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Re: Der Einfluss der Medien auf die öffentliche Meinung - Teil I
degisim - 07.02.2005, 22:03Der Einfluss der Medien auf die öffentliche Meinung - Teil I
asselamun alaikum wa rahmatullah,
Der Einfluss der Medien auf die öffentliche Meinung - Teil II
Die breite Öffentlichkeit vertraut den Medien vor allem deshalb, weil sie diese für unabhängig hält. Dass sich irgendwelche Interessen hinter den Medien verbergen könnten, kommt ihr nicht in den Sinn, weil sich diese Verstrickungen im Hintergrund abspielen. Die Neutralität und Unabhängigkeit von Medien ist schon deshalb nicht gewahrt, weil die Grenzen zwischen Medien und Politik nicht klar verlaufen. Beispielsweise ist die SPD mit 40 Prozent an der Dresdner Morgenpost beteiligt, mit 20,4 Prozent an der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, mit 10,6 Prozent an der Essener Neuen Ruhr Zeitung, mit 40 Prozent am Suhler Freien Wort usw. Die Liste ist noch lang und gilt für andere Parteien in ähnlicher Weise. Daher sind festangestellte Journalisten nicht frei in ihrer Berichterstattung. Sind Parteien nicht nur Teilhaber, sondern Eigner von Medien, ist ihr Einfluss noch deutlicher. Denn dem Eigentümer steht es zu, die allgemeine, politische, wirtschaftliche und kulturelle Richtung seiner Zeitung festzulegen und die Redakteure vertraglich daran zu binden. Selbst in den öffentlich-rechtlichen Anstalten, die für die Interessen der Allgemeinheit eintreten müssen, ist eine Neutralität nicht gewahrt, wenn Parteivertreter in den Rundfunkräten sitzen. Es sind auch die Parteien, die bei der Verabschiedung der Rundfunkgesetze darüber entscheiden, welche gesellschaftlich relevanten Gruppen in den Rundfunkräten vertreten sein sollen. Dieses Abhängigkeitsverhältnis in Deutschland wirkt fast harmlos, vergleicht man damit die Situation der Medien in Italien, wo der Ministerpräsident Silvio Berlusconi gleich ein ganzes Medienimperium besitzt und die Medien lenkt.
Es ist die folgenschwerste Form von Journalismus, wenn Politik die Medien instrumentalisiert. Dann geht es nicht mehr um irgendwelche inszenierten Eisbären- oder Antilopen-Jagden, mit denen der Zuschauer hinters Licht geführt wird. Hier kommen Angelegenheiten zum Tragen, die von weltpolitischer Bedeutung sind und von denen Menschenleben abhängen können. In diesen Fällen ist eine ganze Propagandamaschinerie aktiv. Das Prinzip ist relativ einfach: Man gewährt der Presse offiziell ihre Freiheit, sorgt aber mit den unterschiedlichsten Mitteln dafür, dass ihr Nachrichten vorenthalten bleiben, während ihr wiederum andere zugespielt werden, die der jeweiligen Sache dienlich sind. Journalisten wissen im Grunde um dieses Vorgehen, das vor allem in Kriegsangelegenheiten zum Zuge kommt. Patrick Leclercq, stellvertretender Chefredakteur der Tagesschau, beschwerte sich beispielsweise vor dem Hintergrund des Kosovo-Krieges: "Wir sind mehrfacher Propaganda ausgesetzt, nicht nur der serbischen, sondern mindestens genauso stark von seiten der NATO."
Wolf von Lojewski, ehemaliger heute-journal-Moderator gab nach eigenen Erfahrungen zu: "Wenn mir heute ein Militär etwas ganz im Vertrauen erzählt, gehen bei mir sämtliche Alarmlampen an." Und in einem BBC-Interview sagte einmal Lawrence Friedman vom Londoner King's College: "Die NATO behandelt Journalisten wie Pilze: Sie hält sie im Dunkeln und füttert sie mit nichts als Mist." Das neueste Konzept, Journalisten mit "Mist" zu füttern, war das des "embedded journalism" im Rahmen des letzten Irakkrieges. Journalisten sollten nach einer Ausbildung mit den Truppen mitgeführt werden und so einen unmittelbaren Einblick in die Kampfhandlungen erhalten und diese dokumentieren. Der Journalist war Teil der Truppe und direkt an der Front. Die Ängste, die er dort aufgrund der Kriegssituation am eigenen Leib erfuhr, führte zu einer starken Bindung und Identifikation mit der Truppe. Damit ging seine neutrale und objektive Haltung verloren. Eine distanzierte und objektive Berichterstattung ist von einem solchen Journalisten nicht zu erwarten. Zudem konnte eine Zensur unmittelbar vor Ort stattfinden, wenn die Truppen den Journalisten daran hinderten, bestimmte Dinge zu filmen oder darüber zu berichten. Man mag sich fragen, weshalb Journalisten sich überhaupt darauf einließen. Die Medien standen vor der Wahl, sich vom Militär einbinden zu lassen oder aber keinerlei Informationen zu erhalten.
