Magie

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    Re: Magie

    UlfR - 22.08.2007, 02:07

    Magie
    Auf vielfachen Wunsch und mit Fanfaren und Trompeten - ein Text in roher Rohfassung. Die Informationen stimmen zwar, aber der Ton ist vielleicht nicht sehr harmonisch.
    Eigentlich wollte ich individuelle Einführungstexte für jeden Charakter schreiben, aber zum einen kostet das viel Zeit und zum anderen denke ich, dass es so dem Spiel zuträglicher ist.
    Jedenfalls kommt nun eine kleine Einführung zum Thema "Magie".



    Re: Magie

    UlfR - 22.08.2007, 02:08


    Die Magie von Arrak
    Magie in Arrak ist die treibende Kraft hinter vielen Errungenschaften, die die zahlreichen Kulturen des Kontinents hervorgebracht haben. Magie ist auch eine Wissenschaft bei denen, die sie nicht als das Wirken der Götter ansehen.
    Das meiste, was heute über Magie bekannt ist, die meisten Techniken, Magie zu wirken und viele Traditionen lassen sich direkt auf das Eschkatair-Imperium zurückführen. Seit seinem Untergang gab es nur verhältnismässig wenige Neuerungen, und auch wenn die arkanan Kräfte den Alltag vieler Menschen berühren, so sind doch tiefsitzende Resentiments und Ängste einer der Gründe, warum Magie nicht länger ihre allbeherrschende Rolle im Leben der Menschen eingenommen hat. Und da in den Flammen des Untergangs des Magierreiches auch zahlreiche Bibliotheken verbrannten, sind heute viele Zaubersprüche entweder verloren gegangen oder werden nur noch als alte Technik, deren Funktionsweise nicht mehr verstanden wird, gewirkt wie vor 12 Jahrhunderten.

    Magie und die Welt
    Magie ist eine Kraft, die alles und jeden durchdringt, ohne jemals bemerkt zu werden. Magie ist noch nicht gewordene Realität, ein Meer aus ungeformten Möglichkeiten, der Stoff, aus dem die Träume sind. Eine gängige Theorie beschreibt die Realität als verfestigte Magie, die eine endgültige stoffliche Form angenommen hat. Diese Magie sei der Urstoff dessen, was heute die „Existenz allen“ - des Universums – ist. Dabei ist nicht genau klar, was Magie nun eigentlich ist. Einige erklären sie als Nebelfetzen von noch nicht fester Realität, andere benutzen das Bild von Wasser, das alles umfliesst und noch nicht gefroren ist. Die einen sagen, Magie und Materie sind ein Gegensatzpaar. Die anderen sagen, angelehnt an obige Schöpfungstheorie, Magie und Chaos (im klassisch griechischen Sinn) seien Gegensätze, und Materie nur ein Produkt der Magie. Schlussendlich wird Magie mitunter auch mit einer nicht weiter definierten Kraft der Ordnung (manchmal gleichgesetzt mit dem Verstand, der Magie bindet) in Kontrast gesetzt, und Materie ist das Produkt ihrer Interaktion miteinander.
    Jedenfalls ist Magie etwas, das unsichtbar und unfühlbar allgegenwärtig ist und von geübten Individuen – Magiern – zu zahlreichen Effekten verwoben werden kann. Interessant zu bemerken ist dabei, dass die Konzentration von Magie örtlich schwankt und mitunter von Schritt auf Schritt drastische Unterschiede aufweist.

    Magietheorie
    Magier nennen sich mitunter auch Zauberweber. Das hat seinen Grund, denn Zauber zu wirken hat Ähnlichkeit mit dem Weben eines bunten Stoffes. Der Zaubervorgang läuft wie folgt ab:
    Begutachten: Ein Weber muss sich die Wolle anschauen, bevor er sie verwenden kann. Ein Magier muss schauen, was und wie viel Magie in seiner Umgebung vorhanden ist. Dazu benutzt er praktisch einen Zauber – entweder, er verändert seinen Blick, so dass er Magie „sehen“ kann, oder er lässt die Magie durch sich strömen, um ähnlich wie eine Windfahne abzuschätzen, wieviel er zur Verfügung hat.
    Spinnen: Hat der Magier die Magie erst einmal „in den Fingern“, kann er sie in eine verwertbare Form bringen – ähnlich wie Wolle zu Fäden gesponnen oder Erz zu Barren gegossen wird. Je nachdem, von wie weit er die magische Kraft herbeiholen muss (entsprechend der Konzentration), dauert dies unterschiedlich lang.
    Weben: Die Fäden können nun verwoben werden – das Muster eines Effektes entsteht.
    Wiederholen: Falls ein Zauber mehr als einen Effekt benötigt (bei komplexen oder indirekten Zaubern) kann es sein, dass man mehr als einen Effekt weben muss. Dazu fängt man wieder beim Spinnen an, es sei denn, man ist ein derart geübter Magier, dass man alle Fäden in einem Zug spinnen kann und die überschüssigen während des Webens „halten“ kann. Sollte mehr als ein Effekt vonnöten sein, bedarf es zum Schluss noch eines Fadens variabler Länge, der den Zauber „verzurrt“.
    Freilassen: Sind alle Effekte unter Dach und Fach, kann der Zauber endgültig losgelassen und somit wirksam werden.


