Verfügbare Informationen zu "Mr. Bush..."
Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: tyska - Don - David Grün - Sharif - Hausdrache - arad - Das Tier - Talley - Critic - sv00010 - vonhaeften - Seyma Forum: nahostforum-world.de Forenbeschreibung: In diesem Politikforum könnt ihr über den Nahen Osten, die Welt, Politik allgemein und was euch sonst noch bewegt diskutieren aus dem Unterforum: Amerika Antworten: 82 Forum gestartet am: Dienstag 03.10.2006 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Mr. Bush... Letzte Antwort: vor 16 Jahren, 2 Monaten, 12 Tagen, 1 Stunde, 19 Minuten
Alle Beiträge und Antworten zu "Mr. Bush..."
Re: Mr. Bush...
tyska - 02.01.2007, 23:19Mr. Bush...
Diskussion von hier -> http://www.iphpbb.com/board/viewtopic.php?nxu=57497851nx60323&p=3513#3513 abgeteilt ***Hausdrache
David Grün hat folgendes geschrieben:
Ich bin grundsätzlich zwar gegen die Todesstrafe, aber ich bin auch der Meinung, dass die Menschen das Recht haben, sich vor absoluten Vollpatienten zu schützen (Saddam, Ceausescu ...).
David Grün
Und wer schützt die Welt vor Bush und seiner Riege?
Re: Mr. Bush...
tyska - 02.01.2007, 23:35
Talley hat folgendes geschrieben:
Das Gericht wäre weise, wenn es die Todesstrafe zwar bestätigte, aber diese in der Lebenszeit Saddams nicht vollstreckte. Dann nämlich könnten auch die anderen Verbrechen Saddams, der Giftgasangriff auf die Kurden, seine Kriege etc. aufgearbeitet werden, die bislang unter den Tisch gefallen waren.
Nein, bloss nicht. Bloss keine eingehende Aufarbeitung aller seiner Verbrechen.
Dann wären ja auch seine Mäzene, Komplizen, Mitschuldige mit in den Sog hineingezogen worden.
z.B. die Rolle der USA bei Saddams Greueltaten....
Nein, man wollte lieber einen schnellen Prozess und ab in die Kiste.
Klappe zu, Affe tot.
Re: Mr. Bush...
Don - 02.01.2007, 23:45
Was für Geheimnisse sollen das schon sein? Es wissen doch alle, dass es unsaubere Geschäfte zwischen Bush und Saddam gab. ;)
Re: Mr. Bush...
David Grün - 02.01.2007, 23:50
tyska hat folgendes geschrieben:
Und wer schützt die Welt vor Bush und seiner Riege?
Du hast Recht. Unvergessen seine Untaten im ersten Jahr seiner Amtszeit, als er die gesamte spanisch sprechende Bevölkerung Kaliforniens systematisch mit Senfgas ausrotten ließ.
David Grün
Re: Mr. Bush...
tyska - 03.01.2007, 00:14
David Grün hat folgendes geschrieben: tyska hat folgendes geschrieben:
Und wer schützt die Welt vor Bush und seiner Riege?
Du hast Recht. Unvergessen seine Untaten im ersten Jahr seiner Amtszeit, als er die gesamte spanisch sprechende Bevölkerung Kaliforniens systematisch mit Senfgas ausrotten ließ.
David Grün
Klingt etwas phantasielos, aber Bush hats auch nicht so mit der Phantasie...
Aber nun mal ernsthaft : Das Böse hat viele Gesichter.
Bush, Rumsfield, Rice, u.a., zeigen dies auf. Nur eine andere Form von
Bösartigkeit. Versteckter. Schleichender.
----------------------------------------------------------------
Saddam war das Bauernopfer.
Re: Mr. Bush...
David Grün - 03.01.2007, 00:51
tyska hat folgendes geschrieben:
Bush, Rumsfield, Rice, u.a., zeigen dies auf. Nur eine andere Form von
Bösartigkeit. Versteckter. Schleichender.
Ooops, die bösen Fehler von Bush sind versteckt?! Du willst sagen, dass bisher kaum ein Mensch auf der Welt Bush's Krieg im Irak als bösen Fehler ansieht?! Dann hat Bush diesen Krieg aber verdammt gut verpackt, nicht wahr?
Ich habe manchmal eher das Gefühl, dass Bush eine ganz tief versteckte Gutartigkeit besitzt, die jedoch von seiner stark ausgeprägten Plumpheit und Dämlichkeit, die manch einer mit Bösartigkeit verwechselt, zugedeckt wird.
Nein, nein, Bush fehlt es am nötigen Intellekt, um wirklich bösartig zu sein. Der Kinderschänder aus Dresden, der ist böse, der hat auch einen IQ von 137. Saddam's IQ dürfte ähnlich unglaubliche Werte erreicht haben. Man spricht nicht ganz ohne Grund von Intelligenzbestien. Aber Bush, nein, da tippe ich eher auf 90 bis 95.
David Grün
Re: Mr. Bush...
Sharif - 03.01.2007, 12:21
David Grün hat folgendes geschrieben:
Ich habe manchmal eher das Gefühl, dass Bush eine ganz tief versteckte Gutartigkeit besitzt, die jedoch von seiner stark ausgeprägten Plumpheit und Dämlichkeit, die manch einer mit Bösartigkeit verwechselt, zugedeckt wird.
Bush seine Dämlichkeit ist das Problem und nicht die angebliche Verteuflung, denn der "gute" Mann hat überhaupt keine Ahnung, was los ist und lässt sich jedesmal einen Bären aufbinden.
Es gab einen guten Spruch:
"Barbara Bush wollte ihren Mann mal zeigen, dass jeder Depp Präsident werden kann und unterstützte ihren Sohn."
(Ich beurteile mal lieber nicht, wie weit der zutrifft.)
tyska hat folgendes geschrieben: Aber nun mal ernsthaft : Das Böse hat viele Gesichter.
Bush, Rumsfield, Rice, u.a., zeigen dies auf. Nur eine andere Form von
Bösartigkeit. Versteckter. Schleichender.
Ist es Absicht, dass du nur Amerikaner nennst?
Naja, ich zitiere mal Riwkas Feststellung und erweitere es mit einer aktuellen Nachricht.
(Außerdem halte ich diesen Gut-Böse-Gelabber für absurd, aber wer es braucht, soll es verwenden.)
Schmiergelder an Saddam-Regime gezahlt?
Riwka hat folgendes geschrieben: Zitat:
Pro-Asyl-Sprecher Heiko Kaufmann fährt fort: "Kein anderes Land hat Irak beim Bau von Rüstungsanlagen in dem Maße unterstützt und dabei geholfen, ein umfassendes C-Waffen-Arsenal aufzubauen wie Deutschland."
Schon 1991 hatten Berliner Forscher der Berghof-Stiftung aufgrund offizieller Statistiken errechnet, daß Irak "zwischen 1982 und 1986 aus der Bundesrepublik Waffen im Wert von 625 Millionen US-Dollar erhielt". Irak war damit viertgrößter Importeur bundesdeutscher Rüstungsgüter. Und diese Zahlen enthielten nur die offiziell genehmigten deutschen Exporte. Regierungskreise verdächtigten damals etwa 170 bundesdeutsche Firmen, unter Umgehung des Außenwirtschaftsgesetzes Rüstungsgüter oder Know-how nach Irak geliefert zu haben. Gegen 25 wurde staatsanwaltlich ermittelt.
Vor allem drei Firmen wurden für die Lieferung von Chemieanlagen verantwortlich gemacht: Karl Kolb und Pilot Plant aus Darmstadt sowie die Hamburger Firma W.E.T. (Water Engineering Trading).
(Presseerklaerung zum 10. Jahrestag des Giftgasangriffs auf die nordirakische Stadt Halabja 1998)
Fuenf Jahre spaeter, 2003:
Zitat:
....Mindestens 60 deutsche Firmen hatten sich am Aufbau der irakischen Giftgasindustrie beteiligt, unter ihnen die beiden hessischen Unternehmen Karl Kolb GmbH und Pilot Plant, die vor allem den Aufbau der Giftgasanlagen im irakischen Samarra vorangetrieben hatten. Die GfbV hatte diese Firmen bereits im April 1987 öffentlich beschuldigt, für die Vernichtung von Tausenden Kurden und christlichen Assyrern Verantwortung zu tragen. Das Bonner Landgericht hatte der GfbV bei einer Androhung von zweimal 500.000 DM Bußgeld am 4. August 1987 untersagt, diese Beschuldigungen zu wiederholen. Das Kölner Oberlandesgericht hatte diesen Richterspruch im 11. Januar 1988 aufgehoben..... (15. Halabja Gedenktag)
sowie
Zitat:
Dies alles geschah auf den Befehl der irakischen Regierung, vor Ort organisiert von Hasan Ali Majid, Cousin und Vertrauter von Staatspräsident Saddam Hussein und von diesem mit umfassenden Vollmachten zum Massenmord ausgestattet.
Umgesetzt wurde es mit der Hilfe deutscher Unternehmen, die im großen Stil Rohstoffe, Fertigungsanlagen und Know-How zur Produktion von Massenvernichtungswaffen an das irakische Regime geliefert haben – über Jahre. Die Erkenntnisse der Ende der Achtziger Jahre eingesetzten Parlamentarischen Untersuchungskommission, die Ermittlungen der Darmstädter Staatsanwaltschaft im sogenannten „Giftgasverfahren“, die Quellen und Dokumente internationaler Organisationen legen nahe, dass dies der Bundesregierung bekannt war.
Konsequenzen daraus wurden nicht gezogen.
wadinet
Re: Mr. Bush...
Hausdrache - 03.01.2007, 12:35
Scharif ibn Nur ibn Aiman hat folgendes geschrieben: Bush seine Dämlichkeit ist das Problem und nicht die angebliche Verteuflung, denn der "gute" Mann hat überhaupt keine Ahnung, was los ist und lässt sich jedesmal einen Bären aufbinden.
Bush junior ist derartig dämlich und naiv, dass es einen fast schon erbarmen kann. Vor Jahren, wenige Monate nach seinem 1.Amtsantritt, habe ich mal mehrere Interviews, die nicht vorher geplant waren, mit ihm gesehen. Geschockt, ist wohl der passende Ausdruck, den sein Verhalten und Reden auf mich gemacht hat. Das war nicht der Herrscher der letzten Weltmacht, sondern ein unsicheres verstörtes Kind... der Mann scheint komplett sein Hirn versoffen zu haben, so er denn je eines hatte. Den Rest haben ihm dann offensichtlich seine protestantischen Hardcore-Brüder gegeben.
In Wirklichkeit regiert Bush senior, der heute noch die CIA Berichte erhält, und einige aus seiner Administration wie zb Missi Rice. Bush junior ist nur ein Pappkamerad. Nichts weiter. ;)
Gruß
Susanna
Re: Mr. Bush...
arad - 03.01.2007, 12:40
David Grün hat folgendes geschrieben:
Nein, nein, Bush fehlt es am nötigen Intellekt, um wirklich bösartig zu sein. ....
Man spricht nicht ganz ohne Grund von Intelligenzbestien. Aber Bush, nein, da tippe ich eher auf 90 bis 95.
David Grün
Ich bewundere Klugscheisser, die solche Urteile locker abgeben.
Der Mann mit dem angeblichen IQ von 90-95 hat Yale absolviert, anschliessend Harvard. Nachdem er sich also durch diese ´Sonderschulen´ gemogelt hat, hat er noch 8 Jahre den größten Flächenstaat (Texas) regiert. Dies hat er offensichtlich sehr erfolgreich hingekriegt.
Allein diese Leistungen, für einen klinischen Idioten, würden einen Zuschlag von 20-25 IQ Punkten verdienen.
Was hast Du bisher vorzuweisen ?
Re: Mr. Bush...
Hausdrache - 03.01.2007, 12:54
arad hat folgendes geschrieben: Der Mann mit dem angeblichen IQ von 90-95 hat Yale absolviert, anschliessend Harvard.
Und, was sagt das aus? Welche Fächer hat er denn in Yale und Harvard absolviert und mit welchen Noten? Und wieviel Geld hat Papa-Bush gespendet? Auch scheinst Du zu vergessen, dass er sich jahrelang das Hirn aus dem Schädel gesoffen hat. Sowas geht nicht spurlos an einem Körper und dem Verstand vorüber.
Zitat: Nachdem er sich also durch diese ´Sonderschulen´ gemogelt hat, hat er noch 8 Jahre den größten Flächenstaat (Texas) regiert. Dies hat er offensichtlich sehr erfolgreich hingekriegt.
Erfolgreich? So erfolgreich, wie all seine gescheiterten Geschäfte, aus denen Papa-Bush ihn wieder finanziell auslösen musste?! Ja, sehr beeindruckend. :lol: Aber erzähl mal, was er so Tolles für Texas geleistet hat. Ich bin gespannt...
Zitat: Allein diese Leistungen, für einen klinischen Idioten, würden einen Zuschlag von 20-25 IQ Punkten verdienen.
Wer sagt das?! Die Richtlinien zur Vergabe von IQs?
Zitat: Was hast Du bisher vorzuweisen ?
Wollen wir uns jetzt gegenseitig aufzählen, was wir für berufliche Leistungen vollbracht haben? :lol: Wenn es danach geht, hat Bush junior wirklich die Arschkarte gezogen... Allein mit dem Irak-Krieg hat er sich für alle Zeiten verewigt. Aber für manch einen ist das vielleicht tatsächlich eine "Leistung".
Gruß
Susanna
Re: Mr. Bush...
arad - 03.01.2007, 13:10
Hausdrache hat folgendes geschrieben: arad hat folgendes geschrieben: Der Mann mit dem angeblichen IQ von 90-95 hat Yale absolviert, anschliessend Harvard.
Und, was sagt das aus? Welche Fächer hat er denn in Yale und Harvard absolviert und mit welchen Noten? Und wieviel Geld hat Papa-Bush gespendet?
Gruß
Susanna
Was das aussagt? Welche Fächer?
Schau mal in das Curriculum dieser Schulen. Ist im Internet jedem zugänglich.
Solltest Du mehr Infos zu diesen ´Mongoloiden-Verwahranstalten´ haben wollen, stehe gerne zu Verfügung. Kann Dir zwar nicht speziell von Yale oder Harvard berichten, wohl über U of C.
Ah, by the way
Habe mit keinem Wort Bush´s Politik hier beurteilt, allein das grosskotzige Gehabe. Wie bei Fussbalfans der Südkurve, die besoffen sich über den idiotischen Trainer auslassen. Ein Ball haben sie höchstens in der Badewanne berührt.
Re: Mr. Bush...
Hausdrache - 03.01.2007, 13:24
arad hat folgendes geschrieben:
Was das aussagt? Welche Fächer?
Schau mal in das Curriculum dieser Schulen. Ist im Internet jedem zugänglich.
Solltest Du mehr Infos zu diesen ´Mongoloiden-Verwahranstalten´ haben wollen, stehe gerne zu Verfügung. Kann Dir zwar nicht speziell von Yale oder Harvard berichten, wohl über U of C.
arad,
dass ist keine Beantwortung meiner FrageN, sondern eine Ausflucht, mit der Du dich aus der Affäre ziehen willst. DU hast diese Punkte angebracht, folglich liegt es an DIR zu belegen was er für ein Toller gewesen sein soll. :D Es geht auch nicht um amerikanische "Verwahranstalten" im Allgemeinen, sondern um Bush junior im Persönlichen.
Zitat: Ah, by the way
Habe mit keinem Wort Bush´s Politik hier beurteilt, allein das grosskotzige Gehabe. Wie bei Fussbalfans der Südkurve, die besoffen sich über den idiotischen Trainer auslassen. Ein Ball haben sie höchstens in der Badewanne berührt.
Nun, Du hast gemeint seine Ausbildung und seine "Leistungen" in Texas hervorheben zu müssen. Alas, was hat er so Grandioses für Texas geleistet? Mir fällt da nix ein. Aber Du scheinst da mehr zu wissen. Also raus mit der Sprache. Lass mich staunen und mein Wissen erweitern.
Und seit wann darf man miese Leistungen und Beschränktheit nicht mehr als solche benennen? Müssen wir erst alle Präsident der Vereinigten Staaten gewesen sein, um uns über Bush ein Urteil bilden und erlauben zu dürfen? Also bitte... das ist ja ein gaaanz müdes Argument. Wenn wir hier SO anfangen, dürfte hier die Meisten überhaupt nichts mehr schreiben und am besten gleich ganz das Denken und Meinungsbilden einstellen. Wir lassen uns dann nur noch von "Experten" damit beglücken, was richtig und falsch ist. :lol:
Gruß
Susanna
Re: Mr. Bush...
arad - 03.01.2007, 13:49
Hausdrache,
Bevor dieses weiter abdriftet:
90-95 IQ ist Südkurve Arena Gelsenkirchen Niveau, Samstag gegen 17:15, beim Stand von 0:3 gegen Schalke.
