Buchtip: "Magic Cleaning" von Marie Kondo

klaraputzich
Verfügbare Informationen zu "Buchtip: "Magic Cleaning" von Marie Kondo"

  • Qualität des Beitrags: 0 Sterne
  • Beteiligte Poster: Mademoiselle Bagatelle - kleinesach - Anonymous - Kellervoll - tranquilla trampeltreu - Waldtroll - Pearl
  • Forum: klaraputzich
  • Forenbeschreibung: Hilfe zur Selbsthilfe in Putz- und Ordnungsfragen
  • aus dem Unterforum: Ballast abwerfen - Fragen und Tipps
  • Antworten: 26
  • Forum gestartet am: Donnerstag 26.10.2006
  • Sprache: deutsch
  • Link zum Originaltopic: Buchtip: "Magic Cleaning" von Marie Kondo
  • Letzte Antwort: vor 9 Jahren, 1 Monat, 25 Tagen, 2 Stunden, 38 Minuten
  • Alle Beiträge und Antworten zu "Buchtip: "Magic Cleaning" von Marie Kondo"

    Re: Buchtip: "Magic Cleaning" von Marie Kondo

    Mademoiselle Bagatelle - 08.12.2013, 12:32

    Buchtip: "Magic Cleaning" von Marie Kondo
    Hallo an alle,

    heute ein Buchtip zum entrümpeln, ich habe ihn von einer Frau aus meiner Messie SHG und habe mir das Buch letzte Woche aus der Bücherei geholt.

    Zunächst war ich ein wenig erschrocken, weil ich es für Messies komplett ungeeignet fand (für Vollmessies ist es auch ungeeignet, ein bisschen "Grund" braucht es für die Methode schon).

    Ausserdem empfand ich die Autorin zunächst als ziemlich unangenehm und putzteufelig :D - aber ich muss sagen, je weiter ich im Buch komme, desto mehr leuchten mir ihre Methoden ein.

    Dabei gibt es auch schöne Hinweise, die die Entscheidung darüber was weg kann und was bleiben darf enorm erleichtern kann.

    Wichtig finde ich auch, dass man zunächst nur erforschen soll, warum und für wen man aufräumen möchte und sich das Ergebnis so deutlich wie möglich visualisieren soll.

    Inzwischen kann ich mir vorstellen mit Hilfe eines Coaches diese Methode für mich umzusetzen.


    Ich habe einen Blog gefunden in dem das Buch recht ausführlich besprochen ist (und man kann die Besprechung sogar als Podcast hören)

    Vielleicht für die eine oder andere auch eine schöne Anregung.

    Ausmisten und Aufräumen als Persönlichkeitsentwicklung

    Der Beitrag als Podcast zum Nachhören



    Re: Buchtip: "Magic Cleaning" von Marie Kondo

    Mademoiselle Bagatelle - 04.01.2014, 15:11


    Ich wollte gerne noch was zu dieser Methode schreiben und erklären warum ich sie so sympathisch finde.

    Nachdem ich meine Messie SHG vor Weihnachten wohl ziemlich verschreckt habe, möchte ich nicht dass die Methode hier auch falsch ankommt.

    Zunächst las sich das Buch für mich recht befremdlich, weil immerzu von Perfektition die Rede ist und davon dass man alles gleich und sofort und auf einen Schlag erledigen soll.

    Im Unterschied zu 99% aller anderen Ratgeber ist das natürlich das komplette Gegenteil.

    Alles gleich und sofort bedeutet aber ca. innerhalb eines halben Jahres (und ich denke für Messies eher noch länger)

    Ich glaube, dass die Methode sich sicher nicht für jeden eigenet (ob nun Messie oder nicht) aber ich finde sie hat viele sehr schöne Ansätze.


    :herz: Was ich an dieser Idee mag :herz:

    :herz: Zunächst soll man sich visualisieren wie man idealerweise leben möchte (also richtig in Bildern) , als ich mir das mal klar gemacht hatte gingen mir plötzlich ziemlich viele Lichter auf :idea: was ich dazu konkret verändern muss.

    :herz: Dann kommt der Entschluss sich nur noch mit Dingen zu umgeben die einen glücklich machen.
    Das finde ich eine wundervolle Vorstellung.
    Dabei geht es auch darum Dinge in die Freiheit zu entlassen die man nicht braucht, oder die einen nicht glücklich machen.
    Irgendwie taten mir Gegenstände immer leid, die ich weggeworfen oder weggeben habe. Magic Cleaning sagt aber: ein Gegenstand der nicht benutzt wird und nur in der Ecke liegt ist in diesem Zustand nicht glücklich. Er ist glücklich wenn man ihn in die Freiheit entlässt oder jemandem gibt der ihn braucht und benutzt.


    :herz: Beim aussortieren soll man jeden Gegenstand in die Hand nehmen und fühlen ob er einen glücklich macht oder nicht ... das finde ich sehr hilfreich.

    :herz: Aussortiert wird nach Gruppen: also ... alle Kleider des gesamten Hauses auf einen Haufen und dann im Ganzen aussortiern. Das finde ich genial, denn wie oft habe ich schon aussortiert nur um dann in einer Kommode nochmal 10 T-Shirts zu finden


    Das sind mal die ersten vier Punkte ... weitere folgen bald.



