Neschan (von hex aka andre)

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    Re: Neschan (von hex aka andre)

    hex` - 15.11.2004, 23:07

    Neschan (von hex aka andre)
    Die Geschichte des Neschans


    Man schrieb das jahr 1328 als sich Neschan und seinem großen Bruder Oligan von ihrer Familie verabschiedeten, um eine große Reise in ein, ihnen unbekanntes Land, zu machen. Sie waren noch relativ jung und wollten was erleben in ihrem Leben. Man erzählte dass dort sehr ehrenwerte und freundlich Menschen lebten. Sie wollten sie sehn. Also brachen sie am 9.April auf, um die Reise anzutreten. Neschan, der eher der geistliche von den beiden Brüdern war umarmte seinen Vater, der versuchte wie ein "echter Mann" zu wirken, aber ihm tropften trotzdem ein paar Tränen aus den Augen, dann küsste er seine Mutter auf die Wange die zwar sehr stolz auf ihre Söhne war aber auch sher traurig war, dass sie sie wahrscheinlich nie mehr sehen würde. Zum schluss nahm Neschan seine kleine Schwester in den arm drückte sie stark aber herzhaft und küsste auch sie auf die Wange. Sein Bruder der eher der Krieger der beiden war tat das gleiche nur in anderer Reihenfolge. Dann machten sie sich auf den Weg.

    Sie waren schon neun Monate und 21 Tage unterwegs als ihnen ein großer Trupp von Plünderern, in einem kleinen Waldstückchen, entgegen kamen. Neschan und sein Bruder Oligan versuchten sich zu verstecken doch als Neschan durch ein kleines Insekt, das in seine Nase gekrochen war ohne dass er es bemerkt hatte, niessen musste, entdeckten die Räuber die beiden Brüder und greiften sie an obwohl sie nich sehr viel bei sich getrugen hatten. Sie verteidigten sich mit aller kraft und töteten viele der Räuber, doch für ein getöteten kamen drei Neue Räuber an. Neschan zauberte wie wild und sprach so viele ZAuber aus wie er es noch nie getan hatte. Sein Bruder, der sein Bruder vor den feinden schützte damit dieser zaubern konnte, war immer von mindestens zwei gegnern umgeben und fuchtelte wie wild mit dem schwert. Es war aussichtslos! Also beschlossen sie so gut es geht zu flüchten. Sie warteten auf ein passenden Zeitpunkt und stürmten zu ihren Pferden los, die sie etwas weiter im Wald stehen gelassen hatten, als sie die Plünderer gesehen hatten. Durch eine Feuerwand die Neschan kurz vor ihrer Flucht beschworen hatte wurden die Gegner aufgehalten, doch es dauerte nich lange bis diese auch die Wand überwunden hatten und ihnen folgten. Neschan und Oligan saßen schon auf den Pferden und stürmten los, als ein Pfeil von hinten anzischte, den Panzer von Oligan durchschlug und sein Herz durchbohrte. Als Neschan dies sah dürchströmten ihn tausende von gefühlen und gedanken.
    Er wusste, dass er seinem Bruder nicht mehr helfen konnte. Und er wusste auch, dass sein Bruder gewollt hätte, dass Neschan weiter ritt und anstatt sich um sein bruder zu sorgen, der eh schon tot war und dann noch in die Finger der Übeltäter geriet. Er plüsterte seinem Pferd ein magischen spruch in die Ohren sodass es noch schneller lief und schon nach wenigen minuten waren die Verfolger nicht mehr zu sehen. Doch Neschan dachte nicht daran langsamer zu reiten. Erst als sein Pferd so kaputt war dass es eine Pause brauchte gönnte er sie ihm und seinem Pferd. Doch er ritt auch nach wenigen Momenten, in leichtem Galopp, weiter. Als sie dann ein versteckten Felsen erblicht und erreicht hatten, übernachteten sie zwei Nächte. Neschan weinte viel. Ihm liess sich alles nochmal durch den Kopf gehen und daachte an die vergangene Zeit mit seinem Bruder. Er schworr sich eines Tages an den Übeltätern zu Rächen. Er holte neues Wasser von der, in der nähe liegenden Quelle, suchte alle Sachen zusammen und belud sein Pferd. Er war in die entgegengesetzte Richtung geflohen, also musste er wieder zu der Stelle wo sie auf die Räuber getroffen waren. Als er bei dem Leichnam seines Bruders angekommen war kamen ihm wieder die tränen hoch.
    Sie hatten ihm alle Vorräte, Rüstung, Schild, Schwert und Pferd weggenommen. Doch die Kette die er immer um seinen Hals getragen hatte war noch an dem selben Platz. Neschan nahm sie an sich -als Erinnerung. Er begrub sein Bruder an der Stelle wo er gefallen war. Nach einiger Zeit küsste Neschan seine Hand und drückte diese auf den Boden wo er sein Bruder beerdigt hatte. Es viel ihm sehr schwer weiterzureiten.

