Demon's Crest - Info

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    Re: Demon's Crest - Info

    Tomoe - 29.12.2006, 14:58

    Demon's Crest - Info
    Vorgeschichte
    [Ist etwas lang, liest sich aber schön wie eine Buchseite schnell runter.]

    Es war ein kalter, veregneter Winterabend. Der Wind strich an den kahlen und trostlos wirkenden Häuserwänden der Londoner Innestadt entlang und verursachte ein gespenstisches Pfeifen, das jeder, der sich unglückseeligerweise noch zu dieser späten Stunde auf den schlechten beleuchteten Straße befand, deutlich hören konnte. Umso mehr beeilten sie sich, nach Hause zu kommen, in ihre warmen Wohnungen, zu ihren geliebten Familienmitgliedern und Freunden. Menschen die sie liebten und Menschen die von ihnen geliebt wurden, ein Platz also, in den die Kälte trotz ihrer starken Bemühungen nie einkehren würde. Dies alles verabscheute Greel. Der Dämonenfürst und Schlächter saß gelangweilt auf einem Barhocker, irgendwo in einer modrigen Spelunke, die wohl Zeitzeuge der Freiheitskriege gewesen sein musste. Zumindest dem Geruch nach zu urteilen. Es war jene Art von heruntergekommener Kneipe, die man besucht, wenn das Leben nichts mehr für einen zu bieten hat oder sagen wir, wenn man davon überzeugt ist und nicht mehr sucht, als das kurze Glück, das sich auf dem Boden eines leergetrunkenen Glases schlechten Bieres findet. Für Greel traf dies nur mäßig zu. Tot war er schon seit Jahrtausenden und somit hatte das Leben an sich sowieso nicht mehr viel für ihn zu bieten. Er war lediglich auf der Suche nach einer kleinen Ablenkung. Ja, auch ein Dämon kann frustriert sein. Das Jahresende war immer ein Grund zur Trauer für ihn. Das durch den Kommerz und die Kirche geschaffene Weihnachtfest führte zu so viel Freude auf der Welt, es war kaum auszuhalten. Als er mit ansehen musste, wie eine Familie, die ihren Sohn verloren hatte und ihn nach Jahren wiederfand und für Glück kaum zu halten war, war es genug für ihn. Er brauchte eine Pause und eine Ablenkung. Also suchte er sich die dreckigste Absteige, die er finden konnten und brachte all jenen einen schnellen, wenn auch nicht gerade schmerzlosen Tod, die sich vor ihm darin befanden. Nun starrte er nach dieser kurzen Freude wieder gelangweilt in einen weißen Becher, gefüllt mit heißem, tief schwarzen Kaffee und wartete darauf, dass ihn der Tatendrang aufs neue erfasste. Nun, man darf nicht glauben, dass solche Geschehnisse von der Polizei oder Ähnlichem ungeahndet bleiben. Ein Passant, der zufällig auf dem Weg in eben beschriebene Kneipe war, wollte selbige gerade betreten, als ihm von der Bar entsetzliche Todesschreie und Hilferufe entgegenhallten. Wie jeder normale Mensch an seiner Stelle auch getan hätte, zögerte er und flüchtete schließlich von Panik ergriffen, als die Schreie nicht abrissen wollten. Jedoch war der gute Mann so geistesgegenwärtig, als er nun schwitzend und verängstigt Zuhause angekommen war, unter den besorgten Blicken seiner Frau die Polizei telefonisch zu verständigen und über die Vorkommnisse zu unterrichten. Der nette Wachtmeister, der so verständnissvoll tat, wusste sofort, dass dies ein Fall für das Sondereinsatzkommando war und beschwichtigte den Mann mit Worten wie "Das war bestimmt nur eine Schlägerei" oder "Sie sind ein guter Bürger und haben ihre Pflicht getan". Was der "gute Bürger", dessen