"toll, Leistungen, Grandioses" sind Bezeichnungen die Du mir unredlicher Weise in den Mund legst.
Die Amis sind zwar blöd (wir wissen es, vieeeeel blöder als wir, die Europäer), aber sie haben 4 mal hintereinander einen Mongoloiden gewählt.
Solltest Du eine Diskussion haben wollen, dann kritisiere die politischen Entscheidungen, von mir aus auch die Sprache, Gebärdensprache und sonstiges.
Aber komme mir nicht mit diesem IQ Gequatsche an.
Damit du vielleicht klarer siehst, wie unhaltbar diese Argumentationsschiene ist:
Die Politik von Bush ist hauptsächlich die Politik von Cheney, Rumsfeld, Wolfowitz, Pearl, Libby, Kogan, Nowak.
Und diese sind alle ausgewiesene Intelektuelle mit SEHR hohem IQ.
Und trotzdem haben sie offensichtlich eine nicht erfolgreiche Politik betrieben. Sie als Minderbemittelte zu bezeichnen ist an sich selbst idiotisch.
Re: Mr. Bush...
Hausdrache - 03.01.2007, 14:10
arad hat folgendes geschrieben: Hausdrache,
Bevor dieses weiter abdriftet:
90-95 IQ ist Südkurve Arena Gelsenkirchen Niveau, Samstag gegen 17:15, beim Stand von 0:3 gegen Schalke.
"toll, Leistungen, Grandioses" sind Bezeichnungen die Du mir unredlicher Weise in den Mund legst.
Unredlich? Aber arad... Dann zitiere ich mal zur Auffrischung aus deinem Beitrag von 11.40:
arad hat folgendes geschrieben: Der Mann mit dem angeblichen IQ von 90-95 hat Yale absolviert, anschliessend Harvard. Nachdem er sich also durch diese ´Sonderschulen´ gemogelt hat, hat er noch 8 Jahre den größten Flächenstaat (Texas) regiert. Dies hat er offensichtlich sehr erfolgreich hingekriegt.
Wie deutest Du die Formulierung "sehr erfolgreich"?!
(Hervorhebung im Zitat von mir)
Zitat: Die Amis sind zwar blöd (wir wissen es, vieeeeel blöder als wir, die Europäer), aber sie haben 4 mal hintereinander einen Mongoloiden gewählt.
Du bedienst dich Allgemeinplätze und schiebst mir gleichzeitig unter eben dies zu tun. Ich rede hier nicht von DEN Amis, sondern von Mr. Bush. Und das die Amis 4Mal hintereinander einen Mongoloiden gewählt haben, ist mir neu. Ein Präsident kann nur ZWEIMAL gewählt werden. Noch kann ich mich entsinnen, Mr. Bush als "Mongoloiden" bezeichnet zu haben. Im Übrigen ist Dein Satz sinngemäß ein bissl "schepp". ;)
Und damit Du auch dies zur Kenntnis nehmen kannst:
Ich bin ein Fan von Amerika. Das bedeutet aber definitiv NICHT, dass ich ein Fan von Mr. Bush bin. Du bringst hier da eindeutig, wie leider Viele, was durcheinander. Ob mit Absicht oder aus Gewohnheit, sei dahingestellt.
Zitat: Solltest Du eine Diskussion haben wollen, dann kritisiere die politischen Entscheidungen, von mir aus auch die Sprache, Gebärdensprache und sonstiges.
Aber komme mir nicht mit diesem IQ Gequatsche an.
Aha... vielleicht irre ich mich ja... aber schrieb ich in einem meiner Beiträge von "IQ-Gequatsche"?! Ich schrieb davon, welche Meinung ich über diesen Herrn habe. Und wo bleiben die Antworten auf meine Fragen zu Deinen Aussagen? Du weichst wieder aus...
Zitat: Damit du vielleicht klarer siehst, wie unhaltbar diese Argumentationsschiene ist:
Die Politik von Bush ist hauptsächlich die Politik von Cheney, Rumsfeld, Wolfowitz, Pearl, Libby, Kogan, Nowak.
Und diese sind alle ausgewiesene Intelektuelle mit SEHR hohem IQ.
Und, habe ich das, wer wirklich regiert, bestritten? Im Gegenteil. Du hättest meine Beiträge schon lesen sollen... :lol:
Zitat: Und trotzdem haben sie offensichtlich eine nicht erfolgreiche Politik betrieben. Sie als Minderbemittelte zu bezeichnen ist an sich selbst idiotisch.
Und noch einmal: WO habe ich behauptet, dass diese Leute, nicht Mr. Bush, "Minderbemittelte" wären? Du kickst hier selbst Deinen Pappkameraden um. Denn das habe ich NIE geschrieben. Schattenboxen. 8)
Re: Mr. Bush...
Das Tier - 03.01.2007, 14:28
Hausdrache hat folgendes geschrieben: (...)
In Wirklichkeit regiert Bush senior, der heute noch die CIA Berichte erhält, und einige aus seiner Administration wie zb Missi Rice. Bush junior ist nur ein Pappkamerad. Nichts weiter. ;)
Gruß
Susanna
Bush Senior hat klüger agiert und nicht derart offensichtlich für die Ölindustrie gearbeitet, siehe auch Thema Irak.
Ich vermute, Cheney und Rice haben wesentlich mehr Einfluß auf die Politik als Bush Senior.
Wie gesagt - nur eine Vermutung.
Gruß
Tier
Re: Mr. Bush...
Hausdrache - 03.01.2007, 14:32
Das Tier hat folgendes geschrieben:
Bush Senior hat klüger agiert und nicht derart offensichtlich für die Ölindustrie gearbeitet, siehe auch Thema Irak.
Ja, früher. Er war, egal was man von ihm und seiner Politik halten mag, mal ein recht guter Diplomat gewesen. Aber, er hat wesentliche Fehler gemacht. Wie den, Saddam nach dem 2.Golf-Krieg wieder zu inthronisieren. Darin könnte durchaus ein Motiv liegen, warum beim 3.Golf-Krieg alles ganz anders lief...
Zitat: Ich vermute, Cheney und Rice haben wesentlich mehr Einfluß auf die Politik als Bush Senior.
Sicherlich nicht weniger Einfluss. Aber was es nicht u.a. Missi Rice, die schon für den Alten arbeitete? ;)
Gruß
Susanna
Re: Mr. Bush...
Das Tier - 03.01.2007, 14:47
Hausdrache hat folgendes geschrieben: Ja, früher. Er war, egal was man von ihm und seiner Politik halten mag, mal ein recht guter Diplomat gewesen. Aber, er hat wesentliche Fehler gemacht. Wie den, Saddam nach dem 2.Golf-Krieg wieder zu inthronisieren. Darin könnte durchaus ein Motiv liegen, warum beim 3.Golf-Krieg alles ganz anders lief...
Hmmm, ich sehe eher die Profilierungssucht des "gescheiterten" Sohnes, dem Daddy nicht nur bei Uni, Kriegsdienst und Berufsleben ständig half.
Aber das ist natürlich auch nur Spökenkiekerei.
Hausdrache hat folgendes geschrieben: Sicherlich nicht weniger Einfluss. Aber was es nicht u.a. Missi Rice, die schon für den Alten arbeitete? ;)
Jo, aber das war auch Teil meiner Aussage - der Schwanz wedelt mit dem Hund. Das könnte (inzwischen ?) auch ohne Senior funktionieren... oder ?
Gruß
Tier
Re: Mr. Bush...
Hausdrache - 03.01.2007, 15:00
Das Tier hat folgendes geschrieben: Hausdrache hat folgendes geschrieben: Ja, früher. Er war, egal was man von ihm und seiner Politik halten mag, mal ein recht guter Diplomat gewesen. Aber, er hat wesentliche Fehler gemacht. Wie den, Saddam nach dem 2.Golf-Krieg wieder zu inthronisieren. Darin könnte durchaus ein Motiv liegen, warum beim 3.Golf-Krieg alles ganz anders lief...
Hmmm, ich sehe eher die Profilierungssucht des "gescheiterten" Sohnes, dem Daddy nicht nur bei Uni, Kriegsdienst und Berufsleben ständig half.
Aber das ist natürlich auch nur Spökenkiekerei.
Was voraussetzen würde, dass er eine eigene Meinung und gleichzeitig das nötige Durchsetzungsvermögen besitzt. Nach unseren bisherigen Beurteilungen, ist davon nicht wirklich auszugehen. ;)
Zitat: Hausdrache hat folgendes geschrieben: Sicherlich nicht weniger Einfluss. Aber was es nicht u.a. Missi Rice, die schon für den Alten arbeitete? ;)
Jo, aber das war auch Teil meiner Aussage - der Schwanz wedelt mit dem Hund. Das könnte (inzwischen ?) auch ohne Senior funktionieren... oder ?
Kann ich mir nicht recht vorstellen. Senior lässt sich ja nicht umsonst heute noch die CIA und andere Berichte vorlegen. ;) Aber möglich ist alles. Wir Beide können da nur spekuliere. In einem sind wir uns allerdings einig: Junior hat nix zu melden, außer in die Kamera zu grienen und seine Texte auswendig zu lernen bzw. vom Blatt abzulesen oder es sich von einem "Mann im Ohr" zuwispern zu lassen.
Gruß
Susanna
Re: Mr. Bush...
Das Tier - 03.01.2007, 15:11
Hausdrache hat folgendes geschrieben: [(...) Aber möglich ist alles. Wir Beide können da nur spekuliere. In einem sind wir uns allerdings einig: Junior hat nix zu melden, außer in die Kamera zu grienen und seine Texte auswendig zu lernen bzw. vom Blatt abzulesen oder es sich von einem "Mann im Ohr" zuwispern zu lassen.
Gruß
Susanna
So isses.
Gruß
Tier
Re: Mr. Bush...
arad - 03.01.2007, 15:21
Hausdrache hat folgendes geschrieben: arad hat folgendes geschrieben: Hausdrache,
Bevor dieses weiter abdriftet:
90-95 IQ ist Südkurve Arena Gelsenkirchen Niveau, Samstag gegen 17:15, beim Stand von 0:3 gegen Schalke.
"toll, Leistungen, Grandioses" sind Bezeichnungen die Du mir unredlicher Weise in den Mund legst.
Unredlich? Aber arad... Dann zitiere ich mal zur Auffrischung aus deinem Beitrag von 11.40:
arad hat folgendes geschrieben: Der Mann mit dem angeblichen IQ von 90-95 hat Yale absolviert, anschliessend Harvard. Nachdem er sich also durch diese ´Sonderschulen´ gemogelt hat, hat er noch 8 Jahre den größten Flächenstaat (Texas) regiert. Dies hat er offensichtlich sehr erfolgreich hingekriegt.
Wie deutest Du die Formulierung "sehr erfolgreich"?!
(Hervorhebung im Zitat von mir)
Meine Deutung:
je zwei mal wiedergewählt.
Es könnte sein, Du hast nicht den Anstand, diese mir unterstellten Adjektive unredlich in den Mund gelegt zu haben -toll, Leistungen, Grandioses- als Fehlleistung einzugestehen, kann ich Dir nicht helfen.
Es wäre sehr einfach.
Viel fruchtbarer wäre der Versuch einer Analyse, warum eine Politik (die neokonservative), trotz der geballten Intelligenz, die dahinter steht, so in die Hosen gegangen ist.
Mit Gossenparolen (IQ von 90-95) kommt man da nicht viel weiter.
Re: Mr. Bush...
Hausdrache - 03.01.2007, 15:52
Zitat: [quote="arad"] Hausdrache hat folgendes geschrieben: arad hat folgendes geschrieben: Hausdrache,
Bevor dieses weiter abdriftet:
90-95 IQ ist Südkurve Arena Gelsenkirchen Niveau, Samstag gegen 17:15, beim Stand von 0:3 gegen Schalke.
"toll, Leistungen, Grandioses" sind Bezeichnungen die Du mir unredlicher Weise in den Mund legst.
Unredlich? Aber arad... Dann zitiere ich mal zur Auffrischung aus deinem Beitrag von 11.40:
arad hat folgendes geschrieben: Der Mann mit dem angeblichen IQ von 90-95 hat Yale absolviert, anschliessend Harvard. Nachdem er sich also durch diese ´Sonderschulen´ gemogelt hat, hat er noch 8 Jahre den größten Flächenstaat (Texas) regiert. Dies hat er offensichtlich sehr erfolgreich hingekriegt.
Wie deutest Du die Formulierung "sehr erfolgreich"?!
(Hervorhebung im Zitat von mir)
Meine Deutung:
je zwei mal wiedergewählt.
Aha... davon abgesehen, dass definitiv NICHT alle Texaner Mr. Bush gewählt haben, ist Texas ebensowenig GESAMT Amerika. Noch kann ich darin eine Bestätigung von "Intelligenz" finden. Du solltest mit deinen Formulierungen sorgfältiger sein.
Zitat: Es könnte sein, Du hast nicht den Anstand, diese mir unterstellten Adjektive unredlich in den Mund gelegt zu haben -toll, Leistungen, Grandioses- als Fehlleistung einzugestehen, kann ich Dir nicht helfen.
Es wäre sehr einfach.
Und nein, ich sehe nicht ein mich von Dir zu etwas nötigen zu lassen. Dein Zitat stand in einem klaren und deutlich Context mit Bezug auf die Intelligenz von Mr. Bush. 1.) Seine Ausbildung und 2.) seine 2maliger Wahlsieg in Texas. Also nix vonwegen NUR seine Wahlsiege. ;) Und Du besitzt nicht den geringsten Anstand, Dir deine eigenen Formulierungen einzugestehen. -> "Der Mann mit dem angeblichen IQ von 90-95 hat Yale absolviert, anschliessend Harvard. Nachdem er sich also durch diese ´Sonderschulen´ gemogelt hat, hat er noch 8 Jahre den größten Flächenstaat (Texas) regiert. Dies hat er offensichtlich sehr erfolgreich hingekriegt." oder gar Deine ständigen Unterstellungen an meine Adresse zurückzunehmen. Und im Übrigen hast Du die Antworten immer noch unter den Tisch fallen lassen. Ein Ablenkungsmanöver und Pappkamerad jagd den Nächsten... 8)
Zitat: Viel fruchtbarer wäre der Versuch einer Analyse, warum eine Politik (die neokonservative), trotz der geballten Intelligenz, die dahinter steht, so in die Hosen gegangen ist.
Wenn Dir das angeblich so wichtig ist, verwundert es mich doch sehr, dass Du dies bisher unterlassen hast. Niemand hat dich davon abgehalten oder dich an der Diskussion von Tier und mir zu beteiligen. Du fandest es offensichtlich wichtiger darüber zu postulieren, wie "sehr erfolgreich" doch Mr. Bush Deiner Meinung nach war oder ist. ;)
Zitat: Mit Gossenparolen (IQ von 90-95) kommt man da nicht viel weiter.
Offensichtlich ist Dir immer noch entgangen, dass ich NICHT mit David Grün identisch bin. Ich habe mir lediglich die Dreistigkeit herausgenommen, auf Deinen an David geschriebenen Beitrag zu antworten. Solltest Du Zweifel daran hegen, kannst Du dir dies gerne von ALLEN Moderatoren bestätigen lassen. Denn diese können die jedem Beitrag zugeordnetet IP einsehen (er NRW/Münster - ich Hessen/Gelnhausen), also woher jemand seine Beiträge absendet. :D Ausnahmen sind seine 3 Beiträge vom 29.12 und 1.1., weil er vom 24.12 bis 1.1. bei mir zu Besuch war. (Und nein, wir sind KEIN Liebespaar. :lol: ) Ich hoffe, dass das nu endlich geklärt ist und du dir in Zukunft GENAUER die Adressaten UND die Inhalte von deren Beiträgen ansiehst. Es gab ja bereits eine ähnliche "Verwechslung" Deinerseits mit Scharif und intihaar.
Gruß
Susanna
Re: Mr. Bush...
arad - 03.01.2007, 16:57
eorge W. Bush grew up in Midland and Houston. Bush is a former F-102 pilot in the Texas Air National Guard. He received a bachelor's degree from Yale University and a MBA from Harvard Business School.
He was elected Governor on November 8, 1994, with 53.5 percent of the vote. His large margin of victory after a positive, issue-specific campaign was viewed as a mandate for constructive reforms.
Governor Bush was re-elected in November 1998 by a lanslide. He became the first Governor in the history of Texas to win two four year terms back to back.
http://geocities.com/CapitolHill/Senate/4124/issues.html
Ja, ich habe auf Grün´s Beitrag geantwortet.