    Voller trauer, doch ohne weitere Zwischenfälle kam er in eine Stadt in dem neuen Land. Er war sehr verwundert wie nett diese Leute zu ihm waren. Ihre Häuser, Fauen, Werkzeuge, ja einfach alles war fantastisch.Es war so wundervoll, dass er für einige Zeit sogar sein Bruder aus den Gedanken verschwand. Als er einem sehr netten Krieger namens Liard begegnete und sah, dass dieser nich von hier kam und etwas nich in Ordnung war mit ihm, lud er Neschan zu einem Kühlen Bier in einem Gasthaus ein. Neschan war ihm sehr dankbar, dass dieser sich um ihn kümmerte. Er merkte gleich, dass Liard ein sehr guter Mensch war, also erzählte er ihm was geschehen war. Liard hörte ohne ein Wort zu sagen und mit einem mitleidsvollem Blick zu. Nach einem langen Gespräch, es war schon dunkel geworden, brachte Liard Neschan zu einer guten gaststätte in der er übernachten konnte.
    Am nächsten Tag trafen sie sich in dem gleichen Gasthaus wieder, in dem sie den Tag zuvor so lange geredet hatten. Liard hatte einen Mann mitgebracht, der genau wie Neschan ein gelehrter Magier war. Auch er war Neschan auf anhieb sehr sympatisch. Er spürte auch dass von ihm eine sehr starke Macht ausging. Er stellte sich mit dem Namen Mirandi vor. Als Neschan davon erzählte, dass er sich rächen wollte stimmten die beiden ihm zu und versicherten ihm ihre Mithilfe.

    Neschan lebte nun schon einige Jahre in der neuen Stadt. Seinen Eltern hatte er eine Nachricht über den Tod seines Bruder schicken lassen. Auch ein Haus und eine kleine Unterkunft für sein Pferd hatte er sich gekauft und traf sich öfters mit Laird und Mirandi. Neschan hatte von beiden schon sehr viel gelernt im Kampf wie auch von der Stadt und dem Land in dem sie lag. Als dann eines Tages Laird und Mirandi zu Neschan, kamen der sich grad in der Sonne auf einer Wiese ausruhte, und ihn fragten ob er nich inihr Gilde eintreten wollte, war er sehr verwundert. Aber er nahm das Angebot sehr gerne an und färbte seine Sachen gleich in der Farbe der blauen Raben. Er fühlte sich geehrt und dankte Liard, der der vorsitzende und Mirandi, der der Stellvertretende Leiter der Gilde war, mit ganzen Herzen.

