Have you ever...?

TokioHotel-FFs-Slash
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    Re: Have you ever...?

    Anni-Bunny - 22.12.2006, 23:41

    Have you ever...?
    Have you ever...?

    Autorin: <(^__^)> (*gg*)
    Genre: AU, Action, Limone, Death (kein Hauptchara!)
    Hauptpersonen: Bill, Georg
    Rating: PG-16 [Slash]
    Warnungen: siehe Genre & Rating, BixGe
    Disclaimer: Die Jungs gehören nicht mir, das Ganze ist meine reine (hehe) Fantasie und ich bekomme kein Geld dafür.^^
    Claimer: Meine Idee & meine Umsetzung.
    Summary: Wie jeden Tag will Bill von seiner fad gewordenen Arbeit nach Hause, doch plötzlich wird er von einem Typ in einem großen schwarzen Wagen angehalten. Der Fahrer 'läd ihn ein', mit ihm gemeinsam das Unmögliche möglich zu machen - allerdings gegen seinen Willen.

    ~~~

    Chapter 1: Kidnapped

    Fast schon schlürfend klackerten die Sohlen über den Parketboden und hallten durch den großen Raum wieder. Nach kurzem Ruhen kam das Geräusch wieder näher und schließlich verstummte es. Ein leises Pfeifen, viel eher ein melodisches Luftausstoßen folgte und nebenher hörte man es klicken und Geld schien in irgendeinen Behälter zu fallen.
    Dann knisterte Papier, vielleicht Scheine, und nach wenigen Minuten wurde der Behälter, in welchem sich das Geld befand geschlossen. Die kleinen Schlösser schnappten zu und es klickte. Wieder hallte das Klacken der Sohlen durch den Raum, doch die Schuhe kamen in einem mit Teppich ausgelegten Raum, sofort hörte man nur noch Schlürfen.
    "So, Schluss für heute.", sprach Bill lächelnd zu sich selber. Die Einnahmen heute waren wirklich gut gewesen, musste er sagen.
    Aber es war auch Samstag, da lief das Geschäft immer gut. Die Leute hatten nun schließlich Wochenende und die Männer durften ihre shoppingsüchtigen Frauen zum Klamottenkauf begleiten, um ihnen teure Sachen zu kaufen und ihnen diese dann auch, schön verpackt in große Papiertüten, zu tragen.
    Aber solange das Geld da war, klingelte auch die Kasse. Bill verstaute den kleinen Kasten, worin das gesamte Geld aufbewahrt wurde sorgsam in seinem Spint und schloss diesen dann. Er hatte einen Code, den nur wenige Mitarbeiter kannten.
    Bill war nicht der Chef, nein, er war eigentlich sogar relativ neu hier - gerademal zwei oder drei Jahre - aber er war heute der Letzte gewesen und ihm wurde diese Aufgabe oft anvertraut. Dafür war er dankbar, denn das zeigte, dass man ihn an seinem Arbeitsplatz schätzte.
    Er passte auch gut genug hier her. Verkäufer für moderne Mode mussten auch modern aussehen. Und er gehörte eindeutig dazu.
    Weiterhin pfeifend nahm er sich seinen schwarzen Mantel und zog ihn nur schnell über, seinen Ringelschal schlang er sich um den Hals und seine große fransige Jack-Skellington-Tasche hing er sich über die linke Schulter.
    So, nun endlich konnte er nach Hause, auf sein bequemes Sofa und erstmal die gestern gekaufte Packung Sushi essen. Darauf freute er sich jetzt wirklich.
    Er arbeitete gerne hier, dass musste er schon sagen, aber auf Dauer war das tägliche Verkaufen teurer Markenklamotten doch etwas trist. Es war ja doch immer das Gleiche.
    Klar, so bekam er eben diese Kleidung auch, fast für umsonst, aber das war es auch schon.