Anschliessend aber allein auf Deine Einlassungen, die offensichtlich die Gassenrethorik (IQ) verteitigten.
Zu seiner Zeit als Texas Governor ist noch erwähnenswert, dass er sich als Vermittler der beiden Parteien hervorgetan hat. Obwohl das State Senat demokratisch war, war er sehr wohl fähig, beide Parteien zusammenzubringen.
Bush ist nicht mit den Leuten, die politisch hinter ihn stehen, zu vergleichen, aber ein geistig Minderbemittelter ist er mit Sicherheit nicht.
Re: Mr. Bush...
Hausdrache - 03.01.2007, 17:26
arad hat folgendes geschrieben:
Ja, ich habe auf Grün´s Beitrag geantwortet.
unbestritten.
Zitat: Anschliessend aber allein auf Deine Einlassungen, die offensichtlich die Gassenrethorik (IQ) verteitigten.
Du interpretierst zuviel, statt zu lesen, was man Dir schreibt. Das ich allerdings Mr. Bushs "Reife" und "Selbstständigkeit" für dürftig halte, dass ist richtig. Eingegangen bin ich auf Deine Äußerungen an David. Deine Ausführungen zu seiner Ausbildung und seinen 2maligen Sieg in Texas.
Zitat: Zu seiner Zeit als Texas Governor ist noch erwähnenswert, dass er sich als Vermittler der beiden Parteien hervorgetan hat. Obwohl das State Senat demokratisch war, war er sehr wohl fähig, beide Parteien zusammenzubringen.
Dazu habe ich Folgendes:
Focus hat folgendes geschrieben: George W. Bush - Lebenslauf
George Walker Bush wurde am 6. Juli 1946 in New Haven, Conneticut, als Sohn von George und Barbara Bush geboren. Er wuchs als ältestes von sechs Kindern auf einer Ranch in Midland, Texas, auf. Im November 1977 heiratete er Laura Welch. Das Paar hat zwei 18-jährige Zwillingstöchter. Bush gehört der methodistischen Konfession an.
Erststudium und Beruf
Von 1964 bis 1968 studierte er Geschichte an der angesehenen Universität Yale und schloss mit dem Titel eines Bachelor ab. Yale hatte ihn unter anderem deshalb aufgenommen, weil auch sein Vater ein Absolvent dieser Universität war. Denn George W. Bush war, wie er selbst zugibt, kein besonders guter Schüler und Student.
Von 1968 bis 1973 war Bush Pilot einer F-102-Maschine in der Nationalgarde. Den M.B.A., einen Kurz-Studiengang in Betriebswirtschaft, machte er 1974 bis 1975 an der Universität Harvard. Danach arbeitete er bis 1986 im Ölgeschäft, unter anderem mit einer eigenen Firma, die allerdings kein großer Erfolg war.
Über den Vater in die Politik
1986 bis 1988 arbeitete er im Wahlkampfteam seines Vaters mit, der von 1989 bis 1993 Präsident war. Zu Reichtum brachte es Bush junior erst, als er 1989 Anteilseigner des Baseball-Clubs Texas Rangers wurde. Ehe er 1995 zum Gouverneur von Texas gewählt wurde, managte er den Club auch.
Hier der Link zur Quelle mit weiteren Angaben -> http://www.focus.de/G/GP/GPE/gpe.htm
Zitat: Gouverneur von Texas
Die texanische Gouverneurswahl am 8. November 1994 konnte Bush gegen die demokratische Amtsinhaberin Ann Richards für sich entscheiden; dies wurde gemeinhin als Überraschung bewertet, da Texas als sichere Bastion der Demokraten galt und Ann Richards sich ebenso sicher noch am Wahlabend als Gewinnerin sah. Sein Wahlkampf wurde - wie alle nachfolgenden - von Karl Rove geplant. Um seine Position auch unter den demokratischen Wählern zu festigen, setzte Bush in seiner ersten Amtszeit auf weitgehende Kooperation mit dem politischen Gegner; so ernannte er einen Demokraten zu seinem Stellvertreter und stärkte diesem den Rücken, indem er sich beispielsweise für Gesetzesvorhaben der gegnerischen Fraktion im texanischen Parlament einsetzte.
1998 wurde er als texanischer Gouverneur wiedergewählt, sein Gegenkandidat war Garry Mauro. Bush war der erste seit 25 Jahren, dem dies gelang.
In seiner Amtszeit war Bush ein entschiedener Befürworter der Todesstrafe: 152 zum Tode Verurteilten verweigerte er während seiner Amtszeit die Begnadigung - ein Umstand, der bei den Gegnern der Todesstrafe im In- und Ausland wiederholt zu scharfer Kritik führte. -> http://de.wikipedia.org/wiki/George_W._Bush
Hört sich nicht ernsthaft berauschend an...
Zitat: Bush ist nicht mit den Leuten, die politisch hinter ihn stehen, zu vergleichen, aber ein geistig Minderbemittelter ist er mit Sicherheit nicht.
Das habe ich auch nie behauptet. Im Gegenteil. Für mich ich Bush junior wie ein naives Kind von 12 Jahren. Genauso redet und benimmt er sich, wenn er nicht von seinen Leuten "vorbereitet" wurde. ;)
Zu Bushs Hintermännern und Drahziehern:
Bösartigkeit und Intelligenz schließen sich mitnichten aus. Die Geschichte hat uns dies ja bereits oft genug gelehrt...
Gruß
Susanna
Re: Mr. Bush...
David Grün - 03.01.2007, 21:34
arad hat folgendes geschrieben: Die Amis sind zwar blöd (wir wissen es, vieeeeel blöder als wir, die Europäer), aber sie haben 4 mal hintereinander einen Mongoloiden gewählt.
Nun arad,
schade, dass dir in diesem Fall die nötige Medienkompetenz fehlt, um durch zwei oder drei Mausklicks herauszufinden, dass der normalsterbliche Mongoloide in aller Regel unter Debilität (IQ 50 bis 70) oder Imbezillität (IQ 35 bis 50) leidet.
Zur Erläuterung sei dir folgender Link empfohlen:
http://www.uni-tuebingen.de/klinische_genetik/downloads/01-Autosomale.pdf -> Folie Seite 8
Ich habe Bush weder als debil noch als imbezil bezeichnet. Für mich ist Bush auch kein Idiot (IQ unter 20), sondern einfach nur dummer, biederer, unterer Durchschnitt. Erschreckend genug für diese Position...
Aber toll, wie dich beeindruckt, dass Bush ein so großes Gebiet wie Texas regiert hat. Was musst du dann erst von Stalin halten...
Arad, deine kruden Kriterien sind für mich jetzt schon Kult!
David Grün
Re: Mr. Bush...
Talley - 04.01.2007, 10:43
Nun, was macht einen guten Präsidenten aus?
Intelligenz? Fachkenntnis? Bildung? Mitnichten.
Darstellungskraft? Ausdrucksvermögen? Rhetorik? Schon eher, doch auch das ist eher was für das Parkett.
Nein, der Schlüssel für eine erfolgreiche Politik ist, sich mit kompetenten Beratern zu umgeben und notwendige Entscheidungen richtig zu treffen.
Bushs Berater sind gut, daran kann man kaum rütteln. Entscheidungen zu treffen hat er sich nicht gescheut. Ob richtig oder falsch, das kommt ganz auf den Standpunkt an.
Bush und seine Entourage haben eine perfekte Politik für Wohlergehen und Wohlstand ihres mehr oder weniger direkten Klientels gemacht. In dieser Hinsicht waren sie sehr erfolgreich. Aber sie haben das Solidaritätsprinzip in fast jeglicher Hinsicht gekappt. Und das werfe ich ihm vor. Nicht sein Stottern bei unvorbereiteten Fragen.
Re: Mr. Bush...
Das Tier - 04.01.2007, 13:33
Talley hat folgendes geschrieben: Nun, was macht einen guten Präsidenten aus?
(...)
Hallo Talley,
ein guter Präsident regiert, um die aktuellen Probleme zu lösen ohne dafür zukünftige Unbill zu schaffen.
Er sorgt für Frieden, Wohlstand (Natur darin eingeschlossen), Gerechtigkeit für alle Bürger und achtet auch die Rechte fremder Nationen.
Leider haben manche Wähler in den Staaten sich vom Massenmord 9/11 so ablenken lassen, dass zwar ein Blowjob mit einer Praktikantin fast zur Amtsenthebung führen konnte, ein Angriffskrieg aber bis jetzt ungestraft blieb.
Gruß
Tier
Re: Mr. Bush...
arad - 04.01.2007, 18:41
Talley hat folgendes geschrieben: Nun, was macht einen guten Präsidenten aus?
Intelligenz? Fachkenntnis? Bildung? Mitnichten.
Mein Reden.
Einer der inzwischen anerkannten ´Großen Präsidenten´des 20.Jhr war keine Intelligenzbestie: R.Reagan.
Seine zwei großen Leistungen waren:
-die gute Witrschaftslage in seiner Regierungszeit
-das ´Todrüsten´des Empire of Evil ( die Lächerlichmachung des SDIs in Europa sei noch erwähnt).
Die gute Wirtschaftslage war schon zu seiner Regierungszeit deutlich ( bei der jetztigen Regierung auch).
Der Erfolg gegen den Ostblock stellte sich erst einige Jahre nach seinem Ausscheiden aus dem Amt.
Re: Mr. Bush...
David Grün - 04.01.2007, 19:54
arad hat folgendes geschrieben:
Einer der inzwischen anerkannten ´Großen Präsidenten´des 20.Jhr war keine Intelligenzbestie: R.Reagan.
Nun arad,
Ronald Reagan hat sich zumindestens beim Kampf gegen den Terror geschickter angestellt als Bush.
Der Militärschlag 1986 gegen Gaddafi ist ein großartiger Beleg, dass Krieg gegen den Terror wunderbar funktionieren und auch supergerecht sein kann. Seitdem hat Gaddafi nur noch einmal gezuckt (Lockerbie). Wenn man ihn heute so reden hört, hat man das Gefühl, dass Ronald Reagan Gaddafi's vorlautes Maul anständig mit Kreide gestopft hat.
David Grün
Re: Mr. Bush...
arad - 05.01.2007, 00:50
David Grün hat folgendes geschrieben:
Nun arad,
Ronald Reagan hat sich zumindestens beim Kampf gegen den Terror geschickter angestellt als Bush.
Der Militärschlag 1986 gegen Gaddafi ist ein großartiger Beleg, dass Krieg gegen den Terror wunderbar funktionieren und auch supergerecht sein kann.
David Grün
1.Es war kein "Krieg", sondern ein einzelner Militärschlag.
2.Er hat erst dann "funktioniert", als Gaddafi gesehen hat, was mit Saddam passiert ist.
3. Ist mir nicht so ersichtlich, warum beim Libyen es "supergerecht", beim Irak "suuperungerecht" sein soll.
Für mich gilt:
-Der Irak Krieg war mehr als gerechtfertigt. Hätte die USA und GB nicht zugeschlagen, wäre Israel gezwungen, es selber zu machen.
- Die militärische Durchführung, bis zum Fall Bagdads war, trotz graviereneden strategischen Schwierigkeiten aufgrund der fehlenden Nordfront (durch die Weigerung der Türkei) glänzend.
- das, was anschliessend stattfand, war eine unverzeihliche Fehlleistung, dessen Gründe sehr tief liegen.
Re: Mr. Bush...
Critic - 05.01.2007, 01:53
arad hat folgendes geschrieben: Für mich gilt:
-Der Irak Krieg war mehr als gerechtfertigt. Hätte die USA und GB nicht zugeschlagen, wäre Israel gezwungen, es selber zu machen.
Nun sollte man schon darüber nachdenken, wie Menschen ticken. Durch Druck konnte man Saddam schon dazu bringen, Forderungen umzusetzen. Das hängt vielleicht von der Psychologie eines Diktators ab, der natürlich ein Nachgeben als einen großen eigenen Erfolg verkaufen muß, und der will in der Regel wohlvorbereitet sein.
So hat er dann zum Beispiel befohlen, seine Raketen zu demontieren, die eine etwas zu große Reichweite hatten. Das hat sich dann ja auch als ein dummer Fehler herausgestellt... Übrigens wäre beinahe durch einen "Glückstreffer" die US-Kommandozentrale in Kuwait ausgeschaltet worden -- eine der verbliebenen irakischen Raketen war gar nicht weit davon entfernt eingeschlagen. In einem US-Manöver hatte ein General, der die "Gegenseite" kommandierte, das mal ausprobiert, und hatte danach die gesamten Kräfte der USA ausmanövriert. Aber da nicht sein konnte, was nicht sein durfte, wurde er dafür abgestraft und liefen alle weiteren Manöver nach einem Drehbuch ab, das natürlich einen Sieg der USA vorschrieb. Allerdings wäre zu bezweifeln, ob die Iraker in der Lage gewesen wären, die kurzzeitige "Blindheit" der Invasionsarmee auch wirklich auszunutzen, die sich durch jenen "Glückstreffer" ergeben hätte.
Andererseits wurde der Irakkrieg nicht "wegen der Menschenrechte" geführt, sondern aus dem Grund, daß Saddam eine Bedingung der USA nicht erfüllt habe, die er gar nicht erfüllen konnte. Das Regime hatte keine Massenvernichtungswaffen mehr, sie waren ihm bereits nach dem Kuwaitkrieg abgenommen worden. Es hat jedenfalls einen bitteren Beigeschmack, sich hinzustellen und zu behaupten, den Irakern gehe es heute besser und der Krieg habe ja sowieso nur zum Ziel gehabt, sie zu befreien. Denn um wieviel notwendiger wäre es da, zum Beispiel den Diktator in Nordkorea abzusägen oder sogar den in China.
Das hat man aber nicht durchgeführt. Dafür gibt es in der Tat verschiedene Gründe:
- Nordkorea besitzt keine natürlichen Ressourcen. Der "Krieg um Öl" wird ja immer angeführt. Und in der Tat versuchen die USA ja durchaus, z.B. Diktatoren in Afrika, die auf noch unerschlossenen Ölquellen sitzen, zu umgarnen. Selbst wenn die auch nicht zimperlich mit ihren Untertanen umgehen.
- Man braucht China als Wirtschaftspartner dann doch noch, trotz aller Rivalität und Säbelrasseln.
- Saddams Irak hatte in der Region keine wirklichen Verbündeten: Die Herrscher in Saudi-Arabien und Jordanien sind ohnehin US-Verbündete/abhängig von amerikanischer Hilfe, um sich im Sattel zu halten. Syrien hat man wohl zu verstehen gegeben, daß, mischte Syrien sich ein, der syrische Diktator der nächste wäre, der aufgehängt würde, bzw. auch Geld zukommen lassen und gesagt: "Wir brauchen Euch und Eure Folterknäste doch noch". Und die Mullahs im Iran waren sogar froh, daß das einzige Hindernis aus dem Weg geschafft war, das noch zwischen ihnen und der Kontrolle über den Irak stand.
- Im Unterschied zum Irak kann zumindest China wirklich gefährlich werden.
- Daneben ist es den USA mit ihren Ressourcen schon nicht möglich, die tägliche Gewalt im Irak zu kontrollieren. Wieviel schwieriger wäre das erst bei einer etwaigen Invasion in Nordkorea, das schon einmal durch Chinas tätige "Militärhilfe" "gerettet" wurde, wobei die USA mit Mühe ein Unentschieden herausholen konnten. Und die chinesischen Kommunisten sind auch für ihre "langen Märsche" berühmt.
Zitat: - Die militärische Durchführung, bis zum Fall Bagdads war, trotz graviereneden strategischen Schwierigkeiten aufgrund der fehlenden Nordfront (durch die Weigerung der Türkei) glänzend.
Ob das so stimmt? Jedenfalls haben sich die US-Soldaten teilweise Befehlen, in gefährliche Gebiete vorzurücken, verweigert, weil sie fanden, daß das Material, das ihnen zur Verfügung gestellt wurde, für die Situation einfach unzureichend war.
arad hat folgendes geschrieben: - das, was anschliessend stattfand, war eine unverzeihliche Fehlleistung, dessen Gründe sehr tief liegen.
Und schließlich die moralische Fragen: "To what end?" und "Does that end justify the means?" Man ist natürlich froh, wenn ein paar Leute über ihr Leben frei entscheiden dürfen. Allerdings müssen, damit diese Rechte auch genutzt werden können, auch Verhältnisse geschaffen werden, die deren Nutzung erlauben. Und es kommt auch darauf an, wie man diese einsetzt.
