*~*...Deine Spuren im Schnee...*~*

Tokio Hotel - Fanfictions
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    Re: *~*...Deine Spuren im Schnee...*~*

    CoOL - 25.12.2006, 00:19

    *~*...Deine Spuren im Schnee...*~*
    Hallo,

    ich muss zu meiner Schande gestehen, dass das Verschiekn des One-Shots per Mail wirklich eher schlecht geklappt hat, also habe ich mich dazu entschlossen den One-Shot hier online zu stellen und ich hoffe, dass es somit alle lesen können.

    Die ist eine Geschichte, mit der ich mich bei allen Leserinnen und Lesern meiner Geschichte bedanken möchte.

    Gewidmet ist diese Geschichte Paula!

    ____________________________________________________________


    1. Bild

    *~*...Deine Spuren im Schnee...*~*

    Du hältst mein Licht in deinen Händen





    ...Deine Berührung...
    ...Meine Wut...
    ...Deine Augen...
    ...Meine Sehnsucht...
    ...Deine Stimme...
    ...Mein Hass...
    ...Dein Kuss...
    ...Meine Liebe...
    ...Dein Leben...
    ...Mein Kartenhaus...
    ...Dein Herz...
    ....Mein Herz...



    Ein Jahr seit deine Lippen meine verlassen hatten. Und nun kam ich zurück, zurück an den Ort, an dem du mein Leben hattest stillstehen lassen.

    Zehn Minuten.

    Ich hörte meine Füße, wie sie den so unschuldig weißen Schnee traten. Wut. Ich ging schnell, schien schon fast zu rennen, lief durch den Wald, in den ich nie wieder zurückkehren wollte. Den Wald, in dem vor einem Jahr ein Leben, das lebenswert erschien sein Ende gefunden hatte, wie sechzig Sekunden, die jede Minuten ihr Ende fanden, unwiederbringlich verloren waren.

    Ja, so war es auch mein Leben, das unwiederbringlich verloren schien, ich hatte aufgehört zu leben, stand still, wagte keinen Schritt vor, keinen zurück. Schien zu warten, dass du wiederkommst, sah zur Tür und hoffte, bald den Schlüssel im Schloss, dein fröhliches Lachen zu hören. Doch du bist nicht gekommen, warst weg, warst nach München gezogen. Es war dunkel, wie ein Jahr zuvor.

    Die Zeit schien stillzustehen, die Vergänglichkeit für immer vom Schnee begraben. Nur hier und dort fiel ein wenig Schnee von den Ästen der Bäume hinab. Es war kalt, bitterkalt, meine Haare wehten im eisigen Wind und doch trugen mich meine Füße immer schneller. Ein Jahr lang hatte ich versucht dich zu hassen und war doch immer wieder gescheitert.

    Ich konnte dich nicht hassen, zu sehr liebte ich dich, niemanden hatte mir je soviel bedeutet, niemand hatte mir so offen gezeigt, dass ich es war, den er liebte. Du hattest aus mir einen anderen Menschen gemacht, einen glücklichen, vollkommenen Menschen. Siebzehn Jahre kannte ich dich nun, dich, mein Zwillingsbruder.

    Mein Bruder und doch warst du mein Liebhaber, ein Menschen; nein, der Mensch, der meinem Leben einen Sinn gegeben hatte. Dessen Lippen mich immer wieder aus meiner Einsamkeit gerissen hatten. Zu oft hatte wir ein ‚Ich liebe Dich...’ geflüstert, die Sünde begangen. Und doch dachte ich, dass es nichts gab, das uns hätte trennen können.

    Unsere Wege hatten sich getrennt, dein Gewissen hatte uns getrennt. So war es nun ein Jahr her, als du mich zurückgelassen hattest auf einer einsamen Bank mitten in diesem Wald. Hattest es mir noch schwerer gemacht, indem du mir immer wieder deine Liebe geschworen, mir den Boden unter den Füßen genommen hattest.

    Ich sehnte mich nach dir, jeden Tag, nur ein Berührung, die andere Menschen nicht wahrnahmen, hätte mich unsagbar glücklich gemacht, denn du warst und bist alles, was mir etwas bedeutet. Ich war abhängig von dir, deiner Nähe, deiner Zuneigung, süchtig nach dir, ich wusste es und doch ergab ich mich meiner Angst dich nie wieder zu finden.

    Neun Minuten.

    Immer langsamer wurden meine Schritte, immer leiser wurde das Knirschen unter meinen Schuhen. Ich blieb stehen. Sah in den Himmel, sah die Sterne und erinnerte mich an deine Worte: ‚Schau mal in den Himmel, immer wenn du diesen Stern siehst.’, deine Hand zeigte mir den hellsten aller Sterne, den der Himmel uns schenkte. ‚Dann denk’ ich an dich, an deine Augen, weil sei genauso schön leuchten, wie der Stern.’, schon hast du unsere Lippen miteinander verschlossen.

    Und so sah ich ihn, unsern Stern auch heute und hoffte, dass auch du ihn irgendwo sahest und an mich dachtest, an unsere Liebe. Jeden Abend suchte ich am Himmel nach diesem Stern und flüchtete mich in den Wunsch, dass auch du ihn gefunden hattest. Eines der vielen Geheimnisse, die uns verbanden, war diese so mächtige Liebe, vielleicht das größte, vielleicht war es sogar eine Gefahr, für dich war es Sünde. Wo war es hin, das Band, das dich und mich immer zusammengehalten hatte?

    Wo war er hin, dein Mut? Wo war er hin, dein Wille anders zu sein? Was mir blieb, war die Gewissheit von dir geliebt worden zu sein. Langsam ging ich weiter, wusste nicht warum ich zurückgekommen war, ausgerechnet in diesen Wald, der doch nicht nur dich und mich verband, der doch auch so viele Erinnerungen barg.

    Rechts des Waldwegs standen kleine Tannenbäume, wie gerne waren wir immer zusammen mit unserem Stiefvater in den Wald gegangen und haben einen Weihnachtsbaum ausgesucht. Fast jedes Jahr hatten wir uns gestritten, welcher Baum denn nun der schönste sei. Unser Stiefvater stand immer nur kopfschüttelnd daneben und hörte unseren Streitigkeiten zu.

    Einmal hatten wir uns so gestritten, dass wir uns geprügelten, ich musste schmunzeln als ich daran dachte, wie wir uns im Schnee gewälzt hatten und unserer Stiefvater dich am Kragen gepackt hatte, um dich von mir runter zu ziehen. Sieben Jahre waren wir alt gewesen..., ich sah immer noch vor mir, wie du wild um dich schlagend, von Gordon festgehalten, über mir hingst.

    Natürlich waren wir schon fünf Minuten später wieder versöhnt und unzertrennlich, wie wir es immer waren. Wir standen uns schon immer näher, als wir es vielleicht hätten tun sollen. Nie hatte es jemand geschafft sich zwischen uns zu drängen, nie. ‚Bill & Tom’, das war schon immer eine Einheit, wir stritten gemeinsam, wir diskutierten gemeinsam, wir lebten gemeinsam, wir spielten gemeinsam, wie liebten gemeinsam, wir sündigten gemeinsam.

    Wieder huschte ein Lächeln über meine Lippen, als ich daran dachte, wie du mich immer verteidigt hattest, egal um was es ging, du warst immer mein Rückhalt, mein Fels in der Brandung, mein rettendes Ufer, nie hätte ich gedacht ohne dich leben zu müssen. Nie, hatte ich gelernt ohne dich zu leben. Denn ohne dich, war ich nicht ich.

    Acht Minuten.

    Und so war ich nachdem du mich mit der Gewissheit, dass auch deine Liebe zu mir nie ein Ende finden würde, verlassen hattest, weg gegangen. Weg von meiner Heimart, weg aus Magdeburg, nur heute war ich zurückgekehrt um mich der Erinnerung hinzugeben, um an diesen Ort, in diesen Wald zurückzukehren.

    Immer weiter lief ich hinein in den Wald, in unseren Wald. Wir waren oft hier, du und ich, ganz allein. Im Sommer lagen wir auf den Wiesen und waren das, was wir sonst nie unbeschwert hatten sein können, zwei Menschen, die einander mehr liebten, als alles andere auf dieser Welt. Deren Lippen sich ab und zu fanden, die einander an den Händen hielten, die sich immer wieder Liebesschwüre ins Ohr hauchten.

    Und vielleicht hatte es dir nicht mehr gereicht, nur einen Ort zu haben, an dem wir frei sein konnten, an dem wir einander so nahe sein durften wie sonst nie. Immer noch auf einer dichten Schneedecke laufend, kam ich an unserer Rodelbahn vorbei. Eigentlich war es nur ein Hang, doch jedes Mal im Winter, wenn die ersten Schneeflocken die Landschaft verschluckten, war unsere Mutter mit uns rodeln gegangen.

    Wieder musste ich lächeln, vielleicht ein trauriges Lächeln, als ich daran dachte, wie du immer am Küchenfenster standest und sehnsüchtig auf die weißen Flocken gewartet hast, immer noch hörte ich deine Stimme, wie du jedes Jahr durchs Haus gesprungen bist und geschrieen hast: ‚Mama, Mama, es schneit, komm’ hol’ den Schlitten, dann gehen wir in den Wald, ich mag rodeln. Bitte... komm’ schnell!“

    Wann auch immer ein paar leichte Flocken vom Wind verweht wurden, hast du Mama angebettelt doch endlich mit uns Schlittenfahren zu gehen. Und ich hörte auch ihre Stimme: ‚Schätzchen, du musst erst warten bis alles weiß ist und dann gehen wir rodeln. So kann man noch nicht fahren, die Wiesen sind ja noch grün. Aber geh’ schon mal mit deinem Bruder in die Garage und hol’ schon mal den Schlitten, dann könnt ihr schon mal den Rost von den Kufen machen.’

    Ich wusste noch genau, wie du in mein Zimmer gelaufen kamst und wie wild auf und ab gesprungen bist. ‚Komm’ es schneit, wir gehen den Schlitten holen und dann mit Mama in den Wald.’, jedes Jahr hast du dich schon im September, nach unserem Geburtstag auf den Schnee gefreut. Ich spürte noch, wie du meine Hand genommen hast und mich schneller, als mich meine Beine trugen die Treppe hinunter gezogen hattest.

    Jedes Jahr waren wir Rodeln und immer wolltest du vorne auf dem Schlitten sitzen, weil ich ja nicht lenken könne. Einmal hatte Mama gesagt, dass ich jetzt auch mal an der Reihe sei und ich durfte lenken, ich hörte immer noch meine Schreie, als wir uns überschlugen und irgendwo im Tiefschnee zwischen den Bäumen landeten. ‚Siehst du Mama, er kann nicht lenken.’, hattest du gesagt und triumphierend gegrinst.

    Dein Lächeln war etwas so besonders, nur du konntest so lachen, so befreiend, so verschmitzt, so schön.

    Sieben Minuten.

    Ich ging immer weiter, langsam entlang des Waldwegs, wie oft hatten wir zusammen auf einem Schlitten gesessen und immer wieder waren wir unten, am Fuß der Rodelbahn übereinander gefallen, weil du nicht abbremsen konntest. Immer noch hörte ich das Lachen meiner Mutter. So war es schon immer, du warst der Stärkere, der Souveränere, der Beliebtere.

    Doch ein Jahr zuvor, warst du der Schwächere, hattest aufgegeben, dem Versteckspiel nicht mehr standgehalten und mich somit noch einsamer gemacht. Ich vermisste dich, mehr als alles andere. Und wie gerne hätte ich dir noch einmal gesagt, wie sehr ich dich liebte.

    Noch mit fünfzehn, sechzehn waren wir oft hier hergekommen im Winter, ohne unsere Mutter natürlich, ohne Schlitten, hatten wir am Hang gestanden, uns einfach an den Händen gehalten und in den Schnee fallen lassen. Es mag merkwürdig klingen, doch machte es Spaß, ließ uns frei sein, wenn wir gemeinsam im Schnee den Hang hinab rollten.

    ‚Die Zwillinge’ hatten sie uns genannt, hatten nie verstanden, was uns verband, hatten uns nie begriffen. Waren wir doch zwei Jungs und hatten uns nie gescheut einander an den Händen zu halten. ‚Meine Jungs’ hatte Mama immer gesagt, doch ich wusste, dass auch sie uns manchmal unheimlich fand, denn nie waren wir ihr so nah, wie wir es einander waren.

    Nie hatte es ein Mädchen in meinem Leben gegeben, nie einen anderen Jungen, denn nie hatte es jemand gegeben, der verstand, was uns verband, der akzeptieren konnte, dass nur du meine Seele teiltest. Ja, so nannten wir es, wir sahen uns nie, als zwei Personen, wir teilten alles Glück, Ängste, Gedanken, ja, sogar unsere Seelen, so hattest du einmal gesagt, seien eins.

    Ich wusste, dass wir nicht ohne den anderen konnten und es machte mir Angst, die Gewissheit, mich ohne dich zu verlieren, ließ uns noch näher zusammenrücken. Wir schliefen, von unseren Eltern kritisch beäugt, in einem Zimmer, in einem Bett. ‚Für immer und ewig’, wohl wissend, dass es die Ewigkeit nicht gab, hatten wir uns unsere Liebe geschworen.

