Maggie's Gedichte

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    Re: Maggie's Gedichte

    maggie - 24.07.2007, 21:42

    Maggie's Gedichte
    Fernweh

    Fernweh tut weh,
    es ruft nach mir:„Geh.
    Blick nie mehr zurück,
    und finde dein Glück!“

    In meinem Traumland,
    dessen Name ist unbekannt.
    Ich höre es, es ruft nach mir,
    jeder Mensch und jedes Tier.

    Mit all seiner Kraft,
    hat es geschafft,
    mich zu verführen,
    mein Herz zu berühren.

    Lässt mich nicht los,
    was mache ich bloß?
    Möchte jetzt schon alles sehen,
    auf dem dortigen Boden stehen.

    Möchte die Tiere anschauen,
    die Kinder und die Frauen.
    Wie sie geduldig ihre Arbeit machen,
    und so süß miteinander lachen.

    Möchte Väter und Mütter sehen,
    und ihr großes Glück verstehen.
    Meine Sehnsucht wird niemals sterben,
    denn es ist das schönste Land auf Erden.

    Die Natur scheint so unberührt und rein,
    ich will nicht mehr hier, aber dort sein.
    Ein Land, wo mich niemand kennt,
    wo keiner mich beim Namen nennt.

    Sonnenauf- und Untergang,
    des Windes schönster Klang.
    Die Zeit scheint still zu stehen,
    und ich…ich kann dich sehen.

    Meine Seele schreit,
    wann ist es wohl so weit?
    Meine Gedanken sind schwer,
    fliegen weit über das Meer.

    Bringen mich zu dir,
    und holen dich zu mir.
    Wir treffen uns in der Mitte,
    ganz egal wie viele Schritte.

    Davon träume ich Nacht für Nacht,
    auch wenn es mich nicht glücklich macht.
    Denn vieles ist unmöglich mir,
    weil ich bin so fern von dir.

    Mein Körper ist hier,
    meine Gedanken bei dir.
    Die Seele schmerzt in meiner Brust,
    ich fühle Fernweh und Verlust…

    ~*~*~*~*~*~*~*~*~~*~*~*~*~*~*~*~*~~*~*~*~*~*~*~*~*~

    Fluss meiner Gedanken

    Wo steht es geschrieben,
    woher wir sind gekommen?
    Wo wir sind geblieben,
    einsam und benommen?

    „Dass ich erkenne, was die Welt
    im Innersten zusammenhält“,
    heißt es doch in Goethes ‚Faust’,
    der tief in meiner Seele haust.

    Und wie wahr sind seine Worte dort,
    tragen mich an einen fremden Ort.
    Fort von hier und ganz allein,
    wo in Stille ich kann sein.

    Zu erfassen die Unendlichkeit,
    ist ein Ding der Unmöglichkeit.
    Kann man denn die Wahrheit sehen,
    und blind daran vorüber gehen?

    Ein schwarzes Loch,
    ganz klein und doch
    will es mich fassen.
    Soll ich es lassen…?
    Um zu sehen, was liegt verborgen,
    in seinem schwarzen Schlund.
    Welches Leid und welche Sorgen,
    geschlossen bleibt sein Mund.

    Die Hände auszustrecken,
    die Wahrheit aufzudecken.
    In den Sternenhimmel zu schaun,
    und den Mächten dort zu trauen.

    Den falschen Weg die Menschheit nahm,
    gefangen nun von Wut und Gram.
    Sie weiß nicht, wie das Universum funktioniert,
    die Welt wird einfach und allein von Blindheit regiert.

    Nach den Sternen greife ich,
    klein und bedeutungslos wie ich bin.
    Das Leben ist für dich und mich,
    und dennoch ergibt es keinen Sinn…

    ~*~*~*~*~*~*~*~*~~*~*~*~*~*~*~*~*~~*~*~*~*~*~*~*~*~

    Öffne die Augen

    Siehst du nicht das Elend,
    siehst du nicht den Schmerz?
    Nein, du siehst Engel,
    siehst Blumen,
    siehst Schmetterlinge.
    Öffne deine Augen,
    schließe sie nicht.
    Wach auf,
    träume nicht.
    Denn die heile Welt
    aus deinen Träumen,
    die gibt es nicht...

    ~*~*~*~*~*~*~*~*~~*~*~*~*~*~*~*~*~~*~*~*~*~*~*~*~*~



    Re: Maggie's Gedichte

    Joanna - 01.08.2007, 11:37


    Ach maggi.....das ist so schön, dass du das Gedicht für mein Buch hier reingestellt hast!! Ich liebe es!!! Dieses Gedicht ist so aussagekräftig!!



    Re: Maggie's Gedichte

    maggie - 06.11.2007, 21:00


    Mal was Neues von mir. ^^
    -----------------------------------

    I know you

    I can’t see your wings at all,
    I feel your broken heart will fall.
    I watched your empty sad blue eyes,
    Just listen to my words, just rise.

    It seems you do play hard to get,
    but your averted eyes regret.
    Your crying soul will soon be torn,
    another demon will be born.

    I realise that you are afraid,
    because I heard each word you said.
    I know you want to run away,
    I listen to each phrase you pray.