    Re: Buchtip: "Magic Cleaning" von Marie Kondo

    kleinesach - 04.01.2014, 16:47


    Hallo :oops:
    ich glaub ich hab den kasus knaktus gefunden:

    Marie Kondo geht mit den Sachen "wertschätzend" um,

    Ich stör mich ja schon länger an den Worten wie: Gerümpel und Müll, Sachen für die ich viel Geld gezahlt habe und nur weil ich sie nicht nutzen kann, sind kein Müll, Krempel oder Gerümpel.

    mein :klug:

    :hug:



    Re: Buchtip: "Magic Cleaning" von Marie Kondo

    Anonymous - 05.01.2014, 21:33


    Mademoiselle Bagatelle hat folgendes geschrieben: Irgendwie taten mir Gegenstände immer leid, die ich weggeworfen oder weggeben habe. Magic Cleaning sagt aber: ein Gegenstand der nicht benutzt wird und nur in der Ecke liegt ist in diesem Zustand nicht glücklich. Er ist glücklich wenn man ihn in die Freiheit entlässt oder jemandem gibt der ihn braucht und benutzt.

    Oh Mademoiselle, Du glaubst gar nicht, wie erleichtert ich bin, dass ich nicht als Einzige so denke! :herz: Ich komme mir immer richtig gemein vor, wenn ich Sachen einfach so weggebe oder gar wegwerfe, und ich habe regelrecht Angst, dass sie sich dann ungeliebt und abgelehnt fühlen. Verrückt, oder? Ich möchte lieber nicht wissen, was das einem Psychologen über mich erzählen würde...

    Deswegen fällt es mir auch besonders schwer, mich von Sachen (auch Klamotten) zu trennen. Wenn ich mir aber jetzt vorstelle, dass es die Sachen "glücklich macht", wenn sie wieder unters Volk kommen, hilft mir das enorm! Ich glaube, ich muss mir das Buch auch mal zulegen.

    Das mit der Wertschätzung, wie Goselma sagt, käme mir auch sehr entgegen.



    Re: Buchtip: "Magic Cleaning" von Marie Kondo

    Kellervoll - 05.01.2014, 23:24


    Ich habe das Buch auch gerade gelesen ... der Ansatz "nur was mich glücklich macht darf bleiben" fasziniert mich schon mal.

    Momentan habe ich sowieso eine relativ "universelle" Phase - also ich stelle immer wieder fest, das ich sehr auf mein Bauchgefühl achte und damit im Moment gut umgehen kann. Das Universum wird schon wissen was richtig ist! ;)

    Im Ernst, warum sollte ich mich zu Hause, in meinem friedlichen Platz, mit Sachen umgeben die mich nicht glücklich machen. Eigentlich stressen mich die Sachen ja regelrecht: Jedes Teil das ich besitze braucht meine Aufmerksamkeit!

    Das ist ein bischen wie bei der eigenen Hochzeit. Man freut sich, dass so viele liebe Menschen da sind, aber eigentlich hat man für niemanden richtig Zeit. Die Aufmerksamkeit muss so viel verteilt werden, dass niemand wirklich etwas davon hat (der schönste Teil unserer Hochzeit, außer dem Jawort, war der Abend vorher, als wir den Raum geschmückt hatten und dann mit unseren besten Freunden abends zusammen saßen).

    Zu Hause möchte ich mich auch lieber mit meinen Büchern beschäftigen, meine Fotoalben ansehen und in 5 Minuten entscheiden was ich am nächsten Tag anziehe als mich ständig damit zu beschäftigen was ich jetzt mit dem Teil mache. So lange es sich in meiner Umgebung befindet habe ich es im Unterbewußtsein, dass irgendeine Entscheidung getroffen werden muss - Werfe ich es weg? Behalte ich es? Wo stelle ich es dann hin? Wenn ich es wegwerfe, werde ich es dann wieder brauchen? Ist es mir wichtig? Reicht auch ein Foto? ...

    Mein Weg ist sicherlich nicht so drastisch wie der Magic Cleaning Weg, aber ich habe mir auch meinen Traum ausgemalt, z.B. den leeren Keller und stelle fest, dass ich mich deutlich in diese Richtung bewege ...

    Auf jeden Fall ist unser Kasperltheater glücklicher wenn wieder Kinder damit spielen, als wenn es noch 10 Jahre im Keller rumsteht und dann weggeworfen wird! :lol2:



    Re: Buchtip: "Magic Cleaning" von Marie Kondo

    Mademoiselle Bagatelle - 06.01.2014, 00:52


    Amaryllis hat folgendes geschrieben: Mademoiselle Bagatelle hat folgendes geschrieben: Irgendwie taten mir Gegenstände immer leid, die ich weggeworfen oder weggeben habe. Magic Cleaning sagt aber: ein Gegenstand der nicht benutzt wird und nur in der Ecke liegt ist in diesem Zustand nicht glücklich. Er ist glücklich wenn man ihn in die Freiheit entlässt oder jemandem gibt der ihn braucht und benutzt.

    Oh Mademoiselle, Du glaubst gar nicht, wie erleichtert ich bin, dass ich nicht als Einzige so denke! :herz: Ich komme mir immer richtig gemein vor, wenn ich Sachen einfach so weggebe oder gar wegwerfe, und ich habe regelrecht Angst, dass sie sich dann ungeliebt und abgelehnt fühlen.