    Immer hatten wir an diese Unendlichkeit geglaubt, denn ich wusste, dass ich dein Ende nicht überleben würde, wir hatten doch nur ein ‚uns’, nie ein ‚Tom’, nie ein ‚Bill’. Ein Leben ohne dich, war ein Leben ohne Sinn und so wusste ich doch, von meiner Mutter, dass es dir zwar nicht gut ging, aber dass du am Leben warst und vielleicht war es auch das, was mich weiter kämpfen ließ.

    Und doch suchte ich nachdem, was mich dich vergessen ließ, suchte und suchte... vergebens... Ich fand nichts, kein Hoffnungsschimmer, war ich doch immer verfolgt, gejagt von der Erinnerung. Sah ich doch dich in meinem Spiegelbild, deine Augen in meinen, sah deine Lippen, wenn ich über meine strich. Denn du warst ich, und ich war du.

    Ich blieb stehen, sah den Baum, in den du unsere Initialen geritzt hattest. Ich weiß noch genau, wie du mit mir hier hergekommen warst, an unseren sechzehnten Geburtstag und mit dem Taschenmesser, das unser Vater dir geschenkt hatte, unsere Sünde im Holz des Baums besiegelt hast. Dein Lächeln, als du sagtest: ‚Siehst du, das steht hier für immer und wenn der Baum wächst, dann wachsen auch unsere Buchstaben mit, genau wie unsere Liebe, sie wird immer größer.’

    Meine Lippen kribbelten, sehnten sich nach deinen; wie damals, als du unsere Liebe ein weiteres Mal mit deinen Lippen beschworen hast. Ich strich mit meiner bloßen Hand den kalten Schnee von unseren Buchstaben und da standen sie, schienen mich in ihrer Unendlichkeit auszulachen: ‚B&T’, umrandet von einem spottenden Herz.

    Sechs Minuten.

    1994 mussten wir bei einem Krippenspiel mitmachen, widerwillig natürlich. Unser Kindergarten führte jedes Jahr zu Weihnachten solch ein Schauspiel auf, immer hatten wir uns davor gedrückt, doch dieses mal mussten wir, weil du Charlotte an den Haaren gezogen hattest, daran teilnehmen. Natürlich nicht in einer bedeutungslosen Rolle eines Hirten, nein ich war Marie und du Joseph.

    Diese, unserer Meinung nach, natürlich völlig idiotische Rollenverteilung stand fest und somit kam es auch an Weihnachten zur Aufführung. Kurz bevor wir mit dem Krippenspiel begannen, hatte der Pfarrer mir noch mal gesagt: ‚Denk dran, dass du ihn nicht so behandelst wie dein Bruder, er ist jetzt dein Mann.’, wieder musste ich lächeln.

    So führten wir das Schauspiel auf und als du ganz dich vor mir standest, habe ich dich, meinen Mann, einfach auf den Mund geküsst. Immer noch sah ich deinen entsetzten Gesichtsausdruck vor mir. ‚Bist du verrückt? Das is’ ja eklig, du bist doch mein Bruder, du darfst mich doch nicht einfach so küssen!’, es war unser erstes und letztes Krippenspiel.

    Damals warst du so schockiert, ob meiner Lippen, die deine so sanft berührten, zehn Jahre später hast du mich doch zu gerne geküsst, mir mit deinen Lippen Zuneigung geschenkt. Und so dachte ich daran zurück, was schon zwei Jahre her war, an eine Situation in der wir sie fast verloren hätten, die Kontrolle über unser sündiges Geheimnis. Hatten wir uns doch in der Pause auf die Schultoilette geschlichen, wie viele Mal zuvor.

    Waren küssend durch den menschenleeren Raum gestolpert, hatten eine der Toilettentüren geöffnet und waren, berauscht von unserer Liebe, die uns beide machtlos sein ließ, unseren leidenschaftlichen Küssen verfallen. So spürte ich schon deine Hände unter meinem T-Shirt, deinen heißen, hektischen Atem in meinem Gesicht. Ich vernahm dein, mich so unglaublich glücklich machendes, Stöhnen.

    ‚Bill, Tom? Was macht ihr da?’, hörte ich die Stimme eines Lehrers. Unser Atem stockte, waren wir doch schon hunderte Mal so unvorsichtig und hatten uns in den Pausen einander hingegeben. ‚Wir...äh...mir ist schlecht.’, hast du geantwortet, während ich versuchte meinen Herzschlag, meinen Atem zu beruhigen.

    ‚Tom, komm’ sofort raus. Ich habe dich mit deinem Bruder hier reingehen sehen, ich warte vor der Tür auf dich, wenn du nicht in einer Minute dort stehst und dieses Chaos, was du eben mit deinem Bruder in der Cafeteria angerichtet hast aufräumst, dann komm’ ich gleich darein und schau’ mit welcher Mitschülerin ihr euch da gerade vergnügt und ich schwör’ dir Junge, das wird für dich keine angenehmen Konsequenzen haben.’, langsam entfernten sich seine Schritte und ich ließ meinen Kopf gegen deine, sich immer noch schnell heben und senkende Brust sinken. Ein letztes ‚Ich liebe Dich’ und wir verließen die Toilette nacheinander, um nicht aufzufallen.

    Fünf Minuten.

    Sechzehn Jahre, meines siebzehnjährigen Lebens hatte ich mir dir verbracht und so flogen die Erinnerungen an mir vorbei, als sei es ein Film, ein schöner Film, mit einem unvorhersehbaren und dafür umso härtern, erschlagenden Ende. Ja, es hatte mich getroffen, wie ein harter Faustschlag in mein Gesicht, als du sagtest, dass wir uns nicht mehr sehen könnten.

    Ich war zu Boden gegangen, war liegen geblieben und nicht wieder aufgestanden. Ich wünschte mir nichts mehr, als noch einmal von dir geliebt zu werden, noch einmal deine Lippen zur spüren, noch einmal zu hören, dass du mich liebst, genauso wie ich dich liebte und auch immer lieben werde.
    Für immer und ewig.

    Immer noch trug ich unsere Kette, sie stand für soviel, für unsere Liebe, für unseren Bund, für die schönsten Momente meines Lebens, doch auch für die Augenblicke, an denen alles zu Ende zu sein schien und nur du es warst, der mich hätte erretten können. Immer trug ich sie bei mir, sie war mein ständiger Begleiter und so warst auch du immer bei mir, du und ich zusammen.

    Und doch hatte dein Fortgehen mein Leben, das nicht mehr als ein Kartenhaus, auf dir aufgebaut, war, zum Einstürzen gebracht, denn du warst es, der die unterste Karte raus zog. Und ich wünschte ich hätte dich hassen können, doch ich blieb allein zurück in der Dunkelheit, versank, ertrank darin und sah kein Licht, sah dich nicht.

    Die kalte Winterluft peitschte mir unaufhörlich ins Gesicht, mein warmer Atem wurde sichtbar und plötzlich wurde mir bewusste, dass ich nicht weinte, wenn es auch komisch klingen mag, normalerweise waren es immer Tränen die meine Gedanken an dich begleiteten. Und diesmal war es nur die eisige Luft, die ich auf meinen Wangen spürte.

    Vielleicht hatte ich zu viel geweint, das Weinen verlernt, die Leere hatte schon zu lange von mir Besitz ergriffen und doch kam ich Schritt für Schritt dem Ort, an dem all dies Elend seinen Anfang hatte näher, wusste immer noch nicht, warum ich zurückkehren wollte und lief doch weiter. Denn ohne Dich, kann ich nich’.

    Und doch, als ich für einen Moment lang nach Luft schnappte, hatte ich doch zu rennen begonnen, sah ich sie: Fußspuren im Schnee, entlang des Waldwegs. Vielleicht nur ein Spaziergängen, so hoffte ich, denn ich wollte meine Trauer nicht teilen, niemandem begegnen, wollte allein zurückfinden, wusste nicht, ob ich diesen Wald jemals wieder verlassen würde, vielleicht würde ich den ewig Schlaf im verlockenden Eis finden, in unserem Wald. So viel Schlechte ohne Dich...

    Vier Minuten.

    Die Bank, nur noch wenige hundert Meter entfernt und doch wurden meine Schritte langsamer, wollte ich doch jeden Ast auf dem Weg, den wir vergangenes Jahr noch gemeinsam beschritten hatten, noch einmal wahrnehmen. Spielte mit dem Gedanken umzukehren, davonzulaufen, denn der Mut verließ mich, war ich doch nie wieder hier gewesen. Denn ich wusste, dass es nicht geht, ohne Dich...

    Und doch blieb ich stehen, sah in den Himmel, sah meinen, sah deinen, sah unsren Stern und machte doch den nächsten Schritt, vorsichtig, als sei der Schnee aus Glas, doch ich ging weiter, getrieben von meiner eigenen Angst, denn ich war einsam, alles hattest du genommen nur mit ein paar Worten, was mir blieb: ein Leben ohne Dich.

    Immer wieder die Fußspuren im kalten Schnee...

    Und da sah ich sie: eine Person, auf unserer Bank, irgendwo im Schwarz eine Silhouette. Wieder blieb ich stehen, wagte keinen Schritt vor, wollte allein sein und doch war ich den Weg hier her gekommen und so ging ich auch die letzten Meter durch die dunkle Nacht, wie ich durch dreihundertfünfundsechzig dunkle Nächte gegangen war, denn die Nächte wurden kälter, ohne Dich.

    Ich folgte der Spur im Schnee...

    Meine Schritte waren leise und doch hallten sie in meinen Ohr, mein Herzschlag hektisch und doch hörte ich ihn nicht. ‚Komm zurück!’, hauchte ich in die kalte Luft, die doch auf meiner Haut zu brennen schien. Nichts wünschte ich mir mehr, als wieder mit dir vereint zu sein. Zu oft hatte ich gehofft dich wieder zu sehen und doch fand ich dich nie, zu dunkel waren die Tage, ohne Dich.

    Immer noch rasten Erinnerungen an mit vorbei, unser erster richtiger Kuss, als wir wieder einmal stundenlang durch den Wald geirrt waren, einander von unseren Sehnsüchten, von unseren Ängsten erzählt hatten. Irgendwann bist du stehen geblieben, deine Worte habe ich von deinen so wunderschön sinnlichen Lippen abgelesen, immer noch hallten sie in meinen Ohren: ‚Weißt du was ich mir am meisten wünschen?’, instinktiv schüttelte ich den Kopf.

    Und immer noch spürte ich deine Antwort, deine Lippen auf meinen. ‚Das.’, und wieder fanden sich unsere Lippen, sanft und doch besitzergreifend, nie wieder wollten wir einander loslassen. Fast berauschend wirkte deine Anwesenheit auf mich, immer wieder vergaß ich meine Sorgen in deiner Gegenwart; denn alles was zählte, warst und bist du.

    Mein Lächeln, war nur dir geschenkt, mein Strahlen in den Augen, glatt nur dir, meine Freude, war nur eines deiner unzähligen Geschenke, immer wenn ich dich sah, war ich frei, so unendlich frei, denn du warst und bist es, der mir alle dies schenkt, denn du bist viel mehr als nur einer unter vielen Menschen, du warst und bist das Wichtigste in meinem Leben.

    Immer noch lief ich auf die Bank zu, nur noch wenige Meter und dann drehte sich die Person um...

    Drei Minuten.

    Mein Fuß in deiner Spuren im Schnee, wir waren wieder vereint...

    Du. Ich sah dein Gesicht, deine vor Schreck geweiteten Augen, deine leicht geöffneten Lippen, deine zarten und doch so starken Gesichtszüge und doch sah ich mich an, sah mein Spiegelbild, das schon soviel Sünde mit mir geteilt hatte. Doch warst du so anders, so gleich und doch verschieden. Wir waren der Starke und der Schwache, der Stille und der Laute, der Verschlossene und der Offene, der Einsame und der Beliebte.

    Wir waren Feuer und Wasser, Himmel und Hölle, Sonne und Schnee, Sonnenschein und Regen, Ebbe und Flut, und doch konnten wir nicht ohne einander, du nicht ohne mich, ich nicht ohne Dich. Niemand sprach ein Wort, ich überwand die letzten Meter, die uns trennten, nahm, wie in Trance neben dir Platz, nun saßen wir wieder hier auf der Bank, auf der alles sein Ende gefunden hatte.

    Und doch schloss sich der Kreis, hatte vielleicht sein Ende gefunden, vielleicht auch seinen Anfang, vielleicht hatte er nichts von Beidem und doch schienen wir wieder zusammen, tat mir deine Anwesenheit gut. Nicht du, nicht ich wagten zu sprechen, wir saßen da, sahen uns an, schienen die Sprache verloren, den Moment unendlich gemacht zu haben.

    Stille, nur unseren, in der Kälte des Winters sichtbar gewordenen, Atem, es begann zu schneien. Tausende Flocken fielen, ich sah sie, doch spürte sie nicht. Ich wusste um ihre Kälte, und doch war mir warm, denn du warst da. Hattest mein Licht gestohlen und es mir wieder geschenkt. Wir saßen so nahe beieinander ich spürte deinen Atem auf meiner Haut. Niemand rührte sich, jede Bewegung hätte mich aufwachen lassen, aus meinem lange geträumten Traum.

