensionen - 01.03.2007, 12:50


    @ All, :wink:

    Wann beginnen wir endlich, unsere Kinder für eine globale Welt zu erziehen.

    In den Familien kann das oft gar nicht mehr geleistet werden, da Muttern ja nun auch noch bis 22 Uhr an der Kasse stehen muss und Vater keine Lust hat, nach Feierabend Haus- und Erziehungsarbeit zu leisten.

    :( Ich weiß das ist eine furchtbare Verallgemeinerung!!

    Aber mal ehrlich! In wie vielen Familien kommt es denn noch zu einer gemeinsamen Mahlzeit und einem Familiengespräch.

    Selbst die Eltern untereinander sind ja nicht mal kritikfähig.

    Zuhören, ausreden lassen, Besserung geloben oder vielleicht einsehen
    Das ist doch eher selten!!!

    Und wenn man das nun nicht mehr in der Familie lernen kann und auch nicht vor dem Fernsehen oder vor dem PC, was hätten Sie denn dann für eine Idee? Meine wäre.....

    Wir brauchen die Ganztagsschule mit besonderen Lehrern
    und Fächern.
    Weltenphilosophie: Kennenlernen der Weltreligionen unterrichtet von einem Lehrer, keinem Religionsvertreter.
    Schulphilosophie dagegen beginnt bei Platon. Ehe die in der Neuzeit sind ist die Schulzeit unserer Kinder zu Ende.
    Behavior oder Kommunikationstraining: Lehrer, die Ebenen des Kommunizierens vermitteln. z.B. Was gilt als höflich in verschiedenen Kulturen. Körpersprache
    Gruppentraining: Nicht nur beim Sport findet ein Team zusammen. Die Teamfähigkeit kann auch beim Spiel mit modernster Technik trainiert werden. Wir haben ja so viele Softwarespezialisten für Ballerspiele. Warum entwickeln sie nicht mal etwas Sinnvolles zum Gruppentraining.
    Sozialzeit: Die Stunde des Vorlesens oder Vortragens von Gedichten vor Öffentlichkeit (Altenheim). Hilfe bei der Altenausfahrt (Markttag).

    So würden unsere Kinder umgänglich, tolerant und weltoffen, kritikfähig, vielleicht sogar politisch interessiert und mit dem dazugehörigen Wissen durch den Normalunterricht werden sie dann die Menschen, die fit wären für die Zukunft.
    Sie wären keine Einzelkämpfer sondern Individualisten mit Teamgeist und Gewissen.


    Was das mit Bleep oder speziell mit Glaube, Religion und Kirche zu tun hat?
    Ich würde mal sagen, Bewußtsein heißt Veränderung, Umdenken stand den Religionen noch nie so recht und es wird Zeit, dass wir schöpfen, wenn wir schon ein Teil dieser Schöpfung sind.



    Re: Wer ist Gott und wo ist er/sie zufinden?

    MindDesignerin - 01.03.2007, 23:28

    viel zu klein.....
    Dimensionen schrieb:
    Entwicklung heißt auch mal hinterfragen, zweifeln und unangenehme Fragen stellen. Die Naturwissenschaften zeigen unseren Kindern schnell die Grenzen zu glauben, wenn die Eltern in festgefahrenen Denkmodellen verharren. Naturwissenschaft und Spiritualität kommen in ihrem Forschen auf erstaunlich ähnliche Resultate und da findet dann auch die ganz große Frage ihren Platz: Warum glauben wir Menschen eigentlich immer - jeder in seiner eigenen Religion - dass diese die einzig richtige ist?

    Ich sage dir, das ist alles zu klein, viel zu klein!!![/quote]

    Ja, so habe ich es auch erkannt, Dimensionen... Gott und die Wahrheit, was sein Wesen (und das ist nicht als Person gemeint) ist zu groß, um ihn menschlich erfassen zu können. Weil mir die durch die Religionen "verpassten" Doktrinen viel zu klein, also zu eng waren, führte mich mein Weg in die Quantenphysik. Das sei aber nur am Rande bemerkt.

    Als ich sehr bewußt aus der Kirche austrat, verließ ich damit nicht gleichzeitig Gott. Nein, du lieber Himmel! DAS war der kürzeste Weg direkt zu ihm. Und er hieß mich herzlich willkommen :-).

    Ich ging diese beiden Wege, Dimensionen. Spiritualität + Wissenschaft. Auf beiden kam ich bei Erleuchtung an: Gott ist (das) LICHT. Und Licht ist Energie.

    Und
    Ich bin
    Brigitte



    Re: Wer ist Gott und wo ist er/sie zufinden?

    Dimensionen - 02.03.2007, 17:10


    @ All aber vor allem an die MindDesignerin,

    "Schade, dass man nur ein Leben auf dieser Erde hat!" So denken viele, die gute Ideen haben, aber ihnen das Umsetzen zu lange dauert.
    Für manche Entwicklungen braucht man Generationen und da resignieren viele gute Denker.

    Doch die Quantenphysik ändert alles! Endlich kommen Komponenten zusammen, die schon mancher Sciencefictionroman angedacht hat.
    Zeit und Raum bekommen einen ganz anderen Stellenwert und unser Bewusstsein schöpft im wahrsten Sinne des Wortes.

    Keine Sorge, ich werde hier keine Vorlesung über Quantenphysik halten, denn Autoritätsbeweise sind mir zuwider. Entweder man kann mit eigenen Worten sagen, was das ist oder man lässt es bleiben.

    Schließlich gibt so viel schöne Literatur darüber, da kann man sich schlau machen.

