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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Anassaria Forum: Sturmschreiterkriegshalle Forenbeschreibung: Betretet diese Halle mit Ehrfurcht, Stolz und Respekt. aus dem Unterforum: Tagebücher und Geschichten Antworten: 1 Forum gestartet am: Samstag 30.07.2005 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Die Tochter von Starshadow Letzte Antwort: vor 17 Jahren, 5 Monaten, 28 Tagen, 7 Stunden, 37 Minuten
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Re: Die Tochter von Starshadow
Anassaria - 29.09.2005, 14:36Die Tochter von Starshadow
Die Taverne ist so leer in letzter Zeit, wieso erzählt ihr nicht mal ein paar Geschichten?
*Anassaria begibt sich in eine dunkle Ecke der Taverne und trinkt ein Glas Mondbeerensaft*
Teil I: Das Leben des Rayneth Starshadow
Am hintersten Tisch in der Taverne, einsam und allein, sitzt eine Nachtelfin. Ihr prächtiges grünes Haar wird von den Schatten verdeckt, nur das Kerzenlicht flackert ab und zu auf und lässt es zum Vorschein kommen. Die Elfin schaut betrübt in ein Glas, in der sich eine rote Flüssigkeit befindet. Man merkt dass sie etwas belastet, doch keiner wagt es sie anzusprechen.
Es kommt auf ein mal ein Mann in die Taverne, gekleidet in einem dunkelblauen Gewand. Sein Gesicht ist nicht sichtbar, da er eine Kapuze trägt. Er ist sehr groß, wahrscheinlich ein Nachtelf. Er schaut sich in der Taverne um, und setzt sich schließlich an den Tisch, wo die Elfin sitzt.
Die Elfin schaut auf zu dem unerwarteten Gast, und grüßt ihn schwach mit einem Nicken. Die seltsame Gestalt mustert sie, als ob er sie schon vorher mal gesehen hatte.
<Sorgen betrüben dich, Kind. Wieso erzählst du mir es nicht?>
Erschrocken starrt die Elfin in die Augen des Fremden. Sie kommen auch ihr bekannt vor, doch sie kann sie nicht zuordnen. Schließlich antwortet sie, mit einer Kühle und Gelassenheit, die nur von einer Druidin der Natur kommen könnte.
<Es ist nicht in Worte zu fassen, was ich getan habe, zumindest nicht in wenigen>
Der Fremde starrt, fast unverändert, in ihre Augen.
<Erzähl mir deine Geschichte!>
Die Druidin lässt einen leisen Seufzer verläuten, doch dann beginnt sie mit der Erzählung.
<Ich sollte am Anfang beginnen, da, wo alles begann für mich.>
Sie macht eine kurze Pause. Ihre Körpersprache deutet darauf hin, dass diese Worte nicht stimmen.
<Nein, meine Geschichte begann schon lange vor meiner Geburt. Es war kurz nach dem ersten Krieg. Ein einsamer Nachtelf namens Rayneth Starshadow suchte vergebens in der neuen Welt sein Glück. Er war ein sehr begabter Elf, und auch ein sehr neugieriger. Ihn interessierte die Natur, und alles, was sich mit ihr verband. Insbesondere interessierten ihn die Tiere. Er wollte so wie sie selber werden. Er reiste durch Kalimdor und lernte eine Vielzahl dieser kennen lernen. Seine treue Gefährtin Erelas, eine Nachtsäblerin mit prächtiger weißer Mähne und schwarz gestreiftem Körper, begleitete ihn. Zwei Jahrtausende studierte er die Tiere, und ihr Verhalten, bis er auch selber begann, ihnen nachzuahmen. Er schaffte es sogar, sich in einen wuchtigen Bären zu transformieren, mit der fünffachen Kraft eines normalen Elfen.