    Zurückgekehrt, das warst du, wie ich, an diesen Ort. Vielleicht warst du nur gekommen um Abschied zu nehmen, wie ich, vielleicht um all unsere Erinnerung noch einmal zu sehen, in ihnen zu versinken. Und doch hatte ich Angst dich zu fragen, denn noch einmal hätte ich es nicht geschafft, nicht noch einmal fallen, noch einmal aufschlagen, noch einmal sterben, noch einmal wiederauferstehen...nein.

    Deine Antwort hätte mich getroffen, wie ein tödlicher Schuss, doch du lächeltest nur, schenktest dein wunderschönes Lächeln. Kamst näher und näher. Und doch stopptest du in deiner Bewegung, im letzten Moment, ließest mich den letzten Schritt wagen, und so war ich es, der die letzten Zentimeter überwand, der unsere Lippen einander näher bracht.

    Glück. Mehr war es nicht, das ich fühlte. Vollkommenheit. Waren wir doch wieder vereint, zusammen. Hoffnung. Der Glaube an ein Leben mit dir. Angst. War es eine Illusion, der ich erlag? Gelähmt. Gefangen in der Schönheit des Moments. Taub. Zu erschlagen von der Perfektion. Berauscht. Ob deiner Lippen. Übermütig. Lag doch meine Hand in deinem Nacken.

    Zwei Minuten.

    Und so bewegten wir unsere Lippen gegen-, nein miteinander. So schien ein Jahr voller Tränen, voller Verzweiflung, voller Ohnmacht, vergessen. Ich war aufgewacht, wachgeküsst, von dir. Vergessen all das Leid, gefunden einen neuen Sinn, für den es zu leben galt. Kein Kuss der Begierde, kein Kuss der Leidenschaft, ein Kuss der Liebe.

    Ich war zurück, zurück im Leben. Zurück an deiner Seite. Und doch blieb die Angst dich noch einmal zu verlieren, dein Lächeln noch einmal zu vergessen. Das Braun deiner Augen noch einmal aus den Augen zu verlieren. Nie wieder ein ‚Ich liebe Dich...’ von dir zu hören. Da war es das Gefühl, dass mir so ehrlich zeigte, dass wir einander wieder gefunden hatten, hatten unser Band noch einfach geknüpft, du warst hier bei mir und du wusstest, dass ich kommen würde.

    Und genauso wusste ich, dass du bleibst, wusste, dass du gekommen warst um noch einmal von vorn zu beginnen, noch einmal unsere Sünde, unser Geheimnis zu teilen. Wenn auch für jeden Außenstehenden unverständlich waren wir nicht nur Liebende, sondern immer noch Brüder, du warst mein Zwilling und so wusste ich um dein Leben, solange du es zuließest, wie du um meines.

    Denn wir waren, wir sind eins, wir hatten, wie haben ein Leben. Wir lebten, wir leben für-, miteinander. Wir liebten, wie lieben einander. Und doch wusste ich, ich würde sterben für dich. Eine Liebe die blind machte, die zerstörte, die unbarmherzig, bedingungslos, fast schon brutal war. Und immer noch lagen unsere Lippen bewegungslos, den Augenblick endlos werden lassend, aufeinander.

    Ich spürte deine Nervosität, sowie du meine. Ich hörte dein Herz, das im gleichen Takt wie meines schlug. Ich spürte die Härchen, die sich in deinem Nacken aufstellten, wie meine. Ich griff nach deiner Hand, die zitterte, wie meine. Ich fühlte deinen, meinen, unseren Ring an deinem rechten Ringfinger, den auch ich trug. Endlich verflocht ich unsere Finger miteinander, immer noch waren deine dünn, wie meine.

    Ein Jahr, endlos viele Stunden waren vergangen ohne dich einmal zu berühren und nun vergaß ich sie Stunde für Stunde, Minute für Minute, Sekunde für Sekunde, denn was zählte war der Moment und der Augenblick verband uns, verband dich und mich. Ich verzieh dir, ohne ein Wort deiner Entschuldigung. Denn du warst da und so war sie vorbei, die Zeit ohne Dich.

    Vorsichtig, als zerbräche ich, hast du deine Lippen bewegt, ich genoss es, genoss deine Nähe, unsere Nähe. Jede unserer Berührungen, flüsterte in mein Ohr ‚Ich liebe dich.’, jeder Millimeter meines Körper sehnte sich nach dir, nach deiner Zuneigung. Und so saßen wir auf der Bank, umgeben von herabfallendem Schnee, die Welt schien stillzustehen und sich doch nur für dich und mich zu drehen.

    Hier wo alles begann, fing alles wieder an, denn ein Kreis hatte eben kein Ende, so nahm auch unsere Liebe kein Ende, denn sie war, sie ist unendlich...

    Eine Minute.

    Im schwachen Licht einer Laterne am Wegesrand, ließen wir unseren Gefühlen die Freiheit, die ihnen gebührte und doch so lange geraubt wurde, in unseren Wald, an unserem Tag. Als seiest du nie gegangen, als sei keine Träne geflossen, gaben wir uns, als sei es das erste Mal, einander hin. Ich hatte dich, mein Engel, zurück...

    Denn wieder einmal, warst du mein Wasser und ich der Verdurstende. Warst du mein rettendes Ufer und ich der erschöpfte Schwimmer. Warst du der Regen und ich das trockene Land. Warst du die Sonne und ich der leere Himmel. Warst du der Mond und ich die klare Nacht. Warst du die Luft und ich der Erstickende. Warst du meine Sehnsucht und ich der Süchtige.

    Es sollte schwer werden und wir behielten Recht, es wurde hart, wir fanden oft keinen Weg, hatten doch fast keine Hoffnung mehr und doch bist du nicht noch einmal gegangen, sondern bliebst bei mir, gabst mir den Glauben an mich, an uns zurück. Immer wieder schworen wir einander die Liebe, denn du warst gekommen, weil du, wie ich, nicht mehr konntest, ohne mich.

    Weil wir einander vermisst hatten, weil ein Leben ohne einander nicht lebenswert schien. So wurden wir wieder das, was wir schon immer waren eine Einheit, ein Paar, Liebende, Leidende, ‚Tom & Bill’. Und so küssten wir uns auch damals, diesem Tag, der unser Glück zurückbrachte. Ein Tag den wir Jahr für Jahr feierten. So erhielt dieses Fest für uns eine ganze besondere Bedeutung, denn vielleicht wurde uns klar, was wir eigentlich feierten...

    Immer wieder kehrten wir an diesen Ort zurück, flohen vor der doch so bittern Realität und entkamen ihr jedes Mal, wenn wir uns in diesen, unseren Wald flüchteten. Deine Lippen besiegelten unser Glück und wieder ergab ich mich dieser Macht, die du über mich hattest, war Untertan und dachte nicht an Revolution.

    Doch irgendwann lösten wir uns voneinander, die kalte Winterluft umschloss uns und konnte uns doch nicht voneinander trennen. Immer wieder fielen Schneeflocken zwischen uns hinab, legten sich auf unsere Kleider und doch blieb ihr schönes Weiß von mir unbeachtet, hatte ich doch nur Augen für dich, hielt ich dich doch immer noch fest, ließ dich nicht mehr los.

    Meine Lippen bewegten sich, kein Worte verließ sie, zu viel Angst hatte ich, ob seiner Antwort: So formten sie ein stummes: ‚Bleibst du?’, nur dein Nicken, als Antwort. Noch einmal fanden sich unsere Lippen für einen kurzen Augenblick und dann mein schneller Blick zur Uhr.

    „Frohe Weihnachten, Tom.“


    ____________________________________________________________


    Ich hoffe, dass euch die Geschichte gefallen hat und dass sie euch das Weihnachtsfest ein bisschen versüßt hat.
    Ich würde mich sehr über ein paar Kommentare zu meinem ersten veröffentlichten One-Shot freuen!

    Liebe weihnachtliche Grüße
    Sarah



    Re: *~*...Deine Spuren im Schnee...*~*

    guest - 25.12.2006, 01:25


    hach es ist so toll. weihnachten ist so toll. du bist so toll. "deine spuren..." ist so toll....ach was sag ich: alles ist so toll.

    ich bin gerade voll geflasht von der story ich find sie ist dir wieder einmal einfach sehr sehr gelungen. das ganze ist wahnsinnig stimmungsvoll und wirklich einfach wunderschön geschrieben. ich kann garnix weiter dazu sagen als dass es toll ist und das ich total geflasht bin.

    ach und zudem muss ich noch sagen, ich les deine storys immer mit auch wenn ich immer sehr kommifaul bin in letzter zeit und nur sehr selten kommis gebe, aber ich les immer mit nur ich freu mich echt dass du den one-shot hier noch einmal veröffentlichst denn du musst wissen, meine mail addi die geb ich nie raus, deshalb wäre mir dieses schmuckstück hier ja glatt entgangen, da bin ich ja nun umso mehr froh dass du es doch noch hier on gestellt hast.

    es ist wirklich großartig geworden.

    dir auch frohe weihnachten meine liebe.

    lg, die guest



    Re: *~*...Deine Spuren im Schnee...*~*

    geLogeN - 25.12.2006, 13:37


    +aus anderem thread kommi herhol+


    +weihnachtsmail aufmach+
    +anhang runterlad+
    +les+

    awwww <3

    also..ich muss dir jetzt mal was sagen.
    ich bin NORMALERWEISE absolut anti-tom+bill-kram..(außer sie sind halt nicht miteinander verwandt, dann is ja alles okay ;))
    ABER DAS...war einfach unendlich toll.
    du kannst so toll schreiben, das gibts gar nicht..
    und ich hatte die ganze zeit schiss...fünf minuten, vier minuten...
    ich dachte da passiert irgendwas fieses..
    & dann..frohe weihnachten....^^

    das war gemein :P

    aber...ja..es war echt voll toll, genial geschrieben und...hachja <33
    (auch wenn ich immer noch dagegen bin, aber dat interessiert ja eh niemanden^^)

    also..
    danke dafür <3
    &...frohe wehinachten ;)

    ich geh dann jetzt mal ins bettchen, was schönes träumen..oder so^^



    Re: *~*...Deine Spuren im Schnee...*~*

    máLLé - 25.12.2006, 18:19


    alsoooo
    ich kann ja mal gar keine coommiis schreiben aber trotzdem..
    also für dein alter respekt!! sooo geiillle STORYS ist echt geiil
    hmmzz...
    als ich die story gelesen hab hatte ich echt tränen in den augen wie du das immer schreibst da kann ich mich richtig hineinversetzten!!
    ich hätte nicht gedacht das die geschichte so ausgeht...aber bin froh drumm das es ein happy end ist=)
    also mach weiter so du hast echt einen geilen schreibstil und kannst supii guut schreiben.....



    Re: *~*...Deine Spuren im Schnee...*~*

    kissa - 25.12.2006, 20:49


    hey^^

    omg....
    also ich muss sagen, die one shot ist ein hammergeiles weihnachtsgeschenk gewesen... :lol:
    maaaaaaan du kannst so sau gut schreiben, dass is abnormal. von deinen ffs bin ich immer richtig in bann gezogen, das is unbeschreiblich :lol:
    ich find das vorallem eine sau kuhle idee mit 10 minuten...9 minuten, richtig toll gemacht, wie immer^^
    ich bedank mich nocheinmal herzlich für dieses geschenk und freu mich schon wieder auf ,,geflohen..." :wink: :-D

    grüßchen kissa



    Re: *~*...Deine Spuren im Schnee...*~*

    Pusteblume - 26.12.2006, 21:24


    Hallo Sarah,

    vielen lieben Dank für Dein wunderschönes Weihnachtsgeschenk. " Deine Spuren im Schnee " ist wirklich absolut toll und soooo romantisch und weihnachtlich. Du hast wirklich nicht zuviel versprochen. Ich gebe zu ich war seeeehr neugierig was mich da so erwartet , um wen es in der Story geht, wovon sie handelt und so ... Ich glaube es ist deine erste Geschichte in der Bill und Tom Brüder sind --- oder irre ich mich da? Du hast ja auch mal geschrieben dass du Twinzest nicht soo magst --- ich hoffe dass ich da jetzt nicht völlig falsch liege. Ich finde Du hast ein unglaubliches Talent. Dein Schreibstil und auch deine Art wie Du Gefühle beschreibst sind absolut einzigartig. Du schreibst die Besten FFs die ich je gelesen habe. Ganz ehrlich, ich finde Du hast das Zeug zur Schriftstellerin!!!

    So jetzt aber zur Story:


    Ein Jahr seit deine Lippen meine verlassen hatten. Und nun kam ich zurück, zurück an den Ort, an dem du mein Leben hattest stillstehen lassen. Schon diesen ersten Satz fand ich unglaublich geheimnisvoll --- bin voll neugierig was mich jetzt erwartet.

    Ein Jahr lang hatte ich versucht dich zu hassen und war doch immer wieder gescheitert Ups , was ist denn da passiert ? --- und vor allem, wer erzählt die Geschichte ?

    Ich konnte dich nicht hassen, zu sehr liebte ich dich, niemanden hatte mir je soviel bedeutet, niemand hatte mir so offen gezeigt, dass ich es war, den er liebte. Ich glaube dieser Satz beweisst es endgültig --- Liebe ist stärker als Hass.