    Mich interessiert im Moment die Zeit-Raum Komponente, denn da stehen wir wohl noch ganz am Anfang.
    Ein wenig persönliche Erfahrung kann ich einbringen. Ich unterrichte Tai Chi und war 5 Jahre Lernender. Lange ging es mir nur um das perfekte Umsetzen der Figuren - eben typisch europäisch gedacht - doch dann kam mit dem Automatismus eine geistige Haltung dazu, die mein Zeitgefühl veränderte. Ich nenne es mal Schwingung, die sich breit machte und mich heiter stimmte. Gleichmut - wie das Wort sagt - entstand und in diesem Gefühl empfing ich Kraft. In dieser Phase verging die Zeit "anders", um es mal ganz wertfrei zu sagen.

    Viele nennen das auch Erdung, Loslassen, Einssein oder eine heiter gelöste Stimmung und in solch einer Stimmung bekam ich die Erkenntnis, dass sich mein Erden-Ich um Zeit Sorgen macht, aber mein Ich es gar nicht braucht.

    Ich bin heute davon überzeugt, dass der Tod nur ein Übergang in eine andere Dimension ist. Eine Energie, die erhalten bleibt auf einer anderen Ebene, nicht sichtbar für uns, sich aber wieder in einer neuen Konstellation zusammenfügen kann für ein neues Leben.

    Schön zu wissen, dass man vielleicht doch noch mal nach zig Jahren gucken kann, was aus der guten alten Erde geworden ist (oder besser nicht?).
    :shock:



    Re: Wer ist Gott und wo ist er/sie zufinden?

    cara - 13.03.2007, 15:38


    Ich habe nie behauptet, dass Gott nicht alles geschaffen hat. Gott ist auch voll Liebe. Nur wenn jeder glauben könnte was er will, dann ist das nicht Liebe. Das wäre ein Gott mit einer Sch**ss-egal-Haltung. Sorry für die Ausdrucksweise.

    Auserdem wäre es ein Gott der lügt. Die Bibel ist das einzige Buch, das den Anspruch erhebt, von Gott geschrieben zu sein (das AT, die Tora der Juden ist hier mit eingeschlossen.)

    Bevor hier ein Aufschrei des Widersruchs durchs Forum hallt: Der Koran zum Beispiel wurde über Gott geschrieben von Mohammed, der es von einer Erscheinung erzählt bekommen hat, was er über Gott schreiben soll. Bei der Bibel, hat Gott direkt durch den Schreiber zu Papier gebracht was er sagen will. Wenn man das, was einem die ich nenns jetzt mal "Gottesbücher" sagen jeweils ernst nimmt, dann muss man neidlos anerkennen: Die Bibel ist Gottes Wort.

    Und das letzte was Jesus (Gottes Sohn, der sich in den Evangelien mit Gott und dem Heiligen Geist gleichsetzt und der an seiner Taufe von Gott so bestätigt wird) zu uns sagt ist: Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker.

    Biblische Schlussfolgerungen:

    Das einzige was uns "den Eintritt in den Himmel" verschaffen kann, ist der Glaube an Christi Opfer.

    Wer nicht daran glaubt, hat sich mit seinem freien Willen selbst dazu entschieden. Gott hat uns diesen Willen gegeben und akzeptiert daraus resultierende entscheidungen.

    Wenn das stimmt, dann müssen Christen die Botschaft Christi weitergeben, wie er es verlangt hat, weil alle anderen verloren gehen und nicht das ewige Leben haben.

    Wie ist es mit Kindern? Bis zu einem gewissen Reifegrad sind sie auch gerettet, denn ihnen gehört das Reich Gottes. Doch spätestens wenn sie sich selbst entscheiden können, müssen sie es auch.

    Was ist mit Menschen die nie von den Evangelien erreicht wurden und sterben? In der Bibel steht, dass sie durch die Beobachtung der Natur und deren Gesetze genug Beweise an der Hand haben um um einen Schöpfer sprich um einen Gott zu wissen.

    Soweit ich weiss, gibt es z.B. auch keine Naturvölker die nicht irgendeinen Gott anbeten. Korriegiert mich, wenn ich falsch liege. Wer um Gott weiss, wird nach seinem Gesetz beurteilt, ob er heilig war oder nicht. Kein Mensch ist sein ganzes Leben immer und in jeder Sekunde vollkommen. Deshalb wären nach dem Gesetz (u.a. den 10 geboten) alle - ausnahmslos alle- verloren. Nur wer Jesus annimmt, wird von ihm "heilig" gemacht.

    Ist das nicht ungerecht vom gerechten Gott? nein ist es nicht, denn

    1. Befreit uns das von der Last irgendetwas tun zu müssen um Gottes Liebe zu erlangen bzw. zu erkennen. Keine Opfer mehr, wie beim Judentum oder auch beim Buddhimus (richtig geschrieben? I don`t know....) Keine Fastenzeiten und heiligen Kriege als "muss" um uns zu bewähren (Islam)

    2. Ist das die Aufgabe der Christen: Den Menschen aller Welt von Gott zu erzählen. Das ist das Ziel jeder Weltmission und der Inlandmission in Deutschland. Wir sind das Licht der Welt. Wir sind das Salz der Erde.

    Gott will das alle Menschen gerettet werden. Das ist sein Ziel. Aber - wichtige Einschränkung- er will niemanden zwingen. Nur wer sich aus freien Stücken völlig Jesus hingibt und sich durch ihn retten lässt ist gerettet. Unser altes Leben ist mit Jesus am Kreuz gestorben, aber wir müssen es sozusagen selber beerdigen...



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