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Alle Beiträge und Antworten zu "Die letzten Tage"

Re: Die letzten Tage

Zehra - 21.12.2004, 20:58
Die letzten Tage
Selamun Aleykum


50 Zeichen des Letzten Tages


Dr. Suhaib Hasan
Aus einer Lesung, gehalten in der Islamischen Gesellschaft
der Universität Cambridge im Monat Shawal 1420 (Januar 2000).

50 Zeichen, offenbart von Allah s.w.t. und dem Propheten Muhammed s.a.w.:

Zeichen des Tages des Jüngsten Gerichtes in ungefährer chronologischer Ordnung, wenn auch nicht unbedingt in genauer Abfolge, speziell was die Zeichen in der Zukunft angeht. Hier ist eine kurze Schilderung der Zeichen des Jüngsten Gerichtes. Für eine ausführlichere Schilderung müssen Sie viele Bücher, Zeitungen, Kassetten und ähnliche Materialien studieren, die für den gleichen Zweck gedacht sind. Möge Allah s.w.t. uns die Gelegenheit geben, diese Symbole zu ihrer Zeit zu entdecken, und möge Er uns gleichwohl Stärke geben in der Zeit des Aufruhrs.

Wollen die Ungläubigen etwas anderes erwarten als die letzte Stunde,
welche sie plötzlich überkommen wird? Schon sind Anzeichen dieser eingetroffen,
und wenn sie nun wirklich über sie hereinbricht,
können sie dann noch Ermahnung annehmen?

Muhammed 18

Vergangenheit:

Spalten des Monds.

Tod des Propheten Muhammed s.a.w..

Tod von tausenden Muslimen (es wird angenommen, dass es sich dabei um den Ausbruch der Pest in Amwas (Palästina) handelt, zu der Zeit, da Umar r.a. Kalif war).

Große Schlacht um Medina (wahrscheinlich die Schlacht von Al-Harrah in der Zeit des Kalifen Yazid im Jahre 63 Hijra).

Eroberung von Jerusalem durch die Muslime.

Eroberung von Konstantinopel durch die Muslime.

Zwei große Gruppen Muslime werden einander bekriegen.

Krieg zwischen Muslimen und einem Volk rötlicher Hautfarbe und kleinen Augen, die Sandalen aus Haaren tragen (man nimmt an, dass es sich dabei um die Invasion der Mongolen handelt).

Allgemeine Übereinkunft zwischen Muslimen und Nichtmuslimen einer braunen Rasse (Chinesen und Völker Mittelasiens).

30 Selbsternannte (Propheten) erscheinen.

Gegenwart?

Arme und ungebildete Viehhirten werden darum wetteifern, hohe Gebäude zu errichten

Die Sklavin wird ihre Herrn gebären.

Tumult (Fitna) wird entstehen und in jedes arabische Haus eindringen.

(Religiöses)Wissen wird verschwinden (durch den Tod von Gelehrten) und Ignoranz wird vorherrschen.

Alkoholische Getränke werden in großen Mengen konsumiert werden.

Weit verbreiteter illegaler (außerehelicher) Geschlechtsverkehr.

Erdbeben werden zunehmen.

Zeit wird schnell vergehen (so gefühlt von den Menschen).

Lauten (Musikinstrumente/Musik) und Versuchungen werden sich verbreiten.

Blutvergießen wird zunehmen.

Jemand, der an einem Grab eines anderen vorbeigeht, wird sich wünschen, an seiner Stelle zu sein.

Es wird kein Vertrauen mehr geben.

Die Herrschaft wird Leuten übergeben werden, die nicht tauglich dafür sind.

Menschen werden sich zum Gebet versammeln aber keinen finden, der das Gebet leitet.


Zukunft:

Die Zahl der Männer wird sich verringern, die der Frauen sich erhöhen, bis auf einen Mann vierzig Frauen kommen.

Der Fluss Euphrat wird einen Schatz von Gold enthüllen und viele werden sterben, einander bekriegend, in der Hoffnung, die Kontrolle über ihn zu gewinnen.

Die Eroberung Roms durch die Muslime.

Das Kommen des Mahdi a.s. (Nachkomme aus der Familie von Muhammed s.a.w., sein Name wird der des Propheten s.a.w. sein), er wird Führer der Muslime.

Das Erscheinen des Messias a.s. in Damaskus zur Zeit des Morgengebetes. Er wird hinter dem Imam beten.

Jesus wird das Kreuz zerbrechen, d.h. das falsche Christentum zerstören.

Erscheinen des Antichristen (Al-Maseh ad-Dajjal) mit allen möglichen Attributen von Betrug und Verlockungen, der die größte Versuchung in der Geschichte der Menschheit werden wird. Er wird begleitet von 70000 Juden aus Isfahan (Iran).

Großer Krieg zwischen Muslimen (eingeschlossen Juden und Christen, die beim Auftauchen des Messias Muslime werden) gegen die Juden und dem Rest der Ungläubigen, die die Anhänger des Antichristen sind.

Jesus wird den Antichristen töten in der Nähe des Einganges von Ludd (der Stadt Lod im modernen Israel, wo sich zur Zeit ein Flughafen und eine große Militärbasis befinden).