Die USA wollten auf diese Weise Kriegsberichterstattung nur unter ihren Bedingungen zulassen und ihrer völligen Kontrolle unterstellen. Das heißt, nur dem eingebetteten Journalisten sollten Informationen zugespielt werden. Derjenige, der sich nicht darauf einließ, wurde ausgeschlossen und zum US-amerikanischen Hassobjekt erklärt. Wenn man also keine oder nur falsche Informationen erhält, nützt einem Journalisten letztlich auch die Pressefreiheit nichts. Die breite Öffentlichkeit ahnt nichts von dieser Propagandamaschinerie. Sie sieht nur, was die Presse in den Vordergrund rückt, und ist blind gegenüber den Dingen, die in den Medien keine oder kaum Erwähnung finden. Deshalb übernimmt die Presse oftmals wissentlich und unwissentlich die Funktion von Scheuklappen.
Wenn sich die Elite der Journalisten, die beim Weißen Haus akkreditiert sind, allmorgendlich im Weißen Haus zum Pressegespräch versammelt, ist kaum davon auszugehen, dass sich darunter ein Journalist befindet, der nicht die "richtige Gesinnung" hat. Einige dieser Journalisten haben sogar einen Platz in der Präsidentenmaschine, wenn der amerikanische Präsident auf Reisen geht. Noam Chomsky, unliebsamer Medienkritiker in den USA, bringt es auf den Punkt. Er meint, dass solche Journalisten "ihre Position gar nicht innehätten, wenn sie nicht vorher schon unter Beweis gestellt hätten, dass niemand ihnen sagen muss, was sie schreiben sollen. [...] Wenn sie sich als angehende Reporter für die verkehrte Art von Geschichten interessiert hätten, hätten sie es nie zu Positionen gebracht, in denen sie sagen können, was sie wollen".
Noch deutlicher formulierte es John Swinton, einstiger Redaktionsleiter der New York Times, 1880 vor dem New Yorker Presseklub: "Bis zum heutigen Tag gibt es so etwas wie eine unabhängige Presse in der Weltgeschichte nicht. Sie wissen es und ich weiß es. Es gibt niemanden unter Ihnen, der es wagt, seine ehrliche Meinung zu schreiben, und wenn er es tut, weiß er im Voraus, dass sie nicht im Druck erscheint. Ich werde jede Woche dafür bezahlt, meine ehrliche Meinung aus der Zeitung herauszuhalten, bei der ich angestellt bin. Andere von Ihnen werden ähnlich bezahlt für ähnliche Dinge, und jeder von Ihnen, der so dumm wäre, seine ehrliche Meinung zu schreiben, stünde sofort auf der Straße und müsste sich nach einem neuen Job umsehen. Wenn ich meine ehrliche Meinung in einer Ausgabe meiner Zeitung veröffentlichen würde, wäre ich meine Stellung innerhalb von 24 Stunden los. Es ist das Geschäft der Journalisten, die Wahrheit zu zerstören, unumwunden zu lügen, zu pervertieren, zu verleumden, die Füße des Mammon zu lecken und das Land zu verkaufen für ihr tägliches Brot. Sie wissen es und ich weiß, was es für eine Verrücktheit ist, auf eine unabhängige Presse anzustoßen. Wir sind die Werkzeuge und Vasallen der reichen Männer hinter der Szene. Wir sind die Hampelmänner, sie ziehen die Strippen und wir tanzen. Unsere Talente, unsere Fähigkeiten und unser ganzes Leben sind Eigentum anderer Menschen. Wir sind intellektuelle Prostituierte."
Das tägliche Pressegespräch ist eine wichtige Manipulationsveranstaltung, die von so genannten Spin-Doctors des Weißen Hauses inszeniert werden. George Stephanopoulos, der selbst eine Zeitlang Pressesprecher des Weißen Hauses war, als Bill Clinton gewählt wurde, gab in seinen Memoiren "All Too Human" zu, dass es zu den Aufgaben des Spin-Doctors gehöre, unangenehme Nachrichten aus den Medien fern zu halten, während er andererseits durch gezieltes Zuspielen von Informationen an anonyme Quellen für die "Verbreitung der wünschenswerten Geschichten" sorge. Spin-Doctors sind Werbefachleute in politischen Angelegenheiten, die den Nachrichtenfluss steuern, indem sie einerseits Gerüchte geschickt in Umlauf bringen, während sie andererseits an der Wahrheit herummanipulieren. Schließlich ist es die Aufgabe des Pressesprechers, dafür zu sorgen, dass die Politik vor der Öffentlichkeit ins rechte Licht gerückt wird.