    Hihi, ja ... so geht es mir auch, bei Gegenständen mit "Gesicht" (also entweder wirklich Plüschtiere oder so, oder auch Dinge in denen man mit Phantasie ein Gesicht sehen kann*) wird es noch schwieriger.

    Das darf man gar niemand (ausser den Klaras erzählen). :lol2:

    *






    Re: Buchtip: "Magic Cleaning" von Marie Kondo

    Anonymous - 06.01.2014, 20:00


    Ha, die haben aber auch wirklich tolle Gesichter! Wahnsinn - wenn die einen so anschauen... also echt... :shock:

    Ganz schlimm ist es bei mir auch mit Pflanzen. Ich entschuldige mich jedesmal bei einem verblühten Blumenstrauß (und ich meine wirklich verblüht, ich lasse sie immer so lange stehen, bis sie fast kompostiert sind!) wenn ich ihn in die grüne Tonne entsorge :mrgreen:

    Puh, wirklich, das darf man nur hier bei den Klarissen erzählen...



    Re: Buchtip: "Magic Cleaning" von Marie Kondo

    Mademoiselle Bagatelle - 08.01.2014, 19:28


    Was auch an dem Konzept besticht, ist dass es eben nicht darum geht die vielen, vielen Dinge möglichst effizient zu verstauen (mit tollen Kisten und Systemen und Ordnern und Dingen) sondern eben so weit zu entrümpeln, dass man gar nicht mehr so viel Krempel hat der durcheinander kommen könnte.

    Habe mir die Tage das System von Alejandra Costello (extrem teures komerzielles Aufräumprogramm) und schaute mir eines ihrer kostenlosen Videos bei youtube an.
    Darin ging es um die Organisation des Nachttisches.

    Die gute Frau hat auf/in ihrem Nachttisch folgende Dinge:

    Lampe
    Duftkerze
    Ladekabel fürs Handy
    Wecker
    Telefon
    Fußcreme
    Wick Vaporub
    Handcreme
    Lipbalm
    Vaseline
    Tabletten
    Taschenlampe
    Textmarker
    Buchzeichen
    2 Kugelschreiber
    3 Post-it Blöcke
    3 Haarbänder
    1 Packung Taschentücher
    1 Schlafmaske
    1 Entspannugsmaske (für die Mikrowelle)
    1 Nackenwärmer (für die Mikrowelle)
    1 Heizkissen
    3 Paar Kuschelsocken
    1 Staubtuch in einer gesonderten Tasche (zum täglichen wienern des Nachttisches)
    7 (!!) Flaschen Wasser
    Kabelbox

    Genau das finde ich irgendwie den falschen Ansatz.
    Mehr als eine Lampe einen Wecker und ein Buch brauche ich nicht ständig neben dem Bett.

    Die Liste würde ja für eine halbe Himalaja Besteigung reichen. :help:

    Egal wie perfekt organisiert... der ganze Krempel da oben würde bei mir nach einer Weile immer zu Chaos führen.



    Re: Buchtip: "Magic Cleaning" von Marie Kondo

    Anonymous - 08.01.2014, 22:32


    Ach du liebes Lottchen! :shock: Welche Ausmaße hat denn das Nachtkästchen von der Dame? Bei mir ist zwar auch mal wieder Überfüllung angesagt, aber ich hab da auch nur Lampe, Wecker, Taschentuchbox und jede Menge Bücher liegen.

    Genau, ich möchte eben auch mal an den Punkt kommen, an dem ich eben nicht mehr zuviele Sachen habe als gut für mich sind, sondern genau so viele wie ich brauche und deshalb auch gut verstauen kann. Wenn ich wieder nur "Stauraum" auftue, in dem ich Dinge verschwinden lassen kann, ist mir wohl auch nicht wirklich geholfen. :lesen:



    Re: Buchtip: "Magic Cleaning" von Marie Kondo

    tranquilla trampeltreu - 08.01.2014, 22:39


    Amaryllis hat folgendes geschrieben: Wenn ich wieder nur "Stauraum" auftue, in dem ich Dinge verschwinden lassen kann, ist mir wohl auch nicht wirklich geholfen. :lesen:

    Das trifft es auch für mich ziemlich gut.

    Mir ist beim Lesen der Nachtischkästchen-Bestückung auch ganz schwindelig geworden. :wirr:

    Ich habe auch oft in meiner Arbeitstasche so viel für alle Eventualitäten dabei und finde dann im Ersntfall nix. Oder ich hab z.B. auch erst daheim zufällig festgestellt, dass ich eigentlich sinnvolle Dinge dabeigehabt hätte, die mir unterwegs gefehlt haben, an deren Existenz in meiner überfüllten Tasche ich mich aber einfach nicht erinnert habe... :roll:

    Also ganz eindeutig: Weniger ist (bzw. wird) mehr für mich.

    LG

    trampilla



    Re: Buchtip: "Magic Cleaning" von Marie Kondo

    Anonymous - 08.01.2014, 22:59


    Oh - uh... die Tasche! Also da fühl ich mich ja auch gleich mit ertappt! Meine Tasche ist gar nicht sooo riesig groß, aber was da alles reingeht! Und vor allem drinnen ist und nix drin verloren hat! Ich wundere mich andauernd, warum das verflixte Ding immer schwerer wird, aber kein Wunder! :?