    Es verging einige Zeit, als Neschan wieder einmal mit Laird und Mirandi auf eine kleine Reise durch die Wälder machten. Plötzlich erkannte Neschan das kleine Grab das er seinem Bruder gemacht hatte. Er kniete davor nieder und bete einige Zeilen. Laird und Mirandi sahen bestürtzt zu. Am Abend, als sie auf den Rückweg zu der Stadt waren, begegneten sie eine horde von Räubern. Neschan erkannte den Häuptling von ihnen wieder. Er ahnte dass dieser auch ihn wieder erkannte, da er ein schräges Grinsen aufgesetzt hatte. "Diesmal werd ich es ihm zeigen" dachte sich Neschan, der viel dazu gelernt hatte seitdem sein Bruder gefallen war. Er hatte neue Zauber erlernt und viele andere Sachen von den Menschen in diesem Land übernommen. Und mit Mirandi und Laird war er sehr stark, da er auch das nötige selbstbewusstsein hatte. Seine beiden Gefährten waren wohl auch zuversichtlich was diesen Kampf anging, da sie nicht vorschlugen zu fliehen. Als Neschan ihnen zuflüsterte, dass es der gleiche Trupp ist dem er und sein Bruder früher begegnet sind, stieg auch in ihnen ein wenig Wut auf und sie waren fest entschlossen. Dann prallten sie aufeinander! Laird, der sein Schwert wie ein junger Gott schwang und immer drei bis vier Gegner um sich hatte wurde von Sprüchen und Zaubern von Mirandi und Neschan unterstützt. Es war ein harter Kampf. Doch als die Plünderer merkten, dass sie gegen die drei, die sich schon fast telepatisch verständigen konnten, keine Chance haben, flüchteten. Neschan schickte dem Häuptling einen kleinen Blitzstrahl hinterher, der seinen Hals umringte und ihn so erwürgte. Dadurch waren die letzten Räuber verwundert und ohne jegliche Planung und zerstreuten sich in alle Winde. Neschan dankte Mirandi und Liard und lud sie zu einer leckeren Speise und einem kühlen Bier ein. Sie redeten und lachten viel diesen Abend. Neschan war sehr erleichtert, doch trug er immernoch ein Schuldgefühl gegenüber seinem Bruder mit sich.

    Als dann eines Tages eine Nachricht von Neschans Eltern kam, die die lange Reise auf sich nehmen wollten um ihn zu besuchen und für ein paar wochen bei ihm zu bleiben freute er sich um so mehr. Er hatte seine Schwester lange nich gesehn. Das letzte mal, bei ihrer Abreise war sie erst fünf jahre alt gewesen. Jetzt musste sie schon um die zwanzig sein.

    Ein paar Tage nachdem die Nachricht ihn erreicht hatte Traf auch schon seine Familie ein. Seine Schwester war wunderschön. Sie hatte lange blonde Haare strahlend blaue Augen und ein Gesicht eines Engels. Er begrüßte jeden mit einer warmherzigen umarmung und führte sie in sein kleines aber wohlhabenes Haus. Dort lebten sie einige Wochen zusammen, bis seine Eltern beschlossen abzureisen, seine Schwester jedoch der diese neue Stadt sehr gefiel beschloss zu bleiben und heiratete später Laird den Krieger.


    Einige Jahre später erreichte sie die Nachricht, dass, zuerst der Vater und dann auch die Mutter gestorben seien. Zusammen machten sich Neschan, seine Schwester Aiara und Liard auf den Weg, um sie zu beerdigen. Nachdem sie einige tage in ihrer Heimat verbracht hatten, verkauften sie ihr altes Haus, das ihre Eltern ihnen überlassen haben, doch es viel ihnen sehr schwer sich davon zu trennen, da es viele Erinnerungen mitbrachte und Reiteten zurück in Ihre jetztige Heimat, wo sie beide sehr glücklich bis an ihr Lebensende lebten. *happy end* ;D

    ich hoffe sie gefällt euch wenigstens ein kleines stückchen :/
    es war und is so die erste große geschichte die ich niedergeschrieben habe.. und das in eigentlich ziemlich kurzer zeit .. also habt nachsicht - bitte : )



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