Washington beherbergt so manche Werbeagentur, die im Auftrag unterschiedlicher Regierungen arbeitet. Diese Washingtoner Werbeagenturen lassen ehemalige Politiker, Journalisten und Unternehmer für sich arbeiten. Wo immer ein wichtiger Krieg stattfindet, muss man davon ausgehen, dass mindestens eine amerikanische PR-Agentur in irgendeiner Weise daran beteiligt ist. So waren während des Krieges im ehemaligen Jugoslawien die Agenturen "Ruder Finn Global Public Affairs", "Hill & Knowlton" und "Waterman & Associates" in Aktion. Die internationale Öffentlichkeit sollte auf die Aufteilung Jugoslawiens eingestimmt werden. Solche Agenturen kümmern sich nicht um die Wahrheit, sondern darum, gezielt Nachrichten zu platzieren - seien sie auch falsch -, um das Meinungsbild der Öffentlichkeit zu lenken. Sie sind dann erfolgreich, wenn die Presse diese Nachrichten verbreitet. Der damalige Präsident von "Ruder Finn", Jim Harff, beschrieb das Tätigkeitsfeld der Agenturen wie folgt: "Unsere Arbeit ist es doch nicht, den Wahrheitsgehalt von Informationen zu ergründen. Dafür sind wir gar nicht ausgerüstet. Unsere Tätigkeit besteht doch vielmehr darin, Informationen, die uns günstig erscheinen, an sorgfältig ausgewählte Zielgruppen weiterzuleiten." Des Weiteren gab Harff zu: "Wir werden doch nicht für Moral bezahlt." Man kann also davon ausgehen, dass viele Nachrichten und Meldungen im Jugoslawienkrieg wie auch in anderen Kriegen nur das Produkt solcher PR-Agenturen sind.
Ein besonders alarmierendes Beispiel ist das aus dem 2. Golfkrieg. Dort bewies "Hill & Knowlton", dass diese Agenturen tatsächlich nicht für Moral bezahlt werden. Am 10. Oktober 1990 berichtete ein fünfzehnjähriges kuwaitisches Mädchen von dem barbarischen Vorgehen irakischer Soldaten. Diese hätten in einem Krankenhaus Babys aus ihren Brutkästen gerissen und auf dem Boden sterben lassen. Dies erzählte sie tränenreich vor dem US-Kongress. Eben diese Brutkastengeschichte - in Kombination mit den Bildern vom ölverschmierten Kormoran - wurde in Presse und Öffentlichkeit so ausgeschlachtet, dass vor allem die amerikanische Öffentlichkeit eine Intervention im Irak willkommen hieß. Auf diese Weise wurde eine weltweit kriegsbereite Öffentlichkeit geschaffen. Später stellte sich heraus, dass es sich bei der Fünfzehnjährigen um die Tochter des kuwaitischen Botschafters in den USA handelte, die von "Hill & Knowlton" engagiert wurde. Ihre Geschichte war frei erfunden und konnte doch einen ganzen Krieg vorantreiben. Selbst die Bilder vom Kormoran waren nicht echt. Sie stammten in Wirklichkeit von der kanadischen Küste. In diesem Fall ist die Geschichte zwar nicht von Journalisten konstruiert, doch frei von Schuld sind sie nicht. Ihr grober Fehler besteht darin, dass sie auf die PR-Agenturen hereinfallen, indem sie Nachrichten übernehmen, ohne sie zu hinterfragen und selbst zu recherchieren. Zwar stehen sie unter dem Aktualitätsdruck, aber das befreit sie keineswegs von ihrer Pflicht, Nachrichten auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen, vor allem wenn man weiß, dass es solche PR-Agenturen gibt.
"Hill & Knowlton" betrieben im Grunde nichts, was es vorher nicht schon gegeben hätte: Propaganda. Man versteht darunter die Beeinflussung der öffentlichen Meinung durch publizistische Organe, d. h. durch Medien. Dieses Mittel wurde bereits in anderen Kriegen eingesetzt. So richtete Großbritannien im Ersten Weltkrieg ein Informationsministerium ein, das durch das Ausstreuen von Gerüchten über angebliche Gräueltaten der Deutschen vor allem die USA in den Krieg hineinziehen wollte. Das US-amerikanische Gegenstück zum britischen Informationsministerium war das "Komitee zur Information der Öffentlichkeit". Hitler war sogar der Meinung, Deutschland habe den Ersten Weltkrieg deshalb verloren, weil es den Propagandakrieg verloren hätte. Und wenn jemand wie Harff meint, dass ein moderner Krieg nicht ohne gute Public Relations geführt werden könne, so hat er dem Kind nur einen anderen Namen gegeben. Chomsky nennt diese Form der Manipulation der öffentlichen Meinung "Fabrikation von Konsens", eine Formulierung, die ursprünglich von Walter Lippmann stammt. Lippmann war ein angesehener Journalist in den USA und Mitglied des "Komitee zur Information der Öffentlichkeit". Was uns also heute an Propaganda bzw. Public Relations begegnet, ist nichts Neues. Neu sind nur die technischen Möglichkeiten, mit denen man effizienter arbeiten kann.