Erscheinen der Stämme von Gog und Magog und die damit einhergehenden Katrastrophen.

Zeit des großen Friedens in der verbleibenden Lebenszeit von Jesus.

Reichtum wird in einem solchen Überfluss vorhanden sein, dass es schwierig werden wird, jemanden zu finden, der Almosen annimmt.

Arabien wird ein Land der Gärten und Flüsse.

Die Gesellschaft beginnt zu zerbrechen.

Frauen des Stammes Daus aus dem Yemen werden beginnen mit ihren Hüften zu kreisen und den Tawaf (das Herumgehen) um die Götze Zul-Khulsah zu vollführen.

Erscheinen sprechender Bestien aus der Erde.

Großes Feuer im Hijaz, sichtbar für die Einwohner von Basra.

Drei große Armeen werden das Land erobern: eine im Osten, eine im Westen und eine in Arabien.

Der Herrscher von Abyssinien (Äthiopien) mit schwachen Beinen (Zul-Zuwaikatan) wird die Kaaba zerstören.

Große Wolken von Rauch.

Die Sonne geht im Westen auf.

Aufkommen einer Brise, die die Seelen der Gläubigen nehmen wird.

Niemand wird auf der Erde gelassen, der gewohnt war zu sagen: "Allah, Allah", oder: "Es gibt keinen Gott außer Allah (La ilaha illallah)".

Am Ende wird der Jüngste Tag die schlimmsten aller Menschen erreichen, die wie Esel kopulieren, ohne sich dabei vor den Augen anderer zu verstecken.

Der Engel Israfil, auf dem der Friede sei, wird zum ersten Mal in seine Trompete blasen.

Danach werden alle auferstehen.

Möge uns Allah vor diesem großen Tumult des Lebens und des Sterbens beschützen und vor dem großen Tumult des Antichristen (Masih ad-Dajjal).

Dr. Suhaib Hasan



Selamun Aleykum

Re: Die letzten Tage

Zehra - 21.12.2004, 21:26

Selamun Aleykum

Muslim berichtet, daß Zaid ibn Thabit (Allahs Wohlgefallen sei auf ihm) gesagt hat: "Während der Prophet (Allahs Segen und Heil auf ihm) auf seiner Mauleselin .... ritt und wir mit ihm waren, wich die Mauleselin plötzlich aus und warf den Propheten beinahe ab. Dies geschah in der Nähe von sechs, fünf oder vier Gräbern. Da fragte der Prophet (Allahs Segen und Heil auf ihm): "Wer kennt die Leute, die in diesen Gräbern sind?". Ein Mann sagte: "Ich", worauf der Prophet (Allahs Segen und Heil auf ihm) sagte: "Und wann sind sie gestorben?". Der Mann sagte: "Sie sind als Götzendiener gestorben." Da sagte der Prophet: "Diese Leute werden in ihren Gräbern geprüft. Wenn ich nicht fürchtete, daß ihr dann aufhört, die Toten in der Erde zu begraben, würde ich Allah darum bitten, euch das von der Strafe des Grabes hören zu lassen, was ich höre. " Dann wandte er sein Gesicht zu uns und sagte: "Nehmt Zuflucht bei Allah vor der Strafe des Höllenfeuers", worauf sie sagten: "Wir nehmen Zuflucht bei Allah vor der Strafe des Höllenfeuers." Da sagte der Prophet: "Nehmt Zuflucht bei Allah vor der Strafe des Grabes", worauf sie sagten: "Wir nehmen Zuflucht bei Allah vor der Strafe des Grabes." Da sagte der Prophet: "Nehmt Zuflucht bei Allah vor den offenkundigen und vor den verborgenen Verführungen", worauf sie sagten: "Wir nehmen Zuflucht bei Allah vor den offenkundigen und vor den verborgenen Verführungen." Da sagte der Prophet: "Nehmt Zuflucht bei Allah vor der Verführung des Daddschal", worauf sie sagten: "Wir nehmen Zuflucht bei Allah vor der Verführung des Daddschal."



Die Anzeichen für das baldige Eintreffen des Jüngsten Tages

Über die Nähe dieses Tages der Abrechnung, dem Tag der Auferstehung, sagt Allah: "Den Menschen ist die Zeit ihrer Abrechnung nahegerückt; und doch wenden sie sich in Achtlosigkeit ab."[21:1]
Wann jedoch der Zeitpunkt des Tages der Auferstehung ist - das weiß niemand außer Allah, wie aus dem folgenden Vers ersichtlich ist:
"Sie befragen dich nach der Stunde, wann sie wohl eintreten werde. Sprich: "Das Wissen darum ist bei meinem Herrn. Keiner als Er kann die Stunde zu ihrer Zeit bekanntgeben. Schwer lastet sie in den Himmeln und auf der Erde. Sie soll über euch nur plötzlich hereinbrechen." Sie befragen dich, als ob du von ihr genaue Kenntnis besäßest. Sprich: "Das Wissen darum ist bei meinem Herrn; doch die meisten Menschen wissen es nicht."[7:187]
Jedoch gibt es Anzeichen für diesen Tag, wie gesichert vom Gesandten Allahs (Allahs Segen und Heil auf ihm) überliefert wurde. Es gibt große und kleine Anzeichen. Die kleinen Zeichen sind Vorboten des Jüngsten Tages, die großen Zeichen sind direkte Zeichen für das Eintreffen des Jüngsten Tages. Beim Auftreten einiger dieser großen Zeichen wird von Allah keine Reue mehr angenommen.