    No love has seen your lonely life,
    though you’re a woman, though you’re a wife.
    You know that it’s your soul I see,
    give me your hand, set your heart free.

    Just tell me everything you miss,
    you’ll get it all within a kiss.
    One touch will make your body weak,
    you’ll bear your head against my cheek.

    Believe me, I know all your fears,
    Believe me, I’ve caught all your tears.
    Look, I have so much love to give,
    give me your hand, come on, let’s leave.

    When you suffer, I will too,
    I’ll do anything for you.
    Trust me for eternity,
    and we will be immortally.

    ----------------------------------------------
    ----------------------------------------------

    Sprich

    Sag, was ist nur los mit dir,
    sag, was willst du mir erzählen?
    Deine Augen sagen mir,
    dass dich wieder Fragen quälen.

    Fragen kann man tausend haben,
    man kann direkt in ihnen baden.
    Du bist fern, an fremdem Ort,
    suchst nach der einen Antwort dort.

    Sag, will dein Geist sich deshalb strecken
    und dein Körper sich verstecken?
    Sag, warum bist du nur so leise,
    warum läufst du stets im Kreise?

    Hat der Wahnsinn dich gepackt?
    Hat er dich einfach eingesackt?
    Deine Angst, sie ist so groß,
    sag mir, woran liegt das bloß?

    Ich kann das einfach nicht ertragen,
    wenn dich so viel Gedanken plagen.
    Warum denkst du so viel nach?
    Hör einfach damit auf und lach’!

    Immer warst du anders schon,
    immer schon liefst du davon
    vor der großen, bösen Welt,
    in der dich sowieso nichts hält.

    Du sagst, dass alles um dich fließt,
    die Tränen, die du nachts vergießt,
    Du möchtest, dass man dich befreit,
    suchst Tod und nicht Unsterblichkeit..

    Blickst du denn jemals noch zurück?
    Wirst du bald finden schon dein Glück?
    Dein Verstand ist überlastet,
    weil er nie und nimmer rastet.

    Du bist ein ruheloses Wesen,
    das bist du immer schon gewesen.
    Sprich mit mir, komm bitte, sprich!
    Sprich schon, sonst verlierst du dich!

    ------------------------------------------
    ------------------------------------------

    Das seltene Tier (in mir und dir)

    Wie lange hält dich dieser Käfig,
    etwa schon immer, etwa schon ewig?
    Ständig rennst du hin und her,
    fällt dir das Stillstehn denn so schwer?

    Diese kalten Gitterstäbe,
    wenn es sie doch gar nicht gäbe.
    Du fühlst das harte, kalte Eisen,
    würdest es zu gern zerreißen.

    Viele Regeln und Gesetze,
    suchen täglich ihre Plätze
    in einer Welt, die einst war frei.
    Schon längst ist diese Zeit vorbei.

    Doch du lebst in dieser Zeit,
    bist zu allem noch bereit.
    Aber du bist eingeschlossen,
    wirst mit bösem Blick beschossen.

    Die anderen sind nicht wie du,
    die anderen, die hörn’ nicht zu.
    Sie schließen alle ihre Augen,
    wollen nicht an Wunder glauben.

    Du kannst keine Ruhe finden,
    hast Angst bald selber zu erblinden.
    So müssen deine Füße rennen,
    als würden deine Sohlen brennen.

    Dein Geist muss einfach weiter wachen,
    auch wenn die andern noch so lachen.
    Du hängst zu fest in ihren Fängen,
    fühlst, wie sehr sich dich bedrängen.

    Gefangen bist du, selt’nes Tier,
    das die Menschen blöd begaffen.
    Ich eile schon zur Rettung dir,
    gemeinsam können wir es schaffen.

    Fühlst du denn nicht meine Nähe?
    Hörst du nicht die schwarze Krähe?
    „Komm schon, du musst ruhig werden,
    denn so wirst du bald schon sterben!“

    Ich weiß, du kannst mich deutlich hören,
    lässt dich in deiner Eile stören.
    Du kannst mich durch das Gitter sehen,
    und fängst erbärmlich an zu flehen:

    „Befreie mich von dieser Menge,
    in der nicht eine Seel’ ich kenne.
    Deine Worte rührten mich,
    sag mir, Fremde: kenn ich dich?“

    Ich blick' dich an,
    und sprech' sodann:
    "Du bist zwar selten, doch kein Tier,
    die halten dich doch bloß dafür.

    Mein Herzschlag ist dir wohl bekannt,
    deshalb hast du ihn gleich erkannt.
    Wir sind anders, glaube mir,
    du bist wie ich, ich helfe dir."

    -------------------------------------
    -------------------------------------

    Ich würde mich sehr über Kommentare und/oder Interpretationen freuen! :-D



    Re: Maggie's Gedichte

    Smash - 06.11.2007, 22:57


    du hast echt talent das muss man dir lassen! ich mein ich reim auch gerne mal was, aber das hat dann meistens nicht so einen tiefen sinn^^
    am besten gefallen mir diese zeilen:
    I realise that you are afraid,
    because I heard each word you said.
    I know you want to run away,
    I listen to each phrase you pray.

    Believe me, I know all your fears,
    Believe me, I’ve caught all your tears.

    *schmacht*



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