Ego der Wachtmeister absichtlich umschmeichelte, um ihn ruhig zu stellen, nicht wusste, ist, dass der Polizei schon sehr lange bewusst war, dass Dämonen in dieser Gegend des öfteren ihr Unwesen treiben und somit eine Zweigstelle des Vatikans angefordert hatten, um sich derer anzunehmen. Selbige wurde sogleich kontaktiert und mit Nachdruck aufgefordert schnell einzugreifen. Exakt 2 Minuten und 13 Sekunden später standen Amy Stronghold und ihr Partner Sebastian Russel über die Vorkommnisse informiert und entsprechend ausgerüstet vor der Tür des Lokals. Amy zog routiniert ihren Revolver mit den gesegneten Silberkugeln aus dem Halfter, während ihr Partner, ein Grünschnabel, schon damit sichtliche Probleme hatte. Sie schüttelte seufzend den Kopf und half ihm. Russel war erst vor kurzem in die Einheit versetzt worden und war noch nie im Außendienst tätig. Sein bisherige berufliche Laufbahn in der Exorzismus-Abteilung des Vatikans bestand darin, große Bücher mit allerhand interessantem Inhalt zu wälzen und diese Informationen zu benutzen, um den Kameraden im Außendienst hilfreich mehr mit Wort als Tat zur Seite zu stehen. Doch nun, da er selbst im Begriff war, einem Infernalen zu begegnen, erfasste ihn ein mulmiges Gefühl. Stronghold, die zwar nicht wesentlich älter war als er, jedoch schon eine recht weitreichende Karriere im Außendienst vorzuweisen hatte, versuchte ihn mit tröstenden Worten Mut zu machen und ihn auf die kommende Begegnung mental vorzubereiten. Jedoch mit wenig Erfolg, sodass sie ihn fast schon zwingen musste sich in die Nähe des Eingangs zu bewegen. Noch schwerer war es dann, ihn dort hineinzubekommen. Nach viel Gejammer und Gezeter schaffte sie es dann jedoch, ihn vom Einsatz zu überzeugen, da sie sein Ego ein wenig mit einer unterschwelligen, abfälligen Bemerkung ankratzte. "Komm schon, du Feigling. Sei doch kein solches Weichei." Sie traten nun endlich ein. Die Tür knarrzte, als sei die Scharniere seit einem Jahrhundert nicht mehr geölt worden. Langsam und vorsichtig schoben sie sich in das Gebäude hinein, die Waffen im Anschlag, um jederzeit reagieren zu können. Bei dem Anblick, der sich ihnen bot musste Russel sich fast übergeben. Überall lagen grausam zugerichtete Leichen und der Boden war mit deren Blut fast völlig bedeckt, sodass das vorherrschende Braun eher wie ein dunkles Rot wirkte. Nachdem sie den Ekel überwunden hatten, zählten sie. Es mussten an die 23 Leichen sein. Amy umfasste den Griff ihrer Waffe fester. Sie war hin und hergerissen zwischen dem Hass auf denjenigen, der dies angerichtet hatte und dem Ekel, der sich immernoch tief in ihre Gedanken fraß. Ein leises Knarren ließ beide plötzlich aufschrecken. Sie wirbelten herum in Richtung Theke und bemerkten ungläubig, dass inmitten dieses Massakers eine in dunkle Kleidung gehüllte Gestalt saß und anscheinend schlicht in eine Kaffeetasse starrte. Der Finger am Abzug von Amys Waffe lockerte sich, als sie bemerkte, dass diese Gestalt ein drittes Auge besaß und auch vom restlichen Erscheinungsbild nicht viel Menschliches besaß. Sie sah zu ihrem Partner. Er bot einen seltsamen Anblick. Er hatte die Waffe gesenkt und stammelte die ganze Zeit mit weit geöffneten Augen "G..G...G...Gr....Grrr...Grre..." und dann rannte er ohne Vorwarnung plötzlich aus dem Raum, hinaus ins Freie, ohne sich auch nur einmal nach seiner Partnerin