Die kleinen Anzeichen des Tages der Auferstehung

Bei den kleinen Anzeichen geht es im großen und ganzen um die Verderbtheit der Menschen am Ende der Zeit, um das Hervortreten von Zwietracht zwischen den Menschen und darum, daß die Menschen weit entfernt von der Rechtleitung Allahs sein werden.
Über diese kleinen Anzeichen berichten eine Anzahl von Sahih-Hadithen. Im folgenden sollen einige von ihnen angeführt werden:
In einem Hadith, den Buchari und Muslim überlieferten, sagt der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Heil auf ihm):
"Ich und die Stunde wurden erweckt wie diese beiden." Und er zeigte auf seinen Mittelfinger und seinen Zeigefinger."
Dies weist darauf hin, daß die Gesandtschaft des Propheten Muhammad (Allahs Segen und Heil auf ihm) und der Abschluß des Prophtentums zu den Zeichen gehören, die auf die Nähe des Tages der Auferstehung hinweisen.

In dem zweiten der 40 Nawawi-Hadithe wird berichtet, daß der Engel Gabriel (Friede sei mit ihm) den Gesandten Allahs (Allahs Segen und Heil auf ihm) nach den Anzeichen der Stunde gefragt hat, worauf der Gesandte Allahs antwortet:
"Daß die Magd ihre Herrin zur Welt bringt, und daß du siehst, daß die barfüßigen, nackten, mittellosen Schafhirten anmaßend im Errichten von Gebäuden sind."

Buchari berichtet, daß der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Heil auf ihm) gesagt hat: "Die Stunde wird nicht hereinbrechen, bevor die zwei großen Gruppen miteinander kämpfen. Zwischen ihnen wird eine große Schlacht stattfinden, obwohl sie zur gleichen Sache einladen. Und die Stunde wird nicht hereinbrechen, bevor nahezu 30 falsche Propheten erscheinen, von denen jeder behauptet, er sei ein Gesandter Allahs. Und die Stunde wird nicht hereinbrechen, bevor das Wissen ausstirbt, die Erdbeben zahlenmäßig viele werden und die Zeit verkürzt wird. Und die Zwietracht wird offenkundig werden und die Kriminalität wird steigen. Und der Reichtum wird bei euch überquellen, bis daß der Geldbesitzer sich Sorgen macht, wer seine Sadaqa nimmt, und derjenige, dem er die Sadaqa gibt, zu ihm sagt: Nein, ich habe diese Sadaqa nicht nötig. Und Menschen werden anmaßend im Bauen von Gebäuden sein. Und die Stunde wird nicht hereinbrechen, bis ein Mann am Grab eines anderen vorbeigeht und sagt: O, wäre ich doch an seiner Stelle. Und die Stunde wird nicht hereinbrechen, bevor die Sonne vom Westen aufgeht. Danach werden alle Menschen Mu’minun werden. Jedoch zu diesem Zeitpunkt wird keiner Seele mehr ihr Iman etwas nützen, wenn sie nicht schon vorher Mu’min war oder etwas Gutes als Mu’min getan hat. Die Stunde wird eintreffen, während zwei Männer gerade ein Kleidungsstück zum Verkauf ausgebreitet haben, und es kommt nicht mehr zum Verkauf und das Kleidungsstück wird auch nicht mehr zusammengelegt. Und die Stunde wird eintreffen, wenn ein Mann gerade seine Kamelstute gemelkt hat, und er kommt nicht mehr dazu, die Milch zu trinken. Und die Stunde wird eintreffen, wenn jemand gerade sein Wasserbecken mit Lehm ausbessert, und er wird es nicht mehr mit Wasser füllen. Und die Stunde wird eintreffen, wenn jemand gerade etwas zum Essen in seinen Mund stecken will, und er wird es nicht mehr essen."

Der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Heil auf ihm) hat gesagt:
"Zu den Vorboten der Stunde gehört die schlechte Nachbarschaft und der Abbruch der verwandtschaftlichen Beziehungen."
Der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Heil auf ihm) hat gesagt:
"Zu (den Vorboten) des Heranrückens der Stunde gehört der plötzliche Tod."
Der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Heil auf ihm) hat gesagt:
"Und es werden sich unter meiner Gemeinde Streit und Teilung ausbreiten, es wird Leute geben, die gut sprechen können aber schlecht handeln."
Der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Heil auf ihm) hat gesagt:
"Es werden Zwieträchtigkeiten und Versuchungen auftreten, durch die man sich von seinem Bruder und von seinem Vater trennen wird. Die Zwietracht und Versuchung werden sich im Herzen der Männer unter ihnen bis zum Tag der Auferstehung einnisten, bis man in dieser Zeit wegen seines Gebetes geschmäht wird, wie eine Unzuchttreibende wegen ihrer Unzucht geschmäht wird."
"Eine Gruppe von meiner Gemeinde wird beharrlich am Recht festhalten. Ihnen wird nicht schaden, wer sie im Stich läßt, bis der Befehl Allahs kommt."
Ebenfalls sagte der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Heil auf ihm):
"Wer an meiner Sunna zur Zeit der Verderbtheit meiner Gemeinde festhält, erhält die Belohnung eines Märtyrers."