- Es nutzt eben relativ wenig, formal Rechte zugesprochen zu erhalten, wenn man sie in der Praxis nicht nutzen kann. Es ist ja nicht befriedigend, wenn die Leute auf der Straße antworten, daß seit Saddam weg sei, man jeden Tag Todesangst habe, egal vor welcher Seite. Und es gibt auch keine Kraft im Irak, die effektiv vor der Gewalt schützen oder genug Einfluß auf die Gewaltparteien ausüben kann, daß die bürgerkriegsähnliche Situation ändert.
Beziehungsweise keine, die ein wirkliches Interesse daran haben mag. Wie unten ausgeführt, betrieben die einzelnen gesellschaftlichen Gruppen, die auch in der Regierung vertreten sind, auch alle ihre höchst eigenen "hidden agendas". Und andererseits zeigen auch Vorschläge des US-Präsidenten, nach US-Razzien - bei denen üblicherweise ja auch kein Stein auf dem Anderen bleibt - Iraker aus der Umgebung für Aufräumungsarbeiten hinzustellen, daß der Krieg sich selbst füttert bzw. rechtfertigt. Denn immerhin kriegen immer, wenn ein Straßenzug plattgemacht wird, ja jetzt ein paar irakische Jugendliche ein paar Dollar :| .
- Die neue Regierung des Irak bedient sich in Teilen nämlich auch altbewährter Methoden: Neben Saddam wurden vor dem Opferfest auch so ein Dutzend "normaler" Mörder aufgeknüpft. Man demonstriert also, daß manche Methoden weiterhin "adäquat" sind.
- Und wer weiß auch, wie sich die konkrete Gesetzeslage entwickeln wird? Jedenfalls wurde nach Saddams Sturz ja die Sharia als Grundlage für die Rechtssprechung gesetzt. Man weiß wohl, daß Saddam die Sexualität seiner Untertanen relativ gleichgültig war. Wie sieht es zum Beispiel heute mit der rechtlichen Situation von Homosexuellen aus, oder - weil das eine größere Gruppe der Gesellschaft betrifft - der Frauen? Beide Gruppen werden ja in der Sharia stark benachteiligt...
- Rußlands Putin bringt für seinen "autoritären Rollback" das Argument, daß die Russen noch nicht reif für die Demokratie seien. In Jugoslawien hat auch der Abgang des Diktators Tito, der jahrzehntelang die verschiedenen Volksgruppen unter dem Deckel gehalten hatte, dazu geführt, daß die Konflikte - die er zum Teil natürlich auch offen geschürt und instrumentalisiert hatte -, kriegerisch ausgetragen wurden. Nun ist die Frage, inwieweit man diese Aspekte auf den Irak beziehen kann.
Es ist entsprechend zu fragen, ob man sich also nicht schon vorab hätte darüber im Klaren sein müssen, erstens daß es diese Konflikte gibt und zweitens wie man sie hätte lösen können. Und da kommt eben fast zwangsläufig das Bild eines "gütigen Diktators", der mit gewissem Druck Gewaltexzesse verhindert, gleichzeitig aber Mittel und Wege betreibt, um die religiösen und ethnischen Konflikte zu lösen.
Die Lösung von Konflikten ist im Irak jedenfalls bisher nur "zum Teil" realisiert, wird die multi-ethnische und -religiöse Regierung letztlich ausgiebig genutzt, um der eigenen Gruppe Vorteile zu verschaffen. So hat zum Beispiel der Schiit al-Sadr über die ihm nahestehenden Minister einen bedeutenden Einfluß auf die Arbeit, und er wird diesen nicht notwendiger dazu nutzen, um einen friedlichen Irak -- aus Notwendigkeit -- zu schaffen, sondern viel eher, um sich selbst für etwaige Auseinandersetzungen besser zu positionieren :roll:.
- Der Prozeß gegen Saddam wurde von Menschenrechtsorganisationen als nicht den internationalen Standards gehorchend kritisiert. In Erinnerung sind etwa die Bilder, daß der irakische Richter die Angeklagten oder deren Verteidiger einfach niedergebrüllt hat, oder die Klagen von Saddams Verteidigern, ihre Anträge seien samt und sonders zurückgewiesen worden.
- Wir erinnern uns, daß Abu Ghreib auch nach Saddams Weggang weiterhin Ort der Folter und für manche Häftlinge auch des Todes war. Vorher waren Leichen bei Nacht und Nebel beseitigt worden. Nachher hatte man einfach falsche Totenscheine ausgestellt. Und die ganze schöne Folterei ist nur aufgeflogen, weil ein paar dämliche Soldaten davon Fotos gemacht und sie stolz verteilt haben. Sonst würde sie weiter betrieben. Jene Soldaten haben dafür ein paar pfundige Strafen kassiert, während die für die Geschehnisse im Gefängnis verantwortliche Befehlshabende um einen Rang degradiert wurde und die Verantwortlichen Rumsfeld und Bush, die solche Methoden autorisiert hatten, dafür nie belangt werden dürften. (Um so etwas möglich werden zu lassen, muß man natürlich auch eine Atmosphäre schaffen, die Folterhandlungen etc. zu rechtfertigen scheint. Eine Zweidrittelmehrheit gegen sich, die Voraussetzung eines Impeachments ist, braucht der Präsident jedenfalls wohl nicht zu fürchten, hat die US-Wahl vom November wohl auch die Reihen der Republikaner geschlossen.)
Re: Mr. Bush...
Sharif - 05.01.2007, 11:17
arad hat folgendes geschrieben: - Die militärische Durchführung, bis zum Fall Bagdads war, trotz graviereneden strategischen Schwierigkeiten aufgrund der fehlenden Nordfront (durch die Weigerung der Türkei) glänzend.
Es ist keine Schwierigkeit mit technologisch überlegenden Waffen einen Steinewerfer zu bezwingen - tolle Durchführung.
Außerdem muss ich darauf hinweisen, dass die Amerikaner und Briten die meisten Opfer durch Friendly Fire oder einfach technisches Versagen hatten.
Die Truppen waren auch vollkommen überrascht, dass sie mit kaum Gegenwehr vorrücken konnten, dass Land hat sich den Amerikaner bereits ergeben, weshalb sie nur Gefangene machen mussten und an einigen Stellen ein paar verirrte Iraker umlegen. Ich hatte mehr den Eindruck, dass es Tontauben schießen war, als irgendeine Heldenleistung.
Naja, aber ich kann sagen, was ich will, wenn jemand Kriegsgeil ist, hilft einfach nichts.
Re: Mr. Bush...
Hausdrache - 05.01.2007, 15:05
arad hat folgendes geschrieben: Für mich gilt:
-Der Irak Krieg war mehr als gerechtfertigt.
püüüh... WAS war denn an diesem Krieg gerechtfertigt?! Die Angriffs-Gründe waren doch erstunken und erlogen, an den Haaren herbeigezerrt. Betrug und Mummenschanz. Selbst damals herrschten darüber bereits ERHEBLICHE Zweifel. Die UNO wurde ebenfalls demontiert und überrannt. Der Irak-Krieg ist und bleibt ein Schandmahl westlicher Politik. Das Ergebnis ist derart verheerend (für ALLE Seiten), dass man nicht weis, was man daran auch nur ansatzweise positiv finden soll. :evil:
Zitat: Hätte die USA und GB nicht zugeschlagen, wäre Israel gezwungen, es selber zu machen.
Dieser verfluchte Krieg wurde wegen/für Israel geführt?! Sag mir, dass das nicht wahr ist...
Warum? Worin bestand die Notwendigkeit?
Gruß
Hausdrache
Re: Mr. Bush...
Sharif - 05.01.2007, 17:16
Hausdrache hat folgendes geschrieben: Dieser verfluchte Krieg wurde wegen/für Israel geführt?! Sag mir, dass das nicht wahr ist...
Warum? Worin bestand die Notwendigkeit?
Vielleicht, weil Saddam Al Quaida unterstützt hat!
Oder die Iraner!
Oder die Hisbollah!
Oder die Hamas!
Oder ...
etc.
So genau weis das keiner!
Aber im Ernst, ich bin auf arads Aussagen gespannt, da mir bisher keine brauchbaren Informationen vorhanden sind, die ein Eingreifen von der Allianz der Willigen oder ein theoretisches Eingreifen Israels gerechtgefertigt hätte.
Re: Mr. Bush...
Das Tier - 05.01.2007, 17:43
Scharif ibn Nur ibn Aiman hat folgendes geschrieben:
Vielleicht, weil Saddam Al Quaida unterstützt hat!
Oder die Iraner!
Oder die Hisbollah!
Oder die Hamas!
Oder ...
etc.
So genau weis das keiner!
Aber im Ernst, ich bin auf arads Aussagen gespannt, da mir bisher keine brauchbaren Informationen vorhanden sind, die ein Eingreifen von der Allianz der Willigen oder ein theoretisches Eingreifen Israels gerechtgefertigt hätte.
Hö ? Hussein war kein religiöser Hardliner, im Irak konnte "Jeder soll nach seiner Façon selig werden" der Husseins Diktatur billigte.
Israel war von diesem ausgemergelten Staat nicht bedroht, Al Quaida wollte eine religiöse Diktatur und die Iraner sollen irgenwann einmal von Hussein angegriffen worden sein....
Was mir zu Bush so nebenbei einfällt- ein lautes Statement:
http://www.youtube.com/watch?v=u_bvLCn30-E
Re: Mr. Bush...
Hausdrache - 05.01.2007, 18:16
Das Tier hat folgendes geschrieben:
Hö ? Hussein war kein religiöser Hardliner, im Irak konnte "Jeder soll nach seiner Façon selig werden" der Husseins Diktatur billigte.
Ne, dass kann man so nicht stehen lassen, Tierchen. Die Schiiten durften zb gewisse religiöse Rituale nicht ausführen, die Sunniten hatten die "Oberhand". ;)
Zitat: Israel war von diesem ausgemergelten Staat nicht bedroht, Al Quaida wollte eine religiöse Diktatur und die Iraner sollen irgenwann einmal von Hussein angegriffen worden sein....
Ich kann auch beim besten Willen keine Bedrohung für Israel ausmachen. Schätze, dass Du Scharifs Äußerung missvertanden hast. Ich fasse sie eher ironisch auf...
Zitat: Was mir zu Bush so nebenbei einfällt- ein lautes Statement:
http://www.youtube.com/watch?v=u_bvLCn30-E
Meine armen Nerven... willst du mir mit dieser kreischenden Schock-Attacke mein Nervenkostüm zerreißen? Grauenvoll... da kommt ja beinahme das Mittagessen wieder hoch... :lol:
Gruß
Susanna
Re: Mr. Bush...
Sharif - 05.01.2007, 21:33
Hausdrache hat folgendes geschrieben: Ich kann auch beim besten Willen keine Bedrohung für Israel ausmachen. Schätze, dass Du Scharifs Äußerung missvertanden hast. Ich fasse sie eher ironisch auf...
Ich war mir nicht genau sicher, ob es noch ironisch war!
Hausdrache hat folgendes geschrieben: Zitat: Was mir zu Bush so nebenbei einfällt- ein lautes Statement:
http://www.youtube.com/watch?v=u_bvLCn30-E
Meine armen Nerven... willst du mir mit dieser kreischenden Schock-Attacke mein Nervenkostüm zerreißen? Grauenvoll... da kommt ja beinahme das Mittagessen wieder hoch... :lol:
30 s und dann war es aus!
Re: Mr. Bush...
Das Tier - 05.01.2007, 21:50
Hausdrache hat folgendes geschrieben:
Ne, dass kann man so nicht stehen lassen, Tierchen. Die Schiiten durften zb gewisse religiöse Rituale nicht ausführen, die Sunniten hatten die "Oberhand". ;)
Naja, der Irak hatte einen christlichen Außenminister.... Kirchen durften gebaut werden... das ist -zumal in dieser Region- schon ein gehöriges Maß an religiöser Toleranz (was Saddams Regime natürlich nicht einen Deut akzeptabler macht).
Zitat: Ich kann auch beim besten Willen keine Bedrohung für Israel ausmachen. Schätze, dass Du Scharifs Äußerung missvertanden hast. Ich fasse sie eher ironisch auf... Jo, nur war das ja schon die Antwort auf arad - dessen Beitrag habe ich nicht als Ironie bewertet.
Zitat: Meine armen Nerven... willst du mir mit dieser kreischenden Schock-Attacke mein Nervenkostüm zerreißen? Grauenvoll... da kommt ja beinahme das Mittagessen wieder hoch... :lol:
He, das ist harmlos. Und Otep habe ich gehört, während ich gestochen wurde. Das harmoniert dann wunderbar... rock1
Okay, das nächste mal warne ich vorher. angel1
Re: Mr. Bush...
arad - 06.01.2007, 01:48
Hausdrache hat folgendes geschrieben:
Ich kann auch beim besten Willen keine Bedrohung für Israel ausmachen.
Gruß
Susanna
püüüüh
Du muss es wohl wissen.
Da wirst Du mir einiges erklären können.
"
So unter anderen, wofür die Al Bai'aa L-29 vorgesehen waren?
Und damit Du, bei der Beantwortung dieser Frage, nicht zu weit suchst:
Es wurde ua von einem Herrn Blix (DER Kriegstreiber) erwähnt, der im März 2003 in seinem Bericht vor der UNO wörtlich aussagte:
"Furthermore, there is no explanation of 27 June 2002 RPV flight of 500kms ( the proscribed limit is 150kms)."
Eine kunstvolle Diplomatensprache.
Der Sachverhalt ist ungefähr folgendermassen:
Der Herr Blix hatte August 2002 einige Bilder (Photos und Videos) erhalten, die unter anderem eine UAV zeigte. Diese flog auf einem Testgelände in Irak. Sie flog im Kreis, damit man nicht so leicht die Überschreitung des 150KM Limits beobachten konnte.
Dieses Testgelände befand sich auf einer Militärbasis mit Namen H3.
Das UAV flog cca 500KM.
H3 ist cca 450 KM von Tel Aviv.
Ich empfehle Dir desweiteren, nach L29 und seiner Ausstattung durch Irak zu googeln.
Re: Mr. Bush...
arad - 08.01.2007, 10:03
arad hat folgendes geschrieben: Hausdrache hat folgendes geschrieben:
Ich kann auch beim besten Willen keine Bedrohung für Israel ausmachen.
Gruß
Susanna
Ich empfehle Dir desweiteren, nach L29 und seiner Ausstattung durch Irak zu googeln.
Bist Du nicht weitergekommen?
Re: Mr. Bush...
sv00010 - 08.01.2007, 12:19
Hausdrache hat folgendes geschrieben: arad hat folgendes geschrieben: Für mich gilt:
-Der Irak Krieg war mehr als gerechtfertigt.
püüüh... WAS war denn an diesem Krieg gerechtfertigt?! Die Angriffs-Gründe waren doch erstunken und erlogen, an den Haaren herbeigezerrt.
Die Angriffsgründe waren nicht erstunken und erlogen.
Der irakische General Sada hat ein Buch geschrieben, in dem steht das Sadam chemische und biologische Massenvernitungswaffen hatte und einen ganzen Haufen Geld ausgegeben hat, um Atomwaffen zu entwickeln.
Am Schluss wollte er noch bei den Chinesen fertige Atombomben kaufen.
http://www.amazon.de/Saddams-Geheimnisse-Georges-Sada/dp/3765519391
Re: Mr. Bush...
Hausdrache - 08.01.2007, 12:40
Nö, arad. Die show die von Busch und Co. abgezogen worden war, war erstunken und erlogen. Ich bin schon ein bissl platt, dass es immer noch Menschen gibt, die dies bestreiten, obwohl das inzwischen jeder weis und die Herren selbst dies eingestanden haben. Nicht ein Schnippselchen konnten die Amis bis heute im Irak finden. Und das sie gesucht haben, dass steht ausser Frage.
@sv:
Papier ist geduldig. Was der Herr auch immer geschrieben haben mag und vorallem um welchen Zeitraum es sich dabei handelt, um damit Kohle zu verdienen. ;)
Gruß
Susanna
Re: Mr. Bush...
arad - 08.01.2007, 13:13
Tolle Antwort, Hausdrache. Die Sachlichkeit ist beeindruckend.
Re: Mr. Bush...
Hausdrache - 08.01.2007, 13:25
arad hat folgendes geschrieben: Tolle Antwort, Hausdrache. Die Sachlichkeit ist beeindruckend.
Freut mich, dass Du beeindruckt bist. Ich bin es weniger. Wo sind nu die Beweise für MVWs?! Bis heute haben die Amis keine im Irak finden können... 8)
Gruß
Hausdrache
Re: Mr. Bush...
arad - 08.01.2007, 13:40
Hausdrache,
Ich habe Dir eine konkrete Frage gestellt. Ich erwartete keine Antwort, sondern es war mehr ein Ansporn zum Nachdenken und Hinterfragen apodiktisch gemachten Aussagen.