    Er verstand sich mit den anderen Arbeitern, aber eine wirkliche Freundschaft bestand mit keinem. Das war nicht mal schade, Bill war es genau genommen egal. Er war bis jetzt doch immer irgendwie alleine durchgekommen und brauchte keine besten Freunde. Sein Bekanntenkreis war groß, ja, er hatte auch einen gewissen Beliebtheitsgrad, aber mehr war nicht.
    Auf Partys war er gern gesehen und bekam auch gut und gerne ein paar Drinks spendiert, aber doch viel mehr von Männern. In störte es nicht, eigentlich, aber auf eine gewisse Art & Weise wurde es ihm leid. Na egal, er konnte es ja solange noch ausnutzen, wie er begehrt wurde.
    Nun summend machte er das Licht im Aufenthaltsraum der Angestellten aus, verschloss die Tür und legte den Schlüssel ebendieser in eine Schublade hinter der Ladentheke.
    Danach schaltete er noch die Leuchter im Laden aus, sodass nur noch die kleinen Scheinwerfer unter dem Schaufenster Licht spendeten.
    Er kramte aus seinem Schlüsselbund den Schlüssel der Ladentür heraus, trat mit einem kleinen Seufzen aus dem Geschäft und verschloss auch diese Tür, allerdings doppelt. Mensch, es wurde ja schon richtig kühl. Da war es nur gut, dass er den Schal umhatte, auch wenn der mehr Accesoire war als Wärmespender.
    Kurz prüfte Bill, ob die Sicherheitsglastür auch gut zugemacht war, dann trat er die beiden Stufen hinunter und besah sich das Gebäude.
    Durch die riesigen Schaufenster sah er die Puppen, angezogen mit der neuesten Kollektion, schrill und trotzdem einheitlich, in sandigen, aber auch knalligen Tönen. Das war die Herbstmode diesen Jahres. Sie stand eben nur schon Ende August fest. Dieses Jahr war sie zu diesem Zeitpunkt aber auch schon nötig, da es wirklich schnell kühler geworden war. Ob es diesen Winter wieder so viel Schnee gab?
    Kurz starrte Bill einer der Schaufensterpuppen in ihre leblosen schwarzen Augen und schüttelte schaudernd den Kopf. Er hatte noch nie verstanden, wieso solche Teile dort stehen mussten. Sie sahen wie zusammengebaute, perfekte Menschen aus, blickten aber doch streng auf die Passanten herunter und wirkten unnahbar. Für manche Leute mochten sie schön aussehen und die Kleidung, welche sie trugen, perfekt präsentieren, doch Bill machten sie beinahe schon Angst.
    "Frankensteins Monsterpuppen..."
    Er hatte keinen Respekt vor ihnen, sie waren nicht lebendig, aber sie waren ihm unheimlich. Als würden sie einen mit ihrem Blick verfolgen.
    Eilig drehte Bill sich zum Gehen um, er wollte sie nicht mehr ansehen. Morgen musste er sie nicht ertragen, dafür war er dankbar.
    Morgen, fiel ihm ein, war der letzte Augusttag. Ihm war fast entfallen, dass er dann schon Geburtstag hatte. Tja, was sollte er es sich auch merken?
    Er hatte schon lange keine Lust mehr, ihn zu feiern, es war ja doch ein Tag wie jeder andere. Und ihm war dieses ganze Getue nicht wichtig, deswegen sagte er auch niemandem etwas davon. Er brauchte keine Mitleidsgeschenke, weil er wieder um ein Jahr gealtert war, nee danke.
    Erneut seufzend stackste er von dem Laden weg, er wollte schleunigst nach Hause, in seine warme Wohnung und einen langweiligen Film gucken, zu dem er wunderbar einschlafen konnte. Außerdem hatte er vor, seine letzten Reste der Schokolade aufzuessen. Es musste wohl insgesamt eine halbe Tafel zusammenkommen.
    Schokolade machte ja bekanntermaßen glücklich, hoffentlich klappte das auch bei ihm.