Hudhaifa bin Usaid al-Ghaffari sagte: "Der Prophet (Allahs Segen und Heil auf ihm) kam zu uns, als wir unsere Gedanken austauschten. Er fragte: "Worüber tauscht ihr euch aus?" Sie antworteten: "Wir gedenken der Stunde". Er sagte: "Sie wird nicht eintreten, ohne daß ihr vorher zehn Zeichen seht." Er erwähnte daraufhin den Rauch, den Daddschal, das Vieh, den Aufgang der Sonne aus dem Westen, das Herabkommen von Jesus, dem Sohn der Maria (Allahs Segen und Heil auf ihm), Gog und Magog und drei Erdversinkungen: eine im Osten, eine im Westen und eine auf der arabischen Halbinsel. Und als letztes ein Feuer, welches aus dem Jemen kommt, und die Menschen zu ihrem Versammlungsplatz treibt."

Hier noch ein paar große Zeichen:

Der Daddschal ist ein Lügner und Verführer, der von sich behauptet, Gott zu sein. Ihm verleiht Allah für eine gewisse Zeit außerordentliche Fähigkeiten. Die Mu’minun erkennen ihn jedoch daran, daß zwischen seinen Augen "Kafir" geschrieben steht. Dies wird jeder Mu’min lesen können, auch wer sonst Analphabet ist.
Jesus (Friede sei mit ihm) wurde nicht gekreuzigt und nicht von den Juden getötet, sondern er kommt kurz vor dem Tag der Auferstehung auf die Erde, tötet den Daddschal und errichtet eine gerechte islamische Herrschaft. Er kommt nicht als Prophet mit einem neuen Gesetz, sondern herrscht nach dem Quran und der Sunna des Propheten Muhammad (Allahs Segen und Heil auf ihm). Somit ist er also kein Prophet nach Muhammad (Allahs Segen und Heil auf ihm).
So wie Allah es war, der die Sonne immer im Osten aufgehen ließ, ist Er auch fähig, sie im Westen aufgehen zu lassen. Dies ist die erste sichtbare Veränderung in der Ordnung des Universums und alle Menschen werden Mu’minun werden. Wenn dieses Zeichen eingetreten ist, nimmt Allah jedoch keine Reue mehr an. D.h. demjenigen, der erst dann Mu’min geworden ist, dem nützt es nichts mehr.
Ein Tier wird aus der Erde herauskommen, mit den Menschen sprechen, und ihnen mitteillen, daß die meisten Menschen nicht fest von der Wahrheit der Zeichen Allahs überzeugt waren (siehe [27:82]). Wenn das Tier erscheint, nützt ebenfalls keine Reue mehr - die Frist dafür wird abgelaufen sein!

Der Beginn des Jüngsten Tages

Allah sagt im Quran:
"Wenn die Sonne umwunden wird,
und wenn die Sterne herabschießen,
und wenn die Berge fortbewegt werden,
und wenn die hochträchtigen Kamele vernachlässigt werden,
und wenn die wilden Tiere versammelt werden,
und wenn die Meere zu einem Flammenmeer werden,
und wenn die Seelen (mit ihren Leibern) gepaart werden,
und wenn das lebendig begrabene Mädchen gefragt wird, für welches Verbrechen es getötet wurde.
Und wenn die Schriften weithin aufgerollt werden,
und wenn der Himmel weggezogen wird,
und wenn das Höllenfeuer entflammt wird,
und wenn das Paradies nahegebracht wird;
dann weiß jede Seele, was sie bereit gemacht hat."
[81:1-14]

"Wenn der Himmel sich spaltet,
und wenn die Sterne zerstreut sind,
und wenn die Meere über die Ufer treten,
und wenn die Gräber aufgewühlt werden;
dann wird jede Seele wissen, was sie getan und was sie unterlassen hat."
[82:1-5]

Die totale Zerstörung des Universums

Diese Zerstörung des uns bekannten Universums erfolgt nach dem ersten Hornstoß:
"Und wenn in das Horn gestoßen wird mit einem einzigen Stoß, und die Erde samt den Bergen emporgehoben, dann mit einem einzigen Schlag niedergeschmettert wird, an jenem Tage wird das Ereignis schon eingetroffen sein. Und der Himmel wird sich spalten, denn an jenem Tage wird er brüchig sein." [69:13-16]
Buchari berichtet, daß der Gesandte Allahs gesagt hat:
"Allah wird die Erde festhalten, und den Himmel wird Er mit Seiner Rechten zusammenrollen, dann wird Er sagen: "Ich bin der König, wo sind die Könige der Erde!"
"
Der Tod aller Geschöpfe:

Nach dem ersten Hornstoß werden alle Geschöpfe sterben:
"Und in das Horn wird gestoßen, und alle, die in den Himmeln und auf Erden sind, werden tot niederstürzen; mit Ausnahme derjenigen, die Allah will...."[39:68]

Die Auferweckung

Es folgt dann der zweite Stoß ins Horn, den Allah befehlen wird und alle Toten werden auferweckt werden.
"....Dann wird in das Horn wiederum hineingestoßen, und siehe, da stehen sie auf und schauen."[39:68]
Alle Menschen werden dann mit Leib und Seele auferstehen.