umzusehen. Sie behielt die Faßung. Schließlich durfte sie sich von solcherlei Dingen nicht ablenken lassen. Es war nicht ungewöhnlich, dass ein Neuling bei dem Anblick eines Dämons die Flucht ergriff. Dieser hier schien sie gerade jetzt erst bemerkt zu haben, da sich sein drittes Auge, dass sich mittig auf seiner Stirn befand, ihr nun zugewandt hatte. Jedoch machte er auch weiterhin keine Anstalten sich zu bewegen und zu sprechen. Schweiß lief ihr in kleinen Tropfen von der Stirn. Was sollte sie tun? Sie kannte diesen Dämon nicht. Sie hatte keine Informationen über seine Macht oder was sie gegen ihn ausrichten konnte. Er musste stark sein, denn die Kerle, die überall verstreut am Boden lagen, machten den Eindruck, als hätten sie zu Lebzeiten einen Elefanten mit bloßen Händen erwürgen können. Jedoch befand sich an der Kleidung des Dämons kein Tropfen Blut. Das machte sie stutzig und dies war auch die einzige Tatsache, die sie bisher davon abgehalten hatte, ihm ein paar Kugeln in seine häßliche Visage zu verpassen. Sein Auge wendete sich wieder seiner Tasse zu. Er saß da und starrte in die Tasse, sie stand daneben und richtete eine Waffe auf ihn, die schon vielen seiner Brüder den Tod gebracht hatte. So vergingen einige Minuten. Ihr kamen sie wie Jahre vor, doch sie traute sich nicht irgendwelche unvorsichtigen dummen Schritte einzuleiten, die sie noch hätte bereuen können. Plötzlich sprang er auf, warf die Tasse gegen die Wand und fluchte in einem fremdartigen Dialekt. Was war los? Sie schien nicht der Grund dafür zu sein. Er rannte auf sie zu, schneller als sie es je für möglich gehalten hätte und packte sie am Arm, bevor sie überhaupt die Möglichkeit dazu gehabt hätte, zu reagieren. Dann gab es einen ohrenbetäubend lauten Knall und ein grelles weißes Licht erfüllte den Raum. Sie konnte nichts mehr sehen und bemerkte nur wie um sie herum das Haus einzustürzen begann. Neben ihr schlugen hölzerne Teile des Daches auf und mit der Zeit spürte sie den festen Griff des Dämons nicht mehr. War sie tot? Nein. Der gute Russel hatte Verstärkung geholt, da dieser ihm bekannte Dämon sehr mächtig zu sein schien. Zusammen mit der Verstärkung konnte er um die Bar einen riesigen Bannkreis errichten, der den Dämon in seiner Unachtsamkeit ausgelöscht hatte. Dies gab er ihr zu verstehen, während er ihr half, aus den Schutt und Gerümpelhaufen, die von dem Haus übrig geblieben waren zu steigen. Sie klopfte sich den Staub von der Uniform und beglückwünschte dem jungen Mann zu seiner guten Arbeit und zu seinem ersten vernichteten Infernalen. Er grinste bis über beide Ohren. "Ihr Sterblichen seid viel zu selbstsicher, das war schon immer eine eurer größten Schwächen", erschallte eine sehr unangenehm und bösartig klingende Stimme zwischen den Häuserwänden der engen Gassen. Da stand er wieder, der vermeintlich vernichtete Dämon. Weniger als einen halben Meter entfernt von den beiden auf einem Schutthaufen und verhöhnte sie. Er packte Amy am Hals und wollte ihr diesen zerdrücken, doch aus irgendeinem Grund ließ er sie wieder los. "Oh, ich verstehe.......", sagte er in einem seltsamen reumütigen Tonfall und tat etwas, dass nicht ganz in Amys Weltbild passen mochte. Er streckte ihr die Hand entgegen. "Das verspricht ein lustiges, kleines Abenteuer zu werden." Seine boshafte Fratze verzog sich zu einem schauderhaften Lächeln.