Al Bai'aa und L-29
Diese sind, Deiner billigen Rethorik zum trotz, sehr brenzliche Sachen.
Der Herr Blix hat in fast keiner seiner Aussagen vor dem UN-Sicherheitsrat solche konkreten Angaben mit genauem Datum gemacht.
Er hat hier ganz klare Beweise gehabt.
Diese allein begründen meine hier gemachte Aussage (Bedrohung Israels), die Du in einer unwürdigen Form verneninst..
Hättest Du mehr offene Diskussions- und Informationsbereitschaft gezeigt, hättest Du hier weiterkommen können.
Re: Mr. Bush...
Das Tier - 08.01.2007, 13:43
arad hat folgendes geschrieben: Tolle Antwort, Hausdrache. Die Sachlichkeit ist beeindruckend.
Arad, wir können Diskutieren- aber dann sollten Fakten im Vordergrund stehen.
Also stellt ein umgebautes, tschechoslowakische Schulflugzeug aus den 60er Jahren eine Bedrohung für Israel dar ? Ein Flieger, welcher eine Geschwindigkeit von etwa 650 km/h erreicht ?
Hier ein Bild der Wunderwaffe:
M.E. - aber wir können das gerne ausführlicher diskutieren- sollte das selbst als Kamikaze keine Bedrohung darstellen.
Re: Mr. Bush...
Hausdrache - 08.01.2007, 13:44
arad hat folgendes geschrieben: Hausdrache,
Ich habe Dir eine konkrete Frage gestellt. Ich erwartete keine Antwort, sondern es war mehr ein Ansporn zum Nachdenken und Hinterfragen apodiktisch gemachten Aussagen.
Al Bai'aa und L-29
Diese sind, Deiner billigen Rethorik zum trotz, sehr brenzliche Sachen.
Der Herr Blix hat in fast keiner seiner Aussagen vor dem UN-Sicherheitsrat solche konkreten Angaben mit genauem Datum gemacht.
Er hat hier ganz klare Beweise gehabt.
Diese allein begründen meine hier gemachte Aussage (Bedrohung Israels), die Du in einer unwürdigen Form verneninst..
Hättest Du mehr offene Diskussions- und Informationsbereitschaft gezeigt, hättest Du hier weiterkommen können.
Aber arad, mit persönlichen Angriffen und Kindergehopse kommen wir hier doch nicht weiter. Das Du übrigens auf Herrn Blix ansprichst ist sehr gut, denn seine Einwände ihn seine Arbeit fortsetzen zu lassen, wurden von den Amis abgelehnt. Aber wie steht es denn nun mit den MVWs?! Die Amis haben nichts, aber auch gar nichts finden können... ;)
@Tier:
Danke, für Deine Einstellung. Nach einer MVW oder einer Bedrohung sieht das ja nu nicht gerade aus... :lol:
Gruß
Hausdrache
Re: Mr. Bush...
arad - 08.01.2007, 13:57
-Das "Schrott-Flugzeug" wurde mit Zusatztanks für Flüssigkeiten (kein Treibstoff) versehen.
-Das Flugzeug wurde zu einem UAV (unmanned aerial vehicle) umgebaut.
-Das unbemannte Flugzeug flog in verschiedenen Tests, mit vollen Flüssigkeitstanks, 500 KM.
- Fotos und Videos dieser Tests wurden Herrn Blix im August-September 2002 zu Verfügung gestellt
- Herr Blix hat diese offensichtlich als echt betrachtet
- Das Testgelände befindet sich weniger als 500KM von Tel-Aviv entfernt.
- Auch diese Flugzeuge wurden, nach dem Fall Saddams, nicht gefunden, was aber nicht bedeuten kann, diese gab es nicht.
- Ich verweise auf einen Bericht von I.Pacepa
Re: Mr. Bush...
Hausdrache - 08.01.2007, 14:02
Was Herrn Blix aber offensichtlich NICHT dazu veranlasst hat, im Irak eine tatsächliche Bedrohung zu sehen. Leider ist das aber immer noch keine Antwort auf Deine Behauptung, die Angriffs-Gründe der Amis seien NICHT erstunken und erlogen gewesen. Bis heute sind KEINE Beweise für MVWs gefunden worden. Solltest Du welche haben, nur her damit. Das wäre eine Welt-Sensation... die die Amis gut gebrauchen könnten... ;)
Gruß
Hausdrache
Re: Mr. Bush...
arad - 08.01.2007, 15:02
Schon mal den Namen Georges Sada gehört?
Re: Mr. Bush...
Das Tier - 08.01.2007, 16:12
arad hat folgendes geschrieben: -Das "Schrott-Flugzeug" wurde mit Zusatztanks für Flüssigkeiten (kein Treibstoff) versehen.
-Das Flugzeug wurde zu einem UAV (unmanned aerial vehicle) umgebaut.
Einer der achtzig Oldtimer wurde angeblich umgebaut, das ist korrekt. Das macht das alte Trainingsflugzeug weder schneller, wendiger noch genauer, oder ? Das Ding wäre m.E. nicht einmal als Kamikaze durch die Luftabwehr der Israelis geschlüpft. Da hatte doch selbst die V1 mehr Potential (und die war auch nur 100 km/h langsamer, direkt als unbemannte Bombe konstruiert und nicht seit Jahrzehnten im Einsatz).
arad hat folgendes geschrieben: -Das unbemannte Flugzeug flog in verschiedenen Tests, mit vollen Flüssigkeitstanks, 500 KM..
Die Reichweite bestimmt in diesem Fall nicht der Oldtimer, sondern die Luftabwehr.
arad hat folgendes geschrieben:
- Fotos und Videos dieser Tests wurden Herrn Blix im August-September 2002 zu Verfügung gestellt
- Herr Blix hat diese offensichtlich als echt betrachtet.
Oh, auch andere Personen haben das geglaubt was der Welt so alles – Live und in Farbe sogar bei einer UN-Vollversammlung- an „Fakten“ geliefert wurde. Nach der Invasion folgte dann die Wahrheit.
arad hat folgendes geschrieben:
- Das Testgelände befindet sich weniger als 500KM von Tel-Aviv entfernt.
Einer Rakete ist herzlich egal, wie lange das Ziel schon unterwegs war wenn es getroffen wird.
arad hat folgendes geschrieben:
- Auch diese Flugzeuge wurden, nach dem Fall Saddams, nicht gefunden, was aber nicht bedeuten kann, diese gab es nicht.
Richtig, aber das spricht zunächst doch wohl gegen, nicht für eine Existenz.
arad hat folgendes geschrieben: - Ich verweise auf einen Bericht von I.Pacepa
Ich verweise auf fehlende Massenvernichtungswaffen, fehlende Trägersysteme, den desolaten Zustand des irakischen Militärs VOR der Invasion und die bekannten Ammenmärchen (den „Geheimdienstbericht“ aus England eingeschlossen).
Einen Bericht von Ion Pacepa kenne ich nicht, allerdings war dieser Herr m.E. doch Geheimmitarbeiter unter Ceausescu und ist um 1980 zum CIA übergelaufen ? Die „Fakten“ der CIA zu irakischen Massenvernichtungswaffen sind der Welt ausreichend bekannt.
arad hat folgendes geschrieben: Schon mal den Namen Georges Sada gehört?
War der nicht Sprecher des von Bush eingesetzten Herrn Allawi ? So ein Zufall....
Re: Mr. Bush...
arad - 08.01.2007, 16:40
Das Tier hat folgendes geschrieben:
arad hat folgendes geschrieben: Schon mal den Namen Georges Sada gehört?
War der nicht Sprecher des von Bush eingesetzten Herrn Allawi ? So ein Zufall....
Nein.
Er war der Vizechef der irakischen Luftwaffe unter Saddam. So ein Zufall.
Sollte "Das Tier" sich mit dieser Person befasst haben, hätte er vielleicht sein Beitrag etwas selbstkritischer abgefasst.
Auch mit Ion Pacepa hätte er sich besser befassen sollen, vorallem mit dem Projekt "Sarindar".
Wie wäre es mit Achalov, Maltsev und Primakov?
Re: Mr. Bush...
Das Tier - 08.01.2007, 17:46
arad hat folgendes geschrieben: Schon mal den Namen Georges Sada gehört?
Das Tier hat folgendes geschrieben: War der nicht Sprecher des von Bush eingesetzten Herrn Allawi ? So ein Zufall....
arad hat folgendes geschrieben: Nein.
Arad, auch ich irre mich gelegentlich, allerdings beharre ich dann nicht auch noch darauf. Sada (ein wiedergeborener Christ) stand (oder steht) noch immer im Sold von Allawi:
Zitat:
After the 2003 Invasion of Iraq, Sada sided with the US-led government, and served as spokesman for the interim leader Iyad Allawi, and was appointed as National Security Advisor.
Quelle: wikipedia.org
Zitat: Now retired, Georges is director of the Iraqi Institute for Peace and also serves as spokesman for the newly elected prime minister of Iraq. He is also the president of the National Presbyterian Church in Baghdad and chairman of the Assembly of Iraqi Evangelical Presbyterian Churches.
In recent years, Georges held the position of principal advisor to the former Iraqi Prime Minister, Iyad Allawi. Additionally, he acted as the lead consultant for the reconstruction of all three branches of the Iraqi defense system.
Quelle: generalgeorgessada.www.ambassadoragency.com
arad hat folgendes geschrieben:
Auch mit Ion Pacepa hätte er sich besser befassen sollen, vorallem mit dem Projekt "Sarindar".
Okay, hier der Hintergrund von Mr. Pacepa.
Zitat: Ion Mihai Pacepa (born 28 October 1928 in Romania) is the highest-ranking intelligence official ever to have defected from the former Soviet bloc. He is now an American citizen.
In July 1978, Pacepa was a two-star Romanian Securitate general who simultaneously held the rank of advisor to President Nicolae Ceauşescu, acting chief of his foreign intelligence service and state secretary in Romania’s Ministry of Interior. He defected to the United States following President Jimmy Carter's approval of his request for political asylum.
Subsequently, he worked with American intelligence in various operations against the former Eastern Bloc. The Central Intelligence Agency (CIA) described his cooperation as "an important and unique contribution to the United States".
Quelle: wikipedia.org
Was die Herren der CIA sagten, hat die ganze Welt vernommen.
Re: Mr. Bush...
arad - 08.01.2007, 18:04
@ Das Tier
Die zwei Personen hatten etwas mit dem hier angesprochenen Thema.
Ich nehme an, da Du Dich allein mit derem sonstigem persönlichen Hintergrund beschäftigst, aber nicht mit dem, was diese zwei zu diesem Thema beitragen könnten, dass Du deren Glaubwürdigkeit anzweifelst.
Eine legitime Haltung.
Aber nur eine persönliche Meinung.
Die Berichte von Sada werden durch viele andere, unabhängige Quellen, bestätigt.
Der "Sarindar" Projekt, von Pacepa beschrieben, lange bevor der Irak-Krieg akut war, beinhaltet einige Details, die erst im nachhinein ser aufschlussreich sind (sein können);
Pacepa schreibt dort, der Begründer dieses Verschleierungsprojektes sei ein Mann Namens Primakov, damals ein hoher KGB-Mann.
Dieser Mann befand sich 3-4 Tage vor dem Fall Saddams "zufällig" in Bagdad, obwohl er inzwischen eine so hohe diplomatische Stellung hatte, dass dies besondere Gründe haben musste.
So wie der Zufall es will, waren auch zwei hohe russische Generäle dabei (Achalov und Maltsev), die anschliessend hohe Auszeichnungen von Saddam erhielten - eine der letzten ofiziellen Handlungen Husseins).
Die Berichte Sadas und Pacepas kommen an einem Punkt zusammen;
Der Zwischenfall des Konvois des russischen Botschafters Vladimir Titorenko, der sich, mit seinen wichtigsten Mitarbeiter, trotz Warnung der USA, und vollbeladen mit Dokumenten, auf dem Landweg nach Syrien befand. Er war nicht auf der Flucht, da er sich, in Damaskus angekommen, nach einem Direktflug nach Moskau, sich am nächsten Tag wieder seelenruhig wieder in Bagdad befand.
Diese Berichte und Vermutungen werden am stärksten von Nizar Nayyouf, ein syrischer Journalist, dessen Integrität und Glaubwürdigkeit außer Zweifel stehen dürften.
Re: Mr. Bush...
Das Tier - 09.01.2007, 13:37
Mein lieber arad,
es liegt mir fern, hier einen Demokraten ärgern zu wollen - deshalb hier nur eine kurze Zusammenfassung
Die „Wunderwaffe“ ist ein abgetakelter Übungsflieger, Mr. Sada steht im Dienst von Allwai. Ion Pacepa ist beim CIA, weder die „Wunderwaffe“ noch die MVW wurde gefunden.
Das sind die Fakten. Du darfst aber weiterhin an die hanebüchenen Geschichten glauben, auch ohne jeglichen Beweise und von den obskuren "Zeugen"....
Gruß
Tier
Re: Mr. Bush...
sv00010 - 09.01.2007, 14:35
Natürlich hat man sie nicht gefunden. Wie auch, wenn sie in Syrien sind und man im Irak sucht.
Re: Mr. Bush...
arad - 09.01.2007, 16:26
Das Tier hat folgendes geschrieben: Mein lieber arad,
weder die „Wunderwaffe“ noch die MVW wurde gefunden.
Gruß
Tier
Richtig, beides wurden nicht gefunden.
Die standardmäßige logische Folgerung heißt aber nicht ---
somit ist es bewiesen, es gab diese nicht.
Auch nachgewiesene Unmengen an chemischen und biologischen Kampfmitteln, die es in Irak vor und kurz nach dem ersten Golfkrieg gab (Blix hat sie en detail beschrieben) hat man nicht gefunden.
Bedeutet dies, diese Mittel gab es auch nicht, obwohl wir wissen, es gab sie?
Kommen wir mit der Logik nicht a bissle ins Rutschen?
Damit will ich sagen:
Bewiesen ist NICHTS. Es gibt Indizien, die man bewerten kann. Und diese Bewertung liegt auch (leider) an der eigenen Einstellung.
Ich habe, vergebens, versucht Ihnen einige Indizien zu zeigen, die wenigstens Zweifel an Ihre festgelegte Meinung verursachen sollen.
Solange Sie sich weigern, darauf einzugehen, sind Ihre Behauptungen nur das - Behauptungen.
Gruß
Re: Mr. Bush...
Das Tier - 09.01.2007, 17:28
arad hat folgendes geschrieben: [(...)
Damit will ich sagen:
Bewiesen ist NICHTS. Es gibt Indizien, die man bewerten kann. Und diese Bewertung liegt auch (leider) an der eigenen Einstellung.
Ich habe, vergebens, versucht Ihnen einige Indizien zu zeigen, die wenigstens Zweifel an Ihre festgelegte Meinung verursachen sollen.
Solange Sie sich weigern, darauf einzugehen, sind Ihre Behauptungen nur das - Behauptungen.
Gruß
arad,
die Behauptungen der L 29 sei eine ernsthafte Waffe, Mr. Sada sei nicht der Sprecher von Allawi gewesen und der CIA-Mitarbeiter Pacepa sei glaubwürdig stammen NICHT von mir.
Aber ich bewerte auch das FEHLEN von MVW nicht als Indiz für deren Existenz.
Re: Mr. Bush...
arad - 09.01.2007, 18:21
Das Tier hat folgendes geschrieben:
arad,
die Behauptungen der L 29 sei eine ernsthafte Waffe, Mr. Sada sei nicht der Sprecher von Allawi gewesen und der CIA-Mitarbeiter Pacepa sei glaubwürdig stammen NICHT von mir.
Aber ich bewerte auch das FEHLEN von MVW nicht als Indiz für deren Existenz.
1.Habe nicht geschrieben, Sada sei nicht der Sprecher von Allawi. Es tut auch nichts zur Sache. Der Mann war Vize-Chef der Saddam-Luftwaffe.
2.Pacepa, auch wenn er CIA-Mitarbeiter sein soll, ist glaubwürdig. ZB seine Berichte über Arafat in Bukarest sind durch Videoaufnahmen bewiesen.
3. Dieser Punkt ist ärgerlich, da es Ihre Voreingenommenheit, bar jedweder Kenntnis, zeigt;
Eine unbemannte L29 kann in sehr niedriger Höhe fliegen. Es ist egal, wie schnell sie fliegt, da sie die gängigen Radars unterfliegen kann. Sie kann, wie bei den Hezbollah-Drohnen gezeigt, allein durch ständige Luftpatrouillen, mit Glück, entdeckt werden. Die libanesische Grenze ist (cca 60 KM) leicht überschaubar. Eine ständige Überwachung der syrischen und jordanischen Grenze, in der dafür notwendigen Dichte wäre sehr teuer und kaum aufrechtzuerhalten.