Die Versammlung

Die Versammlung der Menschen erfolgt nach ihrer Auferweckung. Die Menschen werden durch die Engel mit Allahs Erlaubnis zum Versammlungsplatz getrieben, um ihre Taten vor Allah zu verantworten und Rechenschaft vor Ihm abzulegen, wobei sie nackt, barfüßig und unbeschnitten sind.
"Am Tage, da Wir die Gottesfürchtigen als eine Abordnung vor dem Allerbarmer versammeln, werden Wir die Schuldigen (wie eine Herde) zur Hölle treiben."[19:85-86]
Der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Heil auf ihm) sagte:
"O ihr Menschen, ihr werdet vor Allah barfüßig, nackt und unbeschnitten versammelt." Dann rezitierte er: "...(So) wie Wir die erste Schöpfung begannen, werden Wir sie erneuern - bindend für Uns ist die Verheißung; wahrlich, Wir werden (sie) erfüllen." ..."
Wenn die Menschen am Versammlungsplatz zusammengekommen sind, werden sie dort unter extremen Bedingungen stehen und auf die Vorstellung und die Abrechnung warten.
Der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Heil auf ihm) hat gesagt:
"...Und die Menschen werden dann je nach ihren Taten im Schweiß stehen. Manch einem von ihnen wird der Schweiß bis zu seinen Knöcheln, manch einem von ihnen wird er bis zu seinen Knien, manch einem wird er bis zu seinen Lenden und manch einem wird er bis zum Mund reichen."
Die Belohnung für die Taten
"Wer Gutes vollbringt, soll Besseres als das erhalten; wer jedoch eine böse Tat vollbringt - jene, die schlechte Werke tun, sollen nur gemäß dem belohnt werden, was sie getan haben."[24:84]

Die Vorstellung und die Abrechnung
Die Vorstellung

Bei der Vorstellung werden alle Taten (d.h. Handlungen, Worte, Absichten, usw.) des Menschen vorgestellt und in Erinnerung gerufen, die offenen und verdeckten Taten, die bekannten und die unbekannten, die guten und die schlechten, damit jeder sich bewußt wird, welche Taten er im Laufe seines Lebens begangen hat. Die Menschen werden in zwei Gruppen geteilt:
Diejenigen, denen die komplette Aufzeichnung ihrer Taten in die Rechte gegeben wird, d. h. diejenigen, die keine Rechenschaft ablegen müssen.
Diejenigen, denen die komplette Aufzeichnung ihrer Taten hinter ihrem Rücken gegeben wird, d.h. diejenigen, die zur Rechenschaft gezogen werden und die nach jeder einzelnen ihrer Taten befragt werden.
Die komplette Aufzeichnung der Taten wurde durch die Engel erstellt, die den Menschen in seinem Leben begleiteten.
"Das ist Unsere Schrift; sie bezeugt die Wahrheit gegen euch. Wir ließen alles aufschreiben, was ihr getan hattet."[45:29]
"Und einem jeden Menschen haben Wir seine Taten an den Nacken geheftet; und am Tage der Auferstehung werden Wir ihm eine Schrift vorlegen, die er aufgeschlagen vorfinden wird. Trage deine Schrift vor. Heute genügt deine eigene Seele als Berechnende gegen dich." [17:13-14]

Die Abrechnung

Der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Heil auf ihm) sagte:
"Kein Mensch wird sich von seiner Stelle am Jüngsten Tag bewegen, bis er gefragt wird nach seinem Leben, wie er es verbrachte?, nach seinem Wissen, was er damit machte?, nach seinem Vermögen, wie er es erwarb und ausgab? und nach seinem Körper, wie er ihn abnutzte?"
Während der Abrechnung werden für alle Taten der Menschen (d.h. Handlungen, Worte, Gedanken, Absichten, usw.) Geschöpfe als Zeugen auftreten. Sie werden bezeugen wozu und wie sie gebraucht oder mißbraucht wurden, was durch sie, und mit bzw. auf ihnen geschah:

Die Erde wird bezeugen,
die Körperglieder werden bezeugen,
die Organe werden bezeugen.
Bei der Abrechnung werden drei Gruppen unterschieden:
Menschen, die ohne Abrechnung direkt ins Paradies gelangen;
Menschen, die einer leichten Abrechnung unterzogen werden;
Menschen, die einer schweren Abrechnung unterzogen werden.
Zur Gruppe derjenigen, die von der Abrechnung und der Peinigung befreit sind und direkt ins Paradies eingehen werden, gehören die Propheten und Gesandten und eine bestimmte Anzahl ihrer Anhänger. Der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Heil auf ihm) sagte:
"Aus meiner Ummah werden siebzigtausend ohne Abrechnung ins Paradies gehen."
Zur zweiten Gruppe gehören die Mu’minun, die durch die Gnade und Barmherzigkeit Allahs nur einer leichten Abrechnung unterzogen werden. Allah wird ihre Sünden nicht öffentlich bekanntmachen (d.h. außer ihnen wird kein anderer davon erfahren) und Er wird ihnen verzeihen und sie werden ins Paradies eingehen.
Zur dritten Gruppe gehören diejenigen, die sehr viele schwere Sünden begangen haben. Sie werden einer sehr intensiven Abrechnung unterzogen werden und müssen dabei jede einzelne ihrer Taten (d.h. Handlungen, Worte, Absichten, usw.) vor Allah rechtfertigen und verantworten.
Um dieser schlimmen Abrechnung zu entgehen, sollten die Mu’minun sich selbst bereits im Diesseits zur Rechenschaft ziehen und ihre Taten in diesem Leben vor ihrem Tod bewerten und Allah ständig und immer wieder für ihre Sünden um Vergebung bitten.

Die Waage

Am Tag der Auferstehung werden die guten und schlechten Taten der Menschen mit einer Waage gewogen, um die Gerechtigkeit Allahs des Herrschers offenkundig zu zeigen. Allah der Erhabene sagt:
"Und Wir werden Waagen der Gerechtigkeit für den Tag der Auferstehung aufstellen, so daß keine Seele in irgendeiner Weise Unrecht erleiden wird. Und wäre es das Gewicht eines Senfkorns, wir würden es hervorbringen. Und Wir genügen als Rechner"[21:47]
"Und das Gewicht an diesem Tag ist die Wahrheit. Denjenigen, deren Waagschalen dann schwer sind, wird es wohl ergehen. Diejenigen aber, deren Waagschalen leicht sind, sind diejenigen, die ihre Seelen verloren haben, weil sie gegenüber Unseren Zeichen ungerecht gehandelt haben."[7:8-9]
Die Quellen weisen darauf hin, daß es eine wirkliche Waage mit zwei Waagschalen ist, und daß Allah die Taten der Menschen zu Körpern mit einem Gewicht umwandelt, so daß dann die guten Taten in die eine Waagschale getan werden und die Schlechten in die andere.
Das Wiegen der Taten geschieht nach Abschluß der Abrechnung: Das Ergebnis der Abrechnung ist eine Aufstellung der Taten, wohingegen das Gewicht die Vergeltung bestimmt - d.h. die Größe der Belohnung bzw. der Strafe.
So zeigt also Allah bei der Abrechnung dem Menschen auf, daß Er ihm nicht ungerechterweise etwas anhängt, was er nicht getan hat. Beim Wiegen mit der Waage wird dem Menschen die Gerechtigkeit Allahs beim Maß der Vergeltung vor Augen geführt.
Das Becken (arab. haud)
Sahih-Hadithe berichten vom haud des Gesandten Allahs (Allahs Segen und Heil auf ihm). Nach dem Verlassen des Versammlungsplatzes wird der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Heil auf ihm) dieses haud als Erster erreichen. Dann werden ihm seine Anhänger nachfolgen. Die Frevler, die großen Sünder und diejenigen unter ihnen, die sich von ihm abgewandt haben, werden von seinem haud ferngehalten.
Der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Heil auf ihm) sagte:
"Ich bin der Erste, der das haud erreicht. Wer es erreicht, wird trinken, und wer getrunken hat, wird nie dürsten..."
Form und Inhalt des haud wurden durch den Gesandten Allahs (Allahs Segen und Heil auf ihm) folgendermaßen beschrieben:
"Mein haud ist einen Monatsmarsch (lang), sein Wasser ist weißer als die Milch, sein Duft ist angenehmer als Moschus und seine Krüge sind wie die Himmelssterne, wer daraus trinkt, wird nie dürsten."
Jeder Prophet wird ein haud haben. Das größte und schönste ist jedoch das haud von Muhammad (Allahs Segen und Heil auf ihm).
Die Brücke über die Hölle (arab. Sirat)

Nachdem die Abrechnung und das Wiegen der Taten stattgefunden hat, verlassen die Menschen den Versammlungsplatz, um über eine Brücke, welche über die Hölle gespannt ist, zu laufen. Diese Brücke wird Sirat genannt. Über diese Brücke müssen alle Menschen gehen: die Propheten, die Wahrhaftigen, die Mu’minun und die Kafirun, die, die eine Abrechnung erfahren haben und die, denen Allah die Abrechnung erspart hat. Je nachdem, wie gottesfürchtig der Mensch im irdischen Leben gewesen ist, entsprechend ist die Geschwindigkeit, mit er über diese Brücke geht.
Die Kafirun und diejenigen, die zum Verbüßen einer Strafe verurteilt sind, werden von dieser Brücke in die Hölle stürzen.