    Neulich hab ich mal reingeschaut, weil's mir echt zu schwer geworden ist. Die Hälfte Zeugs hab ich gleich mal rausgenommen und dann gestaunt, was immer noch so alles an nützlichen Sachen drin war. Da geht's mir wie Dir, Tranquilla, ich hätte auch öfter mal was davon brauchen können, hatte aber keine Ahnung mehr, dass ich's dauernd mit mir rumgeschleppt hab.



    Re: Buchtip: "Magic Cleaning" von Marie Kondo

    Mademoiselle Bagatelle - 09.01.2014, 01:16


    Amaryllis hat folgendes geschrieben: Ach du liebes Lottchen! :shock: Welche Ausmaße hat denn das Nachtkästchen von der Dame?

    Gar nicht sooo groß wie man denken könnte, alles eben sehr raffiniert verstaut ... genau dagegen spricht sich Magic Cleaning aber aus.

    Da geht es nicht darum immer mehr auf immer weniger Platz unterzubringen, sondern darum Balast abzuwerfen, weil man sich die Sorge ums Verstauen dann im Zweifelsfall gar nicht mehr machen muss.

    Das mit der Tasche ist ein super Beispiel ... was habe ich früher nicht alles mitgeschleppt.

    Mini-Locher, Mini-Hefter, Mini-Tesarolle, Mini- was weiß ich ... und im Zweifelsfall dann nicht mal einen Kuli gefunden. :wirr:



    Re: Buchtip: "Magic Cleaning" von Marie Kondo

    Mademoiselle Bagatelle - 19.01.2014, 23:54


    Zum Thema Tasche:

    Marie Kondo schlägt vor, dass man jedes Mal wenn man heimkommt die Tasche komplett leer macht und alle Dinge an ihren Platz legt.
    Damit sich die Tasche von ihrer Aufgabe ausruhen kann. :)

    Seit ca. 2 Wochen mache ich das so. Das hat den riesigen Vorteil, dass ich sofort merke wenn etwas fehlt, dass sich kein Müll in der Tasche ansammelt und ich allgemein nur noch ganz wenig mit mir herumschleppe! Ich finde es super!



    Re: Buchtip: "Magic Cleaning" von Marie Kondo

    Kellervoll - 20.01.2014, 14:19


    Ja, das Problem mit dem immer mehr Stauraum kenne ich auch, als wir von der Wohnung ins Haus gezogen sind hätte es ja weniger Krempel werden können, weil doch alles perfekt verstaut werden konnte. Statt dessen wurde es immer mehr, weil man vor lauter Stauräumen nichts mehr findet und ständig vergisst was man schon hat! :gruebel:

    Ich arbeite daran alle Stauräume regelmäßig durchzugehen, dazu gehören auch Schulranzen und Taschen und Rucksäcke (ganz böse Falle!) ;)

    Nun, was in Magic Cleaning beschrieben wird ist so etwas ähnliches wie die Begrenzungsmethode mit der viele Psychologen arbeiten. Für jede Art von Gegenständen gibt es eine bestimmte Menge Platz z.B. ein Regal im Schrank für T-Shirts. Wenn das voll ist kann nichts mehr gekauft werden oder etwas anderes muss dafür gehen. Funktioniert bei mir eigentlich ganz gut. Ich lerne so langsam mich zu beherrschen! :D



    Re: Buchtip: "Magic Cleaning" von Marie Kondo

    Waldtroll - 20.01.2014, 20:43


    Mademoiselle Bagatelle hat folgendes geschrieben: Was auch an dem Konzept besticht, ist dass es eben nicht darum geht die vielen, vielen Dinge möglichst effizient zu verstauen (mit tollen Kisten und Systemen und Ordnern und Dingen) sondern eben so weit zu entrümpeln, dass man gar nicht mehr so viel Krempel hat der durcheinander kommen könnte.

    .....oder erst gar nicht so viel überflüssiges Gekrempel ranzuschaffen :lol2:

    Nein, ist gar nicht zum Lachen; bei mir zumindest steckt hinter dieser Erkenntnis eine ganze jahrelange Tragik.

    So ein Buch hätte mir sicher einiges erleichtert und mir die Augen geöffnet.

    Ich befürchte nur, dass ich in meinen Chaoszeiten gar nicht aufnahmebereit dafür gewesen wäre. Ich hätte es gelesen und im nächsten Moment schon wieder verdrängt.

    wie jemand sagte, scheint es eher was für leichtere Ausprägungen zu sein oder aber eine Hilfe zur Selbsthilfe, wenn man sich schon auf den Weg gemacht hat und ein gewisses ständiges Problembewusstsein geschaffen hat und auch das Aushalten und Reflektieren schon trainiert hat.
    Sonst erschlägt einen das Buch.....