    Wie Amy im Laufe der Zeit herausfand, rettete sich der Dämon unbewusst dadurch, dass er im Moment der Verbannung ihre Seele berührte und so mit ihr verschmolz. Sie konnte ihn also nicht vernichten und er sie nicht, ohne sich selbst zu schaden. Da er sehr an seiner Existenz hing, tat er von nun an alles, um dieses Mädchen zu beschützen. Es war für ihn fast noch wichtiger, dass dieser neue Stand der Dinge ihm nun einiges an Spaß versprach. Sie wollte sich mit diesem Gedanken anfangs nicht richtig anfreunden, konnte ihn aber auch nicht loswerden und so mussten sie wohl oder übel ein langfristiges Bündnis eingehen.

    (c) Greel
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    Anderes, Wichtiges

    Die Story spielt ein Jahr nach der Vorgeschichte.

    Schreibstil: 3te Person Singular, Romanstil
    RPG-Art: Action & Fun, und alles, was man halt reinbauen will..

    Ort & Zeit: Die Geschichte spielt in einer "normalen" Welt, mit normalen Städten. Wir befinden uns zurzeit in England, London.

    Es existieren neben Menschen nun auch Zwerge (xD.. weibl. & männl., ja), Elfen und Halbelfen. Jedoch sind Halbelfen 'verstoßene' Wesen, die nicht gerne in Städten gesehen werden und deswegen in Völkern außerhalb der Landesgebiete wohnen.

    In dieser Welt existiert Magie, d.h. Magier und Magierinnen sind möglich ^^


    Wie man sich einbringen kann & "spielbare Charaktere"

    Also man kann zusammengefasst sein...
    -"Normaler" Mensch ohne Fähigkeiten
    -Magier/in
    -Elfe
    -Elfenmagier/in
    -Halbelfe
    -Halbelfenmagier/in
    -Zwerg

    Welche Magierfähigkeiten man genau hat, darf man sich selbst aussuchen (Hier gilt natürlich: Keine OVERPOWER-Charaktere!!).

    Berufe: Berufe sind hier auch noch wichtig. Man muss aber nicht unbedingt einen haben, bzw. auch keinen 'richtigen'! Ihr könnt sein, was ihr wollt.
    Als Beispiele:
    -Räuber (wenn man keinen richtigen Beruf hat, sich halt Sachen zusammenklauen. Ist sehr praktisch, um neue Leute kennen zu lernen ^^")
    -Kopfgeldjäger
    -Exorzist (wenn man sich mit kirchlichen Angelegenheiten auskennt ^^ davon darf es aber bitte nicht zu viele geben xD)
    -Uhrenmacher (und sogar einen eigenen Laden besitzen?)
    -Händler (und in den Straßen mit Waren herumziehen?)
    etc. etc. etc. ...

    Was hier sehr wichtig anzumerken ist, ist:
    Elfen, Halbelfen und auch alle Typen von Magiern dürfen keine!! Exorzisten sein. Diese Fähigkeiten und Rassen sind der Kirche nicht ganz koscher..


    Wie ihr euch in die Geschichte einbringen könnt?
    Ihr könnt mich (Tomoes Chara ^^") zB. persönlich kennen und trefft nun wieder mal auf mich - aber diesmal mit diesem Dämonen an meiner Seite..!
    Oder ihr trefft einfach irgendwie auf der Straße auf mich und ihn?
    Lasst einfach eure Fantasie spielen, ist gar nicht so schwer, sich dort einzubringen ^^


    Bei Fragen: Der Thread hier steht zur Verfügung!



    Re: Demon's Crest - Info

    Tomoe - 30.12.2006, 17:26


    - - - - - Fragen- & Diskuss-Thread des RPG - - - - -

    [Sorry für den Doppelpost, aber sonst sieht niemand, dass hier was Neues steht ^^"]

    @Selli
    Sry, Selli, hab gerade deinen Charakter gesehen. Und deine Rasse - Halbgott?
    Ist leider nicht vorgegeben und daher unfair anderen Mitspielern gegenüber, wenn ich das zulasse ^^" kannst du dir, sry & bitte, etwas anderes dazu einfallen lassen? Mit den vorgegebenen Rassen? Man kann auch mit nicht-so-"großen" Geschöpfen Spaß am Rpg haben ^-^ (siehe moi, ich bin ein unfähiger Mensch xD).

    Mein ich alles nicht böse, aber ist halt so..

    ~To



    Re: Demon's Crest - Info

    Selli - 30.12.2006, 17:55


    Okay, sicher ^_^



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