    Siebzehn Jahre kannte ich dich nun, dich, mein Zwillingsbruder. So, da hatte ich das erste mal den Vedacht es geht um Bill und Tom --- und die Geschichte wird von Bill erzählt -- freu !!!

    Unsere Wege hatten sich getrennt, dein Gewissen hatte uns getrennt. Oh, ich glaube es wird eine traurige Geschichte. Armer Bill , armer Tom.

    ‚Schau mal in den Himmel, immer wenn du diesen Stern siehst.’, deine Hand zeigte mir den hellsten aller Sterne, den der Himmel uns schenkte. ‚Dann denk’ ich an dich, an deine Augen, weil sei genauso schön leuchten, wie der Stern.’, OMG, das ist soooooo schön, so romantisch.

    Fast jedes Jahr hatten wir uns gestritten, welcher Baum denn nun der schönste sei. Unser Stiefvater stand immer nur kopfschüttelnd daneben und hörte unseren Streitigkeiten zu. Schön wie du diese Kindheitserinnerung mit eingebaut hast -- sowas mag ich!

    Wieder huschte ein Lächeln über meine Lippen, als ich daran dachte, wie du mich immer verteidigt hattest, egal um was es ging, du warst immer mein Rückhalt, mein Fels in der Brandung, mein rettendes Ufer, nie hätte ich gedacht ohne dich leben zu müssen. Nie, hatte ich gelernt ohne dich zu leben. Denn ohne dich, war ich nicht ich. Wow, das ist soooo geil --- bin sprachlos

    Im Sommer lagen wir auf den Wiesen und waren das, was wir sonst nie unbeschwert hatten sein können, zwei Menschen, die einander mehr liebten, als alles andere auf dieser Welt. Deren Lippen sich ab und zu fanden, die einander an den Händen hielten, die sich immer wieder Liebesschwüre ins Ohr hauchten. Sarah, das ist sooooo süß -- einfach knuffig -- hach , wenn ich mir das so vorstelle :oops:

    Wieder musste ich lächeln, vielleicht ein trauriges Lächeln, als ich daran dachte, wie du immer am Küchenfenster standest und sehnsüchtig auf die weißen Flocken gewartet hast, immer noch hörte ich deine Stimme, wie du jedes Jahr durchs Haus gesprungen bist und geschrieen hast: ‚Mama, Mama, es schneit, komm’ hol’ den Schlitten, dann gehen wir in den Wald, ich mag rodeln. Bitte... komm’ schnell!“ mmmhh, und noch so ein süße Erinnerung an früher --- wo hast Du nur diese Einfälle her --- das ist zum knutschen sweet

    Einmal hatte Mama gesagt, dass ich jetzt auch mal an der Reihe sei und ich durfte lenken, ich hörte immer noch meine Schreie, als wir uns überschlugen und irgendwo im Tiefschnee zwischen den Bäumen landeten. ‚Siehst du Mama, er kann nicht lenken.’, hattest du gesagt und triumphierend gegrinst. lol -- ich könnt mich grad wegschmeissen vor lachen :-D

    Doch ein Jahr zuvor, warst du der Schwächere, hattest aufgegeben, dem Versteckspiel nicht mehr standgehalten und mich somit noch einsamer gemacht. Ich vermisste dich, mehr als alles andere. Und wie gerne hätte ich dir noch einmal gesagt, wie sehr ich dich liebte. Boah , das ist sooo traurig :cry:

    Die Zwillinge’ hatten sie uns genannt, hatten nie verstanden, was uns verband, hatten uns nie begriffen. Waren wir doch zwei Jungs und hatten uns nie gescheut einander an den Händen zu halten. ‚Meine Jungs’ hatte Mama immer gesagt, doch ich wusste, dass auch sie uns manchmal unheimlich fand, denn nie waren wir ihr so nah, wie wir es einander waren. Es muss schön sein einen Menschen zu haben der einem so nahe ist, mit dem einen so viel verbindet Aber ich kann mir auch vorstellen dass das auf andere ein wenig seltsam wirkt.

    Immer hatten wir an diese Unendlichkeit geglaubt, denn ich wusste, dass ich dein Ende nicht überleben würde, wir hatten doch nur ein ‚uns’, nie ein ‚Tom’, nie ein ‚Bill’. Ein Leben ohne dich, war ein Leben ohne Sinn Uff, das fand ich echt total hart -- soviel Abhängigkeit macht mirAngst

    Tom, komm’ sofort raus. Ich habe dich mit deinem Bruder hier reingehen sehen, ich warte vor der Tür auf dich, wenn du nicht in einer Minute dort stehst und dieses Chaos, was du eben mit deinem Bruder in der Cafeteria angerichtet hast aufräumst, dann komm’ ich gleich darein und schau’ mit welcher Mitschülerin ihr euch da gerade vergnügt und ich schwör’ dir Junge, das wird für dich keine angenehmen Konsequenzen haben.’, Ja was, Bill und Tom vergnügen sich doch nicht mit einem Mädchen -- der Lehrer hat vielleicht Ideen -- lol

    Ich wünschte mir nichts mehr, als noch einmal von dir geliebt zu werden, noch einmal deine Lippen zur spüren, noch einmal zu hören, dass du mich liebst, genauso wie ich dich liebte und auch immer lieben werde.
    Für immer und ewig. schön und traurig zugleich !!!

    Und doch, als ich für einen Moment lang nach Luft schnappte, hatte ich doch zu rennen begonnen, sah ich sie: Fußspuren im Schnee, entlang des Waldwegs. Bitte lass es Toms Fussspuren sein !!!

    Du. Ich sah dein Gesicht, deine vor Schreck geweiteten Augen, deine leicht geöffneten Lippen, deine zarten und doch so starken Gesichtszüge und doch sah ich mich an, sah mein Spiegelbild, das schon soviel Sünde mit mir geteilt hatte. Doch warst du so anders, so gleich und doch verschieden. Wir waren der Starke und der Schwache, der Stille und der Laute, der Verschlossene und der Offene, der Einsame und der Beliebte.

    Wir waren Feuer und Wasser, Himmel und Hölle, Sonne und Schnee, Sonnenschein und Regen, Ebbe und Flut, und doch konnten wir nicht ohne einander, du nicht ohne mich, ich nicht ohne Dich. Niemand sprach ein Wort, ich überwand die letzten Meter, die uns trennten, nahm, wie in Trance neben dir Platz, nun saßen wir wieder hier auf der Bank, auf der alles sein Ende gefunden hatte.

    Und doch schloss sich der Kreis, hatte vielleicht sein Ende gefunden, vielleicht auch seinen Anfang, vielleicht hatte er nichts von Beidem und doch schienen wir wieder zusammen, tat mir deine Anwesenheit gut. Nicht du, nicht ich wagten zu sprechen, wir saßen da, sahen uns an, schienen die Sprache verloren, den Moment unendlich gemacht zu haben. Jaaaa, es ist Tom. Sarah, es ist unglaublich wieviele wunderschöne Vergleiche Dir immer einfallen -- ich bin sprachlos -- wieder einmal !!!

    Kamst näher und näher. Und doch stopptest du in deiner Bewegung, im letzten Moment, ließest mich den letzten Schritt wagen, und so war ich es, der die letzten Zentimeter überwand, der unsere Lippen einander näher bracht. sooooooooooooo genial !!!

    Denn wir waren, wir sind eins, wir hatten, wie haben ein Leben. Wir lebten, wir leben für-, miteinander. Wir liebten, wie lieben einander. Und doch wusste ich, ich würde sterben für dich. treffender hättest Du es nicht beschreiben können !!!

    So formten sie ein stummes: ‚Bleibst du?’, nur dein Nicken, als Antwort. Noch einmal fanden sich unsere Lippen für einen kurzen Augenblick und dann mein schneller Blick zur Uhr.

    „Frohe Weihnachten, Tom.“ Frohe Weihnachten, Sarah.

    Man, man, man das war sooooo unglaublich schön. Ich bin echt sprachlos. Ich habe nur einige wenige Stellen herausgesucht und kommentiert. Genaugenommen hätte ich zu jedem einzelnen Satz, ja zu jedem einzelnen Wort etwas sagen können aber dann hätte es wohl den ganzen Abend gedauert bis ich mit meinem Commi fertig gewesen wäre. Sarah, Du machst mich wirklich mit jeder Deiner Storys so happy , ich kann das gar nicht richtig in Worte fassen.
    Also, nochmals, vielen Dank für Deine wunderschöne Weihnachtsgeschichte.

    Ich wünsche Dir einen Tollen Urlaub und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

    Bis bald, bei "Geflohen - bis ans Ende der Welt gerannt"

    Lg

    Pusteblume



    Re: *~*...Deine Spuren im Schnee...*~*

    Pingu - 26.12.2006, 23:27


    Soooooooo im zweiten Anlauf hats dann mitm Lesen auch mal geklappt...^^

    und ich muss sagen,ich bin echt schwer begeistert..wie immer hat mich dein einfach unvergleichlicher Schreibstil in seinen Bann gezogen und ich habe diese ff nachezu verschlungen....

    Wobei ich allerdings sagen muss, dass mir "Geflohen..." besser gefällt....
    Trotzdem war dies hier ein wirklich gelungenes Geschenk und ich bin froh, dass ich es nun doch lesen konnte...^^


    ICh hoffe, du hattest frohe Weihnachten und in deinen Ferien wünsche ich dir super viel spaß..
    genieß die Auszeit..


    bay bay


    Pingu



    Re: *~*...Deine Spuren im Schnee...*~*

    *+~Billy~+* - 27.12.2006, 17:53



    Hey ^__________^
    Ich dachte mir, ich geb' auch hier mal nen' Kommi ab, weil ich doch sowieso alles von dir lese *Q*
    Du bist einfach begabt!
    ich fand' es mit den Minuten Angaben so toll und die Gefühle waren mal wieder total perfekt beshrieben..
    Also keine Ahnung, aber mir fehlen am meisten die Worte, genauso wie bei deiner Story Geflohen..
    Ich glaub' man sollte hier mal so nen' Extra Fanclub für dich aufmachen ^___~

    Es war ein gelungenes Geschenk, wie Pingu schon sagte, und ich hoffe doch du hattest schöne Weihnachten =D

    Guten Rutsch ins neue Jahr 2007 und das Geflohen noch lange lebt =D


    *+~Billy~+*











    Re: *~*...Deine Spuren im Schnee...*~*

    bills-schatziii - 28.12.2006, 20:21


    Hallo mein Sarahlein!
    Danke für deine Widmung, die fand ich wirklich total süß! Und es macht mich sehr glücklich, dass du mir so etwas schreibst. Und es macht mich fast ein wenig stolz, dass ich dir mit meinen Worten zu deiner wundervollen Geschichte solch eine Freunde bereiten kann. Ich mache dies wirklich immer wieder gerne für dich und wenn du durch meine Kommentare teilweise deine eigenen Gedanken, oder das was du eigentlich mit deinem Geschriebenen ausdrücken wolltest, besser verstehst, dann finde ich das wirklich ganz wunderbar und ein ganz großes Kompliment.
    Jetzt freue ich mich jedenfalls sehr darauf, deinen One-Shot lesen zu dürfen, da ich weiß, dass du so wunderbar schreibst. Du weißt ja selbst, wie sehr du mich mit deinem ersten, den du mir zum Geburtstag geschenkt hast (was ich immer noch unglaublich finde!) gerührt hast und ich bin dir wirklich dankbar für all das, was du mir gibst!

    *~*...Deine Spuren im Schnee...*~*
    Du hältst mein Licht in deinen Händen
    Diese Überschrift gefällt mir schon mal sehr gut, ich habe mich in den letzten Wochen, nachdem du mir das erste mal von diesem One-Shot erzählt hast, eine Weile damit beschäftig und sie immer wieder als sehr schön empfunden. Ich bin wirklich gespannt, was du daraus gemacht hast. Ich finde ja schon, dass sie sehr viel aussagt... Du hältst mein Licht in deinen Händen Natürlich weiß ich, woher das kommt... ich sag jetzt nix *lach* aber, wie du vielleicht weißt, ich liebe dieses Lied, es ist wirklich wunderschön... und unter diesem Titel kann man sich schon eine Menge vorstellen...
    Du hast uns ja schon mal eine Kostprobe gegeben und demnach zu urteilen (soweit ich mich daran jetzt noch erinnere^^) würde ich sagen, dass die Person, aus deren Ich-Perspektive du schreibst (ich weiß, dass es Bill ist.... war ja auch klar... wenn du mir am Telefon erzählt hättest, dass es Tom ist, dann hätte ich mir das wirklich nicht vorstellen können...) noch sehr an der anderen Person (schätzungsweise Tom, hm? xD) hängt, obwohl die beiden sich getrennt haben... da du ja in der ‚Kostprobe’ etwas von der Bank geschrieben hast, wo die beiden nun sitzen, wo alles sein Ende gefunden hat... (warum erinnere ich mich da denn grad noch dran? O.o ich hab das nicht noch mal gelesen...)
    Demnach hoffe ich doch diesmal auf ein Happyend... darf ich das?
    Ich bin gespannt...
    Als erstes dein Gedicht... ich finde das ist wirklich wunderschön.... ich werds mal auseinandernehmen, ja?