4.Das FEHLEN von MVW ist kein Indiz für deren Existenz, aber genau so wie für deren Inexistenz.
Das einzige was Sie hier beweisen:
Sie gehen auf Argumente nicht ein. Ihr gutes Recht.
Nur verdrehen Sie bitte nicht meine Aussagen.
Re: Mr. Bush...
sv00010 - 09.01.2007, 23:06
Hausdrache hat folgendes geschrieben: arad hat folgendes geschrieben: Tolle Antwort, Hausdrache. Die Sachlichkeit ist beeindruckend.
Freut mich, dass Du beeindruckt bist. Ich bin es weniger. Wo sind nu die Beweise für MVWs?! Bis heute haben die Amis keine im Irak finden können... 8)
Gruß
Hausdrache Saddam Hussein hat Massenvernichtungswaffen gegen die Kurden (seine eigenen Leute) einsetzen lassen und das weiß auch jeder.
Was willst du immer mit Beweisen für Massenvernichtungswaffen?
Re: Mr. Bush...
Hausdrache - 09.01.2007, 23:12
sv00010 hat folgendes geschrieben: Hausdrache hat folgendes geschrieben: arad hat folgendes geschrieben: Tolle Antwort, Hausdrache. Die Sachlichkeit ist beeindruckend.
Freut mich, dass Du beeindruckt bist. Ich bin es weniger. Wo sind nu die Beweise für MVWs?! Bis heute haben die Amis keine im Irak finden können... 8)
Gruß
Hausdrache Saddam Hussein hat Massenvernichtungswaffen gegen die Kurden (seine eigenen Leute) einsetzen lassen und das weiß auch jeder.
Was willst du immer mit Beweisen für Massenvernichtungswaffen?
sv, es wäre gut, wenn Du erst den Diskussionsverlauf lesen würdest, dann wäre die Fragerei nicht nötig. ;)
Gruß
Susanna
Re: Mr. Bush...
vonhaeften - 09.01.2007, 23:17
sv00010 hat folgendes geschrieben: Hausdrache hat folgendes geschrieben: arad hat folgendes geschrieben: Tolle Antwort, Hausdrache. Die Sachlichkeit ist beeindruckend.
Freut mich, dass Du beeindruckt bist. Ich bin es weniger. Wo sind nu die Beweise für MVWs?! Bis heute haben die Amis keine im Irak finden können... 8)
Gruß
Hausdrache Saddam Hussein hat Massenvernichtungswaffen gegen die Kurden (seine eigenen Leute) einsetzen lassen und das weiß auch jeder.
Was willst du immer mit Beweisen für Massenvernichtungswaffen?
Vielleicht zählt der Einsatz von Gas für manche Leute nicht zu Massenvernichtungswaffen. Keine Ahnung. Die ganze Diskussion ist absurd. Es gibt genügend Beweise für die MVW des Hussein-Regimes, angefangen beim Iran/Irak-Krieg bis zu den Überprüfungen durch die UNO. Die Frage ist nur, soll man das jedesmal, wenn es jemand bezweifelt, wieder neu belegen?
Ich sehe jetzt schon, wie man nach einem Schlag der Israelis gegen den Iran (oder meinetwegen auch der USA gegen Mr. Achmedineschad-Hitler) massenweise in den Medien der Europäer - vorzugsweise der Linken - Zweifel daran finden wird, dass der Iran JEMALS so etwas wie eine Unran-Anreicherungs-Anlage im funktionsfähigen Zustand hatte. Natürlich hatte er dann keine, und die USA sind wieder der schlimme Imperialist.
Re: Mr. Bush...
Hausdrache - 09.01.2007, 23:49
Tut mir ja echt leid Christian, mir wäre es um Amerika Willen andersherum auch lieber, wenn Bush und Konsorten nicht so eine Scheisse gebaut hätten. Aber diesen Schuh haben sich die Deppkes selbst angezogen. ;)
Gruß
Susanna
Re: Mr. Bush...
Critic - 10.01.2007, 05:00
vonhaeften hat folgendes geschrieben: sv00010 hat folgendes geschrieben: Hausdrache hat folgendes geschrieben: arad hat folgendes geschrieben: Tolle Antwort, Hausdrache. Die Sachlichkeit ist beeindruckend.
Freut mich, dass Du beeindruckt bist. Ich bin es weniger. Wo sind nu die Beweise für MVWs?! Bis heute haben die Amis keine im Irak finden können... 8)
Gruß
Hausdrache Saddam Hussein hat Massenvernichtungswaffen gegen die Kurden (seine eigenen Leute) einsetzen lassen und das weiß auch jeder.
Was willst du immer mit Beweisen für Massenvernichtungswaffen?
Vielleicht zählt der Einsatz von Gas für manche Leute nicht zu Massenvernichtungswaffen. Keine Ahnung. Die ganze Diskussion ist absurd. Es gibt genügend Beweise für die MVW des Hussein-Regimes, angefangen beim Iran/Irak-Krieg bis zu den Überprüfungen durch die UNO. Die Frage ist nur, soll man das jedesmal, wenn es jemand bezweifelt, wieder neu belegen?
Ich sehe jetzt schon, wie man nach einem Schlag der Israelis gegen den Iran (oder meinetwegen auch der USA gegen Mr. Achmedineschad-Hitler) massenweise in den Medien der Europäer - vorzugsweise der Linken - Zweifel daran finden wird, dass der Iran JEMALS so etwas wie eine Unran-Anreicherungs-Anlage im funktionsfähigen Zustand hatte. Natürlich hatte er dann keine, und die USA sind wieder der schlimme Imperialist.
Es geht nicht um die Massenvernichtungswaffen aus NATO-Produktion, die der Irak seinerzeit gegen die Kurden eingesetzt hat. Diejenigen Waffen, die der Irak nach dem Kuwaitkrieg noch hatte, sind ihm danach durch die UN-Inspektionen abgenommen worden. Es geht darum, ob der Irak im Jahr 2003 irgendwelche Massenvernichtungswaffen hatte -- und mit dieser Behauptung war der Krieg gegen den Irak gerechtfertigt worden. Und die Antwort darauf ist: Die CIA hätte erst welche hinschaffen müssen, damit da welche hätten gefunden werden können.
Saddam Hussein hatte, wie ich bereits ausgeführt hatte, der Welt Glauben gemacht, sein Regime verfüge weiterhin oder wieder über solche Waffen. Das war insbesondere wohl als Drohung gegenüber dem Iran gedacht und gegen die eigenen Bürger gedacht. Gleichzeitig hatte Saddam aber damit spekuliert, daß die CIA herauskriegen würde, daß das nur Propaganda war, also von den USA keine Gefahr gegen ihn drohen würde. Allerdings hat die CIA - kompetent wie sie ist - die Propaganda das irakischen Regimes für bare Münze genommen und sogar noch selbst Material gefälscht, das den Irak mit Massenvernichtungswaffen bzw. mit al-Kaida in Verbindung bringen sollte.
(sinngemäß) hat folgendes geschrieben: Warum sucht man sie auch im Irak, wo sie doch in Syrien sind?
Ich hatte schon vor etlichen Jahren mal zynisch konstatiert, daß bin Laden der "Goldstein" aus George Orwells Buch "1984" ist, der Gewalt gegen jedes Land rechtfertigen kann, das man irgendwie auf dem Kieker hat oder dessen Ressourcen man braucht. Man kann mit dem Finger auf jemanden zeigen und dann losschlagen, weil dies allein durch den Fingerzeig gerechtfertigt wird. Daß das nicht gerade eine moralische Politik ist und nicht gerade die "hearts and minds" der Welt gewinnt, dürfte sich von selbst verstehen. Andererseits gibt es auch für die Neocons immer noch "nützliche Diktatoren", die man mit Geld oder eben mit einer Kopie des Saddam-Videos zur compliance bringen kann. Muß also gar nicht sein, daß man eine demokratische Regierung etabliert, deren Macht kaum über das Regierungsviertel hinausreicht, und wäre auch leidlich effektiver.
Re: Mr. Bush...
Critic - 10.01.2007, 05:01
(Doppelpost wegen Problem mit dem Browser, entfernt)
Re: Mr. Bush...
arad - 10.01.2007, 09:45
Critic hat folgendes geschrieben:
Diejenigen Waffen, die der Irak nach dem Kuwaitkrieg noch hatte, sind ihm danach durch die UN-Inspektionen abgenommen worden.
Habe immer gesagt, der arme Blix leidete an Alzheimer.
Re: Mr. Bush...
Sharif - 10.01.2007, 14:54
vonhaeften hat folgendes geschrieben: Mr. Achmedineschad-Hitler
Wie bitte?
Du vergleichst Achmedineschad mit Hitler?
Erinnert mich an Bush-Hitler Vergleiche einiger Linke zur Bush-Bashing!
Aber wenn du so etwas auch brauchst, bitte sehr.
Re: Mr. Bush...
Das Tier - 10.01.2007, 19:05
arad hat folgendes geschrieben:
1.Habe nicht geschrieben, Sada sei nicht der Sprecher von Allawi.
Kleine Gedankenstütze gefällig ? guckstduhier
arad hat folgendes geschrieben: Das Tier hat folgendes geschrieben:
arad hat folgendes geschrieben: Schon mal den Namen Georges Sada gehört?
War der nicht Sprecher des von Bush eingesetzten Herrn Allawi ? So ein Zufall....
Nein.
arad hat folgendes geschrieben: Es tut auch nichts zur Sache.
Ach- weil Sie auch diesen Sachverhalt nicht kannten ist es unerheblich ob der „Experte“ zu Allawi & Co. gehört ?
arad hat folgendes geschrieben:
2.Pacepa, auch wenn er CIA-Mitarbeiter sein soll, ist glaubwürdig.
Natürlich, die CIA ist immer dann besonders glaubwürdig, wenn es um die Bestätigung der EIGENEN Aussagen geht. :mrgreen:
arad hat folgendes geschrieben:
3. Dieser Punkt ist ärgerlich, da es Ihre Voreingenommenheit, bar jedweder Kenntnis, zeigt;
Eine unbemannte L29 kann in sehr niedriger Höhe fliegen. Es ist egal, wie schnell sie fliegt, da sie die gängigen Radars unterfliegen kann. Sie kann, wie bei den Hezbollah-Drohnen gezeigt, allein durch ständige Luftpatrouillen, mit Glück, entdeckt werden. Die libanesische Grenze ist (cca 60 KM) leicht überschaubar. Eine ständige Überwachung der syrischen und jordanischen Grenze, in der dafür notwendigen Dichte wäre sehr teuer und kaum aufrechtzuerhalten.
Die alte Gurke ist länger in der Luft, hat eine Radarsignatur wie eine Schrankwand -verglichen mit der IRANISCHEN Drohne- und die Israelis verfügen über eine eigene, hochmoderne Luftüberwachung.
Haben Sie jemals etwas von Luftüberwachung AUS DER LUFT gehört ? Sagt Ihnen AWACS etwas ? Falls die Antwort "Nein" lautet - ist das "Nein" oder das "Sada-Nein" gemeint ?
Israel EXPORTIERT sogar das verbesserte Luftüberwachungssystem Typ Phalcon. Selbst die iranischen Drohnen sollten –und zwar bei einem vielfach kleinerem Radarecho UND kurzer Flugdauer kein Problem sein:
Zitat: Iranische Experten für unbemannte Fluggeräte (Drohnen) der iranischen Revolutionsgarde haben sich an der Entsendung einer Drohne durch die Hisbollah von libanesischem Boden aus beteiligt. Die Drohne befand sich mehrere Minuten über Nordisrael.
(…..)Das Eindringen der Drohne in israelischen Luftraum überraschte die Israelische Luftwaffe (IAF) und man kann davon ausgehen, dass aus diesem Vorfall entsprechende Lehren gezogen werden. Für die IAF und ihr Radarsystem sollte es kein Problem sein, mit Hisbollah-Drohnen umzugehen(…)
Falls Sie das nicht glauben möchten – es stammt aus der Israelischen Botschaft.
arad hat folgendes geschrieben: 4.Das FEHLEN von MVW ist kein Indiz für deren Existenz, aber genau so wie für deren Inexistenz.
Richtig, es könnte auch grüne Meerschweine auf dem Saturn geben. Sofern diese bewaffnet sind, handelt es sich dabei dann auch todsicher um Geheimtruppen von Saddam Hussein.
Re: Mr. Bush...
arad - 10.01.2007, 22:37
Das Tier hat folgendes geschrieben:
Haben Sie jemals etwas von Luftüberwachung AUS DER LUFT gehört ? Sagt Ihnen AWACS etwas ? ....
Israel EXPORTIERT sogar das verbesserte Luftüberwachungssystem Typ Phalcon.
Danke für diesen mir unbekannten Hinweis.
Ich schrieb:
"Sie kann, wie bei den Hezbollah-Drohnen gezeigt, allein durch ständige Luftpatrouillen, mit Glück, entdeckt werden."
Dies, da ich von diesem Falken keine Ahnung hatte, ist mir so zugeflogen.
Desweiteren wurde mir dazu noch dies zugeflüstert:
" Eine ständige Überwachung der syrischen und jordanischen Grenze, in der dafür notwendigen Dichte wäre sehr teuer und kaum aufrechtzuerhalten"
Zu Pacepa:
Den vor mir erwähnte Bericht (Sarindar) stammt lange bevor es das Thema Irak-Krieg gab. Sie nehmen keine Stellung dazu. Warum wohl?
Sada war Vize-Chef der Luftwaffe. Er berichtete von Flügen (ich glaube er nannte auch eine Zahl -55 oder 56). Dies wurde von anderen Quellen bestätigt.
"Sada’s claims echoed those made by Moshe Yaalon, Israel’s top general in Operation Iraqi Freedom. Yaalon told the Sun in December that Saddam had "transferred the chemical agents from Iraq to Syria.
According to the Middle East Quarterly, Israeli prime minister Ariel Sharon issued a similar warning in a Dec. 23, 2002 television appearance on Israel’s Channel 2."
"At the very least, Air Marshal Sada's story sounds credible, and matches pre-war activity that has been confirmed by other, independent sources. He is also highly respected by post-war Iraqi leaders and by American evangelicals who have worked with him, including Dr. Terry New. I've met Dr. New and know him as a man of great integrity who has risked his life to spread the Gospel throughout the Middle East. Dr. New has only the highest praise for Georges Sada, and says "everything he's told me has completely checked out." Given his background and references, Sada's claims cannot be arbitrarily dismissed. But I'm guessing that Sada's book will receive virtually no attention from the MSM, because his information doesn't fit the "Bush lied" template.
Und den armen syrischen Journalisten haben sie gänzlich vergessen, oder?
Genauso wie der arme Blix, der nach Ihren aussagen völlig vergassen hatte, dass seine Institution alle MVW aus Irak, nach dem ersten Golfkrieg herausgeschafft hat.
Eine Ansammlung von entweder unglaubwürdigen CIA-Sklaven oder Alzheimer-befallene.
Re: Mr. Bush...
vonhaeften - 11.01.2007, 00:00
Critic hat folgendes geschrieben:
Es geht nicht um die Massenvernichtungswaffen aus NATO-Produktion, die der Irak seinerzeit gegen die Kurden eingesetzt hat.
Das ist eine leere Floskel, die nichts besagt. "Es geht nicht um..." oder "es geht um..." täuscht nur eine angebliche Wahrheit vor. Deshalb ist diese Floskel auch bei Politikern so beliebt.
Critic hat folgendes geschrieben:
Diejenigen Waffen, die der Irak nach dem Kuwaitkrieg noch hatte, sind ihm danach durch die UN-Inspektionen abgenommen worden.
Das ist ganz sicher strittig. Denn nach dem Rauswurf der UNO-Inspektoren hatte man ja nicht mehr so richtig einen Einblick in das, was in dem Land an Waffen produziert wurde. Das hatte man aber auch nicht, als dieselben UNO-Inspektoren noch im Lande waren. Mit denen wurde vom Regime ja nur herumgespielt.
Critic hat folgendes geschrieben:
Es geht darum, ob der Irak im Jahr 2003 irgendwelche Massenvernichtungswaffen hatte -- und mit dieser Behauptung war der Krieg gegen den Irak gerechtfertigt worden.
Er hatte diese Massenvernichtungswaffen möglicherweise, auch wenn es im nachhinein scheint, dass er sie nicht hatte. Na und? Schon der Verdacht reichte aus, um diesem Diktatur auf den Pelz zu rücken. Sollte man lieber so lange warten, bis sich der verdacht erhärtet? Ich hoffe schwer, dass die Israelis mit ihrem Gegenschlag gegen die Iraner nicht so lange warten, bis das eintritt, was Benny Morris dieser Tage prophezeit hat: dass nämlich Israel durch einen Atomschlag des Iran ausgelöscht wird.