    Ich habs erst in die Finger bekommen, als ich mir etliche ebenso einfache wie geniale Erkenntnisse auf die harte Tour selbst erarbeitet hatte.
    "Wenig" besitzen und nur das, was ich wirklich brauche und mir gut tut.
    Dabei hat mir eine Phase sehr geholfen, in der ich wirtschaftlich ganz unten war.
    Theoretisch zu hören, Vielkram macht nicht glücklich, ist die eine Sache, ich denke aber, man braucht für die Erkenntnis auch den Praxistest im eigenen Leben, um das wirklich für sich voll und ganz bejahen zu können.
    Sonst macht man sich leicht vor und aus der Not eine Tugend.
    Ich möchte ja keinesfalls asketisch und bescheiden leben, sondern mir einen gewissen Ehrgeiz bewahren, um meine Träume oder einige davon verwirklichen zu können. Das klappt nur, wenn ich mir auch die Möglichkeiten dafür schaffe.

    Jedenfalls habe ich seit mindestesn einem Jahr, eher etwas länger, nahezu nichts mehr angeschafft, das ich nicht wirklich brauchte und wollte und an dem ich mich auch länger als die Sekunde des Inbesitznehmens erfreue.
    Bei diesen Dingen achte ich dann auch auf gute Qualität und lege sie mir erst zu, wenn ich sie mir leisten kann. Egal ob Gebrauchtsgüter oder auch mal ein Luxus. Ich gehe auch sehr sehr sehr viel sorgfältiger und pfleglicher mit ihnen um, bin mir ständig ihres Wertes bewusst (egal wieviel sie kosteten). Früher hab ich schon mal eine Microwelle in der Dusche abgespült, weil ich sie monatelang nicht geputzt hatte... ich kann die elektrischen und elektronischen Geräte nicht zählen, die bei mir dem Wasser zum Opfer fielen. Unglaublich dumm...

    Seither muss ich auch gar nicht mehr entrümpeln und effizienzieren. Alles hat seinen Platz und fühlt sich dort pudelwohl :P

    was mir noch im Nacken sitzt, sind die verdammten Altlasten. Der ganze Keller ist voll damit und auch meine Büroecke in der Wohnung.

    Komischerweise kann ich bei Fehlkäufer der "neuen Waldtroll-Ära" auch viel leichter loslassen. Hab da irgendwie keine so engen emotionalen Bindungen mehr wie früher.
    Hab neulich mal Bettwäsche gekauft, blöderweise auch noch zweifach, weil sie so toll war in Farbe und Qualität, die sich katzentechnisch als völlig unbrauchbar erwies. Sehr feingewobene extraweiche Baumwolle, an der Katzenhaare einfach kleben blieben und sogar nach der Waschmaschine noch bombenfest hielten und sich auch nicht zusammenflusten.
    Hab ich ohne großes Bedauern verschenkt.
    Wäre früher nie möglich gewesen, ich hätte den Kram jahrelang von einer Ecke in die andere verschoben.

    Einziger Schwachpunkt sind die Klamotten. Da funktioniert weder die Begrenzungsmethode so richtig gut, noch das sinnvolle Anschaffungsprinzip. Kaufe da immer noch zu viel nach Augenschmaus.
    Andererseits bin ich auch nicht zu hart mit mir. Schlimmer waren die Zeiten, als Mode mich absolut nicht mehr interessierte und mir mein Äußeres total schnuppe war. Vernünftig in Mode- und Kleidungsfragen kann ich ja immer noch ab 50 werden... oder ab 80 :lol2:

    ps. das Nachtschränkchen (eher ein Tisch) sah bei mir mal ganz ähnlich aus wie bei der der guten Frau (ich meine jetzt die Zeit als ich schon in Richtung Ordnung marschierte), bis ich es freiwillig und fast unbewusst immer mehr reduzierte. Einfach weil ich es satt hatte, so viel Arbeit mit einer an sich gut sortierten Ansammlung von Dingen zu haben.
    Hab dann nach und nach immer mal umgesiedelt und jetzt sind dort nur noch Dinge, die ich täglich brauche und die dann auch offen rumstehen, weils mir zu viel Arbeit wäre, sie täglich in eine Schublade zu räumen (Handcreme, Kniesalbe, Ladekabel, Feuerzeug und ein Teelichthalter).
    Stifte und Zettel haben für mein Wohlbefinden nix im Schlafzimmer zu suchen. Verirren sich dahin aber immer noch ab und an... sehr hartnäckig, die Biester.

    Du findest schon noch deine Wohlfühlaura... wenn sie eben aus drei Dingen besteht, ist das so und da würde ich mich letztlich auch nicht an anderen oder Buchautoren orientieren.



    Re: Buchtip: "Magic Cleaning" von Marie Kondo

    Mademoiselle Bagatelle - 21.01.2014, 18:50


    Waldtroll hat folgendes geschrieben:
    Ich befürchte nur, dass ich in meinen Chaoszeiten gar nicht aufnahmebereit dafür gewesen wäre. Ich hätte es gelesen und im nächsten Moment schon wieder verdrängt.



    Ja so geht es mir auch, eine Basis an Ordnung (oder wie bei mir: fast alles noch in Kartons :roll: ) ist sicher schon nötig. Wenn zu viel Chaos da ist, dann versagt die Methode vermutlich.