Wenn ein Staat einen Krieg anzetteln will, dessen Motive wirtschaftlicher, d. h. anstößiger Natur sind, dann ist es zunächst notwendig, ein Bild von Gut und Böse zu schaffen. Für Journalisten ist dies übrigens das ideale Klima, verstehen sie sich doch meist als Vorkämpfer des Guten gegen das Böse. Ein Krieg muss immer so aussehen, als handle es sich um eine gerechte Sache, um eine Verteidigungs- oder Vorsorgemaßnahme. Es liegt in der Natur des Menschen, dass er lieber in Frieden als im Krieg lebt. Also muss in der Bevölkerung eine Kriegsbereitschaft künstlich geschaffen werden. Dies ist die Herausforderung für PR-Agenturen. Die USA, aber auch andere Staaten, wissen um dieses Problem. Im Vietnamkrieg mussten sie die Erfahrung machen, dass die Öffentlichkeit pazifistisch eingestellt war und die Beendigung des Krieges forderte. Diese Ablehnung des Kriegs erhielt sogar einen Namen: das Vietnam-Syndrom. Heute versuchen die USA diese "Krankheit" unter Kontrolle zu bringen, und zwar mit Erfolg. Ihre Kriege führen sie heute als "Krieg gegen Terror". Kommende Kriege können auch unter ganz anderen Namen geführt werden – Hauptsache ist, sie drücken die edlen Absichten der USA aus. Um die Menschen auf einen Krieg einzustimmen, muss es selbstverständlich ein "sauberer Krieg" sein, in welchem nur die Schuldigen getötet werden. Als Beweis zeigt man der Öffentlichkeit Satellitenbilder, auf denen der Einsatz von Präzisionswaffen zu sehen ist - ein Beweis, mit welchem das ungeübte Auge nicht viel anfangen kann.
Heute sind Staaten mehr denn je auf die Medien angewiesen, um einen Krieg erfolgreich verkaufen und erfolgreich führen zu können. Journalisten werden hierzu regelrecht rekrutiert. Jamie Shea sagte beispielsweise über den Kosovo-Krieg: "Das war der erste Medienkrieg: Alle Journalisten waren auch Soldaten. Es gehörte zu meinen Aufgaben, sie zu munitionieren, die Lauterkeit unserer Kriegsmotive und unserer Aktionen zu zeigen. Das wurde nach den Fehltreffern und dem Tod von Zivilisten problematischer, zumal ich nicht alle Informationen hatte." Es ist also notwendig, die hässliche Seite eines Kriegs aus den Medien herauszuhalten. Wer heute einen Krieg führen will, muss dafür sorgen, dass die Öffentlichkeit zunächst auf einen Krieg eingestimmt wird. Man muss sie von den ehrenhaften Kriegsmotiven überzeugen und ihr weismachen, dass es sich um einen sauberen Krieg handelt, in welchem Unschuldige nicht zu Tode kommen werden.
Chomsky äußert sich zu solchen Praktiken ganz treffend: "Zunächst ist es notwendig, die krankhaften Anwandlungen wie die Ablehnung von militärischer Gewalt und andere demokratische Irrwege zu überwinden. An diesem speziellen Punkt hat es gewirkt, d. h., es kann bei jedem Thema wirken. Nehmen Sie einfach irgendein Thema, das ihnen am Herzen liegt: Naher Osten, internationaler Terrorismus, Mittelamerika, was es auch immer sein mag, das Bild, das der Öffentlichkeit gezeigt wird, hat einen äußerst kümmerlichen Bezug zur Realität. Die Wahrheit wurde unter Lügengebäuden begraben. Dies war ein wunderbarer Erfolg der Verteidiger der Freiheit; erzielt unter freiheitlichen Bedingungen, und das ist äußerst aufschlussreich. Es wurde nicht wie in totalitären Regimen mit Gewalt umgesetzt, sondern unter freiheitlichen Bedingungen." Das Prinzip ist einfach: Wenn man lange und oft genug eine Lüge berichtet, dann wird sie für die anderen wahr. Das Mittel der Überzeugung sind die Medien.