Trotz seiner erstaunlichen Fähigkeit fühlte er sich sehr allein. Erelas jagte die meiste Zeit, und so bot sie ihm nicht viel Gesellschaft, denn auch wenn sie nur eine Katze war, es schien als ob Rayneth Starshadow mit ihr reden konnte.
Doch das änderte sich eines Tages. Er traf auf seinen Reisen, im südlichen Kalimdor, auf eine wunderbare Elfin. Sie nannte sich Kyra Moonpaw, und gab sich als eine Druidin zu erkennen. Sie war fasziniert von Starshadows’ Fähigkeit, sich in einen Bären zu verwandeln. Auch wenn sie schon viele seinesgleichen gesehen hatte, hatte sie nur wenige gesehen, die diese Kunst so perfekt beherrschten. Dann zeigte sie ihm etwas, dass er sein Leben lang nicht vergessen würde.
Zuerst dachte er, ihr Fingernägel würden irre rasch wachsen. Doch dann merkte er, dass sich auch ihr Körper veränderte. Überall konnte er sehen, wie weiches, mattes Fell aus ihr herauswuchs, und wie sich ihre Hände und Füße zu Tatzen mutierten. Innerhalb weniger Sekunden starrte eine Katze zu ihm hinauf, und nicht diese bildhübsche Elfin. Und dann wurde ihm bewusst, dass diese Elfin, so wie er, auch sich in ein Tier verwandeln konnte.
Von diesem Moment an wurden sie Gefährten. Nein, sie wurden sogar mehr. Sie begannen sich zu lieben. Und so sollte es sein, dass einige Jahrtausende später sie ihre Seelen vereinen würden, und der Welt als Mann und Frau gegenüber stehen würden.>
Die Druidin macht wieder eine kurze Pause, als ob sie vom Fremden etwas erwartet, doch er sitzt nur stur auf seinem Stuhl und starrt sie an.
<Nun, vielleicht fragst du dich, was das alles mit mir zu tun hat. Es ist sehr wichtig, wenn du meine Geschichte verstehen willst, zu wissen, wer Rayneth Starshadow war. Wie einflussreich er im Zirkel des Cenarius war. Ja, du bist vielleicht überrascht. Denn Kyra Moonpaw war Mitglied dieses Zirkels. Sie erzählte Rayneth sehr viel über ihn, bis er schließlich beschloss ihm beizutreten. Viele Jahrtausende studierte er die Wege und Traditionen der Druiden. Er arbeitete hart, bis eines Tages man ihm einen Sitz im Zirkelrat anbot. Das war vor 3500 Jahren.
Kurz darauf wurde seine erste Tochter geboren – Erelas Starshadow.>
Die Druidin schaut den Fremden wieder an, doch dieser zuckt nicht ein mal mit den Wimpern. Er konzentriert sich nur auf die Elfin mit den grünen Haaren.
<Ja, Erelas hieß sie. Und das nicht zufällig. Sie war ein sehr ungewöhnliches Kind, weiß du? Als sie aus dem Mutterleib kam, hatte sie nicht die Gestalt einer kleinen Elfin, sondern die einer Katze. Daher nannten ihre Eltern sie nach der treuen Gefährtin ihres Vaters.
Wenig später, es waren nur zwei oder drei Jahre, wurde Rayneth Starshadow sehr einflussreich im Zirkel. Es wurde ihm der Posten des Erzdruiden angeboten, als rechte Hand von Cenarius selbst. Doch – zur Überraschung aller – lehnte er ab. Denn es passierte etwas wunderbares und zur gleichen Zeit schreckliches. Kyra Starshadow starb an den Folgen einer sehr schweren Krankheit. Doch vor ihrem Tod schenkte sie ihrem Mann...>
Die Elfin pausiert erneut. Der Fremde blickt sie erwartungsvoll an, macht aber nicht die kleinste Bewegung. Die Druidin führt fort.
<Siehst du, es passierte etwas weltbewegendes. Er bekam eine zweite Tochter. Diese Tochter...war ich.>
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