    Re: Buchtip: "Magic Cleaning" von Marie Kondo

    Mademoiselle Bagatelle - 21.01.2014, 19:05


    Erste Ergebnisse:

    Ich habe bei meiner Tasche angefangen. Bin ein hoffnungsloser Taschenüberlader und schleppe meist kiloweise Sachen mit mir rum (und seien es nur zahllose Kulis, alte Einkaufsbons, angebissene Snickers, und und und)

    Magic Cleaning schlägt vor, dass man jeden Abend die komplette Tasche ausleert und die Sachen an ihren Platz bringt.

    Das habe ich nun zwei Wochen gemacht und es fällt mir leicht seitdem ich nicht mehr so viel mitschleppe. Dazu sammelt sich einfach nicht so viel in der Tasche an, Belege gehen weniger verloren, Verluste werden schneller von mir bemerkt.

    Was ich jetzt noch mitnehme sind diese Sachen (+ meist noch ein Buch zum lesen)



    Mein Wochenkalender (DIN A5) (nicht immer, meist zu Terminen etc) => darin ist auch ein Fach für Briefe oder ähnliches, mein Geldbeutel, in dem weißen Teil ist ein Notizbuch und ein durchsichtes Fach in dem eine Pinzette und ein Bleistift stecken (+ an der Seite ein Kuli) in diesem durchsichten und verschliessbaren Fach steckt ausserdem mein Handy (das ich zum fotografieren brauchte :lol2: ), das auch bedient werden kann ohne das Fach öffnen zu müssen.

    In dem Elefantentäschchen ist ein Pillendöschen mit Tabletten, falls ich mal daheim vergesse meine Medikamente zu nehmen, eine minikleine Zahnbürste, Handcreme, Tempos, 2 Tampons (nicht abgebildet), ein Brillenputztuch und Transparentes Puder mit Mini-Pinsel (nicht abgebildet), ausserdem ein Haarband um die Haare hochbinden zu können.



    Dazu natürlich meine Schlüssel.



    Bislang komme ich mit der Ausstattung mehr als gut hin, schleppe mich nicht kaputt und Abends kommen die Sachen in diese schöne Schachtel im Flur, so dass ich jetzt immer weiß wo mein Geldbeutel ist.



    Das Handy kommt an die Ladestation, der Kalender in ein Fach im Schreibtischschränkchen, der Schlüssel steckt immer im Schloß an der Tür. :herz:

    Das System mir die letzten zwei Wochen schon viel Sucherei erspart und meine Taschen sind jetzt immer müllfrei. :herz:



    Re: Buchtip: "Magic Cleaning" von Marie Kondo

    Waldtroll - 21.01.2014, 20:33


    ich finde das schon sehr interessant, wie verrafft ich so in meiner aktiven Messiezeit (das klingt sehr harmlos) war....

    Ich weiß gar nicht, wo ich die Wohnungsschlüssel immer hatte, ein Wunder, dass die fast nie weg waren. Sie lagen aber immer woanders, meist unter irgendwelchen Briefen, Zeitungen, Taschen u.ä.

    nach meinem Umzug hab ich mir von selbst angewöhnt, sie immer nach dem Reinkommen an die Tür innen zu stecken und das klappte bis auf wenige Ausnahmen bisher bestens. Das ging mir auch ganz schnell in Fleisch und Blut über.

    Gerade vor ca einer Stunde bekam ich aber deshalb auch einen rieisigen Schrecken. Ich finde beim Ausmisten meines Alltags-Schatzkästchen ganz unten (dort befinden sich Dinge, die ich nicht immer bei mir hab, aber griffbereit haben sollte, Krankenkassenkarte, EC-Karte usw) einen Schlüssel, den ich nicht zuordnen kann.
    Ich denke mir Wohnungstür und will ihn testen... keine Schlüssel im Schloss!!!!! Ohgott.
    ich dachte, ich hab sie außen steckenlassen, war mir schon zweimal passierte, als ich sperrige Dinge reinschleppte und einmal kam daraufhin mein damaliger Nachbar mitten in der Nacht in meine Wohnung gelatscht, ohne zu klingeln oder klopfen, um mir die Schlüssel zu überreichen.

    Außen - auch keine Schlüssel.

    Noch größerer Schreck. Was wenn die einer geklaut hat und wartet, bis ich außer Haus bin?

    Dann fiel mir ein, ich war zuletzt Müll wegbringen und im Keller und die Schlüssel könnten in der dazugehörigen Jacke sein.
    Waren sie zum Glück auch.

    keine Ahnung, warum mein Automatismus versagt hat.

    Handy mach ich auch so, aber Kalender lass ich in der Tasche, bzw räume ihn gleich wieder dorthin, wenn ich ihn zu Hause mal brauche.

    Mademoiselle,

    nimmst du die Sachen im Elefantentäschchen täglich mit dir mit?
    also Tampons zB braucht man ja nur einmal im Monat, wenn es nicht gerade Ausnahmen zur Regel gibt :lol2:

    Benutzt du das dann alles unterwegs (Handcreme, Zahnbürste) oder kannst du das nicht auf der Arbeit lagern? Schminksachen hab ich auch dabei, allerdings benutz ich die erfahrungsgemäß kaum tagsüber, maximal Lippgloss.

    die Tablette für Notfälle ist aber ne gute Idee, das Problem hatte ich schon manches Mal und natürlich keine dabei.