    Er wusste, dass ihn sein Geburtstag traurig stimmen würde. Er war niemand da, der auf die Idee kam, ihm wenigstens eine Karte zu schreiben. Der Kontakt zu seinen Eltern war schon vor Jahren abgebrochen, als er weit weg gezogen war und sich mitten in die große weite Welt gewagt hatte. Er hatte sie überrumpelt. Auch damit, dass er soetwas wie ein Coming out hatte. Nein, er war nicht voll und ganz schwul, selbst wenn die meisten es vermuteten - wenn ihn überhaupt einmal jemand als Mann identifizierte -, aber dennoch interessierte er sich auch(!) für das gleiche Geschlecht. In dem Dorf, in welchem er einmal gewohnt hatte, konnte sowas natürlich nicht lange geheim bleiben und seine Eltern litten ziemlich unter den ganzen Tratschweibern von Nachbarinnen. Deswegen war er gegangen. Er wollte ihnen ja nichts Böses.
    Er hatte den Kontakt völlig abbrechen lassen, es war seiner Meinung nach besser so, besser für seine Familie.
    Insgeheim vermisste er sie jeden Tag, wollte am liebsten zurück, oder wenigstens mal etwas von ihnen hören. Aber sie wussten nicht, wo er wohnte und er wagte es nicht, ihnen zu schreiben oder sie anzurufen, geschweigedenn sie zu besuchen.
    Er war noch immer verrufen, das spürte er. Und er wollte seine Eltern nicht wieder leiden lassen. Außerdem wollte er nicht zum nachmittäglichen Kaffeekränzchen der neueste Klatsch und Tratsch sein. Das ältere Frauen aber auch nichts besseres zu tun hatten...
    Sich das Ganze bildlich vorstellend - auch wie er einfach durch das Dörfchen lief und jeder ihm nachstarrte & ihn sofort erkannte - ging Bill mit seinen klackernden Stiefeln den Bordstein entlang. Er bemerkte jeden einzelnen Blick. Es war noch nicht ganz dunkel und so konnte ihn jeder gut erkennen. Seine Eigenartigkeit.
    Er dachte nie an 'Einzigartigkeit', da er sich nicht so fühlte. Er war wie jeder andere Mensch, er wollte nur nicht wie jeder andere Mensch aussehen. Deswegen sah er so aus, wie er eben aussah. Und auch das machte ihn froh. Es zeigte ihm, dass er noch da war und dass er wenigstens etwas wichtig für die Welt war. Wenn auch nur für die shoppingsüchtigen Frauen, die mit ihren Männern den Laden betraten und dann die Klamotten bei ihm bezahlen ließen.
    Gelangweilt kramte Bill sein Handy aus der Tasche und sah nach der Uhrzeit. Fast Prime Time. Also wenn er nicht den Anfang von einer dieser schönen Schnulzen - er sah sie echt gerne, das musste er zugeben - verpassen wollte, musste er sich sputen.
    Er legte einen Zahn zu und hastete die Straße runter. Ihn brachte das schnell mal aus der Puste, aber es lohnte sich. Vielleicht kam mal wieder einer dieser Klassiker.
    Mann lernt durch irgendeinen blöden Zufall oder besser noch Unfall Frau kennen, beide verlieben sich sofort, Frau gibt es aber nicht zu, da sie einen anderen Freund hat, der ist aber eigentlich echt bescheuert und kurz vor einem riesen Fehler - wie zum Beispiel einer Heirat - hilft fremder Mann Frau aus der Patsche und beide sind glücklich. So einfach ging das in der Liebe. Ha, vonwegen.
    Die Augen verleiernd surrte Bill sich seine Tasche wieder richtig über die Schulter und strich sich eine Strähne aus dem Gesicht. Er blickte beim Gehen meistens auf den Boden, er wollte nicht irgendwelchen schiefen Blicken begegnen. Das mochte er nicht, er mochte es an sich nicht, angestarrt zu werden.