Critic hat folgendes geschrieben:
Und die Antwort darauf ist: Die CIA hätte erst welche hinschaffen müssen, damit da welche hätten gefunden werden können.
Warum gerade die CIA? Warum nicht Nordkorea oder ein paar russische abgehalfterte ehemalige Atomphysiker?
Ja klar, die CIA ist immer der Schuldige.
Critic hat folgendes geschrieben:
Saddam Hussein hatte, wie ich bereits ausgeführt hatte, der Welt Glauben gemacht, sein Regime verfüge weiterhin oder wieder über solche Waffen. Das war insbesondere wohl als Drohung gegenüber dem Iran gedacht und gegen die eigenen Bürger gedacht. Gleichzeitig hatte Saddam aber damit spekuliert, daß die CIA herauskriegen würde, daß das nur Propaganda war, also von den USA keine Gefahr gegen ihn drohen würde. Allerdings hat die CIA - kompetent wie sie ist - die Propaganda das irakischen Regimes für bare Münze genommen und sogar noch selbst Material gefälscht, das den Irak mit Massenvernichtungswaffen bzw. mit al-Kaida in Verbindung bringen sollte.
Immer dieselbe Leier. Die CIA hat....die zionistischen Neocons haben...
"kompetent wie sie sind..."
Critic hat folgendes geschrieben:
Ich hatte schon vor etlichen Jahren mal zynisch konstatiert,
Es ehrt Sie sicher, dass Sie schon vor "etlichen Jahren" irgendwo mal irgendetwas "konstatiert" haben, und das auch noch "zynisch",
aber ohne Quellenangabe und Originalzitate wirken solche Hinweise auf mich, als wenn Sie hier einen Minderwertigkeitskomplex pflegen, weil Sie anderswo nicht zu Wort gekommen sind.
Critic hat folgendes geschrieben:
daß bin Laden der "Goldstein" aus George Orwells Buch "1984" ist, der Gewalt gegen jedes Land rechtfertigen kann, das man irgendwie auf dem Kieker hat oder dessen Ressourcen man braucht. Man kann mit dem Finger auf jemanden zeigen und dann losschlagen, weil dies allein durch den Fingerzeig gerechtfertigt wird.
Nett formuliert aber wenig überzeugend. Eigentlich wieder eine logisch "leere" Aussage.
Critic hat folgendes geschrieben:
Daß das nicht gerade eine moralische Politik ist und nicht gerade die "hearts and minds" der Welt gewinnt, dürfte sich von selbst verstehen.
Gell, das versteht sich alles von selbst! Wie so vieles, was an deutschen Stammtischen von sich gegeben wird, den linken wie den rechten.
"Alles klar", so versteht man sich unter Gleichgesinnten. Der "bin Laden" wurde ja nur missbraucht, um gegen ein "Land" loszuschlagen, welches war es doch nur ...ach so, der Irak, unter Saddam Hussein...
Wie wird das nur der arme bin Laden verkraften, dass er so von den amerikanischen CIA-Neocons instrumentalisiert wurde?
Critic hat folgendes geschrieben:
Andererseits gibt es auch für die Neocons immer noch "nützliche Diktatoren", die man mit Geld oder eben mit einer Kopie des Saddam-Videos zur compliance bringen kann.
Statt "compliance " kann man auch das deutsche Wort "Zustimmung" schreiben. Aber ein bisschen denglisch vermittelt ja den Eindruck einer besonderen Bildung...
Critic hat folgendes geschrieben:
Muß also gar nicht sein, daß man eine demokratische Regierung etabliert, deren Macht kaum über das Regierungsviertel hinausreicht, und wäre auch leidlich effektiver.
Jaja, die Amis und der CIA....Vielleicht sollten Sie sich denen mal als unabhängiger Berater andienen? Schlecht zahlen die sicher nicht!
Re: Mr. Bush...
Critic - 11.01.2007, 06:02
vonhaeften hat folgendes geschrieben: Critic hat folgendes geschrieben:
Es geht nicht um die Massenvernichtungswaffen aus NATO-Produktion, die der Irak seinerzeit gegen die Kurden eingesetzt hat.
Das ist eine leere Floskel, die nichts besagt. "Es geht nicht um..." oder "es geht um..." täuscht nur eine angebliche Wahrheit vor. Deshalb ist diese Floskel auch bei Politikern so beliebt.
Wie geht die hochherrschaftliche Redensart: "Der Bürger ist hinsichtlich Einsichtskraft der Herrschaft grundsätzlich unterlegen." (So sinngemäß.) Häufig hat man bei Politikern eben wirklich den Eindruck, sie hätten das Problem überhaupt nicht verstanden, auf das sie angesprochen werden, wenn sie dann versuchen, die eine oder andere unsoziale Maßnahme gegen den "großen Kontext" zu legitimieren. Natürlich sieht auch Mr.Bush seinen Irak-Krieg eingebettet in den "großen Kontext". Das heißt aber nicht, daß er die Probleme auch verstanden haben muß, die sich heute im Irak darstellen. Das soll auch nicht heißen, daß ich, wenn ich morgen offizielle Auflassung von ihm kriegen würde und nach Bagdad flöge, in vier Wochen erreicht hätte, daß die unterschiedlichen Bürgerkriegsparteien und diversen Privatarmeen ihre Waffen abgeben und den Wiederaufbau des Irak unterstützen.
Aber in der konkreten Situation ging es auch nicht um die großen Fragen der heutigen Weltpolitik, sondern um die Hinterlassenschaften. Darum, daß Saddam Hussein tatsächlich Massenvernichtungswaffen gegen die Kurden und gegen die Iraner hat einsetzen lassen, kann er ja nicht mehr verhandelt werden, weil man den Mann ja für eines seiner vergleichsweise geringsten Verbrechen schon einen Kopf kürzer gemacht hat. (Das ist auch eine schizophrene Logik, die dahintersteht.) Und darum ging es auch nicht, als man 2003 gegen den Irak in den Krieg zog. Sondern um das, was vermeintlich damals aktuell der Fall war. Das sind zwei Paar Schuhe. Selbst wenn der Diktator selbst und seine Schergen damals noch nicht für das zur Verantwortung gezogen worden waren, war das nicht die Begründung für den Irakkrieg, sondern es ging dabei um die Waffen, die der Irak anno 2003 gehabt haben soll. Allerdings gebe ich Ihnen Recht, auch die Regierungen der USA und Großbritanniens hatten Schwierigkeiten, den Unterschied zwischen diesen beiden Dingen zu erkennen, und haben die Situation 2003 u.a. dadurch "bewiesen", daß sie ein paar kopierte Seiten aus einer Seminararbeit eines Studenten als "topaktuelle Informationen" vorlegten, die von Anfang der 1990er Jahre stammte.
vonhaeften hat folgendes geschrieben: Critic hat folgendes geschrieben:
Es geht darum, ob der Irak im Jahr 2003 irgendwelche Massenvernichtungswaffen hatte -- und mit dieser Behauptung war der Krieg gegen den Irak gerechtfertigt worden.
Er hatte diese Massenvernichtungswaffen möglicherweise, auch wenn es im nachhinein scheint, dass er sie nicht hatte. Na und? Schon der Verdacht reichte aus, um diesem Diktatur auf den Pelz zu rücken. Sollte man lieber so lange warten, bis sich der verdacht erhärtet? Ich hoffe schwer, dass die Israelis mit ihrem Gegenschlag gegen die Iraner nicht so lange warten, bis das eintritt, was Benny Morris dieser Tage prophezeit hat: dass nämlich Israel durch einen Atomschlag des Iran ausgelöscht wird.
(Andererseits, sollten Ahmadinedschad und seine Freunde so dumm sein, würden doch in einem solchen Fall bestimmt die Israelis zurückschießen und im Gegenzug den Präsidenten und seine Wähler zehnmal atomisieren?) Motivieren Sie bitte, daß im internationalen Kontext eine andere Logik gilt als im nationalen Strafvollzug. Hitler? So zynisch, wie es bei diesen großen Dimensionen klingt, sperren wir auch nicht jeden armen Schlucker vorsorglich sein, weil dieser zum Ladendieb werden könnte.
Und auch sind die Vorzeichen heute anders. Vielleicht haben die Briten 1938 auch nur deswegen Appeasement betrieben, weil sie der Meinung waren, daß sie einen Krieg gegen die Nazis zum damaligen Zeitpunkt noch nicht gewinnen könnten (da müßte man nochmal die konkreten Zahlen, aber auch die Befindlichkeiten der Deutschen damals betrachten). Und auch waren die Technologien relativ ähnlich. Ahmadinedschad kann wohl damit kalkulieren, daß der Iran unangreifbar würde, wenn er es schaffte, sich Atomwaffen zuzulegen. Allerdings müßte er so schlau sein zu erkennen, daß deren Einsatz, zum Beispiel gegen Israel, unweigerlich die eigene Vernichtung nach sich ziehen würde, weil jeder Staat, gegen den er bisher seine verbalen Attacken gerichtet hat, die Mittel hätte, dagegen wesentlich effektiver vorzugehen. Nämlich weil sowohl Israel als auch die USA erheblich mächtiger und auch in ihrer Technologie erheblich weiter entwickelt sind.
vonhaeften hat folgendes geschrieben: Critic hat folgendes geschrieben:
Und die Antwort darauf ist: Die CIA hätte erst welche hinschaffen müssen, damit da welche hätten gefunden werden können.
Warum gerade die CIA? Warum nicht Nordkorea oder ein paar russische abgehalfterte ehemalige Atomphysiker?
Ja klar, die CIA ist immer der Schuldige.
Der zentrale Knackpunkt bei Verschwörungstheorien (aber auch bei kriminellen Delikten) ist doch wohl die Frage: Wem würde es nützen, heute Massenvernichtungswaffen in den Irak zu schaffen? Der Witz ist doch gerade: Die Regierung Bush hatte ja ein Interesse daran, daß sich dort auch Waffen manifestiert hätten, weil dies deren Begründung des Irak-Kriegs nachträglich legitimiert hätte. Und sie hat über drei Jahre gebraucht, um endlich einzugestehen, daß es dort keine MVW.en hatte.
Übrigens sind Sie selbst nicht immun gegen Verschwörungstheorien. Diese hier ist, wenn man so will, eine "positive": Die Neocons und die CIA hätten nur im Interesse der Welt gehandelt, als sie die angeblichen "Beweise" präsentierten, und haben die USA dann in einen Krieg gestürzt, in dem sie - ohne Rücksicht auf eigene Verluste - unsere Freiheit auch im Irak verteidigte. Daß sich die Begründung dieses Krieges letztlich als Luft herausstellte, war nicht deren Schuld, denn sie war ja davon ausgegangen, daß ihre Quellen glaubwürdig seien, von denen Andere schon 2003 sagen konnten, daß es sich um Fabrikationen gehandelt habe. Da waren die Neocons einfach zu vertrauenswürdig. Im Grunde genommen ist nämlich die Führung der USA grundsätzlich unideologisch, rational und glaubt an das Gute im Menschen.
Wohlgemerkt, und um es nochmals zu wiederholen, ging es nicht darum, im Irak für Demokratie zu sorgen. Und wenn das tatsächlich das primäre Ziel gewesen sein sollte, dann wären andere Kandidaten viel naheliegender gewesen.
vanhaeften hat folgendes geschrieben: Immer dieselbe Leier. Die CIA hat....die zionistischen Neocons haben...
"kompetent wie sie sind..."
Sagen wir, daß wir heute allerdings nach einer vernünftigen Exit-Strategie suchen sollten, die, wenn die bis jetzt 200.000 Toten auch nicht mehr zurückkommen werden, so doch verhindert, daß der Iran sich ein großes Stück vom Kuchen krallt und der Irak in Bürgerkrieg und neuer Diktatur versinkt. Allerdings kann dieser Guerillakrieg von einer konventionellen Armee nicht gewonnen werden. Daß dieser heute in der Intensität tobt, liegt eben auch daran, daß die Bush-Regierung geglaubt hatte, die Iraker würden die Invasoren mit Blumen empfangen, und sich so auch keine Gedanken um eine effektive Ersetzung des Machtvakuums gemacht, das nach dem Abgang der Saddam-Diktatur herrschen würde, oder um die Identität der Besetzten (es finden sich natürlich überall Leute, die auch das kulturelle Erbe ihres Landes versilbern -- jedenfalls wurden auch die Museen des Irak geplündert und verschwanden viele der jahrtausendealten Kulturgüter, während das Ölministerium vom ersten Moment an bewacht wurde).
vanhaeften hat folgendes geschrieben: Critic hat folgendes geschrieben:
Ich hatte schon vor etlichen Jahren mal zynisch konstatiert,
Es ehrt Sie sicher, dass Sie schon vor "etlichen Jahren" irgendwo mal irgendetwas "konstatiert" haben, und das auch noch "zynisch",
aber ohne Quellenangabe und Originalzitate wirken solche Hinweise auf mich, als wenn Sie hier einen Minderwertigkeitskomplex pflegen, weil Sie anderswo nicht zu Wort gekommen sind.
Critic hat folgendes geschrieben:
daß bin Laden der "Goldstein" aus George Orwells Buch "1984" ist, der Gewalt gegen jedes Land rechtfertigen kann, das man irgendwie auf dem Kieker hat oder dessen Ressourcen man braucht. Man kann mit dem Finger auf jemanden zeigen und dann losschlagen, weil dies allein durch den Fingerzeig gerechtfertigt wird.
Nett formuliert aber wenig überzeugend. Eigentlich wieder eine logisch "leere" Aussage.
Dazu komme ich noch. Immerhin ergibt sich aus Ihrem Wunsch nach einer konkreten Quellenangabe eine Motivation, meine Homepage alsbald wieder aufzusetzen. Sie werden annehmen, daß ich nicht Ihnen zuliebe mehrere Dutzend Texte extra produzieren würde.
Jedenfalls finde ich die Aussage aber auch nicht so leer. Der Bösewicht hat sich von einer konkreten Person in einen geisterhaften Zustand verwandelt, der natürlich um so leichter auf andere Personen übertragbar ist, je weitgehender das funktioniert. Die Bedrohung durch den abstrakten Terrorismus wurde von der Bush-Regierung und der republikanischen Partei in dem letzten mittlerweile halben Jahrzehnt immer wieder - als Ersatz für ein sinnvolles Parteiprogramm - instrumentalisiert.
Das Schlimmste, was im Hinblick darauf noch passieren könnte, wäre die Herstellung eines Szenarios in den kommenden zwei Jahren, das eben das jetzt wieder verfangen läßt, nachdem sich der Bann über die Opfer des Irakkrieges ein bißchen gelockert und den knappen Wahlsieg der Demokraten im November letzten Jahres ermöglicht hatte. Es besteht nämlich für die Führung immer noch die Möglichkeit, daß Bush sich eines Tages hinstellen und der Nation verkünden kann: "Seht Ihr, das habt Ihr jetzt davon. Hättet Ihr 2006 uns gewählt, dann hätten die bösen Demokraten nicht verhindert, daß wir Euch effektiv schützen können."
Aber das wäre ja schon wieder Verschwörungstheorie, oder sagen wir, vollständige Inszenierung. Man sollte Opfer von Terroranschlägen nicht instrumentalisieren, schon gar nicht mit bitterstem Zynismus. Genau das war aber in dieser Linie 2002, 2004 und 2006 geschehen, daß diejenigen schon als Verräter, als selbst Verdächtige, als "Ratten" bezeichnet wurden, die sich dagegen ausgesprochen hatten, daß im "Kampf gegen den Terror" plötzlich alles erlaubt sein sollte, sowohl innerhalb des Staates als auch im internationalen Kontext.
vonhaeften hat folgendes geschrieben: Critic hat folgendes geschrieben:
Daß das nicht gerade eine moralische Politik ist und nicht gerade die "hearts and minds" der Welt gewinnt, dürfte sich von selbst verstehen.
Gell, das versteht sich alles von selbst! Wie so vieles, was an deutschen Stammtischen von sich gegeben wird, den linken wie den rechten.
"Alles klar", so versteht man sich unter Gleichgesinnten. Der "bin Laden" wurde ja nur missbraucht, um gegen ein "Land" loszuschlagen, welches war es doch nur ...ach so, der Irak, unter Saddam Hussein...
Wie wird das nur der arme bin Laden verkraften, dass er so von den amerikanischen CIA-Neocons instrumentalisiert wurde?