Die böse Welt manifestiert sich heute in Bösewichtern wie Saddam Hussein oder Usama Bin Laden, die als permanente Bedrohung jederzeit in die heile, zivilisierte Welt einbrechen könnten. Während der irakische Präsident noch real greifbar erscheint, macht Bin Laden nur noch den Eindruck eines Phantoms, das die USA scheinbar zu überfordern scheint, weil der Zugriff auf diesen Mann trotz modernster Mittel bislang nicht gelungen ist. Aber die USA versichern uns, dass sie die Suche nach ihm nicht aufgeben werden. Bin Ladens Aufenthaltsort wird immer dort sein, wo sie intervenieren möchten. Deutlicher formuliert heißt das, dass die USA den 11. September zum Anlass nehmen, ihre lange gehegten Pläne, Zugriff auf die Ölvorkommen zu erhalten, zu verwirklichen. In "Desinformation und der Golfkrieg" schreibt Chomsky: "In den vergangenen zehn Jahren kam jährlich ein Monster, gegen das man sich verteidigen musste. Auch gab es eines, gegen das man sich immer verteidigen konnte: die Russen. Man konnte sich immer gegen die Russen verteidigen. Aber sie haben ihre Aktivität als Feind verloren; es wurde immer schwieriger, diesen Feind zu beschwören, so dass neue Abschreckungen gefunden werden mussten. [...] So kam es zu den internationalen Terroristen und Drogenhändlern und zu den verrückten Arabern und zum neuen Hitler Saddam Hussein, der sich anschickte, die Welt zu erobern." Man hat es geschafft, die Weltöffentlichkeit davon zu überzeugen, der Irak als Entwicklungsland stelle eine Bedrohung für die Weltmacht USA dar, obwohl er nicht einmal in der Lage war, ohne die militärische Unterstützung des Westens - auch der USA - einen Krieg gegen den Iran zu führen. Dumm ist diese Form der Kriegsführung nicht, weil sie wirkt.
Gleich als der Name Bin Ladens in Zusammenhang mit dem 11. September fiel, stand er auch für die Medien einstimmig als Drahtzieher fest. Selbst bei einem gewöhnlichen Verbrechen braucht die Polizei mehr Zeit für ihre Ermittlungen, um einen Verdächtigen benennen zu können. Überzeugende Beweise für Bin Ladens Schuld, die vor irgendeinem Gericht standhalten könnten, haben die USA bis heute nicht geliefert. Aus einem Anschlag in einem westlichen Land wurde auch für die Presse gleich ein ganzer Krieg gegen die zivilisierte Welt, weil es ihr so vorgegeben wurde. Die Beweislage im Falle Saddam Husseins stellt sich nicht anders dar. Obwohl nichts darauf hindeutet, dass er im Besitz von Massenvernichtungswaffen war oder der Irak in der Lage gewesen wäre, diese herzustellen, stellten ihn die USA - die als einziger Staat in der Menschheitsgeschichte die Atombombe gegen Menschen eingesetzt haben - als globale Bedrohung hin.
Mira Beham, Autorin des Buches „Kriegstrommeln. Medien, Krieg und Politik“, sagte in einer WDR-Sendung kurz nach dem 11. September: "Solange keine Beweise vorliegen, sollten vor allem Journalisten skeptisch sein. Dass Politiker mit Behauptungen vorpreschen, ist natürlich, aber dazu sollten sich Journalisten eher reserviert verhalten." Die Praxis der Medien sieht jedoch so aus, dass es ihnen weniger darauf ankommt, was gesagt wird und mit welchen Argumenten und Beweisen, sondern vielmehr darauf, dass überhaupt etwas gesagt wird, begierig darauf, etwas zu haben, worüber sie berichten können. Genau diesen Umstand macht sich Politik zunutze. Strategen wissen, dass sie Formulierungen wie "islamischer Terrorismus" oder Neologismen wie "Schläfer" nur zu erwähnen brauchen: Die Presse nimmt sie dankbar auf und sorgt freiwillig für ihre Verbreitung, so dass sie zum selbstverständlichen Sprachgebrauch werden.
Die Medien sind keineswegs nur das Opfer von Manipulation, sie mischen selbst kräftig mit. Sie scheuten sich beispielsweise nicht davor, durch Lügen die islamische Welt in ein schlechtes Licht zu rücken. So ging vor dem Hintergrund des 11. September ein Bild um die Welt, das eine palästinensische Frau zeigte, die zusammen mit einigen Kindern jubelte. CNN hatte die Bilder weltweit verkauft, die das Image der Palästinenser, die in den Medien ohnehin nicht gut wegkommen, schädigte. Kurz darauf stellte sich heraus, dass die Szene inszeniert war und die Palästinenserin vom Kamerateam mit Süßigkeiten gelockt wurde, vor der Kamera zu jubeln und Freude vorzuspielen. Was nützt jedoch das Wissen um die gefälschten Bilder wenn die Medien sich weigern, diesen Umstand angemessen anzuprangern. Der Schaden ist längst angerichtet: Der Öffentlichkeit bleibt ein Bild von den Palästinensern in Erinnerung, die die Anschläge bejubeln. Dahinter steckt das Prinzip der Entmenschlichung - jemand, der den Tod Unschuldiger bejubelt, ist kein Mensch und hat damit sein Recht verwirkt, menschlich behandelt zu werden -, um die Welt gegen das Schicksal dieser Menschen gleichgültig zu machen. Erinnern wir uns auch daran, dass wir die Taliban vor dem 11. September durch die Medien als Zerstörer von Kulturerbe kennen lernen durften.