    Gerade wollte er eine Seitenstraße überqueren, als ihm ein Auto halb den Weg versperrte.
    Bill kannte sich kein bisschen mit Autos aus, er sah nur, dass es wohl teuer sein musste. Es war schwarz, ziemlich glänzend poliert und auch die Felgen blitzen ihm förmlich entgegen. Die Scheinwerfer überfluteten den Weg und auch die Straße mit hellen weißen Licht. Was war denn nun los?
    Vielleicht konnte der Fahrer nicht umlenken und in die Straße fahren, auf jeden Fall kam Bill nicht an ihm vorbei. Ungeduldig stand er nun da und blickte fragend auf den großen Wagen.
    Er begann sogar, in einem klackernden Takt mit dem Fuß zu wippen.
    Da ging auch schon die Tür auf und er konnte in das dunkle Innere des Autos sehen.
    "Können sie bitte mal weiterfahren!?", herrschte Bill eher unfreundlich. Upps, das hatte er aber gar nicht gewollt. Sarkasmus lebe hoch. "Ich komme nicht mehr durch."
    "Könnte ich schon, will ich aber gar nicht.", kam eine Männerstimme aus dem Wagen. Klang grinsend. Was wollte der denn?
    Kurz sah Bill eine Hand, die ihn zu sich winkte.
    Unschlüssig blieb Bill an Ort und Stelle stehen.
    "Ich wollte dich etwas fragen..." Warum dutzte der da drin ihn bitte? Also Bill kannte die Stimme nicht. "Würdest du bitte einsteigen?"
    Aber das war jetzt nicht sein Ernst, oder? Was wollte der Typ bitte von ihm?
    "Sorry, aber Mama hat mir beigebracht, nicht bei fremden Männern ins Auto zu steigen.", entgegnete Bill sarkastisch und schnippte mit seiner Zunge an seine Zähne. Dann trat er zur Seite und wollte einfach über die Straße gehen, da gerade kein Auto kam, doch der schwarze Wagen fuhr ihm im Rückwärtsgang in den Weg.
    "Jetzt reicht's! Lassen sie mich durch!", rief Bill sauer und blickte wütend wieder in das Auto hinein. Dort war es völlig schwarz, außer den ganzen Anzeigen auf der Armatur oder wie das Ding hieß - war Bill doch egal! -, da auch die Scheiben verdunkelt waren und so gut wie kein Licht hereinließen.
    Auf einmal hörte er etwas klicken und die Hand, die er zuvor auch schon gesehen hatte, erschien erneut. Augenblicklich erstarrte Bill. Ihm wurde eine Pistole entgegengehalten. Er wusste auch nichts darüber, aber sie sah schon ziemlich echt aus.
    "Okay, dann sage ich's dir so: Steig ein!", knurrte der Mann im Auto. Etwas daran reizte Bill, das musste er ehrlich zugeben, aber er hatte auch Angst. Klar, das alles war wie im Film, aber das hier war ja wohl die Wirklichkeit. Unsicher blieb Bill stehen, als ihm mit der Pistole zugewedelt wurde.
    "Ich will dir nicht unbedingt wehtun, also steig endlich ein!", rief nun die knurrende Stimme. Bill zuckte unweigerlich zusammen und stackste unruhig auf den Wagen zu, er er vorsichtig einstieg.
    "Mach die Tür zu und schnall dich an, oder auch nicht, wie du willst.", befahl der Mann fast schon, Bill tat wie geheißen und zog die Autotür zu, die laut krachte. Er hatte eben Angst, da wurde er schonmal hektisch. Auch wenn das selten passierte.
    Danach legte er seine Tasche auf den Schoß und schnallte sich an. Er wagte es, kurz einen Blick auf den Fahrer zu werfen, erkannte aber nur seine Umrisse. Er legte die Pistole, noch immer scharf gemacht, in das Fach an seiner eigenen Autotür und fuhr wieder los, ohne einen Ton zu sagen. Bill wurde nervös.
    Was wollte der nur von ihm?

    [R&R pls!]



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