Buchari und Muslim berichten, daß der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Heil auf ihm) sagte: "...Und die Brücke wird über die Hölle gelegt, wobei ich und meine Gemeinde die ersten sein werden, die über die Brücke gehen und niemand außer den Gesandten spricht an diesem Tag. Und das Bittgebet der Gesandten ist an diesem Tag: "O Allah, laß es gut überstehen, laß es gut überstehen". Und in der Hölle gibt es Fleischerhaken, die gleich Stacheln der Sa'dan- Pflanze sind. Kennt ihr die Sa'dan-Pflanze?" Sie sagten: "Ja, o Gesandter Allahs". Der Prophet fuhr fort: "Die Fleischerhaken sind wie die Stacheln der Sa'dan-Pflanze, nur, daß die Größe der Fleischerhaken nur Allah kennt. Diese Fleischerhaken ergreifen die Menschen entsprechend (bzw. auf Grund ) ihrer Taten..."
Im folgenden Vers weist Allah auf dieses Überqueren der Hölle hin:
"Und es gibt keinen von euch, der nicht zu ihr gelangt. Es ist bei deinem Herrn unweigerlich, beschlossen."[19:71]

Jeder muß also über die Hölle. Muslim berichtet, daß der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Heil auf ihm) gesagt hat: "So Gott will wird keiner von denen, die unter dem Baum den Treueeid geleistet haben, die Hölle betreten", worauf Hafsa, die Frau des Propheten, sagte: "Und es gibt keinen von euch, der nicht zu ihr gelangt", worauf der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Heil auf ihm) sagte: "Allah hat gesagt: "Dann erretten Wir die Gottesfürchtigen und Wir lassen die Unrechthandelnden dort auf Knien". "
Zur Hölle zu gelangen, muß also nicht unbedingt heißen, in sie einzutreten.

Nach der Überquerung der Brücke bleiben die Mu’minun auf einem Bogen zwischen Paradies und Feuer stehen: Muslim berichtet, daß der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Heil auf ihm) gesagt hat:
"Nachdem die Mu’minun vor dem Höllenfeuer erretet werden, werden sie auf einem Bogen zwischen dem Paradies und dem Feuer gefangen gehalten, damit sie jeweils Vergeltung voneinander üben für Ungerechtigkeiten, die sie im irdischen Leben unter sich begangen haben. Wenn sie schließlich völlig gesäubert und gereinigt sind, wird ihnen erlaubt, ins Paradies einzutreten."

Das Paradies und die Hölle

Das Paradies und das Höllenfeuer sind beides Geschöpfe Allahs, die Allah der Allmächtige vor der Schöpfung des Menschen erschaffen hat. Er hat sie zur Belohnung bzw. Bestrafung erschaffen. Sowohl Paradies als auch Hölle sind jetzt bereits vorhanden und sie bleiben auch ewig vorhanden. Allah der Allmächtige hat gesagt:
"O ihr Mu’minun, hütet euch selbst und eure Angehörigen vor einem Feuer, dessen Brennstoff Menschen und Steine sind; über ihm sind unnachgiebige, harte Engel, die sich nicht Allah widersetzen in dem, was Er ihnen befiehlt, und sie tun, was ihnen befohlen wird."[66:6]
"An dem Tag sagen Wir zur Hölle: 'Bist du voll', und sie sagt: 'Gibt es noch mehr?' "[50:29]
Über einiges, was es in der Hölle gibt, berichtet Allah in den folgenden Versen:
"Ist dies besser als Quartier oder der Baum Zaqqum? Wir haben ihn ja zu einer Versuchung für die Missetäter gemacht. Er ist ein Baum, der aus dem Grunde des Feuerbrandes emporwächst. Seine Früchte sind, als ob sie Köpfe der Satane wären. Sie sollen davon essen und ihre Bäuche damit füllen. Darauf sollen sie eine Mischung von siedendem Wasser (zum Trank) erhalten. Danach sollen sie zum Feuerbrand zurückkehren."[37:62-68]
Der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Heil auf ihm) berichtete, daß das Feuer des Jenseits siebzig mal heißer ist als das irdische Feuer. Außerdem sagte der Prophet (Allahs Segen und Heil auf ihm) in einem Hadith, den Buchari und Muslim überlieferten, über die leichteste Strafe im Höllenfeuer:
"Die leichteste Strafe im Höllenfeuer am Tag der Auferstehung ist, daß der betreffende Mann unter die Fersen ein Stück glühender Kohle bekommt, wodurch sein Gehirn kocht."
Über das Paradies gibt es ebenfalls viele Stellen im Quran. Im folgenden sind davon einige aufgeführt:
"Wahrlich, die Gottesfürchtigen sind an einer Stätte der Sicherheit in Gärten mit Quellen; gekleidet in Seide und Brokat sitzen sie einander gegenüber. So wird es sein. Und Wir werden sie mit Paradiesjungfrauen mit ganz schwarzen Augen auf ganz weißem Augengrund vermählen. Sie werden Früchte jeder Art verlangen und in Sicherheit leben. Sie schmecken dort nicht das Sterben - außer den erstmaligen Tod (im Diesseits, nach dem diesseitigen Leben). Und Er hat sie vor der Strafe des Feuerbrandes bewahrt - als eine Gnade von deinem Herrn. Das ist der gewaltige Gewinn. Und Wir haben ihn (d.h. den Quran) leicht gemacht, damit sie sich vielleicht ermahnen lassen."[44:51-59]
"Und es wird der Paradiesgarten nahe gebracht für die Gottesfürchtigen, und es ist nicht länger fern. 'Das ist, was jedem von euch verheißen wurde, der reumütig war und die Grenzen beachtete; der den Allerbarmer im Verborgenen fürchtete und mit reuigem Herzen zu Ihm kam. Geht ins Paradies ein in Frieden. Dies ist der Tag der Ewigkeit.' Sie haben darin, was immer sie begehren, und bei Uns ist noch weit mehr."[50:31-35]