Es sind die Medien, die darüber bestimmen, welcher Tatbestand gerade Gegenstand der öffentlichen Debatte ist. Nachrichtenagenturen spielen hierbei eine bedeutende Rolle, weil sie die wesentliche Informationsquelle darstellen. Immer wieder stößt man bei Nachrichten auf den Verweis dpa, AP, AFP, Reuters usw., der auf die jeweilige Nachrichtenagentur verweist, von der die Nachricht stammt. Zeitungen, Zeitschriften und Rundfunkanstalten entnehmen ihre Nachrichten aus aller Welt nicht immer ihren Korrespondenten - für einige sind Korrespondenten zu kostspielig -, sondern kaufen die Nachrichten den Nachrichtenagenturen mit deren weltweiten Netz ab. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass man - welchem Medium man sich auch bedient, um sich über das Tagesgeschehen zu informieren - auf dieselben Nachrichten stößt, weil diese Agenturen die Nachrichten in der Regel vorgeben. Wer also den Informations- und Nachrichtenfluss kontrollieren und manipulieren will, für den sind die Nachrichtenagenturen der strategisch beste Ort, weil von hier die Nachrichten weltweit verteilt werden. Das ist auch der Grund, weshalb manche Nachrichten immer, und andere gar nicht vorkommen. Auf diese Weise weiß die Öffentlichkeit stets, mit welchen Dingen sie sich zu befassen hat und mit welchen nicht.
Würde man die Öffentlichkeit darüber informieren, worüber sich die Medien einmütig weigern zu berichten, dann würde in mancher Hinsicht ein ganz neues Meinungsbild entstehen. Aus den Medien erfahren wir, was wir unter Terrorismus zu verstehen haben und wie er sich äußert, nämlich als islamischer Terrorismus. Warum berichten die Medien aber nicht darüber, dass die USA als Vorkämpfer gegen den Terror selbst ein internationales Terrornetz aufgebaut haben, das vor allem in Lateinamerika agierte. Nicaragua, eines der Opfer dieser Machenschaften, rückte nicht mit Panzern an, sondern zog vor den Internationalen Gerichtshof in Den Haag, wo die USA am 27. Juni 1986 verurteilt wurden und eine Entschädigungssumme zahlen sollten. Die USA sind also offiziell für ihre terroristischen Aktivitäten verurteilt worden. Sie weigerten sich allerdings, das Urteil und den gesamten Gerichtshof anzuerkennen. Nicaragua wandte sich daraufhin an den UN-Sicherheitsrat und beantragte eine Resolution zur Einhaltung internationalen Rechts seitens aller Staaten. Als ständiges Mitglied des Sicherheitsrates legten die USA Veto ein. Weitere Anläufe scheiterten, weil die USA und Israel gegen die Resolution stimmten. Nicaragua standen keine weiteren Rechtsmittel mehr zur Verfügung.
Für Chomsky stellt sich der Sachverhalt wie folgt dar: "Wie die meisten tödlichen Waffen ist der Terrorismus in erster Linie eine Waffe der Mächtigen. Das Gegenteil lässt sich nur behaupten, weil die Mächtigen auch die ideologischen und die kulturellen Apparate beherrschen, weshalb ihr Terrorismus nicht als solcher benannt wird." Auch die Medien sind Teil dieser Apparate. Bezeichnenderweise ist das, was die USA selbst als Terrorismus definieren genau das, was sie selbst betreiben. Im Dezember 1987 sollte eine Resolution gegen den Terrorismus verabschiedet werden. Erneut stimmten die USA und Israel dagegen, weil die Resolution einen Paragraphen enthielt, der den Völkern das Recht einräumte, sich gegen kolonialistische Regime und Besatzungsmächte wehren zu dürfen.