    Re: Buchtip: "Magic Cleaning" von Marie Kondo

    Mademoiselle Bagatelle - 21.01.2014, 22:59


    Waldtroll hat folgendes geschrieben:
    Mademoiselle,

    nimmst du die Sachen im Elefantentäschchen täglich mit dir mit?
    also Tampons zB braucht man ja nur einmal im Monat, wenn es nicht gerade Ausnahmen zur Regel gibt :lol2:

    Benutzt du das dann alles unterwegs (Handcreme, Zahnbürste) oder kannst du das nicht auf der Arbeit lagern? Schminksachen hab ich auch dabei, allerdings benutz ich die erfahrungsgemäß kaum tagsüber, maximal Lippgloss.

    die Tablette für Notfälle ist aber ne gute Idee, das Problem hatte ich schon manches Mal und natürlich keine dabei.

    Tabletten nehme ich erst mit seit ich starke Antidepressiva nehmen muss, wenn ich die nämlich morgens vergesse zu nehmen, dann geht es spätestens ab Mittag rund :wirr: wg. der einsetzenden Nebenwirkungen.

    Tampons schleppe ich immer mit, schon seit der Pubertät :) denn obwohl ich einen sehr regelmässigen Zyklus habe, neige ich dazu dann doch in den dümmsten Momenten kein Tampon dabei zu haben, oder auch im hastigen Weggehen welche einzustecken.

    Handcreme brauche ich auch, weil ich nach dem Händewaschen mit manchen Seifen irrsinnig trockene Hände bekomme.

    Zahnbürste habe ich wegen meines Zahn-ticks dabei, manchmal will ich mir nach dem Essen die Zähne putzen.

    Die Elefantentasche nehme ich eigentlich immer mit (wegen der Medikamente) sie ist aber wirklich winzig und auch leicht, von daher denke ich (noch) nicht daran sie abzuspecken.

    Da ich ja von daheim aus arbeite kann die Sachen nicht bei der Arbeit deponieren. :)

    In meinen schlimmsten Zeiten brauchte ich teilweise eine 3/4 Stunde um das Haus zu verlassen, weil ich meinen Schlüssel und Geldbeutel nicht finden konnte. :oops:



    Re: Buchtip: "Magic Cleaning" von Marie Kondo

    Mademoiselle Bagatelle - 21.01.2014, 23:11


    Noch was vergessen:

    @ Waldtroll:

    Um das Elefantentäschchen als minimalistisch zu erkennen, muss man wissen welchen Wahnsinn ich teilweise früher betrieben haben.

    Sprich: 2 Bücher (falls das eine langweilig wird), ein Mäppchen mit Stiften, Markern etc, Kleber, Locher und Hefter, ein großer Notizblock, Halswehtabletten, teilweise sogar Socken zum wechseln (weiß der Teufel warum, habe ich nie gebraucht), Schal, Nagelfeile, Nagelschere, Nähzeug .... etc. :roll: :lol2: und gefunden habe ich nie etwas. :lol2:



    Re: Buchtip: "Magic Cleaning" von Marie Kondo

    Anonymous - 22.01.2014, 00:15


    liebe Mademoiselle Bagatelle,

    das finde ich eine tolle Idee, täglich den Rucksack zu leeren, bei mir wird sie immer schwerer und schwerer, bis ich sie wechsle und das dauert manchmal. Auch ich ueberlege schon, wie ich einerseits alles dabei habe, was ich brauche und nicht zuviel mitzunehmen. Momentan gehe ich mit einer Sortiermappe "schwanger" fuer das auf wenige Blätter reduzierte Superbuch, meinen Terminkalender, ein paar weißer Schreibblätter, einem oder zwei Briefen, die ich beantworten will, 2 Kulis, 1 Bleistift, um dann bei Bedarf noch abzusendende Post, ein paar Kuverts und ein paar Briefmarken und ein paar Blätter Notizpapier und evt. zu kopierendes und meinen USB-Stick, vielleicht auch Zettel auf denen ich notiert habe, in welchen Läden ich was einkaufen will ... und dann eben meine "Zigarettenfabrik" in einem Beutel und Medikamente in einem anderen. Das mit den Beuteln erleichtert auch den Umstieg von einer auf die andere Tasche, weil nicht alles rumfliegt. Bin auch noch auf der Suche nach einem nicht allzu ungesunden Snack fuer unterwegs, laufe nämlich oft ohne zu essen los und kaufe mir dann unterwegs irgendwas, was nicht wirklich nahrhaft und viel zu teuer ist.

    Brauchst Du nicht so viel Papier unterwegs? Ich bin ja eine ziemlich vielschreiberin und vor allem ueberallschreiberin, ohne fuehle ich mich fast nackt :D

    Ein Buch oder Zeitschrift brauche ich auch oder etwas, was ich lesen muß, das ist unterwegs ganz praktisch, weil ich gerne lese, dann ist es einfacher.

    liebe Grueße
    Chaota



    Re: Buchtip: "Magic Cleaning" von Marie Kondo

    Pearl - 22.01.2014, 00:18


    Mlle,
    Du brauchst Dich für Deine Systematik in der Handtasche nicht zu rechtfertigen - Du hast das garnicht nötig :hug:

    :yeah: :yeah: :yeah: Ich glaube, deine Tasche ist momentan die aufgeräumteste im ganzen Forum :yeah: :yeah: :yeah:

    Die Idee mit den einzelnen Täschchen finde ich prima - ich bin fein raus, weil ich von den Amis einen wohldurchdachten Rucksack habe, der bereits implantierte Ordnungssysteme besitzt und obendrein :lol: hat er ein Gesicht :mrgreen:



    Re: Buchtip: "Magic Cleaning" von Marie Kondo

    Waldtroll - 22.01.2014, 07:00


    und du kannst deine alberne Wadenbeißerei von der Seite mir gegenüber unterlassen, Pearl. Wir können einander nicht leiden, gehen uns aus dem Weg und gut ist.