    ...Deine Berührung...
    ...Meine Wut...
    Es hat irgendwie etwas verdammt verletzliches. Ich kann da jetzt nur so wenig zu sagen, da ich ja nur am spekulieren bin, was wirklich vorgefallen ist... Es hört sich nur irgendwie verdammt schön an... (Was man alles auf Bierdeckel schreiben kann...^^)
    ...Deine Augen...
    ...Meine Sehnsucht...
    Und dieser Vers hat etwas so verletzliches. Als würde es die Sehnsucht des Verfassers wecken, wenn er in die Augen des anderen sieht, nur irgendwie ist hier ein Grenze, die es nicht zulässt, dass sich etwas ändert, und diese Sehnsucht scheint so verloren und vielleicht löst auch sie grade noch diese Wut aus... aus der Verzweiflung heraus...
    ...Deine Stimme...
    ...Mein Hass...
    Auch so etwas... irgendwo ist dieser Schmerz... ganz tief sitzt er und wehrt alles ab... er lässt aus Liebe Hass werden und legt ein Schild vor das Herz, um es zu schützen...
    ...Dein Kuss...
    ...Meine Liebe...
    verloren...
    ...Dein Leben...
    ...Mein Kartenhaus...
    oh man... das gefällt mir auch besonders gut... du machst mein Leben zum Kartenhaus...ich liebe diese Metapher... ein Leben mit einem Kartenhaus zu vergleichen... es hat hier so etwas Verlorenes... man sieht jedenfalls ganz deutlich, dass die Person noch nicht über die andere hinweg ist...
    ...Dein Herz...
    ....Mein Herz...
    Könnte dieses Zeichen deutlicher sein? Ich glaube es kaum... zwei Herzen die füreinander schlagen und doch so weit voneinander entfernt sind, weil sie nicht (mehr) zueinander finden... eine verloren gegangene Liebe, die doch noch nicht erloschen ist.
    Ich finde das Gedicht wirklich total toll... es hat etwas schwermütiges und es bringt so genau die Gefühle rüber, die hier eine Rollenspiel spielen... ich könnte dir jetzt rein theoretisch noch eine vollständige Gedichtinterpretation schreiben.. aber ich bin dann doch zu gespannt auf die Geschichte...

    Ein Jahr seit deine Lippen meine verlassen hatten. Und nun kam ich zurück, zurück an den Ort, an dem du mein Leben hattest stillstehen lassen.
    Ein schöner Anfang... er sagt gleich so viel darüber aus, was passiert ist... und du hast es in so schöne Worte verpackt, so dass es überhaupt nicht plump ist, sondern ganz unbeschmutzt und ‚weiß’ ist... Ich weiß nicht, ob ich schon wieder zu viel sehe, aber wenn es ist seit deine Lippen meine verlassen hatten dann ist es für mich eindeutig, dass die Person (Bill *freu*) verlassen wurde und nicht die andere Person verlassen hat. Gleich diese Wehmaut im ersten Abschnitt... und sie (er) kehrt zurück... um die Liebe wiederzufinden? Ich finde das ist äußerst gut gelungen, als wenn die Person aufgehört hätte zu leben, seit sie verlassen wurde. Als wenn sie keinen Sinn mehr im Lben gesehen hätte und einfach nur gelebt hat, ohne zu leben...
    Ich hörte meine Füße, wie sie den so unschuldig weißen Schnee traten. Wut. Ich ging schnell, schien schon fast zu rennen, lief durch den Wald, in den ich nie wieder zurückkehren wollte. Den Wald, in dem vor einem Jahr ein Leben, das lebenswert erschien sein Ende gefunden hatte, wie sechzig Sekunden, die jede Minuten ihr Ende fanden, unwiederbringlich verloren waren.
    Du hast es mit nur einem Wort geschafft, dem Ganzen grade eben eine Wendung zu geben... ‚Wut’. Das hast du finde ich sehr schön gestaltet... habe ich doch eben noch gedacht, dass es Schwermut ist... aber was ist es... ? Vielleicht doch Schwermut... aber hinter der Fassade der Wut versteckt....oder fortgedrängt...

    Ja, so war es auch mein Leben, das unwiederbringlich verloren schien, ich hatte aufgehört zu leben, stand still, wagte keinen Schritt vor, keinen zurück. Schien zu warten, dass du wiederkommst, sah zur Tür und hoffte, bald den Schlüssel im Schloss, dein fröhliches Lachen zu hören. Doch du bist nicht gekommen, warst weg, warst nach München gezogen. Es war dunkel, wie ein Jahr zuvor.
    Willst du mich gleich wieder zum Weinen bringen?
    Stillstand.. also ist es eigentlich keine Wut, sonder Trauer, des Verlassenwordenseins.. also im Endeffekt doch eine Wut ... aber eine aus Trauer resultierende Wut.
    Du beschriebst das alles so toll... du schaffst es in nur einen Satz so viele Informationen und Emotionen zu packen, das ist wirklich erstaunlich... Besonders das Schien zu warten.
    Das macht es so deutlich, dass die Person ihr eigenes Leben eigentlich aufgegeben hat und voller Sehnsucht wartet, es aber vor sich selbst nicht rechtfertigen kann...

    Die Zeit schien stillzustehen, die Vergänglichkeit für immer vom Schnee begraben.
    Hier haben wir sie wieder... die Unendlichkeit, die grade uns beide auch so stark zu verbinden scheint... ich finde es wirklich wunderschön...
    Es war kalt, bitterkalt, meine Haare wehten im eisigen Wind und doch trugen mich meine Füße immer schneller.
    Diese Kälte unterstreicht irgendwie noch mal diese ganze verlorengegangene Liebe und Herzenswärme. Ich finde es toll, wie du das alles so verbindest.
    Ein Jahr lang hatte ich versucht dich zu hassen und war doch immer wieder gescheitert.
    Ja... genau das meinte ich... und jetzt grade fühle ich mich ein wenig an meine eigene FF erinnert ... also nicht an *~*Love is Breakable*~* sondern an „So far away...“, die Partner-FF mit Leila..., weil bei uns auch so ein ähnlicher Anfang ist, da auch ein Jahr zwischen dem letzten Treffen von Bill und Tom liegt, und weil sie sich das Jahr lang eingeredet haben, den anderen zu hassen... lustig irgendwie...
    Ich denke nämlich nicht, dass du das irgendwie absichtlich gemacht hast, ich musste nur grade daran denken... xD
    Aber zurück zu deiner kleinen Story...also ist es wirklich eine Verletztheit... und kein wirklicher Hass... Ich finde so etwas wirklich immer schön... eine so reale Vorstellung.... denn ist es nicht wirklich einfacher, zu versuchen, jemanden zu hassen, als ihn zu lieben, obwohl man zu verletzt ist, um Gefühle an sich heranzulassen?
    Da musste ich jetzt grade an etwas denken, was du mir mal aus deinem Leben erzählt hast (das werde ich hier jetzt sicherlich nicht hinschreiben, denn dafür ist es dann doch zu privat, ich erzähle mit Sicherheit nichts weiter, was du mir erzählt hast)... vielleicht ist es wirklich einfach den kontakt nach eine Beziehung abzubrechen und sich einzureden, dass man den anderen hasst, als ihm weiterhin nah zu sein...wenn man weiß, dass man ihn nicht zurückgewinnen kann...
    Ich hoffe doch mal, dass du verstanden hast, was ich meinte...

    Ich konnte dich nicht hassen, zu sehr liebte ich dich, niemand hatte mir je soviel bedeutet, niemand hatte mir so offen gezeigt, dass ich es war, den er liebte. Du hattest aus mir einen anderen Menschen gemacht, einen glücklichen, vollkommenen Menschen. Siebzehn Jahre kannte ich dich nun, dich, mein Zwillingsbruder.
    ...dass ich es war, den er liebte... es ist irgendwie alles so verdammt traurig hier...verlassen und verloren und doch zu abhängig und die Liebe zu groß um zu hassen.. zu groß um vergessen zu können...
    Mein Bruder und doch warst du mein Liebhaber, ein Menschen; nein, der Mensch, der meinem Leben einen Sinn gegeben hatte. Dessen Lippen mich immer wieder aus meiner Einsamkeit gerissen hatten. Zu oft hatte wir ein ‚Ich liebe Dich...’ geflüstert, die Sünde begangen. Und doch dachte ich, dass es nichts gab, das uns hätte trennen können.
    Langsam kommt fast so etwas wie eine Nachdenklichkeit auf... Eine Sünde... Geschwisterliebe... Ich finde das ist unglaublich schön geschrieben... Es hat etwas so Geheimnisvolles und es scheint alles so ausweglos und verloren.
    Unsere Wege hatten sich getrennt, dein Gewissen hatte uns getrennt.
    In diesem Satz steckt so viel... so viel Aufklärung....Tom (ich weiß es einfach xD) hat Bill verlassen, weil er nicht damit leben konnte, mit seinem Bruder zusammen zu sein, weil er dabei ein zu großes Verbot gesehen hatte... eine Liebe, die in diesem Moment zu schwach w3ar, um alles zu überstehen, um alles bewältigen zu können...
    So war es nun ein Jahr her, als du mich zurückgelassen hattest auf einer einsamen Bank mitten in diesem Wald.
    Also ist es klar... genau das meinte ich vorhin... ‚auf der Bank, auf der alles sein Ende gefunden hatte’, wenn ich mich richtig erinnere... aber das ist ja schon mal irgendwie ein gutes Zeichen, denn dann weiß ich immerhin, dass sie sich im Laufe dieser Geschichte auf genau dieser Bank wiederfinden werden... ich bin wirklich gespannt, wie du das gestaltest...
    Hattest es mir noch schwerer gemacht, indem du mir immer wieder deine Liebe geschworen, mir den Boden unter den Füßen genommen hattest.
    Das ist irgendwie hart... Ich glaube nach einer solchen Trennung ist man kaum in der Lage den Anderen zu hassen... und diese Metapher finde ich hier auch sehr passend und wunderschön... es wird so klar, was wirklich passiert ist, und wie sehr sich Bill dadurch verletzt gefühlt hat...
    Ich sehnte mich nach dir, jeden Tag, nur ein Berührung, die andere Menschen nicht wahrnahmen, hätte mich unsagbar glücklich gemacht
    Ein Versteckspiel... und genau darüber hast du dich in meiner FF (die ja jetzt keine FF mehr ist *lol*) beschwert... aber hier ist es ja auch was anderes... also okay...
    Aber genau das...mit jeder ach so kleinsten Berührung... finde ich so schön... eine Berührung, die für andere unsichtbar ist (und ich seh ja nicht mal, dass Bill und Tom Kaulitz sich in Wirklichkeit auch immer berühren... O.o *lach* aber ich find das ja sau süß... und schwul sind sie ja trotzdem net... ooooder... wer weiß?) ich schweif grad irgendwie schon wieder n bisschen ab... sorry...

    denn du warst und bist alles, was mir etwas bedeutet.
    Also ist er noch immer nicht über Tom hinweggekommen... traurig irgendwie und andererseits schön, da es auch etwas Unendliches hat... eine Liebe, die nie zerbricht. (Obwohl wir uns ja grade erst darüber unterhalten haben, das grade die Liebe zerbrechlich ist... worüber man auch alles in vier Stunden so redet... aber ich finds toll... können wir gerne wieder machen...) Und doch ist sie ja auch zerbrechlich... denn wie viel wurde in dem letzten Jahr vielleicht doch von Bills Gefühlen zerstört?
    Ich war abhängig von dir, deiner Nähe, deiner Zuneigung, süchtig nach dir, ich wusste es und doch ergab ich mich meiner Angst dich nie wieder zu finden.
    wiederzufinden? Klingt nach verlorengegangen... geflohen...verschwunden... Ist Tom gegangen, ohne ein Lebenszeichen zu lassen? Nach München, ohne einen weiteren Kontakt zu ermöglichen?
    Neun Minuten.
    Das macht mich hier jetzt grade irgendwie nervös... was ist das? Erst zehn Minuten... jetzt neun...
    Bedeutet e, dass die beiden vielleicht verabredet sind? Dass sie sich wieder sehen...? Das es geplant ist? Ich kann es mir nicht erklären... aber es ist sehr gut gemacht, das es Spannung aufbaut...


    Ich blieb stehen. Sah in den Himmel, sah die Sterne und erinnerte mich an deine Worte: ‚Schau mal in den Himmel, immer wenn du diesen Stern siehst.’, deine Hand zeigte mir den hellsten aller Sterne, den der Himmel uns schenkte. ‚Dann denk’ ich an dich, an deine Augen, weil sei genauso schön leuchten, wie der Stern.’, schon hast du unsere Lippen miteinander verschlossen.
    Ich finde diese Erinnerung ist sehr schön mit eingebracht... du hast sie so direkt mit dem verknüpft, was grade passiert... es kommt nicht aus dem Zusammenhang gerissen, sondern man kann sich gut vorstellen, wie dir Situation damals war.