Manchmal machen die Vergessenen auf eine Weise auf sich aufmerksam, dass die Medien sie nicht mehr übersehen können. So war es, als eine Gruppe von Tschetschenen im Oktober 2002 mehrere Hundert Geiseln im Moskauer Musical-Theater nahm, um auf die Situation in Tschetschenien aufmerksam zu machen. Plötzlich waren die Medien auch in der Lage, über Tschetschenien zu berichten, wo Russland seit Jahren versucht, die Republik mit Militärgewalt an sich zu binden. Auch Russland führt den Krieg gegen Tschetschenien unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung. Dies nimmt ihm die Öffentlichkeit jedoch deshalb nicht ab, weil es zum einen die USA wenig interessiert, ob es sich bei den Tschetschenen um Terroristen handelt oder nicht - es geht hier nicht um amerikanische Belange -, und zum anderen, weil der russische Präsident im Falle Tschetscheniens die Pressefreiheit zum Erliegen gebracht hat. Dadurch war es schwierig, über die Massaker an der tschetschenischen Bevölkerung zu berichten. Während und kurz nach der Geiselnahme - vor allem in Zusammenhang mit dem misslungenen Giftgaseinsatz - stellten die Medien Putin an den Pranger. Der Fall Tschetschenien geriet in die öffentliche Diskussion. Inzwischen hat sich auch diese Diskussion wieder gelegt, und zwar zeitgleich mit dem Verschwinden des Themas aus den Medien.
Im Falle des Tschetschenien-Krieges ist der Öffentlichkeit vieles vorenthalten geblieben. Beispielsweise nutzt die russische Regierung den Krieg unter anderem dazu, ihre neuen Waffen in Tschetschenien zu erproben und während des Einsatzes zu filmen, um das reale Filmmaterial interessierten Käufern vorzuführen. Dies geschah im November 1999, als Kampfhubschrauber des Typs KA-50 - eine russisch-israelische Entwicklung - in die Umgebung von Groznyj verlegt wurden. Zu den Interessenten gehörte übrigens auch die Türkei. Worüber die Öffentlichkeit zudem völlig im Dunkeln gelassen wird, sind die wahren Hintergründe der Tschetschenien-Kriege. In den Medien drang etwas von einem erstarkenden Islam und irgendwelchen Unabhängigkeitsbestrebungen durch, aber nichts davon, dass durch Groznyj eine Erdölpipeline verläuft. Bei Baku, der Hauptstadt Aserbaidschans, waren Ölvorkommen entdeckt worden. Aserbaidschan nahm Geld von britischen und amerikanischen Ölgesellschaften an, um das Öl fördern zu können. 1994 kam es zu einem internationalen Förderkonsortium, aus dem Russland herausgehalten wurde. Der Öltransport unterlag nicht mehr Russland. Kurz darauf begann der Tschetschenien-Krieg. Als dann 1999 der Bau einer neuen Pipeline beschlossen wurde, lebte der Krieg in Tschetschenien erneut auf. Derweil beruhigt die Öffentlichkeit ihr Gewissen damit, dass es sich hier um eine innere Angelegenheit Russlands handle.
Anstatt die wichtigen Angelegenheiten des Weltgeschehens zu fokussieren, wird das Augenmerk auf belanglose Nebensächlichkeiten gelenkt und die Öffentlichkeit in wochenlange Diskussionen verstrickt, so dass sie sich für die eigentlichen Missstände gar nicht mehr interessiert.
So haben die Medien eine breite Debatte über die Selbstbestimmung des Menschen angeregt und geführt, nachdem RTL im Januar dieses Jahres eine Sendung ausstrahlte, in welcher einige mehr oder weniger berühmte Personen für einige Tage in den australischen Dschungel geschickt wurden, wo sie beispielsweise Ungeziefer verzehren mussten. Die Teilnehmer befanden sich mit ihrer Zustimmung in einem Lager, das künstlich angelegt war und nur den Anschein eines Dschungelcamps hatte. Den ihnen gestellten Aufgaben konnten sie sich jederzeit entziehen und auch das Lager jederzeit verlassen. Trotz dieser freiwilligen Bedingungen diskutierte man auch auf politischer Ebene darüber, ob es sich hierbei nicht um Menschenrechtsverletzungen handle. Dass die eigentlichen Menschenrechtsverletzungen zur gleichen Zeit an einem ganz anderen Ort stattfanden und immer noch andauern, legt das Absurde der geführten Diskussion offen. Angeregt durch die Medien, zerbrach man sich den Kopf über Stars, die für eine Gage freiwillig in ein Dschungellager gingen, während auf Guantanamo Menschen ohne jegliche Rechtsgrundlage von der US-amerikanischen Regierung auf menschenunwürdige Weise gefangen gehalten werden und keinerlei Anspruch auf Rechtsbeistand haben. Nur sporadisch wird über dieses reale (Konzentrations-)Lager berichtet.