    Anwendungsweisen
    Obige Erläuterung beschreibt zwar, wie ein Zauber in der Theorie stets gewirkt wird, aber es gibt unterschiedliche Praxen, dies tatsächlich zu tun. Meist unterscheiden sich diese nur im Brimborium und den Ritualen, aber dennoch gibt es zwei unterschiedliche Möglichkeiten, Magie zu wirken: Zaubersprüche und Improvisation.
    Zaubersprüche sind Formeln, die man erlernt und in denen man eine Routine entwickelt. Sie liefern, soweit man das bei Magie sagen kann, immer die gleichen Resultate und sind recht verlässlich. Allerdings können sie nicht variiert oder den Umständen angepasst werden, es sei denn, die Zauberstruktur wird erforscht und verändert. (Ergo: Blaue Leuchtkugeln ist der eine, rote Leuchtkugeln der zweite Zauberspruch) Dies ist die häufigste Form der Magie und praktisch die einzige, die man auch in den Händen magisch kaum gebildeter Leute findet. Viele Leute kennen den ein oder anderen Trick. Jeder Spruch ist de facto eine eigene Fertigkeit (allerdings mit unterschiedlich hohen maximalen Fertigkeitsstufen).
    Improvisation ist die hohe Schule der Magie und auch recht theoretisch. Man muss sich überlegen, was für einen Effekt man erzielen möchte und wie. Theoretisch „schafft“ man sich kurzfristig einen Zauberspruch (Alle Zaubersprüche sind das Ergebnis einer niedergeschriebenen Improvisation). Das setzt allerdings gute Kenntnisse in Magietheorie voraus sowie Zeit. Eine Improvisation ist in den seltensten Fällen eine Sache für einen Kampf. Ausserdem ist die Fehlschlagquote hoch, da Zauber eine komplexe Sache sind und beim Zaubern „aus der Hüfte“ leicht Fehler gemacht werden können. Spieltechnisch ist es etwas kompliziert. Zuerst werden für jeden Effekt eine Magietheorieprobe und eine Effektprobe fällig. Dann erst kann der eigentliche Zaubervorgang stattfinden. Eine Effektprobe ist eine Probe auf eine Fertigkeit, die man auch „Magiebereich“ nennen könnte. Es gibt verschiedene Fertigkeiten, die sich mit den unterschiedlichen Effekten befassen, die Magie hervorbringen kann (etwa „Verstärken“, „Verändern“, „Bewegen“).
    Zwischenformen: Eine erst seit recht kurzer Zeit wiederentdeckte Form der Magieanwendung sind die „variablen Zaubersprüche“. Im Prinzip sind es Zaubersprüche, die in verschiedenen Aspekten (Dauer, Macht, Aufbauzeit und andere) beim Wirken frei festgelegt werden können. Dies erfordert eine (mehrere?) Fertigkeiten, die dann für alle Zauber gelten. Leider dauern variierte Zauber etwas länger als normale und können mehr Magie erfordern.