    Und so sah ich ihn, unsern Stern auch heute und hoffte, dass auch du ihn irgendwo sahest und an mich dachtest, an unsere Liebe.
    Diesen Gedanken finde ich sehr schön. Es ist so etwas wunderschönes, und wenn Bill jeden Abden diesen Stern sucht, dass ist es fast, wie ein heiliges Ritual, welches Bill und Tom noch immer irgendwie verbindet.
    für dich war es Sünde.
    Das hat irgendwie so etwas Hartes, etwas Anklagendes. Als würde er es nicht verstehen können, oder eher nicht verstehen wollen.
    Wo war er hin, dein Mut? Wo war er hin, dein Wille anders zu sein? Was mir blieb, war die Gewissheit von dir geliebt worden zu sein.
    Hier sieht man irgendwie die Unsicherheit, dass er nicht mal weiß, ob Tom ihn denn immer noch liebt... Es ist irgendwie hart und traurig und es lässt mich hoffen, dass alles irgendwie gut wird... Und es ist ungewiss... verzweifelt und noch immer traurig... und doch habe das Gefühl, dass hier fast wieder diese Wut aufkommt...
    Langsam ging ich weiter, wusste nicht warum ich zurückgekommen war, ausgerechnet in diesen Wald, der doch nicht nur dich und mich verband, der doch auch so viele Erinnerungen barg.
    also kein Treffen?
    Aber dass du das mit den Erinnerungen eingebracht hat, finde ich auch sehr schön. Du hast diese Gedanken daran sehr anschaulich dargestellt und es haben sich kleine Filme in meinem Kopf abgespielt, die mich schmunzeln haben lassen.

    Natürlich waren wir schon fünf Minuten später wieder versöhnt und unzertrennlich, wie wir es immer waren. Wir standen uns schon immer näher, als wir es vielleicht hätten tun sollen. Nie hatte es jemand geschafft sich zwischen uns zu drängen, nie. ‚Bill & Tom’, das war schon immer eine Einheit, wir stritten gemeinsam, wir diskutierten gemeinsam, wir lebten gemeinsam, wir spielten gemeinsam, wie liebten gemeinsam, wir sündigten gemeinsam.
    Diesen abschnitt finde ich unglaublich schön. Er führt dem Leser genau vor Augen, wie die Beziehung der beiden gewesen war und dass Tom daraus irgendwann ausgebrochen war, weil er es nicht ausgehalten hatte... es macht einem dies unglaublich präsent und greifbar.
    Wieder huschte ein Lächeln über meine Lippen, als ich daran dachte, wie du mich immer verteidigt hattest, egal um was es ging, du warst immer mein Rückhalt, mein Fels in der Brandung, mein rettendes Ufer, nie hätte ich gedacht ohne dich leben zu müssen.
    Ich finde es schön, dass Bill bei seinen Gedanken und Erinnerungen immer lächeln muss.. Das ist unheimlich schön geschrieben und auch wenn man sich das dann alles vorstellt, wie Tom zu Bill war und wie sehr im all dies fehlt, ist es sehr rührend.

    Nie, hatte ich gelernt ohne dich zu leben. Denn ohne dich, war ich nicht ich.
    [Ich bin nicht ich, wenn du nich’ bei mir bist ... xD]
    Ein trauriger und doch wunderschöner Zustand der Abhängigkeit... aber es macht mich traurig und irgendwie betroffen, weil man so sehr spüren kann, wie Bill leidet.
    Acht Minuten.
    Und so war ich nachdem du mich mit der Gewissheit, dass auch deine Liebe zu mir nie ein Ende finden würde, verlassen hattest, weg gegangen.
    Ein ganz neuer Aspekt, den ich so gar nicht erwartet hätte... aber immerhin mit der Gewissheit der ewigen, nie endenden, Liebe.

    nur heute war ich zurückgekehrt um mich der Erinnerung hinzugeben, um an diesen Ort, in diesen Wald zurückzukehren.
    Nur der Erinnerung wegen.. irgendwie traurig, diese Vorstellung...als wenn er genau weiß, dass es kein Zurück gibt.
    Und vielleicht hatte es dir nicht mehr gereicht, nur einen Ort zu haben, an dem wir frei sein konnten, an dem wir einander so nahe sein durften wie sonst nie.
    Das ist wieder so wehmütig... als würde Bill es doch irgendwie verstehen, aber eigentlich nicht verstehen wollen.
    Ich finde es außerdem herrlich, wie du die Erinnerungen mit dem verknüpfst, was Bill grade erlebt, beziehungsweise macht.
    Ich spürte noch, wie du meine Hand genommen hast und mich schneller, als mich meine Beine trugen die Treppe hinunter gezogen hattest.
    Yeah, eine Berührung gefunden!!! Oh man.. ich bin einfach irre... aber ich liebe so was...
    Dein Lächeln war etwas so besonders, nur du konntest so lachen, so befreiend, so verschmitzt, so schön.
    Das finde ich wirklich schön... eine verliebte ergreifende Beschreibung, die ienem alles noch viel näher bringt und des so schön macht zu lesen.
    Sieben Minuten.
    Wah... Gott.. woher weiß er die Minutenzahl und wo will er hin?? Zu der Bank?
    Doch ein Jahr zuvor, warst du der Schwächere, hattest aufgegeben, dem Versteckspiel nicht mehr standgehalten und mich somit noch einsamer gemacht. Ich vermisste dich, mehr als alles andere. Und wie gerne hätte ich dir noch einmal gesagt, wie sehr ich dich liebte.
    Das rührt mich jetzt wirklich... in meinem Hals hat sich grade voll der Kloß gebildet. Und ich finde es toll, wie du es miteinander verknüpftst, dass Tom immer der Stärkere gewesen war... mit dieser Erinnerung als Beispiel und dann doch mit der Erkenntnis, dass er einmal schwach gewesen war.
    Nie hatte es ein Mädchen in meinem Leben gegeben, nie einen anderen Jungen, denn nie hatte es jemand gegeben, der verstand, was uns verband, der akzeptieren konnte, dass nur du meine Seele teiltest. Ja, so nannten wir es, wir sahen uns nie, als zwei Personen, wir teilten alles Glück, Ängste, Gedanken, ja, sogar unsere Seelen, so hattest du einmal gesagt, seien eins.
    Das finde ich wirklich schön geschrieben... oh man ... ich will auch nen Zwilling...

    ‚Für immer und ewig’, wohl wissend, dass es die Ewigkeit nicht gab, hatten wir uns unsere Liebe geschworen.
    *die Ewigkwit umjubel* oh man,... das ist so schön... traurig und trotzdem wunderschön.
    und so wusste ich doch, von meiner Mutter, dass es dir zwar nicht gut ging, aber dass du am Leben warst und vielleicht war es auch das, was mich weiter kämpfen ließ.
    Also kein Kontakt... jedenfalls nicht zueinander... das ganze Jahr über nicht... ich finde das hier alles echt schön... mir fehlen grad die Worte, es beschrieben zu können, aber ich inde es sehr schön unfd rührend.

    Und doch suchte ich nachdem, was mich dich vergessen ließ, suchte und suchte... vergebens... Ich fand nichts, kein Hoffnungsschimmer, war ich doch immer verfolgt, gejagt von der Erinnerung. Sah ich doch dich in meinem Spiegelbild, deine Augen in meinen, sah deine Lippen, wenn ich über meine strich. Denn du warst ich, und ich war du.
    Auch wirklich toll geschrieben. Es verdeutlicht dem Leser, wie sehr Tom Bill fehlt und wie ähnlich sich die beiden sind,... nicht nur vom aussehen her... sondern seelenverwandt.

    Ich blieb stehen, sah den Baum, in den du unsere Initialen geritzt hattest. Ich weiß noch genau, wie du mit mir hier hergekommen warst, an unseren sechzehnten Geburtstag und mit dem Taschenmesser, das unser Vater dir geschenkt hatte, unsere Sünde im Holz des Baums besiegelt hast. Dein Lächeln, als du sagtest: ‚Siehst du, das steht hier für immer und wenn der Baum wächst, dann wachsen auch unsere Buchstaben mit, genau wie unsere Liebe, sie wird immer größer.’
    Das ist echt süß, eine tolle Idee, so etwas zu schreiben, sich so etwas zu überlegen. Mir war irgendwie schon am Anfang des Satzes klar, dass jetzt noch kommt, dass die Liebe immer größer wird, wächst.
    Meine Lippen kribbelten, sehnten sich nach deinen; wie damals, als du unsere Liebe ein weiteres Mal mit deinen Lippen beschworen hast. Ich strich mit meiner bloßen Hand den kalten Schnee von unseren Buchstaben und da standen sie, schienen mich in ihrer Unendlichkeit auszulachen: ‚B&T’, umrandet von einem spottenden Herz.
    Woah wie fies... ein ‚spottendes Herz’ und ‚Buchstaben, die ihn mit ihrer Unendlichkeit auslachen zu scheinen’ das ist ja echt mal ein total fieser Gedanke, aber diese Empfindung kann ich wirklich sehr gut nachvollziehen und ich finde es ist wirklich sehr schön geschrieben.

    Sechs Minuten.
    Willst du mich irre machen??

    So führten wir das Schauspiel auf und als du ganz dich vor mir standest, habe ich dich, meinen Mann, einfach auf den Mund geküsst. Immer noch sah ich deinen entsetzten Gesichtsausdruck vor mir. ‚Bist du verrückt? Das is’ ja eklig, du bist doch mein Bruder, du darfst mich doch nicht einfach so küssen!’, es war unser erstes und letztes Krippenspiel.
    Wie genial... ich musste grade voll grinsen, das ist wirklich ein toller Einfall von dir.

    ‚Bill, Tom? Was macht ihr da?’, hörte ich die Stimme eines Lehrers. Unser Atem stockte, waren wir doch schon hunderte Mal so unvorsichtig und hatten uns in den Pausen einander hingegeben. ‚Wir...äh...mir ist schlecht.’, hast du geantwortet, während ich versuchte meinen Herzschlag, meinen Atem zu beruhigen.
    Oh man ... das ist echt total die lustige Vorstellung... ich musste grade voll grinsen. Aber irgendwie ist es auch total die traurige Vorstellung, dass die beiden genau aus diesem Grund, weil sie nicht frei sein konnten, nicht mehr zusammen sind, obwohl sie sich lieben.

    Fünf Minuten.
    Ô.ô

    Ich war zu Boden gegangen, war liegen geblieben und nicht wieder aufgestanden. Ich wünschte mir nichts mehr, als noch einmal von dir geliebt zu werden, noch einmal deine Lippen zur spüren, noch einmal zu hören, dass du mich liebst, genauso wie ich dich liebte und auch immer lieben werde.
    Für immer und ewig.
    Das ist wirklich wieder sehr schön geschrieben. Irgendwie ist das alles schon wieder so verdammt traurig... So voller Sehnsucht und da ist sie wieder, die Ewigkeit, die Ewigkeit der liebe... Weißt du wie sehr ich mir wünsche, dass ich sie finde? Ich bin romantisch, vielleicht ein kleines bisschen kitschig, und ich liebe sowas einfach...

    Immer noch trug ich unsere Kette, sie stand für soviel, für unsere Liebe, für unseren Bund, für die schönsten Momente meines Lebens, doch auch für die Augenblicke, an denen alles zu Ende zu sein schien und nur du es warst, der mich hätte erretten können. Immer trug ich sie bei mir, sie war mein ständiger Begleiter und so warst auch du immer bei mir, du und ich zusammen.
    Das ist unglaublich schön, so eine Kette, die beide haben... auch wieder ein so wunderschönres Element deiner Geschichte. Ich finde, du hast wirklich immer sehr schöne Ideen und kannst sie auch wirklich gut umsetzen.


    Und doch hatte dein Fortgehen mein Leben, das nicht mehr als ein Kartenhaus, auf dir aufgebaut, war, zum Einstürzen gebracht, denn du warst es, der die unterste Karte raus zog. Und ich wünschte ich hätte dich hassen können, doch ich blieb allein zurück in der Dunkelheit, versank, ertrank darin und sah kein Licht, sah dich nicht.
    Das ist wirklich so eine wunderschöne Metapher, ich liebe es. Und besonders das Lied ist wirklich wunderschön... hach...

    Die kalte Winterluft peitschte mir unaufhörlich ins Gesicht, mein warmer Atem wurde sichtbar und plötzlich wurde mir bewusste, dass ich nicht weinte, wenn es auch komisch klingen mag, normalerweise waren es immer Tränen die meine Gedanken an dich begleiteten. Und diesmal war es nur die eisige Luft, die ich auf meinen Wangen spürte.
    Irgendwie ist es schön, dass er nicht weint... es hat viel mehr Kraft...auch wenn man weiß, dass er traurig und wütend ist, aber dass dort nur die eisige Luft ist, die ihn begleitet, dass gibt mir irgendwie Kraft.

    Vielleicht hatte ich zu viel geweint, das Weinen verlernt, die Leere hatte schon zu lange von mir Besitz ergriffen und doch kam ich Schritt für Schritt dem Ort, an dem all dies Elend seinen Anfang hatte näher, wusste immer noch nicht, warum ich zurückkehren wollte und lief doch weiter. Denn ohne Dich, kann ich nich’.
    Doch keine Kraft mehr... Ach Sarah, du machst es mir aber auch schwer... jetzt finde ich es verdammt traurig, dass er nicht mehr weinen kann, aber es ist wirklich schön geschrieben.