Die Liste der Dinge, gegen die die Medien immun zu sein scheinen und deshalb nicht darüber berichten, ist lang. Aber der wohl sensibelste Fall ist der Israels. Hier gibt es so manches, das die Öffentlichkeit nicht wissen soll und das deshalb aus den Medien herausgehalten wird. In diesem Punkt muss man gerade der deutschen Presse den Vorwurf machen, dass sie gezielt nicht informieren will. Und wenn sie sich dazu anschickt zu berichten, dann in einer Weise, die die eine Seite zum Sympathieträger macht, während sie die andere Seite entmenschlicht. Viktoria Wutz, die von 1997 bis 2000 Beraterin des palästinensischen Wohnungsbauministeriums in Gaza und Ramallah war, schreibt: "Wussten Sie, dass die deutschen Journalisten in der Region, natürlich akkreditiert in Israel, eine Verpflichtung unterschreiben, nichts gegen die Interessen und die Sicherheit Israels zu schreiben? Ahnen Sie, dass das einer Selbstverpflichtung zum Maulkorb gleichkommt? Würden Sie denken, dass deutsche Journalisten und Medien derart 'käuflich' oder einschüchterbar sind, dass sie Tatsachen unterschlagen, zu späten Nachtzeiten senden, ja alles tun, um die Wahrheit nicht allzu schrecklich zu übermitteln und eher aus israelischen als aus palästinensischen Quellen schöpfen und damit weder dem Neutralitätsgebot noch dem Informationsgebot nachkommen?"
Weder prangern die Medien den Umstand an, dass Israel von einem Kriegsverbrecher geführt wird, noch, dass die israelische Regierung sich an keine Resolutionen hält. Auch dies kritisiert Noam Chomsky: "Israels Führung weiß, dass sie so weit gehen kann, wie es die USA erlauben, aber nicht viel weiter. Der Grund, warum Israel das Völkerrecht missachtet, ist, dass es die USA dazu ermächtigen. [...] Denken Sie an die Vierte Genfer Konvention zum Schutz der Zivilbevölkerung, ein fundamentales Prinzip des humanitären Völkerrechts, errichtet nach dem Zweiten Weltkrieg, um die Verbrechen der Nazis im besetzten Europa förmlich für strafbar zu erklären. Die Konvention verbietet praktisch alles, was Israel in den besetzten Gebieten getan hat. [...] Die Anwendbarkeit der Konvention auf die besetzten Gebiete wurde wiederholt bestätigt, auch von George Bush als UNO-Botschafter 1971. Sie wurde auch durch Resolutionen des Sicherheitsrates bekräftigt." Diese Tatsachen werden von den Medien bewusst unterschlagen, um sie nicht in die öffentliche Debatte einfließen zu lassen.
Der Kampf zwischen Palästinensern und Israelis ist ein ungleicher Kampf, vor allem deshalb, weil die Medien längst Partei ergriffen haben. Opfer haben beide Seiten zu verzeichnen. Doch allein die Art der Berichterstattung legt nahe, dass die Medien Unterschiede selbst zwischen den Toten machen. Gibt es Opfer auf israelischer Seite, so zeigt das Fernsehen die Angehörigen, die ihren bzw. ihre Toten betrauern. Der Zuschauer gewinnt eine Nähe zu den trauernden Menschen. Eine natürliche Form des Mitleids wird evoziert. Im Gegensatz dazu berichtet man über palästinensische Gefallene in der Weise, dass man entweder vermummte Gestalten zeigt, die wild in die Luft schießen, oder aber eine Menschenmasse, die sich in einem Beerdigungszug vorwärts bewegt. Die Berichterstattung schafft Distanz zum Zuschauer. Dass es auch hier Angehörige gibt, die einen Menschen betrauern oder die unter der ganzen Situation zu leiden haben, ist nicht Gegenstand der Berichterstattung, weil man sonst den Menschen im Palästinenser sehen könnte. Gerade was das Beispiel Israels angeht, so ist die Presse dazu angehalten, der Öffentlichkeit ein bestimmtes Bild zu liefern, dass das Ansehen Israels nicht in Frage stellen darf.
Das Gefahrenpotential, das von den Medien ausgeht, darf daher nie unterschätzt werden. Medien können selbst unsere politische Meinung in die eine oder die andere Richtung lenken und uns zum Spielball der Mächtigen machen. Es fragt sich, ob wir überhaupt noch die Realität wahrnehmen und eine eigene Meinung haben, oder ob alles nur das Produkt von Medien ist. Die Entscheidung liegt im Grunde bei jedem selbst, aus dieser Manipulationszone herauszutreten und einen Weg aus dem Dschungel zu finden. Wir können uns entweder mit den Nachrichten, die uns täglich in Sekundenhäppchen zubereitet werden, zufrieden geben, oder aber uns medienkritisch mit den Hintergründen auseinander setzen. Es sollte uns weniger kümmern, ob eine Nachricht aktuell ist, sondern vielmehr, ob sie wahr ist, da sie sonst keinerlei Informationswert besitzt. Da es nicht der gewissenhafte Journalist ist, der die Medienlandschaft bestimmt, ist der Adressat der Medien dazu angehalten, sich die nötigen Kompetenzen anzueignen, um sich ihrer Manipulation zu entziehen.
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