    Magische Spielereien
    Magiekristalle: Magie ist etwas sehr seltsames. Manchmal ballt sich eine „Schwade“ Magie zusammen und wird zu einem harten Kristall unterschiedlicher Größe, Form und Farbe. Dieser besteht aus reiner, fester Magie ohne Ausrichtung (hätte sie eine „Ausrichtung“, wäre sie zu profaner Erde oder Luft oder so geworden). Findige Magier haben Wege gefunden, diese zu nutzen, und können sie „auflösen“, um die freigewordene Magie zu nutzen. Es heisst, es gäbe eine Möglichkeit, die Struktur eines Kristalls zu untersuchen und seine Kraft zu nutzen, ohne ihn zeitaufwändig auflösen zu müssen. Magiekristalle sind selten.
    Magiezisternen: Eine hochkomplexe Angelegenheit sind die sogenannten Magiezisternen. Im Prinzip sind sie Zaubersprüche, die wie eine Truhe oder ein Netz auf freie Magie wirken und sie sozusagen speichern können. Das verschafft dem Anwender einen gewissen Vorrat an Magie, die er möglicherweise sogar mit sich herumtragen kann. Magiezisternen sind Zaubersprüche und somit eine eigene Fertigkeit.
    Magisches Handwerk: Das Erschaffen magischer Gegenstände erfordert, dass ein Magier Zauber in die Materialen des Gegenstandes hineinwirkt. Zauber in Materie zu binden ist allerdings keine leichte Aufgabe und erfordert eine eigene Fertigkeit. Ausserdem kann es zu weiteren Komplikationen kommen, etwa wenn aus bestimmten Gründen etwa Stahl unzerbrechlich gemacht werden muss, bevor das Schwert daraus geschmiedet wurde.

    Magie und du
    Magiewiderstand: Es gibt manche Zaubereffekte (Veränderung), die auf Lebewesen einwirken, in dem sie ihren eigentlichen Zustand... verändern. Das ist nicht immer gewünscht. Aber da Realität, sobald sie einmal real ist, eine unendlich träge Angelegenheit ist und sich nicht gerne ändert, kann ein Lebewesen sich einem Zauber entgegensetzen. Das erfolgt automatisch, ohne Zutun des Lebewesens, bei allen Zaubern, gewollten wie ungewollten. Ist ein Lebewesen sich eines gewollten Zaubers bewusst, kann es versuchen, seinen Widerstand zu senken oder aufzugeben. Je stärker der Widerstand, desto schwerer, aber man kann Übung darin gewinnen – oder man hat im Gegensatz dazu kein Talent für das Senken und kann dies nur schwerer tun als andere. Genauso kann ein Lebewesen seinen Widerstand verstärken, wenn es sich eines ungewollten Zaubers bewusst ist. Es setzt sozusagen seinen Willen dagegen ein, verzaubert zu werden. Die meisten Zauber bemerkt man allerdings früher oder später – nicht immer aber rechtzeitig.
    7. Sinn: Es gibt einen Sinn für Magie, auch wenn dieser bei Menschen sehr gering ausgeprägt ist (dieser ermöglichte das Entwickeln von Zaubern, ja das Entdecken von Magie an sich, erst). Es ist mehr ein Gefühl als alles andere, eine Ahnung. Hohe Konzentrationen von Magie (natürlich oder komprimiert in Form von Zaubern) können so „gefühlt“ werden. Dieser Sinn kann auch trainiert werden, um auch geringere Konzentrationen zu bemerken oder auch ohne aktive „Suche“ zu fühlen. Je nach Konzentration ist aktive Suche nötig, um Magie zu spüren. Je höher die Konzentration, desto eher kann man sie auch ohne Aufmerksamkeit spüren.

    Was kann Magie und was nicht?
    Eine schwere Frage. Die einfache Antwort darauf ist: Magie kann alles materielle bearbeiten, beeinflussen und bewegen. Sie kann nicht „nicht-existent“ machen, Materie in eine andere verwandeln oder grundlegende Eigenschaften (wie Undurchsichtigkeit) ändern. Sie kann keine „Nicht-Materie“ beeinflussen. Als Materie gilt alles, was man anfassen oder sonstwie wahrnehmen kann. Das kann andere Magie (ein Widerspruch?), ein Windhauch, Stein oder Fleisch sein. Magie kann folgendes tun: Erschaffen, Formen, bewegen, „festigen“ (einen Stein härter oder Glas unzerbrechlich, sogar einen Menschen widerstandsfähiger machen und Totes vor Verwesung bewahren), „reparieren“ (in einen vorher bestehenden Zustand zurückführen, auf Menschen angewendet ist es Heilungsmagie), Kraft ausüben (Drücken oder gar schlagen und zerreissen), unterstützen (schneller wachsen lassen), verstärken (einen Menschen kräftiger machen oder seine Sehschärfe erhöhen oder ihn gar „Auren“ sehen lassen).



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