Wie bereits weiter oben erwähnt, ist eine ausführliche Darstellung über das Paradies in deutscher Sprache in [Khafagy 95].
Die Bewohner des Paradieses werden auch mit denen der Hölle sprechen:
"Und die Bewohner des Paradieses rufen den Bewohnern der Hölle zu: 'Seht, wir haben als Wahrheit vorgefunden, was unser Herr uns verhieß. Habt ihr auch als Wahrheit vorgefunden, was euer Herr euch verhieß?' Jene sagen: 'Ja'. Und es ruft ein Ausrufer unter ihnen aus: 'Der Fluch Allahs sei über den Missetätern, die vom Weg Allahs abhalten und ihn krumm haben möchten und keinen Iman an das Jenseits hatten.' "[7:44-45]

Die Bewohner des Paradieses bleiben ewig im Paradies und die Kafirun müssen ewig in der Hölle bleiben - Buchari und Muslim berichten, daß der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Heil auf ihm) gesagt hat:
"Wenn die Bewohner des Paradieses ins Paradies eintreten, und die Bewohner des Höllenfeuers in die Hölle, wird der Tod herbeigebracht und zwischen das Paradies und die Hölle plaziert. Dann wird er geschlachtet und dann ruft ein Ausrufer: "O Bewohner des Paradieses, kein Tod mehr. O Bewohner der Hölle, kein Tod mehr" Da nimmt die Freude der Paradiesbewohner noch mehr zu und die Bewohner der Hölle werden noch trauriger."

Quelle: Muslimischer Studentenverein Karlsruhe e.V.

Re: Die letzten Tage

ESU - 01.01.2005, 16:13

Über die letzten Tage
(aus: Mekkanische Offenbarungen – Ibn al ARABI)

Uebersetzung: Michael Muhammad Hanel – Kreta, Mai 2001

http://www.fro.at/sendungen/islam/Mahdi.htm




So wisset – Gott möge uns beistehen – dass (am Ende der Zeiten – dessen Zeitpunkt des Eintreffens nur Gott selbst bekannt ist) von Gott ein Statthalter ausgehen wird, wenn auf der Erde die Ungerechtigkeit und Unterdrückung überhand nimmt, und sie mit Gerechtigkeit und Geruhsamkeit erfüllen wird...



Er wird alle Ungerechtigkeit und jene welche ihr dienten auslöschen, die wahrhafte Religion aufrichten und den göttlichen Geist dem Islam wieder einhauchen. Er wird den Islam nach dessen Niedergang wieder erhöhen und ihn nach dessen Absterben wieder zum Leben erwecken...

Die Religion wird er in ihrer wahren Form wiederbeleben ... und seine Feinde werden jene sein, welche blindlings den Rechtsgelehrten gefolgt sind, denn diese werden feststellen, dass dieser Statthalter, genannt „MAHDI“ in anderer Art urteilen wird, als sie dies von ihren Imamen gewohnt sind. Sie werden also des Mahdis Urteil nur widerwillig akzeptieren und nur aufgrund seiner Macht und Stärke und aufgrund des Vermögens, nach welchen es ihnen gelüstet. Das gewöhnliche Volk (der Muslime) und der größere Teil ihrer Elite werden sein Auftreten mit Freuden begrüßen und die wahrhaft Wissenden in Gott werden ihm Gefolgschaft schwören, denn Gott wird ihnen unmittelbare Einsicht in die wirkliche Natur und Mission des Mahdi schenken.

Es werden ihn begnadete Menschen (wuzara) umgeben, welche ihn in seiner Aufgabe unterstützen und die Lasten der Regierungsverwaltung übernehmen, um alle von Gott gegebenen Verpflichtungen getreulich zu erfüllen.

Der Mahdi wird mit ihnen auf der Grundlage der gegenseitigen Beratung (shura) verkehren und auf diese Weise seine Entscheidungen und Urteile fällen, denn er kennt durch die Gnade Gottes das exakte Ausmaß dessen, was Gott von ihm verlangt, auf Grund des Ranges welchen er vor Ihm einnimmt. Er versteht die Sprache der Tiere und seine Weisheit erstreckt sich auf die Menschen gleichwie auf die Jinn.

Die Helfer des Mahdi sind aus den nichtarabischen Völkern, obwohl sie nur Arabisch sprechen und der erste unter ihnen, von ganz anderer denn ihrer Art, der ausgezeichnetste seiner Helfer, ist einer, der Gott niemals ungehorsam ist ...

Er ist als getreuer Nachfolger des Siegel der gesetzgebenden Propheten „der RECHTGELEITETE – al MAHDI“ und seine Helfer „DIE FÜHRER – al HUDAT“.
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