    Ich denke, Mademoiselle Bagatelle braucht keine Fürsprecher, sie kann sehr gut für sich selbst sprechen und einstehen. Genau sowas gehört auch zum Lernprozess eines Messies und ich habe mich auch nicht eingemischt, als ich mal sah, wie sie sich hier im Forum anderen gegenüber rechtfertigte und dann selbst merkte, sie braucht es nicht.

    Außerdem ist nicht jede Frage böse gemeint, sondern zeigt einfach Interesse, wie und warum andere die Dinge handhaben, damit man evtl für sich selbst was rausziehen kann.



    Re: Buchtip: "Magic Cleaning" von Marie Kondo

    Kellervoll - 22.01.2014, 09:41


    Mademoiselle, ich gratuliere! :herz:

    Ich glaube ich muss mir auch so ein Täschchen anschaffen, ich habe zwar meistens eine relativ aufgeräumte Tasche, aber vermisse auch öfter mal was, weil ich im Job eine Handtasche, einen Aktenordner und eine Tasche mit Vesper, Wechselsachen & Co. mit mir rumschleppe.

    Ich sollte die Sachen auch abends wieder wegräumen, dann würde mein Auto wahrscheinlich nihct mehr als Kleider & Schuhschrank fungieren! :D



    Re: Buchtip: "Magic Cleaning" von Marie Kondo

    Mademoiselle Bagatelle - 22.01.2014, 13:07


    Bitte nicht wegen mir streiten :shock: - ich hatte es nicht als Rechtfertigung gemeint, sondern eher laut darüber nachgedacht warum ich gerade genau diese Sachen ausgewählt habe. Dass es wie eine Rechtfertigung aussieht, kann ich aber gut verstehen. :)

    @ Chaota

    Danke Dir für die lange Antwort :) - unterwegs schreibe ich so gut wie nichts, aber ein Buch (bzw. als mein Kindle noch funktionierte den Kindle) habe ich immer dabei, selbst wenn ich nur zum einkaufen gehen (in der Warteschlange der Post kann man sehr gut lesen :lol2: )

    @ Pearl

    Dein Rucksack klingt toll! :)

    @ Kellervoll

    Schön, dass die Idee Dir vielleicht auch weiterhilft. Manchmal sind es ja (bei mir zumindest) die einfachsten Dinge auf die man nicht kommt.



    Re: Buchtip: "Magic Cleaning" von Marie Kondo

    Anonymous - 30.01.2014, 20:08


    liebe Mademoiselle Bagatelle,

    die Vorstellung des Buches kam fuer mich zur richtigen Zeit, denn ich bin dabei mein Zuhause und das meiner Mutter zu durchforsten nach bleibt und geht und der Hinweis darauf, ob mich ein Teil gluecklich macht, hat fuer mich echt eine Art Durchbruch gebracht, weil die Gedanken, wieviel Geld es gekostet hat, wer es mir geschenkt hat oder auch wie sehr meine Mutter daran hing in den Hintergrund treten. Es geht einzig und alleine darum: mag ich es jetzt in diesem Augenblick und diese Entscheidung kann ich viel leichter treffen, naja, nicht immer. Bei den Eigenrecyclinggläsern meiner Mutter kam ich wieder ins Schleudern, rein in die Tuete, raus und beim Container entschied ich mich dann doch, 3 Exemplare nach Hause zu tragen. ;)

    liebe Grueße
    Chaota



    Mit folgendem Code, können Sie den Beitrag ganz bequem auf ihrer Homepage verlinken



    Weitere Beiträge aus dem Forum klaraputzich

    Aktuelle Spendenaktionen - gepostet von Raubtigger am Donnerstag 14.10.2010
    Klementine 1 - gepostet von Klementine am Dienstag 14.11.2006
    Äußerst ausführlicher Link zum Umgang mit dem Haushaltsgeld - gepostet von Klementine am Donnerstag 31.05.2007
    WIE HILFT MAN EINEM MESSIE ?? - gepostet von Lydia am Sonntag 06.01.2008
    Wenn’s einfach nicht mehr weiter geht ?!???? - gepostet von Klementine am Donnerstag 03.05.2007
    Eure Lieblingssongs? - gepostet von Klementine am Sonntag 13.05.2007



    Ähnliche Beiträge wie "Buchtip: "Magic Cleaning" von Marie Kondo"

    NEUES FORUM! - gepostet von arcadia am Dienstag 01.03.2005
    Solaris - gepostet von James Hetfield am Dienstag 18.10.2005
    Rock und Pop - gepostet von Epileptischer Reiter am Mittwoch 17.10.2007
    22.Spieltag - gepostet von scherplov am Dienstag 19.02.2013