    Und doch, als ich für einen Moment lang nach Luft schnappte, hatte ich doch zu rennen begonnen, sah ich sie: Fußspuren im Schnee, entlang des Waldwegs. Vielleicht nur ein Spaziergängen, so hoffte ich, denn ich wollte meine Trauer nicht teilen, niemandem begegnen, wollte allein zurückfinden, wusste nicht, ob ich diesen Wald jemals wieder verlassen würde, vielleicht würde ich den ewig Schlaf im verlockenden Eis finden, in unserem Wald. So viel Schlechte ohne Dich...
    Oh Gott... Selbstmord? Oder eher gesagt erfrieren in der eisigen Kälte? Ach nein, das fänd ich jetzt aber echt nicht so schön... O.o
    Aber Spuren im Schnee.... ‚deine‘ Spuren im Schnee?

    Vier Minuten.
    Ja? Und dann??
    Die Bank, nur noch wenige hundert Meter entfernt und doch wurden meine Schritte langsamer, wollte ich doch jeden Ast auf dem Weg, den wir vergangenes Jahr noch gemeinsam beschritten hatten, noch einmal wahrnehmen. Spielte mit dem Gedanken umzukehren, davonzulaufen, denn der Mut verließ mich, war ich doch nie wieder hier gewesen. Denn ich wusste, dass es nicht geht, ohne Dich... Also nicht zur Bank... aber wohin sonst? Man du machst mich hier wirklich noch betroffen... Diese Mutlosigkeit... ja fast diese ganze Verzweiflung ... kann man spüren... und irgendwie mqacht es mir fast Angst...

    Immer wieder die Fußspuren im kalten Schnee...
    hui... *schon mal TOM ruf*

    Und da sah ich sie: eine Person, auf unserer Bank, irgendwo im Schwarz eine Silhouette. Wieder blieb ich stehen, wagte keinen Schritt vor, wollte allein sein und doch war ich den Weg hier her gekommen und so ging ich auch die letzten Meter durch die dunkle Nacht, wie ich durch dreihundertfünfundsechzig dunkle Nächte gegangen war, denn die Nächte wurden kälter, ohne Dich.
    Also es muss ja Tom sein... sonst hätte es ja bei der ‚Kostprobe‘ auch nicht zu dieser Szene kommen können... aber wenn nicht... dann dreh ich hier wirklich durch... und das tue ich ja jetzt schon irgendwie...

    Ich folgte der Spur im Schnee...
    hehe... Tom Tom Tom

    Meine Schritte waren leise und doch hallten sie in meinen Ohr, mein Herzschlag hektisch und doch hörte ich ihn nicht. ‚Komm zurück!’, hauchte ich in die kalte Luft, die doch auf meiner Haut zu brennen schien. Nichts wünschte ich mir mehr, als wieder mit dir vereint zu sein. Zu oft hatte ich gehofft dich wieder zu sehen und doch fand ich dich nie, zu dunkel waren die Tage, ohne Dich.
    Oh man... Das tut mir alles so Leid... Es kreist doch alles darum, dass Tom Bills Lebenselixier ist... Und dass du hier immer wieder das ‚ohne Dich‘ einbaust ist mir auch aufgefallen... schön gemacht.


    Immer noch rasten Erinnerungen an mit vorbei, unser erster richtiger Kuss, als wir wieder einmal stundenlang durch den Wald geirrt waren, einander von unseren Sehnsüchten, von unseren Ängsten erzählt hatten. Irgendwann bist du stehen geblieben, deine Worte habe ich von deinen so wunderschön sinnlichen Lippen abgelesen, immer noch hallten sie in meinen Ohren: ‚Weißt du was ich mir am meisten wünschen?’, instinktiv schüttelte ich den Kopf.

    Und immer noch spürte ich deine Antwort, deine Lippen auf meinen. ‚Das.’, und wieder fanden sich unsere Lippen, sanft und doch besitzergreifend, nie wieder wollten wir einander loslassen. Fast berauschend wirkte deine Anwesenheit auf mich, immer wieder vergaß ich meine Sorgen in deiner Gegenwart; denn alles was zählte, warst und bist du.
    Das ist wirklich total süß... *dahinschmelz* und das du geschrieben hast ‚Und noch immer spüre ich deine Antwort auf meinen Lippen‘ ist wirklich total schön. Das hat etwas sehr märchenhaftes und das gefällt mir wirklich gut an deinem Schreibstil. Du beziehst es so schön auf die Gegenwart, dann hat man nicht das Gefühl, dass man eine Erzählung hört... irgendwie lebt es...

    ‚du warst und bist‘
    Dieser Satzteil, der doch immer wieder auftaucht, macht so schön deutlich, dass es wirklich eine ewige Liebe zwischen den beiden ist. Und seine Sehnsucht und dass er weiterhin so an Tom hängt, wird auch so schön klar.


    Immer noch lief ich auf die Bank zu, nur noch wenige Meter und dann drehte sich die Person um...

    Drei Minuten.
    Das war jetzt aber fies...Da jetzt noch die ‚Drei Minuten‘ zwischen zu schreiben.... wo man doch endlich wissen will, ob es denn Tom ist... O.o

    Mein Fuß in deiner Spuren im Schnee, wir waren wieder vereint...
    *seufz*
    Das ist wirklich eine sehr schöne und süße Idee...

    Du. Ich sah dein Gesicht, deine vor Schreck geweiteten Augen, deine leicht geöffneten Lippen, deine zarten und doch so starken Gesichtszüge und doch sah ich mich an, sah mein Spiegelbild, das schon soviel Sünde mit mir geteilt hatte. Doch warst du so anders, so gleich und doch verschieden. Wir waren der Starke und der Schwache, der Stille und der Laute, der Verschlossene und der Offene, der Einsame und der Beliebte.
    Das ist wirklich eine sehr schöne Beschreibung, man kann sich sehr gut vorstellen, wie Tom Bill auf einmal so völlig erstarrt ansieht. Das kam mir vor wie eine Momentaufnahme. Und auch der darauffolgende Vergleich der beiden,... wie gleich und wie verschieden sie doch sind... das ist wirklich schön gemacht.

    Wir waren Feuer und Wasser, Himmel und Hölle, Sonne und Schnee, Sonnenschein und Regen, Ebbe und Flut, und doch konnten wir nicht ohne einander, du nicht ohne mich, ich nicht ohne Dich.
    Gegensätze ziehen sich an... aber du hast wirklich schöne Gegensätze dafür rausgesucht... sehr passend...

    Niemand sprach ein Wort, ich überwand die letzten Meter, die uns trennten, nahm, wie in Trance neben dir Platz, nun saßen wir wieder hier auf der Bank, auf der alles sein Ende gefunden hatte.
    Das kommt mir irgendwie alles so vorsichtig und zurückhaltend vor. Ängstlich und sie suchen doch nach Nähe... auf jeden Fall Bill...

    Und doch schloss sich der Kreis, hatte vielleicht sein Ende gefunden, vielleicht auch seinen Anfang, vielleicht hatte er nichts von Beidem und doch schienen wir wieder zusammen, tat mir deine Anwesenheit gut. Nicht du, nicht ich wagten zu sprechen, wir saßen da, sahen uns an, schienen die Sprache verloren, den Moment unendlich gemacht zu haben.
    Lass uns in der Unendlichkeit versinken... ich finde diese Augenblicke, in denen man das Gefühl bekommt wirklich unendlich zu werden wirklich traumhaft... ein wunderschönes Gefühl... und du kannst es sehr gut rüberbringen... ich liebe die Unendlichkeit... vielleicht auch grade deshalb, weil es sie nicht gibt und man sie sich immer wünscht...

    Stille, nur unseren, in der Kälte des Winters sichtbar gewordenen, Atem, es begann zu schneien.
    Wunderschön... auch wie ein Moment, der unendlich gemacht wurde.
    Tausende Flocken fielen, ich sah sie, doch spürte sie nicht. Ich wusste um ihre Kälte, und doch war mir warm, denn du warst da. Hattest mein Licht gestohlen und es mir wieder geschenkt. Wir saßen so nahe beieinander ich spürte deinen Atem auf meiner Haut. Niemand rührte sich, jede Bewegung hätte mich aufwachen lassen, aus meinem lange geträumten Traum.
    Das ist wirklich so toll geschrieben, dass ich das Gefühl bekomme, dass ich genau daneben sitze. Ich liebe es wirklich, wenn du so schreibst...


    Zurückgekehrt, das warst du, wie ich, an diesen Ort. Vielleicht warst du nur gekommen um Abschied zu nehmen, wie ich, vielleicht um all unsere Erinnerung noch einmal zu sehen, in ihnen zu versinken. Und doch hatte ich Angst dich zu fragen, denn noch einmal hätte ich es nicht geschafft, nicht noch einmal fallen, noch einmal aufschlagen, noch einmal sterben, noch einmal wiederauferstehen...nein.
    Das ist toll... irgendwie, als hättest du mir genau Bills Ängste vor Augen geführt... es war so bildlich geschrieben, dass ich wirklich das Gefühl hatte, ich sehe ihn fallen...

    Deine Antwort hätte mich getroffen, wie ein tödlicher Schuss, doch du lächeltest nur, schenktest dein wunderschönes Lächeln. Kamst näher und näher. Und doch stopptest du in deiner Bewegung, im letzten Moment, ließest mich den letzten Schritt wagen, und so war ich es, der die letzten Zentimeter überwand, der unsere Lippen einander näher bracht.
    *Freudentanz mach* Das ist wirklich endsüß. Ist denn ein Kuss nicht Antwort genug?

    Glück. Mehr war es nicht, das ich fühlte. Vollkommenheit. Waren wir doch wieder vereint, zusammen. Hoffnung. Der Glaube an ein Leben mit dir. Angst. War es eine Illusion, der ich erlag? Gelähmt. Gefangen in der Schönheit des Moments. Taub. Zu erschlagen von der Perfektion. Berauscht. Ob deiner Lippen. Übermütig. Lag doch meine Hand in deinem Nacken.
    Das ist so schön beschrieben... es sind so wenige Worte, die mir so viel geben, mir so viel nahe bringen, weil du es einfach beschreibst und es nicht zu sehr beschriebst, falls du verstehst, was ich meine... Du schenkst einem den Moment...

    Zwei Minuten.
    Was wird das?? Oh man.. das macht mich kirre... also wenn du ja meintest, dass die Uhrzeit eine große Rolle spielt... also als wir telefoniert haben, meintest du ja, dass du es unbedingt um 10 Minuten vor zwölf verschicken musst... demnach könnte es jetzt einfach sein, dass in zwei Minuten Weihnachten ist... wer weiß?

    Und so bewegten wir unsere Lippen gegen-, nein miteinander. So schien ein Jahr voller Tränen, voller Verzweiflung, voller Ohnmacht, vergessen. Ich war aufgewacht, wachgeküsst, von dir. Vergessen all das Leid, gefunden einen neuen Sinn, für den es zu leben galt. Kein Kuss der Begierde, kein Kuss der Leidenschaft, ein Kuss der Liebe.
    Das ist unglaublich schön geschrieben... Ich finde es total toll, wie du küsse beschriebst.. es gibt mir das Gefühl, dass ein Kuss mehr sein kann, als nur ein Kuss... fast wie ein Heilmittel und das ist wirklich eine wunderschöne Vorstellung...


    Ich war zurück, zurück im Leben. Zurück an deiner Seite. Und doch blieb die Angst dich noch einmal zu verlieren, dein Lächeln noch einmal zu vergessen. Das Braun deiner Augen noch einmal aus den Augen zu verlieren. Nie wieder ein ‚Ich liebe Dich...’ von dir zu hören. Da war es das Gefühl, dass mir so ehrlich zeigte, dass wir einander wieder gefunden hatten, hatten unser Band noch einfach geknüpft, du warst hier bei mir und du wusstest, dass ich kommen würde.
    Das ist eine schöne Vorstellung...ein Warten mit einer Hoffnung, die fast eine Gewissheit ist... aber diese Angst begleitet diesen Kuss irgendwie auf sonderbare Weise... wunderschön und doch so traurig...

    Und genauso wusste ich, dass du bleibst, wusste, dass du gekommen warst um noch einmal von vorn zu beginnen, noch einmal unsere Sünde, unser Geheimnis zu teilen. Wenn auch für jeden Außenstehenden unverständlich waren wir nicht nur Liebende, sondern immer noch Brüder, du warst mein Zwilling und so wusste ich um dein Leben, solange du es zuließest, wie du um meines.
    Oh ... das ist wirklich sehr wunderschön und rührend... Und ein weiteres Mal wünsche ich mir, ich hätte auch einen Zwilling... und ich bin mir sicher, dass man, wenn man Zwillinge ist, wirklich fast die Gedanken des Anderen lesen kann und genau weiß, was er fühlt...
    *lass uns wieder von vor anfangen – wir haben das Ganze missverstanden... lass uns noch mal von vorn beginnen singz*^^

    Ich spürte deine Nervosität, sowie du meine. Ich hörte dein Herz, das im gleichen Takt wie meines schlug. Ich spürte die Härchen, die sich in deinem Nacken aufstellten, wie meine. Ich griff nach deiner Hand, die zitterte, wie meine. Ich fühlte deinen, meinen, unseren Ring an deinem rechten Ringfinger, den auch ich trug. Endlich verflocht ich unsere Finger miteinander, immer noch waren deine dünn, wie meine.
    Das ist wunderschön geschrieben... du hast es so deutlich gemacht, wie ähnlich die beiden sind... wie sehr sie sich brauchen.. und wieder so ein wunderschönes Zeichen ihrer Liebe...der Ring...