Was den flexiblen Terrormanager von heute angeht, so läßt der sich gerne instrumentalisieren. Aber eigentlich -- wie schon damals bald die Runde ging, als die ersten Rechte eingeschränkt wurden ("Der Krieg ist vorbei, Bin Laden hat gewonnen.") --, hat er uns damit eigentlich manipuliert, so zu handeln, wie er es gerne hätte. Tatsache (wenn auch gebetsmühlenartig wiederholt): Saddam war für al-Kaida ein Hindernis, wenn auch er mit brutaler Gewalt seinen Laden zusammengehalten hat. Heute kann die Organisation sich im Irak i.w. frei bewegen. Bin Laden hat sich kurz vor der Wahl 2004 gemeldet und gesagt, künftige Terroranschläge würden Staaten, die für Kerry gestimmt hätten, verschonen. Wenn das nicht Wahlkampf war. Vielleicht wäre für einen Terrormanager jemand wirklich gefährlicher, der z.B. ein Interesse hat, die ganze Welt dazu zu bewegen, nicht mehr einzelne, relativ unkoordinierte Aktionen gegen Terroristen durchzuführen oder seine (militärischen, politischen und moralischen) Kräfte in Konflikten zu binden, die dafür keine Bedeutung haben. (Jedenfalls haben ja z.B. die meisten politischen Analysten konstatiert, sie erwarteten von einem demokratischen US-Präsidenten, daß dieser nicht unilateral handeln und Vertrauenskredit dermaßen leichtfertig verspielen würde.)
vonhaeften hat folgendes geschrieben: Critic hat folgendes geschrieben:
Muß also gar nicht sein, daß man eine demokratische Regierung etabliert, deren Macht kaum über das Regierungsviertel hinausreicht, und wäre auch leidlich effektiver.
Jaja, die Amis und der CIA....Vielleicht sollten Sie sich denen mal als unabhängiger Berater andienen? Schlecht zahlen die sicher nicht! [/quote]
Dazu ein Gedanke von Rudi Dutschke (wie Sie wohl denken werden, "sinnigerweise"): Es geht nicht darum, daß jemand, der sich für besonders schlau hält, jetzt Lösungen vorgibt. Aber es geht darum, daß dem Handelnden auch bewußt wird, daß sein Handeln den Karren vor die Wand fährt. Eine gute Veranschaulichung dazu ist wohl das Bild des Mannes, der von einem Hochhaus springt und als er auf halber Höhe ist, sich dafür lobt, daß bis jetzt doch alles gutgegangen sei. Es ist natürlich um so schwieriger, noch etwas zu gewinnen, je länger man die Situation so bestehen läßt. Der Irak nähert sich jedenfalls ganz gewaltig dem Zustand eines "failed state", eben mit dem Risiko, daß -- wie im Falle von Somalia der Nachbar Äthiopien -- sich Nachbarn des Irak selbst ein Stück vom Kuchen nehmen wollen. Jedenfalls hat die Anarchie im Irak auch dem Nachbarn Iran eher genutzt.
Re: Mr. Bush...
Das Tier - 11.01.2007, 10:37
arad hat folgendes geschrieben: (...)
Danke für diesen mir unbekannten Hinweis.
Ich schrieb:
"Sie kann, wie bei den Hezbollah-Drohnen gezeigt, allein durch ständige Luftpatrouillen, mit Glück, entdeckt werden."
Dies, da ich von diesem Falken keine Ahnung hatte, ist mir so zugeflogen.(...)
Zitat: Ein Runninggag (auch Running-Gag, deutsch Dauerwitz) ist ein Stilmittel der Komik und des Humors. Ein Witz oder eine Anspielung wird mehrmals wiederholt, oft jedoch in abgewandelter Form. Dadurch entsteht eine angespannte Vorfreude, die in einer dann doch überraschenden Pointe gipfelt. Entsprechend sind einige Running-Gags erst dann verständlich bzw. von besonders humorvollem Charakter, wenn man die Vorgeschichte oder die Hintergründe dazu kennt. Running-Gags können auf einen Film oder ein Buch begrenzt bleiben, sich aber auch in Fernsehserien, Zeitschriften etc. über mehrere Wochen, Monate oder gar Jahrzehnte hinziehen. Die meisten Running-Gags sind figurgebunden, das heißt, sie werden immer von der selben Person ausgeführt/ausgesprochen. Besonders amüsant können sein, wenn sie von ihrer Standardform abgewandelt werden und dadurch eine situationsbezogene Pointe in der Pointe enthält
Jedoch...
Zitat: (…) besteht die Gefahr, dass er langweilig wird, weil die überraschende, unvorhergesehene Wendung fehlt, die ein Kernelement von Witzen ist.
Quelle: Wikipedia.de
Und deshalb, hochgeschätzer arad, darf ich Sie bitten neue Pointen einzuflechten. Dazu können Sie gerne "Nein" sagen- oder eben auch das "Sada-Nein".
gutenacht
Re: Mr. Bush...
arad - 11.01.2007, 10:51
Ihre Sachlichkeit und Themenbezogenheit ist beeindruckend.
Re: Mr. Bush...
Das Tier - 11.01.2007, 16:43
Critic hat folgendes geschrieben: (...)Häufig hat man bei Politikern eben wirklich den Eindruck, sie hätten das Problem überhaupt nicht verstanden, auf das sie angesprochen werden, wenn sie dann versuchen, die eine oder andere unsoziale Maßnahme gegen den "großen Kontext" zu legitimieren. Natürlich sieht auch Mr.Bush seinen Irak-Krieg eingebettet in den "großen Kontext". Das heißt aber nicht, daß er die Probleme auch verstanden haben muß (...)
"Empathize with your enemy" in einer Lehrsätze von Robert S. McNamara.
Seine Empfehlung beruht auf den Erfahrungen der Weltkriege, aber auch der Kuba-Krise und des Vietnamkrieges der USA. Er schlägt dringend vor, wie der Gegenpart zu denken um so überhaupt dessen Befindlichkeiten und Ziele zu begreifen.
In Vietnam sahen sich die USA als westliche Macht, welche in Asien gegen den Kommunismus kämpfte. Für „die Vietnamesen“ aber war es primär ein weiterer Krieg gegen eine weitere Besatzungsmacht nach den Chinesen, Japanern und Franzosen.
Beide Seiten betrachteten sich als Freiheitskämpfer, nicht primär als Vertreter eines westlichen oder kommunistischen Systems.
Wie steht es um die Sicht der Dinge im Irak ?
George W. Bush verbindet den –sicherlich positiv gemeinten- Missionierungsgedanken eines „wiedergeborenen“ Christen mit dem texanischen Selbstbewusstsein und generiert daraus, was critic m.E. völlig zutreffend mit dem „großen Kontext"“ umschrieben hat.
„Die Iraker“ – wieder eine bewusste Verallgemeinerung im Sinne eines anschaulichen Modells- sehen sich vermutlich ebenso als Freiheitskämpfer, sicher gegen die USA, vermutlich aber auch gegen die jeweils andere persische oder arabische Volksgruppe.
Solange Bush glaubt, gegen den Freiheitswillen primär auf mehr Gewalt und Aggression zu setzen, wird es keine Befriedung geben. Damit verteidige ich AUSDRÜCKLICH keinen einzige Tat der Terroristen, sondern weise nur darauf hin, in welche Rolle diese sich –ebenso wie „die Amerikaner“- sehen: als die moralisch legitimierten Befreier.
Oder, um es mit der hervorragenden Signatur unseres „Hausdrachens“ zu sagen:
Zitat: Was sich [...] abspielt, ist eine Tragödie, von der niemand weiß, wie sie aufgelöst werden könnte. Tragödien zeichnen sich nicht dadurch aus, dass ein Kampf zwischen Richtig und Falsch stattfindet, sondern zwischen Richtig und Richtig. Eben deshalb ist es eine Tragödie.
Re: Mr. Bush...
Talley - 11.01.2007, 17:24
Hallo Tier,
in diesem Zusammenhang hätte ich auch noch ein Zitat für dich. Vor gut 200 Jahren meinte Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord (wer denn sonst):
Zitat: "Ich stelle fest, dass das System, das die Freiheit mit offener Gewalt zu den benachbarten Nationen bringen will, am meisten geeignet ist, die Freiheit hassenswert zu machen und ihren Triumph zu verhindern."
Re: Mr. Bush...
sv00010 - 12.01.2007, 18:16
Das Tier hat folgendes geschrieben:
Wie steht es um die Sicht der Dinge im Irak ?
George W. Bush verbindet den –sicherlich positiv gemeinten- Missionierungsgedanken eines „wiedergeborenen“ Christen mit dem texanischen Selbstbewusstsein und generiert daraus, was critic m.E. völlig zutreffend mit dem „großen Kontext"“ umschrieben hat.
Richtig. Die Demokratie in den Irak tragen, ist Blödsinn.
Die Demokratie wird von "Ungläubigen" überbracht.
Das nehmen die Iraker nie an.
Ich habe immer gesagt, gewinnen, Saddam fangen
und dann sofort raus.
Ja, ich weiß -"Ein sofortiger Rückzug wäre ein Desaster für den Irak",
wie überall gesagt wird, aber dass ist mir ehrlich gesagt so etwas von egal.
Re: Mr. Bush...
Hausdrache - 12.01.2007, 21:21
Talley hat folgendes geschrieben: Hallo Tier,
in diesem Zusammenhang hätte ich auch noch ein Zitat für dich. Vor gut 200 Jahren meinte Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord (wer denn sonst):
Zitat: "Ich stelle fest, dass das System, das die Freiheit mit offener Gewalt zu den benachbarten Nationen bringen will, am meisten geeignet ist, die Freiheit hassenswert zu machen und ihren Triumph zu verhindern."
Sehr schönes Zitat, mein lieber Talley. Das sollte sich so manch einer mal hinter seine vernagelte Stirn schreiben. ;)
Gruß
Susanna
Re: Mr. Bush...
Hausdrache - 13.01.2007, 15:24
Das nennt man dann wohl "Selbstherrlichkeit von eigenen Gnaden". Ja, wofür die Demokratie, treten wir doch gleich alles endgültig in die Tonne und rufen:
l'état, c'est moi! Bravo, Mr. Bush. Ganz toll... :roll:
Zitat: Bush: Mehr Truppen in Irak auch gegen Willen von Kongress
Selbst wenn sich der Kongress gegen eine Aufstockung der US-Truppen im Irak wenden sollte, will Präsident George W. Bush an seinen Plänen zur Entsendung von weiteren 21.500 Soldaten festhalten. Um seine Strategie zur Beendigung der Gewalt im Irak zu verfolgen, würde er sich auch über Einsprüche des Kongresses hinwegsetzen, sagte Bush gestern in einem im Internet veröffentlichten Interview des Fernsehsenders CBS, das morgen ausgestrahlt werden soll.
Er sei sich vollkommen darüber im Klaren, dass der Kongress versuchen könne, ihn davon abzuhalten. "Aber ich habe meine Entscheidung gefällt. Wir gehen voran."
Gates besteht auf Irak-Einsatz
US-Verteidigungsminister Robert Gates machte unterdessen klar, dass die Truppen auch nicht abgezogen würden, falls die von Bush diese Woche verkündete neue Irak-Strategie scheitern sollte.
Den Irakern zu sagen, "'wenn ihr nicht das da macht, dann gehen wir', ist nichts, was ich als im nationalen Interesse der Vereinigten Staaten betrachte", sagte Gates in einer Anhörung des Senats. Vielmehr werde es die Frage sein, mit welcher Strategie ein Scheitern oder eine Niederlage vermieden werden könne. -> http://www.orf.at/
Re: Mr. Bush...
arad - 13.01.2007, 17:53
Hausdrache hat folgendes geschrieben: Das nennt man dann wohl "Selbstherrlichkeit von eigenen Gnaden". Ja, wofür die Demokratie, treten wir doch gleich alles endgültig in die Tonne und rufen:
l'état, c'est moi! Bravo, Mr. Bush. Ganz toll... :roll:
Man kann es auch "die Amerikanische Verfassung" nennen. Es funktioniert, gut oder schlecht, seit 229 Jahren.
Dort steht im Artikel II, Abs.2:
Section 2. The President shall be commander in chief of the Army and Navy of the United States, and of the militia of the several states, when called into the actual service of the United States; he may require the opinion, in writing, of the principal officer in each of the executive departments, upon any subject relating to the duties of their respective offices, and he shall have power to grant reprieves and pardons for offenses against the United States, except in cases of impeachment.
Re: Mr. Bush...
Seyma - 15.01.2007, 11:12
beschrenkte person?
Re: Mr. Bush...
Talley - 15.01.2007, 11:22
Seyma hat folgendes geschrieben: beschrenkte person? Wie meinen?
Re: Mr. Bush...
Seyma - 15.01.2007, 11:23
Talley hat folgendes geschrieben: Seyma hat folgendes geschrieben: beschrenkte person? Wie meinen?
nich verstehen?
Re: Mr. Bush...
Hausdrache - 18.01.2007, 10:18
Scheint so, als bekommt Mr.Bush jetzt doch noch ordentlich Gegenwind. :D l'etat c'est moi ist halt doch nicht so einfach...
Zitat: US-Senatoren legen Anti-Bush-Resolution vor
US-Senatoren, unter ihnen ein Republikaner, haben einen Resolutionsentwurf vorgestellt, in dem die von Präsident George W. Bush beschlossene Truppenaufstockung im Irak abgelehnt wird. Sie liege nicht im nationalen Interesse, heißt es in der Vorlage.
Washington - Die Einigung auf den Entwurf gab der Republikaner Chuck Hagel am Mittwoch in Washington gemeinsam mit einer Gruppe der oppositionellen Demokraten bekannt. Die Resolution wäre für Präsident George W. Bush nicht bindend, würde aber eine starkes Signal des Senats über Parteigrenzen hinweg senden.
Er werde sein Möglichstes tun, das Vorhaben Bushs zu stoppen, weitere 21.500 Soldaten in den Irak zu schicken, erklärte Hagel, der als möglicher Präsidentschaftskandidat im kommenden Jahr gilt. Den Plan Bushs nannte er "gefährlich unverantwortlich". Auch ein zweiter einflussreicher republikanischer Senator signalisierte Interesse, den Beschluss zu unterstützen. Die Resolution soll die Aufstockung der US-Truppen im Irak als "nicht im nationalen Interesse" zurückweisen. Der Senatsbeschluss soll außerdem betonen, dass der weitere Irak-Einsatz der Zustimmung sowohl des Kongresses als auch der amerikanischen Öffentlichkeit bedürfe.
Präsidentensprecher Tony Snow bekräftigte am Mittwoch, dass Resolutionen des Kongresses Bushs Entscheidung nicht beeinflussen würden. Auch das Repräsentantenhaus hat ein Votum gegen die Irak-Pläne des Präsidenten angekündigt.
Bush verlängert geheimes Abhörprogramm nicht
Unterdessen gab US-Justizminister Alberto Gonzales in einem Brief an den US-Senat bekannt, dass ein umstrittenes Abhörprogramm, das nach den Anschlägen vom 11. September 2001 eingeführt wurde, nicht verlängert werde. Das Programm solle nach seinem Ablaufen vielmehr einem speziellen Gericht unterstellt werden, so Gonzales.
Derzeit kann die US-Regierung mit diesem Programm noch internationale Telefongespräche und E-Mails von US-Bürgern ohne gerichtlichen Beschluss abhören, um mutmaßliche Extremisten und Attentäter zu finden. Kritiker hatten jedoch wiederholt darauf verwiesen, dass diese Praxis der US-Verfassung und einem Gesetz von 1978 entgegensteht, in dem das Abhören von US-Bürgern ohne gerichtlichen Beschluss verboten wird.
pav/reuters/AP
Mit folgendem Code, können Sie den Beitrag ganz bequem auf ihrer Homepage verlinken
Weitere Beiträge aus dem Forum nahostforum-world.de
Staatgewordener Islamismus - gepostet von Iskander am Dienstag 03.04.2007
Der Krieg in Tschetschenien - gepostet von Hausdrache am Dienstag 10.04.2007
Beitritt der Türkei zur EU - gepostet von Hausdrache am Donnerstag 05.10.2006
Ähnliche Beiträge wie "Mr. Bush..."
Bush vs Rice .... lach wech - MFS (Donnerstag 18.08.2005)
Suche Aero bei E-BAY ! ;-) - kadett aero (Freitag 25.11.2011)
Bush Politik - geri76 (Donnerstag 01.02.2007)
geile bush verarsche - Homer J. Simpson (Dienstag 10.08.2004)
ist bush wirklich so schlimm? - Naruto (Montag 30.07.2007)
Das ist der Herr Bush... - yet (Freitag 30.04.2004)
Bush - wohlstandskind (Sonntag 06.03.2005)
Schubs George W. Bush auf www.reek-music.de - Anonymous (Mittwoch 14.02.2007)
W.Bush - BlueGirl (Sonntag 02.01.2005)
Bush übernimmt Verantwortung! - lord (Mittwoch 14.09.2005)