    Ein Jahr, endlos viele Stunden waren vergangen ohne dich einmal zu berühren und nun vergaß ich sie Stunde für Stunde, Minute für Minute, Sekunde für Sekunde, denn was zählte war der Moment und der Augenblick verband uns, verband dich und mich. Ich verzieh dir, ohne ein Wort deiner Entschuldigung. Denn du warst da und so war sie vorbei, die Zeit ohne Dich.
    Ich finde hier bist du sehr schön auf das ‚ohne Dich‘ zurückgekommen. Es ist alles sehr rührend geschrieben... wirklich toll...

    Hier wo alles begann, fing alles wieder an, denn ein Kreis hatte eben kein Ende, so nahm auch unsere Liebe kein Ende, denn sie war, sie ist unendlich...
    Ich würde sagen eine Mischung aus ‚Unendlich‘ und ‚Das Ende vom Kreis‘ aber wirklich sehr schön miteinander verknüpft... ich finde das ist toll gemacht... Silbermond... danke für diese Inspiration, die ihr Sarah schenkt... ich finde es ist wirklich sehr schön gelungen.

    Eine Minute.
    Ja? ja? ja?

    Im schwachen Licht einer Laterne am Wegesrand, ließen wir unseren Gefühlen die Freiheit, die ihnen gebührte und doch so lange geraubt wurde, in unseren Wald, an unserem Tag. Als seiest du nie gegangen, als sei keine Träne geflossen, gaben wir uns, als sei es das erste Mal, einander hin. Ich hatte dich, mein Engel, zurück...
    Ich finde, wie du das schreibst, hat es doch alles diese Unschuld... wirklich toll gemacht... und auch wie du den Kreis schließt... dass Bill alles vergessen kann, was war, weil er nun Tom wieder hat, ist toll gemacht...

    Denn wieder einmal, warst du mein Wasser und ich der Verdurstende. Warst du mein rettendes Ufer und ich der erschöpfte Schwimmer. Warst du der Regen und ich das trockene Land. Warst du die Sonne und ich der leere Himmel. Warst du der Mond und ich die klare Nacht. Warst du die Luft und ich der Erstickende. Warst du meine Sehnsucht und ich der Süchtige.
    Hab ich schon mal gesagt, dass ich deine Metaphern liebe? *lol*

    Es sollte schwer werden und wir behielten Recht, es wurde hart, wir fanden oft keinen Weg, hatten doch fast keine Hoffnung mehr und doch bist du nicht noch einmal gegangen, sondern bliebst bei mir, gabst mir den Glauben an mich, an uns zurück. Immer wieder schworen wir einander die Liebe, denn du warst gekommen, weil du, wie ich, nicht mehr konntest, ohne mich. Das ist schön umgedreht und gibt mir selbst eine solche Hoffnung... Bill kann nicht ohne Tom (‚ohne Dich‘) und Tom kann nicht ohne Bill (‚ohne mich‘) find ich wirklich schön gelöst...

    Weil wir einander vermisst hatten, weil ein Leben ohne einander nicht lebenswert schien. So wurden wir wieder das, was wir schon immer waren eine Einheit, ein Paar, Liebende, Leidende, ‚Tom & Bill’. Und so küssten wir uns auch damals, diesem Tag, der unser Glück zurückbrachte. Ein Tag den wir Jahr für Jahr feierten. So erhielt dieses Fest für uns eine ganze besondere Bedeutung, denn vielleicht wurde uns klar, was wir eigentlich feierten...
    Weißt du, dass mir langsam wieder die Worte zum Beschreiben ausgehen? Ich bin grade irgendwie wieder ein bisschen fertig...aber unheimlich begeistert und glücklich... ich bekomme doch noch mein Happyend... oh toll!

    Immer wieder kehrten wir an diesen Ort zurück, flohen vor der doch so bittern Realität und entkamen ihr jedes Mal, wenn wir uns in diesen, unseren Wald flüchteten. Deine Lippen besiegelten unser Glück und wieder ergab ich mich dieser Macht, die du über mich hattest, war Untertan und dachte nicht an Revolution.
    Oh man. Das ist hamma geil... Untertan und Revolution... was du nur immer für geniale Ideen hast *grins* Aber ich finde es ist toll geschrieben, dass sie wirklich immer wieder zurück kehren... es hat wirklich etwas Heiliges... Zauberhaftes

    Doch irgendwann lösten wir uns voneinander, die kalte Winterluft umschloss uns und konnte uns doch nicht voneinander trennen. Immer wieder fielen Schneeflocken zwischen uns hinab, legten sich auf unsere Kleider und doch blieb ihr schönes Weiß von mir unbeachtet, hatte ich doch nur Augen für dich, hielt ich dich doch immer noch fest, ließ dich nicht mehr los.
    Das ist wirklich so süß... Und ich liebe Schneeflocken... und ich würde fast sagen, du auch... *lol*

    Meine Lippen bewegten sich, kein Worte verließ sie, zu viel Angst hatte ich, ob seiner Antwort: So formten sie ein stummes: ‚Bleibst du?’, nur dein Nicken, als Antwort. Noch einmal fanden sich unsere Lippen für einen kurzen Augenblick
    Das ist total schön... Wirklich ein tolles Ende... sehr schön geschrieben und ich bin wieder unheimlich begeistert von deinem Schreibstil... und ehrlich gesagt, weiß ich auch wieder nicht, was ich verbessern kann... ich finde du hast wieder ein Meisterwerk vollbracht, ein wirklich tolles Weihnachtsgeschenk...

    Ach ja... das hätte ich beinahe vergessen...


    und dann mein schneller Blick zur Uhr.

    „Frohe Weihnachten, Tom.“
    Und ich hatte doch Recht... und Wieso bin ich da erst so spät drauf gekommen? Ein toller Leitfaden, der sich so schön durch die ganze Geschichte zieht... aber er hat mich doch schon fast verrückt gemacht... *grins*

    Ich habe ja irgendwie das Gefühl, mein Kommi ist total misslungen.. ich hoffe, du kannst trotzdem etwas damit anfangen...

    Danke noch mal mein Sarahlein ... =)
    Hab dich lieb
    Paula



    Re: *~*...Deine Spuren im Schnee...*~*

    - Coulered Gothic - - 29.12.2006, 17:11


    So von mir jz auch en Kommi, es wird bestimmt nicht so lang wie die anderen, aber Hauptsache ich schreib mal endlich eins.

    Sorry, dass ich des net früher gemacht hab, aber ich bin da i-wie net zu gekommen.

    Jz hab ich mir deine Kurz-FF ja mal durchgelesen und ich muss sagen ich fand sie richtig schön. Zuerst hab ich mal befürchtet, dass sie traurig ausgeht, weils so aussah, aber je weiter ich geesen hab, desto mehr hat man dann auch gesehen, dass es ein Happy-End gibt. Des find ich persönlich ja am tollsten.

    So, das wars dann mal ich meld mich dann wieder bei deiner laufenden FF.

    Grüße - Coulered Gothic - :-D



    Re: *~*...Deine Spuren im Schnee...*~*

    Anonymous - 29.12.2006, 17:57


    Hey Sarah

    Leider muss ich gestehen, dass ich grad etwas sprachlos bin..
    Das war einfach so schön vv' Einfach irgendwie Kitsch pur und, wie das bei dir ja immer zu sein scheint, einfach "Liebe". Der Begriff wird bei deinen Geschichten immer so stark betont..
    Oh man, ich sag ja ich bin sprachlos..
    Du kannst so emotional und berührend schreiben. wow. Einfach toll <3

    Ich find' das mit dem Minuten Countdown auch gut gemacht, passt zum Ende und hmm.. ^^ dir auch fröhliche Weihnachten. +mal anmerk+ ^^'
    Diese ganzen Rückblicke in die Vergangenheit waren voll niedlich, mit dem Krippenspiel +kicher+

    Also, hast du total schön geschrieben ^.^
    *knuddel dich*
    Raych



    Re: *~*...Deine Spuren im Schnee...*~*

    Leela - 29.12.2006, 23:24


    nur ein wort:


    SUPER


    das is alles was ich sagen kann aber die f hat mir heute die wiehnachtsstimmung gebrahct die ich weihnachten nicht hatte ;)
    lg



    Re: *~*...Deine Spuren im Schnee...*~*

    Aiedail - 07.01.2007, 17:32


    och geee
    das is so schön schnulzig^^
    irgendwie wie dornröschen so erstmal n ganzes jahr (unendliche zeit 100jahr) nicht gelebt und dann *knutscha* aufgewacht



    Re: *~*...Deine Spuren im Schnee...*~*

    Kitty - 07.01.2007, 19:20


    Oh Gott..

    Ich muss sagen, ich bin fast sprachlos. Das hast du alles so toll geschrieben.. Das hat mir manchmal echt die Tränen in die Augen getrieben, so schön war das *sniff*
    Kitsch 4-ever .__.
    Ich liebe deinen Stil.. Ich konnte mir das alles so gut vorstellen, und das war so dramatisch..
    Ich bin doch froh, dass es kein trauriges Ende hatte. Sonst hätte ich drei Temopackungen gebraucht xDD
    Die Idee mit dem Countdown durch die ganze Story ist auch sehr schön - hat mich beinahe verrückt gemacht, ich wollte endlich wissen, was das zu bedeuten hat xDD
    Und dann am Ende "Frohe Weihnachten, Tom".. Hach ne.. *herzchen augen*

    hast du sehr schön gemacht && vllt bekommt man ja noch mehr von dieser art von dir zu lesen? ;)

    baibai && glg
    Kitty



    Re: *~*...Deine Spuren im Schnee...*~*

    TomsMauz - 08.01.2007, 22:27


    ich ärgere mich wirklich, dass ich die ff nicht schon viel früher gelesen hab. keine ahnung wieso.

    "deine spuren im schnee" ist anders geschrieben als "geflohen ..." vom schreibstil her wie wir es bisher von dir gewohnt sind.
    aber es war eine schöne abwechslung und die ff ist dir auch mal wieder toll gelungen ^.~

    ich hab die dumme angewohnheit immer zuerst das ende zu lesen und dann mit der ff zu beginnen *drops*
    eigentlich hatte ich mich auf ein trauriges ende gefasst gemacht. aber so ist es viel besser.
    ich mag keine traurigen geschichten.
    ich meine, ffs sind eben dazu da ein bisschen in eine traumwelt zu versinken und der realität zu entfliehen und wieso soll diese dann auch noch traurig und depressiv sein.

    okay ich komm vom thema ab^^

    mir hat der aufbau der ff auch gut gefallen. also das mit den minuten.
    so konnte man sich schritt für schritt alles durchlesen und sich auf das ende gefasst machen.

    die ff ist ein schönes (für mich verspätetes^^) weihnachtsgeschenk geworden.
    dein schreibstil bei "geflohen ..." gefällt mir persönlich aber ein wenig besser. wobei sich beide ffs vom stil her eigentlich sehr ähnlich sind. aber ich liebe deine metaphern aus "geflohen ..." nunmal so^^

    keine kritik und nix zu meckern, wie immer^^

    also das wars von mir. ich freu mich, wenns bei deiner anderen ff weitergeht.
    <3



    Re: *~*...Deine Spuren im Schnee...*~*

    .GiBsOn. - 03.02.2007, 13:33


    Hey!
    Soah, hier gilt das gleiche wie für geflohen auch .___.
    ES TUT MIR LEID! :shock:
    Ich hab diese FF ja schon Weihnachten bekommen und auch kurz nach den Feiertagen oder nach Neujahr, ich weiß nicht mehr, gelesen.
    Aber seit dem war ich echt nicht mehr hier im Board on glaub ich oder nicht wirklich um FFs zu lesen und naja…
    Da hab ich n Kommi hierzu komplett verplant!
    Aber das ist eigentlich ganz böse von mir >.<
    Denn diese FF war TOLL!
    Schreibstil war wie immer einfach erste Sahne!
    Und der Inhalt auch…
    Vor allem die Einleitung fand ich super.
    Wie die Person, wo man ja die ganze Zeit über nicht weiß, welcher der beiden es ist, sich immer mehr der „gemeinsamen“ Stelle nähert und dabei seinen Gedanken nachhängt.
    Echt super umgesetzt“
    Und die Minuten verrinnen, und worum es dabei geht ist auch echt super!
    Und ja, dann kommt er wieder zu der Bank, es ist ein Jahr her genau, dass sie zusammen das letzte Mal da gesessen haben.
    Und sein Bruder ist da wieder *-*
    Er ist zurückgekommen, und wie du die ganze Zeit nicht sagst, wer welcher der beiden ist, und die Gefühle, dann diese Küsse und das bleibst du und die nickende Antwort *-* Find ich echt toll ^^
    Und dann zum Abschluss das warten auf 0:00 und das „Frohe Weihnachten Tom!“ War irgendwie ein perfekter Abschluss. Nach den ganzen zweifeln usw ein harmonischer schöner Ausklang ^^
    Auch, weil man weiß, wer wer war *lol*
    Also, alles in allem eine Super kurz FF, auf die du meiner Meinung nach stolz sein kannst!
    Und sorry noch mal, dass ich so spät bin >>
    Aber naja besser spät als nie xD Und war ja nix gegen dich oder die FF xD
    Glg Bia <3



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